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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2007 um 18:04
    Zitat

    Aber bei Verdopplung der Lautsprecher-Anzahl war doch nur die doppelte elektrische Leistung zu investieren - haben wir hier den äußerst seltenen Fall eines Perpetuum Mobile? Wo kommt der akustische Leistungsgewinn „für lau" her?

    Des Rätsels Lösung: Zu der elektrischen kommt eine akustische Leistungsverdopplung. Mit der Verdopplung der Membranfläche geht nämlich eine Verdopplung des Wirkungsgrads einher.


    ... geht es wirklich nur um die Fläche ... oder um das Verschiebevolumen ... und "irgendwie" auch um den stärkeren "Gesamt"-Antrieb ? :lol:

    Zur Erinnerung:

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Was passiert eigentlich bei zwei "gleichlauten" (d.h. eingepegelt auf gleiche Schallpegel) Bassboxen, von denen eine einen 21"er ... die andere einen 10"er hat (Stichwort: Membranflächenzuwachs ... auch +6 dB ...) ? :D

    Zitat

    Der Lautsprecher bewegt seine Membran mit einer bestimmten Amplitude, die sich nicht ändert wenn der Zweite hinzu kommt. Beide Lautsprecher zusammen bewegen also so viel Luft wie ein einziger, der die doppelte Membranamplitude ausführt.


    ... solange die Druckänderungen des einen Lautsprechers nicht die akustische Belastung des anderen (und umgekehrt) nennenswert beeinflusst.
    Nahezu völlig belanglos ist dies dann, wenn zwei Bässe einige Meter voneinander entfernt stehen und der Zuhörer von beiden Systemen jeweils gleich weit entfernt ist.

    FF: Woanders abschreiben kann jeder ... :D

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2007 um 16:36
    Zitat von "00Schneider"

    Verdopplung der Membranfläche = 4-fache akustische Leistung. Elektrisch wird aber nur das doppelte benötigt.


    D.h. mit zwei - gleichen - kleinen Bassboxen kann ich mit einer 400 Watt-Endstufe die gleiche akustische Leistung "herausholen" wie mit einer Bassbox und einer 800 Watt-Endstufe (und das auch im F-Bereich, wo noch keine Richtwirkung durchs "Stacking" auftritt ...) ?
    Und wenn wir noch einige Male die Anzahl verdoppeln, benötigen wir auf großen Festivals nur noch 50 Watt Endstufenleistung und nehmen dann einfache sehr viele Boxen (... bei gleicher Leistung ergäben dann 2 Boxen +3 dB ... 4 Boxen +6 dB ... 8 Boxen +9 dB ... und sind sie auch von den Abmessungen noch so klein ...), oder falsch gedacht ? :)

    Was passiert eigentlich bei zwei "gleichlauten" (d.h. eingepegelt auf gleiche Schallpegel) Bassboxen, von denen eine einen 21"er ... die andere einen 10"er hat (Stichwort: Membranflächenzuwachs ... auch +6 dB ...) ? :D

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2007 um 12:28
    Zitat von "klauston"

    Mich verwirrt daas auch jetz etwas.
    Hab mir eigentlich immer gedacht, wenn man 2 Boxen hinstellt, adiert sich das um 3 db.
    Das ist ja auch der Grund, warum man bei LA's versucht, eben mehr als die 3db Addition zu erzielen.


    Solange keine Richtwirkung auftritt (d.h. Boxen sind klein im Vergleich zur Wellenlänge und dicht zusammen) dürfte sich das akustische Z nicht gravierend ändern (oder?) ... d.h.: bei gleicher Eingangsspannung (z.B. aus gleicher Endstufe) fließt bei zwei Boxen dann der doppelte Strom (gegenüber einer einzelnen Box), wodurch die doppelte Leistung (elektrisch heißt das: +3 dB) "aus der Endstufe "gesaugt" wird.

    Anderes Beispiel: Bei einer 2-Wege Box, wo Tiefmittelton und Hochtöner (LR-Filter, gleichphasig angeschlossen) bei der Trennfrequenz den jeweils gleichen Pegel liefern, ergibt die Pegeladdition an der Trennfrequenz 6 dB ("obwohl" die Membranflächen sehr unterschiedlich groß sind). :wink:

    Wieviel mal "mehr" Leistung müßte ich einem einzelnen (im Vergleich zur Wellenlänge "kleinen") Lautsprecher zuführen, damit sich der Schallpegel um 6 dB (= doppelter Schallpegel) erhöht ... die doppelte oder vierfache ?
    Und WAS addiert sich bei der Überlagerung zweier Schallfelder (d.h. bei zwei "dicht zusammenstehenden" Boxen) ? :)

    Und nicht vergessen:

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Eine Verdoppelung des Schalldrucks entspricht 6 dB!

    Eine Verdoppelung der Leistung entspricht 3 dB, das ist richtig.

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 2. Mai 2007 um 07:34
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wenn man zu einer Box eine zweite an den selben Amp-Kanal parallel anschließt, hast Du natürlich recht, dass der Pegelgewinn maximal 3 dB betragen kann.

    Zitat von "wetbf"

    Den zweiten Sub danebenstellen oder drüber, einfach parallel an den ersten Sub anschliessen, wieder messen.

    6dB mehr, nicht 3 dB mehr.


    ... weitere Gebote ? :wink:

    Mir geht es um die Tatsache, daß bei zwei kleinen Subwoofern (dicht zusammen) noch keine Richtwirkung auftritt und die eingespeiste Leistung sich verdoppelt (gleiche Spannung ... etwa doppelter Strom ... etwa doppelte Leistung).
    Sollten zwei Subwoofer aber einen um 6 dB höheren Schallpegel abgeben (ob Freifeld oder Boden ist dabei egal, weil sich die Energie auf eine Kugel oder Halbkugelfläche verteilt ...), so wäre die abgegebene akustische Leistung 4-mal so groß (obwohl bei zwei statt einer einzelnen Basskiste nur die doppelte elektrische Leistung "gezogen" wird). :)

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 1. Mai 2007 um 21:35
    Zitat von "wetbf"

    Wenn zu einem Sub am selben Ampkanal ein zweiter Sub parallel angeschlossen wird erhöht sich der Schalldruckpegel um 6dB, nicht um 3dB. Einfach mal im Freien nachmessen, Mikro am Boden, 5m Abstand.


    Auch wenn die Boxen klein gegenüber der Wellenlänge und "dicht zusammen" sind?
    Wenn der Schallpegel bei einer sphärischen Abstrahlung (oder Halbraum ... denn hier verteilt sich die Energie analog auf eine mit dem Abstand quadratisch wachsenden Halbkugelfläche ...) um 6 dB ansteigt, bedeutet dies eine vierfache Leistung ... nur: woher kommt die bloß, wenn die Endstufenausgangsspannung beim Anschluß einer zweiten Box nahezu gleich bleibt und durch Halbierung der Impedanz sich nur der Strom verdoppelt ? :wink:

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 1. Mai 2007 um 17:48
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Hm, ich glaube genau diese Diskussion hatten wir beiden schon ein mal vor langer Zeit. Und auch damals haben wir irgendwie aneinander vorbei geredet ... :?


    ... darum hab ich ja auch die Rahmenbedingungen etwas detaillierter beschrieben. :)

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wenn man zu einer Box eine zweite an den selben Amp-Kanal parallel anschließt, hast Du natürlich recht, dass der Pegelgewinn maximal 3 dB betragen kann.


    Mit zwei Endstufen, welche die gleiche Ausgangsspannung (dto. gleiches Signal ...) liefern - und jeweils eine Box ansteuern - auch.
    Ich finde solche Überlegungen sehr wichtig, weil über diese Thematik viel Unklarheit herrscht.

    Weiteres Beispiel (nicht speziell an Volker gerichtet): Was passiert, wenn (unter sonst gleichen Bedingungen wie oben beschrieben) zwei LS-Systeme mit Richtwirkung (d.h. Abstrahlfläche wenigstens in Grössenordnung der Wellenlänge) übereinandergeschichtet werden - und zwar im Vergleich zu einem einzelnen System ?

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Sound-Klinik
    • 1. Mai 2007 um 13:12

    Volker
    Beispiel: Zwei kleine - gleiche - Bassboxen mit jeweils 8 Ohm werden aufeinandergestapelt und gemeinam angeschlossen.

    Um wieviel nimmt der gemessene Schallpegel gegenüber einer einzelnen Box zu ?
    (Bedingungen: Gleiche Spannung aus der Endstufe ... etwa halbe Impedanz bei 2 Boxen -> etwa doppelter Strom -> etwa doppelte elektrische Leistung = + 3 dB ...)

    Weitere Annahme: Die Boxen sind klein gegenüber der Wellenlänge ... dto. auch die Abstände beider Boxen voneinander.

    +6 dB (ergibt bei sphärischer Abstrahlung vierfache akustische Leistung bzw. doppelten Schallpegel) ? :wink:

    Oder +3 dB (und ggf. + 0 ... 3 dB) ? :wink:

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 28. April 2007 um 19:07
    Zitat von "topo"

    Aber das Problem ist doch, dass in den allerwenigtsen Fällen eine Band-PA im NON-Profi Bereich von Profis bedient wird.............. :roll:


    Darum gibt es ja auch keine allgemein richtige Patentlösung.

    Würdest du dir eigentlich von Jemand ein Haus bauen bzw. die Bremsen deines Autos reparieren lassen, der eher unerfahren ist und dies gelegentlich an manchen Wochenenden "nur mal so zum Spaß" macht ? :wink:

    Zitat von "topo"

    Weiterhin sind nur wenige Bands diszipliniert............ :roll:


    ... und warum ist das deiner Meinung nach so ?

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 28. April 2007 um 17:56
    Zitat von "mediennutte"

    ... gibt es durchaus unterschiede zwischen einer 4x12" box mit einem Engl oder Marshal röhren top und einem marshall oder sogar line6 (mit simulation) combo mit einem 10" oder 10" speaker. daher kann man auch diese stack nicht grundsätzlich verteufeln.


    .. soundtechische Unterschiede sind sicher da ... doch auch die persönliche Spielweise (Anschlagtechniken, Obertöne anregen etc.) ermöglicht z.T. extreme Klangvarianten. Ein richtig guter, erfahrener Gitarrist kann mit einem Combo oder Röhrenpreamp oft bessere und vielfältigere Sounds erzielen als ein noch nicht ganz so versierte Gitarrist mit riesigem "Besteck". :wink:

    Zitat von "mediennutte"

    ... ich glaube richtig einig wird man sich hier nie werden, außer bei dem punkt, das lauter nicht zwingend besser ist :D
    ...
    ... also ein appel an die vernunft der musiker, mit gleichzeitigem einsatz sinnvoller technischer gerätschaften sollte doch zu einem ergebniss führen oder?


    Es kommt auf das Gesamtergebnis "Band" an. Wenn der Gitarrero egozentrisch und kompromisslos 100 %-ig "seinen Sound" auf Kosten der übrigen Bandmitglieder - auch unter weniger optimalen Arbeitsbedingungen (z.B. beengte Bühnen ... kleiner Club) - durchdrücken muß, wird die komplette Band einen weniger guten Eindruck hinterlassen.

    Blancblue
    Es geht gar nicht um IEM vs. Floormonis, sondern unter welchen Umständen man mit der einen oder anderen Variante besser fährt.

    Mit richtig angepaßten IEM-Stöpseln - von Profis bedient ! - und einem individuell angepaßtem Monitormix läßt sich sicher gut arbeiten ... eine disziplinierte Band kann dagegen ggf. sogar besser mit Wedges arbeiten (Grund: Nutzung des Cocktailpartyeffekts für eine bessere "Trennung" der einzelnen Instrumente und Stimmen auf der Bühne). IEM ermöglicht im Vergleich dazu (auch in Stereo) kein so ausgeprägtes selektives (und wirklich räumliches) Richtungshören.

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 27. April 2007 um 08:15
    Zitat von "svenr"

    ... auch zugestehen, dass viele Jungs einfach Laerm brauchen, um zu funktionieren. Manchmal muss man damit einfach leben...


    ... das ist aber eine mehr psychologische Komponente. So glauben viele Gitarristen tatsächlich, daß z.B. mehrere Marshall-Türme eine Grundvoraussetzung für einen guten, "fetten" Sound sind - dto. Volumen und Mittenregler auf "Rechtsanschlag" (sowas stimmte z.T. bei den ganz alten Marshallamp noch ohne Mastervolumen, wo die Endröhren "scharf" angefahren wurden ...).

    Einige hier werden wissen, daß bei vielen großen Acts (Ausnahmen gibts sicher auch) sehr häufig mit "Dummies" (d.h. mehrere Gitarrenamps auf der Bühne haben lediglich eine leuchtende Betriebanzeige ... :) ) "gespielt" wird. Oft ist nur ein Gitarrenamp wirklich "echt" (d.h. im Betrieb). Etwas "Show" muß schließlich auch sein. :D

    Auch bei Studioaufnahmen wird nicht grundsätzlich mit mehreren Gitarrentürmen gearbeitet. Da bekannte Gitarristen aber häufig Werbeverträge mit Herstellern (Gitarren, Amps, Saiten, Stimmgeräte ...) haben, soll durch Legendenbildung der Absatz von Gitarrenamps und übereinandergetürmten Gitarrenboxen angekurbelt werden (was gerade bei angehenden "Metal"-Gitarristen super funktioniert ... auch wenn ein guter Kofferamp - erst recht im Proberaum - mit 40 ... 60 Watt ausreichen würde).

    Zitat von "klauston"

    ... ist Dein Chef verantwortungslos, wenn er meint, für FOH reichts nicht, aber für In Ear schrauben ist super.

    Wenn man beim FOH was falsch macht, dann klingts halt sehr bescheiden, am Monitor was falsch machen kann richtig kaputte Ohren von leuten bedingen, die damit Ihr Geld verdienen.

    ... gefunden hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=61712&postdays=0&postorder=asc&start=15

    ... da bin ich voll und ganz deiner Meinung (Anm.: Es ging dabei um die Frage, ob man einen noch unerfahrenen Techniker ans Monitorpult setzen sollte). :)

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 26. April 2007 um 18:17
    Zitat von "djgolle"

    Vielleicht ist die Band ja gar nicht sooo laut nur die Kiste am Boden pfeift los, sobald man sie auch nur schräg anschaut.


    ... dagegen spricht eigentlich diese Aussage:

    Zitat von "Heiko Zeutschner"

    Ich bin Sänger in einer sehr lauten Rockband und möchte mich endlich mal gescheit hören. Nach 20 Jahren mit denselben Jungs habe ich für weitere Appelle an die Lautstärkendisziplin keine Nerven mehr. Jetzt hilft nur noch aufrüsten!


    Zu laute Gitarren sind leider nicht nur bei Rockbands ein Problem, welches sich durch geschickteres Plazieren der Amps manchmal etwas entschärfen läßt. Aber zum Glück gibts ja IEM (... und die integrierten Limiter lassen sich ja abschalten, wenn es mal "nicht reicht" :wink: ).

    Zitat von "Seven"

    Wenn ich bei nem Kneipen Festival lese: Nette Popband - Acoustic Gitarren Trio - und dann kommt englisches Punkt Trio - schwedische Crossoverband ---> weiss ich schon was mich später am Abend erwarten wird. Ausnahmen wären schön ...


    ... und wie schön könnte die Welt sein, wenn sich Musiker und Veranstaltungstechniker gegenseitig besser verstehen würden (und Regler öfter auch mal linksherum gedreht werden würden) ... :)

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 26. April 2007 um 12:26
    Zitat von "Schrumpeln"

    Ich denke das gegeneinander Arbeiten kommt viel öfters zustande wenn ich den Musikern erst einmal sage was alles nicht geht. Ich versuche mit den Musikern Lösungen zu finden wie alle zufrieden sein können.


    Häufig reden Techniker und Mucker wohl einfach zuwenig miteinander. :?

    Auch manche Veranstaltungstechniker sind da dogmatisch (selbst erlebt): "Wenn wir Ton machen, geht Bass nur über DI. Basta !". Auf der Bühne steht ein Röhrentop (ohne DI- oder Line-Out) und eine Bassbox mit gewissem "Eigenklang": "Ist mir egal !" - das Instrument soll dann direkt ins Pult gehen, weil "Mikro für Bass: So'n Quatsch gibts nicht !" -> Standardrezepte/-lösungen eben.

    Irgendwie erinnert mich das an Gitarristen mit großen Gitarrenstacks, die nicht leiser spielen können ("ich spiel immer so ...") ... :wink:

    Seven
    Informativer Beitrag.
    Mich würde interessieren, wie oft Du (Prozentangabe) Situationen hast, wo ums letzte dB "gekämpft" wird ?

    Zitat von "Seven"

    Controller würde ich auch nicht kategorisch ablehnen. Aus Gründen der Betriebssicherheit (--> hohe Lautstärken) und in der Regel höheren erreichbaren Lautstärken eines kontrollierten Systems sollte das zumindest in Erwägung gezogen werden.


    Ich lehne übrigens Controller nicht ab (habe selbst zwei ...) - nur finde ich einen Floormonitor universeller, der auch "ohne" (z.B. für eine Sprachbeschallung auf Boxenstativ) einsetzbar ist.

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 26. April 2007 um 11:45
    Zitat von "Heiko Zeutschner"

    Eine ausfuehrliche Diskussion der offen zutage getretenen Charakterschwaechen des Herren SK hilft mir in diesem Kontext ebensowenig weiter wie Glaubenskriege in Sachen IEM/non-IEM ...


    ... weil auch du andere Ursachen nicht wahrhaben willst bzw. es aufgegeben hast, daran etwas zu ändern. Das ist deine Schwäche ... :)

    Wir tendieren schnell dazu, auftretende "Probleme" mit technischer Hilfe zu beheben (Beispiel: Sänger/Sängerin singt im Studio falsch - "Lösung": Korrekturtools statt Gesangsunterricht ...)

    Zitat von "Heiko Zeutschner"

    ... was die tatsaechlich "optimale Loesung" angeht, halte ich es mit dem geschätzte Kollegen mediennutte: "testen! im proberaum!!!!" Und damit fange ich naechste Woche gleich an. . . :D


    Das ist sicher kein falscher Weg (obwohl leiser spielen einfacher und preisgünstiger gewesen wäre).

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 26. April 2007 um 10:52
    Zitat von "cookie"

    Kann es sein, dass die Diskussion etwas vom Anliegen des Threadstarters abdriftet und zunehmend persönlich wird ?


    Kann es sein, daß über manche Ursachen nur ungern geredet wird ?
    Der Threadstarter sucht eine Lösung ... gleichzeitig werden gewisse (vielleicht sogar wichtige) Punkte ausgeblendet bzw. heruntergespielt.

    Und aufgrund einiger Reaktionen scheint es ja geradezu ein Sakrileg zu sein, über das Miteinander (oder Gegeneinander ?) zwischen Musikern und technisches Personal - und mögliche Lösungsvorschläge (die sich nicht nur auf Technik beziehen) - zu reden ? :wink:

    Kann es sein, daß viele Tontechniker selbst keine Musiker sind und dadurch eine (vielleicht begrenzte - wobei: gleiches trifft sicher auch bei vielen Musikern zu) "eigene" Sichtweise (oder gar Sprache/Jargon) entwickeln ?

    These: Jeder (d.h. Techniker und Musiker) bleibt in seiner Welt und versteht die des anderen "eigentlich nicht so richtig". Und dann müssen sie auch noch gemeinsam einen Job machen.

    Es gibt auch Bands, wo Musiker und (i.d.R. dann feste) Bandtechniker gemeinsam eine Lösung erarbeiten, welches eine gute Kontrolle auf der Bühne und gleichzeitig gute Arbeitbedingungen für den Techniker schafft.

    Beispiel:
    Es gibt Top40-Bands, da benutzt der Schlagzeuger in kleinen Locations kein Naturset, sondern z.B. ein "totgedämpftes" Set mit Triggermikros (und Drum-Samples), weil dies für kleine Räume der optimale Kompromiss sein kann. Auf Stadtfeste wird dann das "normale" Naturset eingesetzt.

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 26. April 2007 um 09:02
    Zitat von "mediennutte"

    ... auch der von SK gebrachte einwand der zu geringen dämpfung bei tiefne frequenzen kann ich so nicht uneingeschränkt gelten lassen, hier mal einige herstellerangaben zum thema dämpfung:
    http://www.meineohren.de/artikel/artikel_1434.html

    wenn ich dann also bei 80Hz doch "nur" 10 db haben sollte, ist das doch schon recht nett.


    ... ob das reicht, wenn ein Sänger 4 m vorm Marschall-Stack steht und "vollgedröhnt" wird ? :wink:
    Und nicht vergessen: Der Pegel für das Gesangsmonitoring kommt ja noch "oben drauf".

    Zitat von "mediennutte"

    ... ich habe schon einige musiker dazu gebracht an aufstellung und lautstärke auf der bühne zu ändern, aber eben niemals indem ich sie vor den kopf stoße. man muß da schon behutsam vorgehen, gerade wenn sie das schon 20 jahre lang machen.


    Hier besteht sicher großer Aufklärungsbedarf.
    Auf der anderen Seite erbringen Künstler und betreuende Techniker eine Dienstleistung, für die das Publikum bezahlt.
    Argumente wie "das machen wir seit 20 Jahren so" sehe ich als problematisch an, zumal es m.E. unkollegial ist, Probleme aufgrund einer mangelhaften Disziplin in einer Band einfach immer auf die betreuenden Techniker abzuwälzen.

    Und IEM auf lauten Bühnen führt, und sehr viel häufiger als vielen lieb ist, zu Gehörschäden !
    Wer dies nicht wahrhaben will, geht recht salopp mit seiner eigenen oder der Gesundheit anderer um.
    Ich kenne mehrere Musiker, die sich mit IEM ihr Gehör ruiniert haben ... aber das sind bestimmt nur "Einzelfälle " ... :?

    Zitat von "klauston"

    Glaub mir eines, ich krieche bestimmt niemand in den Arsch. wer mich kennt´, wird Dir das sicher bestätigen.
    Und wenn Du mir das unterstellst, dann solltest Du wissen, was du tust, denn das nehm ich persönlich. Und so was mag ich gar nicht.


    Der Hinweis bezog sich nicht speziell auf dich, sondern darauf, daß sich m.E. technisches Personal zuviel gefallen läßt, um auf "Gedeih und Verderb" jeden Job machen zu können.

    Welche Künstler sind für dich "pflegeleicht": Schülerbands ... "Superstars", die aufgrund einer Castingshow ihren ersten "Hit" gelandet haben ... gut ausgebildete Profis, die Galabälle und Künstlerbegleitung machen (können !) ... Bands aus den 60/70er Jahren, die wieder (mal) "recycled" wurden ... oder Metallbands, die nach jahrelangem 6m²-Übungskellerdasein ihren ersten großen Gig auf einem Newcomer-Festival hinlegen ?

    Ich kenne durchaus Verleiher, die auch mal "stop" sagen, wenn Ignoranz oder Starallüren bei den Musikern einen Job beeinträchtigt oder nahezu unmöglich macht.

    Zitat von "klauston"

    ... auf wirklich guten Jobs mit auch internationalen Acts geht man mit so einer Einstellung so nicht mehr mit dem Künstler um.

    DIE sind nämlich die Chefs, die uns sagen, wa Sie haben wollen.


    Dieses Argument hört man häufig, nur:

    [ironie]
    ... ich wußte gar nicht, daß die Mehrzahl der Tontechs hier tagtäglich überwiegend mit internationalen Acts zu tun haben (bei denen prinzipiell keine Anregungen oder Kritik geduldet wird und Nichtbefolgung immer zur sofortigen Suspendierung des Tontechs führt) ...
    [/ironie]

    Irgendwie habe ich das Gefühl, das dies ein sehr unbequemes Thema für einige hier ist (... andere halten sich mit eigenen Statements erst einmal zurück und warten vermutlich einfach ab, welchen Verlauf die Diskussion nimmt, um dann zu posten, daß sie es immer schon "gewußt" haben ...). :)

    Verbreitetes Dogma: Ein "guter" Tontech kommt im kleinsten Club mit der lautesten Band und ein wenige "Gekurble hier und da" immer bestens zurecht.

    Stimmt das wirklich ... oder redet einfach keiner so gerne über "jene" Jobs, wo der Sound aufgrund einer (undisziplinierten, lauten) Chaotenband auch mal "nicht ganz so toll" war ? :wink:

    Beliebte "Ursachen", wenn es doch mal nicht "so toll" war, sind:
    - schlechte Raumakustik
    - vorhandenes "Holz" taugte nichts (natürlich mit Hinweis, daß die eigene Anlage viel besser funktioniert hätte :wink: )

    Zitat von "Schrumpeln"

    SK: Der Klügere gibt nach! (dsa habe ich auch schon in einer anderen Diskussion geschrieben)


    ... ob "Nachgeben" immer Probleme löst, möchte ich mal anzweifeln.

    Wenn wirklich alle (?) hier der Meinung sind, daß "alles in Butter ist" und z.B. IEM alle Probleme mit lauten Bands löst, können wir die Debatte gern beenden. Lassen wir alles wie es ist und freuen uns (... und reden lieber nicht darüber). :?

    Eine andere Alternative wäre, wenn Kollegen eigene Erfahrungen mit problematischen Künstlern (und ggf. erfolgreiche/weniger erfolgreiche Lösungsvorschläge) hier schildern würden - vielleicht lesen ja auch Musiker mit und machen sich mal ein paar Gedanken.
    Eine solche Diskussion wäre jedenfalls sinnvoller, als über den 5.438ten Subwooferbauplan zu lamentieren ... :wink:

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2007 um 21:46
    Zitat von "klauston"

    Ich sehe an Deinen Antworten, das Du mich gar nicht verstehen kannst.

    Das ist eifach so.
    Du lebst in Deinem Kosmos , ich in einem Anderen.
    Ist auch OK so.


    ... in dem einem Kosmos muß man dem Künstler in den A... kriechen - im anderen nicht. Aber das muß am Ende jeder mit sich selbst abmachen. :wink:

    Zitat von "klauston"

    Aber auf wirklich guten Jobs mit auch internationalen Acts geht man mit so einer Einstellung so nicht mehr mit dem Künstler um.
    DIE sind nämlich die Chefs, die uns sagen, wa Sie haben wollen. Und in Ihrem Rahmen normalerweise auch wissen was geht und was nicht ( es gibt da auch Ausnamen )


    ... ich verstehe dich durchaus (d.h. wenn es um "amtliche" Acts geht).
    Allerdings läßt sich technisches Personal auch von "nichtamtlichen" Acts eine Menge gefallen ... :?

    Gibt es für Dich denn überhaupt keine Grenze (d.h. "bis hier und nicht weiter") ?

    @all
    Ich würde es begrüssen, wenn mehr Tontechs sich mal an dieser Diskussion beteiligen würden (eigene Meinung ???), damit das Ganze nicht zu einem Dialog "verkommt" !

  • FOH vs. MON, welcher Tonler ist wichtiger

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2007 um 12:08

    ... genauso "sinnvolle" Fragen:

    - Was ist wichtiger beim Reproduzieren - Mann oder Frau ?
    - Was ist wichtiger in der Band - Schlagzeuger oder Bassist ?
    - Was ist wichtiger bei der PA: Das Bass-System oder das Hochtonhorn ?
    - usw. ... :roll:

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2007 um 11:45
    Zitat von "klauston"

    Deine Vergleiche sind zwar schön ausgesucht, hinken aber etwas.


    Ich spiele seit Mitte der 70er Jahre in Party-/Top40 und zwischenzeitlich immer mal wieder in diversen Rockbands, Oldiebands und habe mein Physikstudium mit Muckerei finanziert (d.h. ich brauchte kein BAFÖG). :D

    Seit Mitte der 90er spiele ich (berufsbedingt) - eigentlich - nicht mehr regelmässig in einer festen Besetzung (... mehr in Oldiebands, mal kleinere Bandprojekte, Studioaufnahmen aus Spaß mit Bandkollegen ... dann immer mal wieder Aushilfsjobs als Basser und Gitarrist in Top40- und Partybands ... von 2001 bis 2004 hab ich mich dann nochmal hinreissen lassen, in einer Top40-Band "fest" Gitarre zu spielen ...).

    Was also eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit Musikern angeht, da brauche ich wirklich nicht besonders viel in meinen Erinnerungen suchen oder gar konstruieren.
    Allein über IEM-geschädigte Tanzmucker könnte ich hier einen Roman schreiben ... aber ebenso auch über Mucker mit brüllenden Wedges ... :)

    Und ich hab mich früher schon oft gefragt, wieso sich technisches Personal (z.B. der Mensch am Mixer) so viel von einigen Musikern gefallen läßt ... :?

    Zitat von "klauston"

    ... is ja OK, aber laß andere auch Ihren Freiraum.


    Der "Freiraum" des einen ("ich dreh meine Gitarre so laut, wie ICH will") sollte dort enden, wo der "Freiraum" eines anderen ("ich höre nur noch deine Gitarre") beeinträchtigt wird.
    Wenn eine Band miteinander einen für alle Beteiligten akzeptablen Konsenz findet, nenne ich ein solches Verhalten kollegial oder auch professionell.

    Alles andere ist - sorry: Schülerbandniveau. :?

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2007 um 11:18
    Zitat von "klauston"

    Wer gibt Dir das Recht, so über Andere Zu Urteilen ??

    Wenn man Deine Beiträge liest, bekommt man den Eindruck, das Du nur Deine Meinung gelten läßt und sonst nix.


    Wenn ein Autofahrer vor einem Kindergarten oder einer Schule mit 80 km/h vorbeibrettern würde, gäbe es ein Geschrei.

    Wenn Eine Band auch nach 20 Jahren mit ihrer "Spielpraxis" für gesundheitsgefährdendem Lärm sorgt, der Sänger kaum eine Chance hat, seinen Gesang zu hören und über weitere "Aufrüstungsmaßnahmen" nachgedacht wird, ist dagegen alles in Ordnung (wir sind ja sooo tolerant ...) ?
    Sowas ist NICHT in Ordnung !

    Zitat von "klauston"

    Wieso unterstellst Du dem Treadstarter einfach Krawallbands ??? Kennst Du Ihn näher??


    Ließ seine "Problembeschreibung" durch. Seine Beschreibungen sprechen doch eine klare Sprache (siehe Seite 1 !).
    Die naheliegendste Lösung wäre so einfach ... manche Mucker sind aber einfach bockig bzw. ignorant und scheren sich nicht um Publikum oder Bandkollegen (-> Lärm !) und technisches Personal (-> Stressjobs).

    Zitat von "klauston"

    Eine Ansage von Zuhörern, "von denen es hoffentlich nicht viele geben möge " ???


    Ich bin in der Tat der Meinung, daß lärmende und ignorante Musiker, die in Krawall eine Form persönlicher Selbstverwirklichung sehen, besser in ihrem Übungskeller bleiben sollten.

    Zitat von "klauston"

    Und wieso bezeichnest Du das gleich als Schülerband ???


    Dieses "Phänomen" tritt bei Anfänger-/Schülerbands häufiger auf. Viele lernen mit der Zeit, daß zum Musikmachen mehr als das Aufdrehen von Gitarrenamps und dem ungezügelten Eindreschen auf das Drumset gehört. Als ich 14 (d.h. noch jung und hübsch ...) war, wußte ich das auch noch nicht so genau. :wink:
    Als ich 19 Jahre alt war, wußte ich sowas dann (weil mir das - als damals Jüngster in einer Band - von den älteren Bandkollegen sehr schnell "beigebracht" wurde ...).

    Zitat von "klauston"

    Dürfen andere Menschen auch eine Meinung außer Deiner haben ??


    Sicher. Aber die Kollegen des Sängers scheinen in diesem Punkt ja trotz 20-jähriger "Erfahrung" nur ihre eigene Meinung ("ich spiel so laut wie ich will") zu kennen. Das eigentliche Problem solltest Du daher nicht bei mir, sondern bei den Kollegen des genervten Sängers suchen.

    Derlei Rücksichtslosigkeit in einer Band hat jedenfalls nichts mit Professionalität oder Kollegialität zu tun ... und sowas sollte (auch in einem öffentlichen Forum !) klar gesagt werden dürfen. 8)

  • Passive Subweiche - Bauteile dimensionieren

    • Sound-Klinik
    • 25. April 2007 um 10:51
    Zitat von "SheepSound"

    Lieber Manfred,

    ich stelle euere/deine Erfahrung in keinster Weise in Frage, nur wenn ich ein Problem habe dann suche ich dafür eine Lösung !

    Das Stichwort war Quick and Dirty bzw. funktionell. Das das Ergebnis nur aus Kompromissen bestehen kann war mir von vornherein klar.

    Die Systeme bewegen sich auf einfachem Niveau und ermöglichen sowieso keine Wunder.


    ... bei 8 Ohm-Bass-Chassis: Spule (E-Kern - Rdc möglichst < 0,5 Ohm ... besser < 0,3 Ohm) mit 12 ... 15 mH, "fetter" Wiederstand 27 ... 33 Ohm/50 Watt parallel zum Basslautsprecher, der Wert des Kondensators dürfte sich im Bereich 68 ... 100 uF (Spannungsfestigkeit beachten !) bewegen (spätestens beim Kondensator sollte möglichst - um keine Überhöhungen "einzubauen" - nachgemessen werden !). :wink:

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