... bleibt zu hoffen, daß die Adaptierung von Twisted-Pair auf Audio-Multicores keine zusätzlichen Ungenauigkeiten schafft. ![]()
Beiträge von Sound-Klinik
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Zitat von "treibsand"
Ein Monitor muss keinesfalls linear sein, IMHO darf er es garnicht... :wink:
Doch ... und zwar auch möglichst außerhalb der 0°-Achse, wobei hier wenigstens Überhöhungen vermieden werden sollten !
Die bei einigen Monitortechs verbreitete Forderung nach einer vordergründigen Stimmenwiedergabe resultiert aus schlechten Erfahrungen mit undisziplinierten Krawallcombos, bei denen der Daumen vom Sänger (aufgrund zugedröhnter, halbtauber Gitarristen ...) ununterbrochen nach oben zeigt.Zitat von "treibsand"Ein reiner Vocalwedge auf einer Clubbühne braucht weder den Mulm untenrum (schliesslich werkelt die Front ja auch noch mit) ...
... eine "schlanke" Abstimmung kann manchmal sicher nicht schaden ...Zitat von "treibsand"... und obenrum muss es nicht zischeln.
Ein guter Monitor (dto. professionell abgestimmte FOH-Kiste) "zischelt" nicht. Zischelnde Kisten haben häufig "DJ-Spaß"-Abstimmungen und sind weder im Monitor- noch FOH-Betrieb empfehlenswert. -
Zitat von "uncelsam"
Dass ein Garagenverleiher ein solches Messgerät anschaft glaube ich jedoch nicht, wenn man etwas amtliches will liegt man wohl irgendwo bei 100.000€ aufwärts...
... womit ein Aufatmen durch die Reihen der Kabelanbieter gehen sollte.
Ggf. gibt es aber ja auch Messmethoden, mit denen es preiswerter geht. :wink: -
Zitat von "wora"
... es wurde noch ein hersteller vergessen, der (zumindest unter laien) einen sehr, sehr guten ruf geniesst:
Bose
Unbedingt ... denn schließlich hängen in nahezu allen Kurort-"Dancinghalls" für die Generation Ü70 diese Teile.
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Zitat von "uncelsam"
Ich kenne das noch von der Schule, es gibt extra geräte dafür, bei denen man die Leitungsdaten eingibt, dann kann man den Fehler auf 1cm genau eingrenzen, und das bei einigen km Gesamtkabellänge.
... wäre ja mal interessant, ob das in Audio-Multicores funktioniert. Und vielleicht schafft sich jeder Garagenverleiher künftig geeignetes Meßequipment zum Reparieren defekter Cores an (... ich sehe schon die mit zahllosen Flicken beklebten Multicores auf Zelt- und Stadtfeste ...).
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Zitat von "bemi"
normalerweise laeuft die Messung von Kabellaengen ueber Zeitdifferenzen. Du schickst einen Puls rein und misst die Zeit, bis er wieder zurueck kommt ...
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Mit den Daten des Kabels kann man dann tatsaechlich ziemlich genau orten (so genau wie du Zeiten im ns-Bereich messen kannst
).
Mal realistisch: Wie genau denkst du, die Bruchstelle auf diese Weise lokalisieren zu können ?
Der Puls wird durch die eingeschränkte Signalbandbreite nicht beliebig scharf bleiben. :wink: -
Andreas Großmann
Hast du etwa vor, das Core aufzutrennen und die Bruchstelle zu "löten" ?
Bist du sicher, daß lediglich eine Unterbrechung und nicht auch noch Schlüsse (z.B. Modulation gegen Masse) aufgetreten sind ?Falls eine Modulationader gebrochen/durchtrennt ist, könnten auch andere Leiter bereits betroffen (geschädigt) sein und demnächst ausfallen - hast du das Core mal nach Quetschungen/starken Knicken abgesucht ?
Durch Messung der Kapazität könnte man grob die Lage der Bruchstelle abschätzen - allerdings wird es nicht zentimetergenau funktionieren.
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@willaudio
Kannst du mal genauer beschreiben, wie der Treiber (und welcher) eingesetzt wird - z.B. ob in einer aktiven oder passiven "Umgebung" ?Die Nummer mit den fetten Widerständen erscheint mir ein wenig praxisfremd ...
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... eine interessante Testvariante (um das Testfeld schon mal - nur der Übersichtlichkeit wegen - zu "bereinigen") wären leichte "Einpfeif"-Feedbacks. :grin:
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Zitat von "treibsand"
Wenn jemand Gebrauchtschnäppchen ins Rennen wirft, kann es mit dem Budget was werden - ansonsten nicht!
Genau richtig. Punkt ! -
Zitat von "FranzMassinger"
Aber sinnvolle und mit 190 euro bezahlbare Ideen hat von euch kaum einer gebracht :x .
... wobei ich anmerken möchte, daß für einen solchen Kurs auch nicht mehr wirklich von "sinnvoll" gesprochen werden kann.Derartige "Geiz-ist-geil"-Investition wären wohl mehr ein Thema für ein "Billig-Party-Forum" ... das Kürzel "PA" sollte man hier dann, um Irreführungen zu vermeiden, besser weglassen.

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Zitat von "hias.h"
Zu guter letzt müssen die Monitore zur PA passen/ passend gemacht werden können, vor allem wenn der pre-f-AUX post-EQ hängt.
Post-EQ sehe ich eher als unproblematisch an, zumal bei neutralem FOH (und sei es durch Controller) bzw. Monis die Filterung (gerade bei einigen verbreiteten Gesangsmikros bezügl. Frequenzen, wo es nervt ...) recht ähnlich aussehen kann.Zitat von "hias.h"Dass einzig aussagekräftige wäre meiner Meinung nach ein "Blind-Praxistest", auf verschieden großen Bühnen mit verschiedenen Bands, PAs, und FOH-Plätzen, doch dann wird der Aufwand wohl etwas zu groß ...
Mit Band und dann eine Dokumentation der Höreindrücke von Sängern/Sängerinnen, wie es mit der Kontrolle aussieht, wäre nicht schlecht.
Man sollte bei sowas keinen Schnellschuß machen, sondern sich zunächst einige Gedanken machen, damit die Aussagen/Ergebnisse auch genügend Bezug zur Praxis haben. -
Christian Meinert
Auch viele professionelle oder semi-professionelle Top40-Bands (tingelnde Rockbands sowieso ...) haben häufig noch nie über richtig gutes Monitoring gearbeitet und es ist jedesmal ein Kampf/Krampf, den Gesang aus dem üblichen Bühnenkrawall herauszuhören.Wer als Musiker mal über richtig gute Monitore und dann gleichzeitig mit disziplinierten (d.h. wirklich professionell arbeitenden !) Musikern gearbeitet hat, weiß, wovon ich rede.
Wir machen mit unserer Oldieband ( http://www.crispy4.bettersound.de/demos/newkid.mp3 ) seit Jahren mehrstimmigen Gesang (u.a. Eagles, Bellamy Brothers etc. - Mikros von Neumann ...) und haben akustische Gitarren (Taylor) auf der Bühne. Mit "preiswerten" Monitoren wäre ein vernünftiges Arbeiten undenkbar.Bei der Herstellung von Autos verhindern wenigstens einige Vorschriften (z.B. wg. Sicherheit), daß Fahrzeuge beliebig "billig" gemacht werden können ... bei Lautsprechern ist alles erlaubt, solange noch ein "Tröööt" herauskommt. :?
@all
Wenn man mal auf einer Bühne verschieden Monitore durch Musiker testen lassen würde (unter "live"-Bedingungen - d.h. mit Schlagzeug, Gitarrenamps, Bassamp etc.), gäbe es viele böse Überraschungen, was Feedback und Abdeckung angeht. :grin: -
... oder warum nicht gleich zwei vernünftige - multifunktionelle - 12"/1"-Kisten, die im Proberaum (und bei Jobs) als Wedges ... UND alternativ bei kleinen Clubjobs als FOH eingesetzt werden können ?
Warum kaufen Bands (und sogar vielbeschäftigte Top40-Mucker ...) eigentlich so häufig Billigmonis ? :?
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Zitat von "N-Dee"
weiss ich leider nicht). Die Frage ist halt immer, ob man den miterkauften Delay verkraften kann. Für Live sicherlich problematischer als für Konserve ...
... besonders wenn man z.B. die Drums auch "direkt" hört ... :wink: -
Zitat von "FranzMassinger"
... für so wenig Geld bekommst Du nix besseres und ist echt brauchbar.
... eben - hauptsache billig. Und wie die Preise von einigen Geräten zustandekommen, fragen wir besser gar nicht ... :? -
Zitat von "sven"
so ein gutes Setup im Controller (hugo bzw hd2) macht aus jeder älteren Profi-Kiste ein prima aktuelles Werkzeug ...
[ironie]
... d.h. man benötigt endlich keine neuen LS-Systeme mehr, weil man aus jeder noch so alten Gurke ein Spitzensystem machen kann ...
[/ironie] -
Zitat von "Christoph Urbanietz"
Ich denke dass ihr für unter 190 Euro PRO Box nichts kaufen solltet... habt nicht lange freude dran
... und das angesparte Geld ist dann trotzdem weg und steht für sinnvollere Anschaffungen nicht mehr zur Verfügung (... nachdem man dann bemerkt hat, daß man das Geld für unzureichende Kisten "verballert" hat). :?Wer billig kauft, der kauft immer wenigstens zweimal.

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Zitat von "Mechwerkandi"
Gleicher Leim, anderer Name...
Die kleine Zusammenfassung favorisiert keine Konstruktion, sondern stellt die wichtigsten Konstruktionsansätze wertfrei (in hoffentlich gelungener, allgemeinverständlicher Weise) dar.Schon gelesen ?
Zitat von "HKL"Es gibt wesentlich wichtigere Frequenzbereiche der Musik.
Wie wahr ... und der meistdiskutierte F-Bereich in Internetforen liegt unterhalb von 100 Hz ... :roll: -
... was manche Protagonisten mit ihren goldenen Ohren auf Veranstaltungen mit realistischem Umgebungslärm und raumakustischen Gegebenheiten (Stichwort: diffuse Schallanteile) so alles zu hören glauben ... :roll:
Bernd
Mit deinem peinlichen kleinen Feldzug gegen "Resonatorkisten" machst du dich einfach nur lächerlich. JEDE Konstruktion hat prinzipbedingte Vor- und Nachteile ... es kommt immer auf den Einsatzzweck an.
Und damit dir niemand "auf den Leim" geht, eine kleine Zusammenfassung über die Funktionsweise von Bassgehäusen: http://www.sound-klinik.de/bassgehaeuse.pdf