Hi,
also ich bin bei dieser Thematik auch schon mal ins Grübbeln gekommen. Eine definitive Lösung kenne ich leider auch nicht. Aber ich habe mir das bisher so vorgestellt:
Ich stelle eine Rechnung über eine Dienstleistung für eine Firma, die im selben Land ansässig ist. Quasi ein reguläres Geschäft, nur dass der Erfüllungsort der Dienstleistung woanders stattfindet. Soweit so gut, also ich habe immer die regulären 19% Umsatzsteuer benutzt ...
Google AdWords hat mich hier auch bekräftigt, denn ich bekomme von Google mit Sitz in Irland eine Rechnung über eine Dienstleistung, die im Web (also quasi unabhänig vom Sitz der Beteiligten) erfüllt wird, mit der Irischen Umsatzsteuer (die sehr gering ist) darauf. Somit gehe ich davon aus(ev. auch fälschlicherweise), dass man in dem Land mit Firmensitz pauschal immer Umsatzsteuer auf die Rechnung mitpackt. Der Rechnungsempfänger kann soweit ich das weiss, dann ggf. diese entsprechend als Vorsteuer in seinem Land mit angeben... Ergo wird mir dieser Betrag der Steuer beim Finanzamt auch angerechnet...
Mehr fällt mir da jetzt nicht ein. Ich würde aber rein intuitiv, das gleich machen, was dein Kunde erwähnt hat. Kann aber sein, dass ich mich da irre.. bin eher Techniker als BWLer,
Ciao,
Uli