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Beiträge von Sound-Klinik

  • bisschen OT: Suche prof. Bezugsquelle passive Weiche

    • Sound-Klinik
    • 28. Januar 2006 um 17:49
    Zitat von "DJ Detto"

    Ich wollte nur darauf hinaus, das wir (also nicht ich sondern der F&E ING) damals auch erst gerechnet haben und dann das Ergebnis durch experimentieren optimiert.

    ... es gibt einfach Systeme, die man gut bzw. recht einfach simulieren kann - und wo es mit den Vorhersagen auch ganz gut klappt. In den Bereichen Maschinenbau und Stahlbau gibt es sicher zahlreiche Anwendungen, wo z.B. Statiker mit ihren Standardformeln (... und x-facher Sicherheit ... :D ) praxistaugliche Ergebnisse fabrizieren.

    Aber dann gibt es komplexere Systeme, wo man alle Parameter nicht (d.h.: mit vertretbarem Aufwand ...) in einem Modell unterbringen kann und daher Vereinfachungen/Näherungen üblich sind ... der "Rest" erfolgt dann durch "Try-and Error" (... und Lautsprecherentwicklung gehört zu dieser zweiten Kategorie ...).

    Zitat von "DJ Detto"

    ... wenn ich mir für teures Geld bei der Sound Klinik eine Box kaufe, dann erwarte ich auch jede Menge Gehirnschmalz da drinnen, denn sonst könnte ich mir auch ne Pappe von der Stange kaufen.

    Es gibt einfach zu viele Dinge, die man berücksichtigen sollte. Die Qualität einer LS-Kiste läßt sich "leider" nicht auf eine passsable Chassisauswahl und eine auf 0° optimierte Weiche (per Weichenrechner ...) reduzieren.

    Ebenso wichtig sind (elektrische) Leistungsverteilung auf die Chassis und andere Bauteile (in der Weiche) ... mechanische Grenzen aufgrund der Gehäuseabstimmung bzw. Schallführung ... dann das Abstrahlverhalten (Winkel ...) der verwendeten Chassis (ärgerliches Beispiel: an der Übernahmefrequenz ändert sich plötzlich gravierend der Abstrahlwinkel ...) ... usw.

    D.h.: Wenn man aus "Spaß", Hobby oder um etwas zu lernen an die Sache herangeht, ist es vertretbar ... ABER wenn man eine (funktionierende !!!) Kiste für "richtige" Beschallungsjobs braucht, kann es "problematisch" werden ... :wink:

  • bisschen OT: Suche prof. Bezugsquelle passive Weiche

    • Sound-Klinik
    • 28. Januar 2006 um 14:58
    Zitat von "20Hertz"

    I.d.R. reicht in solchen Fällen ein einfacher (6dB, 12dB, 18dB) Hoch- bzw. Tiefpass vor den Lautpsrechern. Aber selbst solche "Minimalweichen" werden natürlich nicht aus irgendwelchen Standardformeln errechnet ...

    ... 6 dB pro Oktave wohl eher nicht ... :wink:

  • bisschen OT: Suche prof. Bezugsquelle passive Weiche

    • Sound-Klinik
    • 28. Januar 2006 um 12:24
    Zitat von "DJ Detto"

    ..., dann macht ein Firma auch nichts anderes als grob zu berechnen (egal wie gut die Datensätze sind - es ist nur Näherungsweise) und dann experimentieren. Da ein Speaker eben sehr komplex ist – und das nicht nur in E Technischer Hinsicht.

    ... wenn Du denkst, daß es (bei jedem Entwickler) genau sooo funktioniert: Falsch gedacht ! :)

    Zitat von "DJ Detto"

    Da ich selbst Teamleiter einer elektronischen Fertigung im Bereich Sondermaschinenbau war, weiß ich wie so was läuft - das ist aber auch normal. :)

    Sei mir bitte nicht böse - aber: Sowas qualifiziert einem noch nicht zum Lautsprecherentwickler ... :wink:

    Zitat von "DJ Detto"

    Ja ich habe e-Technik studiert – ich weiß jetzt wie sich ein Elektron in einem sich sinusschwingend drehenden E-Feld verhält usw. :twisted: :twisted: :twisted:
    Soll ich meine Immatrikulationsnummer mal schreiben (war nen Scherz!!). :D

    Ich habe sehr viel aus meinem Studium mitgenommen

    ... ohne hier jetzt näher auf das Verhalten von Elementarteilchen einzugehen (... sowas ist bei Lautsprecherentwicklung nämlich nicht so wichtig ...): Ein E-Technik-Studium qualifiziert ganz und gar nicht, Lautsprechersysteme entwickeln bzw. F-Weichen "richtig" dimensionieren oder abzustimmen zu können.
    Ein von vielen "Entwicklern" häufig unterschätztes Gebiet sind die Gesetze der "Schallausbreitung" (... u.a. Beugung, Interferenz, Reflektion, Wellenwiderstand, Einfluß akustischer Reaktanzen, Rückwirkung akustischer Effekte auf die elektrische Seite und umgekehrt u.v.m. ...). 8)

  • Noir Audio 2x12/2 Pro Pa Bausatz (erfahrungen???)

    • Sound-Klinik
    • 27. Januar 2006 um 17:38
    Zitat von "bwm"

    Ja Ja Günstig ist immer aus der Sicht des betrachters :wink:

    ... nachdem über das (wirklich etwas ...) "günstige" Conrad-Horn, welches ich im 2-Wege-15"-Bauplan vorgesehen hatte, "gemeckert" wurde, wollte ich bei der SK-212 weniger Kompromisse eingehen. :)

    Auf der anderen Seite wurde ich auch schon mehrfach gefragt, warum ich denn "bloß" 12"-Eminence-Treiber (d.h. "normale" Kappas ...) genommen hätte.
    Das Problem dabei: Mit besseren 12"ern hätte Paul bestimmt ganz doll mit mir geschimpft ... :D

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 26. Januar 2006 um 13:40
    Zitat von "DJ Detto"

    Deswegen haben so langweilige BWL-Theortiker diesen Rentenbarwertfaktor erfunden ...

    ... errechnet man damit, ob man bis zum Renteneintrittsalter seine PA "in bar" abbezahlt hat ? :D

  • Selbstbau- Galerie

    • Sound-Klinik
    • 26. Januar 2006 um 10:47

    @martina
    ... boooh eeey ... etwa sogar mit Transportschutzdeckel ? :wink:

    Aus reiner Neugierde: Wie oft hattest Du die Kisten denn mittlerweile schon im Einsatz ?

  • Noir Audio 2x12/2 Pro Pa Bausatz (erfahrungen???)

    • Sound-Klinik
    • 26. Januar 2006 um 10:43
    Zitat von "bwm"

    Ja das SK-212 würde ich mir sofort bauen, wenn da nicht der Preis für den 18Sound Treiber währe :roll:

    ... und dabei hab ich doch schon den günstigeren der beiden 1,4"er-Neodym-Treiber vorgesehen ... :wink:

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 26. Januar 2006 um 10:36
    Zitat von "DJ Detto"

    Sound-Klinik Ich finde 90% Eigenmaterial ein bisschen hoch. Bei uns gilt der Grundsatz: Was nicht 10 mal gebraucht wird - wird gemietet. (Ich bin aber schon bald bei 20 mal).

    ... das hängt sicher vom Material (Preisliga) und der Häufigkeit der Einsätze ab.

    Beispiel 1: Wenn eine professionelle Galaband ca. 60 ...70 Jobs im Jahr macht ... und davon 90 % mit eigenem Material abwickelt, dann finde ich das "Zuleihen" bei einigen größeren Veranstaltungen in dieser Konstellation schon in Ordnung.

    Beispiel 2: Wenn eine Kellerband (die "irgendwann" mal groß rauskommen will ...) dagegen lediglich 10 - womöglich schlechtbezahlte - Jobs im Jahr spielt, dann lohnt die Anschaffung einer eigenen Soundanlage für 9 Jobs (= 90 % :D ... beim 10. im Westfalenstadion wird dann "zugeliehen" ... :D ) wohl eher nicht. Das Material wird dann vermutlich an Altersschwäche "gestorben" bzw. verschimmelt sein, bevor der Anschaffungspreis mit Gagen wieder "eingefahren" wurde. :wink:

  • Electro Voice MTL-1

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 12:44
    Zitat von "flyingbeats"

    Ein Hybrid eines Forumsmitglieds ist dem MTL sehr änlich, nur dass er als single 18er verkauft wird, der MTL jedoch ein doppel 18er ist. Zudem wird ein modernerer Speaker verbaut, denn der MTL1 ist schon in die Jahre gekommen.

    ... wobei der MTL-1 aufgrund einiger konstruktiver Merkmale (gemeint ist hier nicht das mittlerweile sehr verbreitete "schräge Brettchen" ...) als Single-18" nicht "so gut" (speziell im Bereich 45 ... 80 Hz) funktioniert hätte ... und das wußten die EV-Entwickler wohl auch ... und bauten ihn besser gleich als Doppel-18"er ... :wink:

    Hierzu eine kleine "Insider"-Anspielung: Manche Ingenieure fürchten sich einfach vor Unstetigkeiten ! :)

  • SAT Live Test User gesucht

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 10:32
    Zitat von "Manuela"

    wer denn sonst :?:

    ... mich verwunderten die zwei unterschiedlichen Benutzernamen ... :?

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 09:41
    Zitat von "4Art"

    Hmmm, die Aussage ist, sagen wir mal, nicht ganz ungewagt und entspricht nicht wirklich meinen Erfahrungen. Und ja: Ich habe mit langjährigen und erfolgreichen Soundtechnikern zu tun... (bin ja selber auch nicht mehr der Jüngste :D )

    ... vielleicht liegt es einfach daran, daß es zwar viele "mit Erfahrung" ab wenige "mit Hörerfahrung" gibt.

    Beispiel: Wer überwiegend - oder ausschließlich - jahrelang Metalbands mischt, wird einen bestimmten Gitarren- und Drumsound vielleicht "perfekt" hinbekommen ... nur: setze diese "Spezies" eines Soundtechnikers mal auf eine Volksmusikveranstaltung mit Klarinetten, Akkordeon und Blechbläsern :D .

    Wirklich erfahrene Leute mit breitgefächerter Hörerfahrung sind einfach selten ... wir haben es im Praxisalltag hingegen oft mit Spezialisten zu tun, die mehr (oder fast nur ...) "ihre Musik" mischen können.
    Bei diesen Kollegen klingen auch verschieden Bands bzw. Künstler irgendwie vom Sound her immer gleich (... gleicher Drumsound, gleicher E-Bass-Sound ...), weil sie glauben, daß ihre Klangvorstellungen universell "richtig" sind.

    Es gibt aber auch Profis, die sich vor einer Konzert-Tour das Studiomaterial des zu betreuenden Künstlers (oder der Band ...) intensiv anhören, um den Sound-Charakter der Studioalben - soweit dies bei einem Konzert machbar ist - möglichst authentisch "rüberzubringen".

    Ein Soundtechniker, der nicht nur seine - individuellen - klanglichen Vorstellungen sondern auch die seiner Kunden umsetzen kann, ist für mich der bessere Soundtechniker. Und davon gibt es einfach nicht so viele !

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 09:19
    Zitat von "Beatbox"

    Fakt ist es, man nehme 20 Techis und teste 20 verschiedene Systeme und es kommen 400 Meinungen bei raus.

    ... wobei aber erfahrene (!) Soundtechniker mit (wirklich ...) langjähriger Hörerfahrung eher einen gemeinsammen Nenner finden werden. :wink:

    Zitat von "Beatbox"

    Bei großen Produktionen mag man mit "anerkannten" Systemen weit vorne liegen. Aber wie oft hat man kleinere Produktionen, da muss die schwarze Kiste einfach nur spielen. Ich höre selten , die Anlage war geil. Die Party war gut höre ich öfter. Der Einsatz bestimmt das System, und die Wirtschaftlichkeit.

    ... wie ich immer sage: Jeder sollte immer erst abklären, welche Jobs er ÜBERWIEGEND macht ... und was er dann dafür WIRKLICH für eine stressfreie Abwicklung benötigt.

  • SAT Live Test User gesucht

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 09:09

    @ttorstenpa (= tthorsten ???)

    "Lautsprecherentwicklungen und Akitv weichen einstellungen nach mass."

    ... immer noch mit IMP ?

  • Welches Chassie für Basshorn?

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 09:04
    Zitat von "DeTobi"

    Ich wollte ma fragen welche PA Chassies sich am besten für Basshörner eignet, da die Chassies weniger Hub ausführen müssen. Und wodrauf muss ma da noch so achten.

    1. Für ein klassisches - richtiges - Basshorn (d.h. mit für die abzustrahlenden Wellenlängen "sehr großer Mundöffnung", Trichtergeometrie ermöglicht die Übertragung des gewünschten F-Bereichs ...) benötigt man ein sehr antriebsstarkes Chassis mit möglichst wenig bewegter Masse (d.h. einer SEHR leichten Membran) und einer ultrastabilen Membran, die sich möglichst wenig verformt (z.B. Kegelform, keine Nawi ...). Ebenso muß für einen optimalen Wärmetransport gesorgt werden.

    Solche idealen Chassis gibt es bei den einschlägig bekannten Vertrieben nicht zu kaufen.

    2. "Zu kleine" Hörner erfordern - je nach Auslegung und dem Grad "anderer" akustischer Einflüsse (vorzugsweise verschiedene Resonatoreigenschaften ...) - entweder "mehr BR-taugliche" Chassis ... und manchmal auch Chassis, die "mehr irgendwo" zwischen BR-tauglichen und den "idealen" Horn-Chassis (d.h. unter Punkt 1. genannten, die es nicht zu kaufen gibt ...) liegen.

    Generell gibt es für "real existierende" Hörner mit transportgerechten Abmessungen keine - seriösen - allgemeingültigen Chassisempfehlungen - oder: "Es kommt immer auf den konkreten Einzelfall an !". :wink:

  • Dämmung von BR Boxen (überhaupt notwendig?)

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 08:45

    ... schön, daß mitttlerweile der richtige Begriff "Dämpfen" verwendet wird (Dämmen bedeutet bei LS-Systeme dagegen, daß möglichst wenig Schall durch die Gehäusewände "geht" ...).

    Eine Bedämpfung von BR-Boxen ist - wenn sie richtig dimensioniert wurden - nicht notwendig. Es entstehen dadurch lediglich (frequenzabhängig ...) Verluste, wodurch die Abstimmgüte etwas verringert wird.

    Bei Tops kann dies notwendig werden, wenn die Membranen "zu schalldurchlässig" sind (also mehr bei HiFi-LS ... z.B. aus Polypropylen etc.) und der an der Rückwand von der Membranrückseite abgestrahlte Schall reflektiert wird ... sich dann z.T. durch die Membran "arbeitet" ... und dieser sich mit dem von der Membran "nach vorn" abgestrahlten Schall überlagert (Stichwort: Interferenzen).
    Bei gängigen PA-Chassis (Zellulose) ist dieser Effekt jedoch minimal (... die klanglichen Auswirkungen von Schutzgittern sind da deutlich drastischer !) ... und außerdem würde es ein wenig Noppenschaum an der Rückwand dann auch "tun". :)

  • Kleine Qualitäts-PA's für max. 7000 Euro und Bastelfaule

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 08:34

    ... wenn ein Mindestmaß an Qualität gefragt ist:

    Lösung A:
    --------------

    Tops:
    Entweder die eigene "Bastelfaulheit" überwinden oder einen bastelfreudigen Kollegen "einspannen" (... und dann z.B. als Tops die SK-212 bauen - es gibt bereits zahlreiche zufriedene Anwender von dem Teil ... den Plan davon gibt es auf meiner Website ...).

    Bässe:
    Wer dieses tiefe "Rumpeln" mag, wird eher irgendwas "bandpassmässiges" bauen ...

    ... wer mehr eine präzise Nutzbasswiedergabe (Tthorsten nennt sowas dann auch "Töck-Bässe" ... :D ) bevorzugt bzw. auch mal "richtige" Livemucke übertragen will (oder muß ...), sollte ggf. über durchdachte Hörner (z.B. das SK-Bastelhorn nachdenken ... 8) ), welches noch recht einfach zu bauen ist und - für ein Horn dieser Größe - ungewöhnlich "tief" geht (Bauskizze ist auf meiner Website ... Messungen, bessere Bauzeichnungen per CAD und Erfahrungsberichte gibts im PA-Forum ...), nachdenken.


    Lösung B:
    --------------

    ---> Gebrauchtmarkt !

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 08:10
    Zitat von "Inselgert"

    ... wenn man grosse hallen mit 4 oder mehr hangs plus groundstack hat wird es aber mit den ohren nix mehr. phasenlage und timing nur mit dem ohr klappt nicht.

    ... ob es bei solchen Konstellationen dann aber an allen Hörpositionen - auch mit Messungen - "phasenrichtig" ankommt ?

    Lustig wären auch (z.B. bei Line-Arrays) einmal mehrere Messungen an verschiedenen - von den Hörern erreichbaren/genutzten - Hörpositionen.

    Äußerst interessant wäre dabei der obere Präsenz-/Höhenbereich ... sofern Konzertbesucher diesen Bereich (anatomisch gesehen) nach zahlreichen Dicso- und Konzertbesuchen noch hören können (Stichwort: Wachstumsmarkt "Hörgeräteindustrie" !) ... :wink:

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 24. Januar 2006 um 07:59

    ... also ich bevorzuge mehr die akustische "Konzentrat"-Lösung (.... etwa vergleichbar mit "mehr Geschmack schon aus 50 kg" ...). :D

  • Band-PA

    • Sound-Klinik
    • 20. Januar 2006 um 10:02
    Zitat von "Jobsti84"

    Schon ab ca 50Hz... Irgendwo im Board is auch ne Messung mit 1 und 2 davon...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=43461

  • von selbstbau leben

    • Sound-Klinik
    • 18. Januar 2006 um 08:35
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ... deine kisten verkaufst du alle ohne logo (z.b. auf dem frontschaum oder sonstwie).
    welche strategie verfolgt man damit? dass nur leute, die auch tatsächlich die boxen kennen (und sich allgemein "ein wenig mehr" auskennen...) darüber zu reden in der lage sind?

    ... ich bin eben in erster Linie Entwickler (d.h. kein Hardcore-Verkäufer, der alles möglichst jedem aufschwatzt ...) und lege extrem viel Wert darauf, daß - eher professionelle - Anwender gutes Werkzeug für ihre Arbeit bekommen.
    Und die Frage wg. dem Schild auf der Front bekomme ich auch mehrmals in der Woche gestellt, so daß ich mich vor einigen Wochen auch endlich durchgerungen habe, Schilder mit meinem Logo anfertigen zu lassen (... die Anschlußfelder an der Rückseite sind ja schon länger mit Logo, Typbezeichnung, Belastbarkeit etc. beschriftet ...).

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ... man vermeidet damit, dass kiddies mit wenig hörerfahrung bzw. -gewohnheiten (z.b. im internet....) schnellgeschossene urteile darüber abgeben.

    ... "Kiddies" mit Konfirmationsgeld-Etat sind sowieso nicht meine Kunden (die bekommen von mir aber auf meiner Website kostenlose Baupläne, die wenigstens auch funktionieren ... Beispiele: SK-Bastelhorn, SK-212, Conradbox ...) - d.h.: Wer max. EUR 150,- für eine Box ausgeben will oder kann, braucht über meine fertigen PA-Systeme nicht weiter nachzudenken (... soviel kostet bei mir manchmal schon ein Mittelhochtontreiber ... und für die Materialkosten einer bestückten SK-Weiche könnte man die LS-Bestückung einiger "Billig"-Boxen komplett kaufen ... :wink: ).

    Wer bei PA-Systemen seine Kaufentscheidung lediglich vom subjektiven Klangeindruck in einer Vorführwand (... mit Chartmucke ...) und dem engagierten Gequatsche eines Verkäufers oder "durchblickenden" Kumpels abhängig macht, der wird meine Systeme sowieso nicht kaufen, weil ich grundsätzlich keine "verkaufsfördernden Abstimmungen" mache (... ein System muß auf einer Veranstaltung "richtig" klingen ... nicht im Wohnzimmer oder in einer "Vorführwand" mit 50 übereinander- und nebeneinandergeschichteten Boxen ... :wink: ).

    Außerdem verkaufe ich nicht nur "meine" (d.h. SK-) LS-System, sondern messe PA-Systeme ein, entwickel für Industriekunden und Verleiher PA- und ELA-Systeme, mache hier und da raumakustische Messungen (Nachhall, STI ...) ... und nicht wenige Kollegen aus dem PA-Forum haben sich von mir F-Weichen oder Komplettsysteme entwickeln lassen oder auch fertige LS-Systeme von mir gekauft. :D

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