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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Bau der SK212,

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2006 um 11:23
    Zitat von "paboy"

    Wenn ich mich an die Maße von Manfred halte, wird das ganz schön eng auf der FRontseite bzgl. der Fräsungen des HT und der Kappas. Da bleibt ja kaum was stehen von Seite zu HT, kann ich die Frontseite ainfach etwas breiterund Höher machen, bei gleichem Volumen?


    ... warum willst Du es denn breiter machen (wird die Box etwa von einem Zimmermann - d.h. Toleranzen +/- 1 cm - gebaut ? :grin: ) ?
    Um ein bestimmtes Volumen nicht zu überschreiten, wurden z.B. auch angeschrägte Seiten vorgesehen (weil sonst die Bautiefe zu kurz ausgefallen wäre und die Systeme von der Bühne kippen könnten).

    Wenn Du die Schallwand 1 ... 2 cm breiter machst, wird sicher die Welt nicht untergehen. :wink:

  • Messung SK Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2006 um 11:07

    Betreff http://www.egbeck.de/15bhorn0.htm ?

    Zitat von "vondralbra"

    ...er wollte Doch etwas das auch mit 2 Treibern Druck macht - und da kommen wir halt raus :D


    ... hat mal jemand nachgemessen, wie weit das akustische Zentrum (aufgrund des recht langen Trichters) bei der Kiste hinter der "Schallwand"/Boxenvorderkante liegt ?

    Ich könnte mir vorstellen (... auch wenn man sowas vor 25 Jahren nicht immer gemacht hat und den Klang damals subjektiv auch irgendwie "toll" fand ...), daß die Tops per Delay nicht unerheblich verzögert werden müssen (sollten), um eine zeitgleiche Abstrahlung (zur Vermeidung von Einbrüchen im Übernahmebereich) mit den Tops zu realisieren.

  • Gehäuseverstrebungen bei Leichtbauten

    • Sound-Klinik
    • 12. August 2006 um 12:39

    ... Versteifungen der Flächen bei dünneren Plattenstärken allein reichen nicht aus. Auch die Kantenverbindungen spielen - nicht nur was Langzeitstabilität angeht - eine große Rolle.

    Das stumpfe Aufleimen und Verschrauben von "Brett auf Kante" ist - besonders wenn große Wechseldrücke auftreten - keine gute Wahl.

  • Messung SK Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 12. August 2006 um 10:52
    Zitat von "vondralbra"

    Bleib bei BR-System oder bau Dir richtige Hörner wie z.B. das California (http://www.egbeck.de) wenn es nur 2 sein sollen.


    ... meinst Du etwa dies: http://www.egbeck.de/15bhorn0.htm ?
    Dann wünsche ich viel "Spaß beim Bauen" und dem Transportieren (... etwas gewöhnungsbedürftiges "Packmaß" ... und bei den vielen Platten dürfte das Gewicht auch nicht gerade gering sein ...). :)

  • Suche Pa.Wer gibt Tips?

    • Sound-Klinik
    • 11. August 2006 um 12:13
    Zitat von "TS"

    ... für diesen Preis bekommst du bei Neuware keine Qualität.

    @BigVic
    Und immer dran denken: Wer "billig" (d.h. NICHT PREISWERT !!) kauft, der kauft i.d.R. einmal zuviel.

    Gravierende Preisunterschiede bei PA-Komponenten sind nicht nur eine Folge unterschiedlicher Gewinnmargen und Fertigungskosten (z.B. in Billiglohnländern), sondern hängen auch vom verwendeten Material (d.h. Qualität der Chassis und Treiber, Weichenbauteile, Gehäusematerial und -verarbeitung) und dem gebotenen Know-How bei der Abstimmung (Klang !) ab ... mein Tipp: Unbedingt "Gebrauchtes" in die Überlegungen einbeziehen.

  • Messung SK Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 11. August 2006 um 10:08
    Zitat von "Thomas"

    Ich gebs auf. Zu dem Thema werde ich nix mehr schreiben.


    Deine Position "pro BR" und "contra SK-Horn" in Ehren ... interessant für einen Anwender ist aber doch eher, bei welcher Frequenz ein Bastelhorn den gleichen Schallpegel wie eine (mit gleichem Chassis bestückte) BR liefert (oder: wo schneiden sich die Absolut-SPL-Messungen in einigen Metern Distanz ?).
    Bei 100 Hz und darüber wird das Horn der BR vom Pegel her deutlich überlegen sein (Brustbein, Kick ...).
    Wenn jemand mit einer BR und einem SK-Bastelhorn mit identischer Bestückung vorbeikommt, kann ich das gerne mal (kostenlos) messen. :wink:

    Andererseits gibt es auch viele Anwendungen, wo BR durchaus sinnvoll ist ... und bei einigen anderen eben Hörner eine Alternative sind.

    Nichtsdestotrotz habe ich auch schon Partymucken (Liveband) mit jeweils einem 15"-Basshorn (SK-15.BH) pro Seite indoor mit 300 ... 500 Gästen gemacht - über "fehlende" Bässe hat sich niemand beschwert.
    Vermutlich kommt es auch auf die eigene Erwartungshaltung und der jeweils favorisierten Philosophie an.

  • Die Profifrage: Horn, Strahlwinkel und Phaseplug

    • Sound-Klinik
    • 10. August 2006 um 08:14

    ... die untere Grenzfrequenz hängt (außer bei Tractrix-Hörnern) von der Flächenzuwachsrate des Trichters (also: wie schnell vergrössert sich die Fläche mit zunehmendem Abstand vom Hornhals).
    Ein Horn, welches langsamer in der Fläche wächst, hat dabei eine tiefere untere Grenzfrequenz.
    Ein Trichter ist grundsätzlich ein akustischer Hochpass, dessen Verhalten zusätzlich noch von der Wahl des Trichtertyps (Expo, Hyperbolisch, Konisch) bestimmt wird.

    Wenn die Mundfläche gegenüber der abzustrahlenden Wellenlänge deutlich zu klein ist, erfolgt keine optimale Schallabstrahlung (... sondern Reflektionen durch den unstetigen Übergang bzw. sprunghaften Flächenzuwachs, die zu einem welligen F-Verlauf führen).

    - - -

    Das Abstrahlverhalten bei Mittelhochtonhörnern wird bei sehr hohen Frequenzen mehr durch die Halsgeometrie (und dem Hornbereich unmittelbar davor) bestimmt ... der untere Übertragungsbereich mehr durch die gesamte Trichtergeometrie und der effektiven Mundfläche.
    Natürlich spielt auch der Treiber (z.B. seine Eigenfrequenz ...) eine gravierende Rolle im Zusammenspiel mit einem Trichter.

    - - -

    Ein Phaseplug soll auch destruktive Interferenz minimieren, die am oberen Bandende (d.h. bei hohen Frequenzen) durch Laufzeitunterschiede das Horn in der Übertragung sonst früher einbrechen lassen würde.

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 21:17
    Zitat von "unknown_artist"

    es ist nich sinnvoll mittels Eq in unterschiedlichen räumen rumzuschrauben - zumindest nicht bei "späten" Reflexionen - das ist Fakt


    ... bzw. dort, wo die Raumreflektionen einen größeren Anteil als der Direktschall an der Hörpositionen liefern. Hier sollten dann entweder geeignetere LS-Systeme (Richtverhalten !) oder nach etwa 20 ...25 m delayte LS-Systeme aufgestellt werden (... schön, daß unknown_artist mich verstanden hat :wink: ).

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 16:28
    Zitat von "HP"

    Du widersprichst Dich selbst , erst behauptest Du Deine Systeme sind linear , dann schreibst Du , daß Du die Bässe anpasst.


    ... der Direktschallfrequenzverlauf ist recht linear, daß man (... dies gilt übrigens auch für die 2x10"-SK-Horntops ... :D ) ohne EQ damit gut arbeiten kann.

    Zitat von "HP"

    Beginnt die die Bassüberhöhung immer genau an der Trennfrequenz Deiner Anlage und setzt sich dann linear fort ?


    Gegenfrage: Welche Hörposition in einem Saal ist für Dich maßgeblich, wenn Du am EQ-kurbelst ? :)

    Zitat von "HP"

    Ebenfalls beeindruckend finde ich, daß Verfärbungen im Mittenbereich z. B. durch Glasfronten oder Betonwände sich bei Deinen Boxen nicht negativ bemerkbar machen, dafür brauche ich, trotz der für mich obligatorischen Horntop´s, den Summen Eq .


    ... und an welcher Stelle im Raum klingt es nach dem Kurbeln am EQ bei Dir dann "richtig" ? :lol:

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 12:42
    Zitat von "HP"

    @ SK
    Mag sein , daß bei kleinen Events , wo die Tanzfläche leise beschallt werden soll ,
    ein System ohne Summen Eq´s ausreicht .
    Nur bei "richigen" PA Anwendungen (Rockkonzert) ,
    habe ich noch keinen Anwender gesehen der ohne Summen Eq arbeitet ...


    ... bei großen Events kümmert sich heute der Mensch am Mischer wohl weniger um das Einstellen eines Summen-EQ (oder das Einmessen der PA).
    Sowas ist ein Relikt aus den 70/80ern, wo man die damals üblichen 4 ... 5-Wege-PAs (mit Analogweichen) dann per 31-Band-EQ erträglich machen mußte.
    Heute ist es zunehmend üblich, ein System (und sei es per Systemontroller) VORHER zu optimieren ... und den gewünschen - individuellen - Sound dann am Mischpult (und FXs ...) zu realisieren.

    Ich habe mehrere professionelle Kunden (Verleihfirmen), denen ich ihre PA eingemessen habe und bei denen der 31-Bänder seitdem fast immer auf "bypass" steht (Ausnahme: Wenn "altgediente" Bandtechs keine "unbenutzen" Regler ertragen können und immer an allen herumkurbeln müssen ... :wink: ).

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 12:28
    Zitat von "Thomas"

    ... ich verstehe einfach nur nicht warum so hoch getrennt wird.
    das macht doch irgendwie bei dem potenten treiber kaum sinn.
    man sollte doch versuchen die beiden 12" nur so hoch laufen zu lassen, wie es ohne große interferenzen und einschnührungseffekte funktioniert.
    und da sind etwa 1 khz schon das höchste der gefühle.


    ... auf jeden Fall ist die Kiste recht betriebssicher.

    Zitat von "Thomas"

    ... das 18sound horn ist ja extrem tief und spricht schon alleine aus diesem grund gegen einsatz bei hohen trennfrequenzen.


    ... der Übernahmebereich ist dennoch gleichmässig und zeigt keine durch den Versatz der akustischen Zentren beider 12"er und dem 1,4"er bedingten Interferenzeinbrüche.

    Zitat von "Thomas"

    ... man könnte ja einfach mal ne sk 212 ref 2 entwickeln.
    treiber und horn sind ja durchaus in ordnung.
    dazu dann obengenannte neodym 12" und trennung um 1 khz rum. der soundklinik könnte ja die weichen dann teurer machen und dadurch die entwicklung bezahlen lassen :)


    ... welcher 12"er wäre denn Dein Favorit ?
    Die Deckung der Entwicklungskosten durch einen "Mehrpreis" würde ich auch nicht überbewerten (und ein Sommerhaus in den Dünen an der Nordsee könnte man damit kaum finanzieren ... vielleicht könnte ich dann wenigstens 2-mal im Monat mit meiner Familie nett essen gehen ... :wink: ).

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 11:58
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich sehe eher einen Widerspruch zwisch Aussagen wie, sinngemäss:
    "Egal ob Saal oder Zelt, ich brauche keinen Master EQ"
    und:
    "Manchmal verschiebe ich die Pegelbalance"


    ... wenn ein System keinen "Eigenklang" beisteuert, sehe ich für den Hörbereich wenige Meter bis 15 ... 25 Meter Entfernung (je nach Abstrahlverhalten der verwendeten Systeme) keine Notwendigkeit für einen Summen-EQ. Den gewünschten "Sound" mache ich mit dem Mischpult.

    Wenn ein Raum den Bassbereich etwas überbetont, reicht häufig ein leichtes Absenken im Basspegel aus (... viele Bands und DJs betonen den Bassbereich zu stark). Sicher gibt es auch Problemräume (oder Schwabbelbühnen), wo mit EQ-ing im Bereich bis einigen hundert Hz (Resonanzen etc.) dann Optimierungen möglich sind.

    Wie ich aber schon schrieb, spiele ich weniger häufig in Kellergewölben, sondern eher in Zelten, auf Stadtfeste und Biergärten. Je nach Größe der Locations suche ich dann die passendes Systeme aus (d.h. bei größeren Jobs packe ich auch schon mal meine 2x10"-Horntops ein ... :wink: ).

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 11:47
    Zitat von "Thomas"

    ... aber wenn die kunden mit der sk 212 zufrieden sind und gut mit arbeiten können ist ja alles im lot.


    ... ich schrieb bereits, daß bei diesem Projekt damals die "normalen" Kappas vorgegeben (weil bereits vorhanden !) waren. Da ich die Chassis-Eigenschaften (und auch Grenzen ...) kannte, hatte ich aber keine großen Bedenken für den geplanten Einsatzzweck.

    Die SK-212 sind wie viele andere Systeme auch einfach (für den Preis recht belastbare) "Werkzeuge", mit denen Veranstaltungsgrößen bis etwa 1000 Personen (je nach Musik und Veranstaltungsart mal etwa weniger/etwas mehr) versorgt werden können. Und wem der Präsenzbereich bei Chartproduktionen zu grell ist, der kann gerne eine den persönlichen Geschmack treffende Filterung vornehmen.
    Wie mir von mehreren Usern per eMail bestätigt wurde, ist die Reichweite ist aufgrund der Chassisanordnung spürbar höher als bei einer Single-12" oder -15"-Kiste (... einige User wollen hier im Forum aber leider nicht schreiben, weil sie das ewige "anpissen" nervt ... :? ).

    Aber vielleicht "trauen" sich ja doch noch einige, ihre selbst gemachten Erfahrungen mit den Systemen auf Veranstaltungen hier zu posten.
    Anregung: Informativ wäre dabei für viele sicher auch eine kurze Beschreibung der Bedingungen (Größe/Form der zu beschallenden Hörfläche, Zuhörerzahl, verwendetes Equipment ...).

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2006 um 10:30
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich muss allerdings als bekennender Nichtswisser zugeben, das ich Argumenten wie von WF hinsichtlich des Grossignalverhaltens und von HP hinsichtlich der unterschiedlichen Raumakustik eher folgen kann.


    ... vielleicht baut jemand ja demnächst Boxen, bei denen man die F-Weichen - je nach zugeführter Leistung - "umschalten" kann. :)

    Und wenn Du den Argumenten bezüglich der Raumakustik von HP "eher folgen" kannst:
    Du würdest also einen Direktschall-Frequenzverlauf zugunsten eines ausgewogenen Energiefrequenzverlaufs in z.B. 50 m Entfernung verbiegen, damit Gäste/Zuhörer am Biertresen in größerer Entfernung bzw. am anderen Ende eines Zeltes auf Kosten der Gäste auf der Tanzfläche vor den Boxen einen "ausgewogenen (Energie-) Frequenzverlauf" haben ?

    Vielleicht hast Du ja auch eine "ideale" Mikrofonposition (vielleicht in 20 m ... 50 m Entfernung) gefunden, die für alle Hörpositionen repräsentativ ist ... :?

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Für mich ist es kein Unterschied, ob ich an einem Eq drehe oder die Pegelbalance im System ändere.


    ... man schlurt weniger Geräte durch die Gegend. :wink:

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2006 um 20:10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Während meiner journalistischen Ausbildung habe ich mal mitbekommen, das Autoren, deren Texte sich durch inflationäres Verwenden von (..) und ".." auszeichnen, sich selbst für permanent missverstanden und ihre Leser für nur beschränkt interpretationsfähig halten.


    Es ist lediglich der bescheidene Versuch, eingebundene (ergänzende !) Erklärungen/Erläuterungen im Text so unterzubringen, daß ein Leser sich möglichst wenig im Text verirrt.
    Ich könnte mir vorstellen, daß der Verzicht auf (..) und ".." auch nicht zu mehr Transparenz führen würde. :wink:

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 8. August 2006 um 19:29
    Zitat von "Wellenfront"

    Die Weichenentwicklung und die lineare Abstimmung im Kleinsignalbetrieb spielt da fast überhaupt keine rolle,gröbste Fehler einmal ausgenommen.


    ... "fast überhaupt nicht" ist vielleicht ein wenig übertrieben ... :)

    Zitat von "Wellenfront"

    Wie mann eine Box mit relativ minderwertigen 12" LS mit einsatzbereich bis 1,7Kz neutral Abstimmen will ausser im Kleinsignal ist mir nicht begreiflich!,der 12" LS macht zwischen 500-1,7Kz im Grossignal sowieso "irgentetwas",und mann müsste mindestens 5 Abstimmungen mit fließenden Übergängen "Entwickeln"........:-))


    ... wobei es auch andere Einsatzmöglichkeiten für ein LS-System als "alles Anschlag rechts" gibt.
    Der Leistungsbereich, wo man mit der SK-212 vernünftig arbeiten kann, ist jedenfalls deutlich größer/höher als "Kleinsignalbetrieb" (... wobei man zunächst vielleicht einmal definieren sollte, wo denn der "Großsignalbetrieb" so anfängt ...). Und wem die SK-212 dann vom Pegel her nicht reicht, der müßte sowieso sehr viel tiefer in die Tasche greifen ... :wink:

    Zitat von "HP"

    ... ohne jetzt die Problematik zu vertiefen finde ich es schon verwunderlich, daß in Deiner Umgebung verschiedene Zelte und Saalbauten akustisch identisch sind.


    ... ein Orchester und eine teure Konzertgitarre klingen auch nicht hundertprozentig in allen Konzerthallen/an allen Aufführungsorten exakt gleich. Dennoch ist der Direktschall (sofern man nicht zu weit von den Schallquellen entfernt ist) primär klangbestimmend.

    Beispiel: Eine sehr hochwertige Konzertgitarre klingt selbst auf einer Toilette nicht wie eine Wanderklampfe. :D

    Und wenn in einem Saal die meisten Leute im Diffusschallfeld herumstehen, hast Du entweder die falschen Systeme am Start ... oder diese mangelhaft ausgerichtet bzw. plaziert.

    Daher sehe ich keine Veranlassung, jedesmal den Direktschall zugunsten eines gleichmässigen Energiefrequenzverlaufs (... und vor allem: Wo/an welcher Stelle im Raum gemessen ?????) zu "verbiegen".
    Gelegentlich ändere ich aber schon mal bei einigen Räumen die Pegelbalance zwischen den Bässen und Tops ... :wink:

  • arls mod

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2006 um 19:21
    Zitat von "Clyde"

    ... und mit 4* XB700 mache ich auch 500 und habe wesentlich weniger zu schleppen bei ähnlichem Output... :grin:


    ... dann wäre die Frage, was dann letztendlich wirklich preisgünstiger ist (benötigte Anzahl der Kisten bei vergleichbarem Output, benötigtes Transportvolumen und -kosten ...). :wink:

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2006 um 18:30
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ein passender Sound setzt nicht zwingend ein linear abgestimmtes System voraus.
    Ein linear abgestimmtes System erzeugt nicht zwingend einen passenden Sound.


    ... wenn ich natürliche Instrumente (akustische Gitarren, gut gestimmtes Drumset), gut vorbereitete Key-Sounds (mit Studioabhörmoni vorher vorbereitet/programmiert) und Gesang mit guter Mikrofonierung übertrage, sollten die LS-Systeme eher keinen "Eigenklang" haben und besser möglichst neutrale Übertragungseigenschaften haben. Alles andere wäre mir auf einem Job viel zu stressig (manche Keysounds sind dann plötzlich nervig ... zu laut/aggressiv ... andere wiederum passen "gerade so" ...). :)

    Was verstehts Du denn unter "passenden Sound" (und: für WEN "passend" ...) ?

    Und weil es hier in diesem Thread ja um "Erfahrungsberichte SK-212" geht:
    Wem die Abstimmung der SK-212 nicht gefällt, findet in den Musikgeschäften und Internetkaufhäusern haufenweise PA-Systeme mit irgendeinem "passenden" Sound (... es ist sicher für jeden Sound-Geschmack etwas "passendes" dabei). :)

    Außerdem: Es wird schließlich niemand gezwungen, seine Jobs mit neutral abgestimmten Systemen abzuwickeln (tja ... die Macht der Gewohnheit ...). :wink:

    Ich habe jedenfalls viele Jahre (ist allerdings schon "etwas" her ...) mit LS-Systemen gearbeitet, die irgendeinen "Sound" hatten - und es waren viele bekannte Marken-Systeme dabei (... bei denen der massive Einsatz von EQs praktisch - wg. "Sound" und Feedback - unverzichtbar war !!!).
    Der "Sound" dieser Systeme bescherte uns darüberhinaus Probleme beim Drumsound und recht häufig bei den Keysounds (je nach Preset mal zu laut ... mal zu leise ... mal zu "grell" ...). Ich bin wirklich heilfroh, über solche "Sound"-Kisten heute nicht mehr spielen zu müssen. 8)

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Du würdest nie etwas LS ähnliches akzeptieren, was nicht einen linealgeraden F-Gang hat.


    ... wenn ein System im gesamten nutzbaren Abstrahlbereich (also auch außerhalb 0° bzw. axial) sowas KÖNNTE ... und gleichzeitig auch ein vorbildliches Zeitverhalten hätte ... wäre sowas nicht schlecht.

    Nur:
    Reale LS-Systeme kann man i.d.R. nicht "auf Gedeih und Verderb" bei 0° linearisieren ... man muß sich die Übertragungseigenschaften auch bei anderen Hörpositionen (z.B. hor. +/- 10° ... 60° - beim Groundstacking: vert. +5°/-15° ... -20°) anschauen und dann IM MITTEL eine ausgewogene Übertragung anstreben (u.a. richtige Wahl der Filterquarakteristika !).

  • arls mod

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2006 um 18:19

    @all & tthorsten:
    Gibt es vom ARLS und ARLS-Mod eigentlich mittlerweile Absolut-SPL-Messungen, wieviel die bezogen auf 1W/1m wirklich machen ??? :wink:

  • Erfahrungsberichte SK212

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2006 um 18:08
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ist das ein Indices für besonders hochwertige Übertragung oder für einen zufällig passenden Sound?


    ... auch wenn "Indices" möglicherweise nicht im Wahrig-Fremdwörterlexikon steht:

    Zufall wohl kaum (soviele Zufälle gibts nicht ... :wink: ), sondern eher ein Gesamtresultat aus a) neutral übertragenden LS-Systemen ... b) sinnvoller Aufstellung und Ausrichtung der LS ... und c) einem vernünftigen/ausgewogenen Mix am Mischpult. :D

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