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Beiträge von Mechwerkandi

  • Tiere auf Bühne vor Publikum töten ???

    • Mechwerkandi
    • 7. April 2009 um 08:55

    Na, ich weiss nicht...

    Ich komm' ja nun mal vom Dorf, und wenn man da was essen wollte, musste man es erst mal totschlagen.
    Die Krabbenfischer kippen jeden Tag Millionen der kleinen Tierchen einfach in den Kocher.

    Und andere Länder gehen da auch noch anders mit um, es gibt da irgendso ein Volksfest, bei dem versucht wird, vom gallopierenden Pferd aus einer Gans den Kopf abzureissen.

    Das ist natürlich keine Rechtfertigung, man möge aber bedenken, das es zu dem Thema durchaus unterschiedliche Sichtweisen gibt.

  • Grundabstimmung PA

    • Mechwerkandi
    • 7. April 2009 um 08:42
    Zitat von "bassking67"

    na ja, gehen wir erstmal von einfachsten Fall einer ordentlichen PA im Freien aus, die meinentwegen am FOH Platz messtechnisch als linear bezüglich des Frequenzgangs angesehen werden kann.

    Na, ok, das ist ja schon mal eine Aussage.
    Das PA ist also vor der Veranstaltung linear eingemessen worden.

    Jetzt stehen da aber plötzlich unerklärlicherweise ein Haufen an Gästen herum, die mühevoll eingemessene Linearität ist zum Teufel und zwei Meter weiter vom Foh weg sowieso.

    Und nun?

    Manchmal konne ich mir vor wie ein Einbeiniger auf der Weltmeisterschaft im Arschtreten:
    Dieses ständige Gefasel von linearer Wiedergabe ist es nicht mal wert, sich darüber auszutauschen.

    Wenn ich die Messtechnik nutzen kann, um einem Defekt oder einer raumakustischen Eigenheit auf die Spur zu kommen, ist das völlig unbestritten.
    Aber mehr auch nicht.
    Der Kram muss funktionieren, bei Live-Musik würde ich persönlich den meisten Wert auf eine bestmögliche Sprachverständlichkeit setzen, aber jemand anders sieht das anders, und bei Konservenmusik läuft das schon mal völlig gegenan.

    Ob da nun das PA auf eine linare Wiedergabe eingestellt wurde oder nicht, interessiert keinen.
    Und was mit Kleinsignal messtechnisch linear gemessene Boxen bei einem höheren Pegel ausserhalb des Messraumes passiert, braucht keine weitere Ausführung.

  • Grundabstimmung PA

    • Mechwerkandi
    • 6. April 2009 um 17:19
    Zitat von "bassking67"


    geht Ihr tendenziell lieber mit einer komplett linear abgestimmnten PA an den Start...

    Kurze Gegenfrage:
    Wie willst n das machen, bzw. wie sollte das funktionieren?

  • Aus 19" mach 48,26 cm *shocking*

    • Mechwerkandi
    • 6. April 2009 um 08:45

    Ach je, nicht aufregen.
    Der deutsche Handwerker ist mit zwei Kriegen, einer Währungsreform und seiner Hausfrau fertig geworden.

    Solche Meisterstücke deutscher Bürokunst schafft der locker.

  • Projekt: Vintage-Disco

    • Mechwerkandi
    • 5. April 2009 um 14:13

    Oha. :D

    Von wann sind denn die Dinger?
    Nach dem Flightcase-Design zu urteilen, ist eher 80er Jahre. Das ist ja schon fast zu gut. :wink:
    12" Breitband und zwei Piezos, das muss sein. :D

    Inzwischen hat sich herausgestellt, das es in dem Umfeld des Projektes doch einiges gibt, was sich nicht zeitnah darstellen lässt.
    Auf der Suche nach Teilen oder Service ist man manchmal schon froh, wenn man überhaupt einen Kontakt darstellen kann, geschweige der dann auch weiterhelfen kann.
    Ich neige im Moment dazu, die ganze Geschichte auf den Status "langfristig" zurückzustufen, weil man sich den Zusammenhängen auch nicht so ohne weiteres nähern kann.
    Es gibt schon noch Sachen, aber z.T. abenteuerlich verbastelt.

  • 18W1000 im Br Gehäuse

    • Mechwerkandi
    • 4. April 2009 um 11:52
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Physikalisch nicht, aber es gibt gewisse physikalisch-technische Merkmale, die sich psychoakustischen "Größen" halbwegs zuordnen lassen - Bsp.: Ein "dröhniger" Klangeindruck entsteht häufig durch stark unterbedämpfte Lautsprechersysteme


    Was Du da beschreibst, ist ein rein subjektiver Eindruck, der durch Dritte nicht nachvollziehbar und damit auch nicht diskussionsfähig ist.
    Was ist "dröhnig"?
    Wo fängt "dröhnig" an?
    Schon alleine davon hat wohl jeder andere Ansichten, die sich auch noch über die Vorstellung ändern...

    Zitat von "Sound-Klinik"


    Und wer sich mit LS-Entwicklung und Raumakustik beschäftigt, sollte über solche Dinge auch öfter mal nachdenken


    Mit dem Nachdenken ist es aber nicht getan.
    Das Umsetzen der Ideen als unmittelbare Folge des Nachdenkens setzt voraus, das der Entwickler bereit ist, auch ansonsten wesensfremde Intentionen an sich heranzulassen.

    Ob der 18W1000 in einem CB, BR oder sonst einer Konstruktion arbeitet, ist in der Sache völlig unerheblich. Wichtig ist lediglich, das die Konstruktion der Anforderung nach zweckmässig ist.
    Ein geändertes Anforderungsprofil zieht fallweise sogar eine Konstruktionsänderung nach sich.

    Versucht der Entwickler, den Gaul von hinten aufzuzäumen, nämlich die Anforderungen seinen Konstrukten anzupassen, oder noch viel schlimmer, Technologien durch Ideologien zu ersetzen, kann das Ergebnis nur unbefriedigend sein.

    Der 18W1000 ist mit Sicherheit ein Chassis, dem ich unbesehen eine zeitgemässe Ausführung unter üblichen betriebswirtschaftlichen Betrachtungen bestätigen würde.
    Wär' auch schlecht, wenn nicht. :wink:
    Ob das Teil nun so oder so vermeindlich besser arbeitet, muss wohl jeder Anwender selber entscheiden.

  • Welche Gelbatterie?Empfehlungen/Erfahrungen

    • Mechwerkandi
    • 4. April 2009 um 11:33

    Panasonic macht viel so Zoix...
    Wenn da eine Zulassungs-Nr. vom Sachversicherer-Verband drauf ist, dann ist der Kram zumindest für die geplante Anwendung geeignet.

    Alarmanlagen... :wink:

  • PA-Forum anno 2030

    • Mechwerkandi
    • 4. April 2009 um 11:28

    2030?

    Da gibt's überhaupt kein Forum mehr, geschweige denn ein PA-Forum.
    Wer will in 20 Jahren noch Texte manuell erfassen?

  • Projekt: Vintage-Disco

    • Mechwerkandi
    • 4. April 2009 um 11:25

    Fane 18" - Sind das nur die Chassis?
    Röhrenverstärker hat m.W. nach damals kaum noch jemand in Festinstallationen eingesetzt.

    In der Tanzmucker-Ecke hat es so was noch eine Weile in Mischverstärkern gegeben, wohl nicht zuletzt deswegen, weil die präferierte Marke nichts anderes angeboten hat... :wink:

  • 18W1000 im Br Gehäuse

    • Mechwerkandi
    • 3. April 2009 um 16:39
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Hybride Kisten klingen nur, wenn der Resonator resistiv ausreichend bedämpft wird...

    IMHO ist der Begriff "Klang" nach wie vor physikalisch nicht definiert.
    Oder hab' ich da was verpasst?

  • 18W1000 im Br Gehäuse

    • Mechwerkandi
    • 27. März 2009 um 09:00
    Zitat von "Stefan Pohle"


    ich sleber bin "eher der trancer", weshalb mir die hörner gefallen "müssten" nach vieler leute meinung, ganz ehrlich, ich bin dann doch wohl eher der fan von "guten BRs", einfach, weil sie nen nummer tiefer gehen (subjektiven empfinden?) und weil sie angenehrm klingen, -womit ich nicht sagen will, dass das geknüppel von hörnern nicht schön ist :grin:

    Hornsysteme (primär gefaltete...) neigen zu einer tonalen Darstellung, die von den unvermeindlichen Reflektionen und Laufzeitunterschieden im Horn geprägt sind.
    Je nach Ausführung mag man das, oder eben nicht, das ist wohl das, was Du als angenehmer an einem BR empfindest.

    Um Techno-Musik zu produzieren, muss man auch nicht wissen, wie ein Orchester klingt.
    Und was nutzt es, wenn ich weiss, wie ein Schlagzeug unplugged klingt, wenn ich den Sound scheisse finde, der Drummer ohnehin den Takt nicht halten kann und der Synthi sowieso schon da ist??

  • "Chassiswahl" im Lautsprecherbau

    • Mechwerkandi
    • 27. März 2009 um 08:48

    Und dann gibt's noch welche, die arbeiten ohne zu denken.
    Oder die, die vor lauter Arbeit nicht zum Denken kommen.
    Oder die, die meinen, mit Arbeit liesse sich Denken ersetzen.
    Oder die, die denken, sie arbeiten... :wink:

  • Mischverstärker für 12V Betrieb

    • Mechwerkandi
    • 26. März 2009 um 16:57

    TOA hätte was gehabt, wenn sie denn gewollt hätten... :D
    A-1061 60W RMS mit 9A an 12V DC, das wäre ohne grosse Kopfschmerzen noch zu händeln gewesen.
    Allein: Das Ding gibt's nicht mehr, ersetzt durch 2000er Serie, und die laufen auf, na? 24V. :wink:

    Ich lass' mir jetzt mal einen UMA 2040 anbieten, mit dem line-out kann man jedenfalls noch kaskadieren.

  • Mischverstärker für 12V Betrieb

    • Mechwerkandi
    • 26. März 2009 um 09:06

    Das ist kein Problem, oftmals zerfranst auch die ursprüngliche Intention durch Einwendungen Dritter, und dann muss man manchmal das Ganze noch mal zusammenfassen.
    Ich setze hier Monacor-Produkte seit mittlerweile über 25 Jahren ein, und das ist wohl länger, als manch einer da arbeitet... :D

    "Zigarettenanzünder" ist genauso eine unverbindliche Idee, der Wagen von meiner Frau hat nicht mal einen (Ford-Nichtraucher-Paket :wink: ), da wäre mal zu klären, wie weit man denn diese Bordspannungs-Steckdosen belasten kann, oder noch weiter, über eine Zweitbatterie mit Trennrelais wie im Wohnmobil nachzudenken.

    Auch die 80W, klar, wenn ich die auf Dauerlast betreibe, muss ich damit rechnen, das es mir den Akku zügig leert.
    Dann ist aber IMHO am Konzept irgendwas falsch.
    Der beschriebene Controller für Druckkammerlautsprecher würde viel helfen, weil leistungsfressende und klangbeeinträchtigende Anteile von vorneherein unterdrückt werden.
    Das haben wir mit üblichen Systemcontrollern probiert, funktioniert einwandfrei, erheblich bessere Silbenverständlichkeit und höhere Lautstärke, aber die Dinger gibt's leider auch nicht in 12V. :wink:

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Mechwerkandi
    • 26. März 2009 um 08:47
    Zitat von "unknown_artist"


    Was kann das Chassis besser als der Rest vom Markt?

    Falsch Frage.
    Vorne Pappe, hinten Magnet. Dazwischen Schwingspule.

    Was soll es besser können? :wink:

  • Wie Rednermikrofon(e) ausrichten/einrichten

    • Mechwerkandi
    • 25. März 2009 um 11:41

    Das kommt drauf an... :grin:

    Bei Mikrofonen mit cardoider Richtcharakteristik (übl. "Gesangsmikros") macht es eigendlich keinen Sinn.
    Bei Mikrofonen mit keulenförmiger Richtcharakteristik (Richtmikros, meist so dünne Dinger wie das AKG C 747) hat das insofern Sinn, als das der Redner bei Seitwärtsbewegungen nicht aus der Richtkeule vom Mikro hinausläuft, es also es einige Pegelschwankungen gäbe.
    Setzt man an dieser Stelle zwei Mikros ein, bleibt der nutzbare Pegel über einen ausreichend breiten Aufsprechwinkel nahezu gleich.

  • Mischverstärker für 12V Betrieb

    • Mechwerkandi
    • 25. März 2009 um 09:06
    Zitat von "mi acoustics"


    Letztlich gibt es alle möglichen Möglichkeiten (auch irgendwie eine komische Formulierung...), nur die Idee mit etlichen hundert Watt an 12 Volt ohne eine Car-Audio-typische Verkabelungsschlacht zu betreiben bleibt wohl eher ein frommer Wunsch...


    Sollte das irgendwie untergegangen sein:
    > Die Vielfalt der Möglichkeiten ist mir durchaus klar.
    > Den Katalog aufklappen, mit dem Finger drauf zeigen und sagen: "Ham wer nich", ist einfach und bedarf wenig Kreativität.
    > Fromme Wünsche mögen für andere Basis einer Entwicklung sein.

    Ich hätte gerne einen Mischverstärker, 12V-Betrieb, mit so etwa 70-80W. Mehr nicht, das langt dann schon.
    Und wenn das richtig geschickt sein sollte, hätte der einen Controller für Druckkammerlautsprecher eingebaut.

    Aber, so was gibt's wohl nicht, es werden lieber 08/15 Kataloglösungen angeboten. Ist ja auch einfacher...
    Trotzdem Danke für Input.

  • Projekt: Vintage-Disco

    • Mechwerkandi
    • 25. März 2009 um 08:47
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Passt auch von der Zeit, sind nur leider preislich völlig überhöht.

    Hm, das ist mir in einigen Zusammenhängen ähnlich ergangen...
    Ich hatte nach Philips 22AH578 Verstärkern gesucht, wenn's da überhaupt noch was hat, nur zu "Sammlerkonditionen", Ausführung "NOS" :wink:
    Es hat damals einen Haufen Geräte gegeben, die man heute eher der HiFi Ecke zuordnen würde.

    @ hörnix:
    BGW? Warum nicht? Ich werd' mal suchen...

    @ Fabio:
    Mogeln ja, aber so wenig wie möglich.
    Der Klangeindruck ist eine Summe der Komponenten, incl. jeder Menge an Merkwürdigkeiten... :wink:

    Wir haben im Vorfeld mal so ein bisschen rumprobiert, Live-Aufnamen aus der Zeit sind ein guter Fundus.
    Und die alten Abba-Platten...
    Der übertragene Frequenzgang war ein völlig anderer wie heute, von allem < 80 Hz oder > 10 kHz sollte man sich schon mal moralisch/ideologisch verabschieden.
    Was dann überblieb, war durchgängig recht präsent, mit einer deutlichen Betonung auf den hohen Mitten, und obendrein mit einer nicht unerheblichen Menge an Klirrverzerrungen gesegnet.

    Was sich als recht nützlich herausgestellt hat, ist der Umstand, das ein Schlagzeug immer noch so funktioniert wie früher, der Sound einer B3 immer noch nachvollziehbar und eine Stimme auch nicht viel anders tut. :wink:

  • Mischverstärker für 12V Betrieb

    • Mechwerkandi
    • 24. März 2009 um 16:47
    Zitat von &quot;mi acoustics&quot;


    Strom kommt halt nicht immer einfach aus der Steckdose


    Das hat auch niemand behauptet... :D

    Zwischen den "berühmten 40W" und den beschriebenen Autoendstufen klafft ja auch noch eine durchaus nutzbare Lücke.
    Jedes 100,- € Autoradio bringt heutzutage 4x30 = 120W mit, ohne grosse Ansprüche an die Stromversorgung zu stellen.

    24V Stromversorgung aufzuziehen ist aufwendig, dann kann ich auch gleich das Aggi mitschleppen, aber für etwas Hintergrundmusik und Sprachübertragung will ich das Geprötter nicht ständig laufen haben.
    Verwendete Lautsprecher ~ 4x20W Druckkammer.
    Im Moment hab' ich einen alten PA-602, aber der ist etwas schwach auf der Brust...

  • Projekt: Vintage-Disco

    • Mechwerkandi
    • 24. März 2009 um 16:32

    Oha, da geht ja doch noch was... :D

    @ test:
    Die Planung kreist im Moment um ein ehemaliges Tanzlokal in Barmbek. Allerdings steckt da im Moment ein grösseres städtebauliches Projekt in der Leitung, was den Standort beeinflussen könnte.

    @ Jürgen:
    Daub D500 müsste eine der ersten Mosfet Amps sein. Ist zu neu... :wink:

    @ schallereignis:
    el-me-se kenne ich, ist viel Info drin.
    Wenn Du den Fundus durchforschen magst, schick mal eine Mail mit evtl. brauchbaren Teilen. Bis nach Koblenz fahren wäre wirklich etwas oversized...

    @ hell&dunkel:
    Die ST 2200 würde in's Konzept passen. Leider gibt es die Original VU Meter nicht mehr als Ersatzteile, da müsste man vielleicht was basteln...
    Ist das Ding sonst noch im Original-Zustand? Kurioserweise hat das Ding ja kein richtiges Gehäuse, sondern nur eine Art Rahmen mit Frontplatte.
    Preisvorstellung?

    @ Fabio:
    Weil keiner mehr weiss, wie das damals geklungen hat, würde ich sagen:
    Originalzustand, soweit es geht und sinnvoll ist. :wink:
    Wenn da Reparaturen mit Neuteilen ausgeführt werden, na ja, dann ist das eben so.

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