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Beiträge von Mechwerkandi

  • EVM 12-?

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 17:48
    Zitat von "bassking67"

    aha, sowas habe ich vermutet. Hast Du eine Ahnung, wie das Chassis bezeichnet war oder in welchen Monitoren es eingebaut war?

    viele Grüße

    C.

    Schwierig...

    IMHO hörten die Breitbänder auf die Bezeichnung SP-12 (C?), ich habe zumindest in alten Materialbestellungen diese Bezeichnung gefunden.

    Die "Sentry" war so eine Monitor Geschichte, aber mit einem weich aufgehängten 15"ler.
    Analogien gab's auch bei JBL.

  • EVM 12-?

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 14:10

    Es gab mal EV Chassis für Studio Monitore mit weicher Aufhängung, der Rest war baugleich mit den PA Chassis.
    Ich meine mich sogar zu erinnern, das es da mal etwas mit Schwirrkonus als Breitband gegeben hat.

  • Theater Beschallung

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 14:04
    Zitat von "DirkB"


    Man könnte das Abhängen ja evtl. so ändern, daß die Mikros auf die Theatergruppe zeigen (Richtmikrofone mal vorausgesetzt).

    Richtmikros, im Sinne von Keulencharakteristik, sind auf Bühnen eher unzweckmässig, weil:
    Üblicherweise hat man es mit einer szenischen Darstellung zu tun, also die Akteure laufen auf der Bühne herum.
    Agiert man in dem Umfeld mit Richtmikros, hat man permanent mit Pegelschwankungen zu tun, weil die Darsteller aus der Richtkeule 'rauslaufen.

    Ganz normale cardoide tun es einwandfrei, es braucht nicht mal etwas teures zu sein.
    Es braucht auch keinen tollen EQ.

    Es braucht nur etwas Verständnis für die Zusammenhänge und den Umstand, das ich der Stimme lediglich ein bisschen weiter helfen muss.

  • Phase getrennt - LS-Schalter ausgelöst?

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 13:54
    Zitat von "djobi"


    ... da hilft auch keine Duspol-Charakteristik-Diskussion ...

    Richtig.
    Aber es suggeriert unbedingte Sachkenntnis...

  • Speaker für 15" Bassrutschen??

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 09:10
    Zitat von "skyworker"


    Rede ich jetzt Unsinn?

    Nein.
    Ausnahmsweise mal nicht. :D

    Die Rutschen sah man oft in Discotheken, in 3-Weg Systemen, plus Multicel-Horn und Ringstrahler.
    Trennfrequenzen ~ bei 2 und 5 kHz.
    Der Sound ist geprägt von allerhand Inteferenzen zwischen dem Direktschall und dem Horn, muss man mögen.

  • Rep. 2 Wegebox

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 09:05
    Zitat von "audio-pip"


    Ein ander TT erfordert zwangsläufig ein Anpassung der FW.

    Dummes Zoix.

    Bei Boxen dieser Liga hat sich schon der Hersteller keine Gedanken um die Auslegung der Weiche gemacht, was soll sich da durch den Eingriff eines Bastlers verändern?
    Der Aufwand für das Weichendesign zzgl. der Kosten für das Material würde den Wert der ganzen Box überschreiten...

  • Theater Beschallung

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 08:59

    8 Mikrofone?
    Wie gross ist denn die Bühne? :shock:

    Wenn die alle auf sind, tät's mich ob der Rückkopplung auch nicht wundern...
    Diese Geschichte mit den abgehängten Mikros ist auf kleine Bühnen durchaus üblich, erprobt und funktioniert.

    500 Gäste bestuhlt, das ist gerade mal ein bisschen grösser, wie ein normaler Gemeindesaal.
    Steck die Boxen am PM so um, das Du die Balance nicht rechts-links, sondern vorne-hinten regeln kannst.
    Dann kannst Du die vorderen Boxen etwas drosseln, die Akteure auf der Bühne reden ja auch noch, und von den Mikros machst Du die Hälfte zu.

    Die Anlage ist garantiert mal von einem VA Techniker installiert worden.
    Drei Grundregeln:
    1) Das Pult muss voll
    2) Viel hilft viel
    3) Lärm kann nur durch mehr Lärm kompensiert werden.

  • Phase getrennt - LS-Schalter ausgelöst?

    • Mechwerkandi
    • 22. September 2008 um 08:36

    Henrik,

    lass' Dich da nicht irre machen.
    Mit dem Finger auf anderer Leute Fehler zeigen, heisst nur, das man die ganze andere Hand braucht, um die eigenen zu verdecken.

    Du hast da einen Fehler in der Installation entdeckt, und bist da so 'rangegangen, wie das ein Elektriker sonst auch gemacht hätte. Das war temporär etwas ungeschickt, hat aber offensichtlich keinen Schaden verursacht.

    Die kaputte Steckdose ist jetzt safe, und das ist wichtig.

    Ich kann mit gut vorstellen, das die Elektroinstallation in einer Kaserne ohnehin eigendlich nicht dafür ausgelegt wurde, das da später mal ein paar Bands mit -zig Verstärkern, Elektroofen und was weis ich noch alles dranhängen.
    Das damit beim Wiedereinschalten der LS fliegt, scheint mir am plausibelsten.

  • Rep. 2 Wegebox

    • Mechwerkandi
    • 21. September 2008 um 17:11

    Ob das Vorhaben Sinn macht, ist primär eine Folge persönlicher Intention...

    Ich würde einen mechanisch, elektrisch und preislich passendes Chassis hersuchen, der Hersteller wär mir mal egal.
    Optional ein Original-Ersatzteil.

    Ein markenfremdes Konstrukt wird auch den Klangeindruck nicht massgeblich beeinflussen.

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • Mechwerkandi
    • 21. September 2008 um 12:20
    Zitat von "Yves"

    Da geht nur eins! 7,62mm Full Metal Jacket!!!

    Na, das ist doch schon mal eine praxisbezogene Angabe.

    Als altgedienter Flickenschinder weiss man, das Geschossgewicht einer Patrone 7,62x51 NATO (aka .308 Winchester) als Vollmantel-Ausführung bei 9,5 gr liegt.
    Aus einem H&K G3 fliegt das Ding mit ~ 750 m/s los, je nach Laborierung.

    Technisch entsteht das Problem, das zum Beschleunigen nicht die Rohrlänge zu Verfügung steht, sondern lediglich der wesentlich keinere Hubweg des Chassis.

    Vielleicht mag das ja mal jemand nachrechnen...

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • Mechwerkandi
    • 21. September 2008 um 12:05
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Das Vorkommen kritischer Tongemische und Tondauern in Musikaufnahmen hat über das letzte Jahrzehnt dramatisch zugenommen.

    Ich möchte diese Aussage, bei allem Respekt, etwas relativieren:

    Es gibt Bereiche in der U-Musik, in dem das Vorkommen verschleissfördernder Programminhalte zugenommen hat.

    An den Darstellungen einer menschlichen Stimme oder einer konzertanten Darbietung hat sich seit Edisons Zeiten nichts wesentliches geändert, was sinngemäss auch analoge Musikinstrumente beinhaltet. :wink:

    Unter diesem Gesichtspunkt wird klar, das vor jedem Fragen nach dem "Warum?" eine Frage nach dem "Ob" stehen muss. Das Thema "DC-Displacement" an sich ist rein technisch betrachtet interessant, allerdings bleiben Aussagen über eine Relevanz rein spekulativ.

    Und eine Dramatik erwächst ohnehin nur im Auge der Betrachters... :wink:

  • Radio-Titel gesucht

    • Mechwerkandi
    • 20. September 2008 um 11:43

    Ich hab's gerade im Radio gehört, ist ein recht neuer Titel, Sängerin, englischsprachig, recht flottes Tempo, drin ein eingängiges Akustik-Gitarren-Thema.
    Ich meine vom Ansager so was wie "McDowell" oder so als Interpretin verstanden zu haben...

    Kennt das jemand?

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • Mechwerkandi
    • 20. September 2008 um 11:04
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Was jetzt natürlich ein Thema für die EXPERTEN wäre:
    Welche Beschleunigung respektive welche Anstiegszeit müsste die Membran für den finalen Schuss erbringen und aus welchem Material müsste die Membran bestehen, damit bei der notwendigen Beschleunigung die Kugel nicht aufgrund ihres Beharrungsvermögens beim Starten einfach die Membran durchbohrt anstatt der Beschleunigung der Membran zu folgen. :mrgreen:

    An welches Kaliber hattest Du gedacht?

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • Mechwerkandi
    • 20. September 2008 um 11:00
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Da ich der Auffassung bin, dass mechanische Defekte immer durch DC-Displacement verursacht werden, und die Mehrzahl der einseitigen Spulenabbrenner auch, diskutiere ich um Hinweise zur Vorhersagbarkeit zu bekommen.


    Guter Ansatz, IMHO ein ebenfalls wichtiger Punkt:
    Verbindliche Definition der angewendeten Begrifflichkeiten.

    Kurz zusammengefasst:
    Wir haben es mit einem elektro-mechanischen System, hier: Wandler, zu tun.
    Ein Ausfall kann also quo Definition seinen Grund im elektischen oder im mechanischen Anteil des Systems haben.
    Mechanische Probleme wie gerissene Pappen oder festgerannte Spulen sind klar, mechanische Probleme wie Materialermüdung können aber auch elektrisch bedingte Ausfälle wie z.B. einen Zuleitungsbruch nach sich ziehen.

    Versucht man aus diesen Zusammenhängen eine Vorhersehbarkeit abzuleiten, stosse ich rasch auf die Problemstellung, das eine praktikable Vorhersage weitgehend genormte Abläufe benötigt.

    Prinzip Wetterbericht:
    Redet man lange genug vom guten Wetter, tritt es irgendwann ein.

    IMHO lässt aber die zwangsläufige Vielfalt der Systemanwendungen aus der Formel:
    (Chassistyp*Einbauvariante*Programm*Pegel) keine wirklich greifbaren Vorhersage-Parameter zu.
    Ein unter den vorbeschriebenen Aspekten kritischer Lautsprecher wird in der einen Anwendung zeitnah ausfallen, in der anderen problemlos jahrelang funktionieren.

  • Partybox aus Fundstücken? Lohnt sich das?

    • Mechwerkandi
    • 18. September 2008 um 14:48

    Wenn das wirklich so einfach wäre, einen Ht funktionierend gegen Ausfall zu schützen, hätte sich das Konstrukt mit Sicherheit breitbandig durchgesetzt.
    Hat es aber nicht... :wink:

    Das Problem besteht darin, das der beschriebene Mechanismus einerseits zu träge ist, um kurzfristige Überlastfälle sicher abzufangen, und andererseits dazu führt, das bei Ansprechen des PTC die Impedanz des angeschlossenen Lautsprechers durch ein R-Netzwerk ersetzt wird, das im Umkehrschluss wiederum die Weiche, besser die Übernahmefreuenz, beeinflusst.

    Du kannst es Dir also aussuchen:
    Pest oder Cholera? :grin:

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • Mechwerkandi
    • 18. September 2008 um 08:36
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Ich war viel mit Bands der ganz harten Gangart unterwegs in Clubs, deren Betreiber mächtige Pegel erwarteten, jedoch nicht willens waren dafür die entsprechend leistungsfähige PA zu stellen.

    IMHO ist das der Punkt, um den sich die ganze Betrachtung dreht.

    Wenn ich ein mechanisches System, gleich welcher Art, permanent am Rand seiner vorgegebenen Belastbarkeit oder darüber hinaus betreibe, muss ich damit rechnen, das es früher als üblich ausfällt, resp. Verschleisserscheinungen an Rande zum Ausfall zeigt.

    Ob das ein überlasteter Akku-Schrauber oder ein PA ist, tut zunächst mal nichts zur Sache.
    Der Schaden an sich, ob als Total-Ausfall oder finaler Verschleiss, entsteht durch eine Reihe von Ereignissen/Umständen, die als Summenfehler wirken.

    Ein DC Displacement kann am Ausfall eines Lautsprechers beteiligt sein, muss es aber nicht, und wenn es daran beteiligt war, wäre zu klären, welchen Anteil es an der Fehlerkette hat.
    Und weil man für diese Bewertung keine allgemein verbindliche Norm darstellen kann, lässt sich die Diskussion darüber quasi bis ins Unendliche fortsetzen.

    PS:
    Es war Blei, nach Augenschein cal .22, durchschlug die Pappe und eine Strebe vom Gusskorb, blieb dann in der Rückwand stecken. Zum Glück ein Einzelfall nach einem Dorffest, ist auch schon lange her...

  • Partybox aus Fundstücken? Lohnt sich das?

    • Mechwerkandi
    • 17. September 2008 um 12:00
    Zitat von "Thomas Minderlein"


    Außer uns hier stört das keinen.

    Doch. Den Hochtöner...

    Ein bisschen Betriebssicherheit steht auch einem Party-System ganz gut zu Gesicht.
    Wenigstenz ein bisschen... :wink:

    Der vorhandene Hochtöner ist an der Fertigweiche selbst mit nur mässigem Party-Pegel völlig überfordert.

  • I don't need that, 2.0

    • Mechwerkandi
    • 17. September 2008 um 11:55

    Tja.
    Manchmal ist ein Blechkorb doch stabiler...

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • Mechwerkandi
    • 17. September 2008 um 09:47

    Kurz halt, einen Schritt zurück:

    IMHO geht es weniger um das Vorhandensein des als "Häusler-Syndrom" bekannten Effektes.
    Den gibt es zweifelsfrei, er ist beschrieben und lässt sich unter bestimmten Versuchsbedingungen nachvollziehen.

    Meiner Ansicht nach ist das Problem die Bewertung, oder besser, der Stellenwert dieses Effektes.

    Ich habe über's Jahr rund 20 Lsp Boxen in der Werkstatt, die von irgendwelchen "Spezialisten", Musikern, Djs etc., hingerichtet wurden.
    Ich halte das nicht für einen repräsentativen Querschnitt, aber zumindest für einen Blickwinkel.
    Betrachte ich den Grund für die Ausfälle über die letzten 10-15 Jahre, dann hat sich an den Zusammenhängen eigendlich nie etwas geändert.

    Die Defekte lassen sich der Häufigkeit sortieren nach:
    1) Hochtöner kaputt.
    Entweder Schwingspule verzogen, zu heiss, und den Antrieb gestreift (Scheuerspuren), oder Drahtbruch in der Wicklung, erkennbar an dem Brandfleck und einem fehlenden, weil im Lichtbogen verdampften, Drahtstück. Materialermüdung.
    2) Weiche kaputt.
    Oft sehr alte Dinger, völlig überlastet. Explodierte Kondensatoren und Spulen, die so heiss wurden, das sie mit dem Wickelkern und dem Platinenmaterial eine homogene Masse bilden.
    3)Basslautsprecher kaputt, 2 von 10.
    Hier gibt's auch noch Folgefehler aus Endstufendefekten, DC Collapse, die Schwingspule sitzt am einen oder anderen Ende radikal fest. Schwingspulen, die komplett aus dem Antrieb rausgefahren sind und verkantet auf der Polplatte aufsitzen.
    Sonst wie 1)
    4)Sonstige Defekte
    Meist Kabelbrüche und/oder kalte Lötstellen. Defekte Eingangsbuchsen, Schusslöcher.

    Wg. Leistungsbegrenzung.
    wenn ich mir ankucke, mit was für el. Leistungen die "Spezialisten" ihre Chassis überfahren, müsste eigendlich viel mehr kaputtgehen.
    Ein DC Displacement wird sich als originäre Ausfallursache technisch nicht zweifelsfrei nachweisen lassen, da der Ausfall an sich in den allermeisten Fällen aus einem Summenfehler entsteht.

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • Mechwerkandi
    • 16. September 2008 um 09:16
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Außerdem scheint das weltweite Massensterben durch "DC-Displacement" noch nicht zu dramatischen Engpässen bei Lautsprecherlieferungen geführt zu haben.

    Oder auch:
    Schön, das Lautsprecherchassis nicht lesen können.

    IMHO ist der Effekt an sich unbestritten, die Auswirkung(en) desselben bleiben allerdings mangels verwertbarer Statistiken eher spekulativer Natur.

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