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Beiträge von Sound-Klinik

  • Linearray

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 12:29

    ... die Probleme würden sicher nicht nur den Hochtonbereich betreffen.

    Wenn Du mehrere Kisten übereinander in einer Zeile betreibst, mußt Du eine durchgehende Schallabstrahlung - idealerweise über den kompletten Frequenzbereich - hinbekommen.
    "Löcher" in dieser Linie machen sich - besonders im Präsenzbereich - unangenehm und - je nach Abhörposition unterschiedlich stark (Interferenz) - bemerkbar.

    Die Trennfrequenz in den Tops sollte möglichst tief sein, um dadurch im Übernahmebereich (keine zu kurzen Wellenlängen !) weniger Probleme zu bekommen. Ich persönlich würde sowas wohl eher mit Hörnern versuchen.

    Viele Grüsse sendet

  • Linearray

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 12:29

    ... die Probleme würden sicher nicht nur den Hochtonbereich betreffen.

    Wenn Du mehrere Kisten übereinander in einer Zeile betreibst, mußt Du eine durchgehende Schallabstrahlung - idealerweise über den kompletten Frequenzbereich - hinbekommen.
    "Löcher" in dieser Linie machen sich - besonders im Präsenzbereich - unangenehm und - je nach Abhörposition unterschiedlich stark (Interferenz) - bemerkbar.

    Die Trennfrequenz in den Tops sollte möglichst tief sein, um dadurch im Übernahmebereich (keine zu kurzen Wellenlängen !) weniger Probleme zu bekommen. Ich persönlich würde sowas wohl eher mit Hörnern versuchen.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 08:33

    ... es geht hier zwar um Selbstbau - aber : Findet Ihr diese Sachen mit vielen kleinen Chassis nicht irgendwie total praxisfremd (... für ein PA-Forum ...) ?

    In einem HiFi-Forum ist es ja üblich, daß man mit exotischen Ideen experimentiert, die dann "alles-bisher-dagewesene-in-den-Schatten-stellen " (...zum x-ten Mal ... :wink: ) - aber bei PA-Systemen ?

    Generelle Statements, daß man mit 2-Wege-Tops prinzipiell kein gutes Ergebnis erzielen kann, sind doch Quatsch. Die Ursachen, warum viele 2-Wege-Systeme schlecht klingen, sind nicht zueinander passende (oder einfach qualitativ miese ...) Chassis und chaotische F-Weichen.

    Bei jeder Trennung (ob passiv Weiche oder mit Controller) treten Effekte im Zeitbereich und im Abstrahlverhalten auf (Stichworte: Leistungs-, Schalldruck- und Phasenfrequenzgang ...), die immer irgendwie auch negative Auswirkungen haben. Die "Kunst" ist dann, diese möglichst klein zu halten.

    Schon mit unterschiedlichen Filterquarateristiken (... ich rede dabei übrigens nicht nur von der Flankensteilheit !) können das Abstrahlverhalten im Übergangsbereich stark beeinflussen - aber über sowas redet hier kein Mensch (... oder ist mir bisher nicht aufgefallen ...) - wieso eigentlich ?

    Ich will ja nichts gegen "innovatives Basteln" sagen - aber: es entsteht für Einsteiger (die sowas dann lesen ...) doch schnell der Eindruck, alles hängt nur von der "richtigen" Chassismarke, der "richtigen" Größe (1", 2" usw.) und dem "richtigen" Gehäuse ("... hat einer mal eine Zeichnung von ...") und möglichst vielen "Wegen" ab.

    ... und dann lese ich Beiträge wie "ich hab die Chassis A und B - kann mir einer dafür eine Weiche empfehlen/berechnen" oder "wer hat damit schon mal eine Kiste gebaut und hat Erfahrung ...".

    Allein die Bedeutung der Abstimmung (... mein Eindruck aufgrund vieler Beiträge ...) wird total unterschätzt. Alles soll dann mit Equalizing ("Einrauschen" mit Terzanalyzer ... :D ) oder irgendeinem Controller (eingemessen durch "professionelle" Mess-Software und Soundkarte "... nein, den ablosuten SPL kann ich nicht messen ..." :wink: ) "geradegerichtet" werden.

    Ich hatte in diesem Sommer einen (offensichtlich professionellen !!!) Beschaller aus dem Vogtland hier (... für den ich auch maßgeschneiderte, ventangekoppelte Hybridbässe berechnet hatte ...).
    Er kam mit diesen Limmer-Tops (Konus und Horn "in einem" ...) an ... und hatte dafür bereits eine Passivweiche (ich weiß nicht wie ...) "berechnet" und eingebaut.
    Er wollte das dann mit seinem Controller "glattbügeln", was aber nicht 100-prozentig funktionieren konnte, weil er sich durch seine Weiche einen Interferenzeinbruch im Übernahmebereich eingefangen hatte.
    Wir fanden beim Einmessen mit MLSSA dann allerdings einen brauchbaren Kompromiss, mit dem er sicher "leben" kann ...

    Mit einer ordentlich designten Passivweiche UND eingemessenen Controller hätte er wohl ein exzellentes System gehabt.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 08:33

    ... es geht hier zwar um Selbstbau - aber : Findet Ihr diese Sachen mit vielen kleinen Chassis nicht irgendwie total praxisfremd (... für ein PA-Forum ...) ?

    In einem HiFi-Forum ist es ja üblich, daß man mit exotischen Ideen experimentiert, die dann "alles-bisher-dagewesene-in-den-Schatten-stellen " (...zum x-ten Mal ... :wink: ) - aber bei PA-Systemen ?

    Generelle Statements, daß man mit 2-Wege-Tops prinzipiell kein gutes Ergebnis erzielen kann, sind doch Quatsch. Die Ursachen, warum viele 2-Wege-Systeme schlecht klingen, sind nicht zueinander passende (oder einfach qualitativ miese ...) Chassis und chaotische F-Weichen.

    Bei jeder Trennung (ob passiv Weiche oder mit Controller) treten Effekte im Zeitbereich und im Abstrahlverhalten auf (Stichworte: Leistungs-, Schalldruck- und Phasenfrequenzgang ...), die immer irgendwie auch negative Auswirkungen haben. Die "Kunst" ist dann, diese möglichst klein zu halten.

    Schon mit unterschiedlichen Filterquarateristiken (... ich rede dabei übrigens nicht nur von der Flankensteilheit !) können das Abstrahlverhalten im Übergangsbereich stark beeinflussen - aber über sowas redet hier kein Mensch (... oder ist mir bisher nicht aufgefallen ...) - wieso eigentlich ?

    Ich will ja nichts gegen "innovatives Basteln" sagen - aber: es entsteht für Einsteiger (die sowas dann lesen ...) doch schnell der Eindruck, alles hängt nur von der "richtigen" Chassismarke, der "richtigen" Größe (1", 2" usw.) und dem "richtigen" Gehäuse ("... hat einer mal eine Zeichnung von ...") und möglichst vielen "Wegen" ab.

    ... und dann lese ich Beiträge wie "ich hab die Chassis A und B - kann mir einer dafür eine Weiche empfehlen/berechnen" oder "wer hat damit schon mal eine Kiste gebaut und hat Erfahrung ...".

    Allein die Bedeutung der Abstimmung (... mein Eindruck aufgrund vieler Beiträge ...) wird total unterschätzt. Alles soll dann mit Equalizing ("Einrauschen" mit Terzanalyzer ... :D ) oder irgendeinem Controller (eingemessen durch "professionelle" Mess-Software und Soundkarte "... nein, den ablosuten SPL kann ich nicht messen ..." :wink: ) "geradegerichtet" werden.

    Ich hatte in diesem Sommer einen (offensichtlich professionellen !!!) Beschaller aus dem Vogtland hier (... für den ich auch maßgeschneiderte, ventangekoppelte Hybridbässe berechnet hatte ...).
    Er kam mit diesen Limmer-Tops (Konus und Horn "in einem" ...) an ... und hatte dafür bereits eine Passivweiche (ich weiß nicht wie ...) "berechnet" und eingebaut.
    Er wollte das dann mit seinem Controller "glattbügeln", was aber nicht 100-prozentig funktionieren konnte, weil er sich durch seine Weiche einen Interferenzeinbruch im Übernahmebereich eingefangen hatte.
    Wir fanden beim Einmessen mit MLSSA dann allerdings einen brauchbaren Kompromiss, mit dem er sicher "leben" kann ...

    Mit einer ordentlich designten Passivweiche UND eingemessenen Controller hätte er wohl ein exzellentes System gehabt.

    Viele Grüsse sendet

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 07:54
    Zitat von "FNR"

    ...
    - ein Grund ist das evtl. gleichschwingen der Membranen und der daraus evtl. theoretisch resultierende Klanggewinn
    - ein Grund ist die etwas tiefere Übetragungsfähigkeit / Resonanz des "neuen" Lautsprechers

    Hallo Frank,
    einen "Klanggewinn wirst Du wohl nicht erzielen - man bekommt durch die Kombination von zwei gleichen Chassis lediglich "EIN neues" Chassis mit anderen T/S-Parametern (halbiertes Vas).

    Die Resonanzfrequenz ändert sich dabei übrigens nicht ...

    Viele Grüsse sendet

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 07:54
    Zitat von "FNR"

    ...
    - ein Grund ist das evtl. gleichschwingen der Membranen und der daraus evtl. theoretisch resultierende Klanggewinn
    - ein Grund ist die etwas tiefere Übetragungsfähigkeit / Resonanz des "neuen" Lautsprechers

    Hallo Frank,
    einen "Klanggewinn wirst Du wohl nicht erzielen - man bekommt durch die Kombination von zwei gleichen Chassis lediglich "EIN neues" Chassis mit anderen T/S-Parametern (halbiertes Vas).

    Die Resonanzfrequenz ändert sich dabei übrigens nicht ...

    Viele Grüsse sendet

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 11. Dezember 2003 um 22:13

    Hallo Herbie,

    wie ich bereits weiter oben schrieb: man spart Gehäusevolumen !

    Viele Grüsse sendet Dir

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 11. Dezember 2003 um 22:13

    Hallo Herbie,

    wie ich bereits weiter oben schrieb: man spart Gehäusevolumen !

    Viele Grüsse sendet Dir

  • Anlage bis ca. 1500 Leute

    • Sound-Klinik
    • 11. Dezember 2003 um 20:16
    Zitat von "rockline"

    ... Große Stacks sind für "laut" gemacht, und so werden sie in aller Regel auch eingesetzt - dass wissen wir beide ganz genau :wink:

    ... wenn der Kunde sowas unbedingt entwickelt haben will, sag ich natürlich nicht nein ... ich hab zwar mal gefragt, für was er sowas einsetzen will ...

    Als er die Anlage dann in Varel in einem Disco-Zelt zum ersten Mal eingesetzt hat und schnell Ärger mit den Bands auf anderen Bühnen bekommen hat, "beichtete" er mir hinterher dann, daß es "etwas kleiner" wohl auch "getan" hätte.

    Mir hat es zumindest Spaß gemacht, mal ein so pegelfestes Top zu stricken - welches "in sich" auch noch mit passiver Weiche "läuft" (... und dabei so "glatt" geworden ist, daß es keinen Summen-EQ braucht :lol: ).

    Aber: Ich würde mit solchen (Krawall-) Trümmern nicht jede Woche losziehen (... ich mag es halt etwas transportabler !).

    Viele Grüsse sendet

  • Freifeldabstrahlung; 2pi oder 4pi?

    • Sound-Klinik
    • 11. Dezember 2003 um 15:39
    Zitat von "Ton_Opa"

    Im Nahfeld nimmt die Schall-Intensität nur mit 3dB pro Entfernungsverdoppellung ab.

    Das bedeutet: Bässe bleiben über weitere Distanzen gleichmäßiger.

    3 dB sind es strenggenommen nur bei (im Verhältnis zur Wellenlänge) "sehr langen" Linienstrahlern - im Nahfeld großer Bass-Stacks (die nicht nur hoch, sondern auch "breit" sind ...) fällt der Schallpegel im Nahfeld sogar mit deutlich weniger als 3 dB pro Abstandsverdopplung ab (... die Wellenfront ist kaum gekrümmt und somit haben wir - wenigsten im Nahbereich - fast ebene Wellen).

    Viele Grüsse sendet

  • Anlage bis ca. 1500 Leute

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 21:06
    Zitat von "rockline"


    Hehe.....Mr.Sound Klinik.......erwischt :lol: ......ich denke wir machens nicht so laut??

    In anbetracht unserer Diskussion im "muß das so laut" Thread mußte ich grad doch schon grinsen.......

    Hallo Stefan,

    leider hast Du unterschlagen, daß die beiden (bekn..) DJs - die im Wechsel mit uns spielten - dann immer "richtig Gas" gegeben haben (meistens oberhalb Schmerzgrenze ...).
    Außerdem bin ich wirklich kein Freund von (diesen krawalligen ...) Stadtfesten. Wir hätten dieses Jahr auch wieder auf dem Schloßplatz spielen können - hatten dann aber "keinen Termin mehr frei" und beschränkten uns auf EINEN Job in der Innenstadt (... für die Oldenburger: am Leffers-Eck) ...

    Außerdem: Da ich die Anlage erst einige Monate vorher entwickelt hatte, mußte ich sie ja wenigstens mal "ausprobieren" :wink: (... wie weit sie denn so "reicht").

    Natürlich haben wir nicht die ganze Zeit sooo laut Livemucke gemacht.

    Viele Grüsse sendet

  • Crest Faktor

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 18:10

    ... der Crestfaktor sagt nichts über den Lautsprecher, sondern über das z.B. für Belastbarkeitsmessungen eingesetzte Mess-Signal (Rauschen !) aus.

    Viele Grüsse sendet

  • Brauche hilfe bei einer Jugendsünde

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 09:17

    Hier eine (günstige - z.T. auch in Industriekisten praktizierte ...) Pfuschlösung für diesen (nicht ganz so BR-tauglichen) LS:

    1. Kiste mit 100 Liter Nettovolumen bauen - LS-Ausschnitt und BR-Vent mit ca. 11 cm Durchmesser (bei 18 mm Wandstärke) reinsägen.

    2. einen Stoffsack mit etwa 50 ... 70 Litern Glaswolle locker !!! (... oder Steinwolle - etwas auseinanderpflücken, nicht gepresst !) füllen und ab damit in die Kiste - aber nicht in die Nähe des Vents.

    Die in gängigen Programmen "vorhergesagte" Überhöhung von 7 ... 8 dB dürfte durch diese "Maßnahme" dann kein Problem mehr sein.

    Viele Grüsse sendet

  • Brauche hilfe bei einer Jugendsünde

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 09:17

    Hier eine (günstige - z.T. auch in Industriekisten praktizierte ...) Pfuschlösung für diesen (nicht ganz so BR-tauglichen) LS:

    1. Kiste mit 100 Liter Nettovolumen bauen - LS-Ausschnitt und BR-Vent mit ca. 11 cm Durchmesser (bei 18 mm Wandstärke) reinsägen.

    2. einen Stoffsack mit etwa 50 ... 70 Litern Glaswolle locker !!! (... oder Steinwolle - etwas auseinanderpflücken, nicht gepresst !) füllen und ab damit in die Kiste - aber nicht in die Nähe des Vents.

    Die in gängigen Programmen "vorhergesagte" Überhöhung von 7 ... 8 dB dürfte durch diese "Maßnahme" dann kein Problem mehr sein.

    Viele Grüsse sendet

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 08:57

    ... wenn Du zwei Bässe zusammen (also quasi wie ein Chassis) betreibst, halbiert sich Vas (wg. Verdopplung der Rückstellkraft bei unveränderter Fläche).
    Die Resonanzfrequenz fs und Gesamtgüte Qms verändern sich nicht und haben den gleichen Wert wie bei einem einzelnen Chassis (f hängt ab vom Verhältnis aus Rückstellkraft und bewegte Masse ... da sich beides verdoppelt, bleibt fs gleich ...).

    Der Vorteil ist dabei, daß man kleinere Gehäusevolumen braucht - der Leistungsbedarf verdoppelt sich dagegen (also "neuer" Wirkungsgrad: - 3 dB ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Isobaric mit Kappa 15 LF ??

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 08:57

    ... wenn Du zwei Bässe zusammen (also quasi wie ein Chassis) betreibst, halbiert sich Vas (wg. Verdopplung der Rückstellkraft bei unveränderter Fläche).
    Die Resonanzfrequenz fs und Gesamtgüte Qms verändern sich nicht und haben den gleichen Wert wie bei einem einzelnen Chassis (f hängt ab vom Verhältnis aus Rückstellkraft und bewegte Masse ... da sich beides verdoppelt, bleibt fs gleich ...).

    Der Vorteil ist dabei, daß man kleinere Gehäusevolumen braucht - der Leistungsbedarf verdoppelt sich dagegen (also "neuer" Wirkungsgrad: - 3 dB ...).

    Viele Grüsse sendet

  • kleiner Herstellervergleich

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 08:33

    ... diese Verallgemeinerung bei "Marken" ist sicher etwas problematisch.

    1. Peavey ist relativ preiswert, das eingesetzte Material ist nicht Spitzenklasse - aber für den Preis gibt es brauchbare Modelle.

    2. Über KME hab ich selbst schon auf dem Bremer Freimarkt gespielt - die Systeme müssen entzerrt werden, um erträglich zu sein. Man kann damit arbeiten, aber es sind von der Abstimmung her alles andere als Spitzensysteme.

    3. Tja ... H&K ... mich stört, daß bei einigen Systemen zwar halbwegs gutes Material verbaut wird, aber die Durchsetzungsfähigkeit im Sprachbereich bei allen Systeme, die ich bisher auf Veranstaltungen gehört habe, mangelhaft ist.

    Ich hab einige Systeme gemessen und festgestellt, daß der Präsenzbereich (absichtlich ?) leicht unterbelichtet ist, damit der subjektive Klangeindruck (bei Vorführungen im Laden ?) schön "rund" und "voll" ist.

    Ich finde diese (nicht nur von H&K betriebene) Art der Abstimmung praxisfremd. Vielleicht vekauft man so im Laden mehr Systeme (bei Vorführungen mit der Lieblings-CD) - auf Veranstaltungen - mit Umgebungslärm - ist sowas total daneben.

    ... noch eine Anmerkung zu JBL: Es gibt sehr gute Chassis und Systeme von JBL. Das Unternehmen hat sehr viel Know-How - aber: es gibt auch im Billigsegment richtige "Krücken". Eines der schlimmsten Systeme sind diese aktiven Plastikboxen. Ich hab die mal auf einem Stadtfest (Oldenburg) "erlebt".

    Der beste Weg: Systeme auf Veranstaltungen ausprobieren - alles andere ist Unsinn !

    Viele Grüße sendet

  • Welche der folgenden Boxen würdet ihr kaufen/empfehlen/abrat

    • Sound-Klinik
    • 10. Dezember 2003 um 08:20

    ... ich finde die Fragestellung etwas problematisch, weil:

    - welche Art von Musik soll übertragen werden ... oder nur Sprache ?
    - welche Location (Schützenhalle, Open-Air, Zeltveranstaltung ...) ?
    - welche Größenordnung (Reichweite, zu erwartender Umgebungslärm) ?

    ... denn sonst werden (wieder mal ...) nur einige - teilweise kontroverse - persönliche Meinungen über die o.g. Kisten kommen. Uns sowas hilft niemandem.

    Den Vorschlag mit dem "Ausleihen" finde ich gut - allerdings aus einem anderen Grund: Bei der Gelegenheit kann ausprobiert werden, was denn überhaupt für die Jobs benötigt wird und ausreichend ist.

    Viele Grüsse sendet

  • Anlage bis ca. 1500 Leute

    • Sound-Klinik
    • 9. Dezember 2003 um 21:28
    Zitat von "MarcoBrockmeyer"

    Das kann gut sein, ist bestimmt auch RMS gemeint. Aber wenn du weitergelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, das ich die Anlage garnicht verkaufe.
    Ich bin im Netz drauf gestoßen und dachte mir sie passt zum Thema weil ja einer sone Anlage sucht...

    ... ich dachte jetzt, daß Marco Dein "Künstlername" hier im Forum ist, und Du im wahren Leben anders heißt ... (ich heiße ja mit Vornamen auch nicht "Sound" :D ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 9. Dezember 2003 um 21:22

    ... jedes (!) Lautsprechersystem ist irgendwie ein Kompromiss.
    Ich sagte ja bereits, daß ich z.B. bei einer Studioabhöre auch anders vorgehe (... andere Komponenten).

    Daß ein guter 12"er kein so guter Mitteltöner wie ein guter 6"er ist, ist für mich keine neue Erkenntnis - denn: Ich kenne die Schwachpunkte - und Stärken - vieler LS-Konzepte und versuche immer, einen möglichst guten Kompromiss zu finden.

    Bei der Entwicklung eines LS-Systems muß man sich über den geplanten Einsatzzweck im Klaren sein. Will ich ein möglichst universelles, halbwegs belastbares System haben, dann nehme ich vielleicht einen 12"er mit einem 1,5"-Horn (... ich bin absolut KEIN 2"-Fan ...) und kombiniere das dann mit einem passenden Bass-System.

    Wenn ich dagegen eine Sprachkiste für ein Schwimmbad brauche, wird es sicher was anderes werden. Es kommt eben auf den geplanten Einsatzzweck an.


    Viele Grüse sendet

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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