Zitat von "david69"
Wenn man also angenehm Musik hören möchte iss Bose nicht wirklich die richtige Wahl.
Das kommt primär auf Deine Vorstellung von "angenehmer Musik" an. ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "david69"
Wenn man also angenehm Musik hören möchte iss Bose nicht wirklich die richtige Wahl.
Das kommt primär auf Deine Vorstellung von "angenehmer Musik" an. ![]()
Nebel, viiiiel Nebel.
Am besten von Trockeneis.
Und ein Killa Strobe.
Und floorspots in grün.
Und Marilyn Manson als Pastor.
Ach, ich liebe diese morbiden Veranstaltungen...
Zitat von "Jack"
Na aber einige hier sind wohl im Stande, sich eine objektive Meinung zu bilden.
Eine Meinung über einen Klangeindruck muss mangels technisch-physikalischer Definition immer subjektiv bleiben.
Die subjektive Berichterstattung ist zwar manchmal die ehrlichere Variante, aber das ist eine andere Geschichte... :wink:
Was mich an der technische Seite von den Ding eher stutzig gemacht hat, ist die hohe Leistungsaufnahme, angegeben mit max. 1,4 kW.
Sicherlich sind die kleinen Pappen kein Wunder an Wirkungsgrad, aber wo geht das hin?
Zitat von "Jack"
Fakt ist aber, dass sie genau wissen, was sie tun.
Das ist wohl wahr, und zwar in jeder Beziehung.
Bei vielen ist Bose an sich weitgehend vorbesetzt, und weil die Wahrnehmung der Vorstellung folgt, ist der Eindruck vorhersehbar.
Die ANtwort bezog sich auf dieses Posting:
Zitat von "david69"Wie funktionieren die Dinger denn, sind da einfach 24 Breitbänder so wie die hier drin?
Na, ob das so einfach ist, möcht' ich mal bezweifeln...
Der Sockel von dem Teil ist sackschwer und vollgestopft mit Platinen.
Das Teil zieht max. 1400W, und das ohne Beleuchtung... :wink:
Die Länge vielleicht nicht so.
Eher der Inhalt...
Nach dem Aufbau von 22:00 bis ca. 05:30 stand dann die PA, das Licht und das Video Equipment und um 09:00 ging die Veranstaltung los.
Programm dauerte ungefähr eineinhalb Stunden, und bestand, wie erwartet, hauptsächlich aus Sprachbeschallung mit Musikeinspielungen sowie einigen "Soundeffekten".
Interpretiere ich das richtig:
Ihr habt nachts 7,5 Std. aufgebaut für 1,5 Std. Programm?
Zitat von "wora"
die machen hier in D relativ wenig,...
Das ist sachlich nicht ganz richtig, liegt aber in erster Linie daran, das die PA community so etwas wie Festinstallationen entweder gar nicht erst wahrnimmt oder von vorneherein als geringwertig einschätzt.
Zitat von "Blancblue"
Gibts mittlerweile mehr Erfahrung mit dem L1 System?
Gestern abend, "Jenfeld-Haus" in Hamburg, Country & Western Abend mit den "Smokin' Guns"
Bühne etwa 5x3 m. Besetzung dr, 2x git, bass, keyb, voc.
Pegel limitiert wg. Nachbarn 98 dB. Wurde auch gemessen und protokolliert.
An PA: Zwei Stäbchen nebst dazugehöriger Subs an der HINTERKANTE der Bühne re & li vom drumriser.
Sonst nix... :shock:
Der Laden war gut voll, schlecht zu schätzen, 100 Gäste +x, der Pegel war mehr wie ausreichend.
In einer Pause hab' ich den Techniker mal gefragt, ob er sich denn mit der Aufstellung der Lautsprecher keinen Ärger mit Rückkopplungen einhandelt.
Der grinst, zieht das Pult voll auf und hält das Mikro direkt von eines der Stäbchen.
Man hatte für eine Millisekunde den Eindruck, das sich da was hallt, aber dann wars das. Null feedback.
Da muss irgend so ein digitales Heinzelmännchen drinstecken, was solcherlei Anfechtungen radikal unterbindet.
Zitat von "Jens Droessler"Das sind halt ein Haufen Breitbänder in ner Stange verbaut. Da ist nicht viel dran zu entwickeln. Entzerrt wird dann aktiv, mit der horizontalen Einschnürung im Hochtonbereich wird gelebt....
Wenn das so einfach ist, warum kopiert das dann keiner?
Warum hat von den -zig 802 Kopien der letzten 20 Jahre keine überlebt?
Weil da vielleciht doch ein bisschen mehr dran ist??
Bei gleicher Lautstärke ist die Belastung gleich.
Bei einer Tekkno-Krawall Veranstaltung ist es auch müssig, sich überhaupt über die Position von irgendwelchen Reglern Gedanken zu machen...
Drehe ich die Endstufen voll auf, obwohl es nicht nötig ist, verstärke ich alles maximal.
Und damit auch jedes Störgeräusch, jedes Kabelrauschen, alles.
Wichtig ist:
Vorneweg verstärken, damit's aus dem Rauschen gut 'raus ist. Das Pult liefert mit ausreichend headroom an den Amp, und an dem wird die Lautstärke in Summa eingestellt.
Bei aktiver Trennung sieht das sinngemäss genauso aus, nur das da mehr Verhältnismässigkeiten zu beachten sind.
Unter den brands ist das wohl TOA, wenn die Info noch stimmt.
Es wird wohl mittlerweile irgendwelche China-oems geben, die grössere Stückzahlen produzieren, aber nicht als Hersteller im originären Sinne auftreten.
Ich könnt' mir ja grad noch vorstellen das sich einer sein Auto nach dem Design aussucht.
Oder seine Frau.
Aber einen Verstärker??
Billig = schlecht
Teuer = gut
Ist das so?
Zitat von "Florian Platt"
Was ist besser, mehr Output am Mischpult oder die Endstufen komplett auf und am Mischpult weniger?
Verstärken am Beginn der Signalkette, absenken am Ende.
Unnötigerweise aufgedrehte Endstufen verstärken Nebengeräusche.
Zitat von "wora"
mannomann, ich hätte pschüchologe werden sollen!
Vielleicht, ja.
Dann würden Dir Fehleinschätzungen wie:
Zitat von "wora"
genau so sehen das doch die meisten mischer auch.
vermutlich nicht mehr unterlaufen.
Die allermeisten Tonkutscher, die mir so über den Weg gelaufen, sind in ihren Job irgendwie so 'reingerutscht.
Seiteneinsteiger.
In ihrem Mikrokosmos funktioniert das leidlich, stellt man ihnen Aufgaben, versuchen sie sie zunächst mit Masse zu lösen.
Wenn es mit zwei Boxen nicht richtig tut, werden vier aufgestellt, usw.
Anstatt sich Gedanken über das "Warum?" zu machen.
Die Fähigkeit des Denkens wird allerdings breitbandig durch Glauben ersetzt. ![]()
Zitat von "Mix4Munich"
Es ist keine zwei Jahre her, da habe ich nahezu alles für Freundschaftspreise gemacht.
Rufst Du angemessene Preise auf, reduziert sich Dein Freundeskreis schlagartig um 80%. :wink:
Zitat von "skyworker"
So - jetzt meine Meinung: "Qualität" wird immer billiger, jeder kann sich dank verschiedener Imprteure, Vertriebe, Hersteller mittlerweile alles anschaffen, was das Tontechnikerherz begehrt. Zu kleinen Preisen natürlich, den nach dem Kauf eines neuen Instruments hat man nicht mehr viel auszugeben.
So - und jetzt ersetzt Du Deinen virtuellen Musiker durch einen handelsüblichen VA Techniker und lässt beide Komponenten aufeinanderprallen.
Die beschriebenen Dissonanzen entstehen schwerpunktmässig dadurch, das die Techniker nicht in der Lage sind, die Vorstellungen der Musiker nachzuempfinden.
Zitat von "DirkB"
ihr habt euch mit der ganzen Technik in einem Maße beschäftigt, die bei weitem über das heutige Auspacken-Anstecken-Forumfragen-Retournieren hinausgeht.
Das kommt dem Ganzen sicherlich recht nahe.
Wenn irgendwas nicht so tat, wie es sollte, konnte man nicht mal jemanden fragen.
Da war keiner. Und das Internet war noch nicht erfunden. :wink:
Also wurden Bücher gelesen. Und versucht zu begreifen.
Heute gibt es nicht mal mehr Bücher.
Die Eltern waren völlig verständnislos. Hauptsache, man kam ihnen nicht zu nahe mit der "Urwaldmusik".
Manchmal kriegten wir von einem Kioskbesitzer alte Sonderhefte von Fachzeitschriften wie "Audio". Das war schon was...
In Bremerhaven gab es so einen kleinen Laden für "Radiobastler", den Namen hab' ich lange vergessen. Der hat auch mal einen Tip gegeben, wenn es wieder irgendwo hakte.