Hallo,
Es ist ja bekannt, dass die spanische Firma Ferros y Aluminio für VMB produziert und nun fast baugleiche Lifte unter der Eigenmarke FANTEK vertreibt.
Ich bin im Besitz eines VMB TE064 mit der (alten) manuellen Verbolzung der Teleskope, wie sie auch noch bei aktuellen Stativen als Halterung der Ausleger (Füße) Verwendung findet.
Beim Hochkurbeln beginne ich immer mit dem innersten (kleinstem) Auszug, damit die Bolzen beim Arretieren sauber und tief in die vorhergesehene Raster-Löcher gelangen.
Mein neuer Fantek Lift T103 spielt in der selben Klasse und ist bis auf das neue automatische Bolzensystem und vier Rollen gefühlsmäßig baugleich.
Beim Hochkurbeln habe ich aufgrund dieses Systems (Fase an den Bolzen) keinen Einfluss auf die Reihenfolge der Auszüge.
Der äußerste und dickste Auszug fährt zuerst hoch.
Die inneren zwei Teleskope fahren somit auf dem gesamten Weg mit und blockieren die Raster-Löcher für den Bolzen des äußersten Auszugs. Der Bolzen kann nur soweit in das Rasterloch eingeführt werden, wie es die Wandstärke des Teleskops zulässt da er gegen den inneren Auszug stößt. Die Scherkraft wirkt zwar wie im oberen Beispiel auf derselben Fläche von ca. 1-2mm, jedoch besorgt mich die Tatsache, dass das äußerst Ende des Bolzens belastet wird.
Verrutscht der Bolzen nur um einen Millimeter, fällt die Last auf das Seil. Ist dieses stark entlastet, rutscht der Auszug entsprechend hinunter und das Seil wird im ein Vielfaches belastet. Erst wenn der Auszug voll ausgefahren ist kann der Bolzen ganz einrasten.
Es kann doch nicht sein, dass man hier nur auf die Reibung vertraut?
Wie ist es bei den VMB's mit dem neuen System?
Ist es nicht logischer, dass der innere Auszug zuerst hochfährt damit der Bolzen immer komplett eindringen kann?
Über ein kurzes Feedback würde ich mich freuen um mich zu vergewissern, dass meine Lifte nicht defekt geliefert wurden.
Danke,
Mfg
Eduard Enderle (B.Eng.)