Stefan hat mit seinem Posting oben völlig recht. Allerdings gehört er auch zu den wenigen Kollegen, denen man ein Stück Holz und irgendeinen Treiber in die Hand drückt und er baut daraus ne funktionierende Box und zu allem Überfluss noch ein perfektes Setup für irgendeinen Controller, den er gerade im Lager hat im Zusammspiel mit irgendwelchen gerade rumstehenden Amps.
Ich denke aber der Ansatz von Controlleramps ist neben dem Vertrieb an Leute ohne oder mit geringerer als Stefans Fachkompetenz unter anderem auch dem Umstand geschuldet, dass die Produktionen immer größer und aufwendiger werden. Bleibt man mal bei d&b und nimmt den diesjährigen Grandprix. Da hingen mehrere 100 Dosen aus der J, Q und was weiss ich Serie. Hätte nun jeder Verleiher seine eigenen Amps, seinen eigenen Controller und seine eigenen Setups, würde das nie zusammen funzen. Im Prinzip gilt das ja für diverse Events etwas größerer Gangart, bei denen das eigene Material nicht ausreicht. Oder aber wenn bei Mehrfachproduktionen Material zugemietet werden muss. Es gibt heute so viele Controller, Amps und Setups, da ist es schlicht einfacher, wenn man bei Boxen des Hersteller xy immer mit dem Standardamp zu tuen hat anstatt sich 30 verschiedene Softwarelösungen aufs Laptop zu spielen um die ganzen Controller anzugleichen.
Was die "Schränke" bei d&b angeht, so kommt ja demnächst Abhilfe...
Zu KV2 Audio kann ich nix beitragen, ich habe das System noch nie getestet. Die Zeit von 30kg-2-Kanal-Amps ist jedoch meiner Ansicht nach (Philosophie hin oder her) vorbei, vor allem wenn man mehrere für ein System braucht.
VG,
Volker