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  2. andi.bt

Beiträge von andi.bt

  • Rundschlinge an Balken

    • andi.bt
    • 28. August 2011 um 20:52

    die Kette muss die Tragfähigkeit eingepresst haben das du auf jedem Kettenglied siehst wie viel die Kette aushält, Drahtseile selber machen ist glaube ich nicht mehr zulässig, da du dir selber keine Garantie geben kannst. Wir haben uns die Stahlseile im Baubedarf machen lassen. Wichtig ist, dass die Tragfähigkeit auf den Kauschen eingeprägt ist und das Stahlseil über die Kauschen hinaus geht weil du wenn es bündig ist nicht erkennst wenn das Stahlseil "nachgibt" (so hat es mir zumindest ne angehende Fachkraft erklärt.. obs stimmt kann ich nicht nachgeprüft, klingt aber irgendwie logisch..)

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 27. August 2011 um 12:34

    Dann sag mir einen Zeltverleiher der mir ne Garantie gibt, dass sein Zelt wie ein fester Bau ausgelegt ist!

    Fliegender Bau = 20 m/s = Windstärke 8 (DIN 4112)

    Es gibt da ein tolles PDF vom VPLT, finde es nur leider gerade nicht mehr.. =(

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 27. August 2011 um 11:04

    Okay das hab ich vielleicht etwas übertrieben geschrieben. Den Babysitter zu spielen und die Arbeit für ihn zu machen ist natürlich nicht unsere Pflicht. Ich würde mal sagen beratend zur Seite stehen wenn Fragen auftauchen und wenn wir merken, dass der Veranstalter grobe Fehler macht diese ihm mitteilen...

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 27. August 2011 um 01:41
    Zitat von "bernd häusler"

    "duck, cover ..and wait"

    Hast du schon einmal erlebt wie der Notarzt nach einer MANV (= Massenanfall von Verletzen) durchgeht, die Patienten sichtet und dabei über behandeln oder sterben lassen entscheidet? Ich zum Glück nur bei Übungen und glaube mir ich will so etwas nie wirklich erleben. Und noch weniger will ich mir Gedanken darüber machen müssen, ob ich daran irgendwie Schuld haben könnte..

    Fakt ist aber, dass jede Entscheidung die du triffst wenn der Sturm schon da ist zwangsläufig die Falsche sein wird wenn du nicht darauf vorbereitet bist. Und jede Entscheidung im nachheinein auch 200 mal mehr kontrolliert und in Frage gestellt wird als du dir in deiner 2.500 Seitigen Gefährdungsbeurteilung, die dir zumindest die letzte Nacht einen ruhigen Schlaf gebracht hat, auch nur annähernd vorstellen kannst.

    Ich habe nie behauptet, dass sich ein Veranstalter mit diesen Worten begnügen kann. Aber wenn es so weit ist dann sollte der Veranstalter diese Entscheidung lieber an Leute abgeben die etwas davon verstehen. Und damit meine ich jetzt nicht den Dorffeuerwehrler der dafür zuständig ist sondern eher eine Bundeseinheitliche Organisation wie das DRK, der Bundespolizei oder dem THW die auf solche Fälle trainiert werden.

    Die Pflicht des Veranstalters ist es im vornherein ein Sicherheitskonzept zu erstellen, dass den geltenden Vorschriften entspricht, möglichst alle Gefahren beinhaltet sowie dieses umzusetzen und zu kontrollieren.

    Auch das mit den Baustatiker ist völliger Blödsinn. Es gibt auch für Zelte eine maximale Windstärke und wenn die überschritten wird dann darf da keiner mehr rein. Wo ist da jetzt der Unterschied zur Bühne? Lieber 10 Tote durch ne eingestürzte Bühne als 30 weil das Zelt einstürzt. Und am besten gar keinen weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben.

    Unsere Pflicht ist es den Veranstalter auf mögliche Gefahren hinzuweisen und ihm zu sagen was passiert, wenn...

    Das gilt nicht nur für große Festivals. Das beginnt schon bei der Veranstaltung im Freibad an wenn man sieht, dass der CEE-Verteiler neben dem Pool vielleicht doch etwas unangebracht ist oder beim Tag der offenen Tür im Kindergarten die Floorspots in Griffnähe der Kinderhände stehen.

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 26. August 2011 um 11:53

    Hier ne Pressemeldung zum Area4-Festival:

    http://www.azonline.de/aktuelles/muen…Konzert_ab.html

    Scheint alles gut gegangen zu sein dort. Das Festival wurde nach dem Unwetter wieder fortgesetzt. Was mich interessieren würde ist das Sicherheitskonzept und der ablauf der Evakuierung. Wo sind die Leute hin gegangen? Wie haben sie sich verhalten?

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 26. August 2011 um 04:15
    Zitat von "bernd häusler"


    Räumen kann man ganz sicher den Gefahrenbereich um eine Bühne, sogar sehr kurzfristig, und am kurzfristigsten mit der Durchsage: "Wir brechen ab, die Bühne könnte einstürzen, geht sofort weg von der Bühne, da hinten ist ein Segeldach, das hält Euch trocken und ist stabil."

    Und die Polizei nimmt dich mit, die Staatsanwalt beschuldigt dich für die 10 schwerverletzten die bei der durch die Massenpanik entstanden sind un du hast ein schönes Leben in der JVA...

    Okay vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber das zu sagen wäre trotzdem keine gute Idee wenn du nicht zufällig nen verdammt guten Anwalt als besten Freund hast. Außerdem:

    - wer sagt mir, dass ich das Segel schräger hängen muss wenn ich es vorher nie ausprobiert habe? Wer gibt mir die Garantie wenn ich es schiefer gehängt habe, dass es dann funktioniert? => Keiner! Was Staatsanwalt & Co. zu dir sagen wenn du die Leute dahin geschickt hast und die Konstruktion dann doch nicht hält und nur einen Menschen verletzt kannst du dir denken.

    - Sind die stehen gebliebenen Bauten wirklich sicherer gewesen? Oder kann es einfach sein, dass der Wind dort nicht die Kraft hatte wie an denen die umgefallen sind? => siehe Foto auf Seite 2 von dem Schuppen. Ich bezweifel, dass der Schuppen sicherer war als die Bühne.

    - Eine Evakuierung des ganzen Festivals ist durchaus möglich und funktioniert auch. Nur eben nicht in ein paar Sekunden. 15 bis 90 Minuten sollte man da je nach Größe schon mal einplanen. Und es gibt Festivals wo selbst 90 Minuten eine unrealistische Zeitvorstellung wäre. Versucht doch mal das Donauinselfest in Wien mit Durchschnittlich 1 Million Besucher pro Tag zu evakuieren. mindestens 5 Stunden und doppelt so viel wie die eingesetzten 800 Sicherheitskräfte + 700 Polizisten wären da wohl eher angebracht!

    - Eine Teilevakuierung ist nur bedingt möglich. Was auf jeden Fall getan werden muss ist dafür zu sorgen, dass keine weiteren Gäste in den Gefahrenbereich gehen. Allerdings auch nur solange wie man das Sicherheitspersonal gefahrlos einsetzen kann! Im Zweifelsfall gilt eh: Rette sich wer kann! - spätestens wenn Polizei und Feuerwehr nicht aufs Gelände gehen will dann sollte man auch das Personal irgendwo anders hin schicken, falls es nicht schon freiwillig abgehauen ist (was ich wohl eher vermuten würde..)


    Fazit: Wie es schon mehrere hier gesagt haben: Die Natur ist einfach unberechenbar und gewinnt immer! Wir können nur versuchen uns so gut wie möglich darauf vorzubereiten, aus Fehlern zu lernen und schön brav unsere Gefährdungsbeurteilungen zu machen (zumindest können wir dann beruhigt schlafen gehen..)

  • I don't need that, 2.0

    • andi.bt
    • 25. August 2011 um 17:20

    ist der Sprinter nicht für dieses Problem bekannt? :D

  • Neues positives für die Rundfunkgebühren

    • andi.bt
    • 21. August 2011 um 13:57

    ja, GEZ hat teilweise was mit PA zu tun. Aber nur ganz entfernt. Es ist kein Thema das jetzt wirklich auf die PA bezogen ist, aber wieso sollten wir unsere Meinung dazu nicht im pa-forum äußern dürfen?

  • schon wieder Bühne eingestürzt: Pukkelpop Belgien

    • andi.bt
    • 20. August 2011 um 01:14

    Notfallevakuierung. Ein Wort das ich das erste mal auf nem Lehrgang vom Katastropheninterventionsdienst mitbekommen hab. Ich denke eine schwierigere Entscheidung gibts es für Veranstalter / Rettungskräfte, etc. nicht. Was ich mich immer wieder Frage: Wer entscheidet diese Maßnahme und wer hat dagegen ein Veto-Recht? Gäbe es für so einen Fall überhaupt ein Veto-Recht?

    Gehen wir mal davon aus wir haben eine VA mit ca. 10.000 pax. Der Veranstalter entscheidet sich aufgrund von aufziehendem Unwetter für eine Evakuierung des Geländes weil er ernsthaft Gefahr für Leib und Leben sieht. Die Feuerwehr / das THW / die Polizei (oder eine andere vergleichbare Staatliche Einrichtung des Katastrophenschutzes) legt ein Veto ein. Wer hat Recht?

    Der einzige der mir einfällt, der das sicher ohne Kommentare und Vetomöglichkeit machen darf ist meines Wissens nach der Pyrotechniker / Feuerwerker mit Erlaubnis nach §7 SprengG (was ich aber auch nur weiß weil ich grad auf Lehrgang war) wenn er Gefahr sieht die seinen Bereich angeht.

  • Neues positives für die Rundfunkgebühren

    • andi.bt
    • 19. August 2011 um 20:08

    Wie es Andrew Poison (Marktforscher) ausgedrückt hat:

    "Die GEZ schlägt einmal mehr mit ihrer Logik zu. Ich soll also Gebühren dafür zahlen, dass ich ein internetfähiges Gerät besitze, auch wenn ich gar keinen Internetanschluss habe. Tja, dann werde ich mal ganz schnell Kindergeld beantragen. Ich habe zwar noch keine Kinder, aber das Gerät ist vorhanden."

  • Funkgeräte - welche kaufen?

    • andi.bt
    • 14. August 2011 um 17:43

    Midland G7 hab ich auch 6 Stück, bin aber leider überhaupt nicht damit zufrieden.. Hab momentan die Motorola GP oder DP Serie im Kopf..

  • Funkgeräte - welche kaufen?

    • andi.bt
    • 14. August 2011 um 11:02

    ich will mir zusammen mit paar Kollegen gute Funkgeräte anschaffen. Leider bin ich bei dem Thema etwas überfragt und weiß absolut nicht was man da aktuell kaufen kann.

    Von den Low-Budget Geräten hab ich schon zu viele im Lager mit denen wir nicht glücklich sind.

    Was uns wichtig ist (sollte zwar fast logisch sein):

    - gute Sprachverständlichkeit
    - Roadtauglich
    - leichtes zumieten möglich

    Budget liegt etwa bei 400 Euro pro Gerät.

    Kann da jemand Tipps geben?

    Wir hatten Motorola DP 3400 gemietet und waren Damit definitiv zufrieden. Nur der Preis ist mal nicht toll.

  • Notbeleuchtung

    • andi.bt
    • 26. Juli 2011 um 21:20

    sie müssen im Notfall angehen..

    Was der Notfall ist das kann jeder für sich definieren. Wir hatten die Diskussion bei einem ca. 600 m² Zelt ob die Notausgangslampen bei einer Disko Veranstaltung nun dauerhaft leuchten müssen oder nicht und irgendeiner der in einer Firma arbeitet die das wohl ständig machen hat gemeint sie müssen nicht dauerhaft leuchten. Ich würde da allerdings einfach mal beim TÜV nachfragen. Die haben Leute die sich auch ständig in großen Theatern umschauen (hatte da selbst vor einigen Jahren so einen vor mir stehen..) und sich mit sowas eigentlich auch auskennen sollten

  • I don't need that, 2.0

    • andi.bt
    • 26. Juli 2011 um 20:45
    Zitat von "Dominik Herderich"

    andi.bt: Warst du für die Firma da, die die Überdachung mitgestellt hat?

    Zirkuszelte und Hauptbühne? Ich wollte es eigentlich vermeiden da ich mit für die Stromversorgung da war.. Aber da ich bei der Firma freier Mitarbeiter bin musste ich zumindest als Ansprechpartner her halten.. Fandest du die Aufbauten wohl auch so.. äh.. interessant.. wie ich? :lol:

    Also ich hab zumindest beim Line Array keine Winkelung gesehen.. find nur leider das Foto nicht mehr. Hab aber auch nicht ganz genau drauf geschaut.

    Und wenn du als Toningenieur den Mischer meinst (ich nenn ihn immer Tingeltangelbob weil das vom Aussehen her am besten passt) dann wird mir einiges klar...

    Zirkuszelt (28 Meter) war im übrigen 4 Punktbeschallung mit je 3 ARCS pro Punkt

  • Movingheads und andere Effekte an Dimmerpack im Switch Modus

    • andi.bt
    • 25. Juli 2011 um 22:02

    Wir haben das Problem gelöst in dem wir Kanal 1-6 auf den Dimmer legen und die Kanäle 7 und 8 als Dauerstrom auf die Traverse ziehen. Da wir an allen 6er Bars 8 Ausgänge haben können die Moving Heads direkt an die 6er Balken angeschlossen werden. Natürlich nur bis zu ner gewissen Leistungsgrenze und Anzahl

  • I don't need that, 2.0

    • andi.bt
    • 25. Juli 2011 um 15:12

    Ne aber wir haben gefragt wen denn der Porsche gehört der da mitten im Schlamm steckt :D und als Antwort kam "der müsste den Jungs von L Accoustics gehören" Außerdem würde es keinen Sinn machen wenn 2 Verleiher bei ner Dry-Hire Sache (Soundhouse und Babbel & Haeger) selber je einen Menschen zum Einrichten auf die gleiche VA schicken würden..

  • I don't need that, 2.0

    • andi.bt
    • 25. Juli 2011 um 10:31
    Zitat von "Dominik Herderich"

    @andi:bt: Das war aber nicht zufällig das Klangtherapie-Festival?

    jep..

  • Nickelback live at home - Strobe gesucht

    • andi.bt
    • 24. Juli 2011 um 23:19

    Ich dachte zwar eher an Moving Lights hab aber gerade gesehen, dass bei dem Video bei 0:20 Atomics o. ä. zu sehen sind:

    http://www.youtube.com/watch?v=B0hRsRtx9_E&feature=related

  • I don't need that, 2.0

    • andi.bt
    • 24. Juli 2011 um 21:24

    Stromanforderungen mancher Verleiher.. Fordern 4 Areas insgesamt mehr Strom als die 2 bereitgestellten Stromaggregate (175 u. 100 kVA) für das gesamte Festival überhaupt schaffen. Dabei waren die Aggregate seit März bekannt, die Technik-Firma aber erst seit Juli beauftragt und die wussten was zur Verfügung gestellt wird.

    Ende vom Lied war, dass wir noch 2 Aggregate (60 u. 40 kVA) geholt haben, wir aber effektiv mit den 2 vorhandenen Stromaggregaten ausgekommen wären und noch massig Reserve für Stromspitzen übrig gehabt hätten..

    Die Kosten für die 2 zusätzlichen Aggregate und den Diesel den die Verbraucht haben sollte der Technik-Firma eigentlich abgezogen werden.. Dafür, dass se mal null planen können..

    ----

    Und die Jungs von L Accoustics wissen wohl auch nicht wie man ne Anlage bei nem Techno-Festival einstellt.. Techno ohne Bass macht einfach keinen Spaß und bei 12x ARCS mit 8x SB28 in nem 28 Meter Zirkuszelt sollte man doch weng Druck erzeugen können.. Main Stage könnte auch am Mischer gelegen haben aber da hingen 12 Zeilen Kara mit 3x SB28 pro Seite und es klang einfach meeega Scheiße. War aber auch das erste mal, dass ich ein Line Array gesehen hab, dass von einem Vertreter des Herstellers eingerichtet worden ist und alle Boxen auf 0° gewinkelt waren.. Gerade Bananen machen für mich i-wie keinen Sinn :D

  • Auflagen und Bedingungen Skybeamer

    • andi.bt
    • 24. Juli 2011 um 04:49
    Zitat von "nitrox"

    Hier wäre eine Erklärung des technischen/physikalischen Hintergrundes äußerst interessant.

    Diese Erklärung hab ich mir schon öfters überlegt und bin immer zu der Erkentniss gekommen, dass ich es einfach mal so hin nehme :D vielleicht hat es ja wirklich nen Sinn.. Was ich allerdings nicht wirklich glaube.. Mir wurde das auch nur von älteren Mitarbeitern erzählt..

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