Zitat von "christopher hafer"... solange Du Jörg Wuttkes' Argumentation nicht verstehen willst werden wir uns auch nicht einig.
Ich verstehe das schon recht gut - hier nochmal die etwas umstrittene Argumentation:
ZitatWuttke, Jörg: "Das Mikrofon zwischen Physik und Emotion" Vortrag, 20. TMT 1998 S. 11
......Physikalisch betrachtet haben Großmembranmikrofone wenig Vorteile aber einige Nachteile. Der charakteristischste Nachteil ist eine höhere Frequenzabhängigkeit des Richtdiagramms als bei Kleinmembranmikrofonen. Das führt immer zu einer klanglichen Verfärbung, die jedoch als "Sound" willkommen sein kann. Eine Richtcharakteristik, die sich bei tiefen Frequenzen zur Kugel aufweitet, bewirkt manchmal einen Klangeindruck, der mit "Wärme" beschrieben wird.
Die ersten 3 Sätze moniere ich auch nicht.
Aber dann wird der Eindruck erweckt, daß die Aufweitung zur Kugel ein Folge des Kapseldurchmessers ist. Dies ist aus meiner Sicht falsch und irreführend. Der größere Kapseldurchmesser wirkt sich erst bei höheren Frequenzen aus. Er wirft hier also Doppelmembran und Großmembran "in einen Topf". :wink:
Zitat von "christopher hafer"Vielleicht einigen wir uns so:
Fakt ist: Man sollte nicht nur die Kapsel (größe) alleine betrachten, sondern auch den ganzen mechanischen Aufbau des Mikrofon-Körpers.
Aber gerne: Der größere Kapseldurchmesser wirkt sich bei höheren Frequenzen aus (was ja nicht neu ist) ... und "der ganze mechanische Aufbau" (wozu auch das Prinzip "Doppelmembran" gehört) macht u.a. auch bei tiefen Frequenzen Probleme (Beispiel: Aufweitung bei "Niere" zu "kugelförmig" ...).
Dann haben wir ja die ursächlichen Zusammenhänge endlich beieinander gebracht. ![]()