1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche

Willkommen! Melde dich an oder registriere dich.

Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigst du ein Benutzerkonto.

Du hast schon ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Hier kannst du ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen
  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik
  • Menü
  • Menü
  1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen

Beiträge von Sound-Klinik

  • Horn-Stacking!

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:56
    Zitat von "medimax"

    Hörner stacken?!?

    So ....

    oder so?!?


    Vorteile, Nachteile?!?

    VG SEBASTIAN

    Alles anzeigen

    ... bei der obigen Variante bekommst du (wenn Du noch einige dazupackst ...) auf die ersten paar Meter eine zylindrische Abstrahlung - nur leider quer vom Boden nach oben (... armes Bassdrum-Mikrofon etc.).

    Bei der unteren Version bekommst Du weniger Bass zurück zur Bühne (Feedbackstress im Bassbereich ...) und eine bessere Directivity "nach vorn".

    Du kannst auch alle übereinander packen (... man braucht lange Arme oder einen Kran - und: gut sichern gegen "Umfallen" !!!) und bekommst eine gute vertikale Richtwirkung im oberen Bassbereich (... "fast" schon ein Line-Array für den Bass ...).

    Für eine kleine Halle (bis 2000 Leutchen) würde ich wohl 2 nebeneinander "mal" 6 ... 8 übereinander nehmen.

    (... mal sehen, wieviel Gegenargumente jetzt kommen ...)

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:42
    Zitat von "BlauerTeufel"

    das heist wenn mir das programm 130 liter empfiehlt, so 8-10 liter grösser bauen.

    aja, vielleicht eine bimpi frage, aber wenn man von rohrdurchmesser spricht, dann ist die rede von innendurchmesser oder???

    wenn ich nämlich ein rohr im baumarkt kaufe mit z.b. 11cm Durchmesser, dann hat es das aussen, innen gemessene 10,3cm.

    ... immer der Innendurchmesser !

    Und: Durchmesser nicht zu klein wählen (besonders bei "großen" Bass-Chassis mit großem Verschiebevolumen), da es sonst hörbare Windgeräusche gibt ...

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:42
    Zitat von "BlauerTeufel"

    das heist wenn mir das programm 130 liter empfiehlt, so 8-10 liter grösser bauen.

    aja, vielleicht eine bimpi frage, aber wenn man von rohrdurchmesser spricht, dann ist die rede von innendurchmesser oder???

    wenn ich nämlich ein rohr im baumarkt kaufe mit z.b. 11cm Durchmesser, dann hat es das aussen, innen gemessene 10,3cm.

    ... immer der Innendurchmesser !

    Und: Durchmesser nicht zu klein wählen (besonders bei "großen" Bass-Chassis mit großem Verschiebevolumen), da es sonst hörbare Windgeräusche gibt ...

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:39

    1. Das Reflexrohrvolumen gehört nicht zum Innenvolumen !!!

    Denn: Das Volumen der Box bestimmt zusammen mit dem Rohrdurchmesser wesentlich die Federkonstante für die (schwingende) Luftmasse im Rohr (bzw. Vent). Aus der Federkonstante und effektiven Luftmasse (die übrigens etwas größer ist als die Luftmasse im Rohr !) läßt sich die Abstimmfrequenz errechnen.

    2. Dämpfungsmaterial - locker eingefüllt - erhöht (wie bereits richtig bemerkt ...) das effektive Boxenvolumen. Aber: zu stark in die Box 'reingequetscht, wird das Volumen auch schon mal verringert !

    Viele Grüsse sendet

  • reflexrohrvolumen

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:39

    1. Das Reflexrohrvolumen gehört nicht zum Innenvolumen !!!

    Denn: Das Volumen der Box bestimmt zusammen mit dem Rohrdurchmesser wesentlich die Federkonstante für die (schwingende) Luftmasse im Rohr (bzw. Vent). Aus der Federkonstante und effektiven Luftmasse (die übrigens etwas größer ist als die Luftmasse im Rohr !) läßt sich die Abstimmfrequenz errechnen.

    2. Dämpfungsmaterial - locker eingefüllt - erhöht (wie bereits richtig bemerkt ...) das effektive Boxenvolumen. Aber: zu stark in die Box 'reingequetscht, wird das Volumen auch schon mal verringert !

    Viele Grüsse sendet

  • Eliminator doppel-15er BR-Kiste

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:30

    Ich kenne die "Elis" allerdings auch nur als (zu kurze ...) Hörner - die Eliminator IV hatte z.B. noch ein weisses kleines Mitteltonhorn und einen (leistungsmässig unterdimensionierten - schwarzen ...) Hochtöner.
    Zu "Anno-Ducks-Zeiten" schwärmten einige (Tanzmucker) für das Teil - ich fand es klanglich nicht so prall.

    Falls bei Deiner Eliminator das Basschassis vorn zu sehen ist und irgendwo ein BR-Vent ist, dann hat EV wohl den Namen auch für Bassreflexkisten benutzt (?).

    Wieso hast Du die Kiste denn ohne Chassis (abgeraucht ?) ? Ein Bass-Chassis sollte bei einer BR-Abstimmung schon halbwegs passen, sonst hexelst Du Dir das Chassis mechanisch kaputt. Ggf. kannst du ja auch die BR-Abstimmung verändern und das Gehäuse dadurch einem (preiswerten ...) Chassis anpassen.

    Ausrechen kannst Du das leicht selbst (brauchst bloß die T/S-Parameter ...) mit einem Programm, daß Du kostenlos haben kannst (Achtung: statt "Komma" immer "Punkt" eingeben ...):

    http://www.sound-klinik.de/reflex.exe

    Viele Grüsse sendet

  • Eliminator doppel-15er BR-Kiste

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2003 um 17:30

    Ich kenne die "Elis" allerdings auch nur als (zu kurze ...) Hörner - die Eliminator IV hatte z.B. noch ein weisses kleines Mitteltonhorn und einen (leistungsmässig unterdimensionierten - schwarzen ...) Hochtöner.
    Zu "Anno-Ducks-Zeiten" schwärmten einige (Tanzmucker) für das Teil - ich fand es klanglich nicht so prall.

    Falls bei Deiner Eliminator das Basschassis vorn zu sehen ist und irgendwo ein BR-Vent ist, dann hat EV wohl den Namen auch für Bassreflexkisten benutzt (?).

    Wieso hast Du die Kiste denn ohne Chassis (abgeraucht ?) ? Ein Bass-Chassis sollte bei einer BR-Abstimmung schon halbwegs passen, sonst hexelst Du Dir das Chassis mechanisch kaputt. Ggf. kannst du ja auch die BR-Abstimmung verändern und das Gehäuse dadurch einem (preiswerten ...) Chassis anpassen.

    Ausrechen kannst Du das leicht selbst (brauchst bloß die T/S-Parameter ...) mit einem Programm, daß Du kostenlos haben kannst (Achtung: statt "Komma" immer "Punkt" eingeben ...):

    http://www.sound-klinik.de/reflex.exe

    Viele Grüsse sendet

  • die vor und nachteile diverser pa's

    • Sound-Klinik
    • 22. März 2003 um 13:14

    Ich habe die Beiträge mal gelesen und finde es eigentlich schade, daß man in diesem Forum seine Philosophie derart agressiv vertritt.

    Auch finde ich die Debatte über "welche Endstufe" und "paßt mit welcher Box am Besten" ziemlich gewagt.

    Klangunterschiede, die man bei Vergleichstests mit verschiedenen Endstufen an einem gleichen Lautsprecher "hört", können ihre Ursache auch darin haben, daß eine Endstufe mit dem Impedanzverlauf eines Lautsprechers Probleme hat (Stichpunkt "loadmatching der Impedanz ...").

    U.U. treten nämlich mit einer anderen Box gar keine - oder vernachlässigbar geringe - Klangunterschiede zutage.

    Eine PA ist recht komplex - schon Mischpulte können Klangunterschiede verursachen. Eine gut konstruierte Endstufe - von denen es mittlerweile viele auf dem Markt gibt - sollte auch mit heiklen Lautsprecherlasten gut klarkommen.

    Wie gut ein Lautsprecher (gehörmässig) beurteilt wird, hängt zudem von der Location und der Tagesform des Zuhörers ab (psychoakustische Einflüsse ...).
    Beispiel: Wenn jemand morgens aus dem Bett steigt und eine PA hört, dann hat er ein bestimmtes Klangempfinden und liefert eine - subjektive - Bewertung ab. Nach einer mehrstündigen Autofahrt ist der Höreindruck dagegen oft total anders. Auch ist ein Hörvergleich, zwischen denen Stunden (oder Tage ...) liegen, nicht viel Wert.

    Dieses dogmatische Bewerten unterschiedlicher Systemen ist nur ein sinnloser Glaubenskrieg, der keinem hilft und auch nicht viel mit Fachkompetenz zu tun hat.

    Und: Wenn ich oft in Zelten mit Stromproblemen zu tun habe, dann muß ich irgendwann sowieso über magnetische Konstanthalter nachdenken. Was nützen mir Endstufen (die angeblich ...) bis 90 VAC "problemlos" laufen, wenn digitale Geräte (Hallgeräte, Keyboards etc.) von selbst Programme umschalten oder noch gravierende Probleme machen - auch gibt es (nicht nur ...) Mischpulte, die dann anfangen "zu brummen" (... von Gitarrenamps will ich gar nicht erst reden ...).

    Jeder sollte sich "die Karten legen", was er mit einer Anlage abdecken will und sich ein sinnvolles Gesamtkonzept erarbeiten - und: es gibt immer mehrere "richtige" Wege, dies zu erreichen.

    Ein kluger Mann sagte mal (leider hab ich den Namen vergessen ...): Unwissenheit ist schlimm - aber Halbwissen ist noch schlimmer (... besonders, wenn man es selbst nicht merkt ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Beschallung eines Festzeltes

    • Sound-Klinik
    • 22. März 2003 um 11:31
    Zitat von "MIKE"

    @ Soundklinik,

    hier in WHV müssen die leier drauf achten da eine einziger Anwohner gegen das Fest geklagt hat und das mit Protokoll der Emission. das der Recht bekommt lag auf der Hand.

    @ all

    Das Problem kann und wird wahrscheinlich irgendwann jeden treffen. Deswegen aufpassen. Zu den Ämtern kann ich nur sagen, mehr wissen in die selbigen. Denn was die alles durchgehen lassen passt teilweise auf keine Kuhhaut!!!

    Zelte ansich sind eh schon schwer zu bschallen da man eine sehr komische Akustik hat!

    da ist die kleine Dezentral Lösung immer noch das beste.

    Alles anzeigen

    Wir hatten letztes Jahr mit unserer Band in Wilhelmshaven (Fedderwarder-Groden) gespielt und wurden schon beim Aufbau "angepampt", daß wir bloß die zulässige Lautstärke einhalten sollen. Wir haben im Zelt mit ZB-Beschallungstechnik gearbeitet und die Anlage mit einem Schallpegelmeter eingestellt. Während des Jobs habe ich dann anhand der VU-Meter am Pult hin und wieder mal kontrolliert.

    "Witzig" war, daß ein "Fahrgeschäft" außerhalb des Zeltes - sogar noch im Zelt !!! - den Pegel von 95 dB (A) gelegentlich locker überboten hat ...
    Während der Mucke wurde man also ständig von dem Gehupe und Bassgedröhne abgenervt - um dies zu unterbinden erschien dort aber wohl niemand vom Ordnungsamt. Man hatte nur die Bands und DJs "auf'm Kiecker ..."

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 20. März 2003 um 19:15
    Zitat von "Jens Droessler"

    Alle mir bekannten professionellen Hornkonstrukteure (u.a. Tom Danley) sagen, dass die elektrische Impedanz mit dem Strahlungswiderstand steigt. Ein "ideales" Horn erhöht die LS-Impedanz ziemlich genau auf das Doppelte. Wer das nicht glaubt, kann ruhig bei mir vorbeikommen, dann demonstrier ich das gerne mit den alten Peavey FH1, die ich hier stehen hab!
    Bestückung: ein 4 Ohm BW1504
    Systemimpedanz (keine passive Weiche o.ä.): 8 Ohm
    und das habe ich schon nachgemessen! Allerdings fällt unterhalb des unteren Horn-CutOffs die Impedanz zunächst auf 4 Ohm, dann noch etwas tiefer....

    Hallo Jens,

    dieser Vergleich hat aber einen Haken !

    Denn: Du müßtest das Chassis einmal (mit geschlossener Kammer hinterm Chassis) OHNE TRICHTER und dann (unter gleichen Bedingungen) MIT TRICHTER messen. Mit Trichter sinkt die elektrische Impedanz (abgesehen von den bei kurzen Hörnern nicht vermeidbaren Trichterresonanzen ...). Will heißen: Die o.g. Schlußfogerung ist so leider nicht richtig !

    Über die wirklichen Ursachen für eine höhere Impedanz (geschlossene Kammer ...) habe ich mich im meinem letzten "Artikel" bereits ausgelassen ...

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 20. März 2003 um 19:15
    Zitat von "Jens Droessler"

    Alle mir bekannten professionellen Hornkonstrukteure (u.a. Tom Danley) sagen, dass die elektrische Impedanz mit dem Strahlungswiderstand steigt. Ein "ideales" Horn erhöht die LS-Impedanz ziemlich genau auf das Doppelte. Wer das nicht glaubt, kann ruhig bei mir vorbeikommen, dann demonstrier ich das gerne mit den alten Peavey FH1, die ich hier stehen hab!
    Bestückung: ein 4 Ohm BW1504
    Systemimpedanz (keine passive Weiche o.ä.): 8 Ohm
    und das habe ich schon nachgemessen! Allerdings fällt unterhalb des unteren Horn-CutOffs die Impedanz zunächst auf 4 Ohm, dann noch etwas tiefer....

    Hallo Jens,

    dieser Vergleich hat aber einen Haken !

    Denn: Du müßtest das Chassis einmal (mit geschlossener Kammer hinterm Chassis) OHNE TRICHTER und dann (unter gleichen Bedingungen) MIT TRICHTER messen. Mit Trichter sinkt die elektrische Impedanz (abgesehen von den bei kurzen Hörnern nicht vermeidbaren Trichterresonanzen ...). Will heißen: Die o.g. Schlußfogerung ist so leider nicht richtig !

    Über die wirklichen Ursachen für eine höhere Impedanz (geschlossene Kammer ...) habe ich mich im meinem letzten "Artikel" bereits ausgelassen ...

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 20. März 2003 um 17:49

    Hörner sind sehr komplexe Gebilde und es wird oft viel Blödsinn darüber geschrieben.

    Daher mal grundlegend zur Physik:
    Ein elektromagnetischer Antrieb, der in seiner Bewegung behindert wird, zieht aus einer Konstantspannungsquelle einen höheren Strom (... was gleichbedeutend ist mit einer Impedanzverringerung !).
    Beispiel: Wenn Du eine Bohrmaschine in ihrer Drehbewegung behinderst (z.B. durch eine teilweise oder komplette Blockierung ...), dann steigt der Strom an (ggf. fliegt sogar die Sicherung raus - wenn der Anker nicht schon vorher abbrennt).

    Ein Lautsprecher, der "frei" schwingen kann - also relativ unbedämpft ist, hat seine größte Impedanz bei seiner Freiluftresonanzfrequenz.
    In einem Gehäuse eingebaut steigt die Resonanzfrequenz und Güte an - die Resonanzspitze wird höher und wandert zu einer höheren Frequenz - bei der neuen Resonanzfrequenz kann der Lautsprecher leichter (höhere Güte = geringere Bedämpfung !!!) zum Schwingen angeregt werden (er schwingt auch länger nach, wie mit der Messung des Zerfallspektrums leicht nachgewiesen werden kann !

    Eine Erhöhung des Strahlungswiderstandes durch ein Horn führt zu einer stärkeren Bedämpfung des Lautsprechers und verringert dadurch (bei einem idealen Horn, welches "sehr lang ist") die elektrische Impedanz.

    Eine Einflußgröße, welche die elektrische Impedanz dagegen - im interessierenden Frequenzbereich - erhöht, ist die geschlossene Kammer hinter dem Lautsprecher, die wie eine akustische Kapazität wirkt und zu einer Erhöhung der Güte führt (wie beim geschlossenem Gehäuse - s.o. - bereits erläutert).
    Da die Resonanzfrequenz des Horntreibers (ohne Trichter) nicht am Ende des Übertragungsbereiches liegt, sondern "irgendwo" mittendrin, steigt die Impedanz (ohne Trichter ...) in diesem Bereich an. Erst der Trichter (!!!)bedämpft dann den Treiber (und verringert insgesamt die elektrische Impedanz. Ist der Trichter - was gelegentlich vorkommt - besch... konstruiert, führt dies dann insgesamt auch mal zu einer Erhöhung der elektrischen Impedanz. Fazit: An der Impedanzkurve läßt sich die Qualität eines Horns (bzw. wie gut es den Treiber bedämpft ...) gewissermaßen mitablesen !

    Übrigens: Auch ein Bassreflexsystem besitzt bei der Abstimmfrequenz (wo der Strahlungwiderstand durch die Kopplung mit einem Resonator vergrössert wird ...) genau sein Impedanz-MINIMA (... d.h. hoher Strahlungswiderstand = geringe elektrische Impedanz !).

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 20. März 2003 um 17:49

    Hörner sind sehr komplexe Gebilde und es wird oft viel Blödsinn darüber geschrieben.

    Daher mal grundlegend zur Physik:
    Ein elektromagnetischer Antrieb, der in seiner Bewegung behindert wird, zieht aus einer Konstantspannungsquelle einen höheren Strom (... was gleichbedeutend ist mit einer Impedanzverringerung !).
    Beispiel: Wenn Du eine Bohrmaschine in ihrer Drehbewegung behinderst (z.B. durch eine teilweise oder komplette Blockierung ...), dann steigt der Strom an (ggf. fliegt sogar die Sicherung raus - wenn der Anker nicht schon vorher abbrennt).

    Ein Lautsprecher, der "frei" schwingen kann - also relativ unbedämpft ist, hat seine größte Impedanz bei seiner Freiluftresonanzfrequenz.
    In einem Gehäuse eingebaut steigt die Resonanzfrequenz und Güte an - die Resonanzspitze wird höher und wandert zu einer höheren Frequenz - bei der neuen Resonanzfrequenz kann der Lautsprecher leichter (höhere Güte = geringere Bedämpfung !!!) zum Schwingen angeregt werden (er schwingt auch länger nach, wie mit der Messung des Zerfallspektrums leicht nachgewiesen werden kann !

    Eine Erhöhung des Strahlungswiderstandes durch ein Horn führt zu einer stärkeren Bedämpfung des Lautsprechers und verringert dadurch (bei einem idealen Horn, welches "sehr lang ist") die elektrische Impedanz.

    Eine Einflußgröße, welche die elektrische Impedanz dagegen - im interessierenden Frequenzbereich - erhöht, ist die geschlossene Kammer hinter dem Lautsprecher, die wie eine akustische Kapazität wirkt und zu einer Erhöhung der Güte führt (wie beim geschlossenem Gehäuse - s.o. - bereits erläutert).
    Da die Resonanzfrequenz des Horntreibers (ohne Trichter) nicht am Ende des Übertragungsbereiches liegt, sondern "irgendwo" mittendrin, steigt die Impedanz (ohne Trichter ...) in diesem Bereich an. Erst der Trichter (!!!)bedämpft dann den Treiber (und verringert insgesamt die elektrische Impedanz. Ist der Trichter - was gelegentlich vorkommt - besch... konstruiert, führt dies dann insgesamt auch mal zu einer Erhöhung der elektrischen Impedanz. Fazit: An der Impedanzkurve läßt sich die Qualität eines Horns (bzw. wie gut es den Treiber bedämpft ...) gewissermaßen mitablesen !

    Übrigens: Auch ein Bassreflexsystem besitzt bei der Abstimmfrequenz (wo der Strahlungwiderstand durch die Kopplung mit einem Resonator vergrössert wird ...) genau sein Impedanz-MINIMA (... d.h. hoher Strahlungswiderstand = geringe elektrische Impedanz !).

    Viele Grüsse sendet

  • Beschallung eines Festzeltes

    • Sound-Klinik
    • 19. März 2003 um 14:46
    Zitat von "ThomasL"

    Eminent II und Dynacord Mosquito/Lansing 15+Tweeter...und damit Tausende von Leuten glücklich gemacht... DAS erzählt mein Dad auch immer wieder (alter Tanzmucker), allein nur um seine Kritik an unserem neuen Mat zu begründen :D Früher muss alles besser gewesen sein, aber heute hast Du nunmal auf Zeltfesten (auch im Emsland und Ostfriesland) kaum ne Chance, wenns nich drückt...das ist halt das was viele, meist junge Leute erwarten. Ich bin wirklich n Freund von "leise mischen"... aber, der Kunde bekommt was er fordert...:-)
    So, das war jetzt Off-Topic, bitte zurück zur Diskussion...

    Sound-Klinik War jetzt nicht böse gemeint, ich hab mich hier nur grad ob des hohen Wiedererkennungsfaktors (Eminent II, der übrigens immer noch in meinem Keller steht) schlapp gelacht :D Bei welcher Top40-Kapelle muckst Du denn? Gibt ja sooo viele auch nich hier im Norden.

    Grüße,

    Thomas

    Also ... daß früher alles besser war, denke ich eher nicht (hab ich auch wohl nicht so geschrieben ...).
    Ich wollte nur mal anregen, daß es manchmal mit weniger auch ganz gut geht. Ich bin halt Minimalist - ich nehme immer nur soviel Zeug mit, wieviel ich auch wirklich brauche.
    Ich finde es immer wieder total witzig, wenn irgendwelche "Experten" beim Aufbau 'rumfrotzeln "... ob das bißchen Holz mal reicht" und sich dann nach dem Soundcheck nicht mehr blicken lassen ...

    Zu Deiner letzten Frage: Ich spiele Gitarre bei der oldenburger Formation "Atlantic" - wir haben letztes Jahr viele Zelt- und Stadtfeste (Oldenburg, Wilhelmshaven, Jever, Lathen etc.) von Ostfriesland bis 'rein ins Emsland gespielt.

    Für größere Jobs leihen wir uns dann richtig großes Holz von der Firma ZB-Beschallungstechnik (http://www.bettersound.de/ZB) ... vielleicht kannst Du Dir ja auch schon denken, wer die Boxen entwickelt hat ...

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 19. März 2003 um 14:33
    Zitat von "JF"

    Habe mich jetzt mal ein wenig mit AJ-Horn gespielt ....

    Also für die gleiche Lautstärke macht ein Treiber im Horn weniger Hub.
    Aber bei gleicher LEISTUNG macht er kaum weniger Hub, geht dafür aber natürlich lauter!

    Sprich um 1kW im Horn umzusetzen, brauchts erst wieder Hub .....

    mfg
    JF

    p.s.: berücksichtigt AJ eigentlich den Anstieg des Strahlungswiderstandes beim Stacking richtig?

    Ein Treiber in einem Horn macht bei gleicher eingespeister Leistung - verglichen mit dem Einbau in eine BR-Kiste - insgesamt weniger "Hub" - die abgestrahlte akustische Leistung ist aber dennoch höher.

    Der Grund für die kleinere Auslenkung liegt im größeren Stahlungswiderstand - d.h. der Lautsprecher "sieht" einen größeren akustischen Widerstand (oder: akustische Impedanz).
    Gleichzeitig sinkt dadurch auch die elektrische Impedanz leicht ab und der Lautsprecher zieht bei gleicher Ausgangsspannung der Endstufe mehr Strom.
    Sogar das Stacking mehrerer Basshörner führt zu einer - wenn auch leichten - Verringerung der elektrischen Impedanz jedes einzelnen Bass-Lautsprechers (... die Lautsprecher bedämpfen sich gegenseitig durch den kollektiv aufgebauten Wechsel- bzw. Schalldruck).

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 19. März 2003 um 14:33
    Zitat von "JF"

    Habe mich jetzt mal ein wenig mit AJ-Horn gespielt ....

    Also für die gleiche Lautstärke macht ein Treiber im Horn weniger Hub.
    Aber bei gleicher LEISTUNG macht er kaum weniger Hub, geht dafür aber natürlich lauter!

    Sprich um 1kW im Horn umzusetzen, brauchts erst wieder Hub .....

    mfg
    JF

    p.s.: berücksichtigt AJ eigentlich den Anstieg des Strahlungswiderstandes beim Stacking richtig?

    Ein Treiber in einem Horn macht bei gleicher eingespeister Leistung - verglichen mit dem Einbau in eine BR-Kiste - insgesamt weniger "Hub" - die abgestrahlte akustische Leistung ist aber dennoch höher.

    Der Grund für die kleinere Auslenkung liegt im größeren Stahlungswiderstand - d.h. der Lautsprecher "sieht" einen größeren akustischen Widerstand (oder: akustische Impedanz).
    Gleichzeitig sinkt dadurch auch die elektrische Impedanz leicht ab und der Lautsprecher zieht bei gleicher Ausgangsspannung der Endstufe mehr Strom.
    Sogar das Stacking mehrerer Basshörner führt zu einer - wenn auch leichten - Verringerung der elektrischen Impedanz jedes einzelnen Bass-Lautsprechers (... die Lautsprecher bedämpfen sich gegenseitig durch den kollektiv aufgebauten Wechsel- bzw. Schalldruck).

    Viele Grüsse sendet

  • Beschallung eines Festzeltes

    • Sound-Klinik
    • 19. März 2003 um 09:39

    Ich spiele selbst in einer 5-köpfigen Top40-Band und wir sind in den Sommermonaten sehr oft in Zelten (Schützen etc. ...) unterwegs.

    In kleineren Zelten (bis 1000 Leute) arbeiten wir PRO SEITE mit jeweils zwei 15"-Basshörnern (bis 600 Leute auch nur ein Horn pro Seite ...) und jeweils einem direktabstrahlendem 12"/1" auf Distanzstange. Bei größeren Veranstaltungen (auch auf Stadtfesten - je nach Lage der Bühne und Größe des zu beschallenden Areals ...) nehmen wir auch schon mal 4 Basshörner pro Seite mit einem bis zwei vollhorngeladene Tops mit Doppel-12"/1,4"-Bestückung mit.

    ABER: Oft ist es gar nicht erwünscht, daß die Anlage (bei Musik !) eine so extreme Reichweite hat. In Wilhelmshaven haben wir sogar erlebt, daß vom Ordnungsamt peinlich auf Einhaltung der max. Schallpegel - im Zelt und draußen !!! - geachtet wird - die Zeltwirte zahlen sonst ...

    Schon mit einer kleineren, guten PA läßt sich der Bereich der Tanzfläche exzellent versorgen - vernünftige - horngeladene - Tops erreichen dann auch die entfernteren Bereiche bei Sprachdurchsagen.

    Ärger gibt es auch vermehrt auf Stadtfesten: Alle Bands wollen noch in 1 km Entfernung gehört werden und dröhnen die Fußgängerzonen "voll". In den Bereichen, wo sich alles überlappt, ist es auf Dauer echt nervig für die Besucher.
    Manchmal gehen sogar Geschäftsleute der Läden in den Fußgängerzonen vor den Kadi und verklagen den Veranstalter.

    +++ Mal so zum nachdenken: Ich mache seit 25 Jahren Top40-Mucke (früher hieß das dann noch "Tanzmusik" ...). Wir haben ende der 70er mit einem Eminent II (Mischverstärker von Dynacord) mit 4 Kanälen (mit Höhen und Bassregelung ...), 80 Watt (!!!) Verstärkerleistung und zwei Gesangssäulen in der Bremer Stadthalle vor ca. 2000 Leuten gespielt.
    Schlagzeug, Gitarrenamp und Bassamp kamen direkt !!!
    Die Tanzfläche war gerammelt voll (... wer es nicht glaubt: ich habe davon sogar noch Fotos !). +++

    Sicher - heute klingt alles ein wenig besser und man setzt sich soundmässig schon besser durch.
    Nur: Manchmal wird anlagentechnisch auch etwas übertrieben ...


    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 18. März 2003 um 21:14

    Bei direktabstrahlenden Bass-Systemen (also Bassreflex - weniger geschlossen ...) muß ein gewisses Verschiebevolumen aufgebracht werden, um eine vernünftige Tieftonwiedergabe zu realisiseren.
    Besonder kleine Kisten mit kleinen Bässen (12" oder kleiner - z.B. im HiFi-Bereich ...) werden daher so konstruiert, daß der Antrieb auch bei höhreren Auslenkungen im linearen Bereich bleibt. Realisieren läßt sich dies mit einem langen Luftspalt oder einer langen Spule (... von der immer nur ein Teil vollständig im Luftspalt ist.

    Der Nahcteil bei solchen Systemen ist, daß bei gleicher Leiterlänge und Feldstärke des Magneten der Wirkungsgrad absinkt. Die Feldstärke "verteilt" sich - einfach gesagt - über einen größeren Bereich.

    Bei horngeladenen Systemen wird - sofern alles richtig abgestimmt ist - kein großer Membranhub benötigt, da die starke Bedämpfung durch den Trichter ein verhältnismässig hohen Druckanstieg ermöglicht und die Membran dadurch erheblich weniger Hub machen muß.

    Man konzentriert bei solchen Chassis die Feldstärke auf einen kürzeren Weg und bekommt im Gegenzug dadurch einen stärkeren Antrieb spendiert.

    Fazit: Bei akustisch "eigentlich zu kleinen" Boxen und/oder Lautsprechern muß der Antrieb größere Auslenkungen ermöglichen - bei Hornsystemen dagegen wird der Schwerpunkt mehr auf einen starken Antrieb gelegt.

    Viele Grüsse sendet

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Sound-Klinik
    • 18. März 2003 um 21:14

    Bei direktabstrahlenden Bass-Systemen (also Bassreflex - weniger geschlossen ...) muß ein gewisses Verschiebevolumen aufgebracht werden, um eine vernünftige Tieftonwiedergabe zu realisiseren.
    Besonder kleine Kisten mit kleinen Bässen (12" oder kleiner - z.B. im HiFi-Bereich ...) werden daher so konstruiert, daß der Antrieb auch bei höhreren Auslenkungen im linearen Bereich bleibt. Realisieren läßt sich dies mit einem langen Luftspalt oder einer langen Spule (... von der immer nur ein Teil vollständig im Luftspalt ist.

    Der Nahcteil bei solchen Systemen ist, daß bei gleicher Leiterlänge und Feldstärke des Magneten der Wirkungsgrad absinkt. Die Feldstärke "verteilt" sich - einfach gesagt - über einen größeren Bereich.

    Bei horngeladenen Systemen wird - sofern alles richtig abgestimmt ist - kein großer Membranhub benötigt, da die starke Bedämpfung durch den Trichter ein verhältnismässig hohen Druckanstieg ermöglicht und die Membran dadurch erheblich weniger Hub machen muß.

    Man konzentriert bei solchen Chassis die Feldstärke auf einen kürzeren Weg und bekommt im Gegenzug dadurch einen stärkeren Antrieb spendiert.

    Fazit: Bei akustisch "eigentlich zu kleinen" Boxen und/oder Lautsprechern muß der Antrieb größere Auslenkungen ermöglichen - bei Hornsystemen dagegen wird der Schwerpunkt mehr auf einen starken Antrieb gelegt.

    Viele Grüsse sendet

  • Kompackte PA

    • Sound-Klinik
    • 18. März 2003 um 20:59
    Zitat von "Pille666"

    so hab mich nun etschieden! werde 4BR Subs bauen und dazu zwei the box PA 300 P II nehmen! die tops hab ich mir bei nem pa verleih in der nähe angehört und ich fand für den preis kann man glaube ich nix besseres erwarten!

    ... alternativ - wie wäre es mit etwas Gebrauchtem ?
    Ein Verleiher aus Rastede verkauft vier 12"/1"-Tops - Beschreibung (mit Messung !!!) findest Du unter http://www.sound-klinik.de/guenst.htm - vielleicht ist das ja was für Dich ?

    Viele Grüsse sendet

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

Letzte Themen

  1. 20 bis 20KHz Eigenbau

    iwk
    15. Oktober 2026 um 21:43
  2. Suche PC-Software für Kronauer DPX Pro/4 (Zwei Zeck-Systeme: ASP / 212.2 / PT5 / PT7 / PT9)

    maxxdj
    13. Oktober 2026 um 20:47
  3. Reparatur Sennheiser MD 431 MK1

    source81
    13. Oktober 2026 um 13:02
  4. 3D Drucker - was verwendet ihr so?

    nojunk
    13. Oktober 2026 um 09:04
  5. The Box Pro Achat 118a preset

    Manu3
    12. Oktober 2026 um 07:24
  6. billiger Scanner gesucht - kennt jemand den OEM/ODM?

    skippa
    11. Oktober 2026 um 19:33
  7. Handy direkt mit 2.1 System über Subwoofer verkabeln

    jawo
    10. Oktober 2026 um 23:09
  8. Seitlicher Balkon - wie kommt der Schall darunter?

    JeTo
    8. Oktober 2026 um 12:57
  9. Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    slaytalix
    8. Oktober 2026 um 06:30
  10. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
Stil: Core von cls-design
Stilname
Core
Hersteller
cls-design
Lizenz
Kostenpflichtige Stile
Hilfe
Supportforum
cls-design besuchen