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Beiträge von Sound-Klinik

  • Unterschied ULTRAMIZER PRO DSP1400P und DSP1424 ????????????

    • Sound-Klinik
    • 29. Juli 2003 um 15:36
    Zitat von "hemn2"

    130 euro, ist ein super preis

    sieh mal da: http://www.musik-produktiv.at/shop/shop04.asp?artnr=9503092&sid=29072003104718904369-U3HBM60LRZ6T7G98NA588&quelle=listen

    130 euro für ein gebrauchten, unglaublich :evil:

    ... ich habe mal auf die o.g. Produktiv-Seite geschaut und seh das Ding für EUR 103,- (...).

    Der Preisverfall bei Behringer ist schon heftig: ich hab' für das Gerät noch DM 399,- bezahlt (zuzgl. Porto und Fracht ...) !
    Man sollte sich wohl noch gründlicher überlegen, welche Marken man sich zulegt ...

    Wo liegt denn Deiner Meinung momentan der "richtige Kurs" für ein solches Gerät ?

    Viele Grüsse sendet

  • preiswerte Abhöre

    • Sound-Klinik
    • 29. Juli 2003 um 15:25

    ---> JF

    ... bin ich froh, daß ich jetzt eine "ehrliche Messung" abgeliefert habe ... aber mal im Ernst:

    Ich denke, Du kennst auch die Problematik, daß oft genaue (-re) Messungen mit weniger genauen Messungen (z.B. aus Verkaufs-Prospekten) einfach "stumpf" nebeneinandergelegt und "verglichen" werden. Oft wird nämlich nicht auf die Skalierung und dem Grad des smoothing geschaut: es werden dann "Äpfel mit Birnen" verglichen.

    Wenn ich eine genaue - hochaufgelöste - Messung kommentarlos an Musiker oder Veranstaltungstechniker weitergebe, wird diese schnell mit irgendeiner geglätteten Messung einer Produktinfo verglichen und ich höre dann: "die Box von (...) hat aber einen viel glatteren Frequenzgang als Deine ...".

    Verbreitet ist nun mal die Darstellung mit 10 dB-Skalierung und mit 1/3 Oktav-Smoothing - letzteres kommt übrigens auch dem Hörempfinden des menschlichen Ohrs sehr nah (... trotzdem habe ich mit 1/10 Oktav dargestellt).
    Pegelschwankungen im Bereich einiger Hz werden vom Gehör nämlich kaum bis gar nicht bemerkt. Im Bassbereih ist das Gehör sogar richtig schlecht im Beurteilen von Pegelschwankungen.

    Viele Grüsse sendet

  • preiswerte Abhöre

    • Sound-Klinik
    • 29. Juli 2003 um 14:14
    Zitat von "JF"

    Grüsze!

    Kleine Anmerkung @ Sound-Klinik
    Beim Messschrieb des Speakers sollte man die extreme Skalierung beachten. (10 bis 130dB!)

    Der Speaker hat eine Toleranz von ca. +-3dB - das ist durchaus OK, aber nix Herausragendes.

    mfg
    JF

    Du hast ggf. noch vergessen, darauf hinzuweisen, daß bei meiner Messung nur mit 1/10 Oktave "gesmoothed" ist - "übliche" Messungen in Prospekten machen das mit 1/3 (oder gar 1/1 - also schlimmer ...).

    Für alle die es dennoch interessiert: hier die gleiche Kiste bei 5 dB Skalierung (... ich offenbare jetzt gnadenlos die Schwächen ...):

    Ach ja: Im Bereich 300 Hz ... 12.000 Hz beträgt die "Abweichung" übrigens nur +/- 2,5 dB - gerade die menschliche Stimme und Naturinstrumente lassen sich somit sehr gut beurteilen.

    ... und da der Materialeinsatz (und damit auch die Kosten) sich bei diesem eher kleinen Projekt sehr in Grenzen halten, muß es ja auch "nichts herausragendes" sein (... ich kann natürlich auch "viel besser" - aber dann leider auch "etwas teurer" ........).

    Ich kann Dir auch verraten, daß die kleine Kiste bei Hörvergleichen mit einigen (auch bekannteren kleinen Nearfields ...) sehr gut ausgesehen hat.

    Viele Grüsse sendet

  • preiswerte Abhöre

    • Sound-Klinik
    • 29. Juli 2003 um 08:42

    Falls Du günstig einen kleinen Abhörmonitor (passiv) suchst - ich hab vor kurzem einige Chassis aus Altbeständen "verwurstet" für ein Hard-Disk-Studio (... der Soundmann war jedenfalls total begeistert vom Klang).

    Die Kisten sind noch recht klein (17 cm-TT und Gewebe-HT-Kalotte ...): 32 x 20 x 27 cm (H X B X T).
    Hier eine Messung:

    Es ist natürlich keine Discobox - aber man kann damit sehr gut mischen (und ich hab noch einige Chassis ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied ULTRAMIZER PRO DSP1400P und DSP1424 ????????????

    • Sound-Klinik
    • 29. Juli 2003 um 08:09

    Ich verkaufe einen 1400P für EUR 130,-

    Das Gerät ist in sehr gutem Zustand (also nicht "abgerockt" ...), war nur im Case, hat lediglich zwei Live-Gigs hinter sich und wurde sonst nur für Homerecording eingesetzt (... wo die Verzögerung nicht stört - z.B. Demos etwas aufpolieren etc.).

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied ULTRAMIZER PRO DSP1400P und DSP1424 ????????????

    • Sound-Klinik
    • 28. Juli 2003 um 21:12

    ... auf jeden Fall war der "alte" Ultramizer live nur sehr bedingt einsetzbar, weil die Zeitverzögerung (ca. 15 ms ...) - besonders bei Bass-Drum und Snare - total nervt (es klappert ...).

    Ich hab letzte Woche zum ersten Mal (... live, 5-Mann-Band) in der Summe einen Triple-C ausprobiert - und hatte keinerlei Probleme mit dem Teil. Alles setzte sich wirklich super durch ... und selbst der Hall (der sonst bei hohem Umgebungslärm leicht absäuft ...) war - trotz lautstarkem Publikum - klar zu hören. Durch die 3-bandige Kompression war - selbst bei 6 ... 8 dB Dynamikreduzierung - keinerlei Pumpen wahrnehmbar.

    Die Wandler machen (In + Out) ca. 1,5 ms - und man kann noch 3 ms per Druckschalter draufgeben (dann wird noch etwas präziser "gerechnet" ...), was übrigens die Qualität hörbar verbessert !

    Das Einstellen ist etwas zeitaufwendig - mit den Werks-Presets war ich nicht so ganz zufrieden (... ich habe dann DAT-Mitschnitte mehrerer Live-Gigs benutzt, um die richtigen Parameter einzustellen ...).
    ... ach ja - heute habe ich mir so ein Teil bestellt ... (und den Ultramizer 1400P werde ich wohl verkaufen ...)

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 22. Juli 2003 um 08:29

    ... man kann übrigens auch "ohne Anwesenheit eines Mess-Systems" messen - ich mache das manchmal (mit MLSSA) für Nachhallmessungen so - und so gehts:

    1. Auf einer CD wird ein MLS-Signal gebrannt, per Post verschickt und vom User dann auf den Verstärker gegeben (bei Absolutmessungen: Pegel an den LS-Klemmen messen mit Echteffektivmultimeter)

    2. Die Mikrofonempfindlichkeit des verwendeten MIkros muß bekannt sein UND die Verstärkung des Preamps (beides wird später ins MLSSA eingegeben).
    Mein Mikrofontip: beyerdynamic MM-1 (ist bis 10 kHz sehr flat - oberhalb leichter Anstieg wg. Diffusfeldentzerrung - LS also "seitlich" messen, es liegt ein individueller Mess-Schrieb bei und für die Qualität sehr günstig !)

    3. Ausgang vom Preamp mit DAT-Recorder verbinden (bei Absolutmessungen: Verstärkungsmessung Eingang - Ausgang in Abhängigkeit der Aufnahmereglerstellung - dieser Wert muß zur Preamp-Verstärkung dann hinzuaddiert werden)

    4. DAT-Band mit o.g. Infos zuschicken

    5. Heraus kommt eine Absolutmessung mit hoher Genauigkeit

    Wichtig ist dabei natürlich, daß die Systeme "vernünftig" aufgestellt werden, damit nicht zuviel Reflektionen die Messung verderben ...
    Unerfahrene User sollten den Messaufbau vorher absprechen.

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 14:27
    Zitat von "JF"

    Grüsze!
    Ich hab' mit Sweeps die nachvollziehbareren Ergebnisse erhalten - und nebenbei misst man auch noch einiges flotter und angenehmer für die Nachbarn. Ein 32k Signal dauert nun mal schon eine Weile. Der Rechenknecht bekommt bei der Aufarbeitung richtig Arbeit.
    Und da der eigentliche Vorteil der MLS Messung hier wegfällt (die reflexionsfreie Messung) seh' ich keinen Grund darin, im Bass so zu messen.


    Bei MLSSA gehts mit der Zeit noch einigermaßen (es gibt preiswerte MLS-Systeme, wo es sehr lange dauert ...), weil die Signalgenerierung und Erfassung bei MLSSA auf der Karte gemacht wird - der Rechner ist dabei nur Host. Ansonsten muß es sicher bei tiefen Frequenzen nicht immer MLSSA sein ...

    Zitat von "JF"


    Mit einer Mikrolibrary ists aber nicht getan - die Mikrofonempfindlichkeit muß schon individuell gemessen werden! +-3dB sind bei der Kennempfindlichkeit Standard, bei guten Messmikros minnimalst +-1dB.
    MLSSA wär schon was - nur werden sich wohl kaum 4-5 Leute finden, die sich nur wegen dem Forum so ein System zulegen......


    ... ich habe von meinen Messmikros Mess-Schriebe, wodurch ich genau weiß, wie empfindlich diese sind. Diese Daten kann man bei MLSSA dann eingeben und alles ist dadurch (auch für absolute SPL-Messungen) geeeicht.
    Na ja: Nur wg. des Forums wird sich wohl keiner ein MLSSA anschaffen - aber man kann damit ja viele andere Sachen messen (raumakustische Sachen wie Nachhall, STI etc.).
    Ich habe jedenfalls schon seit ca. 9 Jahren so ein System, welches ich nicht nur für mich nutze (... meistens messe ich wg. der Entfernung für "Kunden" in den PLZ-Gebieten 26 ... 28, 48 ... 49 - der "weiteste" kam übrigens aus dem Vogtland - PLZ 084)

    Zitat von "JF"


    Pultkanal ist kein Problem - messe auch so. Hab' einfach die Kanäle meines Billig-Behringerkleinpults durchgemessen und siehe da - einer der 4 ist bei der Linearstellung des EQs sogar wirklich linear! ;)
    Bzw. werden bei der Referenzmessung diese Fehler sowieso herausgerechnet ....


    ... mir ist ein MIC-Preamp ohne irgendwelche Regler zwar lieber - aber wenn Du potentielle Fehler durch eine Messung eliminierst, wäre es vielleicht eine (günstige) Alternative ...

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 12:17
    Zitat von "JF"

    Antwort: JA! 8)

    Natürlich gilt das alles nur im Fernfeld bzw. ists im Nahfeld etwas komplizierter - aber 2m weiter hinten gilt 2x gleiche Lautsprecher mit gleichem Hub nebeneinander -> +6dB. +-1dB wird akzeptiert :D

    mfg
    JF

    ... ähem ... Du mißt übrigens bereits im Nahfeld (auch schon bei einigen Zentimetern ...) - bei zwei "gleichstarken" Schallquellen - einen Pegelzuwachs von +6 dB ...

    Der Pegelzuwachs im Nahfeld ist also gar nicht so kompliziert - aber dafür "das mit der Schall-Leistung" ...

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 12:10
    Zitat von "JF"


    Im Bass sind MLS Messungen Blödsinn (meiner Meinung nach) und ich habe mit Sweeps immer sehr gute und vor allem zu 100% reproduzierbare Messungen bekommen. Und der Gang ins Freie ist im Bass sowieso notwendig ....

    Selbstverständlich kann man mit MLS auch tiefe Frequenzen messen - sogar mit extrem hoher Genauigkeit - besonders wenn Du die Bandbreite vorher sinnvoll verkleinerst und mit der Richtigen MLS-Ordnung (wenigsten 16 oder 32 k) arbeitest. Und: es ist sogar (sehr ...) reproduzierbar !

    Zitat von "JF"


    Allgemeines Problem: Es wird schwierig werden, eine genormte Messung des absoluten Schallpegels zu erreichen. Die 2,83V/1W@8R des Verstärkers sind kein Problem, aber man muss auch die genaue Empfindlichkeit des Messmikros wissen und dann den Messaufbau abstimmen.

    Sowas ist z.B. mit MLSSA überhaupt kein Problem (wenn Du mal mein Posting nachliest ... - es ging um Referenzmessung am Endstufenausgang und Mikrofonlibary ...)

    Zitat von "JF"


    ... "wie bau' ich mir mein erstes Messsystem auf" mit eben dieser Gratis Software, einem Behringer Mikro und einem Mic-Pre bzw. linearen Pultkanal.

    ... mit einem "Pultkanal" als MIC-Preamp würde ich (besser auch Ihr ...) nicht messen, DENN: selbst wenn die Klangregler auf "Neutral" stehen, ist eben alles doch nicht sooo neutral ...

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 11:55
    Zitat von "Flywheel"

    Hallo Soundklinik,
    ich wäre dankbar über ein Referat. Ich lese gerade in Zollner/Zwicker "Elektroakustik" nach. Aber das ist schon etwas kompiziert.
    Gruß Flywheel

    Hallo,

    ich habe 3 Seiten über das Thema ins Web gestellt:

    Zu finden unter: http://www.bettersound.de/akustik/index.htm

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 11:03

    Hallo Jack,

    Du hast natürlich irgendwie schon recht - man sollte sich schon ein "wenig" mit Raumakustik auskennen (und dem zu erwartenden Abstrahlverhalten eines Messobjekts ...), um z.B. keine stehenden Wellen im Raum zu messen.
    Letzteres passiert z.B. mit fast "tödlicher Sicherheit" bei Messungen mit "durchgekurbeltem Sinus - oder mit Zufalls-Rauschen und zweikanaligem FFT-Analyzer ... bei "üblichen" Mikrofonabständen.

    Auch wird gelegentlich auch als Messmikrofon "irgendein Mikro" genommen. Nun: Richtmikros sollte man besser nicht nehmen (entfernungsabhängiger Bassfrequenzgang ...), sondern stets ein freifeldentzerrtes Kugelmikro (preiswert: beyerdynamic MM 1 um 90° geneigt ! - oder ganz teuer: z.B. ein 1/4" von Brüel & Kjaer).

    Auch ich mache öfter mal die Erfahrung, daß Bastler-Messungen mit Soundkarten und "irgendwelchen Mikros", die mir gezeigt werden ("hab meine Box damit selbst entwickelt ...") nicht immer - nett gesagt - "zu gebrauchen sind".
    Es ist natürlich auch eine Frage des Anspruchs. Ein MLSSA kostet ein Vielfaches im Vergleich zu einer Soundkarte mit Mess-Software - was soll man in einem solchen Fall Großartiges erwarten (es ist halt Hobby, und wenn es Spaß macht "selbst zu messen" - warum nicht ?

    Vielleicht hat es sogar einen Lerneffekt (... wenn z.B. alle Boxen immer an einer Stelle - im "Messraum" - einen fetten Einbruch haben ...

    Für reproduzierbare, objektive Vergleichsmessungen sind solche preiswerten Varianten natürlich nicht geeignet.

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2003 um 08:46

    ... also den absoluten SPL messen ist nun wirklich nicht so kompliziert.
    Man muß halt wissen, welche Spannung aus der Endstufe herauskommt.

    Bei meinen MLSSA-Messungen wird immer vorher eine Referenzmessung gemacht (MLSSA-Eingang direkt am Endstufenausgang) - womit alle folgenden Messung bezogen auf 1 W sind. Mikrofone können am MLSSA kalibriert werden (es gibt eine Library, wo mehrere Mikros eingegeben werden können - man kann die Empfindlichkeit eingeben oder mit einem Kalibrator arbeiten ...).

    Und: Auch wenn ich eine Box nach 4 Jahren wieder messe (auch in einem anderen Raum), messe ich - sofern sich nicht ein Chassis durch Alterung verändert hat - exakt den gleichen Frequenzverlauf. Raumeinflüsse kann man mit einem Messverfahren, welches Impulsantworten generiert, sowieso "ausfenstern" - ggf. sind dann Messungen eben erst ab einer bestimmten Frequenz (manchmal 150 ... 200 Hz in zu kleinen Räumen) genau (aber auch dies kann durch slicing mit Nahfeldmessungen leicht gelöst werden).

    Man braucht einfach nur vernünftiges Equipment (MLSSA zähle - nicht nur ich - dazu ...), einen vernünftigen Messverstärker und ein ordentliches Messmikrofon.
    Ich messe sehr oft für Selbstbauer und Verleiher, die sich selbst etwas gestrickt haben, deren Lautsprechersysteme. Es kommen auch schon mal Leute aus Sachsen oder Baden Würtemberg (... ich bin ca. 20 km südlich von Oldenburg ...).

    ... noch eine kleine Geschichte: im Mai war ich bei einem Lautsprecherentwickler mit meiner 18.BRH - er wollte die mal gegen sein Topmodell (BR) hören und messen:

    1. zum Messen: Beide Boxen hatten an den gleichen Stellen Einbrüche und Überhöhungen - die Wirkungsgrade waren nahezu gleih ...

    2. zum Hören: die Unterschiede waren gravierend. die 18.BRH war erstens lauter, zweitens trockener und drittens kam "unten herum" mehr.

    Einige Wochen später wollte es der Zufall, daß ein stolzer Besitzer eben dieser BR-Box diese bei mir mal messen lassen wollte.
    Bei den MLSSA-Messungen waren sehr deutlich die Unterschiede - auch die gehörten ! - nachzuvollziehen.

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 19. Juli 2003 um 22:19

    Hallo Jack,

    um die Sache irgendwie handhabbar zu machen, muß man die Mess-Arie schon "irgendwie" (... Eure Vorschläge ???) reduzieren.

    Ich selbst messe und rechne - wenn ich Systeme entwickel - auch mehrere Sachen - allerdings werden einige Punkte nicht unbedingt jedem gleich klar bzw. verständlich sein.

    Ich hatte nicht den Anspruch, eine allumfassende "Norm" abzuliefern, sondern verstand meinen Beitrag mehr als Anregung, in welche Richtung es laufen könnte.
    Die Übertragungsqualität unter praktischen Hörbedingungen ist sicher ein wichtiger Aspekt - sicher könnte man auch über das Abstrahlverhalten (Directivity bzw. Richtungverhalten ...) reden - aber : solche Messungen sind schon aufwendiger (neue DRS: aufwändiger ...). Ich finde den Beitrag von Patrick schon i.O. - es werden sicher weitere Anregungen folgen.

    Vielleicht sollte man versuchen, eine Art "Prioritätenliste" erstellen, welche Daten (von den meisten Anwendern) denn als wichtig angesehen werden.
    Vielleicht findet sich ja ein gemeinsamer "Nenner".

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 19. Juli 2003 um 22:05
    Zitat von "microsound.de"

    Hallo Sound-Klinik,

    es ist klar, das wir hier nur über das Fernfeld reden, im Nahfeld-Bereich ist alles viel komplizierter, da bin ich auch im Moment zu weit weg, um was vernünftiges sagen zu können.
    Zurück zur Ausgangsfrage von tthorsten will ich festhalten, dass in einer guten Näherung die Lautstärke einer Kombination von mehreren Lautsprechern gleichen Durchmessers durch aufaddieren der strahlenden Fläche berechnet werden kann (klar, alles phasenmässig richtig angeschlossen, und die Speaker nahe beeinander). Wenn man da tiefer einsteigen will, wird es theoretisch ziemlich aufwändig.

    Viele Grüsse

    Claus

    Hallo Claus,

    wenn Du noch eine kleine Ergänzung akzeptierst: mehrere GLEICHE (d.h. gleicher Wirkungsgrad etc.) Lautsprecher - dann könnte ich Dir zustimmen (denn: zwei 12" mit unterschiedlichen Wirkungsgraden funktioniert leider nicht ...).
    Vielleicht ist das Ganze auch zu sehr in die Wellenthorie abgedriftet - aber leider ist Akustik nicht (immer) so einfach, wie man es sich manchmal wünscht.

    Ich habe bei meine Postings auch eher damit gerechnet (das mit der Energieerhaltung ...), daß ein Einwand kommt. Leider artete die Sache dann in Spekulation aus (was wirklich nicht meine Absicht war ...).

    Dennoch denke ich, daß es für einige im Forum interessant war, mal etwas "physikalischer" an die Sache herangegangen zu sein. Ich möchte andererseits auch keinem hier im Forum einen Physik-Kurs "verpassen" - nur: es juckt mich halt ein wenig (... als Physiker), wenn es nicht "so ganz" richtig ist.

    Mein Angebot mit den Grundlagen "Wellenwiderstand" bleibt bestehen - wenn Interesse besteht, stelle ich einen kompakten Theoriebeitrag (eigentlich ganz gut verständlich ...) auf meine Site.

    Viele Grüsse sendet

  • Messnorm für Selbstbauprojekte

    • Sound-Klinik
    • 19. Juli 2003 um 11:48

    ... mein Vorschlag wäre, grundsätzlich mit einer MLS zu messen (kein Sweeps, Terzmessung mit "Piep-Tönen" etc.).

    Alles möglichst reflexionsfrei messen (draussen - und im Zeitfenster des Mess-Systems Reflexionen möglichst "ausfenstern") um wirklich nur den Direktschall der Box zu messen.

    Tops:
    vom Boden weg (event. auf Hochständer in Hörposition - ggf. etwas höher (einigt Euch einfach ...). Abstand: 1 m - ggf. auch zusätzlich 10 m ...

    Bässe:
    (meine Meinung:) auf dem Boden (halbraum - vielleicht auf einer Wiese) !
    Abstand 1 m - und unbedingt auch in größerem Abstand.
    Der Grund: größere Bass-Hörner liefern beim Vergleich zwischen 1 m und 2 m (noch) nicht unbedingt den - bei kugelförmiger Ausbreitung gewohnten - Pegelabfall von 6 dB !!!

    Mikrofonhöhe: Ohrenhöhe (ca. 1,60 ... 1,70 m)

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 19. Juli 2003 um 07:59

    Hallo Flywheel,

    bei der akustischen Leistung bedeutet "+6 dB mehr" eine Vervierfachung, wegen x dB = 10 * log (P2/P1), beim Schalldruck lautet die Berechnung dagegen x dB = 20 * (p2/p1) - also: doppelter Schalldruck heißt +6 dB.

    Der doppelte Faktor vor dem "log" kommt dadurch zustande, daß P (Schall-Leistung) proportional zu = p² (Quadrat vom Schalldruck) ist.

    Die Schall-Leistung ergibt sich aus p (Schalldruck) * v (Schall-Schnelle)
    Der Wellenwiderstand ist definiert als Z = p/v .

    Aber Vorsicht: Z ist nur bei ebenen Wellen (oder "in sehr großem Abstand von einer "kugelförmigen Schallquelle" eine reele Zahl (nämlich Dichte der Luft * Schallgeschwindigkeit ...) - bei einer gekrümmten Wellenfront ist Z eine komplexe Zahl und wird z.B. im Abstand r = Lamda/(2*Phi) Betrag von Z = 0,707 * Z (der ebenen Welle) - also kleiner !

    Bei der Addition der Schalldrücke (zweier Chassis) bekomme ich - sofern die Pegel gleich sind - exakt + 6 dB mehr (ohne Kopplung !). Wenn der Wellenwiderstand reel (ebene Wellenfront) wäre, würde sich die Leistung dann auch vervierfachen - dies ist aber nicht der Fall, weil Wellenwiderstand komplex ist (Schalldruck und Schallschnelle sind dann phasenverschoben - hoffentlich wird das jetzt nicht zu theoretisch ...).

    Wer es genau nachlesen will: Man findet das entweder unter spezifischer Schallimpedanz oder Wellenwiderstand. Sollte wirklich ernsthaftes Interesse "an sowas" vorhanden sein, stelle ich einen kurzen Beitrag auch auf meine Website zum Nachlesen.

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 22:36
    Zitat von "microsound.de"

    ... Also 6dB weniger bei doppeltem Abstand und 6dB mehr bei doppelter Fläche.
    Wir reden hier von einer HARTEN Fläche, d.h. die Oberfläche schwingt völlig in Phase.

    Gruss Claus

    Hallo Claus,

    Dein Beispiel beschreibt das Verhalten der Wellenfront (Kugelschale - im Halbraum Halbkugel ...), wo sich die Schallenergie auf einer immer größer werdenen Kugel verteilt und der Schalldruck sich bei jeder Verdopplung der Entfernung um 6 dB verringert. In der Theorie geht man dabei von einer punktförmigen Schallquelle aus (wo der Schalldruck - sagen wir mal - "riesengroß" ist ...)

    Im Nahfeld direktabstrahlender Lautsprecher ist das mit der Flächenverdopplung als Begründung für den 3 dB-Zuwachs allerdings etwas heikel, da die abgestrahlte Wellenfront bei tiefen Frequenzen (sagen wir mal 100 Hz) sich beim 8"er und 18"er kaum unterscheidet (bei beiden kugelförmig - Du könntest nach einigen (!) Metern nicht sagen, wie groß der Durchmesser der Quelle war) - insofern interessiert hier nur die Lage des akustischen Zentrums (also der Ort, von wo der Schall "gestartet" ist) und der Schalldruck in einem bestimmten Abstand.
    Oder: Die Lautsprecherfläche verhält sich - was die Krümmung der Wellenfront angeht - nicht wie ein Segment der Kugelschale der Wellenfront.

    Vom (Mess-) Ergebnis her hast Du natürlich recht, nur das mit der Flächenverdopplung der LS-Membran als Begründung ist - wenigstens allgemein - nicht ganz richtig.

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 16:22

    ... ich finde es witzig, daß keiner (der vielen Techniker) den Knoten im Gedankengang erkennt (doppelte elektrische Leistung ergibt vierfache akustische Leistung ?).

    Die akustische Leistung ist proportional dem Quadrat des Schalldruckes - d.h. wenn ich einen reelen Strahlungwiderstand annehme (was übrigens genau DER Haken ist ...) müßte ich die vierfache Schall-Leistung herausbekommen.

    In der Tat mißt Ihr alle - genau wie ich (auch und gerade bei höheren Frequenzen, wo keine gegenseitige Beeinflussung der LS auftritt) 6 dB mehr, weil die einzelnen Schalldrücke (der beiden einzelnen Lautsprecher ...) durch konstruktive Interferenz sich addieren. Bei sehr tiefen Frequenzen kann der Zuwachs sogar (durch die gegenseitige Bedämpfung) höher sein - die elektrische Impedanz der Lautsprecher sinkt dann (nur in diesem Bereich !) dabei wirklich leicht ab.

    Da Schall-Messungen üblicherweise mit Druckempfängern (freifeldentzerrte Kugelmikros) gemacht werden, messen wir nur den Schalldruck und NICHT die Schallschnelle (letztere multipliziert mit dem Schalldruck ergibt auch die Schall-Leistung ...).

    Und: auch, ob sich die Membranflächen verdoppeln, ist nicht der eigentliche Grund - denn: wenn ich einen 15"-LS, der 90 dB Schalldruck bei einer bestimmten Frequenz abstrahlt, neben einem 8"er stelle, der bei der gleichen Frequenz auch 90 dB Schalldruck abstrahlt, bekomme ich hinterher auch 96 dB (also 6 dB mehr ...) - unabhängig von der Verdopplung der Fläche (... genauso könnte auch ein direktabstrahlendes Chassis mit einem Horn - natürlich alles laufzeitkorrigiert - kombinieren. Was wäre denn beim Horn die Fläche ?).
    Es ist also lediglich eine Addition der einzelnen Schalldrücke.

    Gleiches geschieht übrigens auch bei einer 2-Wegebox mit Linkwitz-Filter: Der Schalldruck des TT addiert sich mit dem Schalldruck des HT (daher immer -6 dB bei der Trennfrequenz je Chassis ...).


    Viele Grüsse sendet
    (... und hoffentlich habe ich nicht zuviel Verwirrung gestiftet ...)

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 14:36
    Zitat von "PeterG"

    1. Das ist richtig! Doch was hat dies mit Strahlunswiderstand zu tun? Dieser hängt von der Wellenlänge der abzustrahlenden Frequenz ab .

    ...

    MfG
    Peter

    Hallo Peter,

    Der Lautsprecher "sieht" wegen der akustische Bedämpfung (durch den abgestimmten Vent) bei der Resonanzfrequenz einen höheren Strahlungswiderstand (sonst würde sich ja der Hub nicht verringern ...).

    Viele Grüsse sendet

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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