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Beiträge von Sound-Klinik

  • Hilfe!!! Subbass benötigt!

    • Sound-Klinik
    • 4. Februar 2003 um 10:50
    Zitat von "DeadEye"

    Da find ich nix in der richtung. oder schau ich nich richtig?

    Du wirst da wohl anrufen müssen (er verkauft sonst keine Boxen ...).
    Die Telefonnummer findest Du auf der Homepage (unter Kontakt) !

    ... hier nochmal der Link: http://www.bettersound.de/ZB


    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 4. Februar 2003 um 10:44
    Zitat von "JF"

    Grüsze!

    20-30ms sind aber ca. 7-10m!
    Das bedeutet das die erste Reflexion IMMER zum Direktklang dazugemischt wird, wenn die PA nicht gerade in einer 15m hohen Halle geflogen wird!

    Wenn ich ca. 3m von den Speakern entfernt stehe und diese so ca. 2-2,5m hoch stehen, dann ist der Reflexionsweg, je nach Decken-/Bodenhöhe und Körpergröße ;) 5-7m. Also bleiben ca. 2-4m, sprich 6-12ms bis zur ersten Reflexion. Und die sollte dann nach üblicher Akustikregel sehr wohl noch den Klang des Speakers beeinflussen? Eventuell sogar noch die 2. Reflexion (<-Haha, ich kanns! *g* but: reflection) bzw. sind Decken- und Bodenreflexionen recht verschieden (zeitlich und frequenzgangsmäßig).

    Naja, zumindest sind diese leiser als der Direktschall, sollte man vielleicht nicht überbewerten?

    Die Halle muß doch nicht 15 m hoch sein - oder richtest Du die Boxen auf die Decke ???

    Im Nahbereich (mehrere Meter) dominiert der Direktschall.
    Denn: Wenn Du nicht gerade eine Betondecke oder Kacheln an Wänden und Decken hast, dann werden die Höhen sowieso geschluckt - auch im Präsenzbereich erfolgt keine schallharte Reflektion - Fazit: es bleibt viel Schall bei der Reflektion auf der Strecke und überlagert den Direktschall dadurch erheblich weniger.

    Sofern man nicht ohne Publikum eine Veranstaltung macht, schlucken diese auch sehr viel Schall. Der Nachhall in einem Raum wird durch die Anwesenheit von Menschen erheblich gedämpft.

    "Probleme" gibt es im Bassbereich (aber: da das Gehör aber relativ unempfindlich auf Pegelschwankungen in diesem Bereich reagiert, ist es letztendlich kein großes Problem ...).

    Eine breite Abstrahlung verschlechtert die Sprachverständlichkeit. Um es mal durch ein Extrembeispiel zu verdeutlichen: Du kannst ja mal in eine Kirche ein breitabstrahlendes System einsetzen und sehen, was mit der Sprachverständlichkeit und Feedbackrisiko passiert.

    Viele Grüsse sendet

  • Hilfe!!! Subbass benötigt!

    • Sound-Klinik
    • 2. Februar 2003 um 18:22

    Die Firma ZB-Beschallungstechnik verkauft 2 Bassreflexhörner mit 18"-Bestückung - sehr leicht, kompakte Abmessungen und seeehr laut (ca. 105 dB 1W/1m).

    Kontakt : http://www.bettersound.de/ZB


    Viele Grüsse sendet

  • Hilfe!!! Subbass benötigt!

    • Sound-Klinik
    • 2. Februar 2003 um 18:22

    Die Firma ZB-Beschallungstechnik verkauft 2 Bassreflexhörner mit 18"-Bestückung - sehr leicht, kompakte Abmessungen und seeehr laut (ca. 105 dB 1W/1m).

    Kontakt : http://www.bettersound.de/ZB


    Viele Grüsse sendet

  • HT-schutz

    • Sound-Klinik
    • 2. Februar 2003 um 18:14

    Sofern der Hochtöner bzw. Mittelhochtöner durch einen Reihenwiderstand im Pegel reduziert wurde, ist die Variante mit zwei Z-Dioden besser. Ab einer bestimmten Spannung (je nach Spannungswert der Z-Dioden ...) gehen die auf Durchgang und schützen das Horn.

    Ich hab mit dieser Variante schon mehrere Systeme auch für Tölpel abschußsicher gemacht.

    Noch eine Anmerkung: Ggf. kann es notwendig sein, den Widerstand gegen eine höher belastbarere Variante auszutauschen.

    Viele Grüsse sendet

  • HT-schutz

    • Sound-Klinik
    • 2. Februar 2003 um 18:14

    Sofern der Hochtöner bzw. Mittelhochtöner durch einen Reihenwiderstand im Pegel reduziert wurde, ist die Variante mit zwei Z-Dioden besser. Ab einer bestimmten Spannung (je nach Spannungswert der Z-Dioden ...) gehen die auf Durchgang und schützen das Horn.

    Ich hab mit dieser Variante schon mehrere Systeme auch für Tölpel abschußsicher gemacht.

    Noch eine Anmerkung: Ggf. kann es notwendig sein, den Widerstand gegen eine höher belastbarere Variante auszutauschen.

    Viele Grüsse sendet

  • Transport von Equipment bei niedrigen Temperaturen

    • Sound-Klinik
    • 2. Februar 2003 um 17:54

    Am Besten ist es, Elektronik nicht in kalten Garagen (oder im Winter draußen im Anhänger ...) lagern.
    Ein Beispiel: Ich selbst habe für Jobs einen 15 Jahre alten Soundcraft Spirit 16-2-1 Mixer.
    Eine Band - bei der ich mitspiele - hatte ein Zeckpult (war erst ca. 5 oder 6 Jahre alt !).
    Das Zeck-Pult sah so aus, als ob es vollgekotzt worden ist, die Fader liefen schwerfällig und kratzten.
    Mein "altes Soundcraft-Pult dagegen sieht noch heute aus wie neu (... und kein Kratzen etc.).

    Wie kommt sowas: Das Zeck-Pult war (auch im Winter) immer im Bandbus oder auf einer Mucke - mein Soundcraft lagert zwischen den Mucken immer in einem temperiertem Raum (meine Effekte, Endstufen etc. übrigens auch). Es ist zwar ein wenig unbequem - aber es verlängert die Lebensdauer der Geräte enorm.

    Bei Boxen ist es (außer für die Kontakte) nicht ganz so gravierend - allerdings habe ich auch schon Membranen mit weissem Schimmel, total verrostete Lautsprechermagnete (bzw. die rückwärtigen Metallplatten) und vergammelte Kontakte bzw. Flachstecker gesehen. Auf Dauer ist sowas sicher auch nicht so betriebssicher ...

    Viele Grüsse sendet

  • tips zum bau von pa vorführraum

    • Sound-Klinik
    • 1. Februar 2003 um 20:52
    Zitat von &quot;audio-zenit&quot;

    Eine aufgeklebte Bitumenplatte soll also besser sein als eine Sandwichkonstruktion Holz-Steinwolle-Blech???
    Das sehe ich etwas anders.

    Mir ging es nicht um das Schalldämm-Maß sondern ums klappern und mitschwingen (ich schrieb auch Schwingungsdämpfung - nicht Schalldämmung !). Diese Matten erhöhen das Flächengewicht und erhöhen außerdem die innere Dämfpung.

    Steinwolle wird die Blechplatten wohl kaum am klappern hindern, weil die mechanische Kopplung zwischen diesen beiden Medien dazu nicht ausreicht (es sei denn, Du presst die Steinwolle geradezu gegen das Blech). Und: Ob Du mit einer Holz-Steinwolle-Blech-Konstruktion bei tiefen Freuqenzen (für die Blech paraktisch kein nennenswertes Hindernis darstellt) eine hinreichende Schalldämmung realisierst, bezweifle ich stark.

    Ein weiteres Problem in Deinem Vorschlag ist der Taupunkt. Feuchtigkeit in der Halle kondensiert bei niedrigen Außentemperaturen am Blechdach. Womöglich würde das Kondenswasser sich dann in der Steinwolle ansammeln.

    Optimal wäre eine zweischalige Konstruktion unter der Halle mit ausreichend Lüftungsmöglichkeiten zwischen der Dämmkonstruktion (also praktisch ein Raum im Raum) und dem Blechdach (was natürlich aufwendig und wohl teuer wird).

    Viele Grüsse sendet

  • tips zum bau von pa vorführraum

    • Sound-Klinik
    • 31. Januar 2003 um 19:40

    Eine Schwingungsdämpfung bei Blechplatten erreichst Du nicht mit "Steinwolle davor packen" (... Du mußt dann nur lauter machen, ehe es wieder klappert ...) - besser ist es , selbstklebende Matten (irgendein Bitumenzeug - wird wohl auch für Motorhauben von Autos und im Innenraum verwendet ...) direkt auf die Bleche zu kleben.

    Was sagen denn die Nachbarn ? Blechdächer dürften auch bei einigen hundert Hz (darunter sowieso ...) noch super schalldurchlässig sein und machen einen schönen verfärbten "Gießkannensound".


    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 31. Januar 2003 um 09:16
    Zitat von &quot;JF&quot;

    Grüsze!

    Wenn Leute nahe des Speakers sitzen, dann muß (soll ...) der geneigt werden! Ist bei einem vertikal eng abstrahlendem Horn wahrscheinlich noch wichtiger.

    Hier mal der Text aus der H100 Beschreibung:
    "More precisely, the modification of directivity allows obtaining the same equalization at the medium-high frequencies (ab 5kHz) off the axis in the field nearby and on the axis in the far-off fields: in this way there is a more uniform distribution of the sound in space."

    Möglichst wenig Diffusschall:
    Dann müßte ja der "Tannenbaum" bei 3-Wege Speakern klangförndernd sein, da ja Teile des Schalls besser gebündelt werden! Das ist er aber nach einhelliger Meinung nicht. ? Der Frequenzgang im diffusen Schallfeld bzw. in kleinen Räumen (Wohnzimmer) verbiegt sich deutlich.

    Hm, muß mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen....

    mfg
    JF

    Alles anzeigen

    1. Naher Hörabstand:
    Dies sollte man in der Praxis - möglichst - vermeiden.
    Grund: Bei jeder Abstandsverdopplung sinkt der Schallpegel um 6 dB - d.h. Leuten, die nah an der Box sitzen fliegen die Ohren weg während Leute, die 15 Meter entfernt sind sagen "... lauter - ich kann nichts verstehen ...". Diese idiotische Situation trifft allerdings gelegentlich ein, wenn ein Wirt vor der Bühne die Tische mit den Gästen plaziert und die Tanzfläche dann dahinter ...


    2. Klangbestimmend ist immer der Direktschall - auch wenn ich mich wiederhole: eine Spitzenkonzertgitarre klingt im Wohnzimmer und auf dem Klo immer gut - eine billige Wanderklampfe wird dagegen in jedem Raum besch... klingen.

    Das Gehör kann ab ca. 20...30 ms Zeitunterschied den Direktschall gut vom Diffusschall isolieren.
    Klar: Wenn der Pegel vom Diffusschall zu groß wird, wird es brenzlig - aber: Mit Equalizing auf Diffussschall verbiegst Du den Direktschall und verschlechterst dadurch immer das gesamte Klangbild (Ausnahme: extrem ausgeprägte Raumresonanzen).

    Viele Grüsse sendet

  • Selfpowered, Pro+Contra, Erfahrungen, Wünsche, Zukunft ?

    • Sound-Klinik
    • 31. Januar 2003 um 08:55
    Zitat von &quot;Claudi&quot;

    was gehört alles zu der Konsequenz ?
    was ist unverzichtbar ?
    was darf ein konsequentes System kosten ?

    Strengt Euch mal an :roll: !


    Wenn man ein Lautsprechersystem mit integrierter Elektronik konzipiert, bieten sich gleich mehrere Features an:

    - Senseleitung
    - ggf. Beschleunigungsaufnehmer
    - Temperatursensoren in den Chassis

    ... diese 3 Maßnahmen könnten - sofern alles softwaremässig richtig konfiguriert und auf die Chassis abgestimmt ist - eine Kiste absolut idiotensicher machen.

    Es gab ja auch bereits bei HighEnd-HiFi-Kisten solche Dinge - manchmal funktionierten sie ganz gut, manchmal gab es mit den Regelzeiten Probleme (bis zum Abbrennen ...).

    Digitales Extrem-Equalizing halte ich für Schwachsinn, weil eine solche Einstellung immer nur für eine bestimmte Hörposition optimal ist (die Lautsprecher werden durch die ganze Controllermimik in ihrem Abstrahlverhalten ja nicht verbessert - sie werden nur "etwas gezielter, optimierter angesteuert".
    Besser ist es, die Box schon vom Konzept her für einen bestimmten Abstrahlwinkel zu optimieren und damit für den Einsatz - auch für Verleihkunden - "pflegeleicht" zu machen.

    Zu digital: Der Vorteil wäre, alles vielleicht durch einen Datenbus zu jagen und sich auch künftig Probleme mit Brummschleifen, Kabelsalat etc. zu ersparen - aber: wie gut sind die Wandler ? Wenn es günstig sein soll, wird hier eine Menge Klangqualität auf der Strecke bleiben (man höre Billigwandler in CD- und DVD-Player - oder auch in einigen Homerecordingmaschinen nach dem Motto "Hauptsache alles digital ...").

    Zum Preis: Gute Systeme müssen einfach teuer sein - preiswerte Systeme, die gut sind, würden erst nach einigen Jahren - und auch nur, wenn Stückzahlen gedreht werden - kommen.

    Für "normale Sterbliche" (Musiker, DJs, kleine Verleiher) ist das wohl derzeit noch kein Thema (... und digitale Mixer - die mittlerweile sich verbreiten - klingen ja auch nicht alle "sooo toll" ...).

    Viele Grüsse

  • Selfpowered, Pro+Contra, Erfahrungen, Wünsche, Zukunft ?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 21:10

    Was das Handling angeht, sicher sind da Systeme mit integrierter Elektronik pflegeleichter (auch beim Verleih !).
    Mit auf die Systeme zugeschnittenen Sicherheitsmaßnahmen (aktiver Treiberschutz - event. sogar mit Sense-Leitungen) wird alles "idiotensicher".

    Nur: Wie sieht denn die Praxis aus ?
    Wenn Hochtöner (trotz angeblich zugeschnittener, angepaßter Elektronik) abbrennen (wie bei einigen sehr gebräuchlichen Systemen bereits oft geschehen und im Forum diskutiert !), dann ist das schon komisch.

    In der Praxis werden oft billigere (?) Endstufen eingesetzt, mangelhafte akustische Abstimmungen werden (oft ?) mit der Elektronik (soweit überhaupt möglich) entschäft, leistungsmässig unterdimensionierte Bässe werden mit Limitern (oder gar Kompressoren ?) und Hochpassfiltern vor dem Verbrennen oder mechanischer Überlastung "geschützt".

    Theoretisch ist eine integrierte Lösung sicher eine gute Idee - wenn sie denn konsequent umgesetzt wird. Diese Konsequenz scheint aber nur bei hochpreisigen Systemen verwirklicht worden sein.

    Und: Wenn dann doch mal eine Endstufe abbrennt - was dann ?
    Mit einem externem Amp-Rack bin ich da flexibel und kann irgendwie immer mal schnell improvisieren.

    Jetzt werden einige antworten: wenn ein (großer !) Verleiher genug Systeme im Truck hat, tauscht er defekte Systeme einfach aus.
    Aber mal im Ernst: Hat denn eine Band, ein DJ oder kleiner Verleiher immer genug Ersatzsysteme dabei ???

    Ein Blick auf die Preise einiger dieser "Komplettlösungen" ist auch interessant: Was kann ich von einem Lautsprechersystem mit integrierter Elektronik denn ersthaft erwarten, wenn ich für das gleiche Geld vielleicht gerade eine PLX-Endstufe von QSC bekomme ? Wie haben die das bloß hingekriegt (... und erzählt mir jetzt bloß nicht, weil die ja ein Metallgehäuse gespart haben und kürzere LS-Leitungen benötigen ...).


    Viele Grüsse

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 20:42
    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    90x40 grad ist völliger hirn riss.

    die 40 grad vertikal sind doch viel zu schmal um mit dem Mitteltöner in irged einer form zu interaggieren.

    die 40 grad bewirken aller höchsten noch etwas wirkungs grad aus dem Hochtöner.

    da die 90grad ja sochn unheimlich viel wirkungs grad rauben.


    der beste kompromiss sind 60 grad konisch oder das H100 und der H860

    Hört auch die meisten Boxen mal an die mit 90x40 oder 60x40 gemacht sind .

    die tiefen höhen komme maximal bis zur mitte der Pappe .

    wenn das horn gekippt wird, dann kommt das langsam mal hin.

    die leute , die in der Reihe ovr der box sitzen wollen doch auch nicht nru tief mitten müll mit bekommen sondern etwas sprch verständlichkeit.

    Alles anzeigen

    Ich denke, daß achsensymmetrische Hörner in "normal aufgestellten" Boxen (und in "normalen Räumen, die i.d.R. breiter als hoch sind ...) nichts zu suchen haben, da man sich sehr schnell Decken- und Bodenreflektionen einfängt, ohne horizontal genug Leute zu erreichen.

    Solche System können sinnvoll sein, wenn das System geflogen wird und die Location genau ein solches Abstrahlverhalten erfordert.

    Beim Stacking sind achsensymmetrische Systeme wohl eher problematisch.

    Und (ähem ...): Was meinst zu eigentlich mit "Mitteltöner in irgendeiner Form interaggieren" und "die tiefen Höhen kommen maximal bis zur Mitte der Pappe" ?


    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 20:28

    -> JF

    Ich vermute mal, daß Du sowas wie den Energiefrequenzgang meinst (alles - egal in welche Richtung - wird aufsummiert ...).

    Wenn Du durch ein vertikal breiter abstrahlendes Horn den Diffusschallanteil erhöhst, um den "Energiefrequenzgang zu linearisieren" (ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob Du sowas meinst ... ?), dann wird der Klang jedenfalls nicht besser.

    Strategie muß immer sein, möglichst wenig Diffusschall zu erzeugen. Ich denke auch, daß eine Erhöhung des Schallpegels im Bereich unter - sagen wir mal - 1,5 kHz durch reflektierten Schall - in der Praxis eher wenig ein Problem darstellen wird (in sehr großer Entfernung mag das ja zutreffen)

    Ein direktabstrahlender 12" mit Mittelhochtonhorn ist ja eher ein kurzreichweitiges System. Bei Hörabständen bis etwa 15 m wird der Schallpegel einer Reflektion (außer vielleicht bei knallharten Decken mit Glas- oder Keramikkacheln ...) den Frequenzgang wohl nicht nennenswert verbiegen.
    Denn: selbst wenn der Pegel der Reflektion genauso hoch wie der Direktschall wäre (was durch den längeren Weg eher unwahrscheinlich ist ...), hätten wir im Bereich einer "breiten, diffusen" Abstrahlung max. 3 dB mehr (d.h. doppelte Schall-Leistung, was einem ca. 1,4-fachem Schalldruck entspricht).

    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 18:19
    Zitat von &quot;JF&quot;

    Weiß jetzt nicht ob du mein obriges Posting gelesen hast oder ob wir zeitlich aneinander vorbeigepostet haben.

    Nochmal: Was bringts mir, wenn der Bereich 2-15kHz klar und ohne Reflexionen ankommt? Da gibts keine (naja) Sprache mehr!
    Wenn das HOCHTON-Horn eine spezielle Charakteristik hat, dann ist das vielleicht gut 1/3 des interessanten Übertragungsbereiches!

    Ist es besser zumindest die hohen Töne halbwegs reflexionsfrei an den Hörer zu bringen und den Mittenteil etwas "vermatscht" oder lieber eine "ordentliche" Reflexion? Dann sollte es eher verhallt klingen und nicht "vermatscht"?

    Klar, in diesem Fall wären ordentliche, komplett horngeladene Tops angesagt. Aber bei z.B. einem 250 Mann Festl? Das zahlt doch nie wer ....

    Und zugegeben geht's mir hier auch ein wenig um die Theorie dahinter, was sind die Fakten und die Vor- & Nachteile von Vertikal eng oder breit strahlenden HOCHTON-Hörnern (nicht komplette Lautsprecher!).

    mfg
    JF

    p.s.: Werde wohl noch einige Messungen zur vertikalen Abstrahlung machen müssen .....

    Alles anzeigen

    Wenn die Begrenzungsflächen weit genug weg sind, kannst Du auch in größerer Entfernung noch eine gute Übertragungsqualität - ohne alles mit Horn - haben. Die Sprachverständlichkeit bleibt einigermaßen o.k. solange die Reflektionen das Ohr wenigsten 20 ... 40 ms später erreichen.
    Außerdem: Wenn der indirekte Schall über weiter entfernte Wände einen langen Umweg machen muß, ist der Schalldruck der Reflektionen (geometrischer Schallabfall - d.h. 6 dB bei Abstandsverdopplung) viel geringer.

    Für (nur ...) eine brauchbare Sprachverständlichkeit kann der Tieftöner ruhig ein wenig "matschen" (in Kirchen wird wegen den langen Nachhallzeiten bei tiefen Frequenzen oft erst ab 500 Hz übertragen ...).

    Für eine brauchbare Musikwidergabe liegen die Verhältnisse natürlich anders.

    (Zugegeben: Etwas sehr ...) einfach und zusammenfassend gesagt:

    1. niedrige Decken und nahe (Stein-) Wände = geringe Reichweite und stark abfallende Übertragungqualität.

    2. Hohe (oder dämpfende) Decke und weiter entfernte Seitenwände = größere Reichweite mit gleichem System (da der Anteil reflektierter Schallanteile im Verhältnis zum Direktschall geringer ist).

    Zum Abstrahlverhalten: Ideal wäre, wenn der Lautsprecher im gesamten Übertragungsbereich nur dorthin strahlt, wo die Zuhörer sind (darum kippen auch einige Ihre Boxen ein wenig "abwärts" - wegen der Rückwand - z.B. in einer Mehrzweckhalle ...). Außerdem: In halligen Räumen ist 40° vertikal schon ein wenig gewagt - besonders bei Betonböden (... und wenn nicht genug schallschluckende Zuhörer gekommen sind).

    Viele Grüsse sendet

  • Clipping/Überlasten

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 18:01
    Zitat von &quot;McGyver&quot;

    Nein eigentlich solte es hier nicht nur um den Emminence gehen, aber gerade dieser Lautsprecher hat mich aber auf die Spur für diesen Thread gebracht.
    Nach was dimensionieere ich nun? Ich meine sollte da man Pauschal etwa sagen: 12er bis 200W, 15er bis 350W, 18er bis 600Watt?? ich weiß das hier nicht alle Chassis reinfallen, hängt ja massiv vom Chassis und selbst vom einbau ab. Aber wie sieht es mit einer groben Richtlinie aus, ab der man sich zumindest fragen sollte ob die angegebenen Werte realistisch sind?

    Wesentlich für die (thermische) Belastbarkeit sind der Schwingspulendurchmesser (wegen der Oberfläche), Schwingspulen (träger-)-material (wegen Wärmeleitfähigkeit) und die Schallführung (wieviel Luftbewegung im Luftspalt ???). Also: Der Chassisdurchmesser ist primär nicht entscheidend (obwohl i.d.R. größere Chassis auch größere Schwingspulendurchmesser haben - aber nicht immer !).

    Sicher spielt auch noch die Größe (Masse und Oberfläche) des Magneten eine Rolle (... aber über einige Billigchassis aus Versandkatalogen will ich jetzt mal nicht reden ...).

    Die Schallführung (der Einbau) beeinflußt wesentlich die mechanische Belastbarkeit - und auch die thermische (Beispiel: Horn - wenig Hub = weniger Luftzirkulation im Luftspalt).

    Generell würde ich mir immer die Schwingspule und das Material anschauen - in Zweifelsfällen das Chassis messen (... Anstieg des Gleichstromwiderstandes durch Erwärmung - Spannung und Strom messen, Scheinwiderstand errechnen - da die Induktivität weitgehen konstant ist, kann der Gleichstromwiderstand leicht ausgerechnet werden.
    Durch Kenntnis des Drahtmaterials (Temperaturkoeffizient !) kann die Temperaturzunahme bestimmt werden.)

    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 17:26
    Zitat von &quot;JF&quot;

    Grüsze!

    Ich hab' wohl meine Frage nicht ordentlich gestellt:
    Warum ein 90°x40° Hochtonhorn und kein 90°x70° oder 90°x90°? Gibts Vorteile an die ich nicht gedacht habe?

    mfg
    JF

    p.s.: Es geht erst mal um nur EINEN Speaker, also keine Cluster oder Arrays oder ....

    Für eine vernünftige Übertragungsqualität (gilt auch für Sprachverständlichkeit !) sollte man möglichst viel Direktschall hören und wenig an Begrenzungsflächen reflektierten Schall.

    Ein Raum mit niedriger Deckenhöhe kann die Übertragungsqualität schon in relativ kurzer Entfernung stark herabsetzten. Mit einem Horn, daß vertikal enger abstrahlt, kann die Reichweite (Wichtig: bei der die Übertragungsqualität o.k. ist !!!) gesteigert werden, weil weniger Schallreflektionen beim Zuhörer den Direktschall überlagern.

    Enger abstrahlende Hörner ermöglichen bei großen Distanzen somit eine bessere Übertragungsqualität (durch weniger störender Reflektionen an Decken, Seitenwänden - oder auch Betonböden ...) und konzentrieren die Schallenergie auf einen kleineren Raumwinkel (wodurch der nominelle Wirkungsgrad auf Achse - also "wieviel dB /1W/1m" - ansteigt.

    Bei der Auswahl eines Horns muß man immer die Location im Auge haben, die beschallt werden soll. Ein System, welches zu 80 % die Rückwand einer Halle mitbeschallt, ist Blödsinn (es sei denn an der Wand kleben einige Zuhörer ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Akustikfrage: Warum 90°x40° Hochtonhörner?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 15:39
    Zitat von &quot;lextrax&quot;

    hallo jf,

    auch auf die gefahr hin, dass ich mich hier vor der öffentlichkeit blamiere:
    ich denk mir mal so aus, dass im hochtonbereich, auf den normalerweise bei 1- 1,5 khz getrennt wird, das ohr recht empfindlich ist und daher die richtcharakteristik des horns zum tragen kommt. der direktstrahlende 12er bündelt in diesem bereich (und auch weit vorher) sicher schon wie sau.

    so, und jetzt haut mich. :D

    alex

    Hallo Alex,

    war doch gar nicht schlecht !
    Ein 12" fängt in diesem Bereich langsam an zu "beamen" - allerdings nicht nur mit einer (erwünschten !) Hauptkeule sondern auch (besonders bei höheren Frequenzen !!!) mit Nebenkeulen ! Die Anordnung der Keulen hängt dann u.a. auch von Anstellwinkel des Konus ab.
    Als man noch 12" (oder sogar 15") mit Tweetern (ab 4 ... 6 kHz) kombinierte, waren diese Probleme ziemlich ausgeprägt - glücklicherweise ist man von dieser (idiotischen) Konstruktion heute weitgehend weggekommen.

    Ein 15" fängt bereits etwas früher an, den Schall zu bündeln. Bei hohen Frequenzen schwingt allerdings dann (glücklicherweise) irgendwann wegen der Membranelastizität und Massenträgkeit nicht mehr die ganze Membran mit (der Randbereich bewegt sich immer weniger), wodurch die effektive Membran bei hohen Frequenzen dadurch kleiner wird.

    Viele Grüsse

  • Erfahrungen mit der Soundklinik?

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 14:50
    Zitat von &quot;f8274&quot;

    bin jetzt über postings auf die soundklinik-boxenmanufaktur aus norddeutschland gestoßen, und möchte fragen, ob jmd. bereits erfahrungen mit deren boxen machen konnte (klang, handling, verarbeitungsqualität). für no-name sind die ja auch nich billig. ist da im preis noch entsprechend luft?

    sieht so aus, als ob bei den chassis nicht die teuersten zum einsatz kommen.

    bin an den hornsystemen (15 od. 18er) interessiert.

    thx!
    o.

    Hallo !

    Du kannst ruhig direkt fragen: "Verbaut" wird u.a. B&C, Eighteen, Eminence (... aber nicht nur ...).

    Die Systeme werden nach Kundenwünschen handgefertigt (welche Anschlußbelegung, ob mit Schutzdeckel oder nicht, etc.).

    Entwickelt wird mit einem MLSSA-System und computergestützen Weichen- und Gehäusesimulationen (z.T. eigene Berechnungsprogramme).
    Die Gehäuse werden dann in einer Tischlerei im Raum Oldenburg aus Multiplex gefertigt und lackiert.
    Firmenphilosophie: Alles muß auch ohne Controller klingen !
    Spezialitäten: Hornsysteme (reine Hörner und vented) nach Kundenanforderungen (für Marktplätze, Zelte mit 3000 Personen)

    Falls Du wissen willst, "wer" als Entwickler dahinter steckt, dann findest Du die Info unter http://www.sound-klinik.de/portrait.htm


    Viele Grüsse sendet

  • tips zum bau von pa vorführraum

    • Sound-Klinik
    • 30. Januar 2003 um 09:07

    Bei hohen Frequenzen ist das alles eigentlich sehr unproblematisch.
    Bei tieferen (einige hundert Herz) wird es komplizierter - bei Frequenzen um 100 Hz und darunter geht es nur mit mehrschaligen Wänden oder mit richtig aufwendigen Maßnahmen (Absorber, Keile aus Weichfaserplatten etc.).

    Ich hatte vor einigen Jahren mal Seminare über Akustikgrundlagen gemacht - hier zwei Beiträge über dieses Thema:

    1. Schalldämmung bei einschaligen Wänden:
    http://www.sound-klinik.de/wand.pdf

    2. Einige Grundlagen über Dickenresonanzfrequenz:
    http://www.sound-klinik.de/dickreso.pdf

    Wer mit einigen Abkürzungen nicht klarkommt: unter http://www.sound-klinik.de/theorie.pdf sind die wichtigsten akustischen Messgrößen und Konstanten erklärt.

    Es gibt ein recht gute Buch über dieses Thema: Schall und Schallschutz, Physik-Verlag (Weinheim), Autoren: Fricke/Moser/Scheurer/Schubert


    Viele Grüsse sendet

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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    5. Oktober 2026 um 19:16
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