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Beiträge von Sound-Klinik

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 9. Dezember 2005 um 08:43
    Zitat von "mediennutte"

    ... aus fehlern lernt man, auch ein chinesischer entwickler, und sein es durch einkauf oder klau von know-how.

    es wird irgendwann so sein, das aus diesem land unglaublich gute produkte im verhältniss zum preis kommen ...

    Vielleicht "ein wenig Offtopic" - aber ggf. doch mal passend:

    1. Es gibt mittlerweile (Tendenz: zunehmend !) deutsche Gastarbeiter in Spanien und in anderen (nicht nur ...) EU-Ländern.

    2. Produktionstätten (... ist immer häufiger in den Medien zu lesen !) werden in Deutschland geschlossen und z.B. in Tschechien und Polen "neu" eröffnet.

    3. Die Kaufkraft der meisten "Normalbürger" nimmt ab ... Deutschland wird - schneller als es vielen lieb sein kann - dann (... mit weiter ansteigenden Arbeitslosenzahlen ...) kein lohnender Absatzmarkt mehr sein. Einzig der Bedarf an Luxusgütern ist in den letzten Jahren gestiegen (... die Zahl der Millionäre ist - entgegen dem "Trend" - gestiegen ...).

    +++ Nur mal zum Nachdenken: +++

    Ihr könnt ja gerne immer mehr Produkte aus Industrieschwellenländern hier vertreiben - aber: Letztendlich sägt Ihr auch Euch den Ast ab, auf den Ihr selbst sitzt (... es sei denn, Ihr macht mit Billigimporten aus Entwicklungs- und Schwellenländern einen derart gigantischen Reibach, daß Euch die anderen Menschen hier sowieso egal sein können ... wenigstens könnt IHR Euch dann ja auch Luxusgüter leisten ...).

    Unbestritten ist:
    Fertigung in China ist "billig" - wenigstens (noch) für deutsche Importeure ... aber sie ist auch "teuer" für die Menschen dort (Stichworte: Bergbau, Grubenunglücke mit vielen Toten, Gerüchte über Kinderarbeit ...) und für die Umwelt in China (Stichworte: Chemieunfall, Flußverseuchung, Flußbegradigungen, Staudämme, zunehmende Umweltverschmutzung durch extrem ansteigende Mobilität, FCKW-Produktion ...).

    Und der Großteil der chinesischen Bevölkerung hat von diesen tollen "Errungenschaften" eher wenig (... manchmal werden Dörfer und Kleinstädte zwangsumgesiedelt ...).

    Die in Deutschland immer mehr um sich greifende "Geiz-ist-geil" Mentalität wird schließlich auch seine glühendsten Anhänger mit voller Wucht treffen ... und dann werden diese verwundert feststellen, daß Deutschland (... mit dann noch höheren Arbeitslosenzahlen ...) nicht mal mehr ein Absatzmarkt für "billige" Chinaprodukte sein wird.

    Weiterhin viel Spaß "beim Sparen" !

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 8. Dezember 2005 um 19:06
    Zitat von "powerbyte"

    Tasso Produkte sind einfach Spitze ich habe schon einiges von der Entwicklung mitbekommen und konnte einige große Anlagen selbst testen. Ich kann nur sagen Preis Leistung sind Top. Ganz nebenbei habe ich an einigen Projekten mitgearbeitet wo solche Anlagen zum Einsatz gekommen sind. Die Entwickler in China leisten sehr gute Arbeit ...

    Willkommen im PA-Forum und danke für den sehr informativen - ersten - Beitrag. 8)

    Und: Vielleicht führt diese interesssante Debatte ja - nach "beatbox" und Dir - auch noch zu weiteren Neuzugängen im PA-Forum ... :wink:

  • Cadenbach

    • Sound-Klinik
    • 8. Dezember 2005 um 17:02
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Aufmerksam PROSOUND lesen, wäre in diesem Fall wohl informativer ... :wink:

    ... die haben in der PROSOUND eine informative (...) Anzeige auf der U3-Seite ... und einen äußerst positiven Test zustandegebracht - Kompliment !

    Haben die denn nun wirklich "etwas" mit "Ohm" zu tun (... ich kenne die Damen und Herren leider nicht näher ...) - oder ist das nur Gerüchteküche ?
    Vielleicht hängen die ja auch nur vertrieblich "irgendwie" zusammen ... :wink:

  • chassis oder gehäusebauplan für ein horn

    • Sound-Klinik
    • 8. Dezember 2005 um 16:40
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    warum wird der xb700 so oft empfohlen?

    ... jeder halbwegs ernstzunehmende Hersteller von Lautsprecherchassis hat (je nach geplantem Einsatzzweck !) gute ... und weniger gute ... Chassis im Programm. Es kommt halt immer darauf an, was man damit machen will.

    Ich hätte vermutlich auch schon mal Chassis von Oberton für Projekte ausprobiert/getestet, aber als ich Unterlagen anforderte, waren die Unterlagen unvollständig (u.a. keine Preisliste - obwohl im Anschreiben unter "Anlage" aufgeführt ...) ... unter der im Anschreiben angegebenen Telefonnummer war (auch nach mehrtägigen Versuchen !) niemand erreichbar ... und eMail-Anfragen wurden ebenso kategorisch nicht beantwortet.

    Für mich hat sowas jedenfalls keinen "Kult"-Status. :?

    Außerdem kommen die warmherzigen "Empfehlungen" sehr häufig aus einer bestimmten "Ecke" hier im Forum (.... einer der "Strategen" ist mittlerweile auch nicht mehr im PA-Forum vertreten ...), was (mich wenigstens) irgendwie auch ein wenig mißtrauisch macht.

    Aber vielleicht möchte diese "Ecke" ja auch nicht so gerne, daß ich deren hochgepriesene "Super-Chassis" mal genauer "unter die Lupe" nehme ... :wink:

  • Die Qual der Wahl: 18 Zöller

    • Sound-Klinik
    • 8. Dezember 2005 um 14:47

    ... sorry, liebe Leute ... aber: Es gibt nicht "das ULTIMATIVE beste" Chassis !

    1. Es kommt einmal darauf an, für welches Konstruktionsprinzip ich mich entscheide ... dann weiterhin: wie groß es werden darf (... Beispiel: Bei kleinen "Kurz"-Basshörnern sind die Chasssisanforderungen ganz anders als bei "optimalen" Basshörnern ... gleiches gilt bei verschiedenen BR- und Bandpassvarianten).

    2. Was mich angeht, wenn ich ein Gehäuse entwerfe: Ich wähle ein Chassis immer erst aus, wenn die Rahmenbedingungen (Gehäusegröße, Gewicht, gewünschter Übertragungsbereich, Belastbarkeit, Skalierbarkeit ...) geklärt sind.

    Ihr könnt ja gerne so weitermachen ... aber laßt Euch gesagt sein: Ihr dreht Euch letztendlich nur im Kreis und werdet immer wieder die gleichen (ausgelutschten und durchgekauten ...) "Kochrezepte" hören ... :wink:

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 6. Dezember 2005 um 16:26
    Zitat von "mringhoff"

    Zur Erinnerung: der Thread hiess: "Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker?"

    "Veranstaltungstechniker" braucht "soviel Typ Box", damit er etwa 90 % der zu erwartenden Jobs bzw. Verleihgeschäfte in seinem Einzugsgebiet zur Zufriedenheit seiner Kunden - UND möglichst stressfrei für sich - abwickeln kann. Dabei sollte versucht werden, möglichst flexibel bzw. vielseitig einsetzbare (und möglichst wenig verschiedene !) Systeme "ins Auge" zu fassen.

    Für die restlichen 10% leiht er sich entweder etwas dazu ... oder läßt einfach die Finger davon.

    Zur Illustration EIN (zugegeben: etwas übertriebenes ...) Negativbeispiel: Wer innerhalb von 5 Jahren VIELLEICH mal ein Line-Array zur Beschallung von ca. 10.000 Personen benötigt, sollte sich sowas nicht selber kaufen (... bringt womöglich eher keinen "Imagegewinn", sondern eine - berechtigte ? - Einweisung in die Klapsmühle oder mehrere Beratungstermine bei der Schuldnerberatung ...).

  • Top mit sehr gutem Klang

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2005 um 15:24
    Zitat von "andirr"

    sound Klinik:
    Die Trennfrequenz der JBL Control 1 liegt bei 6 kHz, sie ist mit 12 db/Okt. getrennt. Der Pegeleinbruch kommt wohl hauptsächlich außerhalb der Achse zur Geltung, auf Achse ist es nicht schlimm.

    ... der Pegeleinbruch tritt bereits bei 0° auf ... :wink:

    Zitat von "andirr"

    Die Control 1 ist keine Monitorbox, sie ist halt etwas gesoundet und das gefällt einem oder nicht, aber sie schafft es den oberen Hochtonbereich klar wiederzugeben und das fehlt mir bei vielen PA Boxen, oft geht es da über 10 kHz schon bergab.

    ... wer sich auf den Sound der C-1 als "Referenz" einhört und danach andere LS-Systeme "beurteilt", tut sich wirklich keinen Gefallen.

    Und eine PA-Kiste mit einer solchen Abstimmung wäre im Live-Einsatz schlicht und einfach völlig ungeeignet ... außerdem: Wer arbeitet hier denn mit PA-Sytemen, die oberhalb von 10 kHz "bergab" gehen ?

    Wie ich schon sagte: Für Gastro-Hintergrundbeschallung ist das System soweit o.k. ...

  • Topteile mit jeweils 2x12ev, 2x 1,5" RCF und 2x Ringrad

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2005 um 15:06
    Zitat von "SRAM"

    SK: ob die heutige Philosophie so die richtige ist ? Weniger Aufwand sicherlich, aber physikalisch bedingt muss das Diaphragma nun mal sehr nahe am plug sitzen um hohe Frequenzen wiedergeben zu können. Dadurch sind selbst Treiber mit sehr grosser Spule 4" oft in der unteren Einsatzfrequenz beschränkt, nicht weil diese Frequenzen nicht wiedergegeben werden können, sondern weil das Diaphragma viel zu früh anschlägt.

    ... beide "Philosophien" haben Vor- und Nachteile.

    Viele Wege mit z.T. hohen Trennfrequenzen mögen auf eine ausgezeichnete Hörachse optimiert Vorteile bringen - außerhalb der 0°-Achse gibt es winkelabhängig (sofern die akustischen Zentren nicht dicht genug zusammengebracht werden können) dann Probleme, zumal im PA-Alltag die zu versorgende Hörzone oft nicht gerade klein ist.

    Die Problematik ist mir sehr bewußt ... dennoch tendiere ich bei PA-Systemen zu möglichst wenig Wegen und einer - soweit von der mechanischen und elektrischen Belastbarkeit möglich - tieferen Trennfrequenz beim Mittelhochton-System, welches den Bereich "bis ganz oben" abdecken muß.

    Zu bedenken ist hierbei nämlich (wenn man das menschliche Gehör berücksichtigt !), daß eine ausgewogene Übertragung des Mitten- und Präsenzbereiches ggf. wichtiger ist, als eine (... "kosmetisch" gesehen ...) glattere Meßkurve im Bereich 7 ... 18 kHz für die Verkaufsunterlagen.

    Für einen Studioabhörmonitor würde ich vielleicht auch einen zusätzlichen Weg in Erwägung ziehen ... bei einer PA-Box sind die zu bewältigenden Abstrahlbedingungen aber oft anspruchsvoller.

  • Top mit sehr gutem Klang

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2005 um 08:27
    Zitat von "andirr"

    Was muss man denn für ein Top hinlegen, das klanglich mit einer JBL Control 1 Pro mithalten kann ?
    Also die Auflösung wie die der einfachen kleinen Mylarkallotte in den JBL Control 1 schafft irgendwie kein PA Treiber so richtig, außer er kostet allein schon über 300 €...

    ... also wenn DIE Box klanglich das Maß der Dinge sein soll ... :?

    Die C-1 hat im Bereich 5 ... 6 kHz einen extremen Pegeleinbruch (wg. Phase ?) ... einen weiteren - weniger ausgeprägt - bei etwa 9 kHz ... und steigt darüber stetig an (bei 14 kHz ca. 5 dB lauter als im Mittenbereich ...) - es ist einfach eine kleine, leichte Box für Gastro-Hintergrundbeschallung ...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=21580

  • DCX2496 - Aussetzer

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2005 um 19:13

    ... ich finde es eigentlich völlig normal, daß man in einer Signalkette die Verstärkung und den Headroom der Geräte kennt, um diese optimal aufeinander abzustimmen (d.h.: nicht grundsätzlich Endstufen "auf Anschlag" ... :? ).

    In Tonstudios sollte sowas auch im Zeitalter der Digitaltechnik immer noch eine völlig normale Arbeitsweise sein (... zumal digitale Gerät weniger "Fehlertolerant" als analoge Bandmaschinen beim Übersteuern sind ...), um eine optimale Aufnahmequalität mit minimalem Rauschen und ohne Übersteuerungen einzelner Komponenten hinzubekommen.

    Daß man im Livebetrieb mehr Pegel-Reserven einplant, ist ebenso verständlich ... zumal der zu erwartende Umgebungslärm hier auch (ETWAS - nicht beliebig !) mehr Spielraum erlaubt als in einer Studio-Aufnehmesession.

    Aber ein wenig "Optimieren" kann auch im Live-Betrieb sicher nicht schaden ...

  • Einpfeif-Philosophie

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2005 um 18:59
    Zitat von "Seven"

    Nur dumm wenn der Musiker/Künstler dich bezahlt (oder seine Agentur) und am längeren Hebel sitzt.

    ... die letzten (ZAHLENDEN) in der Kette sind die Besucher eines Konzerts.

    Und wenn in kleineren Lokalitäten kein vernünftiger Gesamtsound bzw. nur unerträglicher Lärm geboten wird (weil ein "Ex-Weltstar" unbedingt "seinen Gitarrensound" braucht ...), wird sich die Sache - sicher nicht an diesen einen Abend - aber mittel- bis langfristig dann von selbst "regeln" (oder besser: für den "Künstler" erledigen ...).

  • Einpfeif-Philosophie

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2005 um 12:00
    Zitat von "Wulfson"

    ...schon mal probiert? bei den meißten bands bist du gut beraten, wenn du danach schnell in deckung gehst. ganz besonders amis dannach engländer. da kann auf einer 6x4m bühne der gitarist schon mal locker ein drumm übertönen ...

    ... darum sind und bleiben es aber trotzdem Schwachköpfe (ob "ehemalige" Weltstars oder nicht ...).

    Wenn ich mit Musikerkollegen mucke, ist jedenfalls immer alles im grünem Bereich - vermutlich sind wir aber einfach auch nur "zu normal" (... wir nehmen z.B. keine Drogen ... gelegentlich trinken wir vielleicht mal ein "wenig" Bier ... :wink: ).

  • Tasso

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2005 um 07:44

    ... ich verstehe irgendwie nicht, wieso hier ein solches Brimborium um eine Marke gemacht wird, die noch gar nicht "richtig auf dem Markt" ist.

    Fakt ist doch:

    1. WENN die Produkte von "Professor" für marktgerechte Preise einen hohen Qualitätsstandard bieten sollten - und dies auch professionell (d.h. nicht ausschließlich per "Gerüchteküche" in einem Forum ... :D ) kommuniziert wird, werden wir in Zukunft schon etwas davon mitbekommen.

    2. Falls die Qualität dann aber die "angedeuteten" Dimensionen dann doch nicht erreicht, wird weniger passieren.

    Insofern sind Diskussionen über "Tasso" völlig sinnlos, solange keine (allen frei zugänglichen !) seriösen Produkt-Informationen - von wem auch immer - angeboten werden.

    Ich bin im Internet - auch mit Google - jedenfalls bisher nicht fündig geworden ...

  • Einpfeif-Philosophie

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2005 um 07:27

    ... manchmal läßt sich die benötigte Monitorlautstärke drastisch reduzieren, wenn profilneurotische Gitarristen ihren Amp auf der Bühne einfach nur ein wenig leiser machen würden ... mit positiven Auswirkungen auf den Frontsound ... :wink:

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 15:43
    Zitat von "DJ Detto"

    GENAU!!!! Nur wie ermittel ich das? Wenn ich es nicht aus dem Bauch heraus entscheiden will??

    ... Du mußt zunächst einmal GENAU wissen, WAS Du damit machen willst (Größe der Locations, Art des zu übertragenden Materials ...). Aus einem gestellten Anforderungsprofil die richtige Konfiguration zu ermitteln, ist auch alles andere als trivial ... :(

    Zitat von "DJ Detto"

    Man könnte jemanden fragen, der sich damit auskennt..... :oops:

    ... wenn Du Glück hast, bekommst Du (aus vielen Antworten ...) auch mal eine Antwort, Die DIR wirklich weiterhilft. Nur welche ist es ?

    Entweder:
    Lerne viel und werde selbst schlauer - sonst wirst Du immer ein leichtes Opfer zahlreicher "guter Ratgeber" (unterschiedlichster Philosophien) sein ...

    ... oder: vielleicht sagt Dir ja auch "Dein Bauch", wer von den Ratgebern Dir die (für DICH !) richtige Antwort gibt ... :wink:

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 15:31
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Ich möchte dazu anmerken, das Prestige den Ruf eines Unternehmens beeinflußt, welcher wiederum den Kunden in seiner Entscheidung beeinflußt. Wenn ich also ein tolles Produkt im Lager habe, das sich an sich nicht rechnet, so kann es aber trotzdem zu mehr Aufträgen führen, weil es den Ruf der Firma verbessert und den Anbieter bekannt macht.

    ... d.h. wenn ein "vertriebsorientierter" (oder: umsatzgeiler ...) Versicherungsverkäufer oder Allfinanzdienstler im (geleasten) S-Klasse-Benz daherkommt, wird ihm eher "vertraut", weil nur noch "Werte" zählen, die sich in Euros oder Dollars umrechnen lassen ... :?

    Sind wir bei den Beschallern auch schon soweit ?

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 14:52
    Zitat von "showdepot"

    Es gibt auch welche die sich unnötiges Material ins Lager stellen um ihr Image auf dem Markt zu verbessern glauben.
    Andere passen sich den Markt an und mieten dann halt dieses "unnötige" Material zu, weil eben diese Kollegen gerade dieses Material ins Lager gestellt haben.

    Menschen strebten immer schon nach Anerkennung und Prestige.

    Es soll Menschen geben, die meinen, in einer Villa leben zu müssen ... oder sich und ihren Kindern immer das neueste Handy ... den neuesten Computer ... die neueste Spielkonsole etc. kaufen zu müssen, damit es mit der "Anerkennung" bei den Mitmenschen dann besser klappt.

    Viele beziehen ihr "Selbstbewußtsein" nur aus dem Anhäufen von - vergänglichen - (und oft eigentlich unnötigen !) materiellen Dingen ... :wink:

    Zur Ausgangsfrage:
    Man benötigt einfach nur genau das Material, mit dem man seinen Job zur eigenen Zufriedenheit und die seiner Kunden erledigen kann ... nicht mehr ... nicht weniger.

    Und um die Anforderungen an das "richtige Werkzeug" richtig ermitteln bzw. optimieren zu können, gehört dann zunächst einmal, daß man sein Tätigkeits-/Einsatzgebiet und den sich daraus ergebenden Bedarf genau kennt.

  • TW-Audio vs. GAE Director

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 14:33

    ... wer traut sich hier eigentlich zu, objektiv beurteilen zu können, welches LS-System das vernünftigste bzw. beste ist ?

    Wenn es wirklich einen von der Allgemeinheit (Techniker und Musiker) gleichermaßen anerkannten Maßstab dafür gäbe, würde es in jeder Preisliga womöglich nur EIN System auf dem Markt geben.

    JEDES LS-Konzept hat konstruktionsbedingt (mal mehr ... mal weniger ...) Schwächen und Stärken - und je nach Anspruch, Musikgenre, persönlicher Überzeugung und Vorlieben der User wird die Entscheidung mal für das eine ... mal für das andere System fallen ... :)

  • Welches Messtechniksystem?

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 14:20

    ... wenn es "seeeeehr" mobil sein soll:

    Selbst mit dem Minilyzer kann man (mit einem Sinus-Sweep in 1/12 Oktav-Schritten - das entsprechende Testsignal läßt sich mit einem von NTI kostenlos erhältlichem Generatorprogramm erstellen ...) halbwegs einen Controller einstellen ... allerdings sollte man aufpassen, daß man sich keine Raumreflektionen einfängt (also - sofern beim LS-System überhaupt möglich - recht "nah" rangehen bzw. der Direktschall sollte deutlich überwiegen).

    Delayzeiten lassen sich mit dem Minilyzer allerdings nicht messen ...

    ... ABER: Mit einem Crossgrade auf den Acoustilyzer (gleiche Hardwareplattform !) geht das dann auch. Und mit der beim Acoustilyzer verfügbaren FFT-Messung (sogar mit Frequenz-Zoom !) lassen sich auch feinere Abstimmungen realisieren (... wobei man auch hier immer im Direktschallfeld bleiben sollte, da Reflektionen NICHT ausgefenstert werden können !!!).

    Ich hab mit das Crossgrade angeschafft und mache damit (wie schon vorher mit dem Minilyzer ...) im Fertigungsbetrieb Messungen zur Qualitätsüberprüfung, bevor Boxen in den Versand gehen ... :wink:

    Wenn man keine Extremgenauigkeit erwartet, reicht als Mikrofon das Mini-SPL (läuft mit 1,5 V-Batterie), welches "oben" im Bereich um und über 10 kHz doch irgendwann deutlich abfällt. "Notfalls" kann man aber auch ein besseres Mikrofon anschließen (allerdings dann mit externer Phantomspeisung !).

  • Wieviel Typ Box braucht der Veranstaltungstechniker ...

    • Sound-Klinik
    • 2. Dezember 2005 um 11:56
    Zitat von "Seven"

    ... wo ein Line Array (welches LA?) Sinn macht? Wäre auch ein toller Thread. Gibts auch Line Arrays (zb spezielle Größe) die eigentlich keinen Sinn machen?

    ... zur letzten Frage: Wieso sollten denn ALLE Systeme, die von diversen Herstellern/Vertrieben so angeboten werden (objektiv betrachtet !) unbedingt einen "Sinn" machen ?

    Ich bin der Meinung, daß wenigstens 50 % aller Systeme - ob "konventionell" oder "Array" - bei den Herstellern oder Vertrieben verstauben würden, wenn die User die Möglichkeiten UND GRENZEN solcher Systeme wirklich kennen würden ... gleiches gilt übrigens auch für Handys, Computer, Autos ... und andere "Spielzeuge für Erwachsene" ...

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