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  2. wasserkocher

Beiträge von wasserkocher

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 2. Februar 2007 um 16:42

    Also gut,
    dann bin ich ausnahmsweise auch mal nett:

    Du hattest mit deiner Induktivitätsdefinition übers Magnetfeld recht, das kannte ich noch nicht.


    Grüsse

  • Amping für 6 Basshörner

    • wasserkocher
    • 1. Februar 2007 um 11:09

    gerald1

    Zitat

    Eine interessante Verkabelung für 6 Boxen (also 3 je Seite), könnten Sie Cool mir das bitte näher erklären Frage


    ich kenne diese Bastelhörner nicht, daher kann ich nicht beurteilen, was da durch Stacking mit der unteren Grenzfrequenz passiert,
    aber bei 6 Basslautsprechern würde ich schon auch mal über 2 links, 2 rechts und 2 in der Mitte drübernachdenken:
    Untere Grenzfrequenz gegenüber homogenere Schallverteilung.

    Ansonsten war Verkabelung tatsächlich schon immer ein interessanter Teil des PA-Business.

    Grüsse

  • Amping für 6 Basshörner

    • wasserkocher
    • 31. Januar 2007 um 18:03

    Immer wieder diese Amp-Diskussionen

    Interessanterweise reicht das Geld am Ende weder für Asid noch für Digam oder Lab

    deswegen von mir mal wieder Anregungen für den kleineren Geldbeutel:
    3x QSC RMX1850HD gebrückt, das sind dann 3x 1600W an 4 Ohm
    der Amp sollte nicht klippen und hält im Live-Betrieb ( hoher Crest-Faktor ) die Belastung durch Brückenbetreib gut aus.

    Ansonsten kann ich noch empfehlen:Master Audio DP-5000
    intelligente Lösung mit konventioneller Technik, Gewicht und Preis im Mittelfeld, 2 Ohm stabil, 2x 2600W an 2 Ohm
    und der Amp hat Limiter, die funktionieren

    Grüsse

  • Strassacker PA-Bausatz MF 2544-606

    • wasserkocher
    • 30. Januar 2007 um 11:10

    Zur Phasenproblematik:
    Mehrere Messungen in der vertikalen Achse wären von Vorteil, um die Box zu beurteilen

    Zum Konzept:
    Bei dieser Trennfrequenz wäre ein kürzeres 1"-Horn vielleicht einfacher zu handhaben

    Zum 12":
    soweit ich weiss, gehört der nicht mehr zum Standart-Programm, d.h. er ist nicht immer verfügbar in kleinen Mengen.

    Grüsse

  • 18" SUB Bauen

    • wasserkocher
    • 25. Januar 2007 um 12:09

    Oh grosser Simulator, ich verneige mich vor dir.

    Warum sollte auch eine italienische Traditionsfirma einen vernünftigen 18" bauen können, wo doch die Firma Oberton schon Ihren vierten Tieftöner entwickelt hat

    Grüsse

  • Hornflare 12" 2" brauchbar?

    • wasserkocher
    • 24. Januar 2007 um 16:45

    Also mal im Ernst,
    für Disco-Anwendungen würde ich auch nicht unbedingt einen DE75 verbauen.
    Dagegen zeigen viele fertige Boxen z.B von EAW oder HK, natürlich auch von NEXO, dass man mit diesem Treiber auch guten Live-Sound mischen kann.

    Und er ist definitiv eine Ecke günstiger als der BMS, wieviel soll bitte jeder in seinen eigenen Preislisten nachlesen.

    Grüsse

  • Hornflare 12" 2" brauchbar?

    • wasserkocher
    • 24. Januar 2007 um 16:02

    Also die einen mögen es, wenns bei 16k klingelt,
    und die anderen hören es vielleicht schon nicht mehr.

    Grüsse

  • Hornflare 12" 2" brauchbar?

    • wasserkocher
    • 24. Januar 2007 um 14:21

    Der 12PE 32 ist wahrscheinlich preiswerter als der RCF, beide Treiber sind bewährte Modelle
    ansonsten kann man noch den 18-Sound 12MB1000 nennen, ist dem RCF sicher ähnlicher als dem B&C.
    Neodym bei geschlossener Rückkammer würde ich nicht machen, falls das aber doch interessant ist, hat Beyma vielleicht den passenden: 122ND

    Als Hochtontreiber günstig und 1000-fach bewährt wäre da DE75 von B&C ( ich höre schon die Aufschreie )

    Grüsse

  • Laufzeitunterschied = Speakertod ????

    • wasserkocher
    • 20. Januar 2007 um 20:35

    hallo willaudio,
    also ein Phasentester eignet sich leider nicht, um diese Problematik zu überprüfen.

    Ich schlage dir deswegen folgendes Experiment vor:
    Du nimmst den Controler und schickst die beiden relevanten Ausgänge auf ein Mischpult,versuche beide Kanäle möglichst gleich zu pegeln.
    Jetzt speist du den Controler mit einem 80 Hz Sinus, 100 Hz gehen auch ( viele Pulte haben einen integrierten Sinusgenerator ).

    Dann hörst du dir mal auf dem Kopfhörer das Ergebnis an:
    Du wirst feststellen, dass der Ton lauter wird, wenn du den 80Hz Tiefpass mutest.
    D.h. obwohl beide Signale addiert werden, wirds bei 80Hz leiser, bei 80Hz ist nämlich ein Phasendifferenz zwischen beiden Signalen um 180 Grad.

    Dies liegt an dem 80 Hz Tiefpass und ist bei allen analogen oder IIR Filtern mit 24dB Flankensteilheit so.

    Grüsse

  • Laufzeitunterschied = Speakertod ????

    • wasserkocher
    • 20. Januar 2007 um 18:21

    Discodeisli
    also bei uns an der Schule war das so:
    zuerst kam Lesen und Schreiben
    und dann viel später der Physikunterricht

    genau in der Reihenfolge würde ich es auch empfehlen

    Grüsse

  • Laufzeitunterschied = Speakertod ????

    • wasserkocher
    • 20. Januar 2007 um 16:48

    hallo willaudio,
    grundsätzlich scheint mir dieses Setup akustisch ziemlich fragwürdig, egal, ob Speaker sterben oder nicht.
    Zur Phasenproblematik:
    Wie schwerwiegend diese ist, hängt wesentlich an der im Controler verwendeten Flankensteilheit

    -Ich setzte für meine Betrachtungen voraus, das sowohl der 80 wie auch der 200Hz Tiefpass mit gleichem Pegel betrieben werden-

    12dB pro Oktave: Hier haben wir eine elektrische Phasendrehung von 90 Grad beim -6dB Punkt vorliegen, relevant sind hier der Bereich 70Hz bis 200Hz, weiter oben spielt dann durch den Pegelabfall dein "Subweg" keine Rolle mehr.
    Das bedeutet, dass die Hauptabstrahlachse in diesem Bereich wegkippt.
    Ein wichtiger Teil des Bassbereichs wird nicht mehr maximal nach vorne abgestrahlt, sondern nach unten .
    Steht das ganze auf dem Boden, mag das nicht allzuviel Verzögerung geben und vielleicht schluckt das Publikum das dann weg.

    24dB pro Oktave: Hier haben wir eine elektrische Phasendrehung von 180 Grad beim -6dB Punkt vorliegen: Daraus resultiert auf Achse zwischen ca 60Hz und 150Hz ein geringerer Schalldruck als ohne deinen "Subweg".
    In diesem Bereich könnten also auch die Wechselwirkungen liegen , die zum Speakertod durch gegenphasige Anregung führen, doch dazu sollen die Hornspezialisten mal was sagen.
    Ich meine,dass es vielleicht reicht, wenn eine PA in diesem Bereich "heisse Luft" erzeugt, dass man sie ganz konventionell zu Tode mischt.

    Diese Betrachtungen sind natürlich idealisiert und berücksichtigen z.B. nicht die Ausdehnungen der Basslautsprecher

    Grüsse

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 20. Januar 2007 um 10:57

    Waschhausernst

    Zitat

    Sättigung ist doch der ein Bereich, in dem die Flußdichte einfach nicht mehr ansteigen kann und gegen einen konstanten Wert konvergiert.


    Dies ist die Aussage

    und Einschaltvorgänge sind dynamisch und nicht statisch

    Grüsse

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 19. Januar 2007 um 17:59

    Hallo Waschhausernst,
    bei wikipedia unter dem Stichwort "Sättigungsmagnetisierung" mal nachlesen,
    wenn dir das dann immer noch nicht reicht, werde ich wohl mal wieder Bergmann-Schäfer lesen müssen.
    Und von wegen statisch oder dynamisch: Induktivitäten gibts statisch nicht
    Bei dI/dt=0 keine Induktivität

    Grüsse

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 15. Januar 2007 um 14:52

    bei wikipedia unter "nichtlineare Induktivitäten" nachkucken

    Grüsse

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 15. Januar 2007 um 12:53

    waschhausernst hat geschrieben

    Zitat

    Da die Flußdichte (und somit auch der Fluß) irgendwann durch die Sättigung des magnetisch leitenden Mediums nicht mehr mit dem Strom steigt, also konstant wird,


    Diese Schlussfolgerung halte ich für falsch:
    Bei Sättigung geht allein die relative Permeabilität gegen den Wert eins, der Fluss bleibt weiterhin proportional zum Strom.

    Grüsse

  • darf eine Spule im Saugkreis zerren ?

    • wasserkocher
    • 12. Januar 2007 um 14:58

    So, nachdem hier einige bewiesen haben, dass Boxenbauen auch prima ohne E-Technik- oder Physik-Kenntnisse geht:

    Vielen Dank an Peerless für die spannende Frage
    und an Bernd Häusler für die gelungene Antwort

    ukw hat geschrieben

    Zitat

    Die Spule darf nicht zerren. man würde das Hören.


    ab wann zerrts denn?
    ab 1% Klirr oder 10%

    für unknown_artist

    Zitat

    hmm also das mit der energie muss mir mal einer erklären


    Ein magnetisches Feld speichert genauso Energie wie ein elektrisches Feld,
    sonst gäbe es ja auch keine Resonanzkreise:
    Resonanz kann immer dort entstehen, wo zwei Energieformen ineinander umgewandelt werden können
    z.B. mechanische Resonanz: Lageenergie in Bewegungsenergie
    oder eben hier: magnetische Energie in elektrische Energie

    @ lok1414

    Zitat

    nun nur noch als aufgewickelter Widerstand mit bißchen Restindutkivität dasteht.


    das hängt ganz einfach davon ab, wie hoch vorher die Verstärkung durch das Kernmaterial war
    @ lok1414

    Zitat

    Die Corobar-Kerne allerdings finde ich dort nicht.


    auf der Seite vorher steht:
    Die bei Intertechnik eingesetzten Kerntypen aus Eisenmaterial lassen sich ( gemessen an Induktivitäten bis 10mH) mit Leistungen unter 1000W an 4 Ohm nicht in die Sättigung bringen

    Für die meissten passiven Lautsprecher sollte das reichen

    Grüsse

  • NOVA VS 15

    • wasserkocher
    • 11. Januar 2007 um 13:34

    Technische Daten waren schon immer geduldig,
    hier haben wir also mal wieder einen Wunder-15":
    132 dB Maximal-Schalldruck und einsetzbar bis 2,5kHz

    mehr braucht man eigentlich nicht dazu zu sagen

    Grüsse

  • qualitativ gehobenes Alleinunterhalter-Beschallungssystem

    • wasserkocher
    • 11. Januar 2007 um 12:53

    Soviel Begeisterung in allen Ehren,
    aber Systemamps gibt es schon länger, z.B. von d&b

    und ich persönlich finde es schon ein bisschen vermessen, TW-Audio und K&F zu vergleichen.
    Beim Tobi gibts dann grade mal 4 Boxen, bei K&F dagegen einen Sack voll höchst kompatibler Systeme, teilweise sogar noch mit 2 unterschiedlichen Abstrahlwinkeln
    und alles spielt aus meiner Erfahrung gut miteinander.

    Das nenne ich Systemgedanke.

    Grüsse

  • wann setze ich Allpassfilter ein ?

    • wasserkocher
    • 10. Januar 2007 um 18:08

    Der Allpass arbeitet am liebsten natürlich auf eine konstante Impedanz, was ein TT leider überhaupt nicht bietet, deswegen gibt das dann insgesamt gleich einen Haufen Bauteile mehr.

    Die Aussage, mit Allpass würde es schlechter klingen, klingt für mich nach üblichem Hifi-Verallgemeinerungsgeschwätz.

    Fakt ist für mich, das die K&F-Kisten mit Allpässen hervorragend abstrahlen und genau das ist der Sinn der Übung.

    Grüsse

  • wann setze ich Allpassfilter ein ?

    • wasserkocher
    • 10. Januar 2007 um 16:08

    wie Fabian schon sagt, bei unterschiedlich tiefen Schallquellen ist das mit der Phase nicht mehr so einfach.
    Ein Weg ist die Verwendung steilflankiger Tiefpässe oder eben jene besagten Allpässe.
    Die Allpässe bringen einen Freiheitsgrad mehr in das FQ Design.

    In der Praxis hört man an den K&F-Kisten, dass das Ganze recht gut funktioniert.

    Grüsse

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