... von Mackie gibt es auch einige Neuheiten am unteren Preisende.
Gemessen am Preis sind die Mackie-Teile recht ordentlich in der Signalverarbeitung.
Beiträge von Sound-Klinik
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Zitat von "klauston"
... ich finde die Mehrheit der Künstler / Bands durchaus professionell.
"Ich-hör-mich-nicht"-Sängerinnen mit Piepstimme (gibt es häufig bei Chartmucke-Bands) finde ich nicht professionell.
Zitat von "Lamia"... ab und zu (im Festivalbetrieb) schreib ich auch PM5en mit Klebeband an.
Warum auch nicht - und wenn man es nach dem Job wieder abmacht, braucht man auch keinen Spachtel zum abschaben ...
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Zitat von "klauston"
Ist aber oft unser Täglich Brot, "an der Kante" zu arbeiten , um zb die leise Stimme eines Sängers/Sängerin über die Band zu bringen ...
Ich weiss ... aber stell dir mal (nur theoretisch) vor, die Mehrheit der Bands und Künstler wären (in ihrer Arbeitsweise !) professionell.Aber das ist leider nur Theorie (... und alle Tontechs, die von ihrem Job leben müsen, haben daher mein Mitgefühl ... :wink: ).
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Zitat von "Peerless"
andersherum glaube ich nicht das bei den Hoellstern Stufen der Fertigungsaufwand den Preis macht....
Extreme Auswüchse gibt es in jeder Richtung ... oder war das schon mal anders ? :wink:Nur die Auswüchse in Richtung "wer kann am billigsten" sind heute m.E. schon bedenklich (bzw. ein zunehmendes Entsorgungsproblem und eine Vergeudung von Rohstoffen).
Wenn z.B. ein Lautsprechersystem keine akzeptable Sprachverständlichkeit bzw. Stimmenwiedergabe ermöglicht, dient sowas nur der gewerblichen Teenie-Abzocke (UND der Schaffung von Arbeitsplätzen in Schwellenländern bei gleichzeitigem Wegfall* solcher in den Noch-Industrieländern ...) und der Bereicherung einiger Vertriebsbuden auf Kosten der Menschen, die in einigen Ländern für Hungerlöhne arbeiten müssen. :?
* Noch jubeln alle über die niedrigen Preise für elektronisches Spielzeug ... aber das wird sich - schneller als es uns lieb sein kann - legen. Die steigenden Energiepreise sind nur der Anfang ...
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Zitat von "klauston"
Und auch beim Mix die eben "akustische Verwaltung " nicht ausser Acht lassen.
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Oder kann das wer besser ausdrücken, der weiß, was ich meine ????
Vielleicht meinst du, daß man im Kopf eine (klangliche) Vorstellung vom Gesamtergebnis haben muß und die Bedeutung (oder den "Anteil/Beitrag") jeder einzelnen Stimme bzw. jedes Instrumentes (bezgl. Filterung, Pegel ... ggf. FXs) richtig abschätzen und im Gesamtmix (musikalisch !) "richtig" unterbringen kann ?Feedback ist sicher ärgerlich, aber der Betrieb "an der Kante" ("gleich pfeift es vielleicht wieder ...") dürfte kein optimales Klangergebnis liefern. :wink:
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Zitat von "klauston"
Und vergesst mal nicht, das man auch lernen muß, 24 Kanäle mischtechnisch im Überblick zu behalten.
Weisses Abklebeband und bunte Eddings (wenigstens für die IN-Kanäle und ggf. AUXE - "... wo ist denn wieder welcher Moni drauf ...") muß man halt immer dabei haben (... besonders, wenn man nicht immer mit dem gleichem Pult arbeitet) !
Noch'n Tipp: Ich würde auch gleich mit einem vernüntigem Kopfhörer arbeiten (sowas geht - gerade auf Distanz und bei unglücklichen Arbeitsplätzen/Hörpositionen - schneller und präziser)
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Zitat von "treibsand"
Nee. Aber diffus-verschwommener...

... bei einigen Sängern/-innen in "Top40"-Bands wird sowas ja auch häufig praktiziert. Es klingt dann zwar wie in einer Grotte ... aber mit ein Paar Jägermeister (bei den Muckern und beim Publikum) oder anderen Mitteln zum gegenseitigen Enthemmen wird dann alles gut. :wink: -
Zitat von "treibsand"
Na, dann such mal als Anfänger ein Fieepback auf einer 40er Konsole... :wink:
Notfalls einfach Summe 'runter und die Band tüchtig ausschimpfen.
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Zitat von "Heini"
das war eigentlich auch ehr als schertz gemeint
das es sowas nicht wirklich geben kann ist klar!
Auch in einem Scherz ist immer ein Quentchen Wahrheit (und sei es ein geheimer Wunsch ...), zumal das Kaufverhalten der Konsumenten in den Industrieländern da ein klare Sprache spricht. :wink: -
Zitat von "treibsand"
War der Tastateur so schlimm ???
Wird sowas durch Hall etwa besser ??
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... wurde beim "Knacken" gemessen, ob gleiche Eingangssignale (gleiche Pegel, gleiche Reglerstellung ...) verwendet wurden ?
Oder wurde gleiche "Lautstärke nach Gefühl" eingestellt (d.h. vielleicht war die eine Kiste einfach weniger effizient und die Endstufe wurde ins clipping gefahren ...) ? :wink:Die ganze Debatte bringt nix, wenn nicht wirklich gleiche (d.h. reproduzierbare) Randbedingungen bestanden.
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... um die Sache mit den Messungen mal abzuschließen:
Wenn sich jemand erbarmt, mit zwei Kisten mir mal (bitte vorher anrufen !) einen Besuch abzustatten, mache ich Messungen und stelle ggf. ein (praxistaugliches) IIR-Controllersetting für die Kiste ins Netz. -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
... ging es nicht nur um die richtwirkung (in diesem punkt: zustimmung!), sondern vielmehr darum, dass die einzelne f-gangkurve* auf einer beliebigen skala über die tatsächlichen wiedergabeeigenschaften nicht allzu viel aussagt... unabhängig vom einsatzbereich des systems selbst.
*farbe nach wahl, hauptsache bunt.
... na ja - "nicht allzu viel" ist wohl etwas übertrieben (eine gut aufgelöste F-Verlaufsmessung offenbart da schon so einiges ... besonders, wenn man sich noch das GD anschaut).
Und: Zerfallspektrum wäre doch auch was - dto. (elektrische) Impedanzmessung. :wink: -
Zitat von "Klaus Karré"
...weil es,dezent eingesetzt, doch etwas angenehmer klingen kann.
... und sowas gleichzeitig das Feedbackrisiko erhöht ... und die Kontrolle nicht unbedingt besser macht. :wink: -
... ggf. mit einem Notchfilter (hat der Mixer eigentlich Parametric-Mitten ?) die nervigste Frequenz selektiv etwas absenken. :wink:
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
... will sagen: ein frequenzgang auf achse allein hat kaum aussagekraft, angesichts der "heutzutage" zur verfügung stehenden ...
Bei einem oder zwei Systemen auf dem Boden sollte die 0°-Achse (aufgrund der "fulminanten Richtwirkung" von Bässen dieser Größenordnung) schon sehr aussagekräftig sein.
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... eine Kiste für Bodybuilder ... :wink:
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Zitat von "Klaus Karré"
Vielen Dank für die schnelle Hilfe.
Das mit dem Kanalzug als out sollte funktionieren. Nachteil ist halt, daß ein Kanal dabei verloren geht
... und daß man den FX-Send im Return-Kanal geflissentlich auf linken Anschlag läßt !Mal nebenbei gefragt: Wieso Hall auf Moni ?
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Zitat von "vsvo82"
Meine Lösung waren damals parallele Filterbänke auf einzelnen Mischpultkanälen, im Insert steckten jeweils einzelne Kompressoren, die über die Steuereingänge miteinander verbunden waren. Die Kopplung war über Potis einstellbar.
... dann hattest du ja recht viel Zeug im Rack verschraubt. Für einen solchen Aufwand würde mir meine Bequemlichkeit im Weg stehen. Allerdings hatte ich (in früheren ... Prä-Digitalzeiten) schon mal parametrische EQs an den Sidechains (und nicht nur für De-Essing) verwendet.
Da mir aber die Auf- und Abbauzeiten bei Jobs nicht ganz unwichtig sind, mache ich möglichst nur soviel, wie unbedingt nötig (und mag die heute verfügbaren, individuell konfigurierbare Multibandkompressoren - noch dazu "alles in 1HE" - richtig gern
). -
Zitat von "Heini"
4x2000 Watt @ 8ohm rms, 1He, nur 4-5 kg, stabile sowie saubere verarbeitung, dazu rs45 in/out für den eingebauten controller, preis = 200€
Etwa ein Traum* der "Geiz-ist-Geil"-Generation ? :wink:Auch wenn dein Beitrag wohl mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde, so spiegelt sich doch darin eine verbreitete "Kaufstrategie", wo wenig über die (teilweise katastrophalen !) Bedingungen in den Fertigungs- und Zuliefererländer nachgedacht wird.
Hierzu ein Zitat: "Wer in westlichen Ländern produzieren will, ohne sich an der Sklaverei in Schwellenländern zu beteiligen kann bei den Preisen der Billiglohnländer kaum noch existieren. Die Ausbeutung lässt uns zu reinen Händlern und Dienstleistern verkommen." (aus http://www.ulisommer.de/welt/kapikomu.htm)
* Möglichst billig ... und am besten gleich umsonst ...