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Beiträge von Sound-Klinik

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 28. Juli 2004 um 08:33

    ... mit Effizienz meine ich hier, wieviel Leistung ich brauche, um im gewünschten Übertragungsbereich einen bestimmten Schallpegel zu realisieren.

    Wenn ich dagegen Verstärkerleistung brauche, um einer Box ein bestimmtes Verhalten aufzuzwingen, was der gleiche LS an einer Konstantspannungsquelle (also an einem "normalen" Verstärker ...) nicht "bringen" würde (... auch mal abgesehen vom größeren Membranhub wg. des geringeren Strahlungswiderstandes ...), dann ist sowas für mich nicht effizient.

    Es gibt sicher Anwendungen, wo man sowas nutzen kann (z.B. kompakte Aktivboxen) ... für eine effiziente Basswiedergabe in einer großen Location habe ich da aber meine Zweifel. Und der Einsatz "sehr vieler" Aktivbassmodule kann schnell unwirtschaftlich werden (Anschaffungskosten im Vergleich zur erzielbaren Performance).

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 28. Juli 2004 um 08:12

    ... und diese "beiden paar Schuhe" machen es unmöglich, zwei völlig unterschiedliche Systeme (z.B. Bandpass oder Bassreflex, Bassreflex oder Horn ...) durch Equalizing oder durch die Möglichkeiten eines Controllers "gleich gut" (... :wink: ) klingen zu lassen ...

    Wer bei der Entwicklung der LS-Systeme auf der akustischen Seite "schlampt" ... und dann hofft, die Defizite mit einem Digitalcontroller "zu beheben", wird auf die Nase fallen.

    Wie "gut" für die "schlampigen Entwickler", daß viele Tontechniker nur das hören, was sie sehen (... und es soll sogar "Experten" geben, die merken nicht mal, wenn ein EQ - an dem kräftig herumgeschoben wird - nicht im Signalweg ist ... :mrgreen: ).

    Gebt mal einigen Technikern ein Box mit einer üblen Mittensenke und zeigt dazu eine (angeblich zur Box gehörende ...) recht "flate", ausgewogene Messung.
    Einige "Spezis" werden dann die Senke auch nicht "hören" (... wollen nicht, können nicht, wollen es nicht wahrhaben, kann ja nicht sein ...) :| um sich nicht zu blamieren (... schließlich gibts ja eine "Messung" !) ...

    Daher:
    - Wenn ich eine Box höre, die irgendwie nicht gut klingt, kann ich mit Meßequipment versuchen, die Ursache zu finden.

    Aber:
    - Viele machen es genau umgekehrt und hören dann solange angestrengt "hin", bis sie "das Gemessene" auch "hören" ... :?

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 17:12

    ... d.h. eine Technologie, die nicht so gut für die Ansteuerung passiver LS-Systeme geeignet ist.
    Die "Abstimmung" der Box wird in die Verstärkerelektronik bzw. in die Dosierung der Gegenkopplung "verlagert" - auf Kosten der Effizienz im LS-System.

    Bei kleinen Systemen (Home-Hifi) sicher eine mögliche Alternative ... bei leistungsstarken PA-Systemen bin ich allerdings eher skeptisch ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 17:12

    ... d.h. eine Technologie, die nicht so gut für die Ansteuerung passiver LS-Systeme geeignet ist.
    Die "Abstimmung" der Box wird in die Verstärkerelektronik bzw. in die Dosierung der Gegenkopplung "verlagert" - auf Kosten der Effizienz im LS-System.

    Bei kleinen Systemen (Home-Hifi) sicher eine mögliche Alternative ... bei leistungsstarken PA-Systemen bin ich allerdings eher skeptisch ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 08:26
    Zitat von "Grasso"

    Sound-Kliniker, deine Einwände sind richtig, aber bedenke, daß es auch noch die mechanische Dämpfung gibt. Eine Konstantstromquelle wird die Resonanzgüte nicht ins Unendliche wachsen lassen.

    ... sicher ist da noch eine mechanische Bremse ... aber die Endstufe muß schon ordenlich Spannung liefern, um an den Resonanzstellen (30 ... 40 Ohm sind ja nicht selten ..) auch den entsprechenden Strom verfügbar zu machen ...

    Zitat von "Grasso"

    In der Endstufe wird keine Leistung verbraten, weil die hohe Ausgangsimpedanz elektronisch verwirklicht ist.
    ...
    ... einen Stromfühlwiderstand. Die daran abfallende Spannung führt man dem invertierenden Eingang des Verstärkers zu. Seit wenigen Jahren benutzen auch viele Transistorcombos für Gitarre und Bass diese Schaltung.

    ... bei komplexen Weichen in Mehrwegesystemen stelle ich mir das aber schon etwas riskant vor ... bei der praktischen Umsetzung würden Saugkreise wohl sehr populär werden und "Load-matching" (z.B. bei den Trennfrequenzen ...) in den F-Weichen erforderlich machen.

    Und: bei allen "Regelgeschichten" ist die richtige Dosierung (wie schnell ?) entscheidend ... und was passiert eigentlich, wenn ein einzelner LS dann in einer Mehrwegebox ausfällt (... wg. hochohmig ... :| ) - was "denkt" sich der Konstantstromverstärker dann wohl ?

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 08:26
    Zitat von "Grasso"

    Sound-Kliniker, deine Einwände sind richtig, aber bedenke, daß es auch noch die mechanische Dämpfung gibt. Eine Konstantstromquelle wird die Resonanzgüte nicht ins Unendliche wachsen lassen.

    ... sicher ist da noch eine mechanische Bremse ... aber die Endstufe muß schon ordenlich Spannung liefern, um an den Resonanzstellen (30 ... 40 Ohm sind ja nicht selten ..) auch den entsprechenden Strom verfügbar zu machen ...

    Zitat von "Grasso"

    In der Endstufe wird keine Leistung verbraten, weil die hohe Ausgangsimpedanz elektronisch verwirklicht ist.
    ...
    ... einen Stromfühlwiderstand. Die daran abfallende Spannung führt man dem invertierenden Eingang des Verstärkers zu. Seit wenigen Jahren benutzen auch viele Transistorcombos für Gitarre und Bass diese Schaltung.

    ... bei komplexen Weichen in Mehrwegesystemen stelle ich mir das aber schon etwas riskant vor ... bei der praktischen Umsetzung würden Saugkreise wohl sehr populär werden und "Load-matching" (z.B. bei den Trennfrequenzen ...) in den F-Weichen erforderlich machen.

    Und: bei allen "Regelgeschichten" ist die richtige Dosierung (wie schnell ?) entscheidend ... und was passiert eigentlich, wenn ein einzelner LS dann in einer Mehrwegebox ausfällt (... wg. hochohmig ... :| ) - was "denkt" sich der Konstantstromverstärker dann wohl ?

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 08:14

    ... da sowas ja vermutlich mit einer Regelschaltung realisiert wird ... wie groß ist denn das Risiko von Aufschwingen (z.B. bei Resonatoren <-> Zeitkonstanten der Regelung) etc. ?

    Und bei großen Leistungen (PA eben ... :| ) geht es dann ja nur mit genau aufeinander abgestimmten (LS- UND Amp-) Komponenten.
    Ich bin skeptisch, ob ein solcher Einsatz PA-tauglich ist ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 27. Juli 2004 um 08:14

    ... da sowas ja vermutlich mit einer Regelschaltung realisiert wird ... wie groß ist denn das Risiko von Aufschwingen (z.B. bei Resonatoren <-> Zeitkonstanten der Regelung) etc. ?

    Und bei großen Leistungen (PA eben ... :| ) geht es dann ja nur mit genau aufeinander abgestimmten (LS- UND Amp-) Komponenten.
    Ich bin skeptisch, ob ein solcher Einsatz PA-tauglich ist ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 22:05

    ... vermutlich wirds dann bei der Resonanzspitze richtig heftig zur Sache gehen.

    ... und dann häng auch mal eine "normal" abgestimmte Box dran ... bei den Impedanzmaxima wird dann (Strom soll ja konstant sein ... :mrgreen: ) "spannungsmässig" dann richtig Gas gegeben ...

    Praxistip*: Konstantstrom-Endstufen sollte man zur Karnevalszeit dann "aus Spaß" mal verleihen bzw. vermieten ...

    * bitte nicht ganz ernst nehmen !

    Viele Grüsse

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 22:05

    ... vermutlich wirds dann bei der Resonanzspitze richtig heftig zur Sache gehen.

    ... und dann häng auch mal eine "normal" abgestimmte Box dran ... bei den Impedanzmaxima wird dann (Strom soll ja konstant sein ... :mrgreen: ) "spannungsmässig" dann richtig Gas gegeben ...

    Praxistip*: Konstantstrom-Endstufen sollte man zur Karnevalszeit dann "aus Spaß" mal verleihen bzw. vermieten ...

    * bitte nicht ganz ernst nehmen !

    Viele Grüsse

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 21:22

    ... zu Konstantstromquellen: auch für LS ?

    Mit Leistungsanpassung ist ja schon jemand (skandinavische Firma ...) auf die Schn... gefallen ... :mrgreen:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 21:22

    ... zu Konstantstromquellen: auch für LS ?

    Mit Leistungsanpassung ist ja schon jemand (skandinavische Firma ...) auf die Schn... gefallen ... :mrgreen:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 21:16

    ... Verstärker mit hohen Innenwiderständen führen bei LS mit Impedanzmaxima dazu, daß gerade bei diesen Frequenzen auch der Pegel ansteigt - ebenso wird es Probleme bei Systemen mit passiven Weichen (Impedanzüberhöhungen treten oft bei den Trennfrequenzen auf ...) geben. Ebenso würde ein Konuschassis mit induktivem IMpedanzanstieg oben "zulegen" ...

    "Früher" gab es (wegen den Röhrenverstärkern ...) andere Berechnungsalgorithmen für Bassboxen (40 ... 50er Jahre), weil sich die Verstärker noch nicht so ganz näherungsweise wie Konstantspannungsquellen verhielten.

    Ich wünsche mir diese Zeiten jedenfalls nicht wieder zurück ... 8)

    ... und außerdem würde ein Großteil der Leistung ja dann nicht an die Lautsprecher abgegeben werden sondern an den Ausgangschaltungen der Verstärker "hängenbleiben" ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 21:16

    ... Verstärker mit hohen Innenwiderständen führen bei LS mit Impedanzmaxima dazu, daß gerade bei diesen Frequenzen auch der Pegel ansteigt - ebenso wird es Probleme bei Systemen mit passiven Weichen (Impedanzüberhöhungen treten oft bei den Trennfrequenzen auf ...) geben. Ebenso würde ein Konuschassis mit induktivem IMpedanzanstieg oben "zulegen" ...

    "Früher" gab es (wegen den Röhrenverstärkern ...) andere Berechnungsalgorithmen für Bassboxen (40 ... 50er Jahre), weil sich die Verstärker noch nicht so ganz näherungsweise wie Konstantspannungsquellen verhielten.

    Ich wünsche mir diese Zeiten jedenfalls nicht wieder zurück ... 8)

    ... und außerdem würde ein Großteil der Leistung ja dann nicht an die Lautsprecher abgegeben werden sondern an den Ausgangschaltungen der Verstärker "hängenbleiben" ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 08:31
    Zitat von &quot;Grasso&quot;

    Der Dämpfungsfaktor eines Verstärkers ist ein für akustische Belange irrelevantes Maß ...
    ...
    Ein hoher Verstärkerausgangswiderstand kann einen Lautsprecher besser klingen lassen also ein geringer, gerade bei direktstrahlenden (also nicht über ein Horn abstrahlenden) Lautsprechern mit starkem Antrieb (kurze Schwingspule, dicker Magnet, usw. ...

    ... also: bei Bässen sollte der Innenwiderstand der Verstärker schon möglichst niedrig (ebenso wie der Leitungswiderstand der LS-Kabel ...) sein, weil sonst die effektive elektrische Güte des LS-Systems in Mitleidenschaft gezogen wird (... steigt an und führt zu einer Fehlabstimmung ... besonders stark bei Resonatorkisten wie BR und BP ...).

    Bei LS-Chassis, wo die elektrische Bedämpfung durch den Verstärker also einen wesentlichen Einfluß auf die Gesamtgüte des Lautsprechers hat, darf der Verstärker (mit den Zuleitungen) einfach keinen hohen Widerstand haben.

    Anders ist die Sache bei LS-Chassis, die mechanisch schon stärker bedämpft sind ("lange" Hörner ...). Solche Konstruktionen sind dann von einem geringeren Dämpfungsfaktor weniger stark betroffen.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 08:31
    Zitat von &quot;Grasso&quot;

    Der Dämpfungsfaktor eines Verstärkers ist ein für akustische Belange irrelevantes Maß ...
    ...
    Ein hoher Verstärkerausgangswiderstand kann einen Lautsprecher besser klingen lassen also ein geringer, gerade bei direktstrahlenden (also nicht über ein Horn abstrahlenden) Lautsprechern mit starkem Antrieb (kurze Schwingspule, dicker Magnet, usw. ...

    ... also: bei Bässen sollte der Innenwiderstand der Verstärker schon möglichst niedrig (ebenso wie der Leitungswiderstand der LS-Kabel ...) sein, weil sonst die effektive elektrische Güte des LS-Systems in Mitleidenschaft gezogen wird (... steigt an und führt zu einer Fehlabstimmung ... besonders stark bei Resonatorkisten wie BR und BP ...).

    Bei LS-Chassis, wo die elektrische Bedämpfung durch den Verstärker also einen wesentlichen Einfluß auf die Gesamtgüte des Lautsprechers hat, darf der Verstärker (mit den Zuleitungen) einfach keinen hohen Widerstand haben.

    Anders ist die Sache bei LS-Chassis, die mechanisch schon stärker bedämpft sind ("lange" Hörner ...). Solche Konstruktionen sind dann von einem geringeren Dämpfungsfaktor weniger stark betroffen.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 08:14
    Zitat von &quot;montarbo&quot;

    ... warum keine 4 wege systeme,
    F1 RES 4 und RES 5 strahlen sogar sehr gebündelt ab und sind schon 3 wege tops

    ... ich bin nicht grundsätzlich gegen 3-Wege-Tops ... ich finde Systeme mit "Micker""-Hochtönern von wenigen Watt Belastbarkeit einfach zu riskant.
    Wenn ein System z.B. aus einem 15"er, 4"er und 1,5"er besteht, könnte ich damit sicher auch "leben" ... :wink:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 26. Juli 2004 um 08:14
    Zitat von &quot;montarbo&quot;

    ... warum keine 4 wege systeme,
    F1 RES 4 und RES 5 strahlen sogar sehr gebündelt ab und sind schon 3 wege tops

    ... ich bin nicht grundsätzlich gegen 3-Wege-Tops ... ich finde Systeme mit "Micker""-Hochtönern von wenigen Watt Belastbarkeit einfach zu riskant.
    Wenn ein System z.B. aus einem 15"er, 4"er und 1,5"er besteht, könnte ich damit sicher auch "leben" ... :wink:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 22:17
    Zitat von &quot;TBF&quot;

    ... und hier bin ich der Meinung bevor hier mit Saug Sprerr und was weiss ich für Kreisen gearbeitet wird wo man viel mehr falsch als richtig machen kann zieht man das halt parametrisch wieder hin - pseudo passiv sozusagen oder man lässt es einfach wenns zu krass ist dann sollte man sich eher gedanken machen ob das Chassis überhaupt geeignet ist ....

    ... bei einer sinnvollen Zusammenstellugn der Chassis sind Saug- oder Sperrkreise gar nicht mal unbedingt erforderlich, um eine ausgewogene Übertragung zu realisieren ...

    AlphaC
    ... die Verwendung von Controllern, um eine möglichst einfache passive Lösung in einer 2-Wege-Kombination durch DSPs im Summensignal zu entzerren, ist grundsätzlich ja nicht verwerflich ... aber manchmal wird dieser Weg auch gegangen, um "hauseigene" Controller "unter die Leute" zu bringen (... denke ich mal ... :wink: ).
    Wenn die Schwächen eines (passiven) Tops zu gravierend sind, kann auch ein Controller daraus keine "Superbox" machen.

    Ich habe mittlerweile selbst genug Controller für Veranstaltungsfirmen eingemessen und bin diesen Teilen gegenüber daher auch bestimmt nicht "feindlich" eingestellt - ... nur: manchmal ist weniger (auch wirtschaftlich gesehen ...) einfach "mehr".

    Daß ein Verstärker einen einzelnen LS - ohne passives Netzwerk - besser kontrollieren kann, ist kein Geheimnis.
    Und wenn Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt, kann ich auch über Senseleitungen und DSPs mit Simulationen der mechanischen Eigenschaften der Chassis (Trägheit ...) nachdenken - und es gab ja auch schon Versuche in diese Richtung, die nicht immer zu einer erhöhten Betriebssicherheit geführt haben (Aufschwingen, für Endstufen tödlich verlaufende Kompensationsversuche von Trägheitskräften des Systems Schwingspule/Membran ...)

    Grundsätzlich sind diese Dinge (auch für mich ... :lol: ) ja interessant und irgendwie auch reizvoll ... aber ob es in der Praxis wirklich immer sinnvoll ist ?

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 22:17
    Zitat von &quot;TBF&quot;

    ... und hier bin ich der Meinung bevor hier mit Saug Sprerr und was weiss ich für Kreisen gearbeitet wird wo man viel mehr falsch als richtig machen kann zieht man das halt parametrisch wieder hin - pseudo passiv sozusagen oder man lässt es einfach wenns zu krass ist dann sollte man sich eher gedanken machen ob das Chassis überhaupt geeignet ist ....

    ... bei einer sinnvollen Zusammenstellugn der Chassis sind Saug- oder Sperrkreise gar nicht mal unbedingt erforderlich, um eine ausgewogene Übertragung zu realisieren ...

    AlphaC
    ... die Verwendung von Controllern, um eine möglichst einfache passive Lösung in einer 2-Wege-Kombination durch DSPs im Summensignal zu entzerren, ist grundsätzlich ja nicht verwerflich ... aber manchmal wird dieser Weg auch gegangen, um "hauseigene" Controller "unter die Leute" zu bringen (... denke ich mal ... :wink: ).
    Wenn die Schwächen eines (passiven) Tops zu gravierend sind, kann auch ein Controller daraus keine "Superbox" machen.

    Ich habe mittlerweile selbst genug Controller für Veranstaltungsfirmen eingemessen und bin diesen Teilen gegenüber daher auch bestimmt nicht "feindlich" eingestellt - ... nur: manchmal ist weniger (auch wirtschaftlich gesehen ...) einfach "mehr".

    Daß ein Verstärker einen einzelnen LS - ohne passives Netzwerk - besser kontrollieren kann, ist kein Geheimnis.
    Und wenn Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt, kann ich auch über Senseleitungen und DSPs mit Simulationen der mechanischen Eigenschaften der Chassis (Trägheit ...) nachdenken - und es gab ja auch schon Versuche in diese Richtung, die nicht immer zu einer erhöhten Betriebssicherheit geführt haben (Aufschwingen, für Endstufen tödlich verlaufende Kompensationsversuche von Trägheitskräften des Systems Schwingspule/Membran ...)

    Grundsätzlich sind diese Dinge (auch für mich ... :lol: ) ja interessant und irgendwie auch reizvoll ... aber ob es in der Praxis wirklich immer sinnvoll ist ?

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