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Beiträge von Sound-Klinik

  • ACL B1801 mit A6 Besuch bei Seeburg

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 18:38
    Zitat von "lini"

    ... nanana, wer wird denn sowas behaupten, ist wirklich nicht nett! :roll:

    ... kommt aus dem "Verleihermilieu ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 15:38
    Zitat von "Skelly"

    ... entweder amp und filternetzwerk in die box.. oder das ganze ist doch nur augenwischerei ...

    ... kommt auf die Anwendungen an.
    Wenn eine Tanzcombo immer mit dem gleichen System arbeitet, max. 300 Leute beschallt und wenig Aufbaustress haben will, kann man mit einem handlichen - aktiven - System (Amps in den Kisten ...) arbeiten.

    ... wenn ich - je nach Veranstaltungsgröße und -art - verschiedene Konfigurationen brauche, kann die "konventionelle" Art (externes Amping) ggf. vorteilhafter sein.

    Mein LS-Leitungen sind übrigens max. etwa 10 m lang ...
    :wink:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 15:38
    Zitat von "Skelly"

    ... entweder amp und filternetzwerk in die box.. oder das ganze ist doch nur augenwischerei ...

    ... kommt auf die Anwendungen an.
    Wenn eine Tanzcombo immer mit dem gleichen System arbeitet, max. 300 Leute beschallt und wenig Aufbaustress haben will, kann man mit einem handlichen - aktiven - System (Amps in den Kisten ...) arbeiten.

    ... wenn ich - je nach Veranstaltungsgröße und -art - verschiedene Konfigurationen brauche, kann die "konventionelle" Art (externes Amping) ggf. vorteilhafter sein.

    Mein LS-Leitungen sind übrigens max. etwa 10 m lang ...
    :wink:

  • ACL B1801 mit A6 Besuch bei Seeburg

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 15:29

    Stefan
    ... solange die passive Trennung sauber erfolgt (d.h. keine Interferenzprobleme bei der Übernahmefrequenz ...) kann man "den Feinschliff" mit dem Controllersetup sicher machen.

    Es gibt sicher Systeme, wo es sinnvoller ist, weniger Entzerrung im Passivnetzwerk zu investieren und hierbei mit einem Controller zu arbeiten - aber einige Anbieter machen sowas schon bei Systemen, wo es eigentlich m.E. Blödsinn ist ... und richtig böse Zungen behaupten sogar, daß diese Vertriebspolitik sich positiv auf die Abverkäufe (hauseigener ...) Controller auswirken soll ... :wink:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 12:31

    Hallo Micha,

    einige "Segnungen" sind heute bessere Mittelhochtontreiber und Trichter, mit denen auf zusätzliche Hochtonhörnchen verzichtet werden kann.
    Ein Mitteltontreiber hat i.d.R. eine höhere thermische Belastbarkeit als ein kleines Hochtonhörnchen ... und überlege mal, wie oft früher Hochtöner "durchgegangen" sind und ausgetauscht bzw. reconed werden mußten ...

    Ich finde es daher eine überaus positive Entwickung, daß man heute mit verhältnismässig wenigen "Wegen" auskommt ... ein weiterer Vorteil ist das kontrolliertere Abstrahlverhalten aktueller - guter - Mittelhochton-Trichter.
    Wenn man sich einmal das Richtverhalten ältere 3-Wege-Kisten im Vergleich dazu anschaut, wird man einem gut konstruierten 2-Wege-Top den Vorzug geben.

    Man kann mit den verfügbaren LS-Material heute qualitativ sehr hochwertige 2-Wege-Fullrange-Systeme - oder Tops - bauen, die vor 15 ... 20 Jahren einfach nicht möglich waren.
    Und wenn jemand gerne "aus Prinzip" 4 oder 5 Wege aktiv "fahren" will ... soll er doch ... für mich käme sowas jedenfalls nicht (mehr) in Frage.

    Und wenn Du mit Deinem Material klarkommst - ist ja alles super ... nur (sei mal ehrlich ...): Wenn Du Dir heute eine neue Anlage anschaffen müßtest, dann würdest Du doch nicht die gleiche Komponenten (Elis ...) wieder kaufen, oder ?

    Auch moderne Konus-LS (also z.B. Tieftöner ... :) ) sind durch thermisch und mechanisch belastbarere neue Materialien in den letzten Jahren deutlich leistungsstärker und betriebssicherer geworden.

    Sicher ist der "Markt" auch enorm mit Billigschrott "bereichert" worden - aber es wird ja niemand gezwungen, sowas einzusetzen ... :wink:

    Viele Grüsse

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 12:31

    Hallo Micha,

    einige "Segnungen" sind heute bessere Mittelhochtontreiber und Trichter, mit denen auf zusätzliche Hochtonhörnchen verzichtet werden kann.
    Ein Mitteltontreiber hat i.d.R. eine höhere thermische Belastbarkeit als ein kleines Hochtonhörnchen ... und überlege mal, wie oft früher Hochtöner "durchgegangen" sind und ausgetauscht bzw. reconed werden mußten ...

    Ich finde es daher eine überaus positive Entwickung, daß man heute mit verhältnismässig wenigen "Wegen" auskommt ... ein weiterer Vorteil ist das kontrolliertere Abstrahlverhalten aktueller - guter - Mittelhochton-Trichter.
    Wenn man sich einmal das Richtverhalten ältere 3-Wege-Kisten im Vergleich dazu anschaut, wird man einem gut konstruierten 2-Wege-Top den Vorzug geben.

    Man kann mit den verfügbaren LS-Material heute qualitativ sehr hochwertige 2-Wege-Fullrange-Systeme - oder Tops - bauen, die vor 15 ... 20 Jahren einfach nicht möglich waren.
    Und wenn jemand gerne "aus Prinzip" 4 oder 5 Wege aktiv "fahren" will ... soll er doch ... für mich käme sowas jedenfalls nicht (mehr) in Frage.

    Und wenn Du mit Deinem Material klarkommst - ist ja alles super ... nur (sei mal ehrlich ...): Wenn Du Dir heute eine neue Anlage anschaffen müßtest, dann würdest Du doch nicht die gleiche Komponenten (Elis ...) wieder kaufen, oder ?

    Auch moderne Konus-LS (also z.B. Tieftöner ... :) ) sind durch thermisch und mechanisch belastbarere neue Materialien in den letzten Jahren deutlich leistungsstärker und betriebssicherer geworden.

    Sicher ist der "Markt" auch enorm mit Billigschrott "bereichert" worden - aber es wird ja niemand gezwungen, sowas einzusetzen ... :wink:

    Viele Grüsse

  • ACL B1801 mit A6 Besuch bei Seeburg

    • Sound-Klinik
    • 25. Juli 2004 um 12:12

    Hallo Stefan,

    ich wollte mal darauf aufmerksam machen, daß heute in der Akustikentwicklung (auch bei F-Weichen ...) - und das ist nicht nur meine persönliche Meinung - bei einigen Anbietern zunehmend "geschlampt" wird, weil man ja (... zumindest glauben einige daran ... :| ) "alles" mit einem Digitalcontroller (gerade-) richten kann ...

    Viele Grüsse

  • Triple-C, was ist davon zu halten?

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 15:19

    ... ein sehr gelungenes Gerät ... eignet sich (... mit den "richtigen" Parametern ...) sogar zur Bearbeitung des Summensingals ...

    ... leider (soweit ich weiß ...) nicht mehr im Programm ... :cry:

  • ACL B1801 mit A6 Besuch bei Seeburg

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 15:13
    Zitat von "lini"

    ...
    Die 1801 sind schon mal garnicht schlecht, sie brauchen aber eine E n t z e r r u n g. Lade dir dazu am besten mal das Programm für den HDSC-Controller von Seeburg runter ...

    ... mal ohne Kommentar ... :mrgreen:

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 15:02

    ... der gewachsene Anteil an DJs in der Unterhaltungsgastronomie gegenüber den 80ern hat in den letzten Jahren sicher dazu beigetragen, daß es heute beängstigend viel Billigschrott zu kaufen gibt.
    Gerade Einsteiger neigen dazu, sich mit billigen "Einsteiger"-Material auszurüsten und - wenn es dann besch... klingt - glauben sie auch wirklich (nach dem Studium einiger "Tests" ...) fest daran, mit billigem 19"-Getöse aus ihren Billigkisten einen Spitzensound zaubern zu können.

    Aber über diese (leider gut funktionierende !) Verkaufstaktik einiger Vertriebe hatte ich mich ja schon mal ausgelassen ...

    Dennoch hat sich die Technik in der Elektroakustik insgesamt enorm weiterentwickelt und der Markt bietet nicht nur Schrott.
    So gibt es heute sehr hoch belastbare Chassis (... vor 20 Jahren freute man sich über ein 200-Watt-Basschassis ... :| ) und Mittelhochtonhörner, wovon man vor 20 Jahren nur geträumt hätte (... es ging damals absolut nicht ohne zusätzliche Hochtonhörner ...).

    Daß der "Mischmensch" auch ("irgendwie" ...) künstlerisch aktiv ist .. mag sein. Aber er ist nicht derjenige, der verbindlich den Sound vorgibt.

    Ein guter Techniker zwingt einem Kunden nicht SEINE persönliche Soundvorstellungen auf, sondern muß mit dem verfügbarem Material und seinen Mitteln die Vorstellungen DES KÜNSTLERS umsetzen ... und das geht - sofern man nicht nur Metal-Bands abmischt - nur einer neutralen, sauber eingemessenen PA.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 15:02

    ... der gewachsene Anteil an DJs in der Unterhaltungsgastronomie gegenüber den 80ern hat in den letzten Jahren sicher dazu beigetragen, daß es heute beängstigend viel Billigschrott zu kaufen gibt.
    Gerade Einsteiger neigen dazu, sich mit billigen "Einsteiger"-Material auszurüsten und - wenn es dann besch... klingt - glauben sie auch wirklich (nach dem Studium einiger "Tests" ...) fest daran, mit billigem 19"-Getöse aus ihren Billigkisten einen Spitzensound zaubern zu können.

    Aber über diese (leider gut funktionierende !) Verkaufstaktik einiger Vertriebe hatte ich mich ja schon mal ausgelassen ...

    Dennoch hat sich die Technik in der Elektroakustik insgesamt enorm weiterentwickelt und der Markt bietet nicht nur Schrott.
    So gibt es heute sehr hoch belastbare Chassis (... vor 20 Jahren freute man sich über ein 200-Watt-Basschassis ... :| ) und Mittelhochtonhörner, wovon man vor 20 Jahren nur geträumt hätte (... es ging damals absolut nicht ohne zusätzliche Hochtonhörner ...).

    Daß der "Mischmensch" auch ("irgendwie" ...) künstlerisch aktiv ist .. mag sein. Aber er ist nicht derjenige, der verbindlich den Sound vorgibt.

    Ein guter Techniker zwingt einem Kunden nicht SEINE persönliche Soundvorstellungen auf, sondern muß mit dem verfügbarem Material und seinen Mitteln die Vorstellungen DES KÜNSTLERS umsetzen ... und das geht - sofern man nicht nur Metal-Bands abmischt - nur einer neutralen, sauber eingemessenen PA.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 13:10

    ... eine Anlage mit verbogenem Direktschallfrequenzgang klingt niemals optimal. Außerdem stehen die zu beschallenden Gäste nicht hinter sondern vor den Kisten (also LS-Seite ...) ... :wink:

    ... auch eine aktive Weiche kann nur optimal "klingen" wenn sie richtig eingemessen wird - Einstellungen "nach Gehör" sind i.d.R. "Käse" ... und die Sache mit den "goldenen Ohren" ist ein Märchen ...
    Natürlich reden sich die Träger "goldener Ohren" dann ein, daß nur "ihre" Anlage am Besten klingt ...

    ... ich weiß, daß gerne - möglichst bei jeder Veranstaltung - an Aktivweichen und EQs "gespielt" wird (sieht ungeheuer "wichtig" aus ...) - aber diese Vorgehensweise ist ein Überbleibsel aus den 70ern, als man noch keine neutral klingenden LS-System hatte (und es auch noch keine funktionierenden Mittelhochtonhörner gab ... es war noch die große Zeit der Ringradiatoren und Schlitzstrahler ... 8) ).

    Viele - auch (oder gerade :mrgreen: ...) die älteren - "Mischpultschrauber" können sich einfach nicht vorstellen, daß es mit einer optimal abgestimmten bzw. eingemessenen PA auch anders (... einfacher ... schneller ... reproduzierbarer ...) mit dem Einstellen geht ...

    Aber wer es nie probiert hat ... oder es nicht kennt ... macht 'eh weiter wie bisher. Daher wünsche ich allen "Mischpultschraubern" weiterhin viele Spaß beim "Schrauben" und "Schieben" ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 13:10

    ... eine Anlage mit verbogenem Direktschallfrequenzgang klingt niemals optimal. Außerdem stehen die zu beschallenden Gäste nicht hinter sondern vor den Kisten (also LS-Seite ...) ... :wink:

    ... auch eine aktive Weiche kann nur optimal "klingen" wenn sie richtig eingemessen wird - Einstellungen "nach Gehör" sind i.d.R. "Käse" ... und die Sache mit den "goldenen Ohren" ist ein Märchen ...
    Natürlich reden sich die Träger "goldener Ohren" dann ein, daß nur "ihre" Anlage am Besten klingt ...

    ... ich weiß, daß gerne - möglichst bei jeder Veranstaltung - an Aktivweichen und EQs "gespielt" wird (sieht ungeheuer "wichtig" aus ...) - aber diese Vorgehensweise ist ein Überbleibsel aus den 70ern, als man noch keine neutral klingenden LS-System hatte (und es auch noch keine funktionierenden Mittelhochtonhörner gab ... es war noch die große Zeit der Ringradiatoren und Schlitzstrahler ... 8) ).

    Viele - auch (oder gerade :mrgreen: ...) die älteren - "Mischpultschrauber" können sich einfach nicht vorstellen, daß es mit einer optimal abgestimmten bzw. eingemessenen PA auch anders (... einfacher ... schneller ... reproduzierbarer ...) mit dem Einstellen geht ...

    Aber wer es nie probiert hat ... oder es nicht kennt ... macht 'eh weiter wie bisher. Daher wünsche ich allen "Mischpultschraubern" weiterhin viele Spaß beim "Schrauben" und "Schieben" ...

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 11:15

    AlphaC
    ... es fehlt noch das "Zubehör":

    1. Rauscharme Meßvorverstärker mit konstanter (reproduzierbarer) Verstärkung ...

    2. Vernünftige Meßmikrofone (mein "teuerstes Stück" kostet etwa EUR 1800,-) etc.

    ... und das Allerwichtigste:
    Man sollte wissen, was man beim Messen eigentlich tut :wink: - denn das Equipment allein garantiert noch lange nicht ein brauchbares Ergebnis ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 10:58
    Zitat von "micha_d"

    ... die geringeren Verluste in den passivweichen.passivweichen verursachen auch durch die Spulen einen erhöhten Klirrfaktor.Die kosten von Passivweichen sind gerade bei größeren Systemen auch nicht ohne.Ganz abgesehen von dem Gewicht .

    ... eine zusätzliche Endstufe verursacht auch Kosten. Das Argument mit dem Klirr wird oft angeführt, spielt aber in der Praxis - wenn mit vernünftigen Bauteilen gearbeitet wird - keine Rolle.
    Ich finde eine - gute ! - passive Lösung wirtschaftlicher und bei Verleih "idiotensicherer" (einfacher zu Verkabeln, weniger Fehler durch "Verstellen" des Setups)....

    Zitat von "micha_d"

    Die Unflexibilität von passiven wurde ja schon angesprochen.Die umstellung auf andere filtertypen..z.B.Butterworth/Bessel u.a...ist passiv nur mit einer neukonstruktion möglich.Auch die Variablen Übergangsfrequenzen sind passiv eher schlecht zu realisieren..Demzufolge ist auch keine Anpassung an akustische Gegebenheiten möglich...

    1. Wenn ein System richtig abgestimmt wird, ist eine Änderung am Filter nicht nur unnötig sondern grober Unfug. Entweder ist das System fertig entwickelt ... oder es ist ein nie endendes Bastelprojekt ... :wink:

    2. Auch mit einem Passivfilter kann ich Übergangsfrequenzen realisieren, mit denen ein System optimal arbeitet. Und wenn es aufgrund einer unpassenden LS-Kombination problematisch wird, dann wird eine solche LS-Kombination auch vollaktiv mit Systemcontroller nie optimal funktionieren (... denn: auch ein Digital-Controller kann nicht aus "Scheiße" Gold machen ... auch wenn diese Ansicht ja verbreitet ist ...).

    3. Die Anpassung an "akustische" Gegebenheiten erfolgt nicht mit der Weiche eines LS-Systems - die sollte nämlich einen ausgewogenen Direktschallfrequenzverlauf ermöglichen ... und ihn nicht verbiegen ...
    "In-sich" stimmige Systeme brauchen - auch in unterschiedlichen Locations - u.U. auch gar nicht mehr per EQ entzerrt werden - vielleicht mal im Bassbereich wg. Resonanzen ... stehenden Wellen ...).
    +++ Der Direktschall ist klangbestimmend ! +++

    Ich behaupte, daß mit den meistens EQs im Rack von Verleihern und Muckern auch keine raumakustische Probleme behoben werden, sondern ein mangelhaftes (nicht zuende gedachtes ...) System erträglich gemacht werden muß.
    Wieso sonst wohl verwenden - nicht wenige (!) - Verleiher ... egal ob in einem Saal oder bei einer Außenveranstaltung die gleichen EQ-Einstellungen ... :mrgreen:

    Dieser Sachverhalt wurde mir von mehreren Verleihfirmen, denen ich die Anlage eingemessen habe (... ich meine "richtig" einmessen ... nicht "einrauschen" ...), bestätigt (... Zitat: "das Arbeiten ist jetzt total stressfrei - hätte ich nicht gedacht ...").

    Einer der Verleiher schleift den EQ manchmal nicht einmal ein und läßt den "EQ-gewohnten" Gast-Tech dann solange "drehen" bis dieser zufrieden ist ... :wink: ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 24. Juli 2004 um 10:58
    Zitat von "micha_d"

    ... die geringeren Verluste in den passivweichen.passivweichen verursachen auch durch die Spulen einen erhöhten Klirrfaktor.Die kosten von Passivweichen sind gerade bei größeren Systemen auch nicht ohne.Ganz abgesehen von dem Gewicht .

    ... eine zusätzliche Endstufe verursacht auch Kosten. Das Argument mit dem Klirr wird oft angeführt, spielt aber in der Praxis - wenn mit vernünftigen Bauteilen gearbeitet wird - keine Rolle.
    Ich finde eine - gute ! - passive Lösung wirtschaftlicher und bei Verleih "idiotensicherer" (einfacher zu Verkabeln, weniger Fehler durch "Verstellen" des Setups)....

    Zitat von "micha_d"

    Die Unflexibilität von passiven wurde ja schon angesprochen.Die umstellung auf andere filtertypen..z.B.Butterworth/Bessel u.a...ist passiv nur mit einer neukonstruktion möglich.Auch die Variablen Übergangsfrequenzen sind passiv eher schlecht zu realisieren..Demzufolge ist auch keine Anpassung an akustische Gegebenheiten möglich...

    1. Wenn ein System richtig abgestimmt wird, ist eine Änderung am Filter nicht nur unnötig sondern grober Unfug. Entweder ist das System fertig entwickelt ... oder es ist ein nie endendes Bastelprojekt ... :wink:

    2. Auch mit einem Passivfilter kann ich Übergangsfrequenzen realisieren, mit denen ein System optimal arbeitet. Und wenn es aufgrund einer unpassenden LS-Kombination problematisch wird, dann wird eine solche LS-Kombination auch vollaktiv mit Systemcontroller nie optimal funktionieren (... denn: auch ein Digital-Controller kann nicht aus "Scheiße" Gold machen ... auch wenn diese Ansicht ja verbreitet ist ...).

    3. Die Anpassung an "akustische" Gegebenheiten erfolgt nicht mit der Weiche eines LS-Systems - die sollte nämlich einen ausgewogenen Direktschallfrequenzverlauf ermöglichen ... und ihn nicht verbiegen ...
    "In-sich" stimmige Systeme brauchen - auch in unterschiedlichen Locations - u.U. auch gar nicht mehr per EQ entzerrt werden - vielleicht mal im Bassbereich wg. Resonanzen ... stehenden Wellen ...).
    +++ Der Direktschall ist klangbestimmend ! +++

    Ich behaupte, daß mit den meistens EQs im Rack von Verleihern und Muckern auch keine raumakustische Probleme behoben werden, sondern ein mangelhaftes (nicht zuende gedachtes ...) System erträglich gemacht werden muß.
    Wieso sonst wohl verwenden - nicht wenige (!) - Verleiher ... egal ob in einem Saal oder bei einer Außenveranstaltung die gleichen EQ-Einstellungen ... :mrgreen:

    Dieser Sachverhalt wurde mir von mehreren Verleihfirmen, denen ich die Anlage eingemessen habe (... ich meine "richtig" einmessen ... nicht "einrauschen" ...), bestätigt (... Zitat: "das Arbeiten ist jetzt total stressfrei - hätte ich nicht gedacht ...").

    Einer der Verleiher schleift den EQ manchmal nicht einmal ein und läßt den "EQ-gewohnten" Gast-Tech dann solange "drehen" bis dieser zufrieden ist ... :wink: ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 16:02
    Zitat von "EDE-WOLF"

    aber im prinzip ersetzt ein guter eq ...

    Nein.
    Wenn die Chassis im Übernahmebereich sich durch zeitlichen Versatz (akustische Zentren !) auslöschen - was häufiger passiert, als viele glauben ... - dann ist ein EQ in der Summe völlig wirkungslos.

    Und selbst wenn die Chassis "zeitgleich" abstrahlen: Ein graphischer EQ ist zu unflexibel, um Nichtlinearitäten auszugleichen.
    Mit einem vollparametrischen EQ ließe sich - allerdings nur, wenn KEINE Interferenzprobleme im Bereich der Trennung auftreten, sicher etwas bewegen ... aber ohne Audiomeßplatz (... NICHT gemeint ist: "Einrauschen" ... :mrgreen: ) ein ziemlich ausichtsloses Unterfangen.
    Und auf die "Mähr" von den goldenen Ohren einiger Techniker würde ich mich nicht verlassen ...

    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... und ein guter limiter eine gute passivweiche (rein von der soundqualität) also doch recht würdig, oder?

    ... daß ein Limiter ein Tool ist, um Nichtlinearitäten im F-Verlauf - bedingt durch Mängel in der Weichenabstimmung - zu beseitigen, ist selbst mir neu ... :wink:

    +++ Noch einige abschließende Bemerkungen zu mangelhaften Passivweichen (die dann durch EQing "verbessert werden sollen ...):

    1. Wenn die Trennfrequenz bei Hörnern z.B. zu tief wirkt, dann wird der Treiber schneller abgeschossen (und da nützt dann auch kein Summen-EQ ...).

    2. "Über den Daumen" gebastelte Passivweichen bergen noch weitere Probleme wie leistungsmässige Unterdimensionierung der Bauteile, ggf. ist auch ein Filter (ist ja ein Reihenschwingkreis ... :| ) unterbedämpft und führt zu einer Unterimpedanz der gesamten Box im betroffenen Frequenzbereich ...

    ... e.t.c. ...

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 16:02
    Zitat von "EDE-WOLF"

    aber im prinzip ersetzt ein guter eq ...

    Nein.
    Wenn die Chassis im Übernahmebereich sich durch zeitlichen Versatz (akustische Zentren !) auslöschen - was häufiger passiert, als viele glauben ... - dann ist ein EQ in der Summe völlig wirkungslos.

    Und selbst wenn die Chassis "zeitgleich" abstrahlen: Ein graphischer EQ ist zu unflexibel, um Nichtlinearitäten auszugleichen.
    Mit einem vollparametrischen EQ ließe sich - allerdings nur, wenn KEINE Interferenzprobleme im Bereich der Trennung auftreten, sicher etwas bewegen ... aber ohne Audiomeßplatz (... NICHT gemeint ist: "Einrauschen" ... :mrgreen: ) ein ziemlich ausichtsloses Unterfangen.
    Und auf die "Mähr" von den goldenen Ohren einiger Techniker würde ich mich nicht verlassen ...

    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... und ein guter limiter eine gute passivweiche (rein von der soundqualität) also doch recht würdig, oder?

    ... daß ein Limiter ein Tool ist, um Nichtlinearitäten im F-Verlauf - bedingt durch Mängel in der Weichenabstimmung - zu beseitigen, ist selbst mir neu ... :wink:

    +++ Noch einige abschließende Bemerkungen zu mangelhaften Passivweichen (die dann durch EQing "verbessert werden sollen ...):

    1. Wenn die Trennfrequenz bei Hörnern z.B. zu tief wirkt, dann wird der Treiber schneller abgeschossen (und da nützt dann auch kein Summen-EQ ...).

    2. "Über den Daumen" gebastelte Passivweichen bergen noch weitere Probleme wie leistungsmässige Unterdimensionierung der Bauteile, ggf. ist auch ein Filter (ist ja ein Reihenschwingkreis ... :| ) unterbedämpft und führt zu einer Unterimpedanz der gesamten Box im betroffenen Frequenzbereich ...

    ... e.t.c. ...

  • Ideen für tiefere Bässe

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:58
    Zitat von "ddt"

    ... für kompakte lösungen würden ja wohl bandpässe bzw. bp-hörner prädestiniert sein. und wenn man die auf einem engen frequenzband laufen läßt (sagen wir mal 30-60 hz ganz grob), sollte das ja hinhauen ...

    ... ob sowas klingt ?
    Live möchte ich mit sowas jedenfalls lieber nicht arbeiten müssen ...

    Ich denke mal, daß vielen die Problematik bei "möglichst tief" gar nicht so richtig klar ist (... Beispiele: mangelhaftes Zeitverhalten, Probleme mit Mikros durch Einkoppeln, "schwammige" und undifferenzierte Wiedergabe von E-Bass und Bassdrum ...).

  • Ideen für tiefere Bässe

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:58
    Zitat von "ddt"

    ... für kompakte lösungen würden ja wohl bandpässe bzw. bp-hörner prädestiniert sein. und wenn man die auf einem engen frequenzband laufen läßt (sagen wir mal 30-60 hz ganz grob), sollte das ja hinhauen ...

    ... ob sowas klingt ?
    Live möchte ich mit sowas jedenfalls lieber nicht arbeiten müssen ...

    Ich denke mal, daß vielen die Problematik bei "möglichst tief" gar nicht so richtig klar ist (... Beispiele: mangelhaftes Zeitverhalten, Probleme mit Mikros durch Einkoppeln, "schwammige" und undifferenzierte Wiedergabe von E-Bass und Bassdrum ...).

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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