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Beiträge von vondralbra

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 8. August 2006 um 09:55
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ...ohne jetzt die gute Erklärung niederzumachen..., aber laut Akabak bzw. BassCad sind die Unterschiede bei hohen und niedrigen Qms eher marginal wenn Rg steigt.
    Bei +2 Ohm ändert sich der Amplitudenverlauf genauso um ca. 2,5 dB, egal ob ein Chassis mit Qms 3 oder Qms 9 simuliert wurde.
    Sind Chassis niedriger Güte vielleicht eher gegen Wärme gefeit?

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 7. August 2006 um 17:03

    Aber es heißt doch immer das "die Membran bei der Tuningfrequenz stillzustehen scheint", von daher die theoretische minimale Schallabgabe,...vielleicht so etwas wie Vollbremsung, die Räder stehen aber der Wagen schiebt noch nach vorne...hach ich weiß auch nicht :)

    Kann vielleicht noch jemand seinen Senf zu der Güte-Erhöhung bei Vollast und der daraus evtl. notwendigen tieferen BR-Abstimmung dazugeben?

  • 3 Weg Top mit 6,5" Horn

    • vondralbra
    • 7. August 2006 um 09:01
    Zitat von "tom noise"

    bekommt man selbst doch auch hin. ein wenig blech mit der blechschere zamgeschnitten und mit 2k Epoxy da dran geklebt. Hällt im Optimalfall sogar mehr als ne Schweissnaht.

    LiGr,
    Tom

    Stimmt, allerdings...nur nicht unbedingt bei hoher Güte und hohem Vas nachmachen. :P

  • 3 Weg Top mit 6,5" Horn

    • vondralbra
    • 7. August 2006 um 07:55
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    musste mal bei thomann nach "community" suchen... ist ein ersatzchassis für diverseste commi-boxen. den eigentlichen hersteller kann ich nicht identifizieren.

    Könnte Celestion sein oder vergleichbarer OEM Import. Die Teile mit dem geschlossenen Korb sind gar nicht mal ohne...

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 7. August 2006 um 07:50
    Zitat von "Inspiron"

    Die Schwingspulentemperatur verändert zwar die Güte, und somit die notwendige Abstimmung,...

    aber nicht in dem Ausmaß: 10db Crest worst case!!!

    Die Portlänge ist eigentlich recht unempfindlich.

    Warum nicht in dem Ausmaß? Gehst Du jetzt davon aus, dass die Temperaturerhöhung bzw. der Widerstand nicht in Regionen von 2-3 Ohm vordringen?

    Oder gibt es grundsätzlich Zweifel an meiner Theorie, bzw. übersehe ich etwas gravierendes?

    SG

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 6. August 2006 um 17:31
    Zitat von "20Hertz"


    Kannst Du mal näher erläutern, wie die Schwingspulentemperatur mit der resonierenden Luftsäule zusammenhängt?

    Na, im Betrieb erhöht sich die Schwingspulentempereratur, dies wiederum reduziert die Leitfähigkeit des Spulendrahtes, der Widerstand steigt entsprechend an.
    Durch den gestiegenen Widerstand ist nun aber auch der Antrieb geschwächt, was zu einer höheren Güte des Systems führt. Endet dann zwar in mehr Bass, aber eben mit einer unschönen Überhöhung.

    Und obohl natürlich die Leistungsaufnahme im Bereich der Abstimmfrequenz in einem BR-System gegen Null geht, so beeinflusst die Erhöhung von Rg doch sicherlich das gesamte Tieftonsystem.

    Ein Effekt den ich auch schon bei einer länger andauernden Messung mit zwischenzeitlichen Belastungstests festgestellt habe - da war es ein Kappa Pro im empfohlenen Eminence-Gehäuse, plötzlich hatte ich ein megabrett bei 60 Hz und steiler Abfall darunter, nix mit tuning bei 40 Hz etc. Ich habe das aber fälschlicherweise der Raumakustik zugeschrieben, was aber nicht so war (3er Stack, anregung verschiedener Raummoden). Nun bin ich mir ziemlich sicher, dass es thermische Kompression war. Den Fehler will ich auch kein 2. Mal machen. Der Sound war dennoch ganz akzeptabel und noch relativ trocken, aber wenns besser geht...also alles nochmal von vorn :cry:

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 6. August 2006 um 14:10

    Scusi,

    ich meinte damit, ob die Funktion des BR-Rohres auch variiert, wenn es an verschiedenen Positionen angebracht wird, es z.B. an irgend einer Stelle eher zu dröhnen anfängt oder eher andere unerwünschte Effekte damit einhergehen könnten.

    Allerdings muss ich nun auch zugeben, dass nachdem ich den Serienwiderstand mit einberechnet habe ( angenommene 2 Ohm bei einem 8 Ohm LS), die anfängliche Frage nach dem Korrekturfaktor grad für'n Aff' ist.
    Bei Einbeziehung der sich erwärmenden Schwingspule ändert sich die Reflexkanallänge (150L, fr 40 Hz, 400 cm2) von 20 auf 35 cm!!! Das ist satt...damit muss ich erstmal klarkommen :shock:

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 6. August 2006 um 12:12
    Zitat von "Mr.Minz"

    bei Win ISD Alpha kannst du bei den ports auswählen wie viel Seitenwände am Port liegen. meiner Meinung macht das nicht sehr viel aus. Im "schlimmsten" Fall ist die Box dann eben etwas tiefer abgestimmt (was ich sowieso bevorzuge) denke 10 cm sind zu viel des Guten. Das ganze wird sich im Bereich von um die 3 cm aufhalten, die die Eckports kürzer sein müssen. (laut Win ISD

    Herzlichen Dank für den Tip, auch wird die Abstimmung selbstredend etwas zu tief ausfallen um Rg während des Betriebes abzufangen.

    Weitere Meinungen? Ist die Kopplung der BR-Röhren in den Ecken eigentlich unkritisch, oder sollte man sich die Mühe machen, die Ports etwa auf 1/3 der Gehäusehöhe zu setzen um zwischen Schnelle und Druck "abzugreifen".

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 6. August 2006 um 10:36

    Vielen Dank erstmal,

    das die Abstimmung über ein Testgehäuse gefunden werden muss ist klar, interessant auch die Mikrofonmethode.

    Bleibt nur noch eine Näherung zu finden wie das Testgehäuse mit den Eckports, und im speziellen die Eckportlänge, aussehen könnte.

    Jetzt mal aus dem Bauch heraus, ich möchte zur Raterunde aufrufen:

    Wenn ein 15" in 120 Liter auf 40 Hz abgestimmt wird, und die ermittelten Anfangsdaten bei einem Standardrohr mitten auf der Schallwand wären 390 cm² Fläche und 40 cm Länge...

    ...um wieviel kürzer könnten die dreieckigen Eckports ausfallen müssen um eine erste Näherung für den Prototypen zu finden?

    Ich fang mal an: Wäre die Verkürzung des 40 cm Tunnels um 10 cm auf 30 cm schon genug um die höheren Reibungsverluste und die virtuelle Verlängerung durch die Wandflächen zu kompensieren?

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 5. August 2006 um 17:54
    Zitat von "Thomas"

    natürlich praxiserfahrungen.
    hab schon 7 verschiedene eckportsubs gebaut und die werte oben erreicht.
    von 20 auf 7 kann nicht sein.
    nimm mal unibox und tipps dort ein.

    Oh, da versteh ich was falsch, ich habe überschlagen 20 cm / 2,7 = 7,5 cm. Wie rechne ich richtig, wo greift dieser Faktor ein? (TSP etc.)


    Unibox kann ich leider nicht nutzen da kein Excel...

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 5. August 2006 um 15:22
    Zitat von "Thomas"

    2,2 bis 2,7 je nach länge und größe.

    parameter für unibox (google)

    Das wären dann statt 20 cm lediglich noch 7,5 cm Rohrlänge?
    Das sind ja Welten, hast Du dies mal in der Praxis bestätigt bekommen?

    SG

    und ich gugle gleich mal...

  • BR-Eckports...Korrekturfaktor?

    • vondralbra
    • 5. August 2006 um 10:13

    Servus, vor geraumer Zeit wurde mal etwas über Korrekturfaktorer für die Längenbestimmung von Resonatorröhren geschrieben.

    Ich möchte den Punkt hier gerne noch einmal aufgreifen. Kann man in etwa bestimmen, in wie weit sich die Länge eines neutral gerechneten Rohres im Eckbereich verkürzt?

    Oder ist die Platzierung in der Ecke ohnehin zu kritisch, und ein BR-Kanal würde in etwa auf 1/3 der Gehäusehöhe am besten funktionieren?

    SG

  • LA- Selbstbau

    • vondralbra
    • 5. August 2006 um 08:32
    Zitat von "speakerpeaker1"

    Lautstärke?!

    10" plus Kalotten?

    Bei 8 Kalotten mit einem angenommenen guten Schalldruck von 93 dB und unter Belastung von 120W pro Kalotte (!) kommt bei idealer Kopplung 122 dB Schalldruck an - je nachdem wie stark der Frequenzgang entzerrt werden muss bleiben davon vielleicht nur 116 dB über 8 Khz übrig - im Gegenzug steigt die Belastbarkeit stark, da ja untenrum Leistung wegenommen werden muss um linear zu werden, also erhöht sich der Pegel relativ und vermuten dadurch den möglichen Dauerpegel bei ca. 120 dB.

    Das ist mal eine sehr schlechte Ausnutzung für 1KW im Hochtonzweig, diese Leistung erreicht man mit jeder empfindlichen 1" Treiber-Kombi wenn 8 Watt anliegen! Dafür muss man nur das schlechtere Impulsverhalten in Kauf nehmen - hat aber dafür auch keine Kammfilterartefakte und eine bessere Richtcharakteristik. Im Nahbereich sind Kalotten aber sicher Ohrenfreundlicher.

    Bei 16 Kalotten hättest Du durch Membranflächendopplung 6 dB mehr, aber noch stärkere Probleme durch enormen Leistungshunger von 2KW und unberechenbaren Kammfilterartefakten.
    Bei ersten Versuchzeilen würde ich irgendetwas zwischen 5 und 8 Kalotten wählen.

  • 3 Weg Top mit 6,5" Horn

    • vondralbra
    • 4. August 2006 um 06:42
    Zitat von "ukw"

    audax PR170M0 :?:

    Der war nicht ganz schlecht und hatte einen sehr klaren Sound, aber das Teil war halt auch nicht wirklich haltbar. Wird wohl auch nicht mehr produziert - was macht Audax eigentlich gerade? Da wollte doch die Belegschaft den Laden nach dem Konkurs übernehmen...

    Der hier ist sehr gut, auch wenn er für viele zu billig ist. Trenn bei 2,5 kHz (12dB Bessel), Saugkreis bei 5K, ggf. auch 6dB Trennung mit Saugkreis möglich.

    http://www.monacor.de/de/produktseite_stageline.php?artid=1992&spr=DE&typ=u

  • Über Begrifflichkeiten...welche amtlichen?

    • vondralbra
    • 3. August 2006 um 16:41
    Zitat von "twin"

    Die tropfenförmigen Kunststoffteile?

    Tropfenförmig wäre nicht schlecht wenn das Material was taugt, es geht mir halt eher um sowas wie "organische Anmutung", ich finde die Marshalls etwas "platt" mit ihren 1 mm Materialstärke – wobei natürlich auch der klassische Charakter nicht übersehen werden darf.

    Bei AH hab ich natürlich schon gekuckt, allerdings ohne wirklich Erfolg.

    Vielleicht sind ja noch Tipps zum einfräßen von Griffen vorhanden, macht ihr das mit Schablone oder "frei Hand" nach Aufriss?

  • Über Begrifflichkeiten...welche amtlichen?

    • vondralbra
    • 3. August 2006 um 15:50

    Servus,

    wer kennt es nicht, da werden Stunden an Schreinerarbeit geleistet bzw. bezahlt, duzente qm MPX in AA Qualität verarbeteit, alles nur um den auserwählten Lautsprechern ein neues Zuhause zu geben.

    ...aber dann - 08/15 Marshall Stahlgriffe draufgeklatscht...

    deswegen die Frage:

    Woher bekommt man die wirklich schönen Griffe die auch nach was aussehen und sauber eingefräst werden können?

    SG

  • ....

    • vondralbra
    • 1. August 2006 um 10:11

    Du meinst bei Wellenlänge 135 cm /2 gibt es erst den Einbruch durch Interferenzen? Hmmm...dann ist es was anderes :D

  • ....

    • vondralbra
    • 1. August 2006 um 08:59
    Zitat von "triton"

    Hier ist es: http://www.cadenbach.ag/cdb/datenblatt/DIE12AD01.pdf :wink:

    Sieht ja sehr ordentlich aus, ich ahnte bisher nicht, dass man diese Resonanzfallen auch für um bzw. über 500 Hz sinnvoll einsetzen kann, oder greift er da eine wohl Oktave unterhalb der Längsresonanz ein?

  • BR-Bass Gehäuse richtig dämmen ???

    • vondralbra
    • 31. Juli 2006 um 21:41
    Zitat von "HKL"

    auch wenn unknown_artist sagt ich bin unfreundlich

    das ist der beste gedankengang den du je hattest :D

    es erfreut viele und bereichert das forum

    Gruß Holger

    Genau deswegen...

  • ....

    • vondralbra
    • 31. Juli 2006 um 21:38
    Zitat von "triton"

    Man konsultiere hierzu die Zeichnung/ Datenblätter der Cadenbach-Audio bzw. Ohm "DIE12"...

    Scusi! Liegt außerhalb meines Horizontes, hast Du vielleicht genauere Links?

    SG

    Armin

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