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Beiträge von Mechwerkandi

  • Goya-Club zu

    • Mechwerkandi
    • 8. Mai 2006 um 16:14
    Zitat von "Boerx"


    Das man sowas immer erst hinterher merkt? Da gibt man 10Mio € aus und holt nicht mal jemanden mit ins Boot der sich damit auskennt.

    Na ja, da waren mit ziemlicher Sicherheit ein ganzer Haufe hochbezahlter Leute im Boot.
    Aber ob das um den Klangeindruck oder die beschriebenen Mängel im Brandschutz geht, ist in der Sache erst mal zweitrangig.

    Ich habe Anfang des Jahres eine Baustelle abgeschlossen, bei der total 2,7 Mio. € in eine Komplettsanierung gepulvert worden sind.

    Ich habe dabei (und nicht zum ersten Mal...) die Erfahrung gemacht, das solche Probleme weniger durch mangelnde Planung, sonder mehr durch Schwierigkeiten in der Umsetzung der Planung, will sagen an der Schnittstelle zwischen Planern und dem ausführendem Gewerk entstehen.

    So wurden hier z.B. seitens der ausführenden Elektrofirma berechtigte Bedenken hinsichtlich der noch vorhandenen Alt-Installation geäussert, die aber unter Hinweis auf die Planung/Ausschreibung zunächst vom Tisch gewischt wurden.

  • Goya-Club zu

    • Mechwerkandi
    • 4. Mai 2006 um 13:45
    Zitat von "oops"


    kann man nur hoffen, dass die beteiligten firmen ihr geld bekommen haben.

    Dein Wort in Gottes Ohr.
    Das ist Insolvenzrecht.

    Früher, als noch das alte Konkursrecht galt, haben zumindest einige etwas bekommen.

    Heute kriegen alle nichts.

    Ausser dem Insolvenzverwalter... :wink:

    Wer hat denn da eigendlich die Technik gestellt?
    War ja recht aufwändig...

  • Goya-Club zu

    • Mechwerkandi
    • 3. Mai 2006 um 14:10

    Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt heute, das der Insolvenzverwalter den zahlungsunfähigen Tanzpalast am Nollendorfplatz geschlossen hat.
    Am Montag wird das Insolvenzverfahren eröffnet.

    Als Ursachen wurden genannt:
    >> zu wenig Gäste
    >> kein Investor
    >> Nachbeserungen im Bereich Brandschutz (wer hat das geplant?)

    Zudem sollen von Anfang an 5 Mios. in der Finanzierung gefehlt haben,weswegen sich jetzt auch die Staatsanwaltschaft mit der Sache befasst.

    Das eigendliche Problem scheint aber mehr struktureller Art zu sein:
    Das Konzept zwischen Disco, Bar und Restaurant ist nicht aufgegangen.

  • Uhlenbrock

    • Mechwerkandi
    • 30. April 2006 um 12:37

    Das Klientel von Uhlenbrock ist z.T. extremst konservativ, und die Sachen sind durchgängig "etwas teurer", um das vorsichtig zu formulieren.

    In den Boxen, was ich gesehen habe, das waren ältere Sachen, aber nur teuerste Chassis, JBL etc.
    Äusserst solide Bauweise, funktioniert wohl auch noch nach einem Sturz aus 5 m Höhe, 3 m unter Wasser. :wink:

    Verstärker gebaut wie ein sibirischer Eisenbahn-Gleichrichter, sackschwer, TBF hätte seine helle Freude daran.

    Das Rigging, das Handling, selbst die Steckverbinder (Riesen-Dinger mit Überwurfmutter, min. IP 68... :wink: ) alles irgendwie eine eigene Welt und mit garantiert nichts kompatibel.

  • das marx in hamburg

    • Mechwerkandi
    • 29. April 2006 um 13:17

    Der Zustand der Technik ist ähnlich wie anderswo.
    Der Kram wird irgendwann mal "neu" installiert und dann versucht sich jedes WE einen anderer selbsternannter Profi-Beschaller daran.

    Die angestellten Techniker sind im allg. mit der Situation völlig überfordert, weil sie sich um alles mögliche kümmern müssen und der Biernachschub ist wichtiger als ein brummender Effekt.

    Ich habe in der "Fabrik" in HH-Ottensen selber mal einen geschlagenen 1/2 Tag verbracht, um der imnstallierten Lichtanlage soviel an Funktion abzugewinnen, um eine statische Beleuchtung der Bühne wiederholbar sicherzustellen.

    15 Lagen Tape übereinander mit Edding-Beschriftung für die Kanalzüge war noch das wenigste.

    Aber was erwartst Du?

  • Entfenen von Seriennummern wegen Reimport

    • Mechwerkandi
    • 28. April 2006 um 08:20

    "Üblich" ist das sicherlich nicht.

    Wenn die Beschaffung der Geräte einen korrekten Weg gegangen ist, sind die Typennummern für den Service in der Sache uninteressant.

    Weil:
    >> Gewährleistungen ohnehin über den Hersteller abgewickelt werden, wenn auch lausig schlecht bezahlt.
    >> Reparaturen ausserhalb der Gewährleistung laufen gegen Rechnung, und hier hat die Ser.Nr. eher statistische Aufgaben.

    Es gibt allerdings Hersteller, die solche Zusammenhänge sehr restriktiv handhaben, z.B. kriegst Du bei Becker (Autoradios) Teile grundsätzlich nur unter Angabe der Geräte-Nr., und Hilti (Bohrmaschinen) führt eine eigene black-list mit auffällig gewordenen Nummern.

  • SP-30PATC und Alternativen

    • Mechwerkandi
    • 27. April 2006 um 21:38

    Systembedingt kommt es im Übernahmebereich zwischen den beiden Membran-Kegeln zu Einbrüchen im f-gang.
    Das ist passiv wohl recht aufwändig zu entzerren.

    Normal-TT und Horn ist einfach billiger, bzw. kalkulierbarer...

  • SP-30PATC und Alternativen

    • Mechwerkandi
    • 27. April 2006 um 08:57

    Breitbandlautsprecher + Hochtöner, das ist ja schon fast klassisch.
    Gab's vor 20 Jahren in jeder Dorfdisse.

    Celestion G12-100 TC (Twin Cone) waren auch schwer beliebt, werden aber INHO nicht mehr produziert.

    Wer macht eigendlich sonst noch solche Dinger??

  • SP-30PATC und Alternativen

    • Mechwerkandi
    • 26. April 2006 um 16:18

    Ich hatte früher mal Beyma 12 GU mit CP 15 Zitronenpresse zusammen.
    x-over was bei 6 kHz, so ich recht entsinne.
    Ging brüllend laut & nie kaputt.

  • wert eines sub´s einschätzen :)

    • Mechwerkandi
    • 24. April 2006 um 18:02

    Wenn der 15 lf noch fabrikneu ist, vll 100,-

  • Schutzerdung generell (Handmaschinen)

    • Mechwerkandi
    • 22. April 2006 um 13:07

    Üblicherweise haben solche Maschinen ein Getriebezahnrad aus Isolierstoff oder eine andere Konstruktion, die den Bohrer vom Getriebe isoliert.

  • Recappen einer betagten Zeck A200

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2006 um 18:11

    Da läuft nix raus, selbst wenn der Trafo den Schmelzpunkt vom Wachs (~ 80°) erreicht. Die Adhäsionskraft reicht aus.

    Wenn man ihn lange genug drin lässt, kriecht das Zeugs durch die Kapillaren überall hin.
    Hinterher gut abtropfen lassen und nach dem Abkühlen wieder einbauen.

    Das Heisswasser-Becken für dererlei Behandlung stand vor 20 Jahren noch in der Ecke beim Dynacord-Service in Hamburg... :wink:

  • Recappen einer betagten Zeck A200

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2006 um 14:38

    Mechanisch brummende Trafos stellt man dauerhaft ruhig, in dem man ihnen ein längeres Bad (> 12h) in flüssigem Wachs gönnt.

  • Messung SK Bastelhorn

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2006 um 14:16

    So was in der Art war das.

    Wäre nicht die ganze Kiste mit den Negativen bei einem Umzug verschütt gegangen, hätte ich noch Bilder davon.

    Früher gab es Systeme, die ohne Digitaltechnik gut geklungen haben.

    Heute ist das umgekehrt...

  • Messung SK Bastelhorn

    • Mechwerkandi
    • 21. April 2006 um 08:57
    Zitat von "Wolf"


    Grobschnitt hatte, wenn ich mich richtig erinnere, Hornstacks rechts und links verwendet. Wieso hältst Du das für herausragend präzise?

    Hornstacks? Weiss ich nicht.
    Ich erinnere sicher an eine riesige Ansammlung relativ kleiner Chassis und an etwas, was auf mich damals einen komplett selbstgefrickelten Eindruck machte.
    Ich halte das, aus der Erinnerung, auch nicht für herausragend präzise.
    Ich bin lediglich der Ansicht, das der Klangeindruck meiner Vorstellung am nächsten kam.
    Solange es keine verbindliche Definition von "präzise" gibt, bleibt die Aussage spekulativ.

    Zitat von "Wolf"


    Sie klangen absolut toll, aber wieso kommst Du ausgerechnet auf Grobschnitt?

    Zufall.
    Ich hab' schon viele Acts gehört, draussen oder in der Halle, grosse und kleine.
    Grobschnit ist halt irgendwie hängengeblieben. Vor allem die Übertragung der Stimme/n habe ich noch nicht wieder in dieser Qualität erlebt.

  • Messung SK Bastelhorn

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2006 um 20:26
    Zitat von "tuppabox2000"


    Reden wir über Äpfel oder über Birnen?

    Über Obst...

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, das der Versuch einer Definition durchaus in den Topic eines Messverfahrens/-ergebnisses gehört.

    Oder besser, eine Parabel:
    Die Ermittlung der Leistungskurve eines Kfz Motors bleibt so lange neutral bewertet, bis die Hintergründe geklärt sind.

    Für sich betrachtet bleibt so eine Messung stets nichtssagend.

  • Messung SK Bastelhorn

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2006 um 17:14
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Und welche (transportable ...) Schallführung bzw. welches Gehäusekonzept ist denn für Dich wirklich präzise in der Wiedergabe ?

    Meine persönliche Meinung ist nicht relevant.
    Es ging lediglich um die Begriffsdefinition.

    Und wenn Du etwas, was nach Deiner eigenen Aussage zwangsläufig kompromissbehaftet ist, als präzise bezeichnest, dann habe ich schlicht und ergreifend eine andere Definition von präzise.

    Ich halte eine präzise Signaldarstellung mit der z.Zt. üblichen PA Technik für nicht machbar.

    Ich hatte seinerzeit einige Male die Möglichkeit, mir die Gruppe "Grobschnitt" live anzuhören.
    Wenn man den Begriff "präzise" durch eine subjektive Wahrnehmung definieren könnte, dann wäre das meinem Anspruch in diese Richtung schon recht nahe gekommen.

  • Kabel in der Luft

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2006 um 16:58

    Drolligerweise kriegst Du das Seil nie gerade gespannt, egal wieviel Du dran reisst... :wink:

    A bisserl hängts immer durch...

  • Messung SK Bastelhorn

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2006 um 10:25
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Hörner sind einfach viel zu ehrlich/präzise

    Manfred, Du bezeichnest ein klangliches Konvolut aus Originalsignal und irgendwelchen Resonanzen und Inteferenzen als präzise?

    Das hätte ich von Dir wirklich nicht erwartet...

  • Kabel in der Luft

    • Mechwerkandi
    • 20. April 2006 um 10:13

    Oha, ich befürchte, das wird zu schwer.

    Du bist auch in einem Dilemma:
    > Die Masse der Kabel zwingt Dich zu einem dickeren Seil, was seinerseits dann natürlich auch wieder schwerer ist usw.

    Die Telekom macht solche Installationen, um mit ihren (zumindest artverwandten...) Leitungen einen Hinterhof o.ä. zu überwinden, ohne den aufgraben zu müssen.
    Die haben sogar eine Art von Kunststoff-Schelle, mit der sie das Kabel an dem Seil befestigen.

    Aber da geht es schlimmstenfalls um ein BK...

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