Beiträge von Sound-Klinik
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Zitat von "00Schneider"
... wann spielt auch der Strahlungswiderstand eine Rolle?
... sowas ist immer wieder spannend.
Welches "Modell" ist nun wohl (bei "kleinen" Boxen ...) besser: Spielgelschallquelle (Klappt recht gut beim "Stacken" - Schallpegel addieren sich auf Achse - d.h. +6 dB) ... oder "Leistung-verteilt-sich-auf-Halbraum" ? -
Zitat von "HippeliPA"
Ich selbst bin vom exakten einmessen immer mehr abgekommen, da mich die Messungen genauso bescheißen wie mein Gehirn. Es sind meiner Meinung nach einfach zu viele Parameter die man in einklang bringen muss um aus einer Messung wirklich rückschlüsse auf den KLANG zu erhalten.
... nun ja: Wenn ein System neutral abgestimmt ist, hast Du möglicherweise den besten gemeinsamen Nenner/Kompromiss und keine extremen Tendenzen in der Abstimmung.Ein System mit "gefälliger" (d.h. mit Mitten-/Präsenzsenken-) Abstimmung mag in einer leisen Umgebung (z.B. Showroom im Laden) von vielen Zuhörern besser bewertet werden ... aber: Auf einem Job führen Verdeckungseffekte (Lärm durch Besucher IM SPRACHBEREICH auf Veranstaltungen) dann zu einer mangelhaften Sprachverständlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit (nicht nur) von Gesangsstimmen.
Zitat von "HippeliPA"Gerade im Livebereich sind Messungen beim Soundcheck für die Katz, da sich die Raumakustik durch PAX dramatisch verändert. (open air natürlich weniger) Mit Feeling und Erfahrung komme ich da besser zurecht.
... ein neutrales System (mit einigermaßen ausgewogenem Direktschallfrequenzverlauf) ist dabei am unproblematischten. Die Controllersettings (sofern für das System nötig ... :wink: ) erstellt man dann auch besser nicht erst auf der Veranstaltung.Raumakustische Probleme an einem konkretem Veranstaltungsort treten häufiger im Bereich weniger hundert Hz (was sich im Eingangskanal vom Controller leicht beheben läßt) auf ... und falls dann schon bei relativ geringen Hörabständen Probleme in anderen (d.h. höheren) F-Bereichen auftreten (durch diffuse Schallanteile, Reflektionen an kahlen Wänden/Glasscheiben o.ä. ...) ist entweder das falsche System am Start oder die Aufstellung ist - für DIESEN Raum ! - einfach mangelhaft (... wobei es auch besch... Räume gibt :? ).
Korrekturen per EQ sind in solchen Fällen dann nur noch Schadensbegrenzung (damit es weniger nervt). -
... nannte sich der "Pharo" früher nicht "Gaspardin" ?
Ich hab mal ein Plakat von dem Typen (d.h. von "Pharo") gesehen und der hatte doch irgendwie große Ähnlichkeit mit einem Hypnotiseur, der in den 80ern durch diverse Discos getingelt ist und den Leuten Rasierschaum (... seine Opfer dachten, es wäre Speiseeis ... :? ) zum Essen gegeben hatte ...

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... falls jemand Lust hat, mit dem 12"-Kappa ("normal"), dem 2002-Treiber (normale Version - NICHT mit Schraubanschluß !!!) und einem 1"- (Biradial-) Horn mit der Conrad-Best.-Nr. 301154 eine Box zu bauen, wäre ich bereit, dafür eine Weiche zu "stricken" (... Motivation: einfach mal um zu sehen, was man mit einigen Tricks aus dem Horntreiber 'rausholen könnte - Entwicklung selbst wäre "umsonst" - die Weiche gibts dann gegen Erstattung der Materialkosten ...). :wink:
Ich bräuchte (bei mir !) dann lediglich eine Box, wo die o.g. LS eingebaut sind.
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Zitat von "TobiV"
... moment, sind wir dann nicht auch schonwieder bei 2pi? :roll:
... in horizontaler Richtung - und wenn keine Richtwirkung "nach vorn" (z.B. bei "sehr tiefen Frequenzen" ...
) auftritt: irgendwie schon.Eine gleichmässig (d.h. kreisförmig) "gekrümmte Banane" ist eigentlich auch (in vertikaler Richtung) ein sphärischer Strahler ... nur: Da der Mittelpunkt des Kreisbogens sehr weit hinter den Systemen liegt, fällt der Schallpegel AB KREISMITTELPUNKT um 6 dB pro Abstandsverdopplung ab ... von den LS-Elementen (auf dem Kreisbogen !) ab gerechnet dann weniger ... :wink:
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Zitat von "TobiV"
... es reicht die fläche. schaue ich also mit meinem geistigen auge von oben auf ein la sind wir wieder bei fullspace, allerdings nur noch 2 dimensional :idea:
... wobei "space" schon etwas mit RAUM zu tun hat. :wink:Die "Schallverteilung" erfolgt bei einem LA (im Idealfall !) nur noch in horizontaler Richtung (daher "nur noch" -3 dB bei Entfernungsverdopplung) ... vertikal gesehen besitzt die Wellenfront keine Krümmung.
Und: Selbst wenn das LA eine leichte Krümmung in vertikaler Richtung hat, bekommen wir noch keine -6 dB, weil der Mittelpunkt (quasi das virtuelle akustische Zentrum der "Banane"...) immer noch recht weit hinter den Elementen liegt.
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Zitat von "TobiV"
naja, so pauschal würd ich das nicht sagen, bei nem la-element oder nem 40x20 horntop sind wir mit halfspace ja schonwieder recht nahe an der praxis :wink:
... ein (ausreichend langes) Array hat allerdings weniger mit einer Begrenzungsfläche, sondern eher mit einer zylindrischen Wellenfront (d.h. im Idealfall keine "Schallverteilung" in vertikaler Richtung - nur horizontal) zu tun. Bei einer ebenen Welle würde der Schallpegel (abgesehen von Reibung) überhaupt nicht mit wachsendem Hörabstand abnehmen.
Bei Bässen auf dem Boden spielen auch die Abmessungen im Verhältnis zur Wellenlänge eine Rolle ... d.h.: Wenn ein (kleiner) Bass sphärisch Schall abstrahlt/abgibt, wird sich der Schall bei Betrieb auf dem Boden nicht auf einer Kugelfläche, sondern halbkugelförmig in den Raum ausbreiten. Die insgesamt abgegebene Energie "verteilt" sich auf einen Halbraum (... die Schall-Leistung wäre bei vernachlässigbarer Zunahme des Strahlungswiderstandes dann +3 dB ...).
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Zitat von "PeeKay"
Wenn ich die Halfspace Angaben so mancher Boxenhersteller deuten will, rechne ich dann mit -3dB oder besser -6dB um auf "ehrliche" Fullspace-Daten zu kommen?
... was sind denn "ehrliche" Fullspace-Daten ?Bei einem Top wirst Du i.d.R. Messungen ohne Bodeneinflüsse haben ... und bei Bässen machen "ehrliche" Fullspace-Daten - was den Bezug zur Praxis angeht - eher keinen Sinn (es sei denn, Du betreibst Bässe immer an einem Kran baumelnd ...).
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Zitat von "Guido Pigorsch"
Ich würde gern mal eine 4x10" Bassbox bauen.
... alternativ geht auch der 10"-Kappa PRO.Ich habe selbst mehrere Jobs damit (... allerdings 2x10" :wink: ) gemacht und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Abgenommen wurde die Kiste mit einem kleinem dynamischen Kugelmikro vor einem der 10"er ... leichtes EQing (-2 ... -3 dB bei etwa 250 ... 300 Hz).Davor hatte ich mehrere Jahre mit EVI 10"ern gearbeitet ... die klangen vergleichsweise "pappiger".
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... ich benutze seit vielen Jahren den DT-150.
Die Dämmung ist so gut, daß man mit aufgesetztem Kopfhörer sogar die Mikrofonposition in der Bassdrum alleine optimieren kann ... die Neutralität und Übertragungsbandbreite ermöglicht (per Kopfhörer !) sehr präzise EQ-Einstellungen in den einzelnen Kanälen, die - mit einer neutral spielenden bzw. optimal eingemessenen PA - praktisch keine Korrekturen mehr erfordern.
Gerade beim Mixen in Zelten, wo bereits Gäste herumlärmen, ist das Einstellen der Einzelkanäle per Kopfhörer eine große Hilfe, auf die ich nicht verzichten möchte ... und wenn man auf der Bühne seine Band auch mal selbst mischt (d.h. Mixer/FXs neben Bassamp ... :wink: ), gibt es keine bessere Alternative ... -
Zitat von "Sabbelbacke"
... das Tool berücksichtigt allerdings nicht die Form/Ausführung des Vents.
Auch die Sache mit den Strömungsgeräuschen hängt nicht nur von der Fläche, sondern auch etwas von der Form des Vents ab.Hat schon mal jemand Kisten, die damit berechnet worden sind, durch Messungen überprüft ?
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Wie objektiv ist unser Gehör ?
Häufig werden verschiedene LS-Systeme mit populärer Musik "verglichen", um qualitative Unterschiede in der Übertragungsqualität festzustellen.
Selbst viele erfahrenere Tontechs glauben, daß ihr Gehör dabei grundsätzlich "einigermaßen" objektiv ist und vorhandene Mängel in einer Übertragungsanlage ihnen nicht verborgen bleiben würden.
Erwähnenswert ist hierbei, daß selbst erfahrener Toningenieure in einem Tonstudio an zwei verschiedenen Tagen nie den gleichen/identischen (richtigen ???) Mix hinbekommen würden.
Der Grund: Die eigene Tagesform und persönliche Verfassung (Stress, Gesundheitszustand, Müdigkeit) spielt eine große Rolle bei der (etwa doch subjektiven ???) Beurteilung eines KLANGS.Wenn wir etwas HÖREN, ist es ein Zusammenspiel aus Außen-/Innenohr ... und der Verarbeitung im Gehirn (!), der schließlich zu einem HÖREINDRUCK führt - ähnlich "kompliziert" sieht es beim SEHEN (dto.: Schmecken, Tasten ...) aus.
Wie unvollkommen (bzw. wenig objektiv ...) unser SEHEN ist, kann jeder leicht nachvollziehen, der sich die folgende (Powerpoint-) Datei einmal anschaut. Ich denke, er wird dann keine Zweifel mehr haben, wie wenig objektiv unsere Sinneswahrnehmungen sind.http://www.paforum.at/daten/theorie/wasdasHirnalleskann.pps
Unsere Sinneseindrücke (sowohl beim HÖREN als auch beim SEHEN) basieren auf Erfahrungen (Vorurteile ...), die wir im Laufe unseres Lebens (sehr wichtig: in den ersten Lebensjahren !) gemacht haben.
Menschen, die ihren Lebensraum im tropischen Urwald haben, verfügen über ein sehr viel ausgeprägteres Richtungshören (Beispiel: bessere Unterscheidung oben/unten) als Menschen, die in einer Großstadt aufwachsen.Viele unserer Wahrnehmungen erreichen nicht einmal unser Bewußtsein (Beispiel: Unterschwellige Kinowerbung durch untergemogelte Einzelbilder ... soll ja inzwischen verboten sein ...)
Unser RICHTUNGSHÖREN basiert im Wesentlichen auf Pegel- und Zeitunterschiede. Die Stereofonie nutzt diese Eigenschaften, um uns (mit Phantom- bzw. virtuellen Schallquellen) die Illusion einer räumlichen Wiedergabe vorzugaukeln (Intensitäts- und Laufzeitstereofonie ... letztere ist nicht monokompatibel ...).
Auch die Quadrofonie ist in Wahrheit keine wirklich räumliche Tonübertragung sondern vermittelt nur die Illusion einer räumlichen Tonübertragung.EXPERIMENT: Stellt mal zwei Boxen mit identischen Signalen (d.h. auch gleiche Pegel !) in wenigen Metern Abstand auf und verzögert eine der Boxen um 15 ... 25 ms. Wir hören dann den KLANG nicht mehr aus der Mitte.
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Unsere KLANGEMPFINDUNG wird gelernt ... hierzu ein Beispiel: Ein japanischer Toningenieur würde vermutlich anders mischen als ein europäischer. Asiaten haben auch eine andere Schmerzschwelle als Europäer, was Lästigkeit (Umweltgeräusche, Verkehrslärm ...) angeht.
Auch Nichtmusiker beurteilen KLANG häufig anders als viele Jahre erfahrene Orchester- oder Bandmusiker ... und persönliche Erwartungshaltungen und Vorurteile (welcher Hersteller, welches Konstruktionsprinzip) beeinflussen das KLANGEMPFINDEN in gravierender Weise.
Unser Gehör "eicht" sich bei "Hörvergleichen" zunächst auf ein (zuerst) gehörtes LS-System und vergleicht dann letztendlich alle weiteren Systeme mit dem ersten Höreindruck. Schon eine Veränderung der Hörreihenfolge - d.h. welches System zuerst - und die Auswahl des Musikmaterials (was gezielt zur Manipulation von Zuhörern genutzt werden kann ...) führt zu unterschiedlichen Hörbewertungen einzelner LS-Systeme.
EXPERIMENT "ERWARTUNGSHALTUNG": Hebt bei einer neutral abgestimmten Box den Bereich um 3 ... 5 kHz an und macht davon eine Messung. Dann zeigt Ihr die Messung den Zuhörern, wobei die Box OHNE Anhebung vorgeführt wird. Das Ergebnis ist immer wieder interessant/witzig: Viele Zuhörer "hören" Dinge, die gar nicht vorhanden sind.
EXPERIMENT "GEHÖR-EICHUNG": Führt mehrere Boxen mit deutlicher Höhenanhebung (+3 ... +4 dB ab etwa 8 kHz) vor und präsentiert dann eine neutral abgestimmte Box OHNE Höhenanhebung. Letztere wird dann als "höhenschwach" und "dumpf klingend" bewertet.
EXPERIMENT (dto.): Präsentiert über eine neutral abgestimmte Box ohne Manipulation des Übertragungsverhaltens mehrere Musikstücke ... dann ein System mit Präsenzsenke (sowas wird anfänglich als "weniger transparent" bewertet .. nach einigen Minuten tritt eine Gewöhnung auf ...) ... dann wieder das zuvor gehörte neutrale System (dieses wird jetzt als "aufdringlich" und "plärrig" bewertet ...).
Ähnlich verhält es sich bei Bass-Systemen. Ein (um +4 ... +8 dB) überbetonter Bass wird zunächst als "basslastig" empfunden ... nach einigen Musikstücken (hängt auch etwas vom Musikmaterial ab ...) tritt hier ebenfalls eine Gewöhnung/"Eichung" ein, die sogar dazu führt, daß eine leichte Absenkung des Bassbereichs als "bass-schwach" bzw. "mit zu wenig Druck" bewertet wird.
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Mit diesem Beitrag wollte ich darauf hinweisen, daß unser Gehör keinesfalls objektiv ist und sogar manipuliert werden kann. Wirklich objektiv sind nur (professionell durchgeführte) Messungen.
Vielleicht entwickelt sich daraus ja eine interessante Diskussion über (weitere ...) psychakustische Phänomene ...
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Zitat von "Wellenfront"
... ich bin für solche Niveauvollen Entwicklungen nicht der richtige Gesprächspartner...
... nur ist es schon verwunderlich, daß Du auf meine Beiträge immer wieder reagierst, um dann nur in ständig wiederkehrenden "Statements" Dein Desinteresse (bzw. Deine Langeweile ...) mitzuteilen. Nicht einmal der Unterhaltungswert Deiner Beiträge ist besonders hoch. :wink:Zitat von "SRAM"
Das würde zwar bei Wiedergabe EINER Frequenz zur gleichen Zeit, aber leider nicht bei Wiedergabe eines Frequenzgemisches funktionieren. :?
... das mit dem dispersiven Verhalten finde ich gar nicht so abwegig (... gemeint war auch nicht unbedingt die LS-Zentrierung, sondern das Volumen hinter der Membran). Die Frage ist, wie man sowas umsetzen könnte. Vermutlich wird man keinen Werkstoff finden, der den gleichen Wellenwiderstand wie Luft (d.h. R=0 an der Grenzschicht) und gleichzeitig eine deutlich andere Ausbreitungsgeschwindigkeit hat.
Es gab ja auch (im HiFi-Bereich) schon Versuche mit elastischen Wänden (innerhalb einer Box) ...
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Zitat von "M-Light Lichttechnik"
... also die SK-tops stehen immer auf 2 bässen nicht auf distanzstangen, die ps12 werden auf je einem single bass mit distanzstange gesteckt.
Hab ich das irgendwo falsch reingetippt?
... ich dachte, auf dem unteren Foto wären SK-212 ... aber die abgebildeten Boxen sind wohl doch kürzer ... :wink: -
Zitat von "tthorsten"
... ich hab keinen email kontakt abgebrochen ich lese alle emails die ich bekomme.
... doch !
Du warst sauer auf mich und hast mich in einer Mail ziemlich barsch angefahren und den Kontakt abgebrochen.Zitat von "tthorsten"... und wie soll ich sagen nicht alle meiner aktivitäten finden im netz statt oder werden dort ausgebreitet.
... das wäre ja mal endlich ein Schritt in die Richtige Richtung. Mach weiter so ... -
Zitat von "SRAM"
Könnte man z.B. einen 12.75NdMr bei 150 bis 200 Hz auf diese Weise entsprechend anheben, wäre eine Hornkonstruktion obsolet.
... da die (eher kleine) Membran hier Grenzen setzt (wg. Hub), bleibt als EIN Ausweg die akustische Bedämpfung durch eine schwingende Luftmasse in einem Vent, der zur Schallabstrahlung beiträgt.Eine geringe Bedämpfung führt dabei zu einer - schmalbandigen - Steigerung der Effizienz (Preis: schlechteres Zeitverhalten) ... eine stärkere Bedämpfung (wodurch auch immer ...) führt zu einer breitbandiger wirkenden Steigerung der Effizienz (bei vergleichsweise besserem Zeitverhalten).
Eine andere Möglichkeit (wenn man VORN kein Horn haben will) wäre noch das rückseitige Ankoppeln eines bedämpften Rohrresonators, der einen Teil der Schallabstrahlung übernimmt. :wink:
Es gäbe eventuell noch einen weiteren Weg: Die Federsteife müßte frequenzabhängig sein (... d.h. ein Material, welches ein dispersives Verhalten hat ... oder die Simulation eines solchen Verhaltens durch einen zweiten Treiber hinter dem "eigentlichen" Treiber ...).