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Beiträge von Sound-Klinik

  • Abstimmung v. Monitorboxen Geschmackssache?

    • Sound-Klinik
    • 26. November 2003 um 16:46

    ... ein Monitor sollte möglichst linear (unverfärbt ...) arbeiten - und dies möglichst konstant über den benötigten Abstrahlwinkel (Arbeitsbereich wg. Bühnengröße etc.).

    Ein Monitor, der dies leisten kann, wird auch wenig Feedbackstress verursachen. Da ich selbst nur mit solchen Monitoren arbeite, brauche ich nicht mal einen EQ im Monitorweg und habe immer eine exzellente Kontrolle.

    125 dB ist schon heftig.
    "Musiker", die "sowas" wirklich brauchen, sind entweder taub - oder merken sowieso nichts mehr (... und alle Gegenargumemte wie "ich arbeite mit profesionellen Musikern aus England, die ..." ändern an den Tatsachen auch nichts ...).

    Ich würde mich auf einer solchen Bühne jedenfalls nicht länger als wenige Sekunden - wenn überhaupt - aufhalten.

    Viel Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 20:47

    ++ Erfahrungsbericht vom Hörtest in akustisch sehr "heikler" Kirche ++

    Heute nachmittag hatte ich einen Vorführtermin mit zwei Cardioidstrahlern in einer extrem halligen Kirche in Delmenhorst.

    Die Gemeinde hatte vor knapp zwei Jahren eine neue Anlage von einem ortsansässigen Betrieb installiert bekommen - der Pfarrer war dennoch neugierig auf meine Schallstrahler, da die installierte Anlage große Probleme macht (Rückkopplung, schlechte Sprachverständlichkeit ...) und der vor knapp zwei Jahren mit der Installation beauftragte Betrieb schon mehrfach am Digitalcontroller Änderungen vorgenommen hat (... allerdings wohl ohne spürbaren Erfolg, denn ich wurde in den letzen Monaten vom Pfarrer mehrfach angerufen, ob ich vielleicht mit einer günstigen, "einfache Lösung" helfen kann ...).

    Die derzeitige Installation besteht aus zwei kleinen PA-Kisten (vorn) - vermutlich bestückt mit 10" oder 12" mit 3/4"-Horn ... und mehreren, an den Säulen angebrachten kleinen Wandlautsprechern (Größe etwa wie Control-1). Angetrieben wird alles mit einem Digitalcontroller, einen Sabine-Feedbacksuppressor (der allerdings keine Wirkung zeigt) und mehreren Endstufen. Es lassen sich mehrere Controller-Einstellungen (Kirche voll - halbvoll - leer ...) aufrufen.

    Meine Cardioidstrahler habe ich vorn im Bereich der Treppe zum Altarraum aufgestellt (in die Nähe der Haupt-LS der Installation). Verwendet wurde eine PLX-2402, ein preiswerter 4-Kanal-Mixer, ein TG-X58 und ein Sennheiser 66er-Richtrohrmikro (K6-Serie) für den Altar.

    Im Gegensatz zur installierten Anlage habe ich weder beim Mixer noch beim K6-Richtrohr eine Tiefenabsenkung (!!!) vorgenommen - alle Mikros liefen also ohne Subsonic-Filter und mit linearer Klangeinstellung am Mixer (d.h. Signalweg komplett "flat").

    1. TG-X:
    Wenn man mit dem TG-X im Hauptschiff war, war die Stimme - im Gegensatz zur Installation (die "unten herum" im Frequenzgang stark begrenzt wurde) - sehr natürlich. Bei vergleichbarer Klangeinstellung (leichte Tiefenabsenkung) war der Nachhall mit den Cardioidstrahlern geringer als bei der Installation.
    Hinter den Lautsprechern (Altarraum) fiel die Tiefenwidergabe erwartungsgemäß sehr stark ab (Cardioide !) und man konnte mit dem Mikro in einem Meter Abstand hinter der Box herumlaufen - und sogar das Mikro auf die Box richten, ohne daß es im unteren Frequenzbereich koppelte.

    2. Das Richtrohr (Position einmal auf dem Altar - einmal Rednerpult im Abstand von ca. 1,5 m von den Strahlern ...) wurde mit größerem Abstand (ca. 30 cm) besprochen. Da die Cardioidstrahler weniger Schallenergie im Bereich unter 1 kHz in den Altarraum strahlen, war die erzielbare Lautstärke (bevor Feedback einsetzte) spürbar höher als bei der Festinstallation (trotz Tiefenabsenkung ...).

    Fazit:
    Die in den Messungen bereits erkennbare Richtwirkung ab etwa 150 Hz bringt in halligen Räumen auch in der Praxis deutliche Vorteile. Gerade im Grundtonbereich der menschlichen Stimme lassen sich höhere Wiedergabelautstärken bereits ohne Tiefenabsenkung erzielen.

    Viele Grüsse sendet

  • Batteriebetriebene Phantomspeisung für Messmikros ...

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 11:01

    Hallo Tomy,

    ich hab mir das Teil mal angeschaut - ist wohl eher eine Recording-Lösung für Notebook-Besitzer.
    Zum Messen stören mich die Regler - ich brauche für meine Anwendungen konstante (und reproduzierbare) Verstärkung, um auch Absolutpegel messen zu können (... sonst müßte ich immer vorher den gerade eingestellten Gain messen).

    Da das Gerät ohne Notebook wohl nicht funktioniert (... bist Du sicher, daß keine externe Spannungsversortgung notwendig ist ?) und viele Features hat, die ich nicht brauche ... und dann auch noch fast 180 Dollar kostet - ist das Teil - wenigstens für mich - nicht so interessant.

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 10:50

    Hallo Thorsten,

    auf die kurze Hördistanz brauchst Du im Pavillon sicher keine Delayline (... obwohl: eine 2,5 m-Delayline würde sicher witzig aussehen :D ) - aber "etwas" leiser hätte wirklich auch gereicht.

    Daß Du mit Nachbarn Ärger hast, liegt wohl mehr an Deinen Bässen (bzw. dem etwas "individuellen Sound" ...). Tiefe Frequenzen lassen sich nun mal generell nicht so leicht dämmen ... und der Pavillon wirkte vom Gebäude her auf mich auch alles andere als irgendwie "schalldämmend".

    Aber gut - damit must Du ja "leben" ...

    Viele Grüsse sendet Dir

  • Batteriebetriebene Phantomspeisung für Messmikros ...

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 08:57

    ... ich kenne das Teil bisher nicht - welche Features bietet es denn ?

    Mein Anforderungen wären:

    - Phantomspeisung - min. 18.V - besser 24 Volt - noch besser 48 Volt
    - rauscharmer Preamp mit 0 dB - 20 dB - 40 dB Verstärkung (schaltbar)
    - alternativer Betrieb mit EINER (!!!) 9.Volt-Batterie

    - USB-Anschluß brauche ich selbst derzeit nicht (unbedingt) - wäre aber ja für einige User eine willkommene Anschlußmöglichkeit

    Viele Grüsse sendet

  • Subwoofer in vorgegebener Gehäusegröße

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 08:49
    Zitat von "PA-Peter"

    Die Frage ist halt, ob ich mit dem Horn so "allround"-fähig bin?!
    Klappt das auch Stand-Alone?

    ... mit einem "richtigem" Horn wird es draußen (Zelt etc.) wohl zu dünn - in Räumen geht es bei richtiger Aufstellung schon.

    Skalierfähiger (d.h. runter bis eine Kiste pro Seite) sind hybride Lösungen.
    Ich hab schon mit 5-köpfiger Liveband auf kleineren Zeltveranstaltungen (600 ... 800 Gäste - Feuerwehrball in Jever ...) mit nur zwei meiner 18.BRH (Abmessungen 58,5 x 60 x 63 cm) gespielt.

    Ich bin allerdings auch kein Krawallmucker und fahre auf der Tanzfläche selten Pegel über 100 dB (was ja bei den "richtigen Profis" als unprofessionell gilt :wink: ...).

    Ach ja ... ein Zeltwirt, der uns oft bucht, hat wegen einer mit uns konkurierenden Krawallband im letztem Jahr (Der Wirt war für das Ordnungsamt Wiederholungstäter ...) einige Tausend Euro abgedrückt, weil die Band über 110 dB auf die Tanzfläche "geworfen" hat und dabei "erwischt" wurde.

    Viele Grüsse sendet

  • Abnahme von Bass-Amps

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 08:34

    ... speziell mit dem Hartke hab ich noch nicht gearbeitet - aber vielleicht mal was grundsätzliches:

    Oft ist der Sound des Amps soweit o.k. und auch das DI-Signal ist zu gebrauchen. Da es aber im Mucker-"Milieu" sehr verbreitet ist, basslastige PA-Settings zu fahren, dröhnt der Bass dann "vorn" alles dicht.

    Wenn die PA halbwegs neutral arbeitet, dürfte es bei DI-Betrieb keine Probleme geben.

    Obwohl viele Soundtechniker beim Bass ja nur DI-Betrieb kennen, arbeite ich selbst - wenn ich Bass spiele - lieber mit Mikrofonabnahme !
    Jeder, der jetzt "aua" schreit und behauptet "das geht nicht", fährt seine PA vermutlich basslastig und lehnt sowas daher zur Stressvermeidung kategorisch ab. Ich arbeite mit dieser Technik in kleinen Clubs, in Biergärten und auch auf Großveranstaltungen wie z.B. Stadtfeste mit großer PA und mehreren tausend Besuchern.

    Ich benutze einen (alten) Röhren-Amp "Music Man HD-130", eine Doppel-10" (BR mit zwei EVI-10) und nehme ein kleines Kugelmikro (altes PL-6). Am Mischer braucht keine Entzerrung vorgenommen werden. Der Bass-Sound ist (knurrig ...) druckvoll und präzise.
    Ich werde oft von Musikern gefragt, "mit welchen Geräten" ich diesen Sound "hinbekomme" ...

    Viele Grüsse sendet


    Viele Grüsse sendet

  • Batteriebetriebene Phantomspeisung für Messmikros ...

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2003 um 08:07

    ... bei 9.V beträgt die Stromaufnahme der zweistufigen Chargepump (d.h. Batteriespannung + 2 x "fast" Batteriespannung ...) etwa 20 ... 25 mA - bei 5 Volt müssen es dann wohl 5 Stufen (d.h. Versorgungsspannung + 5 x "fast" Versorgungsspannung) sein.

    Die Stromaufnahme - geschätzt - wird dann wohl bei etwa 35 ... 40 mA liegen (und Scanner brauchen bestimmt mehr "Saft").

    Und es gibt bestimmt einige OP-Amps, die bei 5 V schon gut arbeiten.


    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 22:07

    ... bei "richtig" designten Basskisten dürften - abgesehen vom Betrieb im Clipping-Bereich - eher keine Probleme auftreten, die eine Bedämpfung von höheren Frequenzen (durch Noppenschaum o.ä.) erfordern.

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 22:07

    ... bei "richtig" designten Basskisten dürften - abgesehen vom Betrieb im Clipping-Bereich - eher keine Probleme auftreten, die eine Bedämpfung von höheren Frequenzen (durch Noppenschaum o.ä.) erfordern.

    Viele Grüsse sendet

  • Cardiod Loudspeaker - wer weiß was?

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 21:25

    ... Vents strahlen i.d.R. kugelförmig ab - und bei der BR-Abstimmfrequenz dann (durch Phasenumkehr) gleichphasig mit der Chassismembran. Mit BR-Vents lassen sich also eher nicht Cardioid-Kisten realisieren - wobei dsowas im Bassbereich insgesamt sowieso eher problematisch ist (große Wellenlänge ... geringer Strahlungswiderstand ...).

    Es läßt sich zwar prinzipiell realisieren ... aber der erzielbare Wirkungsgrad ist dann doch - bei vertretbaren Gehäusegrößen - sehr begrenzt.

    Viele Grüsse sendet

  • Cardiod Loudspeaker - wer weiß was?

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 21:25

    ... Vents strahlen i.d.R. kugelförmig ab - und bei der BR-Abstimmfrequenz dann (durch Phasenumkehr) gleichphasig mit der Chassismembran. Mit BR-Vents lassen sich also eher nicht Cardioid-Kisten realisieren - wobei dsowas im Bassbereich insgesamt sowieso eher problematisch ist (große Wellenlänge ... geringer Strahlungswiderstand ...).

    Es läßt sich zwar prinzipiell realisieren ... aber der erzielbare Wirkungsgrad ist dann doch - bei vertretbaren Gehäusegrößen - sehr begrenzt.

    Viele Grüsse sendet

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 20:58

    ... und was sagte dabei die Endstufe ?

  • noppenschaumstoff in Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 20:58

    ... und was sagte dabei die Endstufe ?

  • Cardiod Loudspeaker - wer weiß was?

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 20:55

    ... mit digitalen Filtern läßt sich nur ein "Feinschliff" machen - die LS müssen das gewünschte Verhalten überhaupt erst einmal ermöglichen, weil kein Controller das Abstrahlverhalten eines einzelnen LS verändern kann.

    Fazit: die Schallführung "machts" ...

    Viele Grüsse sendet

  • Cardiod Loudspeaker - wer weiß was?

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 20:55

    ... mit digitalen Filtern läßt sich nur ein "Feinschliff" machen - die LS müssen das gewünschte Verhalten überhaupt erst einmal ermöglichen, weil kein Controller das Abstrahlverhalten eines einzelnen LS verändern kann.

    Fazit: die Schallführung "machts" ...

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 20:46
    Zitat von "rockline"

    ...
    Glaub es mir doch einfach, es gibt in der Praxis nicht immer die Möglichkeit unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt überall optimal zu arbeiten.
    Naja, ich stelle doch erhebliche Differenzen der Ansichten und praktischen Erfahrungen fest. Zum einen die ideale Theorie, zum anderen die resultierende, reale Welt.

    Ich glaub es Dir !
    So wie in Europa des 19. Jahrunderts gibt es auch noch heute noch in einigen Ländern Kinderarbeit, wo ja angeblich auch deutsche Firmen (z.B. in China ...) unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten "preisgünstig" fertigen lassen sollen.

    Fazit: Wenn es wirtschaftlich notwendig ist, sollen die Kinder in Schwellen- oder Entwicklungsländer doch mit 13 Jahren ruhig einen krummen Buckel haben - Hauptsache, es ist wirtschaftlich.

    Oder: Ob Kids durch zu laute Pegel in Konzerten mit 30 Jahren ein Hörgerät brauchen, sollte Soundleuten am A... vorbeigehen - Hauptsache, der Job hat genug "abgeworfen". Wer den Kids bedenkenlos 120 dB um die Ohren fegt, mag ja "sehr erfahren" sein, hat aber wenig dazugelernt.

    Ich finde, man sollte mal mehr über mögliche Alternativen nachdenken ... ehe es noch mehr - z.T. auch praxisfremde - Vorschriften und Reglementierungen ... und noch mehr hörgeschädigte junge Erwachsene gibt (... woran es auch wohl keinen Zweifel geben kann !).

    Viele Grüsse sendet

  • Batteriebetriebene Phantomspeisung für Messmikros ...

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 19:52

    ... ich weiß allerdings nicht, wieviel Strom man aus einem USB-Port maximal entnehmen darf. Ich hab bisher nichts gebasteltes angeschlossen - ist die Spannung eigentlich 5 Volt ?

    Viele Grüsse sendet

  • lautstärke bei live-auftritten

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 19:47

    Hallo Stefan,

    das hört sich doch schon mal nicht schlecht an.

    Mir geht es auch gar nicht darum (und ich denke, Du weißt das auch ganz gut ...), wie Ihr Eurer Holz aufstellt.
    Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Du offenbar keine Probleme damit bzw. Hemmungen hast, Kids vor der Bühne die Ohren abzuschießen (... also Deine Bemerkung mit den 120 dB ...).

    Ich höre ja aus Deinen Aufführungen heraus, daß Du es ja "eigentlich" auch nicht ganz so gut findest - aber die bösen Musiker und Auftraggeber zwingen Dich einfach dazu ...

    Diese ganze Argumentation wird auch kein Ergebnis bringen, weil offensichtlich das Bewußtsein fehlt, wie gefährlich hohe Schallpegel sind,

    Ich bin der Meinung, daß man sich nicht einfach rausreden kann mit "die können ja Ohrstöpsel reinstecken" - wobei: Dir ist es wohl "etwas mehr" egal als mir - einigen ist es auch völlig (Stichwort: "Sie mag Musik nur wenn sie laut ist ... wouh wouh wouh") egal.

    Viele Grüsse sendet

  • Subwoofer in vorgegebener Gehäusegröße

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2003 um 19:23

    ... in die Gehäusegröße könnte man doch schon ein "schickes" Hörnchen 'reinbauen (mit 15" - vielleicht sogar - etwas knapp - 18"...).

    Viele Grüsse sendet

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