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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Neues Holz für Live-Band muss her

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 16:52
    Zitat von "HP"

    Übrigens finde ich es immer wieder lustig , wenn der fehlende Tiefbass von zu kleinen Hornstacks als "knochentrocken" interpretiert wird.

    ... ein sehr pauschales Urteil. :wink:

    1. Wenn ein LS-System dem anregenden Signal nur sehr träge folgt (z.B. bei einigen Bandpässen), führt auch ein entsprechend konfiguriertes HP-Filter nicht zu deutlich mehr Klarheit zwischen E-Bass und Bassdrum.

    2. Bei einem vernünftig konstruierten "zu kleinen" Horn bleiben die Instrumente dagegen einzeln deutlich (getrennt) hörbar, auch wenn der Amplitudenverlauf per Controller auf mehr Ausgeglichenheit (zu tieferen Frequenzen hin) getrimmt wird.
    Und da ich häufig komplette LS-Systeme (auch verschiedener Hersteller :wink: ) für Kunden einmesse, hab ich da mittlerweile einen "guten Überblick". 8)

  • Neues Holz für Live-Band muss her

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 16:41
    Zitat von "HP"

    Das befürchte ich auch.... ,
    aber wenn man etwas immer wieder Nachdruck verleiht ,
    glaubt es anscheinend irgendwann jeder..... :D


    Ebenso wird manchmal (aus welchen Gründen auch immer ...) Verunsicherung geschaffen, wenn einige Kollegen hier (die "es" auch nicht gehört haben :D ) lange bzw. ausdauernd genug dagegen reden ... :wink:

    @ Thomas & HP: Es gibt doch Kollegen, die bereits mit den Kisten arbeiten (... fragt sie doch einfach per PN oder eMail nach deren Erfahrungen ...).

    Vielleicht gibt es demnächst ja Messungen (zumal: sooooo weit ist Huntlosen auch nicht weg ... :wink: ).

  • Änderung der Weiche für AW-Audio 8" Sprachtop

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 16:24
    Zitat von "söRn"

    Sind Änderungen (Länge/Breite) im <=15% Bereich der Schallwand schon "drastisch" ?


    Nö. :)

  • Wie beschallt man 2000 Leute in einem Dom???

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 15:38
    Zitat von &quot;ullix&quot;

    Ende Juli findet dort im Dom die Aussendung für die Rom Wallfahrt statt, die unsere Band spielen soll. Man rechnet dort mit bis zu 2.200 Leuten im Dom. Die Bestuhlung wird warscheinlich ausgeräumt und selbst der Hochchor ist für uns zu beschallen.

    So nun meine Frage:

    Wie stell ich das an??? Die 800 Leutz vom letzten mal gingen ja grade noch so, jetzt werde ich wohl um einige zuleihen nicht herumkommen.

    ... ohne Systeme mit hohem Richtverhalten (auch bei tieferen Frequenzen !) wird es sehr problematisch werden, zumal schon eine lückenlose Sprachübertragung in großen Kirchen eine Herausforderung ist.

    Zunächst solltet Ihr genau abklären, welche Bereiche versorgt werden müssen und welche Aufstell/Flugmöglichkeiten "vor Ort" bestehen.
    Macht Euch (vorher !) über die akustischen Gegebenheiten der Kirche "schlau" ... wenn Ihr Nachhallzeiten > 4 ... 5 Sekunden vorfinden solltet, habt Ihr schon jetzt mein vollstes Mitgefühl ... :wink:

  • Änderung der Weiche für AW-Audio 8" Sprachtop

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 15:14

    ... wenn die Trennfrequenz oberhalb von 1 ... 2 kHz liegt, wird sich die Änderung der elektrischen Impedanz durch eine Variation der Gehäusegröße hier kaum noch auswirken. :)

    Problematischer wären da eher schon drastische Veränderungen an der Schallwand und der Einsatz "weniger geeigneter" LS-Gitter ...

  • Soundcheck Reihenfolge

    • Sound-Klinik
    • 6. Mai 2006 um 14:57
    Zitat von &quot;oTon&quot;

    ... ich bin inzwiswchen ziemlich "streng" was den Umgang mit Bands in bezug auf Monitorlautstärke etc. Es SAGT einfach den Musikern einfach selten jemand, was falsch läuft, man sollte als Techniker mit Nachdruck durchsetzen was man braucht, um einen guten Sound zu machen ... Musiker spielen immer noch für das Publikum, nicht für ihr Ego ...

    ... die Musiker bekommen ihre Gage für eine zu erbringende Leistung (... und ein Mindestmaß an Professionalität/Disziplin sollte man schon erwarten dürfen !).

    Und falls einige Musiker sowas noch nicht begriffen/gelernt haben, hilft - manchmal - auch schon mal ein klärendes Gespräch mit dem Veranstalter. :wink:

  • Subs für draussen...

    • Sound-Klinik
    • 5. Mai 2006 um 20:37
    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    Wenn meistens in Räumen (gehe von kleine Räume aus) dann brauchst du keine Hörner, sondern Bassreflexe.

    ... ich benutze nicht einmal in Kneipen mehr BR-Systeme (sind mir einfach zu ineffizient). Und wenn ich in einem Pub oder einer Oldiekneipe (50 ... 150 Personen) spiele, nehme ich nur einen 18"-Basshybrid und zwei 12"-Tops auf Stative ... fertig. :)

    Und mit zwei Bastelhörnern kann man - sofern keine Lautstärkeorgien erwartet werden - locker 200 Gäste beschallen.
    Ich habe selbst schon sehr häufig mit nur zwei 15"-Hörnern (SK-15.BH - sind sogar KLEINER als die Bastelhörner !) in Lokalen mit 300 ... 500 Personen (Kohlfahrten, Feuerwehrball, Hochzeiten usw.) und einer Party-Liveband gemuckt.

    Wichtig ist nur, daß auch professionelles Material (d.h.: LS-Systeme mit leistungsmässig ausreichend dimensionierten Chassis und Horntreibern eingesetzt wird ... mit diesen "Geiz-ist-Geil"-Billigsystemen (und womöglich mickrigen 25 mm Schwingspulen in 1"ern ...) geht sowas in der beschriebenen Konstellation natürlich NICHT ... 8)

  • Subs für draussen...

    • Sound-Klinik
    • 5. Mai 2006 um 06:49

    Einfache Frage:
    Werden Deine Ansprüche steigen ... oder bleibt es auch in Zukunft bei max. 200 Personen ?

  • PAIRFORCE PF 152 15"2" Coax das Wedge schlechthin

    • Sound-Klinik
    • 5. Mai 2006 um 06:26
    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Was hat dieser Wedge mit einem Wundersystem zu tun?


    Eben gar nichts.
    Nur gibt es immer wieder diese Threads, wo (vom Threadstarter ja nicht zum ersten Mal ... :wink: ) für ein LS-System mit Attributen wie "ultimativ" o.ä. ein Absolutheitsanspruch gestellt wird.

    Wenn sowas dann noch mit Platitüden wie "weil es als Wedge entwickelt" oder "es auf Frequenz- und Phasenlinearität entwickelt wurde" als herausstechende (einzigartige ?) Merkmale herausgestellt wird ... :roll:

    Und wenn ein Lautsprecherentwickler (?) dann immer wieder solche Fragen wie z.B. http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=44376 stellt ... :?

  • Soundcheck Reihenfolge

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 19:30
    Zitat von &quot;Loloverde&quot;

    ... dann kommt aber ganz sicher das eine schöne leise Stück, bei der ein deutlich vernehmbares Ride richtig gut wäre.
    Seitdem gibts zwei Overheads: Eines fürs Ride und eines welches ein Kompromiss zwischen Hihat und OH ist.

    Ausmachen kann man sie immer.

    ... hinzu kommt dann (bei OH-Verzicht) noch die mögliche - und verlockende - Zeitersparnis beim Auf- und Abbau ... :D

  • PAIRFORCE PF 152 15"2" Coax das Wedge schlechthin

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 17:29
    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Wieso zum Geier könnt ihr nicht einfach beim Thema bleiben und müsst die ganze Zeit irgendwelche Seitenhiebe austeilen - wie die letzte Bemerkung vom SK?


    ... es waren keinesfalls "Seitenhiebe", sondern mal einige grundsätzliche Anmerkungen zu den Problemen von Koax-Systemen, die kaum wegzudiskutieren sind !

    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Ich finde die Coax-Konzepte als Wedges sehr interessant und das, was ich diesbezüglich aus der oberen Liga gehört habe, funktioniert wirklich - und klein und kompakt sind die Kübel - im Gegensatz zu vielen Riesen R&R-Wedges auch. Die sind einfach nicht mehr zeitgemäss.


    ... die koaxiale Bauweise ist grundsätzlich interessant, weil man die akustischen Zentren sehr dicht zusammenrücken kann (mit Vorteilen für den nutzbaren Abstrahlbereich ...) - nur: Das Horn kann bei koaxialer Bauweise niemals so optimal gestaltet werden wie bei einer "konventionellen" Kiste ... mit den (unvermeidbaren ...) Auswirkungen wie bereits beschrieben. Jeder, der sich auch nur halbwegs mal mit Hörnern beschäftigt hat (benötigte Mundfläche, welche Hornkontour für benötigtes Abstrahlverhalten ... usw.), weiß das !

    Abschließende Anmerkung: Diese sogenannten "ultimativen" Systeme, die "alles-bisher-dagewesene-in-den-Schatten-stellen" gibt es immer mal wieder.
    Die Systeme verschwinden dann irgendwann genauso schnell wieder in der Versenkung (oder bei ebay ...), um Platz für neue "noch-nie-dagewesene" Systeme zu machen. Ich höre und lese diesen (ständig wiederkehrenden ...) Unsinn jetzt mittlerweile seit über 30 Jahren ... :?

    Sowas erinnert mich an Waschmittelreklame (jetzt noch reiner ... jetzt aber noch weisser ... und noch strahlender ... :roll: ).

  • PAIRFORCE PF 152 15"2" Coax das Wedge schlechthin

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 16:34
    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    weil es 15"2" coaxial ist ...


    ... koaxial hat auch immer Nachteile:
    1. Einmal beeinflußt das (Mittel-) Hochtonhorn die Abstrahlung vom Konus ... das Horn ist für eine optimale Anpassung dann - akustisch gesehen - eigentlich immer zu klein.

    2. Ich habe zahlreiche Versuche (für das eigene SK-Programm) mit Koaxialtreibern verschiedener Anbieter gemacht und zwischendurch mehrere Entwicklungsjobs mit Koaxialsystemen für Kunden in den letzten Jahren gemacht ... m.E. überwiegen da mehr die Nachteile (z.B. Probleme im Übernahmebereich ... plötzlicher Anstieg des Abstrahlwinkels beim Horn etc.) ...

    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    weil es als wedge entwicklet wurde ... weil es auf frequenzgangz udn phasen linearität entwicklet wurde ...


    ... ach Thorsten ... das können viele andere Systeme aber doch auch ... :roll:

    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    ... weil es vom preis schwer ok ist
    ca 1900euro netto ...


    ... dann kauf es Dir doch ! :)

  • Soundcheck Reihenfolge

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 14:40
    Zitat von &quot;Campfire&quot;

    ... die Instrumentalisten drehen schon runter wenn man sie drauf anspricht ...

    ... dann hast Du die Jungs ja gut "im Griff" ... :D

  • Einfluß von LS-Gittern (Messungen)

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 14:37
    Zitat von &quot;tom noise&quot;

    Viel mehr interessiert mich die Auswirkung verschiedener Schaumdicken.

    ... bei den Schäumen spielt das Material selbst eine weitaus größere Rolle als die Dicke ... :wink:

  • Einfluß von LS-Gittern (Messungen)

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 14:29
    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    ... wäre es da nicht sinnvoll, einige teile des gitters auszusparen?

    ... Lösungen wären entweder der komplette Verzicht auf Gitter ... oder ein möglichst unregelmässiges Gitter mit hohem Durchlaßvermögen (ggf. dann mit Nachteilen für die Stabilität).

    Die Gitterstärke ist bei den üblicherweise verwendeten Gittern bezüglich beobachtbarer Interferenzeffekte eher weniger das eigentliche Problem (Wellenlänge bei 15 kHz: ca. 2,3 cm) ...

  • Soundcheck Reihenfolge

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 14:19
    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Oh dann hab ich deinen Post falsch verstanden. Sorry. Ich dachte du wolltest angesprochen Tatsachen negativ beurteilen.

    ... ich wollte A. einmal darauf hinweisen, daß viele Bands aufgrund der Gagen- und Jobsituation sich immer weniger einen Tontech "leisten" (ich kenne mehrere Bands, die früher mit Ton- und Lichtmensch unterwegs waren - und heute mit einem Digitalpult auf der Bühne arbeiten ...) und B. daß häufig mit einer (häufig durch Gitarristen provozierten ...) viel zu hohen Monitorlautstärke auf den Bühnen gearbeitet wird -> mit Nachteilen für die Gesangskontrolle und den Frontsound (matschig, Gesang nicht richtig "drüber" ...).

    Punkt C. wäre dann, daß Drums in den Monitoren die oben beschriebene (häufig anzutreffende !) Situation kaum entschärfen dürfte ... :?

  • Einfluß von LS-Gittern (Messungen)

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 14:00
    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    ... aber wie sieht es mit reflektionen zwischen den einzelnen gitterstreben (wenn man die box von oben betrachtet - auf der waagerechten ebene) aus, tut sich da nichts, was in diesem bereich relevant wäre?

    ... die Richtung der Schallschnelle "geht" schon mehr in Richtung senkrecht zur Gitterfläche. Die entscheidenden Parameter sind dabei die gesamte Durchlässigkeit, die Gitter-/Lochabstände und die Gitterstärke (die - bei den relevanten Wellenlängen - klein sind).
    Die Gitterstärke spielt - zusammen mit der Durchlässigkeit - eine Rolle beim (geschwindigkeitsabhängigen !) Strömungswiderstand.

    Je regelmässiger ein Gitter angeordnet ist, desto stärker tritt Interferenz auf. Lochgitter sind z.B. etwas "unregelmässiger" ...

  • Einfluß von LS-Gittern (Messungen)

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 13:01
    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    ... treten die interferenzen hauptsächlich zwischen gitter und schallwand oder im gitter selbst (zwischen den einzelnen streben) auf?
    ich vermute, dass beides vorkommt.

    ... das Gitter ist nur teilweise durchlässig, wodurch dann ein Teil des von den Treibern abgestrahlten Schalls am Gitter reflektiert und wiederum an der Schallwand zurückreflektiert wird.
    Der resultierende Gangunterschied (winkelabhängig !!!) führt dann zu den beobachteten Interferenzen aus Direktschall und Reflektionen.

    Bei "tieferen" Frequenzen tritt dagegen nur eine kurzzeitige Erhöhung der Schnelle (im Bereich der Gitterdicke) auf, die an der Außenseite nahezu wieder auf den alten "Wert" zurückgeht. Wird der Ströhmungswiderstand (bei leistungsstarken Bass-Systemen ...) zu groß, wird ein Kraft auf das Gitter ausgeübt, die (aufgrund der Massenträgheit) weniger bei stationären Signalen, sondern mehr bei Transienten (z.B. plötzlicher unsymmetrischer Druckanstieg durch Bassdrumkick) Auswirkungen zeigen (... das Gitter bewegt sich sichtbar nach vorn ... oder hinten ...).

  • Soundcheck Reihenfolge

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 12:46
    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Was ist daran nicht normal, auszusetzen oder gar schlimm? Es ist doch für eine Band schwachsinnig sich eine eigene Anlage zu kaufen die für 45% der Auftritte zu groß und für 45% der Auftritte zu klein ist und für 10% der Auftritte passt. Daher wird mit einem Verleiher zusammengearbeitet.

    ... wie kommst Du eigentlich darauf, daß ausgerechnet ich daran "etwas auszusetzen" habe ? :?
    Ich habe wohl schon oft genug hier empfohlen, daß das Leihen für manche Bands manchmal wirtschaftlich die weitaus bessere Alternative ist ...

    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Und was ist daran schlecht? Ich buche für ein Jahr eine Firma und mache einen Deal. Der Verleiher hat seinen Krempel garantiert für x Veranstaltungen draußen und ich hab ein Jahr lang dasselbe Equipment ...

    ... wie kommst Du darauf, daß ich sowas schlecht finde ?
    Da ich selbst häufig Aushilfsjobs bei Top40-Bands mache, beobachte ich diesen Trend und habe dies lediglich hier mal beschrieben ... :)

    Zitat von &quot;Seven&quot;


    Ja und? Bassdrum auf dem Monitor ist nun einfach das normalste der Welt und Toms sind generell auch eher zu leise bei RnR.
    Für das Spielgefühl ist es meistens einfach besser so. Es macht einfach deutlich mehr Spass.

    ... diese "Praxis" ist aber bei kleinen (Zelt-) Bühnen häufig einer der Gründe, warum das Monitoring auf der Bühne (gerade für Gesang) zusätzlich verschlechtert wird ... die hohe Schlagzeuglautstärke (manche "Schmiede" spielen sogar in Plastikkabinen ... :? ) führt dann zu höheren Pegeln bei den übrigen Instrumenten (Gitarre, Bass, Keys ...) und letztendlich dann zu hohen Monitorpegeln für den Gesang. Und ob es sinnvoll ist, für "deutlich mehr Spass" den FOH-Sound durch das verstärkte Übersprechen zu verschlechtern, mag jeder für sich selbst entscheiden. 8)

    Und da ich "beide Seiten" sehr gut kenne (ich spiele seit Mitte der 70er Jahre auf großen und kleineren Bühnen in Bands ... :wink: ), ist mir diese Problematik auch sehr geläufig - und ich werde dann regelmässig bei Aushilfsjobs wieder daran (bzw. an diese "Unsitte") "erinnert" ... :)

  • Reichweite von Bassboxen - wovon hängt die ab?

    • Sound-Klinik
    • 4. Mai 2006 um 08:26
    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    Nahfeld: Direktschall > Diffus(Reflektierter)Schallanteil

    ... wobei bei einer Außenbeschallung (d.h. einzige Begrenzungsfäche: Boden) unter Nahfeld eher der Bereich verstanden werden sollte, wo noch keine signifikante Abnahme des Schallpegels mit zunehmenden Abstand von der Schallquelle stattfindet (d.h. nahezu ebene Wellenfront), was gerade bei sehr großflächigen (Flächen-) Strahlern noch auf mehre Meter zu beobachten ist.

    Erst im Fernfeld (Distanz ist abhängig von der Strahlerfläche) findet dann eine sphärische Abstrahlung mit -6 dB pro Entfernungsverdopplung statt (und dazwischen gibt es einen kontinuierlichen Übergang ...).

    Im Vergleich dazu ein Linienstrahler:
    Bei einem (schmale) Linienstrahler sinkt der Pegel mit jeder Abstandsverdopplung um -3 dB ... im Fernfeld (abhängig von der Strahlerlänge) geht die Abstrahlung dann kontinuierlich in eine sphärische über (d.h. -6 dB).

    In beiden genannten Beispielen führt die bodennahe Aufstellung zu einer (akustischen) Verdopplung der Strahlerhöhe/-länge ... mit Auswirkungen auf das Richtverhalten (Spiegelschallquelle).

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