... normale Kalottenhochtöner sind mehr für den HiFi-Bedarf und strahlen recht breit ab - eine Eigenschaft, die beim PA-Einsatz eher störend wäre (unerwünschte Reflektionen an Wänden, geringer Wirkungsgrad wg. Abstrahlung über einen großen Raumwinkel ...).
Piezokeramische Hochtöner reagieren auf Spannungsänderungen (haben also keine Spule) - und ab einer bestimmten Spannung "knallen" sie durch. Hohe Schalldrück sind - unverzerrt - weniger zu erwarten, der Klang ist tendenziell etwas "plärig" (obwohl es auch etwas besser gelungene Piezos gibt ...). Glücklicherweise sind die großen Zeiten der Piezos vorbei (auch Community hatte seinerzeit Piezos im Einsatz) - der Wirkungsgrad und Klang sind einfach begrenzt. Wegen des geringen Wirkungsgrades spendiert man den Treibern daher auch i.d.R. ein kleines Hörnchen ...
Und obwohl es immer mal wieder in einschlägigen Bastelbüchern und -heften behauptet wird, sollten Piezos besser nicht direkt ohne Weiche an eine Endstufe angeschlossen werden, weil sie bei hohen Frequenzen immer niederohmiger werden (also sich wie ein Kondensator verhalten ...) - ein Vorwiderstand ist das Mindeste.
Mein Rat: Laß es mit Piezos sein !
Selbst mit preiswerten "normalen" Mittelhochtontreibern lassen sich heute erheblich bessere Resultate erzielen.
Viele Grüsse