Zitat von "Flywheel"Hallo Sound-Klinik
MBC € 332 – ECM-40 € 89
Na, ja ...
Zitat von "Flywheel"Ist es nicht besser die Mikros nicht nebeneinander, sondern nacheinander an derselben Position aufzustellen? Von wegen Reflexionen...
Wenn Du das so genau reproduziert bekommst - obwohl bei 1 kHz die gegenseitige Beeinflussung wohl keine Thema ist.
Wenn Du den ganzen Frequenzverlauf aufnehmen willst, wird es natürlich heikel ... - ohne Messraum geht NICHT mit Sweeps, sondern nur mit Messverfahren, bei denen im Zeitbereich Reflektionen ausgefenstert werden können (wie MLSSA).
Zitat von "Flywheel"Dass man für Lautsprechermessungen (in Räumen) freifeldentzerrte Mikros nimmt ist verständlich. Aber sollte man denn für Nachhallmessungen unbedingt diffusfeldentzerrte nehmen? Das ist doch eh‘ eine reine Differenzmessung.
Vielleicht sprechen wir auch von unterschiedlichen Dingen. Für mich bedeutet freifeldentzerrt, dass Pegel unabhängig von der Richtung, also egal ob von einer Punktquelle oder im diffusen Schallfeld „gleich“ gemessen werden. Bei Diffusfeld-entzerrten Mikros gibt es dagegen im diffusen Schallfeld einen Pegelabfall zu den hohen Frequenzen. Im Freifeld dagegen entspricht der Frequenzgang dem eines Freifeldentzerrten Mikros.
Das mit der Differenzmessung stimmt. Ein freifeldenzerrtes Mikrofon hat aber nicht den gleichen Frequenzverlauf unabhängig von der Einfallsrichtung. Diese Mikros werden so entzerrt, daß der Amplitudenverlauf auf Achse (also 0°) linear ist. Außerhalb der Achse nimmt die Empfindlichkeit bei hohen Frequenzen ab.
Bei diffusfeldentzerrten Mikros ist der Amplitudenverlauf bezogen auf eine Messung im Hallraum linear - auf Achse haben diese Mikros dagegen einen "Höhenanstieg", der bei größeren Kapseln i.d.R. stärker ausgeprägt ist.
Viele Grüsse sendet