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  1. PA-Forum
  2. Jason Random

Beiträge von Jason Random

  • Fresnel-Theaterscheinwerfer im mittleren Preisbereich?

    • Jason Random
    • 2. Januar 2010 um 19:52

    Hej beisammen,

    vielen Dank für euere Antworten -- und sorry, dass ich mit meiner Antwort auf mich habe warten lassen; ich bin euch ein Update schuldig. Ich möchte dazusagen, dass ich nicht wirklich versiert bin in PA-Dingen, weswegen dieser Post nicht als Expertenmeinung anzusehen ist -- ich hoffe trotzdem, dass er anderen, die vor der gleichen Entscheidung stehen, ein wenig helfen kann.

    Wir hatten uns für die Selecons entschieden, und über Weihnachten hatte ich die Möglichkeit, einem (rein subjektiven) Vergleich mit unseren alten Ultralites zu versuchen. In der Lichtleistung, die ich als größtes Manko der o. g. Ultralites (ULQ10FRN) wahrgenommen hatte, besteht sich ein kleiner Unterschied (zugunsten der Selecons), den ich persönlich allerdings kaum von der unterschiedlichen elektrischen Leistung trennen kann [1kW vs. 1,2kW] (wobei die Verbesserung aber auch damit zusammenhängen könnte, dass wir mit den neuen Scheinwerfern auch die Stromversorgung auf Vordermann gebracht und einen neuen Dimmer eingesetzt haben :wink: ).

    Der wesentliche Unterschied, der aber dafür um so massiver ins Auge fällt, ist in der Konstruktion und Verarbeitung -- beim Selecon merkt man einfach, dass sich jemand Gedanken gemacht hat. Ich bin bei weitem kein Experte, aber folgende Dinge sind mir aufgefallen:

    • Der Spielraum im Abstrahlwinkel ist bei den Selecon-Modellen wesentlich größer als bei den Ultralites (der Unterschied ist so groß, dass ich einen Ultralite bei Gelegenheit mal aufmachen werde und schauen, ob ich nicht irgendwas falsch gemacht hab beim Lampeneinbau: Auf die beworbenen 14-50° [Selecon: 7-50°] kommt unser Modell nie! Der Selecon dagegen funktioniert im ganzen Bereich problemlos und hat als Gimmic auch eine Einstellskala)
    • Bedienung: Der Schlittenmechanismus funktioniert weich und ohne Ruckeln (gaanz anders als bei den Ultralites), bequem großer Griff an der Rückseite (der gleichzeitig als Kabeltrommel dienen kann).
    • Lampenwechsel gelingt bei den Selecons superbequem (da die untere ganze Hälfte des Scheinwerfers ausklappbar ist [was gleichzeitig das Netz trennt]) und ohne Werkzeug (da Schnappverschluss, bei Ultralite: winzige Schraube).
    • Während die Ultralites immer einige Zeit auf voller Leistung draußen "ausstinken" mussten, funktionierten die Selecons out-of-the-box
    • Das Modell von Selecon bringt ein eingebautes Safety mit, was recht hilfreich ist, und IMHO funktionieren auch die Torblenden besser (überhaupt ist der ganze Mechanismus vorne zum Arretieren der Farbfolien wesentlich vertrauenserweckender)
    • Meines Erachtens ist der Lichtkegel der Selecons ein winziges Bisschen gleichmäßiger, aber ganz sicher bin ich mir nicht. (hatte mir eigentlich vorgenommen, die beiden Modelle mal gegen eine weiße Wand zu richten und ein Photo hier zu posten, was ich leider verpeilt hab -- beim nächsten Mal!)

    Langsam kapiere ich, warum drüben im PA-Forum so oft auf "amtlichem" Material bestanden wird -- wenn ich professionell den ganzen Tag mit den Ultralites hantieren müsste (was ich als Laie zum Glück nicht muss), würde ich glaub ziemlich die Krise kriegen. Nein, ich bin nicht Selecon-Vertreter geworden :wink: (aber es fehlte nicht viel).

    Natürlich ist das alles ein sehr subjektiver Eindruck, und auch nur ein Vergleich zwischen zwei Modellen. Ob der Preisunterschied damit gerechtfertigt ist, ist natürlich eine völlig andere Frage -- die Ultralites machen auch Licht, und in vielen Fällen werden die genannten Punkte unerheblich sein weil der Preis der Selecons halt doch recht hoch ist (schließlich kosten die Selecons das doppelte) und sich das nicht bezahlt macht. (In unserem Fall lohnt es sich auch nur, weil wir die Selecons von Zeit zu Zeit an andere Gemeinden verleihen werden -- mal schauen, wie sie sich da bewähren [wobei ich ganz wesentlich optimistischer bin als bei den Ultralites])

    Ich persönlich werde (die Fresnels von) Ultralite versuchen zu meiden -- Was andere Modelle angeht, habe ich natürlich keinen Vergleich. Die Grivens würde ich aber auch gern mal ausprobieren (falls jemand mit denen Erfahrung hat, würde ich mich über einen Post riesig freuen), die wären ein möglicher Kompromiss, ebenso die Arris:

    Zitat von "ewok"

    Ein Arri hat die Fläche ausgeleuchtet, für die ich sonst 2 (stärker fokussierte!) Lampen nebeneinander gebraucht habe und war gefühlt noch heller dabei!

    Wow :shock: Ich glaub ich muss mal unseren Händler überzeugen, mir ein Paar Arris auszuleihen :) Cinelight finde ich persönlich ein Bisschen schwierig. Deine Photos sehen auch sehr cool aus, danke dafür! Überhaupt gefällt mir die Idee, noch einen freistehenden Scheinwerfer mit einem eigenen Stativ zu haben -- mal schaun, was das Budget dieses Jahr hergibt ...

    Ok, soweit -- vielen Dank für euere Infos und alles Gute fürs neue Jahr!


    -JR

  • Fresnel-Theaterscheinwerfer im mittleren Preisbereich?

    • Jason Random
    • 26. November 2009 um 23:23

    Hej beisammen!

    für eine örtliche Gemeinde (bzw. deren Theatergruppe) bin ich gerade auf der Suche nach einigen einfach, preiswerten, aber soliden FR-Linsen im 1kW-Bereich, die in nächster Zeit nach und nach alte PARs ersetzen sollen.

    Zum Hintergrund: Ein im letzten Jahr probehalber gekaufter Ultralite ULQ10FRN erwies sich leider als wenig brauchbar -- Verarbeitung und auch Lichtleistung ließen stark zu wünschen übrig (der helle Wahnsinn aber, wie das Ding heizt :) ). Neues Jahr, neues Budget:

    Im Moment bin ich dabei, mich im Preisbereich darüber ein wenig umzuhören und umzuschauen, vor allem im Bereich von Selecon (das wäre der Rama 150).
    Der lokale Händler (der allerdings einen Low-Budget-Hang hat) empfielt Griven (Arco FR 650/1200). Das Dilemma hierbei: Die Grivens kosten mit 150€ weniger als die Hälfte als das Material von Selecon -- das ist natürlich verlockend (da dann doppelt so viele Linsen im Budget wären), gleichzeitig wäre es schade, wieder Scheinwerfer zu kaufen, mit denen man am Ende doch unzufrieden ist.

    Daher würde ich gern nach euren Erfahrungen mit den Herstellern bzw. den genannten Linsen fragen: Was kann man von den Grivens erwarten? Meint ihr, die Gruppe hat eher Freude an mehr Linsen oder halb-amtlichen Material? Gibt es einen Kompromiss?

    Für Antworten und Tips dankt herzlichst


    -JR

  • Manfrotto-Stative (111CSU vs. 126CSU)

    • Jason Random
    • 13. Dezember 2008 um 22:58

    Hej,

    besten Dank für die Antwort und die ausgiebige Info -- hab mich jetzt für das 111er entschieden, weil mir die geringere Standfläche doch wichtig war. Kurbelstative oder größeres wären natürlich genial gewesen, sind aber im Budget nicht ganz drin ... Aber ich denke das ist eine solide Grundausstattung.

    Liebe Grüße

    -JR

  • Manfrotto-Stative (111CSU vs. 126CSU)

    • Jason Random
    • 12. Dezember 2008 um 00:18

    Hej zusammen!

    Ich stelle gerade eine kleine mobile Anlage für eine lokale Kirche zusammen, und schwanke zwischen den beiden Stativen von Manfrotto (finde leider keine direkten Links beim Hersteller). Ich wollte eben fragen, ob jemand unter Euch mit einem der beiden Erfahrungen hat und ob ihr Empfehlungen abgeben könntet.

    Das 126er hat eine größere zulässige Maximallast (40 statt 25kg, wobei 25kg reichen dürften), aber scheinbar auch eine wesentlich größere Standfläche(was dagegen von Nachteil wäre). Gibt es daneben noch Merkmale, in denen sich die beiden unterscheiden?

    Für Antworten und Tipps dankt herzlich

    -JR

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