1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 7. Juli 2009 um 15:07
    Zitat von "christopher hafer"

    ... solange Du Jörg Wuttkes' Argumentation nicht verstehen willst werden wir uns auch nicht einig.


    Ich verstehe das schon recht gut - hier nochmal die etwas umstrittene Argumentation:

    Zitat

    Wuttke, Jörg: "Das Mikrofon zwischen Physik und Emotion" Vortrag, 20. TMT 1998 S. 11

    ......Physikalisch betrachtet haben Großmembranmikrofone wenig Vorteile aber einige Nachteile. Der charakteristischste Nachteil ist eine höhere Frequenzabhängigkeit des Richtdiagramms als bei Kleinmembranmikrofonen. Das führt immer zu einer klanglichen Verfärbung, die jedoch als "Sound" willkommen sein kann. Eine Richtcharakteristik, die sich bei tiefen Frequenzen zur Kugel aufweitet, bewirkt manchmal einen Klangeindruck, der mit "Wärme" beschrieben wird.


    Die ersten 3 Sätze moniere ich auch nicht.
    Aber dann wird der Eindruck erweckt, daß die Aufweitung zur Kugel ein Folge des Kapseldurchmessers ist. Dies ist aus meiner Sicht falsch und irreführend. Der größere Kapseldurchmesser wirkt sich erst bei höheren Frequenzen aus. Er wirft hier also Doppelmembran und Großmembran "in einen Topf". :wink:

    Zitat von "christopher hafer"

    Vielleicht einigen wir uns so:
    Fakt ist: Man sollte nicht nur die Kapsel (größe) alleine betrachten, sondern auch den ganzen mechanischen Aufbau des Mikrofon-Körpers.


    Aber gerne: Der größere Kapseldurchmesser wirkt sich bei höheren Frequenzen aus (was ja nicht neu ist) ... und "der ganze mechanische Aufbau" (wozu auch das Prinzip "Doppelmembran" gehört) macht u.a. auch bei tiefen Frequenzen Probleme (Beispiel: Aufweitung bei "Niere" zu "kugelförmig" ...).

    Dann haben wir ja die ursächlichen Zusammenhänge endlich beieinander gebracht. :D

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 7. Juli 2009 um 14:26
    Zitat von "christopher hafer"

    Schon richtig, das KM86 ist sogar definitiv ein Mikrofon mit zwei Kapseln - eine absolute Sonderlösung, die sich aus gutem Grund (s.o.) nicht durchgesetzt hat.


    Schön, daß wir uns jetzt einig sind, daß es Doppelkapsel- UND Doppelmembranmikros gibt. :D

    Zitat von "christopher hafer"

    Noch begründet dies in irgendeiner Form Deine Theorie, dass in erster Linie ein DM-Aufbau für mangelnde Richtcharakteristik verantwortlich sein soll und nicht die Membran/Kapselgröße, auch wenn einzelne Typen die Du nennst ausreißen.


    Es betrifft nicht "einzelne Typen", sondern ich habe sehr viele "Außreißer" gefunden.
    Ich denke, daß einige Kollegen es einfach nicht "wahrhaben" wollen, daß DM und nicht GM ursächlich für einige Phänomene im Richtverhalten ist.

    Zitat von "christopher hafer"

    Doppelmembran-Systeme haben in der Tat Nachteile, wenn es um die damit realisierbaren Richtcharakteristika geht, die NICHT Niere sind, unabhängig von der Membrangröße.


    Und nicht vergessen: Bei Doppelmembranmikros (auch mit kleinen Membranen) wird das Richtverhalten bei tiefen Frequenzen kugelförmiger - bei Doppelkapselmikros (oder "reinen" Nierenmikros) NICHT !

    Schau dir die Richtdiagramme an, es ist sooooo offensichtlich (... und ein DM in Stellung "Niere" verhält sich mit seinen zwei Membranen akustisch einfach anders als ein "reines" Nierenmikro mit EINER Membran, oder nicht ?). :wink:

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 7. Juli 2009 um 14:17
    Zitat von "wora"

    ich schlage mal vor die haarspaltereien aussen vor zu lassen und sich statt dessen wieder auf die ursprüngliche, weil interessante, frage zu konzentieren.


    Daher hab ich noch einen Satz hinzugefügt (siehe letzte Zeile meines letzen Postings). :)

    Fazit: Das Merkmal "Großmembran" wirkt sich erst bei höheren Frequenzen spürbarer aus.

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 7. Juli 2009 um 13:50
    Zitat von "christopher hafer"

    Auch das KM88 ist ein ganz "normales" KM-Doppelmembranmikrofon!
    http://www.neumann.com/?lang=de&id=hist_microphones&cid=km88_publications


    Ich weiß (schrieb ich ja auch bereits, daß das KM-88 ein Doppelmembran ist) ... ABER das KM-86 ist möglicherweise kein Doppelmembran-, sondern ein Doppelkapselmikrofon (steht so auch in der Beschreibung), wofür auch der größere Korb sprechen würde.
    Auch auffällig: Das Verhalten in Stellung "Niere" bei tiefen Frequenzen ist beim (Doppelmembran-) KM-88 "kugelförmiger", beim KM-86 dagegen deutlich nierenförmiger und vergleichbar mit "normalen" Nierenmikros wie dem KM-84.

    Offenbar macht sich niemand die Mühe, mal die Richtquarakteristika anzuschauen. Der Zusammenhang "Doppelmembran" ist sehr offensichtlich.

    Zitat von "christopher hafer"

    Also, nochmal: Doppelmembran-Systeme bestehen immer aus zwei Nieren-Systemen.
    da ist es vollkommen egal, ob Du jetzt von "Kapseln" oder "Membranen" sprichst!


    Nö.

    Hier ein sehr interessantes Zitat (aus http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/94928.html:( "Beim KM 86 handelt es sich um ein System mit umschaltbarer Charakteristik (Niere - Kugel - Acht). Besonderes Interesse gilt hier jedoch der Acht, welche bei diesem Mikrofon anders ist, als bei Doppelmembranmikrofonen. Im KM 86 befinden sich zwei Kapseln vom Typ KK 84, also keine Doppelmembrankapsel, welche aufgrund des mechanischen Versatzes beim gegenphasigen Zusammenschalten eine etwas breitere, von oben platte Richtcharakteristik erreichen. Damit wird bei solcher Beschaltung ein größerer Aufnahmewinkel erreicht, der breiter ist, als der der bei diesem Mikrofon mathematisch nahezu idealen Nierencharakteristik. Das bietet die Möglichkeit bei zu hohen Übersprechungen einzelner Instrumentengruppen das KM 86 auf Acht umzuschalten, um so eine größere Ausblendung (Nullstelle der Acht) zu erreichen, da die Nullstelle dieser besonderen Acht aufgrund vermehrter Phasenauslöschungen von seitlich einfallendem Schall größer ist, als die der Nierencharakteristik."

    Also gibt es Doppelkapsel- und Doppelmembranmikros. :wink:

    Daher nochmal meine These: Die Aufweitung in Stellung Niere bei tiefen Frequenzen ist primär ein Merkmal von Doppelmembrankapseln.

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 7. Juli 2009 um 12:53
    Zitat von "christopher hafer"


    Nein. Es gibt keinen Unterschied zwischen "Doppelmembran" und "Doppelnieren"-Mikrofonen, weil alle mit zwei Nierensystemem arbeiten.


    Nein. Bei Doppelmembran sind es keine zwei Einzelkapseln ... daher: schau dir bitte erst mal die Konstruktion genauer an.

    Siehe hier: http://www.ak.tu-berlin.de/uploads/media/KTIv9_01.pdf (Kapitel 3.4.1)
    Häufig werden Doppelkapsel- und Doppelmembranmikros (siehe obiges Beispiel) durcheinandergewürfelt (selbst in der Fachliteratur).

    Ich denke mal, daß ein Doppemmembranmikrofon (welches zwei Membranen besitzt !) in Stellung "Niere" sich nicht genau so wie ein "reines" (hinten halbdurchlässiges) Nierenmikrofon verhält.

    Zitat von "christopher hafer"


    Muss man nicht weiter kommentieren.


    Das Zitat von Wuttke halte ich in der Tat für nicht korrekt (oder wenigstens für unvollständig !).
    Die Darstellung von Jecklin finde ich dagegen plausibel.

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 6. Juli 2009 um 13:04
    Zitat von "guma"

    Ich kann in dem fraglichen Punkt ( Aufweitung der Richtcharakteristik für tiefe Frequenzen ) keinen relevanten Unterschied zwischen TLM 103 ( Einzelmembran ) und beispielsweise TLM 170 ( Doppelmembran ) finden weder in Theorie noch in Praxis.


    Ich schon: Das TLM-103 hat bei 125 Hz rückwärtig eine ähnliche Dämpfung wie das (ebenfalls Einzelmembran-) KM-184 ... das (Doppelmembran-) TLM-170 weitet sich dagegen (um ca. 3 ... 4 dB) in Stellung "Niere" mehr zu einer Kugel auf.

    Ich hab zahlreiche weitere Diagramme angeschaut und konnte durchweg (auch bei inzwischen nicht mehr gebauten Mikrofonen) klare Unterscheidungsmerkmale zwischen Doppelmembran und Einzelmembran (-kapseln) ausmachen. Und die Unterschiede (bei tiefen Frequenzen) waren weitaus signifikanter als die durch verschiedene Membrandurchmesser. :wink:

    Schau dir mal das Richtverhalten bei verschiedenen Frequenzen beim KM-88 an und vergleiche das mit Großmembrandoppelmembranmikros. Schau dir das Nieren- und Achterverhalten mehrerer Doppelmembranmikros (egal ob Klein- oder Großmembran) an: die Gemeinsamkeiten sind wirklich sehr deutlich zu erkennen.

    Zitat von "guma"

    Es ist bekannt, das Kleinmikrofone diesen "Aufweitungseffekt" auch haben.


    Ich weiß (schrieb ich ja auch) - besonders auffällig bei Doppelmembran (und NICHT so sehr bei "normalen" Kapseln !). :wink:

    Zitat von "guma"

    Die Frage war, warum er bei Großmembranen ausgeprägter ist. Würde der Effekt schlicht am Verhältnis Wellenlänge zu Membrandurchmesser liegen, müsste das eigentlich sogar umgekehrt sein ?!


    Wäre "tivialphysikalisch" halbwegs plausibel. :D

    Der "Aufweitung" bei tiefen Frequenzen ist sowohl bei Klein- als auch GroßmembranDOPPELMEMBRANmikros deutlich erkennbar. Ob der Effekt bei größeren Membranen stärker auftritt, ist lediglich eine Annahme aufgrund einiger Beispiele. Ich werde mir mal Gedanken machen, ob sowas physikalisch plausibel ist.

    Ich bin mir aber recht sicher, daß die kugelförmige "Aufweitung" in Stellung "Niere" bei tiefen Frequenzen ein Merkmal von Doppelmembrankapseln ist (ebenso wie die gleichmässigere Achterquarakteristik). :)

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2009 um 15:28
    Zitat von "guma"

    Das klingt "trivialphysikalisch" zwar vernünftig, muß aber trotzdem nicht zutreffen, denn ein solches Mikrofon besteht nun mal nicht nur aus der Membran.


    Ich weiß, aber so trivial ist der Gedankengang gar nicht ... und es gibt sogar Kapseln, die zwei Membranen haben. :wink:

    Fakt ist:

    1. Es gibt Kleinmembranmikros mit Doppelmembran, die bei Stellung "Niere" bei tiefen Frequenzen Richtung in "Kugel" tendieren.

    2. Es gibt / gab Großmembran-Nierenmikros (KEINE Doppelmembran !), die auch bei tiefen Frequenzen ein Nierenverhalten (ähnlich wie bei Kleinmikrofone !) haben (TLM-103, TLM-49).

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2009 um 14:31
    Zitat von "guma"


    Liest Du eigentlich die Threads auch, in denen Du schreibst ?


    Klar lese ich !

    Aber 1. glaub ich nicht alles, was manche Leute so schreiben und 2. liegt die Aufweitung bei TIEFEN Frequenzen primär NICHT an der Kapselgröße, sondern ist ein Merkmal von Doppelmembranmikros in Stellung "Niere" (und das ist auch bei Kleinmembranmikros so !!!).

    Auch Jecklin (dem ich zunächst mal mehr glaube als Wuttke, und viel mehr als Ederhof :wink: ) redet ganz klar von Doppelmembranen !!! 8)
    Und denk doch mal nach: Wieso sollte eine Änderung des Kapseldurchmesser von 1 ... 2 cm bei Wellenlängen von mehreren Metern aus einer Niere urplötzlich eine Kugel machen ?
    Das ist Blödsinn !

    Ederhof meint: "... so wird bei einigen Großmembranmikros eine Nierencharakteristik zu einer Art Kugel. Das führt dazu, dass einige Großmembranmikrofone die tiefen Raumresonanzen stark mit aufnehmen, da die rückwärtige Dämpfung bei tiefen Frequenzen nicht mehr optimal ist".

    Na klar - aber nur, wenn es gleichzeitig auch ein Doppelmembranmikro ist ... sonst NICHT !

    Merke: Nicht alles, was gedruckt wird oder aus hochbezahlter Kehle kommt, muß automatisch auch richtig sein. :D

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2009 um 13:58
    Zitat von "guma"

    Ich heiße nicht Günther


    Entschuldige das "ü". :wink:

    Zitat von "guma"

    Es gibt für die anschauliche Erklärung der Funktionsweise der umschaltbaren Richtkarakteristik sicher sinnvollere links als den von Dir angegebenen Mikrofontest aus 'MIX' ...


    Ich hab auch sinnvollere Literatur (teilweise aber sehr theoretisch) - und ich wollte das nicht alles kopieren ... :)
    Und wenn du bessere Links gefunden hast: Super!

    Zitat von "guma"

    Darüber hinaus gibt der link keinerlei Antwort auf die offene Frage nach der Aufweitung der Richtkarakteristik im Bassbereich.


    Es gibt ja auch keinen Zusammenhang, der direkt mit Großmembranen zu tun hat.
    Das bedeutet: Wenn du eine "reine" Nierenkapsel (also hinten halbdurchlässig) baust, funktioniert sowas bei KM und GM (Anm.: erst bei hohen Frequenzen gibt es dann eine Abhängigkeit vom Durchmesser !!). Und Doppelmembranen sind eine Kategorie "für sich" (und es gab ja auch Doppelmembranmikros mit kleinen Kapseln ... z.B. das KM-88 von Neumann !).

    Und nun an einem Beispiel zu den Unterschieden bei "Doppelmembran":
    Es gab von Neumann auch das KM-86 (zwei Nierenkapseln "Rücken-an-Rücken"), deren Richtverhalten bei "Niere" nahezu dem eines KM-84 entsprach ... wohingegen das Richtverhalten in Stellung "Niere" beim (Doppelmembran-) KM-88 bei tiefen Frequenzen mehr in Richtung "Kugel" tendierte.
    Dafür machen Doppelmembranmikros i.d.R. bessere Achterquarakteristika als Doppel- (Nieren-) Kapselmikros.

    Du siehst also, es hat nix mit Membrandurchmesser, sondern mit dem Prinzip, wie mehrere Richtquarakteristika realisiert werden, zu tun.

    Ansonsten (Seite 21 ganz oben): http://www.mdw.ac.at/I101/iea/tm/sc…t03mikrofon.pdf

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 3. Juli 2009 um 21:18
    Zitat von "guma"


    Nein, ich finde dort keine Erklärung für unser Problem und unser Thema. :( .... und selbst für das Verständnis der Umschaltung der Richtcharakteristik empfehle ich lieber, erst mal einen Blick in den "Ederhof" oder den "Görne". )


    Hallo Günther,

    es gibt verschiedene Konzepte, unterschiedliche Richtquarakteristika zu realisieren.
    Ich finde es in dem Beitrag recht anschaulich am Beispiel eines Doppelgroßmembranmikrofons erklärt (lies mal den Teil über Nierenquarakteristik !!).
    Doppelmembranmikros sind schon eine Klasse für sich - die Kapselgröße selbst ist wieder was ganz anderes.

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 3. Juli 2009 um 13:22

    Hier wird es recht anschaulich (beim TLM-127) erklärt: http://www.barryrudolph.com/mix/tlm127.html (unter "Remote-Pattern-Control")

  • Tieftonunterstützter Breitbänder (neudeutsch: "F.A.S.T.")

    • Sound-Klinik
    • 30. Juni 2009 um 13:03
    Zitat von "Dirk Hahn"

    Jeder sollte einmal eine Nachrichtensendung ab 4 Khz bandbegrenzen oder das Gesangsmikrofon einer Band im Hochtonbereich ab 4 Khz filtern. Nun wird deutlich, dass die Nachrichtensendung noch relativ deutlich verstanden werden kann, da es nur Sprache ist. Jedoch muss der Pegel für die gleiche Wahrnehmung deutlich erhöht werden.

    Darum mag ich ja keine Kistchen mit Sofitten (wenn sie erst brennen, versteht niemand ein Wort ...). :D

    Zitat von "Dirk Hahn"

    Kennt jemand Aphex?


    Na klar (die ersten wurden vermietet - auch ABBA fand sowas toll).

    Zitat von "Dirk Hahn"

    Kann jemand hier erklären, wie Aphex funktioniert?


    Klar. Ich hab noch eine Art "Nachbau" (Exciter-F) aus Behringers Kindertagen ...:)

  • Mini Horn Tops

    • Sound-Klinik
    • 28. Juni 2009 um 15:31
    Zitat von "pke"

    Im Falle eines hypothetisch sphärischen Stacks würde also ein virtuelles, punktförmiges akustisches Zentrum hinter dem Stack enstehen.
    ...
    ... das Zentrum hinter den Boxen liegt, ist das 1/r² Gesetz auch auf dieses anzuwenden.
    Anders gesagt: Aus Sicht des Clusters gibt es ein Nahfeld in dem die Pegelabnahme geringer als die bekannten 6dB pro Entfernungsverdopplung sind ...


    Richtig erkannt. :wink:

  • Selbstbaubrett wird geschlossen

    • Sound-Klinik
    • 27. Juni 2009 um 18:29
    Zitat von "null ahnung"

    Was ich dagegen anbieten kann ist die Selbstbauecke des Musikerboards die leider mangels kompetenten Leuten verweist.


    Stimmt. :lol:

    Zitat von "null ahnung"

    Wird aber für viele Stamm user hier warscheinlich auch keine Alternative sein,oder?


    Eher nicht.

    Das PA-Forum ist - vielen Kritiken zum Trotz - wohl noch das Forum, in dem ein gewisses Mindestmaß an Fachkompetenz vorzufinden ist. Ich selbst hatte in einigen wenigen anderen Foren mal Beiträge gepostet und tue das heute nicht mehr, weil es (bezügl. Fachkompetenz, respektvolles Miteinander ...) mittel- und langfristig nicht der Mühe Wert war. Andere Foren hab ich nach dem Lesen einiger Beiträge ganz schnell wieder verlassen, ohne mich dort überhaupt als User anzumelden (weil: "unter Tischkante"-Niveau).

    Auch hier habe ich in letzter Zeit weniger geschrieben, weil mir in manchen Themen diese annonyme Anpisserei und das dogmatische Geschwafel einiger Selbstinszenierer auf den Keks ging.

    Im Selbstbaubrett wurde (finde ich !) leider mit sehr (!!!) unterschiedlichem Maß gemessen - konkret: bei einigen Kollegen, die ganz offensichtlich kommerzielle (Verkaufs-) Absichten hatten, wurden "beide Augen" großzügig "zugedrückt" ... über andere wurde (selbst wenn es nicht um konkrete Produkte sondern um grundlegende Konzepte, die einigen ideologisch nicht "in den Kram paßten", ging) wie die Schmeißfliegen hergefallen.

    Insofern kann ich die Reaktion von Micha nachvollziehen. Welcher Weg hier richtig oder optimal ist, liegt nicht in meinem Ermessen und ich werde daher abwarten, wohin die Entwicklung geht - und andererseits gibt es ja auch nur wenig wirklich ernstzunehmende Alternativen im Web. :wink:

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 21. Juni 2009 um 18:40

    Warum so kompliziert ? :wink:

    Bei einem "normalen" (mit einer Spannung polarisierten) Kondensatormikrofon führt Schalleinfall zu einer Kapazitätsänderung der Kapsel, die dann (aufgrund annähernd konstanter Ladung - da sehr hochohmig) zu einer Spannungsänderung führt, welche proportional zu Druckänderungen an der Membran ist.

    Bei einem HF-Mikrofon führt die Kapazitätsänderung der Kapsel zu einer Änderung (d.h. Modulation) der Frequenz, da die Kondensatorkapsel Teil des (HF-) Schwingkreises ist. Aus der Frequenzänderung kann (ähnlich wie beim UKW-Rundfunk) ein NF-Signal demoduliert werden. Sehr linear wäre (wenn ich mich richtig erinnere ...) eine Demodulation per Zähldiskrimator ... vielleicht weiß ja jemand, wie Sennheiser es bei seinen MKH-Mikros macht. :)

  • Dynacord C 15-1

    • Sound-Klinik
    • 19. Juni 2009 um 13:40
    Zitat von "tobias kammerer"

    Alte Dynacord Boxen hatten eine graue Kunststoffbeschichtung, schwarze Alukanten und eine schwarze Kunststoffecke.


    Es gab schon vor den Zeiten mit der grauen Kunststoffbeschichtung LS-Boxen (und noch andere Dinge wie Röhrenverstärker - sogar für E-Gitarre und E-Bass !) von diesem Anbieter.
    Und: Mitte der 70er hatten wir in einer Band LS-Kisten dieses Anbieters mit schwarzem Knstlederbezug und runden Metallecken. :)

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 19. Juni 2009 um 13:08
    Zitat von "wora"

    meine antwort galt auch eher diesem abschnitt:


    Diese Sichtweise ist bei mir generell und gilt nicht allein für den zitierten Herrn. :D

    Zitat von "Surschmeyer"

    Wenn Herr Wuttke diese These schon Ender der 90er aufgestellt hat und sie bis Heute noch
    keiner wiederlegt hat.....


    Technisch/meßtechnisch ist das ja auch in Ordnung ... nur gibt es manchmal klangliche Aspekte, die (meßtechnisch) "schlechtere" Lösungen präferieren (z.B. Vollröhren-Gitarrenamps und Großmembranmikros !). :D

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 19. Juni 2009 um 12:59
    Zitat von "wora"

    ich bin mir recht sicher, das der herr Wuttke nicht pro kleinmembran schribt, nur damit er die Schoeps produkte besser verkaufen kann.
    eher das gegenteil ist der fall: Schoeps baut nur diese mikrofone, weil sie aus akustischer sicht die bessere variante sind.


    Lies einfach den letzten Absatz meines letzten Postings - da beschreibe kurzgefaßt ich die grundlegenden Unterschiede. Da steht auch, daß Kleinmikrofone klangneutraler sind. :wink:

    Zu Großmembran: Ich habe selbst eines von Neumann (benutze es - für Studioaufnahmen - manchmal für Gesang, Trompete, Posaune ...) - habe aber auch mehrere Kleinmikrofon von Neumann und beyerdynamic (MC-930), wobei ich letztere nicht unbedingt als dramatisch schlechter im Vergleich zu den KM-84 oder KM-184 sehen würde.

    Ich würde Großmembranmikros nicht für Drums einsetzen (außer vielleicht Bassdrum oder bei Klavier "unten" ...). :)

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 19. Juni 2009 um 11:23
    Zitat von "christopher hafer"

    Ich denke wenn ein Herr Wuttke solche Thesen aufstellt und diese in der informierten Fachwelt unwidersprochen bleiben kann man getrost davon ausgehen, es hier mit einem Fakt zu tun zu haben. Abgesehen davon ist diese These messtechnisch wie "erfahrungstechnisch" tausendfach bestätigt.


    Die Richtwirkung bei tiefen Frequenzen hängt nicht von der Kapselgröße ab.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Nierenquarakteristik zu realisieren - und GENAU HIER (d.h. Doppelmembran oder bedämpftes Laufzeitglied ...) liegen die entscheidenden Unterschiede !!

    Wenn irgendwelche Thesen oder Behauptungen aufgestellt werden, stelle ich mir immer die Frage: "Was hat derjenige davon, sowas zu schreiben ?"
    Und da es sich beim Urheber des erwähnten Zitats um einen Anbieter von Kleinmikrofonen handelt, kann eine die eigenen Produkte unterstützende "Sichtweise" nicht gänzlich ausgeschlossen werden. :wink:

    Generell denke ich mal, daß ein "reines" (d.h. im Richtverhalten NICHT umschaltbares) Nierenmikrofon immer eine gleichmässigere Niere über einen größeren Übertragungsbereich ermöglicht.
    Kleinmikrofone sind hier - abgesehen vom S/N-Abstand - klangneutraler und bündeln bei hohen Frequenzen nicht so stark wie große Kapseldurchmesser.

    Großmembranmikros verfärben und erzeugen einen "Sound" (u.a. weil sie das Schallfeld stärker beeinflussen), der sich mit elektronischen Mitteln im Signalweg schwer nachbilden läßt ... und ermöglichen - mit vergleichbarer Elektronik - höhere S/N-Abstände. Es gibt Situationen, wo sich mit dem einen oder anderen Mikrofonen schneller ein gewünschtes "Klang"-Ergebnis erzielen läßt. Hilfreich sind hier grundlegende Kenntnisse über die Eigenschaften einzelner Mikrofontechnologien und: Erfahrung !

  • Konstanz der Richtcharakteristik von Großmembranmikros

    • Sound-Klinik
    • 18. Juni 2009 um 21:50
    Zitat von "Surschmeyer"

    na die geringere Rauscherei natürlich.
    soll ja das rauschärmste Serienmikrofon sein.


    Das TLM-127 ist/war in dieser Beziehung auch nicht schlecht.

    Zitat von "Surschmeyer"

    Wirklich jedes Großmembran Mikrofon neigt dazu im tieferen Frequenzbereich zu einer :idea: Kugel zu werden.


    Schau dir mal das Richtverhalten (auch bei 125 Hz) vom KM-184 und vom TLM-103 an. :)
    Mit "Großmembran" hat das zunächst mal nix zu tun.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™