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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Ein paar Fragen zu JBL EON und Alternativen

    • Sound-Klinik
    • 1. September 2008 um 10:49
    Zitat von "peter schilling"

    ... dann könnt ich versuchen das mit dem eq anzuheben bzw. bei meinen anderen boxen diese Frequenzbereich etwas zu erhöhen um das auszugleichen ...


    Bei Mittelhochtontreibern mit Schwingspulen der "24 mm-Liga" könnte diese Maßnahme bei den Lautstärkevorstellungen mancher DJs zu einem schnellen Ende des Events bzw. einer Dauerbeleuchtung des Schutzlämpchens auf der Weiche führen.
    Merke: Die Hersteller haben sich schließlich etwas dabei gedacht. :grin:

  • Wie "stimmt" ihr eure/die PA???

    • Sound-Klinik
    • 1. September 2008 um 10:40
    Zitat von "hias.h"

    Eine Häufig zu beobachtende Reaktion ist ein Absenken zwischen 100 und 150Hz am EQ, oder das Versenken desselben Bereichs zwischen den Trenfrequenzen.


    Einer der Gründe - gerade bei Indoor - ist, daß kleine Tops in den LowMids praktisch keine Richtwirkung haben und "rundherum" in den Raum müllen. Da diese F-Anteile dann von den Wänden "freundlicherweise" wieder in den Raum geworfen werden, wird alles etwas angedickt. Outdoor sieht es da dann anders aus.

  • Direktstrahler oder Basshorn

    • Sound-Klinik
    • 1. September 2008 um 10:02

    Viele der angebotenen Bass-Systeme, die als "Hörner" bezeichnet werden, sind im Einzelbetrieb alles andere als Hörner.
    Einige verhalten sich - physikalisch gesehen - sogar nicht einmal im Stack als "Horn".

    Zur Erinnerung: Ein Horn verhält sich (Tractrix mal ausgenommen) wie ein Hochpass und sorgt dafür, daß die geringe Membranfläche des Treibers besser belastet wird (und dadurch mehr Wirkleistung abgeben kann). Ein RICHTIGES Horn (und mit dafür konstruiertem Treiber !) kann/könnte dies theoretisch über mehrere Oktaven schaffen.

    Fakt ist: "Klassische" Hörner brauchen gigantische Mundflächen und speziell dafür ausgelegte Treiber.
    Aber: "Käufliche Hörner" sind mit "normalen" LS-Chassis bestückt und verwenden - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (und das seit Jahrzehnten !) - immer Mischformen ... ob beabsichtigt oder nicht. :D

    Eigentlich gibt es nur (akustisch !) zwei sinnvolle Ansätze (für PA):
    1. Kompromisslos Hörner bauen (mit Druckkammer !) UND optimierte Chassis entwickeln/fertigen lassen.
    2. Gleich eine Mischform bauen, die Zusammenhänge komplett verstehen und konsequent (!) optimieren.

    Es gibt weitere (bereits diskutierte) Ansätze, die jedoch ausnahmslos (!) eine weitaus eingeschränktere Übertragungsbandbreite "bieten", gravierende Probleme im Zeitverhalten (z.B. hocheffiziente Bandpässe) haben ... oder wirtschaftlich (schließlich wollen doch alle damit Geld verdienen ?) einfach unsinnig sind.

  • Neue Wedges, aber welche?

    • Sound-Klinik
    • 29. August 2008 um 19:41

    Wenn es primär Wedges sein sollen:
    Unbedingt Systeme mit zwei Aufstellwinkeln und geringer Stellfläche (flexibler einsetzbar bei räumlich begrenzten Bühnen etc.) mit übereinander angeordneten Chassis wählen.

    Ein guter Kompromiss (Aufstellwinkel) sind 55° und 35 °.

  • Wie "stimmt" ihr eure/die PA???

    • Sound-Klinik
    • 29. August 2008 um 19:27
    Zitat von "hias.h"

    Manche Aufnahmen werden schnell matschig, vor allem wenn sie dafür ausgelegt sind, viel Bass auf Stereoanlagen zu produzieren.


    "Preiswerte" Stereoanlagen klingen häufig "matschig".
    Eine neutrale (ggf. professionell eingemessene) PA funktioniert in vielen Locations (erst recht outdoor) meistens - und sofern die LS sinnvoll plaziert wurden - sehr passabel.

    ... und außerdem: http://www.sound-klinik.de/objektive_ohren.pdf

  • Über die Auswirkungen von Produktion in Billigländern ...

    • Sound-Klinik
    • 29. August 2008 um 19:24

    ... auch wenn es nicht direkt (indirekt aber schon !!) mit PA zu tun hat, empfehle ich euch folgenden Beitrag heute Abend auf ARTE: "Der Wal-Mart-Effekt" um 22.25 Uhr.

    Im Endeffekt profitiert bei solchen Strukturen nur das Handelsunternehmen (gilt für ALLE Branchen ... dto. für PA !).
    Sowohl Angestellte (niedrige Löhne, Arbeitsbedingungen) als auch Kunden in den (Noch-) Industrieländern (mit langfristig massiven Auswirkungen auf DEREN Arbeitmarkt ... Produktqualität) werden mittel- und langfristig verarscht. :?

  • Akustikmessraum

    • Sound-Klinik
    • 29. August 2008 um 07:34
    Zitat von "Michael Brandstätter"

    Die Maße hängen ja in erster Linie von der Grenzfrequenz und dem Messabstand ab. Aber welche Werte sind hier anzunehmen?


    Bei 200 Hz werden Noppenschaum etc. nicht reichen ... du wirst dir, um eine möglichst große absorbierende Fläche und einen hohen Schallschluckgrad zu realisieren, aus schallabsorbierendem Material (Steinwolle o.ä.) Keile, die mit einem schalldurchlässigem Gewebe (gegen "ausfusseln") bespannt sind, anfertigen müssen, deren Spitzen in den Raum zeigen.

    Du könntest dich auf Wände und Decke beschränken (Boden also schallhart, möglichst glatt -> d.h. Halbraum) ... oder du belegst auch den Boden mit den Dingern (aber dann: Drahtgitter spannen, wo man drauf herumlaufen kann UND Befestigungshalterungen für die Probanden einplanen).
    Die Länge der Keile sollte wenigstens etwa lambda/4 sein.

    Ein weiteres Problem könnte die Körperschallisolation gegen äußere Einflüsse werden (d.h. "zweischalige" Kabine bauen) ...

  • Akustikmessraum

    • Sound-Klinik
    • 28. August 2008 um 21:22
    Zitat von "Michael Brandstätter"

    Als Messabstand sollten mind. 1m, idealerweise >1,5m erreicht werden.


    ... reicht bei einigen Systemen (erst recht bei mehr als 3 Wegen) kaum aus, um praxisrelevante Ergebnisse zu bekommen.

    Zitat von "Michael Brandstätter"

    Welche lichten Innenmaße, welche Auskleidung usw. wären für dieses Vorhaben nötig?


    Schon bei 200 Hz - erst recht bei brauchbaren Messabständen - wird es recht teuer werden. :)

  • Der Airbag für die Stromversorgung

    • Sound-Klinik
    • 26. August 2008 um 06:43
    Zitat von "Rolf Herrmann"

    Such mal nach magnetischen Spannungskonstanthaltern, tierisch schwere und unhandliche Geräte, aber unkaputtbar, ...


    Die Teile sind ggf. eine Lösung, wenn keine großen Verbraucher (also nur Mixer, FXs etc.) versorgt werden müssen. Die Geräte sind recht schwer und vor allem: teuer !
    Für Geräte, mit denen sich leistungsmässig auch Endstufen etc. versorgen lassen, sind mehrere tausen EUR fällig (vom Gewicht rede ich besser gar nicht ...).

    Ich verwende selbst so ein Ding bei Zeltmucken, um meine Elektronik (außer Endstufen) bei chaotischen Stromversorungen (mit Gyrosbude an gleicher Phase etc.) mit sauberem Strom zu versorgen, da selbst erhebliche Unterspannungen sehr gut ausgeregelt werden.

    Achtung: NICHT an Aggis betreiben !!!

  • Frequenzgang/EQ

    • Sound-Klinik
    • 21. August 2008 um 12:49

    Ob zwei 18"er in einer Kiste verbaut sind, zwischen zwei (gleichen) 18"ern eine Trennwand ist oder ob es zwei getrennte (aber möglichst gleiche !) Kisten sind, ist egal (solange sie halbwegs dicht zusammenstehen).

  • Frequenzgang/EQ

    • Sound-Klinik
    • 21. August 2008 um 06:34
    Zitat von "David Pfaff"

    ja um die 40-45 hz bissel anheben weil bei meinen va's meistens alles über konserve läuft ...


    Ich denke mal, daß eine Anhebung in diesem Bereich (wo manche schon einen HP setzen) mechanisch etwas heikel werden könnte.
    Wenn du etwas mehr "Punch" benötigst, würde ich eher im Bereich 60 ... 65 Hz leicht anheben, zumal hier auch mehr "passieren" wird. :wink:

  • horngeladenes topteil, im bezahlbaren rahmen

    • Sound-Klinik
    • 19. August 2008 um 20:20

    test
    Hast du meine - kleingedruckten - Anmerkungen gelesen ?

    Der Bereich zwischen 130 ... 250 Hz (um ein paar Hz kommt es bei den Überlegungen dabei nicht an) ist ein Problemkind vieler PA-Systeme. Kompakte Horntops sind hier immer etwas kompromissbehaftet (vom nutzbaren Pegel und erst recht vom Abstrahlverhalten her ...). :wink:

  • Stimmen aus dem Sub ?!

    • Sound-Klinik
    • 16. August 2008 um 06:55
    Zitat von "DJ Detto"

    Boah Manni - dat war Poltergeist 1 !!!!


    Es gibt wirklich den Effekt, daß Stimmen aus Kisten kommen, ohne daß ein Signal anliegt.
    Mehrere Bands erlebten dies in den Räumen (Saal) vom Parkhotel in Bremerhaven.
    Man hörte eine Art flüstern und manchmal auch Musik aus den Boxen, obwohl die Kanäle am Mixer noch zu unten waren.

    Ursache: In unmittelbarer Nähe war ein Rundfunksendermast. :wink:

  • Mehrere Anfängerfragen

    • Sound-Klinik
    • 14. August 2008 um 09:36
    Zitat von "RAK"

    Wo ist denn bitte in diesem Thread die "Wasfüreinschwachsinn"-Forenpolizei?


    Dafür würde selbst eine Vollzeitstelle nicht ausreichen.
    Und da selbst korrekte Aussagen von manchen Kollegen mit ausgeprägtem Halbwissen in Frage gestellt werden, würde nicht einmal eine Vollzeitstelle für diesen Job ausreichen.

    Bewirb dich doch beim Admin mit deinen Gehaltsvorstellungen ... :grin:

  • Mehrere Anfängerfragen

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 13:45
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ist das eine rhetorische Frage? :grin:

    Ansonsten ist der Einwand im Bezug auf die beschriebene Gesangsanlage natürlich berechtigt ...


    Weniger rhetorisch denn Zustimmung, daß Krawall häufig als stilbildendes Element eingesetzt wird. Ich bin jedesmal überrascht, wenn ich in einem Biergarten auch mal Bands antreffe, bei denen nicht alles auf Rechtsanschlag steht. :wink:

  • horngeladenes topteil, im bezahlbaren rahmen

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 13:00
    Zitat von "test"

    der sinn dieser diskussion erschließt sich mir nicht ...


    Ist doch auch nicht schlimm. Man sollte einfach nicht zu hohe Erwartungen haben (hab ich auch nicht).

    Zitat von "test"

    ... die tops haben einen hornmund umfang von ca. 3m.
    im arbeitsbereich der 12er ist bei diesen tops nichts zu entzerren.


    Wenn du zufrieden bist, ist doch alles bestens. :)

    Und daß ich bei Horntops mit halbwegs transportablen Abmessungen grundsätzlich skeptisch bin, hat einen sehr einfachen Grund: Ich baue seit vielen Jahren und recht regelmässig für Bands und Verleihfirmen Controllerpresets. Und da "sehe ich so einiges". Ich glaube leichtfertig weder den Schilderungen in Hörberichten ... noch Fachzeitschriften ... und noch weniger, was in Foren behauptet wird ... :wink:

  • LMT-151 soweit fertig

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 10:15
    Zitat von "Jobsti84"

    ... wegen mir auch auf Lochraster da günstiger?


    Das lohnt nur bei kleinen Stückzahlen ... oder investierst du gerne Zeit im Basteln von Drahtbrücken ? :)

  • Können 2x TP 18/600 4x SB1800 ersetzen?

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 10:12
    Zitat von "Dirk Hahn"

    Daher lohnt es sich durchaus, über 40 Euro mehr für einen "amtlichen" 18" nachzudenken ...


    ... aber nur, wenn das gute Chassis nicht in einer "Bananenkiste" mit Katastrophenabstimmung verbaut wird. :grin:

  • Mehrere Anfängerfragen

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 10:10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ... und die Musiker sich bei der Darbietung nicht auf Lautstärke als stilbildendes Mittel verstehen ...


    Wenn es "Musiker" sind: Sollte kein Problem sein ... nur: Wieviel Mucker auf Stadt- und Schützenfesten sind den wirklich Musiker ?

  • horngeladenes topteil, im bezahlbaren rahmen

    • Sound-Klinik
    • 13. August 2008 um 10:06
    Zitat von "ometa"

    Das "Phänomen" gilt wohl auch für BR-Tops, über welches ich kürzlich bei meinen Top-Messungen "gestolpert" bin ...


    Stimmt.

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