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Beiträge von Mechwerkandi

  • Verstärker-Schutzschaltung

    • Mechwerkandi
    • 29. April 2009 um 14:39

    Freunde, Kollegen und Mitesser,

    in meinem Bestand befindet sich seit Jahr und Tag eine Verstärkerendstufe:
    Klein & Hummel SB 280
    2x100 W sin/4 Ohm, mittlerweile gut 40 Jahre alt, irgendwann um 1980 herum mein erster professioneller Verstärker.

    Jüngenst ist mir das dazugehörige Manual wieder in die Finger gefallen, herinnen zu lesen steht, ich zitiere:

    "Schutzschaltung mit Differential-Eingang schützt die Leistungs-Transistoren bei jeder ohmschen, induktiven oder kapazitiven Überlastung"

    Was kann man sich darunter vorstellen?

    Das Ding hat keine Art von Relais, macht trotzdem keine Geräusche in angeschlossenen Lautsprechen beim Schalten, lediglich etwa 2 min nach dem Abschalten gibt es ein ganz leises "Plopp" zu hören.

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Mechwerkandi
    • 28. April 2009 um 08:43
    Zitat von "Philipp Stephan"

    ...neuste errungenschaft:meine 3. S51 Elektronik, Bj. 87, mit Papieren
    Preis: 1 Kiste Bier :grin: :grin: :grin:


    Cool.
    Aus welcher Scheune hast n das Ding gezerrt? :wink:

  • Low Budget Skybeamer

    • Mechwerkandi
    • 28. April 2009 um 08:19

    Jezzt nimmsde das Brett, stellst das in einen flachen Kasten, in Längsrichtung gelagert.
    Einen zweiten Motor dran, die Achse um 90° zum ersten versetzt.

    3D-Effekt... :grin:

  • Weißes Rauschen im Martinshorn

    • Mechwerkandi
    • 27. April 2009 um 16:05

    Abgesehen davon ist wohl das einzige am weiss am rauschen, was man als "Signalgeber" bezeichnen kann.
    Die verbauten Druckkammerlautsprecher können das nicht. Sicher... :wink:

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Mechwerkandi
    • 27. April 2009 um 16:01
    Zitat von "mattias bost"


    ... das unweigerliche DC-DP...


    Nö.
    Nix unweigerlich. :D

    Zitat von "mattias bost"


    DC-DP ensteht ja nun durch verschiedene sich z.T. überlagernde Effekte.


    Schon besser... :wink:
    DC-DP entsteht als Produkt einer Fehlerkette, nicht als Summand.
    Gibt es auch nur ein einem Glied der Fehlerkette ein kurzzeitige Unterbrechung, ist der Effekt dahin.

    Da das Auftreten des beschriebenen Effektes im praktischen Einsatz nicht verifizierbar ist, bleibt die Einschätzung der Tragweite rein spekulativ.

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Mechwerkandi
    • 26. April 2009 um 11:15
    Zitat von "bernd häusler"


    Eben, wir haben ja ein Problem mit dem Antrieb. Auch wenn es eine Einbau-Lösungen für, ich sage mal "klassisch angetriebene Chassis" gibt, die Aufgrund der Selbstzentrierung und des absolut stabilen Betriebsverhaltens nicht zu schlagen ist.

    Was Du da oberflächlich anreisst, ist ein Kernproblem des technischen Fortschritts, oder der Entwicklung, wie man will.
    Man kann sich einer optimalen Lösung zwangsläufig nur von der schlechteren Seite nähern. :wink:

    Entweder versucht man, aus mehr oder weniger mängelbehafteten Industrieprodukten ein Kompromisslösung herzustellen und gibt sich mit dem Ergebnis irgendwann zufrieden, je nach persönlichem Gusto.

    Motto:
    "Ich will die beste Box der Welt, ohne Rücksicht auf Grösse und Kosten."
    (Grösse und Kosten habe ich bereits erreicht.)

    Oder ich trenne mich von ausgetretenen Pfaden, und bin bereit, mal etwas völlig neues zu beginnen. Es kann natürlich sein, das sich nach kurzer Zeit herausstellt, das man sich auf einem toten Ast der Evolution befindet, aber auch diese Erkenntnis ist ja schon ein Fortschritt.

    Abgesehen von Materialentwicklungen und Herstellungsverfahren hat sich in der Chassisentwicklung seit den letzten 30 Jahren eigendlich wenig getan.
    Man ist halt mit den geschafften zufrieden, s.o.
    Oder besser, man ist der Meinung, der Kunde ist damit zufrieden... :wink:

    Um den Weg zum Thema zurückzufinden:
    IMHO ist es in einer Zeit, in der Verstärkerleistung weder teuer ist noch viel Platz wegnimmt, im Grunde überflüssig, sich über wirkungsgradverbessernde Gehäusebauformen Gedanken zu machen. Eine Ausnahme wären vielleicht wirklich grosse open air, aber die lasse ich z.Zt. mal bewusst aussen vor.
    Man nimmt Unzulänglichkeiten wie BR-Portnoise, nachschwingende BP-Resonatoren und Interferenzen in Hornkonstrukten in Kauf, weil, na... Das ist eben so, das kennt man, das war schon immer so.

    Aber muss das auch so bleiben?? :D

    Auch ein CB Konstrukt bleibt unter den gegebenen Vorgaben zwangsläufig kompromissbehaftet. Die allerersten PA Boxen, wenn man die so nennen will, sind aus Instrumentenverstärkern (Marshall, Orange) entstanden und waren einfachste Konstruktionen, Mehrfach-arrays in Zeilenanordnung in CB.

    Wem kommt das bekannt vor?? :D:D

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Mechwerkandi
    • 25. April 2009 um 16:29

    Na, da kommt man der Sache ja schon mal langsam näher...

    Solange Einflüsse wie Herstellungstoleranzen oder alterungsbedingte Änderungen nicht verifizierbar sind, bleiben alle Bemühungen in Richtung einer fehlertoleranten Einbausituation reine Makulatur.

    Wenn ich den Faden eines Regelkreises aufnehme, denke ich zunächst mal darüber nach, den Permanentmagneten durch eine stromdurchflossene Spule zu ersetzen.
    Das wäre zwar teuerer, hätte aber einige Vorteile, z.B.:
    >> B/L wäre in Abhängigkeit vom Pegel regelbar.
    >> Durch entsprechende Steuerung des Magnetfeldes in der Spule/den Spulen lassen sich temporäre Kraftmomente erzeugen, die in einer konventionellen Konstuktion undenkbar sind.
    Bei einer entsprechenden konstruktiven Ausführung braucht es nicht mal mehr einen Spider. :wink:

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Mechwerkandi
    • 25. April 2009 um 11:23
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Asymmetrien des Antriebs


    Das ist ein IMHO wichtiger Punkt, der leider bei den bis jetzt genannten Betrachtungen zu Unrecht unter den Tisch gekehrt worden ist.
    Alle Ansätze, die für ihre Darstellung ein ideales Chassis bemühen, basieren auf der Überlegung eines nachvollziehbaren, konstanten Antriebes, dargestellt in B/L.

    Bisher ist niemand den Fragen nachgegangen:
    >> Wieweit ist die industrielle Herstellung eines Lautsprechermagneten toleranzbehaftet?
    >> Wie wirkt sich eine künstliche oder natürliche Alterung auf den Antrieb aus? Wird er schwächer? Gleichmässig?
    >> Abgesehen von Stahlblechkörben: Viele Materialien im Umfeld des Antriebes haben nachvollziehbar inkonstante paramagnetische Eigenschaften. Wie geht das in die Summe ein?
    >> Boxen mit mehr wie einem Chassis. Wie gross muss der Abstand sein, um eine gegenseitige Beeinflussung auszuschalten?

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Mechwerkandi
    • 24. April 2009 um 12:29

    Ich hab' noch eine alte STA 300, die mit einer ähnlich merkwürdigen Kühlluftführung ausgerüstet ist.
    Da steht der Lüfter hinter dem ebenfalls hochkant montierten Kühlkörper, die Luft wird oberhalb des Trafos angesaugt und rechts und links am Gehäuse wieder 'rausgepustet.
    Mit dem ganzen hin-und-her ist das wohl etwas ineffektiv, aber angesichts der doch eher kleinen Verstärkerleistung zu tolerieren.

    Die Anzahl der Elkos sagt nichts über die Qualität einer Endstufe aus, genausowenig wie die Anzahl an Bauteilen Rückschlüsse auf die Qualität einer Frequenzweiche zulässt.
    Oder der Schwingspulendurchmesser an einem Lautsprecher...

    Die Beschriftung am Trafo sagt lediglich aus, welche Spannung an welchen Strippen anliegen sollte.

  • Boxenbetrug

    • Mechwerkandi
    • 24. April 2009 um 08:16

    Eigendlich ist schon der Titel irreführend, denn Betrug ist ein Straftatbestand und solange nichts bewiesen ist, gibt es auch keinen Betrüger.
    Und solange der Sachverhalt nicht geklärt werden kann, wär' ich mit Schuldzuweisungen vorsichtig...

  • Welches Mikrofon ist das?

    • Mechwerkandi
    • 23. April 2009 um 15:34
    Zitat von "treibsand"


    Vermutlich hat da ein "Spassvogel" irgendeine Elektret-Kapsel reingeklebt.

    Nö.
    Oder vielmehr, kann natürlich sein...

    So Dinger hab' ich schon öfter gesehen, die gehören an einen speziellen Schwanenhals gesteckt, der statt einem Gewinde einen XLR jack trägt. die Kabel verlaufen dann innen drin.
    Das kommt eigendlich aus der ELA Ecke/Durchsageanlagen Modell "Einmal Storno, bitte!"

    Der Schwanenhalz endet dann in so einer kleinen Konsole mit Sprechtaste.

  • Veranstalltung kurzfristig Abgesagt, wie Reagieren?

    • Mechwerkandi
    • 23. April 2009 um 08:28
    Zitat von "DJ-JAJA"


    Übrigens: Ich bemühe mich IMMER möglichst viele Unkosten zu haben, denn davon lebe ich!


    Unkosten gibt es nicht.
    Da fehlen jemand die Basiskenntnisse...

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2009 um 13:17
    Zitat von "test"


    das einzige problem ist nur das sich das auf die dauer nicht f 60 durch halten läßt. das sollte dem chef schon klar sein. außerdem habe ich dann keine wirkliche auswahl an leuten :)

    In Hannover?
    Dann schalt mal 'ne Anzeige "Lichtler gesucht"
    Da kommen sie gerannt. Zu Dutzenden. Garantiert.

    Und wenn sie das nicht hinkriegen, nebenbei noch 'ne extrascharfe Schnitte abzuschleppen, sind sie selber schuld.
    Warum machen sie das denn? Wg. Geld? Wohl kaum...

  • Veranstalltung kurzfristig Abgesagt, wie Reagieren?

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2009 um 08:37
    Zitat von "Tobias Falter"


    Den Vermieter kenne ich schon etwas länger, er wollte die Player bezahlt haben, weil ihr sie nur einmal hat und er dieses Set am Wochenende 6 mal hätte vermieten können.


    Janee, is klar... :grin:
    Die Naivität mancher Kunden ist nur noch durch deren Leidensfähigkeit zu übertreffen...

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2009 um 08:31
    Zitat von "hell"


    Darf man wirklich "ernsthaft" 60,- € verlangen für LJ in einer Disco?


    Verlangen kannst Du alles.
    Obs Du das kriegst, ist eine andere Sache...

    Warum soll ich für den einen 60,- zahlen, wenn es der andere für 40,- tut? :wink:

    Das hat auch nix damit zu tun, ob ihm nun der Laden oder die Gäste "gefallen" oder nicht.
    Er findet das einfach nur geil, das ER da an den Knöppen dreht und nicht ein anderer.

    Es gibt genug Volk, das würde sogar noch Geld mitbringen, wenn ES dann mal da ein bisschen flackern dürfte...

    Hier in Hamburg gibt es mittlerweile einen Haufen Läden, für deren Darbietung ich unter wohlwollenster Betrachtung nicht mal mehr Eintritt zahlen würde.
    Wenn irgendwelche Vollpfosten das trotzdem tun, sollen sie doch.
    Auf der anderen Seite vom Tresen läuft's genau so.
    Nur mit umgekehrten Vorzeichen...

  • heißes basshorn auslaufen lassen..?

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2009 um 09:56
    Zitat von "Simone_Beck"


    Gibt es einen allseits beliebten und oft gebauten Horn-Bass,
    der äußerst empfehlenswert ist?

    Shearer...
    Oft gebaut, wenig beliebt.
    Seperates the men from the boyz.

  • Lautsprecher abgestürzt - zwei Verletzte in Hamburg

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2009 um 09:14
    Zitat von "AlphaC"


    Mechwerkandi: Es waren recht viele Gäste mit "Migrationshintergrund" anwesend...

    Eben, drum...

  • Tonabnahme "von oben"

    • Mechwerkandi
    • 17. April 2009 um 16:41

    Abgehängte Mikros?
    Warum soll das nicht funktionieren?

    Ist auf vielen Bühnen Standard und selbst beim TV üblich, hand held am "Galgen"...

  • heißes basshorn auslaufen lassen..?

    • Mechwerkandi
    • 17. April 2009 um 16:38
    Zitat von "Simone_Beck"


    Lowcut mit 12dB bei 40Hz wenn man's ordentlich aussteuern will, bzw. bei weniger Leistung low-cut ganz raus..?
    Aluplatte mit kühlprofil innen und aussen, lieber passiv bleiben...


    Aufpassen.
    Tiefe Frequenz bedeutet nicht zwingend grosser Hub.

    Es gibt da auch keine pauschalen Arrangements. Digitale Helferlein ersetzen keine sachkundige Handhabung.
    Lo-cut, wenn überhaupt nötig, < 30 Hz, um z.B. Griffgeräusche an Mikrofonen oder rumpelnde pickups auszufiltern.
    Da einzige, was wirklich funktioniert, ist weniger Leistung/Pappe.

    Lo-cut schafft vermeindlich Pegel, aber nur auf Kosten der Lebensdauer.

    EV 15B im Eliminator-Bin ging nie kaputt, bei 200W/each! :wink:

  • heißes basshorn auslaufen lassen..?

    • Mechwerkandi
    • 17. April 2009 um 11:14

    Die backchamber mit einer Alu-Platte zuschrauben, und da drauf ein 150 W Perltier Element.
    Schafft zwar nicht viel, wird aber wenigstenz schön warm... :wink:

    Es läuft doch immer auf das gleiche hinaus:
    Irgendein Freizeitbeschäler dreht der Anlage das Genick um.
    Die Schuldzuweisung erfolgt mangels Kritikfähigkeit an das Equipment.

    Der Fehler wäre mit anderen Chassis genauso passiert. Bestenfalls später.

    Was immer hartnäckig ignoriert wird:
    Ein Tieftöner MUSS huben. Sonst wird er die Wärme nicht los.

    Mein unentbehrlicher Hiwi Blaschek sagt immer:
    Zuviel Hub = Chassis tott.
    Zuviel Leistung = Chassis auch tott.
    Zuviel lo-cut und Leistung = Chassis schnell tott.

    Chassis tott? Blaschek Arbeit. Nix gutt.

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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