Also Euer Streit ist mitunter - sagen wir...merkwürdig...
Ich erinnere mich eines Gigs den wir ausstatteten. Der Monitormann der Band (eine irische (oder schottisch?) Familiencombo, die optisch an die Muppettsati(e)re "Schweine im Weltall" offenbar an zu knüpfen versuchte) verlangte explizit eine XL3 für den Monitor, die wir dann anmieteten und bereit stellten. Trotz Hinweis auf begrenzte Budgets und ähnlich erfolglose Einwände bestand der Kollege auf dieses Pult, um dann nicht zu wissen, wie man dort die Ausgänge seines Lieblingspultes auf "on" schaltet. Und Solche Kollegen sollen dann gegenüber dem Babysitter den Polizisten spielen und einen Befähigungsnachweis verlangen? Meint Ihr das wirklich ernst? Und dann wundert Ihr Euch ernsthaft darüber, daß kaum ein Veranstalter oder eine Agentur noch bereit ist, ernstzunehmende Tagessätze zu zahlen?
Beiträge von sensible-error
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Zitat von "guma"
... Wobei ja noch zahlreiche PM1Den ihre Arbeit klaglos verrichten...aber klar das Ausfallsrisiko steigt ...
Problem ist dabei, dass wir das erst mal nicht mit kriegen, wenn's teilemäßig eng wird....?Wieviel Foristen hier arbeiten denn eigentlich regelmässig an einer PM1?
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Zitat von "ThoSchu"
So sehe ich das auch Wora, an der Datenrate wird es nicht scheitern, eher an dem "wann kommt es an" und wie zuverlässig.
Mal kurz gerechnet: 80 Kanäle a 16bit *48 kHz = 61440 kb/s
Naja, die Frage ist ehrlicherweise: Wann kommt es bei Uns an? Jeder Heizdeckenhersteller ist ohne Zweifel finanziell eher in der Lage, solch neue Technologien zu implementieren, als die sich selbst so bezeichnende "Pro Audio" - Branche. Bezüglich der hier diskutierten Zuverlässigkeit muss ich an die allgegenwärtigen HF-Arrays des GSM/UMTS- Netzes denken. Wenn auch (leider?
) nicht mit deren Leistungen arbeiten dürfend, vermute ich (sicherlich Laienhaft), daß mit MAC - Filtern und unsichtbarerer SSID schon eine nicht zu unterschätzende Zuverlässigkeit zu erreichen sein dürfte. Aber ich machte schon zuvor keinerlei Hehl aus meiner Naivität bezüglich HF- Technik und Netzwerklogik. Ich ducke mich schon mal weg.... :roll: -
Ich frage mich auch, wann das mal zumindest im Industriebereich angeboten wird. Ohne Frage wird sich kein durch heutige HF-Technik geschädigter Tontechniker (je höher die Frequenzen, desto länger die Gesichter....) bei auch nur mittelwichtigen Veranstaltungen nur darauf verlassen. Aber für schnelle Feld, Wald und Wiesen - Jobs könnte es seine Zuverlässigkeit dann beweisen. Ich war so zum Beispiel gegenüber dem sog. System 10 von AT zunächst ausgesprochen skeptisch: Acht Kanäle im 2,4GHz - Bereich? Und das zuverlässig?
Dann kamen die ersten Teile testweise zum Einsatz - Haptik ziemliche Katastrophe, Plastik, leichter als leicht, sowohl bei Sendern als auch Empfängern und Griffgeräusche an der Keule dem Preis sicherlich adäquat.....Aber: Sensationell zuverlässig, die Kapsel der Keule klingt abgesehen von den Griffgeräuschen richtig gut und mein W-Lan vom Pult wird nicht platt gemacht-wie bei dem einen odere anderen Produkt von Mitbewerbern. Bedienung ist Laiensicher - naja, die Anleitung auf die Unterseite eines im Zweifel im Rack verschraubten Empfängers zu pappen ist sicherlich schwarzer asiatischer Humor. Man sollte nicht aus früheren schlechten Erfahrungen alles Neue gleich verdammen. Selbst in diesem völlig dichten Band scheint man noch Wege zu finden, wirklich zuverlässig arbeiten zu können. Das gilt ohne Zweifel auch für andere Andere Anbieter ohne Ohr, um es nicht wie eine Kaffeefahrt für Tontechniker erscheinen zu lassen. Wir waren als Windowsgeschädigte auch Digitalpulten früher immer recht skeptisch gegenüber! Erst mit der PM5 im Grossen, der M7 im Mittleren und dem 01V/02R im Kleinen liessen wir uns locken....und meine erste Erfahrung an einem Digitalpult begann mit einer Windows - Fehlermeldung an einer D5 ...
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Naja, ich bezeichnete meine "Kritik" am Catsnake ja selbst als sicherlich dekadent...
. Ich mache ab und zu Veranstaltungen für das IHP in Frankfurt (Oder) (Institut für Halbleiterphysik) , wenn ich mich richtig erinnere, haben die in Ihren Laboratorien inzwischen W-Lan's mit einer Übertragungsrate von 4 Gbit/sec laufen - ich gebe die Hoffnung nicht auf, sowas vielleicht doch auch noch mal selber zu erleben.
Bei hochangebundenen Sachen oder Protokollveranstaltungen versuche ich selbst ja sogar weitgehend auf Funken zu verzichten. Wer einmal in der Situation war, einen Taschensender an der Kanzlerin befestigen zu müssen, versteht vielleicht meine diesbezügliche Furcht ums Material und dessen Performance.
Ich bin auch weder HF-, noch DER grosse Digitalheinz, beurteilen zu können, ob eine solche Rate ausreichte, das Cat für eine GLD vollständig zu ersetzen. Marcoboy kann uns in dieser Sache aber sicherlich den Erklärbär machen! :wink: -
EDIT MOD
ABGETRENNT AUS 'Was ist ein "altes" Digitalpult'Ein schlagendes "Unbedingt-Haben-Wollen-Argumen" für "etwas Neues" wäre dann sicherlich ein zuverlässiger Drahtloser Ersatz für das "Mulitcore" - wenngleich mein Jammern über die Cat-Strippe vielleicht etwas dekadent erscheint. Aber in einigen Häusern bestehen die Wände eben fast nur noch aus Fluchtwegen....Wirelessmuco wäre für mich der derzeit einzige Grund für den Ersatz der GLD.
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Ich vermute, das dürfte der aus der GLD sein. Dieses Teil arbeitet allerdings wirklich gut. Ich hatte kürzlich über 20 mics im Publikumsbereich - man muss sich dann richtiggehend zusammen reißen, bei Wortmeldungen nicht gleich intuitiv ans Pult zu fassen. Einen Vergleich zu Dugan kann ich nicht ziehen.
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Also der Automixer scheint zumindest nach ersten unverbindlichen Spielereien im Lager das Leben doch erheblich erleichtern zu können.
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Eigentlich erstaunlich, daß marcoboy von studer, digico und co. hier nicht schon längst weggekauft wurde.....

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Und V1.5 läuft auch auf nicht "verchromten" GLD. Neue Effekte, Comps und Automixer!

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Fürs QU16 gibt es inzwischen auch eine deutsche Bedienungsanleitung. Steht wohl nicht auf der AH-Seite. Sofern nicht anders zu erlangen (M. Sinsel?) , kann ich sie einem der Admins hier zu mailen. Ginge aber erst Ende der Woche. mfg
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Immerhin hat Behringer es mit seiner bisherigen Strategie geschafft, solchen Kauf tätigen zu können. Insofern wird er wohl nicht silbern hinterlegte schwarze Ohren durch das Midas- oder KT- Logo schnöde ersetzen. Dazu scheint er den "Markt" doch etwas zu gut zu kennen... . Wenn vom "Markt" Midas nicht nur ständig gefordert worden wäre, sondern auch adäquat bezahlt, wäre Midas/KT jetzt nicht beim Behringer gelandet. Insofern darf man "Riderfestigkeit" als schönen ideellen Wert begreifen - das ist aber dann auch alles! Sollte uns vielleicht zu denken geben, wenn das "NO GO" aller Rider den Favoriten derselben einfach schluckt....
Behringer hat mal angefangen mit teureren und auch guten Geräten und ist vermutlich erst durch seinen Schwenk auf die Lowcostschiene in oben beschriebene Situation gekommen. Der wird, wenn er die Diskussionen hier oder auch im PSW liest, sich kaum halten können vor Lachen....
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Natürlich war, was ich schrieb schon überzeichnet...und natürlich gibt es auch jede Menge Tonleute, die "Ihre Spezialwünsche" nicht in den Rider schreiben, um sich ausschliesslich selbst zu profilieren.
Aber wenn Du wiederholt erlebst, daß die extra angemieteten BSS Teile (denn drawmer "geht ja garnicht") nicht genutzt werden ("nun doch:"Drawmer ist doch völlig ok") kommst Du irgendwann ins Grübeln. Das von mir schon an anderer Stelle erwähnte XL3, ohne das es auf der Bühne "gar nicht " ging, und welches dem Fordernden so unbekannt war, daß ihm erstmal die Schalter für die Auxausgänge gezeigt werden mussten ist genausowenig ermutigend. Bisher haben wir auf unsere Kosten dazugemietet, um die Wunschlisten zu erfüllen, um den meist klammen Veranstaltern / Kommunen entgegenzukommen - nach den von mir oben beschriebenen Erfahrungen machen wir das nicht mehr. Klar ist doch, wenns bezahlt wird , wird auch alles möglich gemacht! Ansonsten bekommt der Bandtech im Vorfeld von uns ne Materialliste, was da steht und bei Diskrepanzen muss halt telefoniert werden. Aber es gibt eben Grenzen des jeweils Machbaren (wohl besser: unter konkreten Umständen Machbaren) -
Zitat von "pm-acustics"
Na irgendwie muss sich der Preis ja erklären lassen.

Das System macht, was es soll und klingt mit den Herstellersetups schon sehr ordentlich. Zudem ist die Rigginghardware sehr gut gelungen - Das Ding hängt suuperfix und ist auch sehr schnell zu curven. (Wenn ich das mal mit der Vertec-hardware vergleiche....)
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Übrigens:
Kann mir jamand das Phänomen erklären, nach superkritischem Soundcheck (also recht hart an der Koppelgrenze) im Konzert dann plötzlich wesentlich mehr Luft nach oben zu haben ? Passiert nicht immer, aber recht oft.... -
Naja, die meisten Künstler sind bezüglich der erreichbaren und auch sinnvollen Monitorlautstärke einsichtig, nach meiner Erfahrung geht der Trend allgemein zu leiserem Bühnensound....bis vielleicht auf den einen oder anderen Nachwuchsstar....
Als sehr Sinnvoll empfinde ich es, ab und zu mal den Bypassschalter / On/Off des EQ zu betätigen, dann hört man recht schnell, wieviel man sich wirklich an Druck killt.
...irgiendwie muss ich hier den Eindruckerweckt haben, als ob ich generell mehrstellige Frequenzbänder radikal absenken würde....wie gesagt, im für mich Prügel generierenden ersten Text vertrat ich schon die Ansicht, daß vier Bänder eigentlich des Guten mehr als genug sein sollten.... -
Kann es sein, daß das von mir so geliebte M7 über sein schweineteures Ersatz-PSU mitsamt dem ebensoteuren Kabel nur und ausschliesslich 24V bezieht?
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habe gerade ein neues Angebot von Allen&Heath gesehen: bis zu 32 Ch. und USB... hab noch nicht genau nachgeschaut, aber die Werbung suggeriert alle Inputs über digitalen direct out in den PC incl. Software.... mal nachschauen! Gruss gerald
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Wir arbeiten seit etwa einem Jahr mit dem CP-Line( Amps abgesetzt) und erfahren - gerade von jeweiligen Bandmischern ausgesprochen positives Feedback. Mit acht Stück pro Seite hat man eine effektive Linienlänge von zwei Metern (1.97) , damit ist innerhalb der ersten fünfzig Meter zur Bühne R'nR locker drin, weiter weg wirds sicher anstrengend. Die vom Hersteller angebotenen Setups sind sinnvoll: Den eigenen Geschmack zu verwirklichen stehen einem alle Möglichkeiten offen. das System ist sehr offen und Brutal....eher einem Studiomonitor vergleichbar und insofern nicht für jeden Act ein Geschenk!
Für Interessierte: Bei KS hat man sich den "Spass" gemacht , das Ding auch mal unter Hifi - Fans kursieren zu lassen....mit gedrehtem Waveguide und zwei zusätzlichen Subwoofern, unter dem Namen Backes&Müller - BM 35 ....das Ergebnis ist zu bestaunen in der "Audio" 2/07 Seiten 46 und 122 ff. ....: Fazit - letzter Satz: "Toll, daß eine solche Revolution endlich mal wieder aus Deutschland kommt" -
@klauston
...Der in Rede stehende Kollege aus Kanada hatte sicher schon vorher den einen oder anderen Job mit seinem Künstler....da kann man sicher ganz anders rangehen! Die von mir an WolfgangK gepostete Antwort bezog sich ausdrücklich auf die All-"GEMEINEN" Jobs, bei denen man vorher eben nicht wissen kann, was einen wirklich erwartet.
Bei der von mir empfohlenen dreißig (nagut vielleicht vierzig) Grad Ausrichtung des Mics (hier am beispiel des beliebten Beta 58) tut sich übrigens Wundersames: ab 6kHz aufwärts bündeln diese Teile doch wesentlich stärker, als wohl oft vermutet, potentiell kritische Frequenzen, welche im Volltreffer (also defacto 0 Grad) einschlagen, kündigen sich hier sanft an, und können jedenfalls schonmal in "habAcht"-Stellung gebracht werden. Dies natürlich in Mund - und nicht Kniehöhe des Künstlers....
Mit einem Billy Talent auf der Bühne sind solche Klimmzüge sicher nicht nötig!
Ich hatte allerdings den Eindruck, daß es im Thread nicht wirklich um Künstler dieser Klasse ging....