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Beiträge von Sound-Klinik

  • PA-Boxen mit hohem SPL und gutem Klang

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 20:59
    Zitat von "Mobman"

    Was hälst du denn von Quadral Boxen? Sind die im Allgemeinen gut zu etwas zu gebrauchen? Klangmäßig haben die mir auf jedenfall super gefallen!

    ... schau mal auf meine Website und klicke auf das Logo (oben) ... da findest Du die Antwort ... :)

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 12:51
    Zitat von "TobiV"

    ... erst recht deren Anwender, die bisher davon ausgegangen sind den "perfekten" sound zu machen (stichwörter Oper und Theater, aus eigener erfahrung) :D

    Ich bin der Meinung, auch mit Resonator- abgestimmten Bassgehäusen läßt sich auf erträgliche Weise Musik übertragen.

    Hallo Tobi,

    ich wollte niemand irgendwie "in die Pfanne" hauen und hab mich bemüht, die Problematik möglichst sachlich und wertfrei - sofern möglich - darzustellen.

    Die von mir geschriebenen Zeilen sind - was meine Motivation dafür angeht - eine Zusammenfassung aus gewachsenen eigenen Erkenntnissen, aus Gesprächen mit (wirklich sehr vielen ...) Musikern, Verleihern, Veranstaltern etc. ... und es ist der Versuch, die in vielen Beiträgen im PA-Forum immer wieder z.T. ausufernden Diskussionen über den "richtigen Bass-Sound" einmal - möglichst sachlich - zusammenzufassen.

    ... zu BR: ich verdamme BR-Systeme ja nicht ... nur sollte man sich bei der Entwicklung und Abstimmung solcher Systeme auch über die Konsequenzen bei der Wiedergabe bestimmter Musiksparten im Klaren sein.
    Mein Eindruck ist eher der, daß sich auch "namhafte" Anbieter hier zuviel "Spielraum" - auf Kosten der Anwender - leisten (... und das ist meine persönliche Meinung :D ) ...

  • Selbstbaulinks - bitte VOR dem Posten lesen!

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 12:06

    ... http://www.sound-klinik.de/SK-Bastelhorn.jpg (ist "bloß" ein Scan ... sorry für die "Qualität") ...

  • Selbstbaulinks

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 12:06

    ... http://www.sound-klinik.de/SK-Bastelhorn.jpg (ist "bloß" ein Scan ... sorry für die "Qualität") ...

  • PA-Boxen mit hohem SPL und gutem Klang

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 11:49
    Zitat von "Mobman"

    ... sind auf jedenfall schon älter, also ein paar Jahre denke ich mal. Ich glaube die haben 'nen 15" für Bass. Bin mir aber jetzt nicht sicher, mich würde auch mal interessieren wie die heissen ...

    ... wenn sie Anfang der Neunziger gefertigt wurden, werde ich sie sicher kennen ... :wink:

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 11:46

    Bei der Wiedergabe tiefer Frequenzen wird Wert auf eine saubere (d.h. präzise, trockene ...) und gleichzeitig (möglichst für das "Musikmaterial" ausreichende ...) tiefe Wiedergabe gelegt.

    Sofern die Abmesungen von Bassgehäusen keine Rolle spielen, kann mit geeigneten LS-Chassis in Kombination mit (non-vented) Hörnern ... oder alternativ "sehr vielen" Einzelchassis (ohne Schallabstrahlung durch resonierende Luftmassen) ... eine hohe Wiedergabequalität erzielt werden.

    In der "harten" PA-Praxis wird aber gefordert, aus tranporttechnischen Gründen die Größe der Gehäuse in Grenzen zu halten (... d.h. große Hörner sind weniger praxistauglich).
    Da der Einsatz vieler kleiner direktabstrahlender Systeme wirtschaftlich ungünstiger ist (sehr viele LS-Chassis, sehr viele einzelne ... oder ein riesengroßes Gehäuse, Amping ...), hat die Schallabstrahlung über Vents (d.h. Bedämpfung der LS-Membranen und Schalabstrahlung durch resonierende Luftmassen ...) eine große Verbreitung gefunden.


    1. Kriterium "Frequenzbereich"
    Ein ideales System soll möglichst einen großen Bereich abdecken. Sehr hoch wird dabei (nicht nur von "PA-Anfängern" ...) die Übertragung möglichst tiefer Frequenzen bewertet.

    Aber auch die obere Grenze ist für eine insgesamt ausgewogene Übertragungsqualität von hoher Bedeutung, da (nicht nur kleinere ...) Mittelhochtonsysteme (oder: Tops ...) oft relativ hoch per Frequenzweiche "nach unten hin" begrenzt bzw. "getrennt" werden müssen.

    Besonders die mit Resonatoren sehr tief abgestimmten Systeme erzeugen bei einigen Anwendern/Zuhörern unbändige "Glücksgefühle" - während andere über die schwammige Wiedergabe (z.B. bei Musik mit "schnellen" Musikmaterial ...) klagen.

    Die z.T. extrem unterschiedlichen (subjektiven) Meinungen über den "Klang" basieren auf das unterschiedliche Hörverhalten (d.h. welche Art von Musik wird überwiegend "konsumiert" ...), auf sehr unterschiedliche entwickelte Hörerfahrung und - die sicher auch damit verbundene - unterschiedliche (subjektive) Wahrnehmung.

    Wer z.B. nie ein Symphonieorchester "in natura" - d.h. "Live" - gehört hat, kann überhaupt nicht beurteilen, wann ein LS-System musikalisch solche Instrumente "richtig" wiedergibt.

    Oder: Wer überwiegend nur in Studios "überproduzierte" (mit "Special-Effects" überladene ...) Chartmucke konsumiert ... und selbst nie in Konzerte mit "richtigen Musikern" auf der Bühne geht ... und auch selbst kein Musikinstrument spielt (Stichwort: Gehörbildung ...) hat gravierende Defizite bei der klanglichen Beurteilung.


    2. Kriterium "Zeitverhalten"
    Eine Lautsprecherbox mit resonierenden Luftmassen (also z.B. Bassreflex oder Bandpass ...), welche die Schallabstrahlung im Bereich der (Resonator-) Abstimmfrequenz übernehmen, sprechen auf das Eingangssignal mit einer zeitlichen Verzögerung an ... gleiches gilt, wenn das Signal "abgeschaltet" wird.

    Der Grad der zeitlichen "Probleme" hängt mit der Höhe der Abstimmfrequenz und der Güte des Resonators (d.h. mittelbar auch mit der Bandbreite des Resonators ...) zusammen.

    Es gab bereits mehrfach Lösungsvorschläge (auch hier im PA-Forum) wie z.B. "geregelte" Systeme, wo das Zeitverhalten entweder durch eine auf das LS-System optimierte (mit einem "passenden" Algorithmus einprogrammierte ...) Regelung ... oder mit durch sensorische Mittel (z.B. Beschleunigungsaufnehmer) gewonnenen "Daten" - natürlich in Echtzeit - verbessert wird.

    Fazit war (um es mal vorwegzunehmen ...), daß solche Systeme sehr schnell an ihre Grenzen kommen, weil der Leistungsbedarf, einem (trägen) System ein bestimmtes Verhalten aufzuzwingen, enorm hoch sind. Es fließen dann ggf. sehr hohe Ströme durch Schwingspulen, um die notwendigen hohen Beschleunigungskräfte zu generieren.

    Praktisch eignen sich solche Regelungssysteme nur, um einen abschließenden "Feinschliff" bei einem "nicht ganz so" kritischen System durchzuführen ... größere Probleme im Zeitverhalten lassen sich damit - bei PA-Systemen (besonders im Bassbereich ...) - nicht lösen.

    3. "Klang"
    Das Zeitverhalten spielt beim Erkennen von Stimmen und Musikinstrumenten teilweise eine größere Rolle als die Genauigkeit der spektralen Verteilung.

    Beispiel: Wenn ich den Klang eines Cellos sample und mit der Hüllkurve eine E-Basses (z.B. Anschlag per Plektrum ...) versehe, wird das Ergebnis "klanglich" eher als E-Bass denn als Cello identifiziert.

    Solange das Musikmaterial "langsam" ist (z.B. langsam ein- und ausschwingende Klangteppiche wie "Streicherorgien" ...), wirken sich zeitliche Defizite bei einem LS-System daher kaum aus.
    D.h.: wer überwiegend Musik ohne schnelle perkussive Elemente hört, wird mit seinem "schwabbeligen" Bandpass vermutlich sogar zufrieden und glücklich sein (... und das System hier im PA-Forum "wärmstens" weiterempfehlen !).

    Wer musikalisch - und rhytmisch - etwas "anspruchsvollere" Musik überträgt, wird an das Zeitverhalten von LS-Systemen deutlich höhere Anforderungen stellen.

  • Welcher Sub mit 18-Sound

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 08:28
    Zitat von "Habicht"

    ... könnte in dem Horn auch ein B&C 18PZB funktionieren oder zahlt sich der Versuch nicht aus, oder könnte es mit 2Stk. 12PZ klappen ?

    ... ich würde es mit dem 18 PZB-46 ruhig versuchen. Das Horn würde mit dem Chassis auch im Singlebetrieb schon passabel Druck machen. Der Wirkungsgrad wird dann insgesamt zwar etwas niedriger ausfallen - aber darüber würde ich mir keine großen Sorgen machen.

    Vielleicht hat ja einer Lust, das B&C-Chassis und den 18Sound 1400er in einer Simulation (mit schicken Graphiken ... :D ) mal zu vergleichen ...

  • Welcher Sub mit 18-Sound

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 08:28
    Zitat von "Habicht"

    ... könnte in dem Horn auch ein B&C 18PZB funktionieren oder zahlt sich der Versuch nicht aus, oder könnte es mit 2Stk. 12PZ klappen ?

    ... ich würde es mit dem 18 PZB-46 ruhig versuchen. Das Horn würde mit dem Chassis auch im Singlebetrieb schon passabel Druck machen. Der Wirkungsgrad wird dann insgesamt zwar etwas niedriger ausfallen - aber darüber würde ich mir keine großen Sorgen machen.

    Vielleicht hat ja einer Lust, das B&C-Chassis und den 18Sound 1400er in einer Simulation (mit schicken Graphiken ... :D ) mal zu vergleichen ...

  • PA-Boxen mit hohem SPL und gutem Klang

    • Sound-Klinik
    • 7. Dezember 2004 um 08:16
    Zitat von "Mobman"

    ... evtl. kauf ich auch zwei (Quadral) PA-Boxen von einem sehr guten Freund. Die haben einen super Klang und reichen zum Beschallen erst einmal dicke aus.

    ... welches Modell denn ... pro-150 ?

  • Weiche für Plastikbox

    • Sound-Klinik
    • 6. Dezember 2004 um 19:48

    ... einfach die vorhandenen Bauteile gegen höherwertigere austauschen, wird es wohl nicht bringen. Es hängt auch von der Qualität der Lautsprecher ab, ob sich sowas überhaupt lohnt.

    Sicher könnte man den Klang mit einer etwas ausgefuchsteren Weiche verbessern. allerdings wirst Du nicht nur Aufwendungen für die Bauteile haben, sondern auch für die Entwicklung einer besseren F-Weiche ... es sei denn, Du kannst sowas selbst leisten (... Du benötigst dann Meßequimpent, Know-How und viel Erfahrung ...).

  • Weiche für Plastikbox

    • Sound-Klinik
    • 6. Dezember 2004 um 19:48

    ... einfach die vorhandenen Bauteile gegen höherwertigere austauschen, wird es wohl nicht bringen. Es hängt auch von der Qualität der Lautsprecher ab, ob sich sowas überhaupt lohnt.

    Sicher könnte man den Klang mit einer etwas ausgefuchsteren Weiche verbessern. allerdings wirst Du nicht nur Aufwendungen für die Bauteile haben, sondern auch für die Entwicklung einer besseren F-Weiche ... es sei denn, Du kannst sowas selbst leisten (... Du benötigst dann Meßequimpent, Know-How und viel Erfahrung ...).

  • Welcher Sub mit 18-Sound

    • Sound-Klinik
    • 6. Dezember 2004 um 16:13
    Zitat von "Hörnli"

    ... oder SK kostenlos?

    ... es gibt neben dem kostenlosen 15"-Bauplan von mir auch einen - ebenfalls kostenlosen - Bauplan für ein 18"-Horn (ohne Vent) unter

    http://www.sound-klinik.de/SK-Bastelhorn.jpg

    Dieses wurde schon mal in einem Thread von SRAM angesprochen ... nach (nicht nur ...) meiner Einschätzung wird es recht trocken klingen und auch im Singlebetrieb schon - z.B. bei kleineren Events - gut zu gebrauchen sein.

  • Welcher Sub mit 18-Sound

    • Sound-Klinik
    • 6. Dezember 2004 um 16:13
    Zitat von "Hörnli"

    ... oder SK kostenlos?

    ... es gibt neben dem kostenlosen 15"-Bauplan von mir auch einen - ebenfalls kostenlosen - Bauplan für ein 18"-Horn (ohne Vent) unter

    http://www.sound-klinik.de/SK-Bastelhorn.jpg

    Dieses wurde schon mal in einem Thread von SRAM angesprochen ... nach (nicht nur ...) meiner Einschätzung wird es recht trocken klingen und auch im Singlebetrieb schon - z.B. bei kleineren Events - gut zu gebrauchen sein.

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 5. Dezember 2004 um 22:15

    ... wenn die Mitleser dieses Threads - und sich vielleicht nicht trauen, mitzuposten - erkennen, daß "weniger manchmal mehr" ist ... und worauf es wirklich für eine vernünftige Lösung ankommt, dann ist dies doch eine sehr nützliche Diskussion.

    Jeder, der sich intensiv ... und mehrere Jahre ... mit den anfallenden Problemen bei anfallenden Beschallungsjob auseinandergesetzt hat, wird irgendwann zu - zunehmend - ähnlichen Erkenntnissen und Lösungwegen kommen.

    Und wenn einige der - "bloß" - mitlesenden Forums-User dadurch einige Fehler (... die die "alten Säcke" vielleicht ja vor 10 ... 20 Jahren aus mangelnder Erfahrung oder Unwissenheit begangen haben ...) dadurch vermeiden können, bekommt diese Diskussion doch echt einen Sinn ...

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 5. Dezember 2004 um 16:31

    Hörnli
    ... siehste, oft ist man so weit nicht auseinander.

    Zur Bassdrum (und übrigens auch Snare !!!) kann ich Dir sagen, daß es ab einer bestimmten Zeitverzögerung zwischen dem Direktschall von den Drums und der PA nicht nur klangliche Probleme (besonders im Nahbereich) gibt, sondern daß es auch "klappert" (... gebt mal eine PA mit Naturdrums über einen Behringer Ultramizer ... :D ).

    Bei sehr großen Events kann man dies "Problem" sicher irgendwann - zumindest für die von der Bühne weit genug entfernt stehenden Besucher (bei Arrays bzw. einer oder mehrerer delayten LS-Linien) :wink: - vernachlässigen.

    ... noch ein Tip (...wem Smaart nicht gegeben ist ...): Mit einem Drahtlosmikro und einem "Schnalzer" ins Mikro (... man legt die Zunge an den Gaumen und läßt es "klacken") kann man sogar recht passabel Delayzeiten ermitteln (solange drehen, bis man nur einen "Schnalzer" hört ... :lol: ) ... dann noch 15 ... 20 ms "draufgeben". Probiert es mal aus - es funktioniert wirklich (sieht allerdings nicht ganz sooooo amtlich aus ... :cry: ) !

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 5. Dezember 2004 um 07:13

    Hörnli

    ... ich möchte Dich nicht persönlich "anpissen" - und ich habe auch grundsätzlich nichts gegen EQs (schon ein Controller stellt solche Möglichkeiten zu Verfügung, die ich allerdings mehr als Feinschliff sehe ...).

    Warum ich bei diesem Thema etwas deutlicher werde, hat einen simplen Grund:

    Vielen ist die Bedeutung der Abstimmqualität eines Lautsprechersystems in Relation zu 19"-Gedöns nicht richtig klar ... was von zahlreichen Billiganbietern dann auch schamlos ausgenutzt wir (um denen das Rack mit unsinnigen Geräten vollzumüllen ...).

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2004 um 16:32
    Zitat von "Hörnli"

    Auf welcher Insel lebst Du? Veranstaltungssituationen, bei denen alles optimal ist, sind Wunschtraum. Das sage ich als Techniker und Gast. Nicht immer kann man das mit dem EQ optimieren.

    ... Du überschätzt vielleicht die Bedeutung und Daseinsberechtigung von graphischen 31-Band-EQs ...

    Zitat von "Hörnli"

    Aber man kann seine Arbeit gut machen. Da fallen schonmal Prinzipien. Man kann ohne eine einzige Erdbeere Erdbeerjughurt machen und das verkaufen, geh mal in den Supermarkt.
    Ich mag Erdbeeren auch lieber frisch ohne Joghurt :twisted:

    ... eine "lobenswerte" Einstellung, die sicher den Anbietern von EQs (womöglich auch mit Einrauschmöglichkeit ... 8) ) gefallen wird.

    Szenario einer verbreiteten Vorgehensweise von Fachberatern beim "PA-Kauf":

    1. Verkauft den Anfängern erstmal "preiswerte Einstiegsboxen" ... wenn sie es dann irgendwann doch "mit dem Klang" gemerkt haben ...

    2. ... verkauft Ihnen dann einen EQ als DEN "Problemlöser" ...

    3. ... wenn sie dann immer noch nicht Ruhe geben: preiswerte Bässe bringen auch hier und da einige Euros ein ...

    4. ... und dann gibts ja auch noch schicke, mit bunten LEDs blinkende Soundprozessoren (Enhancing, etc. bla bla) - und bis die Trottel damit dann (falls mit dem Gedöns überhaupt möglich :D ...) umgehen können, brauchen die ja vielleicht auch schon wieder neue Boxen (irgendwann ist es auch der am langsamsten denkende DJ einfach leid, immer neue Schwingspulen für seine professionellen 3/4"-Hörner zu kaufen) ... :wink:

    ... so ... jetzt fehlt eigentlich zur Glückseligkeit nur ein weiterer anschaulicher Vergleich mit Erbeerjoghurt ... :D ...

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2004 um 14:41
    Zitat von "Hörnli"

    Wenn diese Konzertgitarre aber beim Weinfest, im Mehrzweckschuppen der Gemeinde XY auftaucht und ich zB. auf den, immer verdächtigen 2"ern arbeiten muß...

    ... was sollen diese arg konstruierten Spezialfälle ?

    Daß der Direktschall wesentlich klangbestimmend ist, kommt nicht in seltenen Spezialfällen vor, sondern ist bei vielen Locations - und einer sinnvollen Plazierung der LS-Systeme - durchaus normal ...

    Zitat von "Hörnli"

    Wobei mich eine Frage schon immer bewegt: was hat eine 10000 EU Konzertgitarre vor 500 Wurstfressenden Schorlesäufern übertragen mit 2" Rockholz im Mehrzweckschuppen zu suchen? Klar, oder?

    Was ist denn das für ein Blödsinn ???
    Eine hochwertige Konzertgitarre - mit hochwertigen (Neumann-) Kleinmikros abgenommen - wird wohl eher weniger über (vermutlich dann auch noch mies abgestimmtes, selbst zusammengenageltes ...) "Rockholz" mit 2"-Tröten in einem Mehrzweckschuppen übertragen ...

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 4. Dezember 2004 um 14:30
    Zitat von "rockline"

    Mein Fazit: Eine Linearisierung eines Lautsprechersystems in Abhängigkeit der Raumeinflüsse bringt nichts!

    ... das deckt sich 100 %-ig auch mit meinen Erfahrungen ...

    Zitat von "rockline"

    Falls das verwendete Lautsprechersystem klanglich nicht bestehen kann, wären noch einige subjektive Korrekturen mit bekannter Musik und Equalizer denkbar !

    ... wobei Korrekturen "klanglicher Mängel" ja heute per Controller schon von mehreren LS-Anbietern gleich mitangeboten werden ... :wink:

    Zitat von "rockline"

    Was mir immer wieder auffällt sind Gasttechniker auf größeren VAs, die ihre mitgebrachte CD einlegen, wichtig hinhören und anschließend kräftig den Terz verbiegen.

    ... und einige merken beim "Optimieren" nicht mal, wenn der EQ im Siderack - natürlich "versehentlich" - nicht angeschlossen ist :D (... und es soll Veranstaltungsfirmen mit optimal eingemessenen Systemen geben, die sowas gelegentlich mit "Soundspezis" durchziehen, um sich den guten Ruf ihres Equipments nicht zu ruinieren ... und es gibt nicht wenige "Sound-Techniker", die dann auch das "hören" können, was sie an den Reglern "sehen" ... :P ).

    Zitat von "rockline"

    Also, nicht verrückt machen lassen durch Analyzer. Diese Dinge sind nur als Gehilfen in Verbindung mit Erfahrung und einigermaßen funktionierendem Ohr brauchbar. Reine einmesserei endet in einem Debakel!
    Stefan

    Eben !!!

  • PA einmessen?

    • Sound-Klinik
    • 3. Dezember 2004 um 16:51
    Zitat von "Hörnli"

    Dein Beispiel einer teuren Konzertgitarre hinkt ein wenig ...

    ... da irrst Du ! Ich hab sowas selbst schon mehrfach in der Praxis mit extrem neutralen LS-Systemen und zwei KM-84 (heißen jetzt wohl KM-184 ...) ausprobiert - Ergebnis: Es klingt sehr natürlich.
    Der Klangeindruck bei der Lautsprecherübertragung entspricht sehr weitgehend dem Klangeindruck des Instruments "direkt" mit den Ohren.

    Und schon ein leichtes Verbiegen der Übertragungseigenschaften - besonders im Bereich einiger hundert Hz bis etwa 6 ... 8 kHz - ändert den Klang des Instrumentes dramatisch.

    Mag sein, daß einige Zuhörer den Unterschied nicht bemerken ... aber der Direktschall ist wirklich bei komplexen Klängen entscheidend für die Übertragungsqualität.

    Wenn ein Lautsprechersystem ausreichend weit von Begrenzungsflächen entfernt ist (schon ein Stativbetrieb reicht dabei aus ...), kann das Gehör klar zwischen Direkt- und Diffusschall unterscheiden.

    Viele Grüsse

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