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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 11. August 2009 um 18:10
    Zitat von "Reini"


    wird es dann so ne Art Multicell-Horn?


    Falls du im Trichter meinst: Kann man mit einigen Brettchen machen ... muß aber nicht unbedingt (Budgetfrage ...). Die Treiberankopplung ist sicher etwas kniffeliger.

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 10. August 2009 um 10:51
    Zitat von "EDE-WOLF"

    eben bei besagten 70cm gesamt bzw. eben etwas über 35cm wenn mans trennen will...


    Realistisch wäre dann eher eine Kiste mit 70 cm.
    Allerdings würde so ein Teil recht tief werden (Treibersektion, Druckkammer, Horn ...).

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2009 um 20:42
    Zitat von "EDE-WOLF"

    kannst du das eventuell mal ganz grob skizzieren?


    ... sowas hab ich fast geahnt (am Ende kursiert noch ein "SK-Basteltop" durch diverse Internetforen) ... :wink:

    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... denn irgendwie hab ich das gefühl das wird breiter als 70cm oder?


    Davon kannst du - wenn es kompromisslos sein soll - ausgehen. :D

    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... der grund ist halt dass die subs nunmal das format haben und ich das ganze gerne stacken können würde ohne dass es so nach "bastellösung" aussieht (mit tops die links und rechte 5cm überstehen)


    Wo liegt denn (breitenmässig) die Schmerzgrenze ?? :wink:

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2009 um 18:42
    Zitat von "EDE-WOLF"

    nein ernsthaft: primär chaotenrockbands...


    ... mit "schiebenden Brettgitarren", nehme ich an ?

    Zitat von "EDE-WOLF"

    alles soll letztendlich über 8x12/seite mit kappalite 12lf laufen...


    Nimm doch 4x12" (angeordnet 2x2) - etwas zueinander angewinkelt (senkrechtes Brett "nach vorn zeigend" dazwischen nicht vergessen !!) ... dann alles über Druckkammer auf einen schmalen Schlitz (etwa 12 ... 16 cm Breite) und mit einem Holz-Hörnchen ... darüber noch ein sackschwerer 2"er (Trennung irgendwie um 1,2 kHz) mit großem Alutrichter und es ist richtig "laut" (und welche Chaotenrockband braucht schon "seidige" Höhen ?).

    Und gegen das "Quacken" gibt es heute preiswerte Digitalcontroller. :D

    P.S.: Mit zwei 12"ern übereinander hab ich für einen Verleiher mal eine solche Horn-Brüllkiste gemacht (... die aber auch schon ohne Controller - da mit 1,4"er und ausgefuchstem 60°-hor.-Holzhorn für die 12"er - ganz nett funktioniert.

  • Profilbearbeitung

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2009 um 08:51
    Zitat von "hias.h"

    Das Leben ist keine Pa Box.


    Stimmt ... und selber Musik machen ist viel spannender als Konserven abspielen. :wink:

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 9. August 2009 um 08:48
    Zitat von "unknown_artist"

    Man kann auch übereinander stacken...


    ... also ein kleines LA-Modülchen mit "wellengeformten" Hochtonbereich ? :D

    EDE-WOLF:
    Was suchst du eigentlich und für welchen Zweck ? :wink:

  • Profilbearbeitung

    • Sound-Klinik
    • 7. August 2009 um 15:30
    Zitat

    Na wenn du da bald keine Bewerbungen von hier Schreibenden als zukünftigen Schwiegersohn bekommst weiß ichs auch nicht ;)


    Meine Tochter findet Ponyhöfe viel spannender als PA-Boxen. :)

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 6. August 2009 um 16:30
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... aber ich war mir nicht sicher, ob das auch bei extremen, in der Praxis völlig unrealistischen Horntiefen gilt, wo die Wellenfront schon recht planar sein dürfte.


    Irgendwann verläßt die Welle den Trichter - und wenn die Wellenlänge dann zu groß für die Mundfläche ist, wird es unstetig (d.h. Reflektionen am Trichtermund) und es wird kräftig gebeugt (d.h. die Wellenfront wird "rundlicher" :wink: ).
    Natürlich kann man den Trichter auch nicht beliebig kurz machen, aber die Mundfläche setzt die Grenze.

  • ganz allgemeine und leicht alberne frage zum thema "horntop"

    • Sound-Klinik
    • 6. August 2009 um 06:49

    Wenn die Fläche zu klein ist, bringt auch "mehr Tiefe" keine Richtwirkung (Schall wird schließlich nicht "mit Anlauf" herausgeschleudert ... :D ).

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 3. August 2009 um 15:43
    Zitat von "mattias bost"

    Erweitere ich den verbliebenen Halbraum mit einem Chassis wieder auf den Vollraum. so müßten sich auch die wirkenden Kräfte halbieren, da diese auf die doppelte Fläche "transformiert" werden. Die wirkenden Kräfte sollten proportional den Drücken sein(?), mithin ergäbe das halben Druck, als Pegel also -6dB.


    Bei einem angetrieben Chassis (und schallharter Trennwand) hast du nur Schallenergie im halben Raum.

  • Fehlende Phase

    • Sound-Klinik
    • 1. August 2009 um 21:17
    Zitat von "ADMIN"

    Zum Thema: Alleine mit einer fehlenden Phase kann man keinen Nulleiter überlasten: Die beiden anderen Phasen haben einen Phasenwinkel von 120°, da entsteht auf dem Nulleiter nicht mehr Strom als auf den Außenleitern.)


    Stimmt (bei 50 Hz). :wink:

  • Mein mobiles Tonstudio

    • Sound-Klinik
    • 31. Juli 2009 um 14:36
    Zitat von "soundfreak77"

    ooh sorry, da hab ich mich wohl verlesen. Hab nämlich das beispiel gemeint, dasteht halt nur mit 3 mics.


    Bei 8 Kanälen würde es wirklich etwas eng werden. :grin:

    Darum verwende ich das Analogstudio nur noch für "Spaßprojekte" und ggf. Workshops (z.B. für Schulen), um den grundlegenden Signalverlauf "zum Anfassen" zu zeigen. Meistens arbeite ich mit zwei jeweils 8-kanaligen Firewire-Audiointerfaces (d.h. bis zu 16 Spuren können gleichzeitig aufgenommen werden - was aber eher nur bei Livemitschnitten wirklich nötig ist ...).

    Hier ein garantiert "GEMA-freies" Hörbeispiel: http://www.mobile-tonstudio.de/demos/gruen.mp3 (irgendwie ein Mix aus "Wolle", Mutantenstadel und Drafi) :grin:

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 31. Juli 2009 um 14:17
    Zitat von "mattias bost"


    also ich nehme eine unendliche, schallharte Trennwand der Dicke 0, um keinen Unterschied zwischen mit und ohne Trennwand aus 2. zu bekommen :)


    Es ist (im Modell idealisiert gesehen) egal, wie dick sie ist, weil auf beiden Seiten gleiche Druckverhältnisse herrschen.

    Erst wenn ein Chassis abgeklemmt ist, ändert sich die Sache: In diesem Fall muß die Wand dann möglichst starr sein.

    Auf der Seite der Wand, wo ein Chassis arbeitet, hat das jeweils auf der gegenüberliegende Seite liegende Chassis keinerlei Einfluß (d.h. das angetriebene Chassis "sieht" eine Spiegelschallquelle ... und d.h. wiederum: die Verhältnisse sind - sofern die Chassis klein gegenüber der Wellenlänge sind - identisch wie der Betrieb zweier gleicher Chassis (mit oder ohne Wand). :wink:

    Und die +3 dB bei gleicher zugeführter Leistung resultieren einfach daraus, daß man ein (aus den beiden Chassis bestehendes) effizienteres "Gesamtchassis" bekommt (... fs bleibt gleich ... aber einige Dinge eben nicht !). Man kann mit gleicher elektrischer Leistung mehr Luft verschieben (was übrigens auch bei unterschiedlichen Durchmessern bei sonst gleicher Effizienz und gleichem fs funktioniert). :)

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 31. Juli 2009 um 10:33

    Stellt euch eine große Wand vor, auf der in geringem Abstand zwei gleiche Lautsprecher montiert sind.

    Zwischen diesen Lautsprechern montiert ihr jetzt senkrecht auf die Wand eine "große" Platte (als mehrere m² große "Trennwand") und gebt auf beide Lautsprecher das gleiche Signal.

    1. Frage: Wie dick muß die Platte sein, damit sie nicht zum Schwingen angeregt wird ?

    2. Was ändert sich bei einer "sehr dicken" Platte am Schallfeld vor einem Lautsprecher, wenn der jeweils andere Lautsprecher (also auf der anderen Plattenseite) abgeklemmt wird ?

  • Mein mobiles Tonstudio

    • Sound-Klinik
    • 30. Juli 2009 um 21:26
    Zitat von "soundfreak77"

    hört sich für demo zwecke ja ganz gut an. Ich würde aber das schlagzeug mind. mit 4 mics abnehmen, 1xBD, 1xSnare und 2x Overhead sollte schon sein, mein favorite ist XY Stereofonie.


    Wie kommst du darauf, daß ich mit den verfügbaren Mitteln die Drums immer mit weniger als 4 Mikros abnehme (das Beispiel im Text bezog sich auf 8-Spur analog, um Laien grundsätzlich die Grundzüge der Mehrspurtechnik zu illustrieren ...) ? :wink:

  • Mein mobiles Tonstudio

    • Sound-Klinik
    • 30. Juli 2009 um 18:54

    Obwohl ich seit Mitte der 80er ein Analogstudio habe, arbeite ich seit einigen Jahren auch (und mittlerweile wg. den besseren Bearbeitungsmöglichkeiten fast ausschließlich ...) mit Cubase und zwei 8-kanalige Audiointerfaces, mit dem ich 16 Spuren pro Take aufzeichnen kann.

    Mehr Infos: http://www.mobile-tonstudio.de

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 30. Juli 2009 um 17:59
    Zitat von "mattias bost"

    Eine Halbierung des Raumes bringt einen Schalldruckpegelanstieg von 3dB, bei GLEICHER eingespeister akustischer Leistung ...


    ... falls keine Richtwirkung zu beobachten ist (d.h. Schallquellen und Wandabstände sind klein gegenüber der betrachteten Wellenlänge). :wink:

    Zitat von "mattias bost"

    ... gegen das Märchen des Wirkungsgradzugewinns bei Verdoppelung der Lautsprecheranzahl infolge Membranflächenvergrößerung...
    ...
    Frage nun erstmal an Manfred: Ich kenne die von dir angesprochene Gegendiskussion nicht, vielleicht magst mal nen Link reinstellen oder kurz die entsprechende phys. Basis? Kann ja durchaus sein, daß ich auf nem grottenalten Stand bin.


    Zum Thema "doppelte Membranfläche":
    Stell dir eine 2-Wegebox (Tiefmitteltöner und Hochtonkalotte) mit einem passiven LR-Filter vor. An der Übernahmefrequenz erfolgt eine Addition des Schallpegels (d.h. jedes einzelne Chassis hat 6 dB weniger Pegel gegenüber dem Sollpegel ... und: die Strahlerflächen sind NICHT gleich !).

    In diesem (etwas idealisierten) Beispiel kommt noch hinzu, daß bei der Übernahmefrequenz i.d.R. schon "etwas" Richtwirkung zu erwarten ist und zwischen den Chassis keine nennenswerte (akustische) Rückwirkung untereinander zu erwarten ist. Die Addition (also +6 dB) erfolgt auch nicht für jede denkbare Abhörposition, sondern nur an einer einzigen.

    Zitat von "mattias bost"

    In der Realität wirds noch deutlich komplizierter, da koppeln die Chassis über die Schallkennimpedanz, die Abstände und abgestrahlten Wellenlängen miteinander, die Phasenlagen Druck zu Schnelle spielen ne Rolle ...


    Darum (Phasenlage) brachte ich ja den Hinweis mit der Krümmung der Wellenfront (wg. Phase zwischen Wechseldruck und Schnelle), wodurch die Leistung nicht einfach das Produkt der Beträge aus Wechseldruck und Schnelle (und somit kleiner) ist.

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2009 um 19:18
    Zitat von "unknown_artist"

    ... der Wellenwiderstand ein anderer wenn wir einen Lautsprecher an eine unendlich große, schallharte Begrenzungsfläche stellen.


    Hier kannst du allerdings den Abstand der Box von der Wand, die Hörposition (bzw. wo der Schalldruck gemessen wird) und die jeweilige Frequenz nicht vernachlässigen. Nimm einfach mal verschiedene Frequenzen und rechne mit festen Wandabständen (oder umgekehrt ... geht natürlich auch) auf Achse und außerhalb davon, wie sich der Schall überlagert. Interessant wird es, wenn der Wandabstand (dto. der Abstand zweier Boxen) viel kleiner als die Wellenlänge ist.

    Außerdem: Der Wellenwiderstand (also Verhältnis Wechseldruck zu Schnelle) ist allgemein komplex und hängt von der Krümmung der Wellenfront ab. Erst bei ebenen Wellen (oder in "sehr" großem Abstand) wird dieser reel, d.h. der Wechseldruck und die Schnelle sind dann in Phase (was Konsequenzen für die Leistung p*v und auch Intensitäten hat !).
    Glücklicherweise ist bereits in einem Abstand von 1*Lambda (Achtung: von einer hypothetischen Punktschallquelle oder "sehr kleinen" Schallquelle !) der Phasenwinkel zwischen Druck und Schnelle nur noch etwa 9° (bei 2*Lambda sind es nur noch etwa 4,5°) - d.h. es gilt dann schon annähernd P ~ p².

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2009 um 16:40

    ... Intensität entspricht Leistung pro Fläche ... Leistung ist Energie pro Zeit ...

    ... Druck ist Kraft pro Fläche (d.h. wenn bei gleicher Kraft die Fläche halbiert wird, passiert was ?). :wink:

    Zitat von "databass.ch"

    ... durch die Verdopplung der Membranfläche (Wirkungsgradsgradsteigerung des Systems)...


    Die Membranfläche ist hier nicht die entscheidende Größe (sondern bei normalgroßen - im Vergleich zur Wellenlänge "zu kleinen" - Lautsprechern das verschobene Volumen) !

    Die Zusammenhänge wurden hier doch schon mal geklärt - wieso geistern immer noch Mythen und Legenden (doppelte Membranfläche etc.) durchs Forum ?? :D

    Denkanstoss: Betrachtet einmal den Fall, wenn lambda "groß" gegenüber den Abmessungen der Kisten ist ... und dann, wenn Lambda "klein" gegenüber den Kisten ist (und wie sieht das Schallfeld - Richtverhalten ! - jeweils aus ?).
    Bei "großem" Lambda bleibt es sphärisch (d.h. Leistung betrachten !). Strenggenommen sind die Zusammenhänge sogar noch weitaus komplizierter, weil die Rückwirkung einer Begrenzungsfläche auf die Schallquelle mit berücksichtigt werden müßte (und das Chassis dann mehr Arbeit - es "sieht" mehr akustischen Widerstand - verrichten müßte).

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2009 um 16:33
    Zitat von "unknown_artist"

    Es ergibt 3dB mehr Schallintensität! Nicht Schalldruck. Wenn wir da da logarithmierte Werte rausbekommen wollen müssen wir mit 10*lg(I1/I2)=10*lg(2)=3dB rechnen.
    Wenn wir vom Schalldruck reden und die Spiegelquelle berücksichtigen sieht die Sache anders aus 20*lg(P1/P2) ergibt bei idealer phasenrichtiger Addition 20*lg(2)=6dB.
    Da wäre doch fast ein Diplomphysiker bei einer Elektroakustik-Einstiegsfrage gestrauchelt ;)


    3 dB mehr Schallpegel (d.h. der logarithmierte Wechselschalldruck) entsprechen bei gleichem Wellenwiderstand auch 3 dB mehr Schall-Leistung (Pegel der Schnelle steigt ebenfalls um 3 dB). :wink:

    3 dB "mehr" bedeuten beim Schallpegel und dem Pegel der Schnelle eine Ver-1,414...-fachung (und einer Verdopplung der Leistung, weil die Leistung quadratisch mit dem Schalldruck steigt !). 6 dB mehr Schallpegel (wg. 20*log ...) entspricht einer Vervierfachung (wg. 10*log ...) der Leistung (AUCH 6 dB !!!). :)

    Wenn ich Zeit habe, schreib ich über dieses Thema vielleicht mal ein Pamphlet ... :D

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