Zitat von "Mechwerkandi"Ja, is gut.
Und nu, geh' sterben...
In diesem Punkt kann ich dir leider nicht weiterhelfen. ![]()
Zitat von "Mechwerkandi"Ja, is gut.
Und nu, geh' sterben...
In diesem Punkt kann ich dir leider nicht weiterhelfen. ![]()
Zitat von "bias79"Sound-Klinik:
alles was laut is is mist? jetzt wirds aber verrückt :lol:
Wenn ein Gitarrist bereits auf der Bühne mit seinen Gitarrengeraffel die PA überdröhnt, ist es nicht laut, sondern ZU LAUT (dto. Schlagzeuger, die man auf einer silbernen Hochzeit in eine Plexikabine sperren muß, weil die nur draufhauen und kein differenziertes Spiel beherrschen ...).
Zitat von "bias79"bei den von dir beschriebenen galaschlipsträgergeldausmfensternummern sind nicht selten ebenso untalentierte musiker unterwegs. die machen einfach nur leiser weil die agentur das so will und ziehen sich schick an.
Sicher gibt es DIE auch - aber: Ich kenne auch sehr viele Musiker, die ihr Handwerk bestens beherrschen und denen die Qualität der Musik wichtiger als das Umbinden eines Schlipses ist ... und genausogut kenne ich auch das restliche "Spektrum" (inkl. Midi- und MD-Bands, die nicht mal den Schneewalzer ohne technische Unterstützung fehlerfrei bzw. im richtigen Tempo draufhaben).
Ich selbst spiele lieber mit "richtigen" Musikern (z.B. mit den Kollegen in meiner Oldieband -> http://www.crispy4.bettersound.de/index_all.htm :wink: ).
Zitat von "Mechwerkandi"Ein stümperhafter Versuch, den gelegentlich zynisch-sarkastischen Unterton meiner Postings nachzuahmen.
Lass' es einfach, dazu fehlt Dir jegliches Talent.
Da überschätzt du dich und die Bedeutung deiner Postings wohl ein wenig. ![]()
Zitat von "Mechwerkandi"Meine Lsp Kabel an den niederohmigen Systemen sind XLR ...
... sowas hatten wir früher in den 80ern bis etwa Mitte/Ende der 90er auch. :wink:
Zitat von "Mechwerkandi"... es gibt das auch andersrum, Schuko-Kupplung auf Speakon.
Die Leutz nutzen dann übliche Schuko-Verlängerungskabel für den Lsp Anschluss.
Welche "Leutz" - du doch wohl nicht, oder ? :wink:
Zitat von "Seven"Es kommt drauf an. Es gibt Bands da komm ich mit unter 80 dB (A) am FoH prima klar. Und es gibt Bands die liefern mir ohne PA am FoH schon über 90 dB (A).
Sicher gibt es laute Bands. Diese würde ich in dann die Rubrik krawallende "Bumms-Combos" einordnen. ![]()
Zitat von "Seven"Des Weiteren spielt das Umfeld eine nicht unwichtige Rolle. Kreischende Teenies oder mitsingendes Publikum ist eben was anderes als bei einem aufmerksam lauschenden und stillen Publikum. Und ja es gibt die Bandbreite durchaus bei derselben Band.
In diesem Punkt stellen sich viele Bands/Tontechs selbst ein Bein, wenn sie beim Soundcheck (noch ohne Gäste/Publikum) ihren von Zuhause gewohnten "HiFi-Sound" mit abgesenktem Präsenzbereich fahren und sich dann regelmässig wundern, daß sie den Gesang während der Veranstaltung irgendwie nicht "drüber" kriegen (Mulsch, Brei, miese Textverständlichkeit) und auch vom "beim Soundcheck optimal eingestellten" Hall nichts mehr zu hören ist.
Verdeckung durch krawallende Zuhörer spielt sich besonders auffällig in diesem F-Bereich ab - und es gibt einfach zuviele Bandtechs, die sowas einfach nicht begreifen (können) ... und ebenso LS-Hersteller, die sich auf diese Zielgruppe eingeschossen haben. ![]()
Dabei ist es ganz einfach: A. Neutrale (-re) Wiedergabe (wobei es auch "PA-Systeme" gibt, mit denen sowas schwer möglich ist - Begründung s.o. :? ) und B. ggf. ein wenig Multibandkompression bringen eine enorme Verbesserung auf lärmenden Zeltmucken ... ebenso C. disziplinierteres Spielen der Mucker (... ganz übel sind halbtaube "Hau-fest-drauf"-Drummer mit BD&SD auf dem Drumfill, Gitarristen mit Profilneurosen und mehreren Gitarrenstacks zum Kompensieren, Basser mit eigener "Klein-PA" auf der Bühne ...).
Ich behaupte mal: Mit etwas mehr Sachverstand und Disziplin würden sich vermutlich ALLE Beteiligten bei ihrer Arbeit wohler fühlen. :wink:
Zitat von "Seven"
Wieso ist das so? Sicher nicht nur weil die Bandtechs sich verwirklichen wollen. Ein solcher Sound ist oft genug von Musikern wie Publikum gewünscht.
Von Musikern vieleicht ... vom Publikum aber eher nicht.
Viele Vereine und andere Veranstalter sind nicht nur von diesen "ich-brauch-viel-bass"-DJs, sondern ebenso von Bands mit ähnlichen Klangvorstellungen zunehmend genervt. Auf einer Techno-Veranstaltung mag das anders sein - aber diese sehe ich nicht als allgemeinverbindlichen Maßstab für die Veranstaltungsbranche.
Ich hab dieses Wochenende eine Basser-Aushilfe bei einem Schützenfest in Borgfeld (bei Bremen) gemacht und wir wurden noch vor dem ersten Ton vom Veranstalter deutlich darauf hingewiesen "doch bitte nicht so dröhnende Bässe wie die Band am Freitag" zu machen, weil "mehrere Gäste sich beschwerten und vorzeitig nach Hause gegangen" wären.
Zitat von "Seven"Im Endeffekt kommen doch grade von solchen Bands öfter Forderungen wie "Es muss untenrum schieben wie bei nem großen Konzert". Das ist eben oft die primäre Forderung.
Das Problem liegt in der verbreiteten Inkompetenz im Beschallungsgeschäft bei Musikern und Bandtechs (die häufig ja nur irgendwie - womöglich von den Muckern - "angelernt" sind und andererseits auch keinen großen Kostenfaktor - ebenso wie die "Lichtleute" - für die Band darstellen dürfen). :wink:
Zitat von "Seven"Wenn die Qualität von Gesang und Textverständlichkeit so wichtig wäre würden ja nur wenige Bands auf diesem Markt agieren und die paar guten Bands würden sich das dicke Geld einstecken.
Die besseren Jobs (d.h. nicht Stadtfest- und Schützenfestmucken) werden gerade von den Bands versorgt, die einen professionellen Sound fahren. Die zelterprobten "Bumms"-Combos werden für Galabälle und gesellschaftliche Events erst gar nicht engagiert und tingeln für einen geringeren Stundenlohn allwöchentlich in den Bierzelten.
Ich spiele lieber auf einem Opernball, verdiene mehr Geld und habe um 1.00 Uhr Feierabend, als für weniger Geld bis 5.00 Uhr alkoholisierte Zeltbesucher zu reanimieren und dann das Equipment abzubauen und - begleitet von Gelalle wie "spielt doch noch einen" - dieses dann zwischen vollgekotzten Tischen und zerschlagenen Gläsern in den LKW zu bugsieren.
Und ich kenne selbst die angenehmeren Seiten der Tanzmuckerei (Galabälle u.a. im Parkhotel Bremen und Bremerhaven, große Firmenjubiläen, Opernball Hannover - in einem anderen Saal spielte Hugo Strasser, Offiziers- und Standortbälle mit Politprominenz, Livebegleitung von A- und S-Klasse-Landesmeisterschaften in Standard und Latein, etc. ...) - ohne Bassgedröhne und mit guter Sprachverständlichkeit. ![]()
Zitat von "Jobsti84"Was denkt ihr wie, nennen wir zB. mal, SK reagieren würde, wenn hier wer einfach seine Weichenpläne posten würde?
Das mit den Fertigweichen hat einen einfachen Hintergrund: Wenn man eine Weiche baut und z.B. andere Spulen einbaut, kann dies ggf. deutliche Auswirkungen auf die Performance haben ... dto. wenn - weil in der Bastelkiste verfügbar - bipolare Elkos verbaut werden.
Wenn ich schon nicht verhindern kann, daß Lautsprechersysteme blödsinnig aufgestellt, eingestellt (EQ, Bastel-Controllersettings) oder betrieben werden (dubiose Billigst-Endstufen, Mixer mit interessanten Filterungen in Neutralstellung etc. ...), so kann ich wenigstens für eine funktionierende Weiche sorgen ... alles andere kann ich nicht beeinflussen.
In Internetforen werden Entwicklungen aufgrund von Hörtests mal schnell (teilweise prinzipiell, weils andere entwickelt haben ... :wink: ) zerrissen - auch wenn die vermeintlichen Ursachen vielleicht ganz woanders liegen (und was im Nachhinein sowieso nie geklärt werden wird).
Foren sind voll von "Erfahrungsberichten amtlicher" Systeme", die auf einer Location einen guten Job gemacht haben (sollen) ... auf einer anderen Baustelle war das (GLEICHE !!!) System dann plötzlich "sowas von grottig schlecht". ![]()
Zitat von "cheesy"
Ich mache komischerweise immer die gegenteilige Erfahrung...
Ich auch.
Vereinzelt kann es vorkommen, daß Gäste einen Vortrag oder eine Festrede in Bierzelten nicht verstehen, weil der Bandtech einer (im Preisrahmen des Schützenvereins liegenden) Krawallband seinen liebgewonnenen - basslastigen (und immer mehr im Trend liegenden) - Mulschsound fährt.
Wenn ein Gast sich dann - was leider heute häufiger vorkommt - über fehlende Sprachverständlichkeit beschwert, wird dies vom Bandtech oft mit zu geringer Lautstärke verwechselt.
Ursache: Die Hörerfahrung vieler Bandtechs bewertet eine basslastige Übertragung (oft 6 ... 8 dB - oder mehr - über den Mittenbereich) bei gleichzeiger Absenkung des Bereichs um 2 ... 3 kHz um 4 .. 6 dB (d.h. "HiFi-Badewanne") als gelungenen Sound.
In Wahrheit fallen dadurch fehlendes Know-How für eine angemessene Filterung z.B. von Gesangsmikrofonen, nervige Keysounds und schlecht gestimmte Drumsets im derart produzierten Soundbrei den Gästen/Besuchern weniger stark auf. Nicht nur die Qualität von Gesang (u.a. Textverständlichkeit) ist bei über 90% dieser "Bierzeltcombos" einfach nur eine armselige Vorstellung. ![]()
Zitat von "djgolle"... dann erwarte ich, dass diese bei sachgemäßem Gebrauch, und dazu gehören auch Vollgasfahrten, über den Abend durchhält.
Wie definierst du "Vollgasfahrt" ... meßtechnisch, per Amp- oder Controlleranzeige oder nach Gehör - und inwiefern spielen solche Dinge wie Crestfaktor (z.B. verdichtetes Konservenmaterial) hierbei für dich eine Rolle ?
Zitat von "djgolle"Ein kurzes Feedback MUSS eine Anlage, die sich professionell schimpft auch abkönnen!
Wie definierst du "kurzes Feedback" - mit Stopuhr und unabhängig vom betroffenen F-Bereich ? :wink:
Zitat von "guma"@ Sound-klinik
bissi verworren aber ich kann ahnen, was Du meinst. Trifft allerdings für einige Modelle, die ein zehntel bis ein zwanzigstel eines U87 kosten aber alle besser klingen als ein sm57 einfach nicht zu.
... es gibt auch von Neumann zwei aktuellere Großmembranmodelle, die zudem deutlich pegelfester als das alte U-87 sind (das TLM-103 mit Nierenquarakteristik und das TLM-127 mit variabler Richtquarakteristik).
Ich kenne das U-87 und finde das neuere TLM-127 klanglich (besonders in normaler Nierenposition) neutraler. Auch bei Blech macht sich die höhere Pegelfestigkeit positiv bemerkbar.
Zitat von "DJ Detto"Den "internen" Strom hab ich jetzt mal vernachlässigt.......
... bei einem unbedämpften (d.h. ohne angeschl. LS) Hochpass 2. Ordnung (also Kondensator UND Spule) könnte der "interne Strom" schon einiges (z.B. mit der armen Spule) anrichten. :wink:
Zitat von "wora"natürlich sollte man auf seine mikros aufpassen.
im übrigen hat man mir auch schon mal ein KM184 geklaut, was mich aber nicht davon abhält, auch live sehr hochwertige mikros einzusetzen.
Ich mag mein KM-84 (d.h. den Vorgänger) gerne für das Abnehmen der Snare. Ein Großmembran würde ich aber auf einer (zumeist engen ...) Bühne nicht aufbauen, weil sonst die Mucker z.B. beim Sambamedley (Beispiel: Gitarristen, die von vorn ins Schlagzeug fallen ...) alles abräumen. :wink:
Zitat von "wora"vielleicht war er, schlicht und einfach, schon taub?
... vermutlich. Oder er wollte sich einfach mal "richtig wohlfühlen".
Zitat von "wora"... in der tat kennt wohl jeder von uns solche kollegen...
... die sich besonders auf Stadtfeste dann "richtig wohlfühlen". ![]()
Zitat von "wora"
das kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen, wieso denn das?
... erstens sind die Teile recht empfindlich, wenn sie umfliegen/herunterfallen. Und ich würde beim Bratwurstfassen der Band solche Mikros z.B. auf Stadfeste nur ungern auf der Bühne stehen lassen ... manche klauen sogar SM-58. :wink:
Zitat von "wora"... es stand ja nirgends, das man diesen "wohlfühl-wert" auch immer erreichen muss ...
... was sicher richtig ist - nur: Ich kenne nicht wenige Top40-/Partybands, bei denen der Bandtech - egal wo er im Zelt oder Saal steht - nicht auf seinen "wohlfühl-wert" verzichten würde. Und leider sind dies nicht nur wenige Einzelfälle. ![]()
Zitat von "Campfire"Nach der "Richtigen Lautstärke auf Veranstaltungen" wurde hier ja nicht gefragt sondern ganz wertneutral bei welchen Lautstärken sich die Techniker am wohlsten fühlen ...
... wobei auf manchen Konzerten dem FOH-Techniker der zweite Punkt scheinbar wichtiger als der erste erscheint.
Ich habe schon Konzerte aufgrund solcher "Prioritäten" vorzeitig (d.h. vor Konzertende) verlassen, weil der (von der PA etwas weiter entfernte) "Techniker" einfach seinen Spaß haben wollte.
Warum muß sich eigentlich der Techniker am Pult aufgrund einer "richtigen Lautstärke" (Schallpegel) wohlfühlen ?
Sind die Besucher eines Konzerts/einer Veranstaltung eher zweitrangig (... wie dies leider häufiger bei manchen Krawall-Konzerten auch bekannterer Acts der Fall ist) ?
Geht es primär darum, daß der Techniker am Pult "seinen Spaß" hat ... oder die Besucher eine optimale Übertragung an ihren Hörpositionen erwarten können ?
Die Fragestellung selbst ist daher (auch unter dem Aspekt unterschiedlicher Hörentfernungen des Technikers <> der Besucher von der PA und raumakustischen Gegebenheiten) eher absoluter Flachsinn und zeigt, wie wenig Gedanken sich manche "FOH-Techniker" wirklich über ihren Job machen ... :?
... wobei ich mir Neumann-Kleinmikrofone für die Lautsprecherabnahme von Gitarrenboxen/-combos verkneifen würde ... ebenso das (in die Jahre gekommene ...) großmembranige U-87, zumal es heute bezügl. des max. Schallpegels für weniger Geld bessere Alternativen gibt.
... diskutiert ihr über einen HP 1. oder 2. Ordnung ? ![]()
... hab die Datei http://www.sound-klinik.de/pruefprotokoll_VDE-0701.pdf noch einmal überarbeitet (konkret: unten einen Kommentar bezüglich Ersatzableitstrom eingefügt und die Bezeichnung der zu messenden Punkte (hoffentlich ...) etwas eindeutiger formuliert.
Zitat von "Mechwerkandi"Alles anzeigenDie 802 ist ein recht simples BR Konstrukt ...
...
Getunt ist das Ganze auf 55 Hz ...
...
Wenn ich das richtig peile, dann haben BR Konstrukte üblicherweise in der Nähe der Tuningfrequenz ihr Impedanzminimum ...
...
Gehen wir von den 60 Hz amerikanischer Netzfrequenz aus, dürfte die Impedanz nicht weit von 8 Ohm entfernt sein.
Wenn es eine bei 55 Hz (korrekt) abgestimmte BR ist, sollte die Impedanz bei 60 Hz in der Tat nicht gravierend hoch sein.
Ich schau mal, ob ich bei älteren Kollegen noch ein paar Infos ergattern kann. ![]()