Einen, wie oben beschrieben, offenbar eher "halligen" Raum mit mehreren 100 Watt Verstärkerleistung zentral beschallen zu wollen, ist in der Tat (O-Ton Dr. Klenk) ein etwas fragwürdiger Ansatz.
Es wird offensichtlich geplant nach dem üblichen Verfahren "Viel hilft viel" und "Wenn es teuer genug war, muss es irgendwann gut werden".
Das Mittel der Wahl wäre zunächst, der vorhandenen Installation mal auf den Grund zu gehen, an und für sich scheint mir die installierte Lösung durchaus schlüssig.
Was nicht bedeutet, das sich nicht über die Zeit Probleme eingeschlichen haben, die auf mangelndes Verständnis von Service und Einsatz zurückzuführen sind.
Wenn es in 100V Installationen ausgewiesene Probleme mit Rückkopplungen hat, lassen sich problemlos innert 5 min die Zeilen, die dem Mikro am nächsten sind, um 3 dB abschwächen (umklemmen). Dann noch mal probieren.
Versuchsweise eine Tonquelle wie CD-Player o.ä. an die Anlage klemmen und eine CD mit Textinhalt (Hörbuch) abspielen.
Ist der beschriebene Effekt der Überbetonung einzelner Frequenzen dann fort, muss man sich Gedanken über die Mikrofonierung machen.