hat denn wer was erwähnenswertes in frankfurt gesehen?
mich häte ja interessiert was hk da mit seinem point source auf die beine gestellt hat.
In der aktuellen PP ist ein Test von der Kiste mit durchaus ordentlichen Messwerten.
hat denn wer was erwähnenswertes in frankfurt gesehen?
mich häte ja interessiert was hk da mit seinem point source auf die beine gestellt hat.
In der aktuellen PP ist ein Test von der Kiste mit durchaus ordentlichen Messwerten.
Wharfdale hat da auch noch was im Programm.
Gibts halt auch vom Hans für weniger als die Hälfte des Preises:
und wo könnte man den Sanway Controller beziehen? wir sind ein städtischer betrieb, direkt in china kaufen geht da irgendwie nicht.
Der Kollege hier sollte baugleich sein:
es gilt auch hier die einfache fasutformel je größer desto bass
ein 15er wird natürlich nie so schön tief runter kommen wie ein 18er.
das ist zumindest so mein bescheidener horizont.
den 8004 habe ich auf dem zettel für unseren kleinverleih als bass.
Das ist leider eine Denkweise aus dem letzten Jahrhundert. Die Tiefbasswiedergabe ist vollkommen unabhängig von Chassisgrößen sondern einfach nur Auslegungssache zwischen Chassis / Gehäuse und vorgeschalteter Elektronik. Der RCF 8004 ist eher ein Negativbeispiel, ein Blick ins offizielle Datenblatt offenbart einen einen fetten Peak bei 60Hz, und unter 50Hz geht es steil in den Keller. Solche Auslegungen sind erstmal für den Laien beeindruckend, da viel Boom rauskommt. Ich würde dem LL Bass deutlich bessere Klangeigenschaften und viel mehr Tiefbass unterstellen, im Pegel im Nutzbass wird er jedoch deutlich das Nachsehen haben.
IDN: Hexenschuss oder so etwas ähnliches. Unglaublich, zu was man den unteren Rücken alles braucht. Fällt erst auf, wenn es wehtut und nicht funktioniert.
Hatte vor 9 Jahren mit 21 einen Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule. Die Schmerzen die das verursacht kann man sich als Nichtbetroffene*r kaum vorstellen, daher gute Besserung und die Hoffnung, dass es nichts schlimmeres ist. Seitdem ist bei mir der linke Oberschenkel taub.
OK, es ist also, wie immer, etwas komplexer
Was war das für ein Treiber am 042?
Ich habe noch eine Originalbestückung mit Ciare und dem DE16 für ne P2 hier liegen.
Möchte ich auch erstmal so bauen. Aber man kann ja später experimentieren
Die obigen Messungen sind mit Ciare Mitteltöner und B&C DE360. Sehr empfehlenswerter Treiber für das 042, recht einfach zu beschalten und klanglich hervorragend.
Diese Resonanzen sehe ich dann im Frequenzgang als zusätzlichen Buckel am oberen Übertragunsende und "gezappel" in der Impedanz. Das meinst du oder?
Ja, es gibt dort oftmals scharfe Einbrüche und Überhöhungen im Frequenzgang. Das kann (muss aber nicht!) ein Indiz für Membranresonanzen sein, es ist immer in Wechselwirkung mit dem verwendeten Horn zu betrachten.
Hier z.B. der Frequenzgang eines B&C DE75 unbeschaltet auf einem GAE Horn:
Wie man sieht ist der Frequenzgang am oberen Ende sehr unruhig. Dazu kann man sich dann das Ausschwingverhalten als Wasserfalldiagramm anschauen, sehr lange ausschwingende Resonanzen:
Als krasses Gegenbeispiel dazu ein 1" Treiber mit Ringmembran auf einem Limmer 042 Horn (inkl. Weiche und Mitteltöner):
Dazu das Wasserfalldiagramm:
Die Messung war im eingebauten Zustand, daher sind sowohl im Frequenzgang als auch im CS leichte Reflexionen von den Gehäuseüberständen erkennbar. Aber nichts, was im oberen Frequenzbereich auf ein Aufbrechen der Membran hindeuten würde.
Meine (Hör-)Erfahrung ist: Sofern HF Treiber gleicher Bauart aber mit unterschiedlichen Membranmaterialien auf einen identischen Frequenzgang entzerrt werden, lassen sich im direkten Vergleich im Kleinsignalbetrieb wenig Unterschiede feststellen, z.B. 18Sound ND3T und ND3N.
Deutliche Unterschiede ergeben sich, wenn man jetzt einen 18 Sound ND3N mit z.B. einem B&C DE750 vergleicht. Das Diaphragma des DE750 bricht oberhalb 8Khz in Resonanzen und Partialschwingungen auf, was in Sachen Klirr und Ausschwingverhalten deutlich messbar ist, sogar bei einer simplen Impedanzmessung lässt sich das feststellen. Kurz gesagt: Was man hört, kann man auch messen und umgekehrt.
Ansonsten habe ich noch nicht viel gefunden. 18s baut anscheinend viel Titan, BMS anscheinend überhaupt nicht.
Die BMS Treiber und auch z.B. B&C DE360 sind wieder isoliert zu betrachten, da sie sich durch die Ringmembran deutlich von Treibern mit Kalottenform unterscheiden. Konstruktionsbedingt treten dort im Arbeitsbereich keine Partialschwingungen auf, weshalb diese Treiber auch oberhalb 10Khz noch "Nutzschall" liefern können. Nachteil an echten CD Hörnern ist die oftmals etwas geringere Empfindlichkeit in dieser Oktave, da der natürliche Pegelabfall nicht durch Resonanzen wieder wett gemacht wird.
Hast du ein- oder zweikanalig gemessen?
Einkanalig ohne Kalibrierung "Power Amplifier Gain" könnte eine Erklärung sein.
Gruß
Heinrich
Ich messe üblicherweise zweikanalig, aber mit direktem Loopback in das Interface, ohne Endstufe dazwischen.
die gemessenen werte sind quasi identisch für eine klasse II messung. die kalibrierung der mikrofonempfindlichkeit in ARTA hat bei mir also funktioniert.
Ich werde mir wohl auch nochmal ein Schätzeisen besorgen müssen, um das zu verifizieren. Danke für den Test!
entweder bestätigt sich der pegel, dann ist deine einstellung richtig und die angabe zur empfindlichkeit der box stimmt nicht,
Der Hersteller der Box bin ich. Daher kann ich recht sicher sagen, dass mit den verbauten Komponenten ein solcher Pegel bei 1W ausgeschlossen ist.
Der Fehler wird wohl in der Kette liegen.
Eine kurze 2,83V Vergleichsmessung (Aua
) mit einem 1,4" HF Treiber ergab ebenfalls einen um ~10-12dB zu hohen Pegel.
Nach erneutem Studium des Datenblatts ist mir noch aufgefallen, dass Steinberg eine Mindestverstärkung bei zugedrehten Gainreglern von 6dB angibt:
6dB würde einem Preamp Gain = 2 in ARTA entsprechen. Kalibriert man nun mit diesem Gain, ergibt sich wiederum eine um die Hälfte zu geringe Mikrofonempfindlichkeit von ~3,5mV/Pa. Ergibt in meinen Augen aber auch keinen Sinn, da dieser Gain bei der vorherigen Spannungskalibrierung der Eingänge auch schon vorhanden ist und mitgerechnet wird.
Btw.: Hatte vergessen, dass es auch noch das Messtechnikforum gibt, vielleicht einfach dahin verschieben.
Moin zusammen,
ich stehe gerade mit ARTA auf Kriegsfuß. Ich benutze ARTA seit vielen Jahren und bin in Bezug auf Messtechnik allgemein recht fit.
Bisher habe ich bzgl. Absolutpegel unkalibriert gemessen, im Zuge der kompletten Neuanschaffung der Messkette habe ich direkt einen Kalibrator gekauft und bin jetzt am probieren.
Um folgende Messkette geht es:
Steinberg UR44C Interface
Isemcon EMX-7150 Mikrofon
Peaktech P8010 Kalibrator
ARTA 1.9.4.1 mit Lizenz
KME SPA240S Endstufe
Testobjekt ist gerade eine 5"/1" 8R Studiobox mit großem HF Waveguide
Messung gefenstert im Wohnraum auf Stativ, keine reflektierenden Flächen im Umkreis von 1m
Folgendes Problem:
Ich durchlaufe das normale Prozedere zur Pegelkalibrierung, sprich Messen der Ausgangsspannungen des Interface, Loopback Messung zur Ermittlung der Eingangsempfindlichkeit, Ermittlung der Mikrofonempfindlichkeit mittels Kalibrator.
Aus diesen Werten errechnet ARTA eine plausibel erscheinende Mikrofonempfindlichkeit von 7,15mV/Pa, seitens Isemcon wird für meine Seriennummer eine Empfindlichkeit von 6,79mV/Pa angegeben. Die Spannung der Phantomspeisung beträgt im Leerlauf genau 48VDC, bricht mit angeschlossenem Mikro aber auf 30,7VDC zusammen.
Steinberg gibt für das Interface einen max. Ausgangspegel von +16dBu an, die Kalibrierung führe ich mit voll aufgedrehtem Masterpoti und -20dB Generatorpegel durch, sodass die Eingänge nicht übersteuern. Gemessene Spannung am Ausgang sind dabei 501mV, was ziemlich exakt -4dBu bzw. -20dBfs entspricht, passt also. Die Eingänge werden mit max. +6dBu Input angegeben. Bei der Loopback Messung werden -10dBfs angezeigt, was ebenfalls exakt dem verfügbaren Headroom bei -4dBu Output entspricht.
Die angeschlossene Messendstufe ist soweit aufgedreht, dass mit 8,2Ohm Ersatzwiderstand 2,85Vrms Output erreicht werden, Abstand Lautsprecher -> Mikrofon exakt 1m. Potis am Interface sind nach der Kalibrierung natürlich unangetastet.
Der zu erwartende Pegel bei 1W/1m dieser 8Ohm Box liegt zwischen 84 und 87dB. Es werden aber deutlich zu hohe Werte angezeigt:
Ich bin mittlerweile ratlos. Habe ich irgendwo einen groben Fehler gemacht, eine Checkbox übersehen, zu viel Bier getrunken? ![]()
Vielleicht kann jemand den entscheidenden Tip geben, danke! ![]()
LG, Ralle
Btw. und OT, da ich Vituixcad selbst nutze, fände ich eine Implementierung für den Linea Research ASC48 interessant, dort unterscheiden sich die Güten auch etwas (auch durch Vergleichsmessungen festgestellt, die LIR Filter lassen sich hinreichend mit normalen linearphasigen Filtern in Vituixcad nachbilden) ...
Sollte der Threadersteller die Infos von AllDSP bekommen, lassen sich die Werte auch 1:1 auf den ASC übertragen. Ich habe selber vor ein paar Monaten von Monacor DSM auf Linea Research umgestellt und im Zuge dessen beide Controller ausgemessen, um bestehende Presets auf den ASC48 zu übertragen.
Das der Bass ausstrahlt ist mir klar aber man kann in den Foren ja viel darüber lesen weshalb ich jetzt halt gerne mal weg vom Tappedhorn in Richtung Bassreflex bzw. der 8002 ist ja ein Bandpass tendieren würde.
In Frequenzbereichen, bei denen die Wellenlänge des abgestrahlten Schalls deutlich größer ist als die geometrische Ausdehnung der Schallquelle (sprich Frontabmessungen der Box), strahlen alle Boxen annähernd kugelförmig ab. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob das eine BR Box, ein Bandpass oder ein Tapped Horn ist. Deutliche Richtwirkung lässt sich nur durch Erhöhung der abstrahlenden Fläche (z.B. Zusammenstellen von vielen weiteren Boxen) oder durch Auslöschung zu den Seiten und nach hinten (Endfired Array, Cardiod Array etc.) erzielen.
Deine genervten Standbetreiber wären sicher durch einen einfachen Trick zu besänftigen gewesen:
Statt die 6 Stück MTH jeweils in 3er Päckchen links und rechts hinzustellen hättest du eine Zahnlücke aufbauen können. Die Boxen werden mit einem gewissen Abstand zueinander (Abstand < Lambda/2 der oberen Grenzfrequenz, bei z.B. 120Hz max. 1,4m von Mitte zu Mitte der Boxen) in einer horizontalen Linie aufgestellt und somit die oben genannte Ausdehnung der Schallquelle in zumindest einer Ebene vergrößert. Der Schall wird nach vorne gerichtet und seitlich davon ist eine deutliche Abnahme des Pegels die Folge.
https://usermanual.wiki/Manual/KFesettings.745166235.pdf
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Bevor man blind die Q Werte in den DCX übernimmt würde ich das definitiv überprüfen. Q ist nicht gleich Q, diverse Controller halten sich nicht an das Lehrbuch. Hier noch ein bisschen Lesestoff dazu:
Davon abgesehen würde ich in dieser Klasse definitiv einen vollaktiven Betrieb empfehlen. Ich kenne nur die KF650z, mit der ich schon oft gearbeitet habe und dort ist die interne Weiche zwischen 15" und 10" definitiv nur eine Notlösung. Bei der KF650e wird zwischen MF und HF passiv getrennt, jedoch sind 1,32ms Delay zwischen den Wegen nicht unerheblich und es lässt sich aktiv definitiv mehr herausholen.
@ ralle14 : Übrigens nimmt man auch 2-Wege Coax Treiber anstatt normalen 1-Wege Blechdeckeln weil der Frequenzgang Abfall zu hohen Frequenzen (Horn abhängig) NICHT 10db und mehr ist ... solche Schalldruck Angaben sind daher immer Bandbezogen geMITTELT zu sehen.
Das ist mir vollkommen klar, ich habe sowohl mit DCX464, BMS Coax als auch 18S ND3T "Blechdeckeln" und 1" Ringmembranen Holzkisten entwickelt, aktiv in Betrieb und/oder ausführlich gemessen. Wie immer: Wo Licht ist, ist auch Schatten.
Hallo, auf die Antwort hatte ich natürlich gerechnet.
Ich möchte das Teil nicht tief trennen......da kommt eine sehr potente Mitteneinheit drunter wo ein normaler 1,4" ins Schwitzen kommt.
Der B&C Coax hat da schon viel mehr Reserven.
Wo liegt denn der Vorteil des DCX wenn man nicht tief trennen möchte / kann?
B&C DCX ~112dB 1W/1m + 220W Programm
18S ND3ST ~112dB 1W/1m + 240W Programm
Ich halte das für verbranntes Geld wenn man die MF Einheit des DCX für möglicherweise nur eine Oktave nutzt.
Die Weiche muss außerdem speziell für dein angedachtes Horn entwickelt werden. Ich habe mit dem DCX eine Weiche fürs XT1464 und für ein selbst gebautes Holzhorn gemacht, die Bauteile unterscheiden sich schon drastisch. Sprich eine "Universalweiche" für alles geht in die Hose.
Ein guter Freund von mir ist derjenige, wofür ist das denn interessant?
Kommen die Strömungsgeräusche sicher von einem zu kleinen Portquerschnitt, oder eher von der inneren "eckigen" Kantes de Ports? ("Pfeifen")
Die Strömungsgeräusche kommen hauptsächlich von scharfen Kanten, an denen Verwirbelungen entstehen. Auch wenn bei mir die Porteinlässe großzügig abgerundet sind kann man das bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten wohl nicht 100% unterbinden. Ist aber erstmal nur "Kosmetik", bei zu geringem Querschnitt und damit zu hohen Luftgeschwindigkeiten im Port kommt es pegelabhängig zu Strömungsabrissen und damit zum teilweisen Verlust der BR Wirkung. Der Port komprimiert und der Nutzschall lässt sich irgendwann nicht mehr erhöhen.
Hast Du Erfahrungen mit Berechnungen von abgewinkelten Ports (wenn man die Länge bei großem Querschnitt sonst nicht unterbringt)? Da finde ich nämlich keine Literatur dazu.
Nein, meine Bässe haben grade Ports und nur die Holzstärke der Portbretter in Verbindung mit einem großen "V" an der Rückseite ist die Umlenkung. Es gab meines Wissens nach von JBL ein AES-Paper (?), in dem das Strömungsverhalten von verschiedenen Portformen untersucht wurde. L-Acoustics zum Beispiel hat den Port des KS28 nicht ganz ohne Grund so designed. ![]()
P.S.
Ein schönes Finish haben Deine Lautsprecher!
Danke, die Gehäuse (bis auf das kleine 8"/1" Top) sind kein Selbstbau mehr, sondern Auftragsfertigung. ![]()
Falls der Threadstarter das von mir simulierte evtl. bauen möchte, kann ich gerne noch die Simulation (Graphen etc.) hochladen.
Aber bitte nicht die nötigen Verstrebungen vergessen, da rührt sich ganz schön was, und die Verstrebungen so anordnen, dass keine gleichgroßen Flächen entstehen.
Ich möchte da etwas hinzufügen: Ein 21" Reflex mit 480cm² Portfläche funktioniert vielleicht in der Simulation, aber nicht in der Praxis mit aktuellen Langhubchassis bei Vollast. Ich würde immer möglichst anstreben, dass Portfläche >= 1/2 Membranfläche ist.
Ich habe selbst entwickelte Doppel 15" BR Bässe mit mittigem Expo-Port (37Hz Tuning) im Einsatz, also ziemlich gleiche Membranfläche / Verschiebevolumen zu einem 21" Chassis. Die Ports haben 700cm² am Einlass und 1400cm² am Ausgang und das ist unter Vollast hart an der Grenze zu Strömungsgeräuschen. Tut euch selbst den Gefallen und spendiert den Tunneln ordentlich Querschnitt, es lohnt sich bei Output und Sound. ![]()