Das Ding ist eher keine "Rutsche" ... und ohne genaue Maße ist da wenig zu machen ...
Beiträge von Sound-Klinik
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... also ich hab schon in "richtigen" Meßräumen gemessen (z.B. in den der Uni Oldenburg - FB Akustik - mit langen Absorptions-"Keilen" - auch an Decke und "Fußboden" - gedämpft ...) - und bei Messungen unter 80 Hz mußte man - bei größeren Meßabständen - auch in einem solchen Raum irgendwann aufpassen.
Vor einiger Zeit hab ich mich auch mal umgesehen, was es für - etwas preiswertere ... - Möglichkeiten gibt, das Absorptionsvermögen der Wände zu erhöhen. Einige der - wenigstens halbwegs - brauchbaren Lösungen waren dann auch schnell richtig teuer ...Ich bin eher skeptisch, ob das Absorptionsvermögen der genannten porösen Absorber (mit Resonanzabsorption) bei der Größe schon für Messungen in Räumen um 100 Hz (oder darunter) ausreicht - und ob der Aufwand (und Preis ...) dann in einem gesunden Verhältnis zum erzielten Ergebnis steht ...
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Es ist doch eigentlich ganz einfach:
1. Wenn ein Alleinunterhalter für verschiedene Titel bestimmte Einstellungen braucht und keinen Techniker rumsitzen hat, kann ein KLEINES Digital-Pult (mit mehreren Ebenen :cry: ...) i.O. sein. Er ruft die Sachen einfach ab und - sofern er alles SAUBER programmiert und abgespeichert hat - kann er recht stressfrei arbeiten.
2. Wenn ich eine Veranstaltung mit einer Band mische, möchte ich alles sehen und - falls notwendig - AN JEDEM PUNKT schnell eingreifen können. Bei preiswerten Digital-Konsolen läuft die Bedienung ähnlich wie die eines Videorecorders für einen Heimanwender, der "mal" 'ne Sendung aufnehmen will. Fazit: Ich habe für meine Muckerei an solche Konsolen kein Interesse (... wäre nur ein zusätzlicher Stressfaktor).
3. Bei "größeren" Veranstaltungen (z.B. Bandwettbewerbe), wo mehrere Bands nacheinander spielen (ggf. über die gleiche Konsole), machen PROFESSIONELLE Digitalkonsolen mit annehmbarer Bedienoberfläche durchaus Sinn, weil sich die jeweiligen Setups (bei vorherigen Soundchecks) abspeichern lassen. Kleinere Abweichungen (geringfügig andere Mikropositionierungen ...) lassen sich von einem erfahrenen Techniker wohl noch schnell genug ausregeln.
Es kommt einfach nur darauf an, was man machen will ...
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Das Selenium-Horn wird oben früher aussteigen - und unten vermutlich - wenigstens einzeln - etwas tiefer gehen ...
Allerdings wären mir 85 cm zu tief (wg. Transport).
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... ich meine z.B. sowas, was ich im Beitrag von SRAM "Wie entwerfe ich ein Horn" als Beispiel-Skizze unter "Profi-Selbstbau" 'reingestellt habe ...
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... ich meine z.B. sowas, was ich im Beitrag von SRAM "Wie entwerfe ich ein Horn" als Beispiel-Skizze unter "Profi-Selbstbau" 'reingestellt habe ...
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... nur mal so als Anregung für ein 60 x 60 x 60 cm Hörnchen ...
... vielleicht hat SRAM ja Lust, sowas mal mit einem Programm zu simulieren ...
Viele Grüsse sendet
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... wenn Du sowieso von wenigstens 4 Basshörnern pro Seite ausgehst, denk doch mal über Kurzhörner mit geschlossener Rückkammer nach.
Es gibt etliche Konstruktionen, die auf sowas aufbauen. Vielleicht wäre das auch eine Idee für das Thema, welches SRAM unter "Profi-Selbstbau" neu aufgemacht hat.
Anregung: Ich würde allerdings (aus bereits erwähnten "Überlegungen" heraus ...) versuchen, die effektive Trichterlänge des "Kurzhorns" dann in der Grössenordnung von etwa 75 ... 90 cm zu machen - sowas "geht" mit schneckenförmiger Hornkontour ... von einer Z-förmigen Kontour würde ich abraten ...

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... wenn Du sowieso von wenigstens 4 Basshörnern pro Seite ausgehst, denk doch mal über Kurzhörner mit geschlossener Rückkammer nach.
Es gibt etliche Konstruktionen, die auf sowas aufbauen. Vielleicht wäre das auch eine Idee für das Thema, welches SRAM unter "Profi-Selbstbau" neu aufgemacht hat.
Anregung: Ich würde allerdings (aus bereits erwähnten "Überlegungen" heraus ...) versuchen, die effektive Trichterlänge des "Kurzhorns" dann in der Grössenordnung von etwa 75 ... 90 cm zu machen - sowas "geht" mit schneckenförmiger Hornkontour ... von einer Z-förmigen Kontour würde ich abraten ...

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sebastian:
Wieviel Pegel benötigst Du denn überhaupt - reicht Dir auch eine 18"er-BR ... oder brauchst Du einfach "mehr" Reserven, weil Du auch große Zelte und Stadtfeste machen willst ???
Soll Deine Box skalierbar sein ... ggf. von EINER Kiste (für Clubgigs) bis wieviel Kisten ?Wenn Du ein Horn mit geschlossener Rückkammer baust, wird es "allein" - in den von Dir angegebenen Maßen - vermutlich nicht so viel "tiefe" Bässe bringen ... und über die Sache mit dem "vented" haben wir ja schon gesprochen ...
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sebastian:
Wieviel Pegel benötigst Du denn überhaupt - reicht Dir auch eine 18"er-BR ... oder brauchst Du einfach "mehr" Reserven, weil Du auch große Zelte und Stadtfeste machen willst ???
Soll Deine Box skalierbar sein ... ggf. von EINER Kiste (für Clubgigs) bis wieviel Kisten ?Wenn Du ein Horn mit geschlossener Rückkammer baust, wird es "allein" - in den von Dir angegebenen Maßen - vermutlich nicht so viel "tiefe" Bässe bringen ... und über die Sache mit dem "vented" haben wir ja schon gesprochen ...
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... die tiefe E-Saite beim Bass hat etwa 40 Hz - die tiefe H-Saite etwa 31 Hz ...
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... die tiefe E-Saite beim Bass hat etwa 40 Hz - die tiefe H-Saite etwa 31 Hz ...
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Zitat von "Thomas"
@ Soundklinik bis zur Werbung für deinen Hybrid fand ich den Beitrag ganz gut, aber ich glaube nun hat jeder verstanden, dass du so eine Box verkaufst und was sie für Schalldruck erzeugt...

... es sollte wirklich keine Werbung sein - ich wollte lediglich anhand der unterschiedlichen Prioritäten (also Einsatz einzelner oder mehrerer ... und wieviele max. ?) mal anhand einiger BEISPIELE (mit unterschiedlichen Vorgaben !) deutlich machen, daß man sich beim Design kurzer Hörnern vorher unbedingt "die Karten" legen sollte, wie sie Systeme dann überwiegend eingesetzt werden sollen.
Ein System, welches allein den vielbeschworenen "Tiefgang" bringt, kann in einem Stack mit vielen Systemen schon sehr problematisch werden (wie TBF ja auch oft schon angedeutet hat ...).
Und bei Kurzhörnern ohne Vent ist die Skalierbarkeit weitaus problematischer (... was ich aus eigener Erfahrungen weiß - denn darum "kam" der Hybrid ja auch erst NACH dem non-vented Horn :wink: ...).Viele Grüsse sendet
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... mal eine Anregung zu "kleinen" Hörner (hier: geschl. Rückkammer):
Bei einer einzelnen Kiste verhält sich so ein Ding wie ein LS, an dessen einem Ende ein geschlossenes Volumen (erhöht Resonanzfrequenz und Güte ...) und an dessen anderem Ende eine Resonanzröhre "geschraubt" ist.
Wenn mehrere - ggf. viele - Systeme auf einem Haufen gestellt werden, dann überwiegt das Hornverhalten (d.h. Trichterkonstante wird immer wichtiger wg. tiefster vom Trichter übertragbaren Frequenz weil: praktisch alle Trichter - außer Tractrix, hat keine frequenzabhängige Trichterkonstante ! - verhalten sich wie ein Hochpass ...).
Je nachdem, wie ich eine Kiste sinnvoll einsetzen will, muß der Kompromiss mal mehr in die ein - mal mehr in die andere Richtung "gehen".
Fazit:
Dies ist auch der Hauptgrund, warum ich soviel Wert auf die geforderten Spezifikationen bzw. gestellten Anforderungen lege.
Wenn nicht geklärt ist, WIE ein kleines Horn in der Praxis überwiegend eingesetzt werden soll, kann das Design nicht optimal sein.Beispiel: bei meinem 15" (non-vented) gehe ich i.d.R. von 2 ... 4 Hörnern aus - allein "geht" eigentlich nur in geschlossenen Räumen.
"Mein" 18"-Hybrid geht schon allein sehr gut - funktioniert aber auch noch ordentlich mit 4 Kisten (aber 10 würde ich nicht auf einen Haufen stellen !).
Der entwickelte Hybrid für songecreux hat - einzeln - unten einen leichten, flachen Pegelabfall und ist im Bereich über 100 Hz "lauter" als der "Originalhybrid".
D.h. "allein" betrieben könnte man ihn etwas (!) entzerren - mit mehreren Kisten läuft es dann optimal und bei 6 ... 8 Kisten ist i.d.R. dann keine Entzerrung mehr notwendig. -
... manchmal wünsche ich mir bei einem Projekt ganz bestimmte "ideale" Chassisparameter und finde sie dann bei keinem Hersteller - oder vielleicht dann nur bei einem weniger bekannten oder (gaaaanz schlimm !) nicht sooo amtlichen Hersteller. Was soll ich dann tun ?
Möglichkeit 1:
Ich nehme ein amtliches Chassis und wage mit einigen "dirty Tricks" einen KompromissMöglichkeit 2:
Ich nehme "heimlich" (... Jalousinen zuziehen, damit es keiner sieht ... :roll: ) das "nicht sooo anerkannte" Chassis und baue eine gut funktionierende Kiste ...... nur mal so als Anregung ...
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... manchmal wünsche ich mir bei einem Projekt ganz bestimmte "ideale" Chassisparameter und finde sie dann bei keinem Hersteller - oder vielleicht dann nur bei einem weniger bekannten oder (gaaaanz schlimm !) nicht sooo amtlichen Hersteller. Was soll ich dann tun ?
Möglichkeit 1:
Ich nehme ein amtliches Chassis und wage mit einigen "dirty Tricks" einen KompromissMöglichkeit 2:
Ich nehme "heimlich" (... Jalousinen zuziehen, damit es keiner sieht ... :roll: ) das "nicht sooo anerkannte" Chassis und baue eine gut funktionierende Kiste ...... nur mal so als Anregung ...
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Zitat von "Jens Droessler"
Ich denke, das ist das gleiche. Nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet ...
... stimmt - wirklich neu waren nur die 80 % ...
Oft wird aber der Einfluß der Chassis - gerade bei Basskisten - wirklich massiv überbewertet - und ob mit einem vermeintlich "besseren Chassis" (auch mit Modifikationen ...) wirklich immer ein deutlich besseres Ergebnis erzielt wird ... da bin ich mir manchmal nicht so sicher ...
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Zitat von "Jens Droessler"
Ich denke, das ist das gleiche. Nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet ...
... stimmt - wirklich neu waren nur die 80 % ...
Oft wird aber der Einfluß der Chassis - gerade bei Basskisten - wirklich massiv überbewertet - und ob mit einem vermeintlich "besseren Chassis" (auch mit Modifikationen ...) wirklich immer ein deutlich besseres Ergebnis erzielt wird ... da bin ich mir manchmal nicht so sicher ...
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... die Gehäuseabstimmung macht WENIGSTENS 80 % aus (... u.U. sogar noch erheblich mehr ...) !
Das bedeutet: Ein mittelmässiges, halbwegs vernünftiges Chassis in einem optimalen Gehäuse arbeitet wenigstens einige Klassen besser als ein vermeintliches Edelchassis in einer Bananenkiste ...
Viele Grüsse sendet