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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • PA mit dem bestem Image in der Branche

    • Sound-Klinik
    • 12. März 2008 um 19:51
    Zitat von "mastakilla"

    ... da sich hier die vereinte Elite der VA-Branche tummelt, ...


    ... schleim ... :wink:

    Zitat von "mastakilla"

    Welche PA hat das beste Image bzw. den besten Ruf.


    Auf eine solche Frage wirst du wohl keine eindeutige Antwort bekommen ... :D

    Zitat von "mastakilla"

    Und welche "Geheim-Tipps" (kleinere Brands) werden genutzt?


    Jede Region hat so ihre eigenen "Geheimtipps" ... :wink:

  • Musiker - und ihre teils seltsamen Vorstellungen vom Sound

    • Sound-Klinik
    • 12. März 2008 um 13:57

    Ich möchte meinen Ausführungen noch einen weiteren Punkt hinzufügen:

    4. Die Umgebung, wo eine Darbietung stattfindet, besticht häufig durch Eigenheiten, die nicht immer optimal für das aufzuführende Material ist.
    Wenn ich z.B. eine Band mit Schlagzeug und Bass in eine hallige Kirche verfrachte, brauche ich mir primär erstmal wenig Gedanken über tolle Hallprogramme zu machen.

    Zunächst geht es dann darum, mit geeigenten LS-Systemen, die möglichst mit Sinn und Verstand plaziert werden, DIE Grundvoraussetzung für ein halbwegs sinnvolles Arbeiten zu schaffen.

    Ein weiterer Punkt wäre dann, ob bzw. in welcher Lautstärke der Basser mit seinem kleinen (sphärisch in die Kirche brüllenden ...) Basscombo
    spielen darf ... und welche Maßnahmen bei weiteren Instrumenten, die einen hohen Eigenschallanteil (Schlagzeug !) beisteuern, zu treffen sind.

    Aber nicht nur in Kirchen und Sporthallen finden sich schwachsinnige und unüberlegte FOH-Konfigurationen: Wenn ich auf Stadtfeste gehe, finde ich meterweise fröhlich blinkendes 19"-Geraffel im Siderack, während potente PAs (oder neuerdings sogar Linienstrahler) nahezu senkrecht auf die etwa 15 m entfernte Häuserzeile knallen.

    Ein Fazit wäre: Nur mit disziplinierten Musikern, gut ausgebildetem technischen Personal und professionellem Equipment, welches richtig ausgewählt (u.a. wegen Abstrahlverhalten) und eingesetzt wird, lassen sich professionelle Ergebnisse erzielen.
    Und technischer Unfug findet sich nicht nur in Kirchen oder auf Outdoor-Events, sondern auch (oder gerade) in kleinen Locations wie in Clubs oder Jazzkellern.

    Daß Tontechs über (dumme, weil keine Ahnung habende ...) Mucker schimpfen ist eine unendliche Geschichte ... ebenso wie die Ignoranz mancher "Techniker" gegenüber den Wünschen (nicht ganz so dummer) Mucker bzw. den räumlichen Gegebenheiten mancher Locations.

  • Musiker - und ihre teils seltsamen Vorstellungen vom Sound

    • Sound-Klinik
    • 12. März 2008 um 10:18

    1. Gute - auf ihren Instrumenten professionell agierende - Musiker interessieren sich nur in Ausnahmefällen für Tontechnik.
    Sie erwarten und hoffen einfach, daß die Techniker mit der gleichen Professionalität wie sie selbst auf ihren (z.T. teuren) Instrumenten agieren. Und der einzige, der es von den Musikern merkt, ist meist sowieso nur der Dirigent.

    2. Die meisten "Tontechniker" haben von Musik und den Klangeigenarten verschiedener Musikinstrumente* wenig Ahnung und verblüffen die wenigen Zuhörer, die es vielleicht überhaupt merken, nicht nur mit einem immer gleichen Schlagzeugsound ... ganz unabhängig davon, ob eine Metalband oder eine Jazzcombo auf der Bühne steht (schließlich gibt es ja Gates, Compressoren und EQing ... und Tempotaschentücher mit Gaffa ...).

    3. Besucher eines Stadtfestes und auch Konzertes interessieren sich weniger für die Musik oder deren Qualität. Sie wollen ein "Event" haben.
    Eine mittelmässige Band mit besch... Sound, die auf Stadtfeste AC/DC oder/und W.-Petry-Mucke spielt, wird beim mit diversen Alkoholika abgefüllten Pöbel erfolgreicher sein als eine Prog-Rockband mit erstklassigen Musikern und einem professionellen Sound.
    Auch bei klassischen Konzerten interessieren sich die meisten Besucher eher weniger für die Musik, zumal sie sich sowas zuhause auch nie anhören würden (sondern eher Hansi Hinterseher und Konsorten).


    * Ausnahmen: "Bratgitarre" (bedingt ... je nach eigenem Resthörvermögen), E-Bass (bedingt), Schlagzeug (bedingt, da sie nur diesen einen "richtigen" Drumsound im Ohr haben), Gesang (bedingt - und immer mit gleicher Filterung ála SM-58 ).

  • Kohärent abstrahlendes Bassarray

    • Sound-Klinik
    • 12. März 2008 um 09:53
    Zitat von "Jonnytrance"

    Falsche Delayzeiten können auch Phasensauereien auswirken.


    In Künzelsau sagt man also Phasensauereien ... und nicht -schweinereien. :wink:

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 17:45

    ... oder vielleicht doch Loriot (Briefpapier und Senf ...) ? :)

  • PA Set zusammen stellen [Hilfe]

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 17:42
    Zitat von "Erik"

    Bei einer steilen Trennung (24 dB/okt) fällt das echt fast niemandem auf.
    ...
    ... da der Nutzbass, der als "Druck" empfunden wird unter der Trennfrequenz liegt (wie schon von MRspeaker gesagt).


    Man kann sich im Übernahmebereich schon üble Senken einfangen. Ich will aber nicht ausschließen, daß es viele "Tontechniker" (je nach aufgelegter Mucke) dennoch gar nicht "hören" oder bemerken würden. Sowas wird auf nahezu jedem Stadtfest immer wieder eindrucksvoll demonstriert. :grin:

  • hk ct112 eine Wunderkiste ?

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 15:58
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    laut PP-messung im mittel etwa 99db wirkungsgrad.


    Na, wie schön: dann gibts ja schon eine Messung. :)

  • hk ct112 eine Wunderkiste ?

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 14:45
    Zitat von "Jonnytrance"

    Gute Idee, aber bei welcher Frequenz?


    Bei (fast ...) allen vielleicht ? :D

    Zitat von "Schrumpeln"

    4. dass sie Sensiivity eh nicht mehr so viel aussagt, da die Ampleistung nicht die Welt kostet


    Stimmt leider nur bedingt, da LS-Chassis nicht unbegrenzt Leistung zugeführt werden sollte, ohne als Fackel zu enden. :D
    Die Hintergründe: http://www.sound-klinik.de/lautsprecherleben.pdf

    Zitat von "Schrumpeln"

    Und 6. dass man messen kann was man will, solange man nicht die genauen Rahmenbedingungen angibt die Zahlen aber keinerlei Aussagekraft haben.


    Messung mit definierten Rahmenbedingungen (Mikrofonsensitivity bekannt ... Spannung an den LS-Klemnmen bekannt) in mehreren Metern Abstand ... gute Mess-Programme können das dann auf 1W/1m herunterechnen. Thats's it. :lol:

    Oder man müßte die Formel kennen, mit der die Marketingabteilung eines Anbieters die Sensitivity berechnet hat (... soweit ich weiß, kommt bei einigen Anbietern das Gewicht und der Preis einer Box in der Gleichung vor).

    Da ich keine Marketingabteilung hab, muß ich wohl oder übel immer messen ... :wink:

  • PA Set zusammen stellen [Hilfe]

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 14:28

    Einige der hier gemachten "Diagnosen" sind etwas unsinnig.
    Ich kann dem Fragesteller nur empfehlen, einen Fachmann hinzuzuziehen ... diese Ferndiagnosen bringen i.d.R. wenig.

    Wo fand denn der Auftritt statt ? Etwa in einer Kirche ? :)

    Es kommt nicht nur auf die LS-Systeme an, sondern auch auf die Umgebung (Nachhall ?), Hörabstände, Plazierung, Lautstärke der Band im Vergleich zum "Haupt-"System et. ...

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 14:07

    Ravemaster
    Denk an deine Taille !! :)

    P.S.: Meine neueste "Errungenschaft": http://www.sound-klinik.de/sk-10l.htm

  • hk ct112 eine Wunderkiste ?

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 11:36

    Wenn die Sensitivity so spannend ist: Wieso mißt nicht einfach mal einer nach ? :)

    Die Kenntnis der verbauten Chassis ist da wenig aufschlußreich (zumal die Hörnchen pegelmässig i.d.R. entsprechend angepaßt wurden ...).

  • SK-Lautsprechersysteme.de

    • Sound-Klinik
    • 10. März 2008 um 08:57

    +++ Editiert, da Hinweis nicht mehr aktuell +++

  • Kurzhorn vx Langhorn

    • Sound-Klinik
    • 9. März 2008 um 07:47
    Zitat von "ixlohr"

    ... wie sind die einzelnen hornarten im klartext aufgebaut?


    http://www.sound-klinik.de/free/horn.pdf
    In den jeweiligen Funktionen ist die Frequenzabhängigkeit gut zu erkennen.

    Zitat von "ixlohr"

    ... exponentiellen heißt das nicht expotentiell?


    ... hab gerade die neueste Ausgabe der deutschen "Rächtzschraibreform" nicht zur Hand ... :wink:

    Zitat von "ixlohr"

    ... du meist das wo der druchmesser zb 1 2 4 8 16 32 64 128 wird


    häh ? :)

    Zitat von "ixlohr"

    ... hyperbolisch un tractrix sagt mir gar nix


    ... siehe den genannten Link - und zu Tratrix: Sowas findest du in Mathebüchern auch unter "Schleppkurve".

    Und wer gerne basteln möchte ... hier ein "Hörnchen" in den Abmessungen des alten, klassischen W-Horns (allerdings mit einer etwas geänderten "Innenausstattung"): http://www.sound-klinik.de/free/W-Horn2.jpg

  • Kurzhorn vx Langhorn

    • Sound-Klinik
    • 8. März 2008 um 17:57
    Zitat von "tthorsten"

    Ich habe irgendwo mal gelesen das Langehörner mehr verzerrungen erzeugen würden als Kurze.


    Da Verzerrungen primär von anderen Parametern abhängen, ist die Fragestellung (bzw. die Reduzierung der Ursache auf "lang" und "kurz") unsinnig.

    Zitat von "tthorsten"


    ... denn kurze hörner können einfach keinen tiefbass ...


    Quark.
    Siehe letzte Erklärung in diesem Posting.

    Zitat von "tthorsten"


    ... das sind alles lange hörner mit einer schweren pappe drin.


    Wenn das Horn "zu klein" ist, kann man durch eine "schwere Pappe" eine tiefere untere Grenzfrequenz erzielen ... aber auf Kosten der Effizienz bei höheren Frequenzen. Zu kleine Hörner verhalten sich physikalisch nämlich nicht wie "reine" Hörner, sondern es treten noch weitere akustische Phänomene auf (z.B. Rohrresonator ...)

    Zitat von "tthorsten"


    Doch im langen horn wenn man tief will
    doch in der schweren pappe


    Wenn die (gesamte) Mundfläche groß genug ist und die untere Grenzfrequenz (gilt bei exponentiellen, konischen und hyperbolischen Hörnern und NICHT bei Tractrix) tief genug ist, braucht man keine "schwere Membran", sondern eine möglichst stabile.
    Die Länge eines Horns hängt lediglich vom Anfangsquerschnitt, Flächenzuwachs (-rate), Trichterfunktion und Mundfläche ab.

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 17:16
    Zitat von "ometa"

    Dazu müsste man schneller als mit Lichtgeschwindigkeit spielen, denn nach Einstein würde die Zeit sich dadurch nicht nur verlangsamen, sondern sogar verjüngen!


    Bei Lichtgeschwindigkeit bleibt die Zeit im bewegten System quasi "stehen" ... bei Überlichtgeschwindigkeit würde sie "rückwärts" laufen. Masselose Objekte (Photonen) haben nur eine sehr kurze Lebensdauer, aber durch das "Stehenbleiben der Zeit" können sie gigantische Distanzen "heile" überstehen. :wink:

  • Kurzhorn vx Langhorn

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 17:12
    Zitat von "tthorsten"

    na ich hab dohc beispiele genannt die ich gut finde .


    Ich habe auf deine Frage (lange bzw. kurze Hörner) geantwortet. Jedes Horn ist anders - schon eine Druckkammer kann Klirranteile akustisch "ausblenden".

  • Kurzhorn vx Langhorn

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 15:53
    Zitat von "tthorsten"

    Ich habe irgendwo mal gelesen das Langehörner mehr verzerrungen erzeugen würden als Kurze.

    gibts da beweise für ?


    ... lange gestreckte ... lange gefaltete ... mit/ohne Druckkammer ... mit welchen Antrieben ... welchen Membrangeometrie (Kegel ?) ... ???

    Deine Fragestellung ist etwas verallgemeinernd.

  • SK-Lautsprechersysteme.de

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 15:45

    ... die Webadresse http://www.sound-klinik.de wird sehr häufig besucht - darunter auch von vielen Hobbybastlern, die sich über die Baupläne und vielleicht sogar über die Theoriebeiträge freuen ... und oft von Studenten diverser FHs (sowas sehe ich an den Trafficprotokollen !), welche dann wohl mehr auf die Theoriebeiträge klicken.

    Die neue Website http://www.SK-Lautsprechersysteme.de ist mehr produktorientiert gehalten (d.h. keine Baupläne, keine Literaturhinweise etc.).
    Aufgrund einiger Anregungen aus dem PA-Forum wurde die Website inhaltlich noch ein wenig ergänzt.

  • ProChrist 2008 regional

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 15:00

    thc
    Darf ich dich mal fragen, warum du die Titelzeilen "ProChrist 2008 regional" in deinen Beiträgen/Postings jeweils um verschiedene Schlüsselwörter (Bühne, Kabel, Mikrofonierung, Jazztanz, Geld) ergänzt ? :wink:

    Etwa wegen Suchmaschineneinträge ?
    Ich hab da so eine Website gefunden, die u.a. auch einen Shop betreibt.

  • ProChrist 2008 regional

    • Sound-Klinik
    • 7. März 2008 um 12:31
    Zitat von "nojunk"

    ... die meisten kirchengemeinden, egal ob kath. oder prot., haben kein geld sich technik, speziell die von meyer (ist wirklich gut, hatte schon mal die gelegenheit im amiland was darüber zu machen 8) ) zuzulegen.


    Sofern in einer Kirche kreative Kantoren sind, welche den Pfarrer und Teile des Kirchenrates von einer besseren (und musiktauglichen !!) Tonanlage überzeugen können, klappt es sogar in kath. und evang. Kirchen.
    Vorführungen in Alltagssituationen (z.B. während eines Gottesdienstes ...) sind da aber Pflicht !

    Und sicher sind Freikirchen im Vergleich zu den "etablierten" auch eher bereit, mehr zu investieren.
    Ich hab in den letzten Jahren mehrere Projekte selbst oder mit Partnern gemacht, wo nicht nur im Bereich der Lautsprechersysteme, sondern auch bei der Elektronik gut investiert wurde. In manchen Gemeinden bewegt sich was, wenn man nicht nur redet, sondern "vor Ort" bessere Lösungen zeigt.

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