Jetzt muss ich hier auch mal was dazu sagen : ich hatte es schon ausprobiert kleine blei-gel akkus mit pufferkondensatoren zu unterstützen. und ich muss sagen es geht !
Ich habe schon viele akku-boxen gebastelt und baue immer pufferkondensatoren ein.
Es wirkt sich nicht auf die laufzeit von solchen mobilen musicboxen aus , aber relativ deutlich auf verzerrungen. Mit entsprechendem kondensator werden die bässe straffer da die batteriespannung weniger schwankt. vorallem bei kleinen und leeren akkus macht sich ein stützkondensator besonders prositiv bemerkbar.
Ihr kennt ja alle das phänomen von netzbetriebenen amps : wenn die railspannung bei belastung schwankt zerrt die endstufe . was ist das passende mittel dagegen ? dicker trafo,leistungsfähiger gleichrichter und ein entsprechender kondenatorblock.
klaro , es stimmt das auch kleine pb-akkus schon beachtliche ströme liefern können,allerdings verbunden mit einem massiven spannungseinbruch. bei kleinen chipamps (TdaXXXX) ist das relativ kritisch. die kurven dazu kann man sich im datenblatt anschaun. +/- 1V kann bei einer festen ausgangsleistung der unterschied zwischen 1% und 15% verzerrung sein.
hat man eine endstufe mit step-up wandler (in der regel alle car-hifi endstufen) kann der wandler mit einer geänderten schaltfrequenz entgegenwirken - und mehr strom von der batterie ziehen. das geht aber auch nur bis zu einem gewissen punkt gut und kostet effizienz.
-> Kondensator ist gut :grin: