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  2. micha255

Beiträge von micha255

  • Verzerrungen beim Recording via ADAT ( RME HDSPe Raydat )

    • micha255
    • 17. September 2008 um 23:07

    Hallo,

    Robert schrieb:

    Zitat

    Stell die Raydat mal so ein, daß sie Autosync auf den verwendeten ADAT-Eingang macht, den Wandler auf Master.

    Der Tipp hat geholfen!!! Es lag tatsächlich nur am Sync. Aber Danke auch für alle anderen Infos hier! Wir hatten bis jetzt die Raydat auf Master und den Wandler auf Autosync; unglaublich, dass der simple Master-Tausch es nun gebracht hat! Kannst Du mir vielleicht erklären, warum man besser den Wandler auf Master schalten sollte?
    Muss ich mir unbedingt merken... :)

    Micha

  • Verzerrungen beim Recording via ADAT ( RME HDSPe Raydat )

    • micha255
    • 13. September 2008 um 01:17

    Hi,

    wir haben ein sehr merkwürdiges Problem: Zwecks Liverecording arbeiten wir mit einer DAW am FOH-Platz. Wenn wir seit Neustem über einen Digitalwandler wie dem RME ADI 8 DS oder dem RME FF800 via ADAT eine HDSPe - Interfacekarte ansteuern (wir haben uns die RME Raydat neu gekauft), kommt es zu merkwürdigen Verzerrungen, die definitiv nicht am Eingangspegel, Preamps o.ä. liegen. Selbst der RME-Support ist überfragt.

    Daher will ich Euch hier mal ein Soundbeispiel geben, (7MB WAV-Datei, kein MP3!); habt ihr so ein Phänomen schon mal gehabt?

    http://www.speedyshare.com/349647398.html
    Bitte jetzt keine Hinweise wie: "Gitarre stimmen"...
    Das Phänomen tritt nur bei der Aufnahme auf (egal ob Vocals, Gitarre ode sonst was); die Wiedergabe von korrekt aufgezeichnetem Material ist i.O.

    Danke für jeden Tipp!

    Micha

    PS:
    Übrigens sagte der nette Mann vom RME-Support noch: er könne sich nur noch einen Hardwaredefekt, oder eine Fehleinstellung in den Audiooptionen der DAW vorstellen; da er aber diesbzüglich auch keine Tipps hat, sollen wir noch etwas "experimentieren". Also: Hat jemand solch einen Effekt mal durch Veränderungen an den DAW-Audiooptionen / ASIO wegbekommen?

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 2. Mai 2008 um 14:33
    Zitat

    ich finde den Test nicht gleichwertig !

    Der Test zwischen LS9 incl. Multicore und V-Mixing-System war absolut gleichwertig (Differenz unter 100,- EUR)!!

    Zielsetzung für den Test war: Was ist das beste vollständige Digitalmixsystem für Livebetrieb bis 10.000 EUR.

    Hätte uns jemand ein LS9 mit Digicore für 10t. geliefert, hätte er auch diesen Test bekommen - gibt es aber nicht!

    Dennoch haben wir das Snake-System auch mit dem LS9 getestet, es gab keinen klaren Soundunterschied. Denn der eigentliche Soundunterschied kam NUR dann zustande, wenn das REAC-Protokoll via Cat5 direkt in den Mischer (M-400) eingespeist wird, was beim LS9 nicht möglich ist.

    Testbedingung waren reelle Livebedingungen. Die Testhörer saßen im Publikum ohne Einsicht zum FOH Platz, alle Testhörer (9 Pers.) waren Musiker, Tontechniker und ein Tonmeister. Ein Doppelblindtest war aufgrund der sehr aufwendigen Tests zeitlich nicht möglich, da noch ein Konzert folgte, aber war auch nicht notwendig, zumal das erste Ergebnis selbst von mehreren Laien absolut klar bestätigt wurde.

    Aber wie ich hier schon wieder raushöre: "Was nicht sein darf ist auch nicht", ist schon ok! Ich habe offensichtlich halt nichts Besseres zu tun, als nach 25 Jahren Veranstaltungstechnik in meiner wenigen Freizeit irgendwelche Behauptungen aufzustellen. Ok, dann gebe ich hiermit zu: Es war alles nur frei erfunden! Alle können sich wieder beruhigen! In Zukunft werde ich die Diskussion hier gerne den Doppelblind-Profis überlassen...

    Machts gut
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 1. Mai 2008 um 23:42

    Hi,

    Zitat

    Welche Modelle wurden denn alle noch gleichzeitig getestet um diese recht gewagte These zu stützen?

    DM-4800, LS9 und V-Mixing-System

    Zitat

    Es ist auch nicht belegbar, dass ein D-Core klanglich irgendeinen Vorteil bringt.

    Ähh, Du hattest aber schon mal mit Digitaltechnik zu tun gehabt?
    Schlag doch einfach noch mal bei Dickreiter oder Bremm nach, dann wirst Du vielleicht feststellen, wie deutlich belegbar der klangliche Vorteil eines 30m DigiCores im Vergleich zu einem gleichlangen Analog-Multicore ist, ich kann mich zumindest noch an 3 Gründe erinnern, gäbe sicher noch mehr. Einige werden übrigens auch hier genannt (im mittleren Teil):
    http://www.crossfader.com/full_content.aspx?id=186

    Der Soundunterschied hatte Null mit EQ/Dyn/FX zu tun, das lief im Test alles flat, bzw. nicht aktiviert.
    Die Soundquellen waren ebenfalls immer identisch (Sequenzer für Keys, Bass und Drums, Livegesang und A-Gitarre als Loop via Ableton-Live; alles von der Bühne aus ins Core).

    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 1. Mai 2008 um 20:29

    Hi,

    Zitat

    beide Pulte haben sowohl die Möglichkeit von analogen als auch digitalen Eingängen !

    Schon klar, aber in unserem Test ging es besonders um den Vergleich der Preis-/Leistungsverhältnisse von Digipulten bis 10t EUR, zumal das Digi-Snake fester Bestandteil des Systems ist. Und in dieser Preisklasse gibt es nach unserem Ergebnis weder von Yamaha (noch von anderen Marken) wohl irgend etwas, was dem V-Mixing-System soundmäßig Konkurenz machen könnte (denn es gibt nun mal kein preiswertes Digitalcore-Angebot um den Eingang am LS9 auch sinnvoll zu nutzen, das DSP5D wäre wirtschaftlich Overkill).

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 1. Mai 2008 um 18:00

    Hi,

    ich konnte gerade einen AB-Live-Blindtest miterlebt (LS9 und M-400), das Ergebnis hat echt alle anwesenden Tester umgehauen!
    Wärend über die direkten Analog-Inputs am Mischer kein glasklares Ergebnis für oder gegen eine Konsole herauszuhören war (5 zu 4 Stimmen für Roland), war der eigentliche Praxistest mit Snake-Box und M 400 und im Vergleich zu einer konventionellen Multicorelösung am LS9 UNGLAUBLICH! Ich würde behaupten, das jeder Laie den Unterschied im direkten Vergleich sofort heraushört. Der Soundunterschied war so enorm, dass wir noch ein weiteres Multicore testeten, da wir erst dachten, dass das Referenz-(Sommer-)Multicore eine Macke hätte...

    Also: der wirklich radikale Soundgewinn kommt offensichtlich durch die Kombination von Snake-Box und M-400 zustande. Sollten hier noch weitere AB-Tests laufen, solltet ihr das unbedingt beachten!

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 31. März 2008 um 04:11
    Zitat

    ist ja schon OK das du euer pult verteidigst.

    Da gibt es nichts zu verteidigen. Nach 23 Jahren im PA-Geschäft und auf Tour habe ich schon lange keine "Lieblingsmarken" mehr, jeder hat schon mal Schrott produziert, die einen mehr die anderen weniger. "Fan" von irgendwas bin ich nur noch, wenn es auch wirklich die Arbeit erleichtert - wie halt z.B. beim M-400 samt Snackebox.

    Zitat

    soll das bedeuten, das die "fachmänner" annahmen, das man für einen guten sound unbedingt ein siderack am digi-pult braucht??

    So ist es, auch wenn es nicht sehr "fachlich" klingt. Das mag aber auch schlicht daran liegen, dass es schon etwas ältere Kollegen waren, die halt (wie ich) mit Analogtechnik großworden sind und die bis jetzt so einem kleinen digitalen "Plastikpult" ohne externe Dynamics und Effekte solch einen warmen "analogen" Sound nicht recht zutrauen.

    Zitat

    da dir dieser unterschied offenbar recht wenig bedeutet oder du ihn nicht kennst, weiss ich auch deine meinung zum guten sound des pultes leider nicht einzuschätzen.

    Wie schon gesagt, ich hab nichts zu verteidigen, diesen leidenschaftlichen Eifer überlasse ich mittlerweile gerne den Jungspunden in unserer Branche. Aber nach über 100 Events mit diesem Pult stelle ich fest, dass ich auch ohne vollwertige Subgruppen gut klarkommen kann, da das Pult auch so genug Möglichkeiten bietet, z.B. indem ich halt gewisse Sachen schon in den Kanälen einstelle. Die Einschränkungen nehme ich für den entspannten und schnellen Aufbau, das geringe Gewicht und den guten Sound gerne in Kauf - vielleicht denkt man nach 3 Bandscheibenvorfällen und fast einem viertel Jahrhundert Lärm um die Ohren auch einfach etwas pragmatischer...

    Ehrlich gesagt hatte ich bei meiner ersten Meldung hier zum Thema M-400 überhaupt keine Lust über zig technische Feinheiten zu diskutieren. Ich wollte einfach eine kurze und ehrliche Empfehlung aus der Praxis geben, für Leute die wie ich nicht jedes Datenbatt zehnmal kommentiert haben brauchen, sondern schlicht ein wirklich hilfreiches Arbeitgerät für kleinere und mittelgroße Gigs suchen. Es ist doch ein Witz, dass hier mittlerweile 10 Seiten zum M-400 geschrieben wurden, aber offensichtlich außer mir nur einer(!) der "Kommentatoren" tatsächlich mal eine Veranstaltung mit dem diskutierten Gerät gemacht hat... (und diese Person das Pult hier zufällig - wie ich - absolut positiv berwertet hat!)

    Aber ihr dürft natürlich gerne weiter diskutieren, ich werde mich jetzt mal rausziehen und lieber - bis es in einer Woche beruflich wieder voll losgeht - meinen echten Hobbys widmen ;)

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 30. März 2008 um 23:39
    Zitat

    Zitat:
    PS: Wolfgang: Die DCAs kannst Du prima als Subgruppen nutzen, machen wir z.B. bei den Drums nun immer so.

    Na, da ist ja wohl doch ein Unterschied.

    Ich habe ja nicht gesagt, dass es vollwertige Subgruppen sind, sondern dass sie zumindest einen brauchbaren Ersatz darstellen, zumal Du die Dynamics vorher einschleifen kannst. Yamaha hingegen bietet z.B. beim Ls9 keinen einzigen DCA. (Davon abgesehen gab es auch schon genug kleinere Pulte, bei denen reine "DCA"-Funktionaliät als "Subgruppen" bezeichnet und verkauft wurden.)

    Noch was zu Wolfgang: Du bemängelst, dass Stereoquellen sich nicht auf einen Fader legen lassen. Gut, das ist ökonomisch vielleicht nicht so schön, aber immerhin lassen sich für Stereoquellen die Fader verlinken, so dass es von der Bedienung her absolut kein Nachteil ist.

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 30. März 2008 um 21:51

    Hi Wolfgang,

    wenn man Deine Liste liest, könnte man meinen, das M-400 wäre sowas wie Windows Vista, aber genau das Gegenteil ist der Fall! Ich glaube man hat deshalb (noch) nicht alle Möglichkeiten völlig ausgenutzt / freigeschaltet, weil man diesmal direkt ein absolut rund laufendes System bieten wollte - und das ist es. Da ich beruflich viel unterwegs bin kann ich hier nicht ständig posten, aber nur soviel: Gerade lief wieder eine größere Veranstaltungsreihe mit dem M-400. Über 20 Veranstaltungen, zusammengerechnet über 10.000 Zuhörer - und das alles ohne EIN Problem! Bei den ersten Einsätzen Anfang des Jahres meldete ein S1608 einen Netzwerkfehler, Roland hat die Box quasi in einem Tag kostenlos ausgetauscht. Sowas zählt live doch wirklich!
    Was ich hier schon mal schrieb, kann ich nach den letzten Wochen nur wieder voll bestätigen: Von der Bedienung her ist das M-400 für uns definitiv das beste Live-Digitalpult dieser Preisklasse und ebenfalls vom Sound her. Mehrfach standen schon fremde Tontechiker im FOH-Bereich rum um zu fragen, wo wir denn den guten Sound her holen, da wir gar keine Sideracks mehr angeschlossen hatten...

    Viele Grüße
    Micha

    PS: Wolfgang: Die DCAs kannst Du prima als Subgruppen nutzen, machen wir z.B. bei den Drums nun immer so.

    PPS: In ca. 6 Wochen sollen wir als einer der ersten Nutzer des M-400 die neue Softwareversion zu Testzwecken kriegen, damit werden dann sicher noch ein paar Funktionen mehr laufen.

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 20. März 2008 um 22:40

    Hi,
    Daniel schrieb:

    Zitat

    Was mir auch aufgefallen ist das ist die verblüffende Softwareähnlichkeit zum Ls9. Das Design sieht fast identisch aus.

    So ist es! Wer bei uns im Betrieb schon mit dem Ls9 gearbeitet hat, kam daher auch direkt prima mit dem M-400 klar.
    Scheint auch grossteils die gleiche Technik zu sein, allerdings bei Roland (V.1.100) schon spürbar weiter entwickelt als beim aktuellen Ls9. Punkten tut das M-400 incl. Snake-Box so z.B. bei den Mik-Preamps samt Wandlern, klanglich sind diese hörbar besser als im Ls9, ebenso die Qualität der Dynamics. Ich denke hier ist auch der Punkt, warum man erst mal nur 24 Dynamics freigeschaltet hatte, denn die deutlich bessere Qualität wird sicher auch mehr Rechenleistung abverlangen. Auch möchten wir nicht mehr auf die flexiblere Einstellung der Kanal-Parameter verzichten, und noch weniger auf die DCAs des M-400, die beim Ls9 leider fehlen.
    Übrigens: Es ist schon manchmal lustig Euch zuzuhören, ihr redet ständig über alles und nichts bei dem Pult - nur nicht über den Sound - für uns nicht ganz so nebensächlich wie die schönste Optik oder Messeberater mit Jetlag...

    Viele Grüße
    Micha

  • In-Ear-Hörer mit Ambience-Öffnung

    • micha255
    • 18. März 2008 um 17:48

    Hi Johannes,

    im Prinzip sehe ich es genau so wie Du, aber bei bestimmten Personen kann man reden und machen was man will - das ist echt eher ein mentales Problem: Sobald der Knopf im Ohr ist, ist für sie die Atmosphäre weg - Punkt. :roll:

    Bevor ich noch mehr Atmo-Miks positioniere, die sie dann doch wieder nicht befriedigen ("wenn ich mich umdrehe, verliere ich soundmäßig die Orientierung, bla bla...") suche ich lieber nach so einer offenen Lösung.

    Die andere Alternative wäre natürlich, ihnen wieder einen Monitor hinzustellen. Da wir aber sehr viel für spätere Rundfunksendungen aufzeichnen, ist ein Monitor auf der Bühne nicht gern gesehen, denn er gibt halt immer auch etwas Matsch ins Gesangsmikro ab.

    slayer: Ich stelle mir gerade die eine Sängerin (mit offenen Kopfhörern auf ihrer Styling-Frisur) tanzend im Konzert vor, der Knaller! Ich glaube, die würde mit den Dingern noch nicht mal die Bühne betreten... :)

    Ggf. wäre ein kleiner Monitor mit gemäßigter Lautstärke (z.B. auf einem Stativ) eine Lösung? Habt ihr Vorschläge für kleine Monitore die nur gezielt eine Person beschallen?
    Ich habe mal von Helicon so ein System gesehen, aber nie den Sound gehört.

    Danke für jeden Tipp!

    Viele Grüße
    Micha

  • In-Ear-Hörer mit Ambience-Öffnung

    • micha255
    • 12. März 2008 um 20:19

    Hi,

    ist das hier das richtige Unterforum für In-Ear (sonst bitte verschieben)?

    Meine Frage: Unsere beiden Veranstaltungshallen sind voll auf In-Ear eingestellt.
    Besonders zwei Sänger die öfters bei uns spielen, haben eine extreme Abneigung gegen In-Ear, da sie trotz Atmo-Miks angeblich die Saalatmosphäre nicht mehr hören.
    Von daher wäre vielleicht eine Type mit Ambience-Bohrung ein Hilfe für sie. Der Haken ist nur, dass sie für ein solches individuell via Otoplastik angefertigtes Teil kein Geld investieren wollen. So dass ich nun nach einem "offenen System" suche, was nicht individuell angepasst werden muss. Kennt Ihr In-Ear-Hörer die auch ohne spezielle Otoplastik eine "Ambience"-Öffnung für Umgebungssound haben, oder kaum Dämpfung haben?

    Viele Grüße
    Micha

  • kleine Monitore, was sollte ich mir auf der PLS ansehen?

    • micha255
    • 12. März 2008 um 20:11

    Hi,

    ich würde mich /für nen Kunden) auch SEHR für dieses Teil interessieren. 1a Sound bei gemäßiger Lautstärke. Da ich nicht zur Messe fahren kann, wäre ich über jeden Live-Bericht sehr dankbar!!!

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 17. Februar 2008 um 02:21

    Hi,

    Jens:

    > Das klingt mir irgendwie ZU euphorisch, sorry. Die ferndiagnostizierten
    > Mängel werden wohl kaum durch guten Sound und leichte
    > Bedienbarkeit wettgemacht.

    Die letzten Wochen war ich bei zwei Gruppen dabei, die jeweils mit bis zu 8 Musikern, zzgl. Brassband und 4 Backroundsängern, auf der Bühne standen, und zudem alle mit In-Ear-Monitoring versorgt sein wollten. Bei einem solchen Konzert musst Du schnell und übersichtlich auf die Channelstrips und Auxwege zugreifen können, dazu teils Dynamics und Effekte anpassen etc. - DAS muss schnell möglich sein - und DAS ist beim M-400 einfach klasse gelöst, für unter 10t EUR absolut konkurrenzlos, dabei bleibe ich.
    Ob der Mischer Delaylines einstellen kann und einen Low-Cut für die Summen on Board hat, ist doch völlig nebensächlich. Das stelle ich über Netzwerk einmal beim Soundcheck an den DSPs der PA ein und ggf. noch mal etwas nach, wenn der Saal voll ist - und das wars dann. An obigen Einstellungen gibts aber ständig was zu tun, darauf kommts doch vor allem an.

    Jetzt mal im Ernst: Wer bildet sich denn nur eine Meinung, weil er das Handbuch samt Software angeschaut hat? Die Software muss ich ohne Pult umständlich mit der Maus bedienen, was mir also so gut wie nichts zur Bedienerfreundlichkeit wärend eines Konzerts sagen kann, und erst rechts nichts zum Sound.

    Das Pult ist sicher nicht für jeden geeignet und absolut kein Studiopult; live in Verbindung mit einer DSP-gesteuerten PA passt es aber perfekt, erst recht zu diesem Kurs! (zu diesem Schluß kam bis jetzt jeder, den ich kenne und der das M-400 schon mal live bedient hat) Von der genialen Snake-Box-Lösung samt REAC-Recording-System mal gar nicht zu sprechen.

    viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 16. Februar 2008 um 02:47

    Hi,

    man, da bin ich mal ne Woche auf Tour, komm gerade zurück und schon sind 20 Postings nach meiner letzten Meldung hier aufgelaufen - habt Nachsicht, dass ich nicht auf alle Fragen eingehen möchte, bin etwas müde... :)

    Nur soviel: Ihr solltet das Pult mal live einsetzen und dann(!) bewerten, ich persönlich habe noch nie soviel Spaß mit nem Pult gehabt, das Teil ist sehr ergonomisch und übersichtlich bedienbar, sehr helles großes Display, unheimlich schnell in der Kanalumschaltung und ein ECHT guter Sound. Bis jetzt war ich digital mit Yamaha unterwegs, der Sound vom M-400 ist definitiv besser, höchstens das 02R96 könnte ggf. in die gleiche Richtung gehen. Wenn man dann mal den Preis in Relation setzt, ist das Teil momentan schlicht konkurenzlos.
    Und die Snake Box mit dem süßen Cat5-Kabel ist der Hammer - ENDLICH mal keine Kabelschlepperei mehr!
    Mit dem REAC-Recording-System haben wir zudem nun mit einem Cat5-Kabel live 22 Spuren aufgezeichnet (bis 40 möglich!) bekommen, was habe ich dafür früher ein Zeug angeschleppt!

    Übrigens: Wenn man wie in unserer Fa. ausschließlich noch aktive DSP-Boxen einsetzt, ist die Delay- und Lo-Cut-Sache völlig egal. Unsere Boxen-DSPs sind alle vernetzt und ich kann sie vom Mischerplatz per Laptop phantastisch einstellen, würde vom Mischer aus auch nicht besser gehen.

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 10. Februar 2008 um 02:18

    > Einige Fragen sind mir unklar. Kann man eine Stereoquelle auf einen Fader legen?

    Nein.

    > Kann man die Settings auf einen USB-Stick speichern?

    Ja - alle, auch User-Profile. Und man kann zudem per USB-Stick einen Recordermodus starten, es passen bis zu 3 Stunden auf einen 2GB-Stick. Natürlich frei konfigurierbar, ob die Summe, ein Auxweg oder ein Einzelkanal aufgezeichnet werden soll.

    > Gibt es eine Möglichkeit, bei allen Settings bestimmte Parameter global
    > zu ändern (z. B. Hall-Anteil, wenn man Openair arbeitet)?

    Es gibt einen Admin-Status, mit dem globale Änderungen in allen Settings möglich sind.

    > Gibt es Funktionen, mit denen man Laufzeitstereofonie erzielen kann
    > (wenn ich ein Signal ganz extrem rechts oder links geortet haben will,
    > aber trotzdem möchte, dass alle Zuhörer dieses Signal hören)?

    Nein, habe ich bis jetzt zumindest nicht entdeckt.

    Viele Grüße
    Micha

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • micha255
    • 7. Februar 2008 um 23:54

    Hi,

    seit 29. 12. 07 haben wir zwei RSS M-400 im Betrieb. Nach ca. 20 Veranstaltungen würde ich sagen: absolut problemfreies Arbeiten, sehr intuitiv bedienbar, die 16 Auxwege sind genial für unser In-Ear-System geeignet.
    Eine der Snake-Boxen machte eine Fehlermeldung, ohne das der Betrieb beinträchtigt gewesen wäre; Roland Barcelona hat sie "on the Fly" ausgetauscht, prima Service - empfehlenswert!

    Grüße
    Micha255

  • Monitorsystem

    • micha255
    • 6. Februar 2008 um 17:29

    Hi Sven,

    stell es Dir wie zwei autarke Systeme vor. Jeder Hearback-Hub kann 8 Auxsends verarbeiten.
    Mit etwas Vorüberlegung kannst Du also, wie bei uns, mit zwei Hubs sehr fexibel arbeiten.
    Einen Hub haben wir z.B. hauptsächlich für Gesang reserviert. Jeder Sänger und Backroundsänger bekommt dort "Seinen" Aux drauf, den er mit 2 "Musik-"Auxwegen mischen kann, auf die wir ein Vormischung des Sounds der Band geben. Die Band wiederum bekommt vornehmlich ihre Instrumente auf ihren einzelnenen Auxsends und ihr liefern wir zudem eine Vormischung des Gesangs auf 2 Auxwegen. Klingt kompliziert, ist aber total simpel und klappt bestens. Denn 75% der Zufriedenheit entsteht allein schon dadurch, das der Musiker oder Sänger nun endlich SICH so laut machen kann wie er es will und braucht.
    Einzige Voraussetzung ist halt ein Mischpult mit möglichst vielen Auxwegen. Und: Der Mischer wird dadurch nicht arbeitslos - aber weniger oft blöd angemacht... :)

    Viele Grüße
    Michael

  • Monitorsystem

    • micha255
    • 5. Februar 2008 um 21:43

    Hi,

    > Das ganze gibt es auch deutlich preiswerter von Hear Technologies.

    Stimmt!

    > aber nur mit 8 Kanälen

    Stimmt nicht. Wir haben das HearBack-System in zwei Sälen am Laufen, im kleineren mit 8 Kanälen, im größeren mit 16, Du brauchst doch einfach nur einen zweiten Hub dazu nehmen!
    Mit unserem neuen RSS M-400 könnten wir so zumindest 15 separate Auxsends anbieten (die dann pro Hearbackmischer natürlich auf 8 Auxwege "reduziert" werden, aber mit etwas Planung, kannst Du so den Musikern jeweils die Kanäle anbieten, die sie wirklich brauchen).

    Insgesamt ist das System super fexibel, klanglich absolute Oberklasse, der Limiter arbeitet sehr gut. Und ich würde es in Zukunft selbst zur Ansteuerung von Wedges nehmen, denn endlich können die Musiker sich das einstellen was sie wollen und der Tontechniker ist zig mal entspannter!

    Viele Grüße
    Michael

  • Preamps mit Speaker-Simulation für PA u. Live-Recording

    • micha255
    • 7. Dezember 2007 um 01:08

    Hi!
    Ich habe heute mit Paul Lentzen von SPL gemailt, er schrieb, dass Mark Knopfler seit Neustem auch den Transducer nutzt, er hat sein "Leihgerät" gleich behalten und will jetzt damit touren.
    Da, wie schon oben erwähnt, gerade Mark Knopfer, J.J. Cale und E. C. auch die "Soundreferenzen" für unseren Haupt-Gitarristen sind, werde ich nun tatsächlich auch mal dieses Teil zum Testen besorgen.
    Danke für den grundlegenden Tipp zu diesem Teil!
    Und wenn es dennoch nichts bringt, gibt's ja noch die Lösung von Eisfux...

    Grüße
    Michael

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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