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Beiträge von Sound-Klinik

  • 08/15-meßmöglichkeiten ohne großen aufwand möglich ?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 11:33

    ddt

    ... besitzt Du einen DAT-Recorder und kannst Dir - ggf. leihweise - ein Messmikrofon besorgen ?

    Dann könnte man ein Mess-Signal auf CD brennen (entweider MLS-Sequenz, weisses/rosa Rauschen oder irgendein Sweep ...) - Testsignal auf die LS geben - Signal vom Messmikro auf DAT aufnehmen - DAT-Band herschicken und per eMail kommt der Frequenzverlauf. Nur mal so als Idee.

    Viele Grüsse sendet

  • ELA Technik?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 11:25

    ... wenn es von Grundig oder Telefunken ist, muß es (deutlich) älter als 10 Jahre sein.
    Sind da vielleicht auch noch Röhren (ich meine nicht die Elkos ...) drin ?

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 11:16

    ... bei der Zuammenstellung würde man mit einem Horn vielleicht etwas übertreiben - vielleicht solltest Du Dein Geld lieber bessere Tops investieren.

    Gitarrenlautsprecher sind ja nun nach ganz anderen Kriterien "abgestimmt" - viele machen im Präsenzbereich auch eine (gewollte !) Anhebungen, damit der Gitarrenton etwas "crisper" klingt.
    Mit Ringradiatoren würde ich auch nicht mehr arbeiten, da Du relativ hoch mit der Weiche "trennen" müßtest - und viele Konus-LS klingen im Präsenzbereich nicht mehr ganz so toll.

    Wenn Du nicht viel Budget hat, würde ich Dir empfehlen, etwas Gebrauchtes (z.B. 12"/1" o.ä.) anzuschaffen. Und - falls Du das Basschassis bereits hast - könntest Du Dir ein BR bauen.

    Falls Du kein Berechnungsprogramm für sowas hast:

    http://www.sound-klinik.de/reflex.exe

    ... dies ist ein DOS-Programm, welches ich mal vor etwas mehr als 10 Jahren geschrieben hab - es funktioniert aber ganz gut (... wenn Du statt "Kommas" bei Dezimalschreibweise "Punke" eingibst ...).

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 11:16

    ... bei der Zuammenstellung würde man mit einem Horn vielleicht etwas übertreiben - vielleicht solltest Du Dein Geld lieber bessere Tops investieren.

    Gitarrenlautsprecher sind ja nun nach ganz anderen Kriterien "abgestimmt" - viele machen im Präsenzbereich auch eine (gewollte !) Anhebungen, damit der Gitarrenton etwas "crisper" klingt.
    Mit Ringradiatoren würde ich auch nicht mehr arbeiten, da Du relativ hoch mit der Weiche "trennen" müßtest - und viele Konus-LS klingen im Präsenzbereich nicht mehr ganz so toll.

    Wenn Du nicht viel Budget hat, würde ich Dir empfehlen, etwas Gebrauchtes (z.B. 12"/1" o.ä.) anzuschaffen. Und - falls Du das Basschassis bereits hast - könntest Du Dir ein BR bauen.

    Falls Du kein Berechnungsprogramm für sowas hast:

    http://www.sound-klinik.de/reflex.exe

    ... dies ist ein DOS-Programm, welches ich mal vor etwas mehr als 10 Jahren geschrieben hab - es funktioniert aber ganz gut (... wenn Du statt "Kommas" bei Dezimalschreibweise "Punke" eingibst ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 10:04
    Zitat von "tthorsten"

    ach bitte 100mm

    was für ne schall qualität ???

    ... ich verstehe Deine Frage leider nicht.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 09:59
    Zitat von "eybon"

    Hallo Soundklinik,
    du empfiehlst in deinem Thread einen 18" in ein Horn zu bauen. Das habe ich mit meinem Craaft 18 XR 600 vor. Kannst du mir da was empfehlen? Ich würde gern etwas bauen, dass als Einzelstück funktioniert und nicht überdimensional groß ist. So an max. 1,2 m höhe hab ich gedacht und nicht übermäßig breit und tief (60-80 cm). Weißt du da zufällig was?

    Gruß Dirk

    Auf welchen Locations und - wie weit - soll das Ding denn "laufen" ?

    Wenn Du etwas kompaktes (auch geeignet für Außenveranstaltungen) suchst, dann könnte ein Bass-Hybrid eine gute Wahl für Dich sein. Wenn es eine Kellerbar oder ein kleiner Saal ist, reicht sicher auch eine BR.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 09:59
    Zitat von "eybon"

    Hallo Soundklinik,
    du empfiehlst in deinem Thread einen 18" in ein Horn zu bauen. Das habe ich mit meinem Craaft 18 XR 600 vor. Kannst du mir da was empfehlen? Ich würde gern etwas bauen, dass als Einzelstück funktioniert und nicht überdimensional groß ist. So an max. 1,2 m höhe hab ich gedacht und nicht übermäßig breit und tief (60-80 cm). Weißt du da zufällig was?

    Gruß Dirk

    Auf welchen Locations und - wie weit - soll das Ding denn "laufen" ?

    Wenn Du etwas kompaktes (auch geeignet für Außenveranstaltungen) suchst, dann könnte ein Bass-Hybrid eine gute Wahl für Dich sein. Wenn es eine Kellerbar oder ein kleiner Saal ist, reicht sicher auch eine BR.

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 09:26
    Zitat von "thoweiss"

    Hallo, Ich habe mal ne kurze Frage:

    Würde sich so eine oder ahnliche konstruktion z.B Auch für eine Sportplatzbeschallung eignen, quasi als deleayline für die "billigen Plätze"?

    Es soll nur Sprache und Hintergrundmusik laufen. Ich suche nämlich nochne kompakte lösung.

    so, hoffe eure angeregte controllerdiskssion nicht gestört zu haben :wink:

    Gruss Thorsten

    ... ich hab die Kiste schon auf einer Rasenfläche ausprobiert (wg. Messungen ...). Die Reichweite und Sprachverständlichkeit sind recht hoch (der Schall knallt von Häusern, die 100 m entfernt sind noch gut verständlich zurück ...).
    Durch die hohe Richtwirkung (wenig Schall nach "hinten") dürften auch die (auf Sportplätze ja leider üblichen) Probleme mit Mehrfachechos bei durchdachter Ausrichtung der LS geringer werden.

    Ich habe über einen solchen Einsatzzweck auch mal nachgedacht - allerdings muß ich mir dann über den Witterungsschutz noch Gedanken machen.

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 09:17

    ... ganz schöner Aufwand.

    Für ein Industrieprodukt würde man einem Entwickler, der sowas vorschlagen würde, an den nächsten Baum hängen ...

    ... allerdings: da ich mit 2 "Knicken" - richtig plaziert - auch bis etwa 200 Hz komme (... und mein Tischler dann mit mir nicht schimpft" !) würde ich aus Bequemlichkeit und vor allem Kostengründen wohl sowas auch eher nicht machen ...

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 09:17

    ... ganz schöner Aufwand.

    Für ein Industrieprodukt würde man einem Entwickler, der sowas vorschlagen würde, an den nächsten Baum hängen ...

    ... allerdings: da ich mit 2 "Knicken" - richtig plaziert - auch bis etwa 200 Hz komme (... und mein Tischler dann mit mir nicht schimpft" !) würde ich aus Bequemlichkeit und vor allem Kostengründen wohl sowas auch eher nicht machen ...

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:58
    Zitat von "MA.LI"

    Leut ich will eure euforie ja nicht bremsen, Aber di Frage war was für ein Bass.Und nicht wo führe ich mir das Micro ein um den Furz zu messen. :evil:

    Leztendlich geht es doch wohl darum, daß man ein möglichst gutes Ergebnis bekommt und es kommt nicht unbedingt darauf an, ob ich einen 15" oder 18" mit 96 dB "nehme".

    Schalldruck:
    Es kommt eben auf die Schallführung an !!!

    Chassisdurchmesser:
    Man kann einen 15"er in eine Wummerkiste (BP) hineinschrauben und einen 18"er in eine richtig konstruierte, gut bedämpfte BR-Box einbauen - oder besser in ein durchdachtes Kurzhorn.

    Diese ganze Debatte, ob denn nun ein 15" oder 18" "bässer" klingt, macht nur Sinn, wenn man auch über Gehäusekonzepte nachdenkt.
    Ich verrate Dir aber mal meine "Vorurteile": ich würde einen 18"er niemals in eine BR - und schon gar nicht in eine BB-Kiste schrauben, weil ich diesen "Sound" besch... finde. In einem Horn dagegen kann sogar ein 18"er recht "trocken" klingen".

    Es wäre sicher besser, über die eigenen Ansprüche (bzw. gestellten Anforderungen) mal gründlich nachzudenken (... was brauche ich überhaupt, wieviel Geld steht mir für Anschaffungen zur Verfügung, wie sind meine Transportmöglichkeiten usw.).
    Wenn dies geklärt ist, dann findet man auch "seinen" - vielleicht sogar speziellen - Bass (-sound ...).

    Empfehlungen wie "kauf doch den 'blabla' von Firma 'zeng-bumm" bringen nichts, weil sie erstens nicht auf andere Gehäusegrößen (Volumen) ohne weiteres übertragbar sind (... und schon gar nicht auf andere Gehäusekonzepte wie z.B. BR, BP, Horn ...) - und irgendwie auch subjektiv sind.
    Schon das Hören in einer anderen Location verändert u.U. den "Klang" auch mal extrem. Darum werden ja auch manche Industrieprodukte von einer Fraktion gefeiert und "heilig" gesprochen - von anderen dagegen "bis aufs Blut" bekämpft und total abgelehnt.


    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:58
    Zitat von "MA.LI"

    Leut ich will eure euforie ja nicht bremsen, Aber di Frage war was für ein Bass.Und nicht wo führe ich mir das Micro ein um den Furz zu messen. :evil:

    Leztendlich geht es doch wohl darum, daß man ein möglichst gutes Ergebnis bekommt und es kommt nicht unbedingt darauf an, ob ich einen 15" oder 18" mit 96 dB "nehme".

    Schalldruck:
    Es kommt eben auf die Schallführung an !!!

    Chassisdurchmesser:
    Man kann einen 15"er in eine Wummerkiste (BP) hineinschrauben und einen 18"er in eine richtig konstruierte, gut bedämpfte BR-Box einbauen - oder besser in ein durchdachtes Kurzhorn.

    Diese ganze Debatte, ob denn nun ein 15" oder 18" "bässer" klingt, macht nur Sinn, wenn man auch über Gehäusekonzepte nachdenkt.
    Ich verrate Dir aber mal meine "Vorurteile": ich würde einen 18"er niemals in eine BR - und schon gar nicht in eine BB-Kiste schrauben, weil ich diesen "Sound" besch... finde. In einem Horn dagegen kann sogar ein 18"er recht "trocken" klingen".

    Es wäre sicher besser, über die eigenen Ansprüche (bzw. gestellten Anforderungen) mal gründlich nachzudenken (... was brauche ich überhaupt, wieviel Geld steht mir für Anschaffungen zur Verfügung, wie sind meine Transportmöglichkeiten usw.).
    Wenn dies geklärt ist, dann findet man auch "seinen" - vielleicht sogar speziellen - Bass (-sound ...).

    Empfehlungen wie "kauf doch den 'blabla' von Firma 'zeng-bumm" bringen nichts, weil sie erstens nicht auf andere Gehäusegrößen (Volumen) ohne weiteres übertragbar sind (... und schon gar nicht auf andere Gehäusekonzepte wie z.B. BR, BP, Horn ...) - und irgendwie auch subjektiv sind.
    Schon das Hören in einer anderen Location verändert u.U. den "Klang" auch mal extrem. Darum werden ja auch manche Industrieprodukte von einer Fraktion gefeiert und "heilig" gesprochen - von anderen dagegen "bis aufs Blut" bekämpft und total abgelehnt.


    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:43
    Zitat von "tthorsten"

    naja das mit dem Aperiodishc war ja nur nen beispiel

    was sagste zu den obigen anmerkungen zu den LS etc.
    macht das sinn oder unsinn.

    ... Du hast ja mehrere Anmerkungen - auch zum Horn gemacht.
    Also kurz zum Horn: es steigt bei etwa 2 kHz ein - aber bei dieser Frequenz auch "nicht ganz", da die Filterflanke nicht gerade ist (da meine Netzwerke nicht nur als HP oder TP dienen, sonder auch entzerren ...).

    Mit weiteren LS an der Rückseite kann man arbeiten - aber: sieh das auch mal wirtschaftlich !
    Ich deutete ja schon an, wie es in Kirchen läuft (Geld ...).
    Es ist besser, eine relativ preiswerte Lösung zu realisieren, die 90 % einer gestellten Anforderung erreicht, als eine 4-mal so teure Lösung zu kreieren, die dann 94 % erreicht (... und wo Du dann vielleicht auch einen "Test" - vorher die Anzeigenabteilung anrufen ... - in der "Corruption Partner" bekommst).

    Ich strebe immer an, möglichst viel mit einfachen Mitteln zu erreichen, ohne mich in technische Spielereien zu verlieren (die man dann ja - um die Sache zu toppen - immer noch einsetzen kann ...).

    Bei mir müssen LS-Systeme einfach zu handhaben sein (d.h. auch einsetzbar ohne "Spielereien"), mobile Systeme müssen vom Handling her durchdacht sein (Griffpositionen, Gewicht ...) und alles muß lange "durchhalten" (sowohl elektrisch als auch mechanisch). Ich mache nun fast 30 Jahre Mucke und hab da - auch aus negativen Erfahrungen mit Industrieprodukten - so meine Prioritäten.

    Darum mag ich auch keine LS-Systeme, die ohne Controller überhaupt nicht (!) funktionieren. Bei der passiven Weiche wird gespart, um die Kunden zum Kauf eines "hauseigenen" Controllers zu zwingen (... über die "wahren Hintergründe" könnte man ja mal spekulieren ...).

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:23

    ... bei über 200 Hz ist jede Faltung problematisch. Deutlich über 200 Hz kommt man wohl nur mit "großzügiger" Faltung (mehre kleine Steps oder kontinuierlicher Verlauf ...) bei schätzungsweise max. 90°.

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:23

    ... bei über 200 Hz ist jede Faltung problematisch. Deutlich über 200 Hz kommt man wohl nur mit "großzügiger" Faltung (mehre kleine Steps oder kontinuierlicher Verlauf ...) bei schätzungsweise max. 90°.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:15
    Zitat von "Adam Selene"

    Wie hoch tust Du denn das Mikro, wenn der Bass auf dem Boden steht?
    Bei mir passen Messungen mit Bass und Mikro auf dem Boden und Messungen mit Bass in fast 5m Höhe ziemlich gut zusammen - bis auf besagte 6 dB (und ein bischen Welligkeit durch die Bodenreflexion).
    Vieleicht hängt das ja auch mit MLSSA zu tun. Ich messe ja mit Sinusmessungen, wo immer es geht.
    Ein Basshorn im reflexionsARMEN Raum? Der größte deutsche Raum dieser Art (m.W. bei Visaton) geht doch nur bis 70Hz runter ...

    Adam

    Als Messmikrofonhöhe strebe ich immer etwa 1,70 m an (also quasi Kopfhöhe ...) - im Nahfeld muß man bei Bässen etwas "runter" UND höllisch aufpassen, weil - je nach Lage der Schallaustrittsöffnung bzw. Lage der Speaker - der Boden die Messung verfälschen kann (darum die Kontrollmessungen auf mehrere Meter).

    Bei Tops ist das VÖLLIG unproblematisch - nur bei Bässen muß man (auch bei Sinusmessungen !) höllisch aufpassen.
    Der Vorteil von MLS-Messungen gegenüber Sinus-Sweeps ist, daß man eine Impulsantwort bekommt, wo sehr viel mehr Infos als nur Amplitude drin enthalten sind (darunter Phase, Zeitverhalten etc.) und man kann Reflektionen "sehen" und diese ausfenstern (d.h. reflektionsfreie Messung).

    ... wie tief ein Messraum "geht", hängt nicht nur von seiner Größe, sondern noch mehr von den Wandabsorbern ab. Der Oldenburger Messraum ist wirklich sehr gut (wenn nicht einer DER besten ...) !
    Der ganze (mehrere ...zig Tonnen schwere) Raum ist auf gigantische Stahlfedern gelagert, damit vorbeifahrende LKWs die Messung nicht stören.

    Absorber befinden sich an den Wänden, oben und auch unten (man geht auf einem Drahtgitter) - Messobjekte werden auf eine Art "Gestell" montiert, weil der Messraum ja keinen Boden hat.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 16. September 2003 um 08:15
    Zitat von "Adam Selene"

    Wie hoch tust Du denn das Mikro, wenn der Bass auf dem Boden steht?
    Bei mir passen Messungen mit Bass und Mikro auf dem Boden und Messungen mit Bass in fast 5m Höhe ziemlich gut zusammen - bis auf besagte 6 dB (und ein bischen Welligkeit durch die Bodenreflexion).
    Vieleicht hängt das ja auch mit MLSSA zu tun. Ich messe ja mit Sinusmessungen, wo immer es geht.
    Ein Basshorn im reflexionsARMEN Raum? Der größte deutsche Raum dieser Art (m.W. bei Visaton) geht doch nur bis 70Hz runter ...

    Adam

    Als Messmikrofonhöhe strebe ich immer etwa 1,70 m an (also quasi Kopfhöhe ...) - im Nahfeld muß man bei Bässen etwas "runter" UND höllisch aufpassen, weil - je nach Lage der Schallaustrittsöffnung bzw. Lage der Speaker - der Boden die Messung verfälschen kann (darum die Kontrollmessungen auf mehrere Meter).

    Bei Tops ist das VÖLLIG unproblematisch - nur bei Bässen muß man (auch bei Sinusmessungen !) höllisch aufpassen.
    Der Vorteil von MLS-Messungen gegenüber Sinus-Sweeps ist, daß man eine Impulsantwort bekommt, wo sehr viel mehr Infos als nur Amplitude drin enthalten sind (darunter Phase, Zeitverhalten etc.) und man kann Reflektionen "sehen" und diese ausfenstern (d.h. reflektionsfreie Messung).

    ... wie tief ein Messraum "geht", hängt nicht nur von seiner Größe, sondern noch mehr von den Wandabsorbern ab. Der Oldenburger Messraum ist wirklich sehr gut (wenn nicht einer DER besten ...) !
    Der ganze (mehrere ...zig Tonnen schwere) Raum ist auf gigantische Stahlfedern gelagert, damit vorbeifahrende LKWs die Messung nicht stören.

    Absorber befinden sich an den Wänden, oben und auch unten (man geht auf einem Drahtgitter) - Messobjekte werden auf eine Art "Gestell" montiert, weil der Messraum ja keinen Boden hat.

    Viele Grüsse sendet

  • Kriterien bei der Auswahl eines LS-Systems

    • Sound-Klinik
    • 15. September 2003 um 18:39

    Hallo Jens,

    ... beim Triple-C warst Du ja irgendwie sogar "beteiligt" (als Tipgeber ...).
    Aber in der Tat: Ich hatte das Ding wirklich erst einmal eine Woche getestet (... und auf zwei Mucken ausprobiert ...), ehe ich es dann gekauft hatte. Aber so bin ich nun mal ... :lol:

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 15. September 2003 um 18:31

    thorsten

    ... was willst Du denn überhaupt erreichen ???
    Ich stopfe bei mir (ich meine die Box ...) keine Wolle 'rein, weil ich darin keinen Sinn erkennen kann ...

    Viele Grüsse sendet

  • 3 dB oder 6 dB?

    • Sound-Klinik
    • 15. September 2003 um 18:25

    ... und das ohmsche Gesetz gibt es auch in der Akustik:

    (1) p = v * Z

    (2) v = p / Z

    wobei p = Schalldruck, Z = Strahlungs- oder Wellenwiderstand (Dichte * c)
    und v = Schallschnelle

    Für P (Leistung) ergibt sich dann (3) P = p * v

    (1) und (2) in (3) eingesetzt ergibt dann

    P = p² / Z (also vergrößert sich die Schall-Leistung quadratisch mit dem Pegel ...)

    Viele Grüsse sendet

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  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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