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Beiträge von Sound-Klinik

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 20:18
    Zitat von "SRAM"

    Da ich Zugang zu einem Fußballplatz (Hartplatz) habe: wäre es nicht besser den sub mit der Rückwand auf den Boden zu legen und das Mikro so in 2 Meter Höhe senkrecht über die Frontwand zu hängen ? Müßte doch nahe an halfspace herankommen, oder ?

    Gruß SRAM

    ... im Prinzip hast Du nicht ganz unrecht - aber je nach Boxentiefe bekommt Du bei dieser Methode Interferenzeffekte, die bei Tops eine aussagekräftige Messung unmöglich machen (Stichwort: Messung von Floormonis unter Praxisbedingungen !!!).
    Bei Bässen, die relativ früh aussteigen, könnte man es vielleicht machen - allerdings hat dies mit der Praxis weniger zu tun (veränderte Bedingungen, was den Einfluß des Bodens auf Abstrahlung betrifft - wegen anderer Distanz Boden-Schallaustrittsöffnung ...).

    Beispiel: Stelle Dir eine Box vor (1 m hoch und 40 cm breit) wo die Austrittsöffnung am Boden ist (z.B. halbe Boxenhöhe x Breite ...). Wenn Du die Box umdrehts (also Öffnung nach oben) ändert sich was. Auf den "Rücken gelegt" wirkt sich dieser Einfluß dagegen nicht aus.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 19:55

    Hallo Adam,

    Bei Tops messe ich auch in Räumen, weil ich mit MLSSA im Zeitbereich Reflektionen "ausfenstern" und dadurch quasi reflektionsfreie Messungen machen kann.
    Bei der Entwicklung von Bass-Systemen messe ich auch mal im Nahfeld im Raum - irgendwann aber immer auf einer Wiese.

    Für ein Messmikro (kugel, freifeldentzerrt) besitze ich natürlich auch ein Stativ. Der Abstand des Mikrofons vom Boden ist dabei gerade bei Bass-Teilen nicht unkritisch. Bei zu geringem Abstand mißt man ggf. einen zu hohen Pegel.

    Um den Mindestabstand (liegt je nach Lage der Abstrahlöffnung bei ca. 60 und höher ...) einzuhalten, messe ich auch in mehreren Metern Abstand, um eine Aussage über den zu erwartenden Schallpegel bei 1 m zu bekommen. Bei Frequenzen, wo die Gehäuseabmessungen klein gegenüber der Wellenlänge sind (das kann z.B. 80 Hz sein) erhalte ich brauchbare Referenzwerte, um meine 1m-Messung zu überprüfen.

    Bei höheren Frequenzen tritt irgendwann eine gewisse Richtwirkung auf und man muß etwas aufpassen, weil dann das "-6 dB bei Abstandsverdopplung" nicht mehr richtig funktioniert.

    Viele Grüsse sendet Dir

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 19:55

    Hallo Adam,

    Bei Tops messe ich auch in Räumen, weil ich mit MLSSA im Zeitbereich Reflektionen "ausfenstern" und dadurch quasi reflektionsfreie Messungen machen kann.
    Bei der Entwicklung von Bass-Systemen messe ich auch mal im Nahfeld im Raum - irgendwann aber immer auf einer Wiese.

    Für ein Messmikro (kugel, freifeldentzerrt) besitze ich natürlich auch ein Stativ. Der Abstand des Mikrofons vom Boden ist dabei gerade bei Bass-Teilen nicht unkritisch. Bei zu geringem Abstand mißt man ggf. einen zu hohen Pegel.

    Um den Mindestabstand (liegt je nach Lage der Abstrahlöffnung bei ca. 60 und höher ...) einzuhalten, messe ich auch in mehreren Metern Abstand, um eine Aussage über den zu erwartenden Schallpegel bei 1 m zu bekommen. Bei Frequenzen, wo die Gehäuseabmessungen klein gegenüber der Wellenlänge sind (das kann z.B. 80 Hz sein) erhalte ich brauchbare Referenzwerte, um meine 1m-Messung zu überprüfen.

    Bei höheren Frequenzen tritt irgendwann eine gewisse Richtwirkung auf und man muß etwas aufpassen, weil dann das "-6 dB bei Abstandsverdopplung" nicht mehr richtig funktioniert.

    Viele Grüsse sendet Dir

  • Kriterien bei der Auswahl eines LS-Systems

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 13:37

    ... sicher holt ein versierter Soundmensch aus "Müll" mehr heraus als ein Anfänger.

    Aber ich würde das auch nicht überbewerten. Wenn z.B. mit einer Kiste gearbeitet wird, die einfach keine saubere und trockene Basswidergabe zuläßt (z.B. Bandpass-Plastikdosen ...), dann nützt auch kein "Allwissen" und keine brutale Entzerr-Arie: Es wird schwammig bleiben, weil der LS es eben nicht "kann".

    Mit gutem - sauber abgestimmten und dadurch leichter bedienbaren - Material können auch weniger versierte Techniker und Mucker passable Ergebnisse erzielen. Und "Experten" dann wohl erst recht !

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 13:27

    ... wieso ist es unseriös, Messungen unter praktischen Bedingungen anzugeben ?
    Außerdem: einfach mal 6 dB abziehen ?
    Wenn ich in einem (wirklich...) reflektionfreien Raum messe (von mir aus auch an einem Kran hängend ...) und dann auf einer Wiese (also am Boden), sieht die Wahrheit doch oft ganz anders aus.

    Ich hab da auch so meine Zweifel, wie manche dieser "Freifeldmessungen" in Prospekten zustandegekommen sind, wenn man die Kisten hinterher auf einer Mucke dann mal wirklich (auch auf dem Boden !) hört.

    Es wäre sicher schön, wenn alles so einfach wäre ...

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 13:27

    ... wieso ist es unseriös, Messungen unter praktischen Bedingungen anzugeben ?
    Außerdem: einfach mal 6 dB abziehen ?
    Wenn ich in einem (wirklich...) reflektionfreien Raum messe (von mir aus auch an einem Kran hängend ...) und dann auf einer Wiese (also am Boden), sieht die Wahrheit doch oft ganz anders aus.

    Ich hab da auch so meine Zweifel, wie manche dieser "Freifeldmessungen" in Prospekten zustandegekommen sind, wenn man die Kisten hinterher auf einer Mucke dann mal wirklich (auch auf dem Boden !) hört.

    Es wäre sicher schön, wenn alles so einfach wäre ...

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 14. September 2003 um 12:37

    ... wer Beiträge von mir kennt, sollte mitbekommen haben, daß Wirtschaftlichkeit für mich ein wesentlicher Faktor ist. Darum entwickel ich auch Basshybride, obwohl mir die Funktionsweise und damit verbundene Problematik (Resonator) durchaus klar ist.
    Nur: erzielbarer Wirkungsgrad, Abmessungen, Performance und Kosten bilden einen guten Kompromiss

    Wer schon einmal mit Kirchen (-gemeinden) zu tun hatte, bekommt irgendwann mit, daß man nicht mal eben teure Lösungen anbieten kann. Es kommt dann nämlich ein Elektriker und bietet irgendwelche (Alu-) Blechkisten (wie das in Kirchen nun ja seit ...zig Jahren so üblich ist) an - zu das zu einem extrem geringeren Preis (... und man ist mit seinem Angebot "draußen").

    Die Kunst bei der LS-Entwicklung ist nicht immer, das maximal Mögliche zu realisieren (auch wenn es sicher "spannender" ist ...), sondern für die Praxis eine realistische (preiswerte - nicht billige !) Lösung anzubieten.

    Ich werden jedenfalls für eine Kirchen- und Turnhallenkiste keine Controllerarie veranstalten, nur damit sich z.B. dann die Leser beim Test in einer Fachzeitschriften wegen irgendwelcher Messdiagramme einen runterh...

    Außerdem: Ich bezweifle stark, daß solche Highend-Konstrukte (mit Digitalcontroller und "haste-nicht-gesehen" ...) hinterher in einer Kirche wirklich unter Praxisbedingungen dann der absolute Knaller sind (... dafür hab ich nun wirklich schon genug solcher Installationen gesehen und gehört).

    Viele Grüsse sendet

  • Kriterien bei der Auswahl eines LS-Systems

    • Sound-Klinik
    • 13. September 2003 um 14:16

    Wenn über LS-Systeme diskutiert wird, geht es fast immer nur um "gute" und "schlechte" Markenhersteller, "wieviel KW hast Du denn" und ob es ein 18" oder besser ein 15"er sein muß.

    Über die zu bearbeitenden Locations (Reichweite, Turnhallen oder Zelte), welche Mucke übertragen werden soll - und welche Transportmöglichkeiten denn überhaupt verfügbar sind wird weniger gesprochen ... manchmal werden einem Schüler (der DJ werden will ...) oder Lehrling im ersten Lehrjahr auch 4 W-Bins pro Seite empfohlen (... mit Bemerkungen wie "das pfunzt dann aber richtig !").

    ... oder Ratschläge wie "... kauf Dir doch die 'Schreck-Ohr' von 'Hutzel & Knutzel' - denn damit kannst Du ALLES machen, weil ich damit auch arbeite" ...
    ... oder "außerdem hatte die auch einen geilen Test in der 'Torfsound' oder 'Corruption-Partner" ...
    ... oder "für Deine Discomucke im Keller kann ich Dir die 'Erschrecktor' von 'Seba-Mee' empfehlen, denn die hab ich erst letzte Woche auf Deutschland-Tour von 'Hanno Plärrwitz' gesehen" ...

    (+++ Namen wurden geändert +++)

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 13. September 2003 um 13:58

    ... ökonomischer (sowohl was die aufzuwendenden Euros - Stichwort: Amping - und den Transport angeht ...) wäre EIN vernünftiges Horn.

    Die Zeiten mit 5-Wege aktiv und 2 x 31-Band Klark-EQ sollten wir doch wohl hinter uns gelassen haben (fehlen eigentlich nur noch ein paar alte Multizellularhörner mit "30 kg das Stück") ...

    TBF
    ... obwohl ich es ja "mehr" mit Hörnern hab und Du mit URPs scheinen wir ja öfter irgendwie ähnliche Gedankengänge zu haben ...

    Viele Grüsse sendet

  • horncontur wie genau einahlten?

    • Sound-Klinik
    • 13. September 2003 um 13:58

    ... ökonomischer (sowohl was die aufzuwendenden Euros - Stichwort: Amping - und den Transport angeht ...) wäre EIN vernünftiges Horn.

    Die Zeiten mit 5-Wege aktiv und 2 x 31-Band Klark-EQ sollten wir doch wohl hinter uns gelassen haben (fehlen eigentlich nur noch ein paar alte Multizellularhörner mit "30 kg das Stück") ...

    TBF
    ... obwohl ich es ja "mehr" mit Hörnern hab und Du mit URPs scheinen wir ja öfter irgendwie ähnliche Gedankengänge zu haben ...

    Viele Grüsse sendet

  • Kriterien bei der Auswahl eines LS-Systems

    • Sound-Klinik
    • 13. September 2003 um 08:15

    Ich selbst bin - sowohl was Muckerei als auch PA-Technik - schon "einige Jahre" dabei und beobachte daher seit nun fast 30 Jahren, was immer mal wieder so "angesagt" ist.

    Bei mir hat das jedenfalls einige Einsichten hinterlassen, die ich hier mal - vielleicht auch für eine "kleine" Diskussion (?) - mal "ablassen" will.
    Vielleicht hilft es einigen "Neuen" auch, die Fehler der "Alten" nicht zu wiederholen:

    1. Es wird von einer Vielzahl von Musikern und Verleihern nur Zeug gekauft, welches gerade "angesagt ist" (bzw. "heilig gesprochen" wurde durch eine "angesagte" Fachzeitschrift, von einer "angesagten" Band benutzt wird ...), damit man damit auch bei Kollegen seinen Ruf als "amtlicher" Mucker bzw. Verleiher wahrt bzw. vergrößert.

    2. Wenn man dann nach einigen Jobs feststellt, daß das System doch nicht ganz so toll ist, wird dann stillschweigen praktiziert (Frage hierzu: wie viele "amtliche" System, die hinterher wieder "abgestoßen" wurden, gab es allein in den letzten 20 Jahren ...).

    3. Vergleiche (zwischen mehreren verschiedenen Systemen am gleichen Ort !!!) unter Praxisbedingungen werden (aus Zeitmangel ?) kaum oder eher gar nicht durchgeführt und beeinflussen daher nicht oder unwesentlich die Kaufentscheidung.

    4. In "der Halle" oder im Lager von Verleihern, die schon länger dabei sind, stehen Kisten rum, bei denen man sich heute fragt, warum man früher so einen Schrott überhaupt gekauft hat (... weil es andere auch hatten ?).

    5. Bei zahlreichen Kollegen im PA-Forum sehe ich eine - wie auch bei vielen meiner Muckerkollegen - z.T. geradezu blinde Markengläubigkeit bei gleichzeitiger Ablehnung bestimmter Marken (obwohl auch vereinzelt gute Geräte dabei sind ("sowas kommt nicht in mein Rack ...").

    ... der Sinn sollte doch sein, daß man einfach mit vernünftiger Technik eine gute Arbeit abliefern kann. Aber möglicherweise spielen ja der Wiederverkaufswert und das Image eine größere Rolle als die Qualität der Systeme.

    Ist das jetzt "gemein" von mir, daß ich sowas mal anspreche ?

    Viele Grüsse sendet Euch

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 20:57
    Zitat von "SRAM"

    ....das wording :D

    SRAM


    ... dann bin ich ja wieder froh.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 20:57
    Zitat von "SRAM"

    ....das wording :D

    SRAM


    ... dann bin ich ja wieder froh.

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 19:55
    Zitat von "SRAM"

    ...neee, aber für eine vernünftige Antwort ist es ganz nützlich zu wissen, ob die Messung des Wirkungsgrades mit auf dem Boden stehender Box oder im freien Halb oder vollraum gemacht wurde.

    Nicht wahr :wink:

    Gruß SRAM

    By the way: ... was ist denn bei Dir der Unterschied zwischen "am Boden" und "freier Halbraum" ?

    Viele Grüsse sendet

  • 15er oder 18er mit 96db

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 19:55
    Zitat von "SRAM"

    ...neee, aber für eine vernünftige Antwort ist es ganz nützlich zu wissen, ob die Messung des Wirkungsgrades mit auf dem Boden stehender Box oder im freien Halb oder vollraum gemacht wurde.

    Nicht wahr :wink:

    Gruß SRAM

    By the way: ... was ist denn bei Dir der Unterschied zwischen "am Boden" und "freier Halbraum" ?

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 15:02
    Zitat von "tthorsten"

    die Firma Fohhn hat da den Soundspot und fürher mal ne 2x5" box für kirchen gehabt evt da mal gucke und anrufen.

    ich denke das geht nur gut wenn mann hinten nen lautsprecher ein baut

    also nen vier LS design im mittelton wenn mann viel dämfung hinten will

    open baffel ich weiss nciht.

    ... soweit ich weiß, ist die Richtwirkung aber bei denen nicht so ausgeprägt - und sie sind wohl weniger "musiktauglich". War der max. SPL bei dem Teil auf 1 m nicht 105 dB o.ä. ?

    Es werden ja mittlerweile im ELA-Bereich viele sogenannte "Cardioidstrahler" angeboten - bei vielen werden dann aber keine Richtdiagramme oder Messungen veröffentlicht ...

    Einige ergänzende Angaben:
    auf meine Kiste kann ich richtig Musik "raufsemmeln". Für 100 ... 150 Watt cont. Prog. sind die immer "gut".

    Stichwort "Open Baffle": kein Problem !
    Wenn einem bei Musikwiedergabe (normale CDs) auf 5 m fast die Ohren wegfliegen, hält sich der Hub beider Chassis noch sehr in Grenzen (deutlich unter 2 mm ... - kein HP geschaltet !) - es fehlt halt nur der "Tiefgang".

    Und mit einem zusätzlichen Bass (Trennung bei 200 Hz) könnte damit eine Band sicher auch einen Clubgig (so für 150 ... 200 Leute) machen. Vielleicht mache ich das ja mal mit meiner Oldieband (und mache dann Fotos von dem Gig ...). Der max. SPL dürfte so bei leicht über 120 dB liegen.

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 14:55
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Schick! :) Wie schaut denn die Konstruktion der "Lüftungsschlitze" aus?

    ... das könnte man sicher noch optimieren. Wichtig ist, daß es nicht nur eine Distanz vom unteren LS (Vorn) zur Rückseite des oberer LS gibt - daher lange "Schlitze" ...

    Aber ich sagte ja schon - wenn man es besser machen will, wird es konstruktiv komplizierter (und dann schimpft der Tischer mit mir ...).
    Aber ich denke mal, daß die Richtwirkung trotzdem schon ganz passabel geworden ist, oder ?

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 12:45

    ... hier mal ein Foto (noch ohne Gitter) ...

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 11:21
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Gut, das Printip ist klar. Aber wie hast du das umgesetzt? Gibt's Zeichnungen oder Bilder?

    Ich werd von der Kiste noch Fotos machen - aber da die Gitter noch nicht fertig sind, habe ich das noch nicht gemacht.

    Viele Grüsse sendet

  • Schallstrahler für extrem hallige Räume

    • Sound-Klinik
    • 12. September 2003 um 11:11
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Mach's halt nicht so spannend! Warum machst du denn erst einen Tread, wenn dann doch alles so geheim ist?!

    ... ich dachte, daß das Prinzip klar war. Ich geh da dann gleich mal näher drauf ein.
    Da wenigstens 9 von 10 Pfarrern - besonders in großen Kirchen - unzufrieden mit der Sprachübertagung sind, hatte ich mir Gedanken gemacht, wie man sowas lösen kann. Die "klassischen Schallzeilen" richten nur vertikal - und um bei tiefen Frequenzen (lange Hallzeiten in Kirchen ...) eine hinreichende Richtwirkung zu bekommen, müssen die recht lang sein. Eine horizontale Richtwirkung findet dagegen nicht statt.

    Mit großen Kisten kann man in Gemeinden i.d.R. nicht "landen", weil die möglichst in einer Kirche nichts "sehen" wollen.

    Wenn man sich mal anschaut, wie gängige Nierenmikrofone prinzipiell funktionieren (vorn offen - hinten teilweise offen), könnte man meinen, das auf LS zu übertragen - nur: so geht es nicht richtig.

    Eine Nierenquarakteristik erreicht man aber auch, wenn ein Kugelstrahler mit einem Dipolstrahler kombiniert wird.
    Die Addition beider Schallfelder ergibt eine Cardioide.

    Die Problematik hier ist, wie breitbandig man das hinbekommt:
    1. Bei einer einzigen Frequenz ist es relativ einfach - und ...
    2. Bei tiefen Frequenzen wird der Dipolstrahler akustisch nicht genug bedämpft

    Bei meiner Konstruktion ist das eine Chassis in einer BR-Abstimmung - das andere Chassis in einem "halboffenem" Gehäuse. Beide Schallfelder überlagern sich und ich bekomme unter 1 kHz eine recht gute Rückwärtsdämpfung.
    Bei etwa 500 Hz fällt diese leider geringer aus, weil das Gehäuse sich auch auswirkt (Beugung ...). Mit einem komplizierterem Gehäuse könnte man diesen Effekt minimieren, aber dann würde die Konstruktion (auch wg. der Kosten) zu aufwendig (NDR: aufwändig ...) werden.

    Bei einer "normalen" Box würde die Schallabstrahlung im Bereich von unter 100 bis etwa 700 Hz bei den verwendeten Gehäuseabmessungen fast kugelförmig sein (und damit den Hall in diesem Bereich im Raum verstärken).

    Viele Grüsse sendet

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
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