Also gut,
dann bin ich ausnahmsweise auch mal nett:
Du hattest mit deiner Induktivitätsdefinition übers Magnetfeld recht, das kannte ich noch nicht.
Grüsse
Also gut,
dann bin ich ausnahmsweise auch mal nett:
Du hattest mit deiner Induktivitätsdefinition übers Magnetfeld recht, das kannte ich noch nicht.
Grüsse
ZitatEine interessante Verkabelung für 6 Boxen (also 3 je Seite), könnten Sie Cool mir das bitte näher erklären Frage
ich kenne diese Bastelhörner nicht, daher kann ich nicht beurteilen, was da durch Stacking mit der unteren Grenzfrequenz passiert,
aber bei 6 Basslautsprechern würde ich schon auch mal über 2 links, 2 rechts und 2 in der Mitte drübernachdenken:
Untere Grenzfrequenz gegenüber homogenere Schallverteilung.
Ansonsten war Verkabelung tatsächlich schon immer ein interessanter Teil des PA-Business.
Grüsse
Immer wieder diese Amp-Diskussionen
Interessanterweise reicht das Geld am Ende weder für Asid noch für Digam oder Lab
deswegen von mir mal wieder Anregungen für den kleineren Geldbeutel:
3x QSC RMX1850HD gebrückt, das sind dann 3x 1600W an 4 Ohm
der Amp sollte nicht klippen und hält im Live-Betrieb ( hoher Crest-Faktor ) die Belastung durch Brückenbetreib gut aus.
Ansonsten kann ich noch empfehlen:Master Audio DP-5000
intelligente Lösung mit konventioneller Technik, Gewicht und Preis im Mittelfeld, 2 Ohm stabil, 2x 2600W an 2 Ohm
und der Amp hat Limiter, die funktionieren
Grüsse
Zur Phasenproblematik:
Mehrere Messungen in der vertikalen Achse wären von Vorteil, um die Box zu beurteilen
Zum Konzept:
Bei dieser Trennfrequenz wäre ein kürzeres 1"-Horn vielleicht einfacher zu handhaben
Zum 12":
soweit ich weiss, gehört der nicht mehr zum Standart-Programm, d.h. er ist nicht immer verfügbar in kleinen Mengen.
Grüsse
Oh grosser Simulator, ich verneige mich vor dir.
Warum sollte auch eine italienische Traditionsfirma einen vernünftigen 18" bauen können, wo doch die Firma Oberton schon Ihren vierten Tieftöner entwickelt hat
Grüsse
Also mal im Ernst,
für Disco-Anwendungen würde ich auch nicht unbedingt einen DE75 verbauen.
Dagegen zeigen viele fertige Boxen z.B von EAW oder HK, natürlich auch von NEXO, dass man mit diesem Treiber auch guten Live-Sound mischen kann.
Und er ist definitiv eine Ecke günstiger als der BMS, wieviel soll bitte jeder in seinen eigenen Preislisten nachlesen.
Grüsse
Also die einen mögen es, wenns bei 16k klingelt,
und die anderen hören es vielleicht schon nicht mehr.
Grüsse
Der 12PE 32 ist wahrscheinlich preiswerter als der RCF, beide Treiber sind bewährte Modelle
ansonsten kann man noch den 18-Sound 12MB1000 nennen, ist dem RCF sicher ähnlicher als dem B&C.
Neodym bei geschlossener Rückkammer würde ich nicht machen, falls das aber doch interessant ist, hat Beyma vielleicht den passenden: 122ND
Als Hochtontreiber günstig und 1000-fach bewährt wäre da DE75 von B&C ( ich höre schon die Aufschreie )
Grüsse
hallo willaudio,
also ein Phasentester eignet sich leider nicht, um diese Problematik zu überprüfen.
Ich schlage dir deswegen folgendes Experiment vor:
Du nimmst den Controler und schickst die beiden relevanten Ausgänge auf ein Mischpult,versuche beide Kanäle möglichst gleich zu pegeln.
Jetzt speist du den Controler mit einem 80 Hz Sinus, 100 Hz gehen auch ( viele Pulte haben einen integrierten Sinusgenerator ).
Dann hörst du dir mal auf dem Kopfhörer das Ergebnis an:
Du wirst feststellen, dass der Ton lauter wird, wenn du den 80Hz Tiefpass mutest.
D.h. obwohl beide Signale addiert werden, wirds bei 80Hz leiser, bei 80Hz ist nämlich ein Phasendifferenz zwischen beiden Signalen um 180 Grad.
Dies liegt an dem 80 Hz Tiefpass und ist bei allen analogen oder IIR Filtern mit 24dB Flankensteilheit so.
Grüsse
Discodeisli
also bei uns an der Schule war das so:
zuerst kam Lesen und Schreiben
und dann viel später der Physikunterricht
genau in der Reihenfolge würde ich es auch empfehlen
Grüsse
hallo willaudio,
grundsätzlich scheint mir dieses Setup akustisch ziemlich fragwürdig, egal, ob Speaker sterben oder nicht.
Zur Phasenproblematik:
Wie schwerwiegend diese ist, hängt wesentlich an der im Controler verwendeten Flankensteilheit
-Ich setzte für meine Betrachtungen voraus, das sowohl der 80 wie auch der 200Hz Tiefpass mit gleichem Pegel betrieben werden-
12dB pro Oktave: Hier haben wir eine elektrische Phasendrehung von 90 Grad beim -6dB Punkt vorliegen, relevant sind hier der Bereich 70Hz bis 200Hz, weiter oben spielt dann durch den Pegelabfall dein "Subweg" keine Rolle mehr.
Das bedeutet, dass die Hauptabstrahlachse in diesem Bereich wegkippt.
Ein wichtiger Teil des Bassbereichs wird nicht mehr maximal nach vorne abgestrahlt, sondern nach unten .
Steht das ganze auf dem Boden, mag das nicht allzuviel Verzögerung geben und vielleicht schluckt das Publikum das dann weg.
24dB pro Oktave: Hier haben wir eine elektrische Phasendrehung von 180 Grad beim -6dB Punkt vorliegen: Daraus resultiert auf Achse zwischen ca 60Hz und 150Hz ein geringerer Schalldruck als ohne deinen "Subweg".
In diesem Bereich könnten also auch die Wechselwirkungen liegen , die zum Speakertod durch gegenphasige Anregung führen, doch dazu sollen die Hornspezialisten mal was sagen.
Ich meine,dass es vielleicht reicht, wenn eine PA in diesem Bereich "heisse Luft" erzeugt, dass man sie ganz konventionell zu Tode mischt.
Diese Betrachtungen sind natürlich idealisiert und berücksichtigen z.B. nicht die Ausdehnungen der Basslautsprecher
Grüsse
ZitatSättigung ist doch der ein Bereich, in dem die Flußdichte einfach nicht mehr ansteigen kann und gegen einen konstanten Wert konvergiert.
Dies ist die Aussage
und Einschaltvorgänge sind dynamisch und nicht statisch
Grüsse
Hallo Waschhausernst,
bei wikipedia unter dem Stichwort "Sättigungsmagnetisierung" mal nachlesen,
wenn dir das dann immer noch nicht reicht, werde ich wohl mal wieder Bergmann-Schäfer lesen müssen.
Und von wegen statisch oder dynamisch: Induktivitäten gibts statisch nicht
Bei dI/dt=0 keine Induktivität
Grüsse
bei wikipedia unter "nichtlineare Induktivitäten" nachkucken
Grüsse
waschhausernst hat geschrieben
ZitatDa die Flußdichte (und somit auch der Fluß) irgendwann durch die Sättigung des magnetisch leitenden Mediums nicht mehr mit dem Strom steigt, also konstant wird,
Diese Schlussfolgerung halte ich für falsch:
Bei Sättigung geht allein die relative Permeabilität gegen den Wert eins, der Fluss bleibt weiterhin proportional zum Strom.
Grüsse
So, nachdem hier einige bewiesen haben, dass Boxenbauen auch prima ohne E-Technik- oder Physik-Kenntnisse geht:
Vielen Dank an Peerless für die spannende Frage
und an Bernd Häusler für die gelungene Antwort
ukw hat geschrieben
ZitatDie Spule darf nicht zerren. man würde das Hören.
ab wann zerrts denn?
ab 1% Klirr oder 10%
für unknown_artist
Zitathmm also das mit der energie muss mir mal einer erklären
Ein magnetisches Feld speichert genauso Energie wie ein elektrisches Feld,
sonst gäbe es ja auch keine Resonanzkreise:
Resonanz kann immer dort entstehen, wo zwei Energieformen ineinander umgewandelt werden können
z.B. mechanische Resonanz: Lageenergie in Bewegungsenergie
oder eben hier: magnetische Energie in elektrische Energie
@ lok1414
Zitatnun nur noch als aufgewickelter Widerstand mit bißchen Restindutkivität dasteht.
das hängt ganz einfach davon ab, wie hoch vorher die Verstärkung durch das Kernmaterial war
@ lok1414
ZitatDie Corobar-Kerne allerdings finde ich dort nicht.
auf der Seite vorher steht:
Die bei Intertechnik eingesetzten Kerntypen aus Eisenmaterial lassen sich ( gemessen an Induktivitäten bis 10mH) mit Leistungen unter 1000W an 4 Ohm nicht in die Sättigung bringen
Für die meissten passiven Lautsprecher sollte das reichen
Grüsse
Technische Daten waren schon immer geduldig,
hier haben wir also mal wieder einen Wunder-15":
132 dB Maximal-Schalldruck und einsetzbar bis 2,5kHz
mehr braucht man eigentlich nicht dazu zu sagen
Grüsse
Soviel Begeisterung in allen Ehren,
aber Systemamps gibt es schon länger, z.B. von d&b
und ich persönlich finde es schon ein bisschen vermessen, TW-Audio und K&F zu vergleichen.
Beim Tobi gibts dann grade mal 4 Boxen, bei K&F dagegen einen Sack voll höchst kompatibler Systeme, teilweise sogar noch mit 2 unterschiedlichen Abstrahlwinkeln
und alles spielt aus meiner Erfahrung gut miteinander.
Das nenne ich Systemgedanke.
Grüsse
Der Allpass arbeitet am liebsten natürlich auf eine konstante Impedanz, was ein TT leider überhaupt nicht bietet, deswegen gibt das dann insgesamt gleich einen Haufen Bauteile mehr.
Die Aussage, mit Allpass würde es schlechter klingen, klingt für mich nach üblichem Hifi-Verallgemeinerungsgeschwätz.
Fakt ist für mich, das die K&F-Kisten mit Allpässen hervorragend abstrahlen und genau das ist der Sinn der Übung.
Grüsse
wie Fabian schon sagt, bei unterschiedlich tiefen Schallquellen ist das mit der Phase nicht mehr so einfach.
Ein Weg ist die Verwendung steilflankiger Tiefpässe oder eben jene besagten Allpässe.
Die Allpässe bringen einen Freiheitsgrad mehr in das FQ Design.
In der Praxis hört man an den K&F-Kisten, dass das Ganze recht gut funktioniert.
Grüsse