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Beiträge von Mechwerkandi

  • BR118Ex / 18NLW9600

    • Mechwerkandi
    • 9. Februar 2010 um 11:19
    Zitat von "Jonnytrance"


    Ob träge wird oder nicht hängt auch vom Antrieb ab. Wenn genug Kraft vorhanden ist, habe ich persönlich keine Probs mit schweren Membranen.


    "Viel hilft viel" oder:
    "Etwas unüberwindliches überwinden bedeutet, ihm etwas noch unüberwindlicheres in den Weg zu stellen" oder:
    Es gibt immer einen noch grösseren Fisch... :wink:

    Manchmal tut man gut daran, nicht immer den Umstand zum Zweck zu erheben...
    In mir keimt immer öfter der Verdacht, die technischen Novitäten dienen nur noch der Bedienung persönlicher Befindlichkeiten als denn praktischem Nutzen.
    Die einzig greifbare Prämisse scheint "lauter" zu sein.

  • BR118Ex / 18NLW9600

    • Mechwerkandi
    • 9. Februar 2010 um 08:55

    Bevor irgendwann ein Hersteller mit 40 mm+x nutzbarem Hub ankommt, möchte ich zu bedenken geben, das die mMs letzlich im Signal beschleunigt und wieder abgebremst werden muss.
    Je schwerer die Membran, ja länger der Hub, je grösser der Pegel, umso träger ist das System. slew rate? :wink:

    Bei näherer Betrachtung landet man dann wieder bei Leichtmembran-Kurzhubern à la E-140 oder 15B, und damit wieder bei der Formel von 1980. :grin:

  • Klangänderung von alten Lautsprechermembranen

    • Mechwerkandi
    • 9. Februar 2010 um 08:44
    Zitat von "Jens Droessler"


    Ich meine mich auch zu erinnern, dass die üblichen Magnetwerkstoffe über die Zeit auch ohne weiteres Zutun (d.h. einfach schon durch Lagerung) langsam Fluss verlieren.


    Völlig korrekt. Auch Permanentmagnete in Motorzündungen lassen mit der Zeit nach.
    Wobei ich in dem konkreten Fall den Einfluss des Wechselstromfeldes gerne näher beleuchten würde, im Sinne von Betriebszeit und Pegel.

    Zitat von "Jens Droessler"


    Lässt sich ND eigentlich auch so einfach aufmagnetisieren?


    Der Fabrikationsprozess ist zumindest der gleiche. Ob im Falle von ND Material andere Parameter zum tragen kommen, kann ich mir gut vorstellen.

  • Akoustic Line Seeburg

    • Mechwerkandi
    • 9. Februar 2010 um 08:30
    Zitat von "david kammerer"


    "MI Acousitcs" die Vorteile des Monacor Line Arrays nicht "anpreisen" usw...


    Im Unterschied zu Personen, deren geldwerter Vorteil an der Bewerbung von hauseigener Handelsware sich eher diffus darstellt, tritt Monacor International unter einem Firmenlabel auf und nimmt zu sachlicher Kritik auch sachlich Stellung.

    Axo, eh' ich's vergesse:
    Es geht nicht um das "ob", sondern um das "wie".
    Als Beispiel für ausgefeilt subversives Product-placement empfehle ich die Beiträge von "SK". Aber das ist eine ganz andere Liga...
    Und noch was:
    Schön, das nicht immer ich das bin. :D

  • Frage 100V-Beschallung

    • Mechwerkandi
    • 8. Februar 2010 um 15:12
    Zitat von "jogi"

    Hast du bei deinen Endstufen vielleicht eine mit ungefähr 2x700 Watt an 4 Ohm?
    Dann schalte die in Brücke und hänge den Ausgang direkt (ohne Trafo) an die 100V-Leitung.
    Das funktioniert.


    An sich richtig. 100V @ 8 Ohm entspricht 1250W, bzw. 2,5 kW @ 4 Ohm.
    Ab der Leistung kann man den Verstärker direkt an die 100V Leitung klemmen.

    Leistungsschwächere Verstärker lassen sich mit einem geeigneten Trafo umrüsten, teilw. gibt/gab es diese Trafos sogar ab Werk als Nachrüst-Option. (K&H).
    Einzig wird noch ein kleiner RC Hochpass gebraucht, der Frequenzen < 50 Hz vom Trafo fernhält. Die Impedanz eines Trafos mutiert bei tiefen Frequenzen hin zu der von einem Stück Draht. Das mögen die meisten Amps nicht so gerne... :wink:

  • Spezialwerkzeug (Inbus) für Truss-Corner

    • Mechwerkandi
    • 8. Februar 2010 um 12:22
    Zitat von &quot;Jarly&quot;


    Die Bohrung die zum Schrauben fürhrt ist aber um ca. 1mm kleiner als der passende Inbusschlüssel.


    Wenn man nicht an die Schraube herankommt, woher ist dann die Schlüsselweite bekannt?

  • Strobo defekt?

    • Mechwerkandi
    • 8. Februar 2010 um 08:33

    Wenn ich so ein Ding am Lager probiere, kann ich das Knallen vom Strobe im Stromzähler hören... :shock:
    Ändert aber nichts am Ablauf: Diese Billigheimer sind in einer üblichen Stromverteilung nur grenzwertig zu betreiben.

  • Kurioses aus dem Elektronikhimmel...

    • Mechwerkandi
    • 8. Februar 2010 um 08:23

    Die gezeigte Konstruktion dürfte betriebssicherer sein als vieles, was da aus Fernstost geliefert wird...
    Trotzdem ich dem "Lichtorgelprüfgerät" nicht einen gewissen Eigensinn absprechen kann. :wink:

  • Klangänderung von alten Lautsprechermembranen

    • Mechwerkandi
    • 8. Februar 2010 um 08:16
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;


    Die Curie-Temperatur sollte nicht erreicht werden.


    Das Erreichen der Curie-Temperatur hat mit dem beschriebenen Verlust an Feldstärke wenig zu tun. Dann wäre sie schlagartig ganz fort.
    Dauermagnete, gleich welcher Art, sind nicht temperaturstabil.

  • Strobo defekt?

    • Mechwerkandi
    • 7. Februar 2010 um 16:01

    Ist das Zuleitungskabel genügend lang und dünn, geht's auch...

  • Strobo defekt?

    • Mechwerkandi
    • 7. Februar 2010 um 11:41
    Zitat von &quot;Jürgen Klingel&quot;


    Hab da schon was mit Hochlastwiderständen zur Strombeqrenzung und Pufferkondensatoren im Kopf...


    Lass es. Alles schon probiert.
    Strombegrenzung heisst Leitungsbegrenzung, dann kannst Du Dir gleich ein 750W Strobe kaufen, kommt billiger, ist kleiner und heller.
    Pufferkondensatoren werden bei dem Leistungsbedarf so gross/teuer, da kann man sich gleich ein Atomic kaufen, es sei denn, du kannst die Dinger irgendwo billig abgreifen. Die Teile sind gross wie Red-Bull-Dosen und kosten das Stück bei 20,-, und vier brauchst schon... :wink:

  • PA - Verkaufsberatung

    • Mechwerkandi
    • 7. Februar 2010 um 11:27
    Zitat von &quot;Dastan&quot;


    -Endstufe BSM S 1020, Neupreis 800 DM
    Verkaufspreis 50€
    leider keine Unterlagen mehr, müsste aber etwas um die 2x200watt bei 8ohm haben
    schaut wirklich nach Klassiker aus, sogar noch altdeutsche Schrift auf den Bedienelementen

    -Endstufe KMT N960, Neupreis 1400 DM
    Verkauspreis 400€
    2x 480watt, macht nen ordentlichen Rums, unkaputtbar mit ordentlichen Mitten

    Alles anzeigen


    Zum Vergleich:
    Dynacord ST 2200, etwa gleiches Baujahr, vergleichbare Ausführung, erheblich besseres Label, wird in der Bucht regelmässig zu ~ 40,- bis 50,- gehandelt.

  • Strobo defekt?

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 18:16
    Zitat von &quot;Tim Förster&quot;


    Heißt das dann also, dass ich das Strobe quasi wegwerfen kann?


    Es sei denn, Du findest jemand, der Dir das repariert. Bei den herrschenden Reparaturkosten ist das aber wohl ein wirtschaftlicher Totalschaden, richtig erkannt.

    Zitat von &quot;Tim Förster&quot;


    Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, nützt die mir ja auch nichts? Eigentlich sind die doch auch
    nur ein Ersatz für die Integrierte Geschwindigkeitssteuerung, oder nicht?


    Nein, sind sie nicht. Diese externen Trigger generieren nur die 0-10V Signalspannung.
    Die interne Steuerung erzeugt etwa 15 kV Zündspannung.

  • Klangänderung von alten Lautsprechermembranen

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 18:05
    Zitat von &quot;DJheini&quot;


    Aus dem Physikunterricht meine ich behalten zu haben,
    das Wärme/Hitze auf Dauer den Magneten entmagnetisiert.


    Zzgl. Vibrationen/Erschütterungen...

    Herstellungsbedingt ist das Magnetfeld nicht homogen. Die HiFi Freaks gehen soweil, das sie die Chassis regelrecht "ablagern".
    Ich halte das allerdings für etwas übertrieben.
    Die Alterung lässt sich aber technisch rückgängig machen, Aufmagnetisieren, eine seriöse Reconing Firma würde auch den Antrieb wieder in den Urzustand versetzen.
    Ich habe alte Jensen-Chassis gesehen, die konnten gerade mal noch die Befestigungsschrauben halten...

  • aktive Abhöre mit Mikroeingang für für "Talkback" gesucht

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 14:40

    Du brauchst keine Aktiv-boxen, Du brauchst eine Gegensprechanlage. :wink:
    Die Marine hat so was, um auch in einem Maschinenraum die Meinung des Käpt'ns zu verbreiten.

  • Klangänderung von alten Lautsprechermembranen

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 14:34
    Zitat von &quot;matthias falke&quot;


    Irgendwie scheint sich auch die Null Lage der Membran zu verändern. ich habe einen fenton NS 15350 hier, da lässt sich die Membran fast nur noch in eine Richtung bewegen, vom Magneten weg.

    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;


    >> Die hochbelastete Verklebung Sicke/Spider zum Chassis gibt nach, auch hier im Grunde Materialermüdung. Systembedingt kann die Verklebung nur nach "vorne" nachgeben, der Fehler ist häufiger zu beobachten, wird aber oft falsch gedeutet.

    Systembedingt hält die Verklebung nach "hinten", im Sinne von "Richtung Antrieb", besser als entgegengesetzt.
    Nach "vorne" wird die Verklebung mehrheitlich auf Zug beansprucht, mit einem gewissen Anteil an Schälbeanspruchung, auf einem relativ geringen Querschnitt aus Umfang und Dicke der Klebefuge.
    Nach "hinten" kommt eine Scherkomponente dazu, und obendrein auf einem erheblich grösseren Querschnitt, der Kreisringfläche am Chassis.
    Wenn da mechanisch etwas nachgibt, ist die Richtung damit vorgegeben.

    Nachsatz:
    Doppelspider-Chassis à la Gauss sind da im Vorteil, weil sich die Kräfte besser aufnehmen lassen.

  • PA - Verkaufsberatung

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 14:21
    Zitat von &quot;tratos&quot;


    Das Material ist viel zu alt um damit Geld zu verdienen ,das ist eher was für Sammler und Liebhaber .
    Gruß Elmar


    Verdienen kann man mit einem Verkauf gebrauchter Artikel ohnehin nichts. :wink:
    Ist aber völlig korrekt, etwas für Sammler, abseits irgendwelchen Nutzwertes.

    Die Leutz zahlen auch ein Geld für alte Autos...

  • Strobo defekt?

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 12:29
    Zitat von &quot;Tim Förster&quot;

    Danke Mechwerkandi, das hat mir echt geholfen.
    Spannung ist da (1060V!?). Hab dann die Zündung mit dem Piezoteil aus
    einem Feuerzeug ersetzt und siehe da, es blitzt :grin: .

    Demnach ist wohl die Steuerung im Eimer... Konnte jedoch noch nicht genauer
    nachsehen weil dann schon Feierabend war :grin:
    Kann man eine solche Steuerung ersetzen? Wenn das Teil mit der Feuerzeugzündung
    gezündet werden kann, kann die Technik ja nicht allzu komplziert sein!?

    mfg
    Tim

    Alles anzeigen


    1060V? das waren wohl eher 106V incl. Fehlbedienung... :wink: Kommt auch so hin..
    Steuerung ersetzen, im Prinzip, ja. Irgendwo hab' ich aus einem alten Henne-Projekt noch analoge 0-10V Steuerungen herumfliegen, die den Blitzimpuls generieren.
    Leider taugen die nichts für diese Strobes mit quasi-Netzspannungsbetrieb, weil die Steuerung im Nulldurchgang zündet, und da hat es leider keine Spannung an der Röhre...
    Das ist mal gebaut worden für die Dinger mit Kondensator-Ladetechnik, die laufen auf ~ 600V DC, aber dafür gibts nicht mal mehr Röhren.

    Diese heutigen Einfach-Geräte haben keine Kondensatoren mehr, sondern kappen über eine Hochlast-Diode einfach eine Halbwelle der Versorgungsspannung und füttern mit dem pulsierenden Rest von ~ 115V direkt die Röhre.
    Weil die Geschichte aber im Moment der Zündung quasi einen Kurzschluss darstellt, ist das Ganze recht anfällig im Netz.

  • Klangänderung von alten Lautsprechermembranen

    • Mechwerkandi
    • 6. Februar 2010 um 12:13

    Rein technisch betrachtet, was kann da passieren, ausser reellen Defekten im Sinne von "kaputt":

    >> Membranaufhängung/-einspannung wird aufgrund von Materialermüdung "weich". Der mechanische Widerstand der Einspannung sinkt.
    >> Die hochbelastete Verklebung Sicke/Spider zum Chassis gibt nach, auch hier im Grunde Materialermüdung. Systembedingt kann die Verklebung nur nach "vorne" nachgeben, der Fehler ist häufiger zu beobachten, wird aber oft falsch gedeutet.
    >> Das Magnetfeld im Antrieb ändert sich über die Zeit. Zunächst homogenisiert es sich, dann lässt es langsam nach.
    >> In passiven Netzwerken können Kondensatoren altern, und ihre Kapazität ändern. Auswirkungen??

    Hab' ich noch was vergessen?

  • Disco Veranstaltung - Dimensionierung der PA + Licht

    • Mechwerkandi
    • 5. Februar 2010 um 14:41
    Zitat von &quot;robbrz&quot;


    Wie definierst du denn professionell und wie definierst du überladen.


    Professionell meint, das Werkzeug ist der Arbeit angemessen, mit einem hohen Anspruch an Betriebssicherheit.
    Überladen meint, Schwächen in der Arbeit durch Mehraufwand an Werkzeug kompensieren wollen.

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