... wieso schaust du nicht mal nach gebrauchtem Material - manchmal kann man für einen guten Kurs auch richtig gute Systeme ergattern ...
Beiträge von Sound-Klinik
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... was die elektrische Belastbarkeit angeht, ist die Leistung bei zwei Chassis (egal ob parallel oder in Reihe) etwa doppelt so groß.
Wieso "etwa" ?
Antwort: die gegenseitige (... d.h. auch akustische !) Bedämpfung der Chassis führt zu einer leichten Änderung der elektrischen Impedanz, so daß man mit "etwa doppelt" ganz richtig liegt.Ein weiterer Aspekt ist, daß es bei Lautsprechern immer eine elektrische (thermische) und eine mechanische Belastbarkeit gibt. Die Anwesenheit eines weiteren Chassis beeinflußt den Strahlungswiderstand und hat damit immer auch - geringere oder größere - Auswirkungen auf die mechanische Belastbarkeit.
Bei einem BR-System ist die mechanische Belastbarkeit unterhalb der Abstimmfrequenz sehr begrenzt - in Hörnern ist u.U. die elektrische Belastbarkeit (durch die starke akustische Bedämpfung - diese führt zur Verringerung des Membranhubs) geringer und führt ggf. zur Überhitzung der Schwingspule.
Bei der Leistungsdimensionierung von Lautsprechersystemen sollte man auf diese (und noch einige weitere ...) Dinge achten, wenn man keine "Überraschungen" erleben will.
Viele Grüsse sendet
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... was die elektrische Belastbarkeit angeht, ist die Leistung bei zwei Chassis (egal ob parallel oder in Reihe) etwa doppelt so groß.
Wieso "etwa" ?
Antwort: die gegenseitige (... d.h. auch akustische !) Bedämpfung der Chassis führt zu einer leichten Änderung der elektrischen Impedanz, so daß man mit "etwa doppelt" ganz richtig liegt.Ein weiterer Aspekt ist, daß es bei Lautsprechern immer eine elektrische (thermische) und eine mechanische Belastbarkeit gibt. Die Anwesenheit eines weiteren Chassis beeinflußt den Strahlungswiderstand und hat damit immer auch - geringere oder größere - Auswirkungen auf die mechanische Belastbarkeit.
Bei einem BR-System ist die mechanische Belastbarkeit unterhalb der Abstimmfrequenz sehr begrenzt - in Hörnern ist u.U. die elektrische Belastbarkeit (durch die starke akustische Bedämpfung - diese führt zur Verringerung des Membranhubs) geringer und führt ggf. zur Überhitzung der Schwingspule.
Bei der Leistungsdimensionierung von Lautsprechersystemen sollte man auf diese (und noch einige weitere ...) Dinge achten, wenn man keine "Überraschungen" erleben will.
Viele Grüsse sendet
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... bei Dynaudio wollte man durch einen Strömungswiderstand den "aperiodischen Grenzfall" erreichen. Vermutlich war das aber mehr Marketinggeschwafel als technische Innovation.
Einen Strömmungswiderstand bei einer BR erreicht man schon dadurch, wenn der Durchmesser "eigentlich zu klein" ist. Es treten aber u.U. dann auch Strömungsgeräusche auf - aber die Güte wird dadurch insgesamt wirklich niedriger.
Eine bessere Lösung bei Dröhnkisten (also zu kleine Volumina für ein bestimmtes Chassis ...) ist das lockere (!) Befüllen mit z.B. Polyesterwatte. Material nur an den Wänden bringt dabei am wenigsten (wg. Schnelle-Minimum und Druck-Maximum).
Dämpfungsmaterial ist dort am effektivsten, wo wirklich Schall-Schnelle auftritt.Fazit: diese Strömungswiderstandgeschichte kann man als "Notnagel" (d.h. "zu kleinen" Vents machen) sehen.
Ideal wäre das richtige, optimale Volumen - zumal man dann auch keine Bedämpfung mit Watte o.ä. machen muß.Viele Grüsse sendet
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... bei Dynaudio wollte man durch einen Strömungswiderstand den "aperiodischen Grenzfall" erreichen. Vermutlich war das aber mehr Marketinggeschwafel als technische Innovation.
Einen Strömmungswiderstand bei einer BR erreicht man schon dadurch, wenn der Durchmesser "eigentlich zu klein" ist. Es treten aber u.U. dann auch Strömungsgeräusche auf - aber die Güte wird dadurch insgesamt wirklich niedriger.
Eine bessere Lösung bei Dröhnkisten (also zu kleine Volumina für ein bestimmtes Chassis ...) ist das lockere (!) Befüllen mit z.B. Polyesterwatte. Material nur an den Wänden bringt dabei am wenigsten (wg. Schnelle-Minimum und Druck-Maximum).
Dämpfungsmaterial ist dort am effektivsten, wo wirklich Schall-Schnelle auftritt.Fazit: diese Strömungswiderstandgeschichte kann man als "Notnagel" (d.h. "zu kleinen" Vents machen) sehen.
Ideal wäre das richtige, optimale Volumen - zumal man dann auch keine Bedämpfung mit Watte o.ä. machen muß.Viele Grüsse sendet
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... also ... der Artikel ist (natürlich) in englisch und geht über 9 Seiten.
Die gesammelten AES-Artikel sind bei mir mit einer Leimbindung in einen Pappdeckel gebunden - ich weiß nicht, ob ich das zerstörungsfrei überhaupt kopiert bekomme ...Viele Grüsse sendet
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... schicke mir mal 'ne eMail (ggf. mit Faxnummer ...).
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Zitat von "Grandfunk"
Hallo Sound-Klinik,
kann man diesen ASE-Artikel irgendwo im Net nachlesen ?
Ich kenne nur ein paar Passagen zu so einem Verfahren aus den Manual von Monkey-Forest, würde aber gern näheres dazu wissen. Z.B. ob und wie der Abstand vom BR-Rohr zu TT berücksichtigt wird.
...Hallo Tom,
vermutlich hab ich ihn irgendwo auf dem Dachboden in einem Karton liegen - ich müßte aber erst suchen ...
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... was mir bei der Gelegenheit einfällt: Möglicherweise kaufen sich jetzt erst recht ganz viele DJs "aus Spaß" die CD (die LS-Hersteller wird es sicher freuen) ...
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... was mir bei der Gelegenheit einfällt: Möglicherweise kaufen sich jetzt erst recht ganz viele DJs "aus Spaß" die CD (die LS-Hersteller wird es sicher freuen) ...
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+++ Bitte Kinder, nicht nachmachen +++ (war nur "Spaß")
... gemeint ist das Abspielen von "Also sprach Zarathustra" auf normalen Bass-Systemen ohne Subsonic-Filter und ohne Limiter ...
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+++ Bitte Kinder, nicht nachmachen +++ (war nur "Spaß")
... gemeint ist das Abspielen von "Also sprach Zarathustra" auf normalen Bass-Systemen ohne Subsonic-Filter und ohne Limiter ...
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... auf jeden Fall sind jetzt wieder einige schlauer geworden ... :wink:
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... auf jeden Fall sind jetzt wieder einige schlauer geworden ... :wink:
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... Fertigungstoleranzen von wenigen Prozent (ist marktüblich ...) sind kein Problem.
Viele Grüsse sendet
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... Fertigungstoleranzen von wenigen Prozent (ist marktüblich ...) sind kein Problem.
Viele Grüsse sendet
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Zitat von "Jens Droessler"
@ Freezer: Hast du dir mal Gedanken gemacht, wo du "Klang-Material" unter sagen wir 30Hz hernimmst? Live? Wohl kaum? Von CD? Da wird bei Mastering alles unter 40Hz über den Jordan gejagt ...
... endlich mal ein sinnvoller Beitrag aus der Praxis.
Ich habe vor einigen Wochen für einen Verleiher (ich konnte es ihm nicht ausreden ...) eine Bassextension berechnet, wovon bisher ein Prototyp gebaut wurde (großes Hybridhorn).
Fazit: hoher Pegel (gemessen) - aber hört sich total leise an ...
Grund: Wir haben kaum CDs gefunden, wo überhaupt "richtig" tiefe Frequenzen drauf waren (bei "1812" knallte es dann mit den Kanonen etwas mehr ...).Zitat von "Jens Droessler"
Ja, von wegen Riesen-Flügeln mit zusätzlicher unterer Oktave oder gigantische Pfeifenorgeln, die messtechnisch bis 16Hz runtergehen, gibt es. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese tiefen Frequenzen tatsächlich GEHÖRT werden, dazu Stichwort Residuum-Hören und Stichwort Obertonreihe.Ein "Tip": Gebt mal (bitte vorher alle Subsonic-Filter und LImiter ausschalten
) einen Titel wie "Also sprach Zarathustra") auf eine PA - Ihr werdet nicht viel hören ... aber Ihr werdet Eure Speaker hinterher nicht wiedererkennen ...Viele Grüsse sendet
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Zitat von "Jens Droessler"
@ Freezer: Hast du dir mal Gedanken gemacht, wo du "Klang-Material" unter sagen wir 30Hz hernimmst? Live? Wohl kaum? Von CD? Da wird bei Mastering alles unter 40Hz über den Jordan gejagt ...
... endlich mal ein sinnvoller Beitrag aus der Praxis.
Ich habe vor einigen Wochen für einen Verleiher (ich konnte es ihm nicht ausreden ...) eine Bassextension berechnet, wovon bisher ein Prototyp gebaut wurde (großes Hybridhorn).
Fazit: hoher Pegel (gemessen) - aber hört sich total leise an ...
Grund: Wir haben kaum CDs gefunden, wo überhaupt "richtig" tiefe Frequenzen drauf waren (bei "1812" knallte es dann mit den Kanonen etwas mehr ...).Zitat von "Jens Droessler"
Ja, von wegen Riesen-Flügeln mit zusätzlicher unterer Oktave oder gigantische Pfeifenorgeln, die messtechnisch bis 16Hz runtergehen, gibt es. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese tiefen Frequenzen tatsächlich GEHÖRT werden, dazu Stichwort Residuum-Hören und Stichwort Obertonreihe.Ein "Tip": Gebt mal (bitte vorher alle Subsonic-Filter und LImiter ausschalten
) einen Titel wie "Also sprach Zarathustra") auf eine PA - Ihr werdet nicht viel hören ... aber Ihr werdet Eure Speaker hinterher nicht wiedererkennen ...Viele Grüsse sendet
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Zitat von "EDE-WOLF"
ab 40Hz....
und was ist mit den armen kleinen Bassmännern, die bei ihren runtergestimmten 5-Saitern noch ihren 25Hz grundtonnoch übertragen wissen wollen

... die tiefste Saite bei einem 5- oder 5-Saiter hat etwa 31 Hz ...
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Zitat von "EDE-WOLF"
ab 40Hz....
und was ist mit den armen kleinen Bassmännern, die bei ihren runtergestimmten 5-Saitern noch ihren 25Hz grundtonnoch übertragen wissen wollen

... die tiefste Saite bei einem 5- oder 5-Saiter hat etwa 31 Hz ...