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Beiträge von Sound-Klinik

  • Spannungsstabilisator

    • Sound-Klinik
    • 15. Januar 2004 um 15:33
    Zitat von "hasenfuß"

    ...
    hab mal kurz suchmaschine betätigt - das günstigste was ich
    fand waren ~300? :o

    wie sieht es denn bei dieser technik aus bei spannungen
    ober- und unterhalb des regelbereichs ? (-20%/+10% stand da)

    ... ich hab einmal das Ding von Furman (regelt in Stufen, ist auch recht schwer und liefert max. etwa 6 A) UND einen magnetischen Konstanthalter (von BLOCK - kostet ca. EUR 350,-) mit etwa 250 VA.

    Bei einem absoluten Härtestest (24 VAC auf den Eingang) waren am Ausgang des magnetischen Konstanthalters immerhin noch etwa 190 Volt vorhanden :) - der Furman schaltet bei etwa 170 Volt einfach ab.

    Im Bereich von 160 ... 270 Volt hab ich dagegen immer konstant 230 Volt - außerdem filtert so ein Teil auch Spikes ganz gut weg. Bei Zeltmucken mit Frittenbude hab ich das Ding immer im Auto und häng das dann bei Bedarf vor Mixer, FXs und Keys.

    Viele Grüsse sendet

  • HT-Schutz bei passiven Tops?

    • Sound-Klinik
    • 15. Januar 2004 um 14:37

    ... ich hab in den vergangenen Jahren für Verleiher oder Mucker auch mal Systeme entwickelt, wo ein 2" (oder 1,4") z.B. mit 2x12" (direkt) kombiniert wurden. Wenn im Bereich 10 ... 15 kHz genug Pegelreserven waren, hab ich auch schon mal 16-Ohm-Horntreiber genommen.

    Die Hörner wurden pegelmässig an die Pappen angepasst und so entzerrt (... die Mitten wurden durch ein geeignetes, passives Netzwerk "runtergebügelt" - der Hochtonbereich eben weniger ...), bis die Box insgesamt sehr "flat" war. Bei den Konus-Treibern hielt sich der Aufwand meistens in Grenzen.

    Durch die höhere Treiberimpedanz der Horntreiber halten sich die Verluste in der Weiche wirklich in Grenzen und man hat - auch bezüglich Feedback durch "Fehlbedienung" - eine sehr betriebssichere Box, die man auch einem Trottel bedenkenlos zum Mucken in die Hand geben kann.

    Viele Grüsse sendet

  • HT-Schutz bei passiven Tops?

    • Sound-Klinik
    • 15. Januar 2004 um 06:42

    ... bei einer passiven Lösung (also z.B. 12"/2") bekommt ein 2" doch gar nicht die volle Amp-Leistung ab !
    Übliche Wirkungsgrade sind bei Pappen um die 98 ... 100 dB/1W/1m - bei Hörnern liegt das locker 10 db Höher.

    Durch die Pegelanpassung in der Weiche (Spannungsteiler durch hoffentlich leistungsmässig richtig dimensionierte Widerstände ...) würden die Horntreiber auch im Fall von Feedback (sofern die Endstufen nicht total überdimensioniert sind) schon allein durch den in gängigen Endstufen eingebauten (und möglichst bei Verleihjobs aktivierten :lol: ) Limiter bei kurzzeitigen Feedbackes (... die ja auch nicht immer im Übertragungsbereich des Horns liegen müssen ...) nicht zwingend durchbrennen.

    Ich gehe dabei natürlich davon aus, daß dann keine 150-Euro-"Profiboxen" mit 3/4"-Treibern am Start sind ...

    Ich selbst verwende - wenn ich mucke - für mich einen leichten, transportablen (und sehr flat abgestimmten :wink: ) 12"/1"-Monitor, vor dem auch schon mal eine trottelige Sängerin Feedbacks fabriziert hat (was mir bisher noch nicht gelungen ist :D )... und es ist nichts dabei weggeschmort. Der Treiber hat allerdings auch eine "richtige" Schwingspule und kostet etwas mehr als einige komplette "Profiboxen" aus dem Versandhandel ...

    Viele Grüsse sendet

  • Stromversorgung im Gelände ...

    • Sound-Klinik
    • 15. Januar 2004 um 06:28
    Zitat von "ADMIN"

    Ich habe hier einen Sinus-Wechselrichter rumstehen, mit dem wir schon die unterschiedlichsten Aktionen gemacht haben.

    Das Gerät ist allerdings ein 24V-Gerät, für das ich vier Starter-Akkus verwende ...

    ... mit wieviel Leistung ist das Gerät "gesegnet" - und was hast Du bisher daran "gehängt" (Amping ...) ?

  • Line array und Raumantwort

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 20:14
    Zitat von "Michel"

    ...
    So wie Du es beschrieben hast geht es natürlich wunderbar. Was halt leider nicht geht, ist nach aussen (also Richtung Wand) 90 Grad und nach innen (also vor die Bühne) mit 120 Grad. Schade eigentlich...
    ...

    ... für die "ersten Reihen" wären eng abstrahlende Elemente (die ja weiter "oben" hängen) kein Problem - und man würde sich in größerer Entfernung weniger Wandreflexionen einfangen (d.h. es hätte nur Vorteile !).

    Die unteren (und breiter abstrahlenden ...) Elemente würden im Bereich "nah vor der Bühne" ihren Dienst erfüllen - auf Distanz wird deren Schallenergie (durch streifenden Einfall auf Besucher) teilweise durch Absorption "aufgezerrt", so daß sich insgesamt ein "direkteres" Klangbild einstellen müßte.

    Viele Grüsse sendet

  • Line array und Raumantwort

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 18:48

    ... zum "virtuellem" Curving:

    Um die Sache sauber abzuwickeln, werden aber mehrere (u.U. recht viele ...) Delayzeiten benötigt, damit es kontinuierlich wirkt. Der sich ergebende Vorteil, daß in der Linie kein "Loch" entsteht (weil die Kisten dicht zusammen bleiben können ...) ist sicher - besonders im HT-Bereich - nicht zu verachten.

    ... zur horizontalen Abstrahlquarakteristik:

    In Hallen (Seitenwände ...) sind breite Abstrahlwinkel eigentlich Blödsinn.
    Sinnvoll wären breite Abstrahlwinkel für die unteren Kisten - und engere Abstrahlwinkel für die oberen Kisten, um Wandreflexionen zu vermindern.
    Ich denke, daß es von der Schallführung her möglich sein müßte, bei zwei Systemen (horizontal schmal UND breit ...) konstruktiv auf Achse übertragungstechnisch (Amplitude, Phase, ...) weitgehend gleiche Bedingungen zu schaffen.

    Nur mal 'ne Idee ...

    Viele Grüsse sendet

  • Stromversorgung im Gelände ...

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 18:27

    ... also - ich habe einen "sinusähnlichen" Trapezwechselrichter (also kein reiner Sinus ...).
    Mit angeschlossenem Mischpult (und Kondensatormikrofon mit Phantomspeisung) gab es keine Probleme - dto. mit angeschlossenem portablen CD-Player (der mit Steckernetzteil versorgt wurde ...) auch nicht.

    Mit Endstufe hab ich das im Lastbetrieb noch nicht probiert. Da hier aber die Signalpegel höher liegen, könnte es vielleicht auch hier funktionieren.

    Vielleicht gibt es ja Endstufen, die hier Zicken machen (daher meine Frage, ob jemand sowas schon mal in der Praxis eingesetzt hat ...)

    Viele Grüsse sendet

  • Class1 Kalibratoren

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 17:16

    ... Klasse 1 oder 0 Messmikrofone sind wohl ausschließlich extern polarisierte - nicht billige - Mikros (von Bruel&Kjaer, GRASS, ACO Pacific, Norsonic, etc.), kosten ohne Konditionierverstärker um die EUR 1700,- ... 3000,- und werden entsprechend der "Norm" IEC 60651 klassifiziert.

    "Gängige" Kalibratoren in der Preisklasse um EUR 1000,- sind i.d.R. "nur" Klasse 1 (entsprechende "Norm": IEC 942) - es gibt sie als Pistofone (etwas teuerer - meisten mit 250 Hz Messfrequenz) und als "normale" Geräte mit 1 kHz Messfrequenz.

    Viele Grüsse sendet

  • Stromversorgung im Gelände ...

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 16:47

    Vielleicht kennen einige das Problem:

    Bei Sportveranstaltungen weitab von der Zivilisation (also ohne 230 Volt Netzanschluß ... :wink: ) wird i.d.R. mit Strom-Aggregaten gearbeitet.

    Für reine Sprachübertragungen ist der Leistungsbedarf mit vernünftigen LS-Systemen eigentlich gar nicht mal sehr groß und ich könnte mir vorstellen, daß man bei 2 ... 3-stündigen Veranstaltungen auch mit einem kräftigem 12.V-Akku und einem Wechselrichter arbeiten könnte.
    Ein 90Ah-Akku liefert etwa ein Leistung von gut 1000Wh - man hätte also (abgesehen von Wandlerverlusten um 85 %) möglicherweise für die Dauer solcher Veranstaltungen genug "Saft".

    Da ich bei der Suche nichts in der Richtung gefunden habe, frage ich mal direkt: Hat das schon mal jemand ausprobiert (... zur "Not" gibts ja auch nach der Veranstaltung Starthilfekabel ... :D ) ?

    Ich hab mir einen Wechselrichter (12.V DC -> 230.V AC) mit etwa 750 VA zugelegt und überlege, diesen auch mal für sowas einzusetzen, da Veranstalter sich manchmal schwertun, ein Aggregat aufzutreiben (wobei ich auch nicht sehr begeistert bin, mein Equipment an einem Aggregat zusammen mit der Kühlanlage fürs Bier laufen zu lassen ...).

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit einer solchen Lösung gesammelt - event. auch mit einem zweitem - vom Fahrzeug unabhängigem - Akku ?

    Viele Grüsse sendet

  • HT-Schutz bei passiven Tops?

    • Sound-Klinik
    • 14. Januar 2004 um 08:14

    ... gegen eine Kompression allein wäre auch nichts einzuwenden - wenn da nicht die Verschiebung der Trennfrequenz wäre (... nur um vorzubeugen: ich weiß, daß man eine Weiche bei geschickter Auslegung auch so konstruieren kann, daß sich die Trennfrequenz kaum verschiebt ... was aber - auch in Industrieboxen - eher selten gemacht wird ... :P ).

    Sicherheit: Bei einem Kernreaktor ist es sicher nützlich, wenn so ein Ding im Störfall ohne komplizierte (selbst anfällige ?) Sicherheitstechnik abschaltet ( SRAM: Du baust doch nicht etwa KKWs ?).

    Bei Lautsprechersystemen liegt die Ursache aber weniger in störanfälligen Systemen, sondern in "gestörten" :( Anwendern.

    Ich verstehe natürlich auch die Verleiher, die keine Lust haben, ständig ihre Horntreiber zu reparieren (... ich "gestehe", daß ich auch schon mal für einige Kollegen Sofitten "nachgerüstet" und Weichen entsprechend modifiziert habe ...).

    EIN Hauptproblem ist, daß in der preiswerten Schiene völlig unterdimensionierte Treiber - und Endstufen ! - eingesetzt werden.
    Gerade Einsteigern wird doch von Billiganbietern eingeredet, daß sie schon für wenige hundert Euro eine komplette "Profianlage" bekommen. Das ersparte Geld ist dann erstmal "weg" für diesen Schrott.
    Viele machen dann den gleichen Fehler - hoffentlich - nicht wieder (und arbeiten sich anlagentechnisch langsam aufwärts).

    DAS ANDERE Hauptproblem sind dann die Anwender selbst (a. ahnungslose Soundleute mit ausgeprägtem Lautstärkefetischismus ... und b. profilneurotische (durchgeknallte) Sänger, die mit dem Mikro herumschleudern oder fuchteln, weil es in deren Augen irgendwie "cool" und "amtlich" aussieht ...).

    Ich selbst habe jedenfall in fast 30 Jahren noch nie einen Horntreiber abgeschossen und weiß daher, daß es auch "ohne" geht.

    Viele Grüsse sendet

  • Messmikrofone kalibrieren

    • Sound-Klinik
    • 13. Januar 2004 um 13:56
    Zitat von "TomyN"

    Hi Wolfgang,

    natürlich sind absoulte Pegelmessungen im Prinzip möglich, wenn man eine Referenzmessung machen kann.
    Bei SATlive spielt die sogenannte Kalibrierung ...

    ... wer ist denn nun Wolfgang (hab ich nicht gefunden ... :P ) ?

    thorsten
    Für vernünftige Messungen braucht man einen Mikrofonvorverstärker, der eine feste und damit reproduzierbare Verstärkung macht - ich hab so ein Ding seit mehr als 10 Jahren vor meinem MLSSA. Der Vorverstärker macht (noch heute ...) sehr genau 40 dB Verstärkung, liefert einen sehr hohen Rauschabstand und besitzt eine Phantomspeisung.

    Weil ich in letzter Zeit hin und wieder auch schon mal mobil messe, hab ich mir in den letzten Tagen einen weiteren (allerdings 2-kanaligen) Vorverstärker aufgebaut (mit 24 Volt Phantomspeisung) - nur das Gehäuse fehlt noch ...

    Beide Kanalzüge verstärken jeweils 20 dB und ich habe vor, damit in eine Übertragungsanlage eingespeiste MLS-Sequenzen in Kirchen u.ä. auf DAT aufzeichnen (Nachhall, STI ...) und dann hinterher (!) mit meinem MLSSA auszuwerten (... geht übrigens perfekt - ich hab das vor einigen Monaten für ein Projekt in Berlin so gemacht - benötigt wurden STI-Messungen).

    Zum Thema Pegelkorrekturen: Mit Eingangsimpedanzen etc. hab ich - bei den Messmikros, die ich so verwende - überhaupt keine Probleme.

    Viele Grüsse sendet

  • HT-Schutz bei passiven Tops?

    • Sound-Klinik
    • 13. Januar 2004 um 08:53

    ... das mit den Sofitten ist eine asbachuralte (und immer noch anzutreffende ...) "sicherheitsschaltung" - und man findet diese Lämpchen haufenweise in alten Community-Boxen, bei Bose (sowieso :D ...), und auch bei Dynacord hab ich es schon mal gesehen. Vermutlich ist sowas auch in diesen Versandhaus-"Profi"-Boxen (1000 Watt für 150 Euro ... :D ) eine gern praktizierte (und notwendige ?) Lösung.

    Die Lampen erhöhen ab einem gewissen Pegel ihren Widerstand und begrenzen dadurch die Leistung im Horn (ist irgendwie sogar Kompression, da es ja nicht sprunghaft "passiert") ... und verschieben auch die Trennfrequenz für das Hörnchen, da die Weiche eine andere Last "sieht".

    +++ Ich selbst finde diese Dinger scheußlich - eine Begrenzung durch aktive Limiter finde ich besser. +++

    ... außerdem:

    1. Wer Hörner durch Feedback abschießt, sollte mal über eine bessere Aufstellung nachdenken oder dem Mucker (bei Floormonis) eines auf die Fr... geben.

    2. Wenn Hörner durch zu hohe Pegel (oder etwa durch Endstufenclipping ??? :D ) zerstört werden, ist am Konzept der Anlage (wenn es denn sowas gibt ... :cry: ) irgendwas "falsch".
    Meine persönliche Meinung: Wer eine Endstufe in die Grütze fährt (d.h. LED will einfach nicht mehr ausgehen ...) - und es nicht merkt, sollte sich ein anderes Hobby suchen - denn: in solchen Fällen helfen auch keine Sofitten ...

    Wer Sofitten zum "Überleben" der Lautsprecher braucht, ist für mich mit einem Blinden vergleichbar, der mit einer Dampfwalze durch einen Supermarkt fährt ...


    Viele Grüsse sendet

  • shoot-out labsub pics

    • Sound-Klinik
    • 13. Januar 2004 um 08:32
    Zitat von "maha"

    ...
    Aber bis wohin drückt er sie abwärts? Bis Leistungsanpassung vorliegt! Geht natürlich nur bei einem OPTIMALEN Horn.

    Alle Kräfte und Gegenkräfte samt deren Phasenlage einbeziehen!!!

    ... tja, und da es (meines Wissens ...) nur "wenig" optimale Hörner gibt, ist dies wohl DAS Problem (... es gibt übrigens auch Überanpassung - Beispiel: Bauschaum ... :wink: ).

    Als ich daran ging, einen Bass-Hybriden zu berechnen, war bei mir ein gewisser Widerwille, da ein "richtiges" (und möglichst ideales ... :( ) Horn im Zeitverhalten einfach besser ist (bzw. - theoretisch - sein MUSS).

    Die harte Realität (Transportgewicht und -größe) überzeugte mich aber dann, mich doch besser mehr an die realen Gegebenheiten zu orientieren.

    In der Praxis ist der Entwurf nach Leach (für "richtige" Hörner) m.e. ein guter Einstieg - aber erst DANN beginnt eigentlich die Entwicklung (... wo falten - wie lang - wie Druckkammer aufbauen - wie paßt alles in eine Kiste - ...).
    Die Betrachtungsweise mit akustischen Impedanzen ist dabei sehr hilfreich und Messungen der elektrischen Impedanz helfen dabei, die Qualität der akustischen Anpassung zu überprüfen.

    Viele Grüsse sendet

  • shoot-out labsub pics

    • Sound-Klinik
    • 13. Januar 2004 um 08:32
    Zitat von "maha"

    ...
    Aber bis wohin drückt er sie abwärts? Bis Leistungsanpassung vorliegt! Geht natürlich nur bei einem OPTIMALEN Horn.

    Alle Kräfte und Gegenkräfte samt deren Phasenlage einbeziehen!!!

    ... tja, und da es (meines Wissens ...) nur "wenig" optimale Hörner gibt, ist dies wohl DAS Problem (... es gibt übrigens auch Überanpassung - Beispiel: Bauschaum ... :wink: ).

    Als ich daran ging, einen Bass-Hybriden zu berechnen, war bei mir ein gewisser Widerwille, da ein "richtiges" (und möglichst ideales ... :( ) Horn im Zeitverhalten einfach besser ist (bzw. - theoretisch - sein MUSS).

    Die harte Realität (Transportgewicht und -größe) überzeugte mich aber dann, mich doch besser mehr an die realen Gegebenheiten zu orientieren.

    In der Praxis ist der Entwurf nach Leach (für "richtige" Hörner) m.e. ein guter Einstieg - aber erst DANN beginnt eigentlich die Entwicklung (... wo falten - wie lang - wie Druckkammer aufbauen - wie paßt alles in eine Kiste - ...).
    Die Betrachtungsweise mit akustischen Impedanzen ist dabei sehr hilfreich und Messungen der elektrischen Impedanz helfen dabei, die Qualität der akustischen Anpassung zu überprüfen.

    Viele Grüsse sendet

  • Messmikrofone kalibrieren

    • Sound-Klinik
    • 13. Januar 2004 um 08:14
    Zitat von "TomyN"

    Hi Manfred,

    das finde ich wirklich toll, dass du sowas anbietest. Könntest Du Dir auch vorstellen, Mikrofone für mein Messystem (http://www.take-sat.de) zu kalibrieren?
    SATlive unterstützt keine 'echte' absolute SPL Messung, denn das halte ich bei einem normalen PC gestütztem Messsystem wegen der vielen Unwägbarkeiten (Einstellung der Lautstärkeregler etc.) für unrealistisch.

    Tomy

    Hallo Tomy,

    das mit dem Kalibrieren ist sicher kein Problem. Die Details, wie Du die Daten brauchst, können wir ja mal per eMail oder telefonisch abklären.

    Das Messmikrofon ist für Klasse 0- und 1-Messungen spezifiziert.
    Der Frequenzverlauf ist im Bereich 5 Hz bis 16 kHz +/-1 dB ... im Bereich 3,15 Hz bis 40 kHz +/- 2,0 dB linear.
    Bei normalen Temperaturen verändert sich die Empfindlichkeit in etwa 1000 Jahren um max. 1 dB.

    Zu Absolut-SPL-Messungen:
    Um Boxen wirklich miteinander vergleichen zu können (Wirkungsgrad ...), sind Absolutmessungen schon nützlich. Mit meinem MLSSA geht es recht einfach, da ich über eine Referenzmessung (Endstufenausgang) eine Bezugsgröße habe. Zusammen mit der einzugebenden Mikrofonempfindlichkeit ergibt das dann den SPL-Wert.

    Sowas müßte doch prinzipiell auch mit Deinem Sytem machbar sein ?

    Viele Grüsse sendet

  • Websites von guten Bands... (Bitte posten )

    • Sound-Klinik
    • 12. Januar 2004 um 09:02

    ... ein sehr professioneller Performer und Multi-Instrumentalist (Trompete, Keys, Flöte, Gitarre ...) mit Sängerin - "Spezialitäten" sind französische Pos-Songs und Chansons, Mucke für Weinfeste ... aber auch gängige (internat. und deutsche) Pop-Mucke.

    Website: http://www.raphax.de

    Der Mann ist übrigens Franzose, lebt seit über 20 Jahren in Deutschland - und hat einen guten Geschmack, was das Equipment angeht (LS-Systeme von der Sound-Klinik ... :wink: )

    Viele Grüsse sendet

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    • Sound-Klinik
    • 12. Januar 2004 um 09:02

    ... ein sehr professioneller Performer und Multi-Instrumentalist (Trompete, Keys, Flöte, Gitarre ...) mit Sängerin - "Spezialitäten" sind französische Pos-Songs und Chansons, Mucke für Weinfeste ... aber auch gängige (internat. und deutsche) Pop-Mucke.

    Website: http://www.raphax.de

    Der Mann ist übrigens Franzose, lebt seit über 20 Jahren in Deutschland - und hat einen guten Geschmack, was das Equipment angeht (LS-Systeme von der Sound-Klinik ... :wink: )

    Viele Grüsse sendet

  • shoot-out labsub pics

    • Sound-Klinik
    • 12. Januar 2004 um 08:56
    Zitat von "Jens Droessler"

    Tom Danley, der Entwickler der Subs, sagt ganz eindeutig, dass durch sein Horn die Impedanz des einzelnen LS verdoppelt wird. Aus den 4 Ohm werden 8 Ohm, und deshalb werden zwei Stück parallel geschaltet. Ich weiß, dass es anders sein sollte, aber er hat es nachgemesen.
    ...

    ... es muß nicht anders sein - im Übertragungsbereich eines non-vented Horns liegt bei richtiger Auslegung die Resonanzüberhöhung (wenn kein Trichter "da" wäre ...) durch die geschlossene Rückkammer, welche dann durch den Trichter wieder bedämpft und absinkt (Masse).

    Die geschlossene Kammer macht im Bereich der Resonanzfrequenz also die elektrische Impedanz höher - erst der Trichter "drückt" sie dann wieder "abwärts".
    Ich sagte ja, daß man nicht nur den Trichter allein sehen darf ...

    Viele Grüsse sendet

  • shoot-out labsub pics

    • Sound-Klinik
    • 12. Januar 2004 um 08:56
    Zitat von "Jens Droessler"

    Tom Danley, der Entwickler der Subs, sagt ganz eindeutig, dass durch sein Horn die Impedanz des einzelnen LS verdoppelt wird. Aus den 4 Ohm werden 8 Ohm, und deshalb werden zwei Stück parallel geschaltet. Ich weiß, dass es anders sein sollte, aber er hat es nachgemesen.
    ...

    ... es muß nicht anders sein - im Übertragungsbereich eines non-vented Horns liegt bei richtiger Auslegung die Resonanzüberhöhung (wenn kein Trichter "da" wäre ...) durch die geschlossene Rückkammer, welche dann durch den Trichter wieder bedämpft und absinkt (Masse).

    Die geschlossene Kammer macht im Bereich der Resonanzfrequenz also die elektrische Impedanz höher - erst der Trichter "drückt" sie dann wieder "abwärts".
    Ich sagte ja, daß man nicht nur den Trichter allein sehen darf ...

    Viele Grüsse sendet

  • shoot-out labsub pics

    • Sound-Klinik
    • 8. Januar 2004 um 15:46

    ... wenn einem Lautsprecher Energie "entzogen" wird (z.B. durch höheren Strahlungswiderstand !), dann sinkt die elektrische Impedanz.
    Beispiel: Bei einer BR-Kiste entzieht der Resonator dem LS-Chassis im Bereich der Abstimmfrequenz Energie (... dadurch Impedanzsenke !)

    Bei den Frequenzen allerdings, wo der LS Energie "zurückbekommt" (z.B. bei zu kurzen Hörnern bzw. einseitig offenem Rohr - Stichwort: Orgelpfeife ...) steigt bei den entsprechenden Frequenzen die elektrische Impedanz an. Die geschlossene Rückkammer eines Horns wirkt für sich alleine wie eine geschlossene Box (... und ergibt dann eine Resonanzfrequenz, die etwas höher als die Free-Air-Resonanzfrequenz ist - die Impedanz in diesem Bereich ist dann höher ...).
    Erst der Trichter "drückt" dann diesen Impedanzanstieg wieder "runter" (erhöhter Strahlungswiderstand :lol: ).

    Es sind halt mehrere Effekte, die sich bei einer realen Box auswirken.
    Grundsätzlich kann man jedenfalls bei der Impedanzmessung gut erkennen, wie gut das Design einer Basskiste gelungen ist.

    Viele Grüsse sendet

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
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