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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 4. Januar 2012 um 08:36
    Zitat von "Pfälzer"

    Also liegt DANTE klar vorne.
    Für MADI bräuchte ich ja neue Kabel :D

    Danke :D


    :D Sowas hätte ich jetzt auch geschrieben

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 3. Januar 2012 um 18:13

    Moin,

    guma: ich tippe langsam, habe Deinen Post bereits gelesen, aber ändere meinen jetzt nicht mehr. Du erkennst sicher meine ähnlichen Gedanken. Vielen Dank für die Beschäftigung mit der Beyerdynamikreihe, und den ausführlichen Bemerkungen.

    die AT-Clips kenne ich gut, das ist mit weitem Abstand der einzige Clip, dem ich Überlebensdauer zutraue. Die Kopie ist das genaue Gegenteil davon, denn das entscheidende Bauteil ist aus filigranem Kunststoff. Jetzt kann ich mir überlegen, wie viele 20,- Reserveclips und komplette Reservemikrofone ich mir kaufen kann, bis ich den Preis des AT erreiche. Aber gut zu wissen, daß die Superlux-Kapsel offenbar einigermaßen Schalldruckfest ist, es gibt ja auch Positionen auf der Bühne, wo der Schlagzeuger mit seinen Sticks nicht hinkommt.

    Zerrt am Cajon, örx, wo dort? Loch? Ganz nebenbei, vor allem die alte 53er Kapselschaltung zieht ja mit 6mA einen irren Strom aus der Phantomspeise, die neue "nur" 4,7mA. Hier im Thema geschrieben wurde, daß Unterspannung live kein Thema sei, das mag mit aktuellen Top-Class-Pulten und üblichen 2-3mA Kondensern auch stimmen, aber eine hinreichend große Samlung Stromfresser bringt vielleicht die 48V Versorgung schon vor der 6,8k Kanaleinkopplung zum Zusammenbruch. Das wird von großen Namen wie u.A. Jörg Wuttke angemerkt, und das Nachmessen >>nach<< Anschluß der Sammlung angemahnt. Das ist wohl auch der Anlaß zu den Phantomanmerkungen von elektrikus.

    Campfire: wieviele und welche Mikrofone waren dran, und welches Pult hattest Du im Einsatz.

    Nun habe ich ja bereits K&M 24030 Klemmen, brauche also auf der Suche nach universellen Instrumentenmikros nicht unbedingt über Clips nachdenken. Kurze Stäbchen wie das NT5 oder das Beyerdynamic TGI53C wären mir kompakt genug. Mikrofone "voller Länge" habe ich schon, das geht ziemlich gut, ist jedoch etwas raumgreifend.

    Danke für den Hinweis mit dem Plastikgewinde am NT5, wenn man nicht alles gleich zerlegt was man in die Finger bekommt entgeht einem so manches... Ich dachte eher an die Kapsel selbst, die Innereien bei diesen Kleinmembran-Kapseln werden ja vom Gehäuse zusammengehalten. Verzieht sich das Gehäuse auch nur minimal schlägt zumindest die Membran Falten.

    Zitat von &quot;billbo&quot;

    Der Keramikträger der Membran ] des AKG C451 E / EB [ etwa nimmt Stürze schnell übel

    ob der Membranträger nun bricht, oder, weil aus biegsamem Material, sich nur verzieht, kaputt ist kaputt.

    Was mich zur Frage Windschütze bringt, ganz einflußlos auf den Sound sind die ja nicht, Ansichten dazu?

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 3. Januar 2012 um 00:44

    Moin,

    das will ich doch mal hoffen, daß sich das Keiner teilen muß ;-). Motiviert eben nicht zur Investition, wenns auf Anhieb schlimmer als vorher ist. Aber ich bekomme ja Mut gemacht.

    Beyerdynamic plaziert diese komische 53er Kapsel, im Tablettenröhrchen oder am Clip, explizit am Markt für Schlagzeugtrommeln inclusive Snare. Hat das mal wer probiert? Ich kanns ja nicht glauben :shock: , das muß doch knarzen. Immerhin traue ich einer umschlossenen Elektretkapsel mehr mechanisches Duldungsvermögen zu, als der Kapsel eines z.B. NT5 oder ähnlich aufgebauten. Gibts extern Polarisiert auch in unkaputtbar? ...natürlich ohne klobige Gitterkugel und unter 130 Gramm - und zum Sparpreis ;)

    Habt Ihr immer Schaumstoff-Windschützer auf Euren Kleinmembranen, um das Überleben zu verlängern?

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 2. Januar 2012 um 21:45

    Moin,

    naja, eine dynamische Nierenkapsel konsistent herzustellen stelle ich mir weit schwieriger vor, und der dann noch ein ordentliches Polardiagramm beizubringen? Wenn ich in Gedanken ein SM57 und ein NT5 durchsäge, dann weiß ich welches Prinzip die günstigeren Vorraussetzungen für schönes Polarverhalten bietet. Zumindest akustisch ist das NT5 sicher universeller. Jetzt fehlt nur noch die Anpassung an die Realität auf Bühnen.

    Feuchte
    Stürze
    Sticktreffer
    Grenzschalldruck

    Mein erster Kontakt mit Kleinmembranen sollte sich nicht wiederholen: Gezurpsel und stark unterschiedlicher Pegel - wutentbrannt 58er genommen... für Chor im Freien. Feuchte? Geregnet hats nicht...
    Ebensowenig kann ich mit knarzenden 125dB Elektreten anfangen, das kenne ich auch schon.
    ...Nur mal so zur Erklärung, warum ich fast alles dynamisch mache.

    Ich habe zwar die Befürchtung, daß Profis diese Mikros noch nicht auf der Bühne hatten, aber würde mich dennoch über Kommentare freuen, zum

    AKG Perception 170 und zum Beyerdynamic TGI53C

    mir helfen auch Anschauungen zu den Vorläufern Perception 150 und MCE530.

    Ach, noch was, der Rider, das bin ich... ;)

    Viele Grüße,

    Bernd


    PS, ja, ich kanns auch ausprobieren, und dann drüber schreiben ;)

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 2. Januar 2012 um 13:25
    Zitat von &quot;rockline&quot;

    Das man mit der Dämpfung den eingebauten Vorverstärker (und auch das nachgeschaltete Mischpult) vor zu hohen Pegeln schützen kann ist schon klar, aber bei welchem Pegel streicht die Membran die Segel, also irreparabel?

    Ich habe ein bisschen gegoogelt, und die einzige Aussage die ich dazu fand war, solange man keinen Sylvesterböller mit Nahheitseffekt aufnehmen möchte passiere da nichts. Auch die Spezialisten die neue Folien einspannen sprechen als Grund für eine neue Folie im Wesentlichen von Schmutz und zeigen zu mechanischen Schäden ein Bild mit faltiger Folie, durch verrutschen der Wandlerteile. Ich hätte ja jetzt vermutet, daß eine Folie durchaus ausleiern kann, durch permanente Auslenkung, aber selbst die Folienspannung geht offenbar nicht verloren. Jedenfalls spricht ein alter Hase aus dem Hause Gefell bei unterschiedlichen Spannungen alter Mikrofonmembranen von Material und Verarbeitungseigenheiten. Überhaupt gewinne ich den Eindruck, daß externe Kodenser eine ultraprimitive Angelegenheit sind: die richtige Folie 3, oder 6µm einkleben, thermisch behandeln (Schrumpffolie :D ), fertig.

    Der Klirr, nun, das scheint tatsächlich eine Angelegenheit hauptsächlich der nachgeschalteten Elektronik zu sein. Jörg Wuttke spricht darüber, als sei der Grenzschalldruck nie ein Problem, und der Pad lediglich für schlechte Eingangsstufen da.

    Ob ich aber eine Großmembran in Lochposition an einer Bassdrum quälen würde? Die Luftwirbel um den Wandler als künstlerisches Element? naja...


    Ich habe mich vielleicht undeutlich ausgedrückt, aber vertauscht habe ich nichts. Mal ehrlich, waren extern polarisierte Kondenser bis vor kurzem nicht viel zu teuer um sie in Reichweite von Bier und Drumsticks zu benutzen? Elektrete fielen (und fallen??) aus weil sie in gängigen FET-Auslegungen zu früh clippen? Nein, das ist kein grundsätzliches Elektret-Problem, wohl eher ein Problem entsprechend ausgelegte Kapseln billiger als extern zu polarisierende Kapseln zu bekommen.

    Viele Grüße, Bernd

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 30. Dezember 2011 um 13:25

    Moin,

    danke für die vielen Hinweise :) jetzt habe ich schon einen besseren Überblick

    Daß in einer Diskussion über universelle Instrumentenmikrofone überhaupt extern polarisierte Kondensatormikrofone auftauchen ist offensichtlich kostenorientiert, und dieser Gedanke ist auch mir nicht fern.

    Zitat von &quot;wora&quot;

    ...ist es doch eher so, das die meisten bekannten mikrofone für liveanwendungen ein eher gutmütiges verhalten zeigen - und deshalb redet einfach keiner drüber.

    Hmm, das ließt sich wie "gut klingender Klirr", Du verzeihst? ;) Es ist allerdings wirklich eine Überlegung wert, was Live letztlich mehr klirrt, Mikrofon oder Lautsprecher. Bisher ging ich bei der Nutzung meiner über 20 Jahre angelegten dynamischen Mikrofon-Sammlung vom Lautsprecher als Klirr beherrschenden Teil der Kette aus. Daran möchte ich auch mit der Wahl universeller Mikrofone nichts ändern, die nach Kostenüberlegungen heutzutage extern polarisierte Kondenser sein könnten.

    Jetzt mal Überlegungen, wie man "gut" von "klirrend" scheiden könnte. 0,5% 1kHz sagt ja nun garnix, egal wie seriös und normgerecht das gemessen wird. Das glaube ich aus Euren empirischen Beobachtungen ablesen zu können, und auch meine "Erfahrungen" mit Lautsprechertechnik stützen das. Also könnte man anwendungsbezogen messen. Die Snare, als Instrument betrachtet, klirrt ja per Definition nicht :D .

    Welche Abnahmesituationen habt Ihr als kritisch erlebt? Snare? Was ist mit Bassdrum (hat mal jemand ein NT5...? Blechbläser am Trichter? Kofferamp?

    Zitat von &quot;guma&quot;

    Bei Rode nutze ich für sehr laute Quellen das NT55 in -20dB-Position

    und wie anders klingt es ohne Pad an der selben Position?

    Ich sage mal, eine Snare ist sehr transportabel, solange niemand zuhört kann ich da selbst draufhauen, und jedes Recordingprogramm taugt als Oszilloguck... Daß jetzt jemand schreibt: "Ein Behringer C2 ist zwar inakzeptabel, aber es klirrt auch an einer Snare nicht" erwarte ich ehrlich gesagt nicht, aber das SC140 wurde erwähnt...

    Und ich sag' mal jetzt, daß ich meine dynamische Sammlung sicher nicht durch einen Bulk-Pack Neumänner ersetze. Aber im Kompaktzeitalter wäre ein Köfferchen voller TG I53c... *duckundweg* (Mal wer die bauähnlichen Opus53/MCE530 an die Snare, oder sonstwas lautes?). Mit dem Perception 170 kann man ja, zumindest vom Gewicht her, schon wieder Nägel einschlagen.

    Und die Chinaböller?

    Mit nicht EQ-barer Schärfe will ich nicht arbeiten, und offensichtlicher Knarz geht garnicht. Klanglich vermisse ich in meiner Sammlung nichts, aber kompakter dürfte schon sein.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • bernd häusler
    • 29. Dezember 2011 um 10:27

    Moin,

    ok, Rauschen ist wohl Live nicht (mehr) das zentrale Problem. Was mich jedoch interessiert ist der Grenzschalldruck, da gibts verschiedene Beschaltungsmöglichkeiten für den Absenker, zudem erzählen die Datenblätter nicht den genauen, vergleichbaren Basis-Wert. Mir ist auch nicht klar, wieviel Grenzschalldruck je nach Instrument und Mikrofonposition erforderlich ist.

    Das könnte man jetzt einfach fertigbügeln, mit der Empfehlung eines Dynamischen z.B. M201, das klirrt sicher anders, als ein z.B. NT5.

    Zumindest von Lautsprechern kann ich sicher sagen, daß uns deren sehr individuelles Klirrverhalten einige hundert Forenbeiträge hier im Forum eingebracht hat. Bei Mikrofonen wird nichtmal darüber geredet?

    Oder doch? Klärt mich bitte mal auf


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Übertrager für Alto D4

    • bernd häusler
    • 16. Dezember 2011 um 01:08

    Moin,

    die Brücke stellt das definierte "Garnichts" sicher, aber wenns Locationabhängig ist, dann denke ich die Monacor-Box löst das Problem, viel Erfolg!

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Übertrager für Alto D4

    • bernd häusler
    • 15. Dezember 2011 um 20:12

    ich würde sagen: ja

    ah, nochwas, hast Du ausgeschlossen, daß der Lärm womöglich innerhalb des Amps entsteht? Versuchsweise PIN2/3 direkt am Eingang brücken?

  • Übertrager für Alto D4

    • bernd häusler
    • 15. Dezember 2011 um 19:06

    Moin,

    eine DI-Box ist natürlich "nicht so sinnvoll", und die "Line-Übertragerbox" IMG Stage Line FGA-202 die grundsätzlich richtige Wahl. Auch die angegebenen 5V bei 40Hz und 1% Klirr sollten reichen, das sind etwa 16 dBu, aaaber nur wenn die mit 5V die Effektivspannung meinen. Auch 600/600ohm ist der sinnvolle Wert.

    Erfahrungen habe ich zwar nicht mit dieser Box, aber mit anderen Übertragern, und da gab es Klirrprobleme, wenn der Kern zu früh sättigte. Also Finger weg von Billigübertragern aus dem Caraudio-Segment, in meinem Fall war es ein XLR Übertrager im Neutrikgehäuse. Auch wenn der Klang der Übertrager wenig aufällig ist - mangelnde Pegelfestigkeit hört man sofort.

    Falls Du es noch nicht ausprobiert hast, zuweilen hilft es die Endstufe zurückzudrehen, und vom Mischpult mehr Pegel anzuliefern.

    Zuweilen hilft auch der Versuch die Schirme (Pin1) abzuschneiden, versuche das einmal Endstufenseitig, und auch Mischpultseitig. Ein Schirm muß zur Funktion nur einseitig angeschlossen sein, beidseitig ist eigentlich doppelt gemoppelt, und führt zuweilen zu Schirm-Strömen, die bei ungünstiger Masseführung in den Geräten erst zu Störungen führen.

    Ein Übertrager ist jedenfalls erst dann sinnvoll, wenn andere Probleme ausgeschlossen sind. Man kann sein System schnell mit Übertragern überfrachten.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • ilive mit Laptop Problem Zuspieler Talkback AFL/PFL?

    • bernd häusler
    • 15. Dezember 2011 um 00:35

    Moin,

    ich lege ein weiteres CAT-Kabel, da sind 4 Paare drin. Muß man sich nur entscheiden, ob der Kopfhörer, oder die Zuspielung stereo sein soll.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Doppel 18" welcher Lautsprecher

    • bernd häusler
    • 29. November 2011 um 04:02

    Moin,

    laut B&C hat der TBX die gleiche Schwingeinheit wie der NW, und den kenne ich als grundsolides Chassis, halt mit sehr DC-sicherer Auslegung, der Versuch der Hubüberschreitung bleibt hörbar in der Spider hängen, gerade das macht den so stabil. Würde ich jederzeit wieder verbauen.

    Jetzt gibt es aber neu den Eighteensound 18LW2400, den würde ich im direkten Vergleich testen, bevor ich alle Kisten mit dem TBX fülle. Der macht etwas mehr Hub, was sich lohnen kann. Wenn der technisch tatsächlich ein kleiner Bruder der NLWs ist, dann wäre der dem TBX überlegen.

    Warum Hubargumente? @u_a
    Nun, der Klang unter Belastung wird sehr durch die Auslegung der Aufhängungsfeder und der "Reichweite" des Antriebs beeinflusst, weit mehr als von den anderen Parametern, die nur bei kleinem Pegel den Klang bestimmen. Und PA bedeutet in der Regel... ...(zu) große Endstufen...

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • bernd häusler
    • 23. November 2011 um 02:27

    Moin,

    wenn man Profirollen dranmacht ändert sich kaum was am Tuning ;) aber klar, Abstand ist nötig. Wenn man keine ultratiefen Buchsenschalen einbaut muß man schon das Kabel quälen, damit da was Wesentliches verrutscht. Bei meiner Konstruktion ist das Rohr an der Seite, in der Praxis war aber immer hinten Platz ;) ...sind ja Rollen dran :(

    Laufzeit, nun, es sind 30Hz ...und es ist ein Resonator - eh viel zu spät, da macht ein Meter nichts schlimmer.

    Ja, das ist sicher ein ungewohnter Vorschlag, und der Laien-Hirnblockade der Schall ginge nach hinten (oder zur Seite) war ich lange erlegen. 30Hz sind unvermeidbar ringsum gleich, nur der Krach(*) geht nach hinten. Das sind nur 15% meiner Argumentation für hinten mittig.

    (*)die Portfläche ist eher knapp, da kann man Windgeräusche, zumindest in der Leistungsklasse der heutigen Langhuber, nicht ganz ausschließen.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • bernd häusler
    • 23. November 2011 um 00:41

    Moin,

    Zitat von &quot;test&quot;

    mal wieder mein Müll:
    wenn es ein 18er sein soll, dann sollte die trennfrequenz nicht über 80hz liegen. als faustformel hat sich im bass Bereich folgendes bewährt:
    wenn ein bass 40hz machen soll, dann sollte er bei 70-80 auslaufen. also Frequenz Verdoppelung. das kann man auch an den meisten pa's sehen. die meisten haben einen tiefbass und dann einen low mid.
    ein 18er kann 120hz, aber nicht mehr so richtig. ein 15er macht so 60-120hz.

    ende meines Mülls :D


    Müll, nee, ganz bestimmt nicht. Es ist völlig richtig, daß heutige BR-Auslegungen zuweilen bereits bei 100Hz stark färben. Das liegt aber nicht an der 18er Größe, und nichtmal überhaupt an den Chassis. Das liegt vor allem an den immer kleiner werdenden Gehäusen, und den damit immer längeren Ports. UND immer tiefer sollen sie ja auch spielen, was diese Probleme noch vergrößert. Daß es eben nicht an den Chassis liegt höre und messe ich an meinen CB18(S), bis zu einer 200 Hz Trennung spielt der völlig problemlos, trotz, ähm, massiver Pappe und mächtiger Alu/Kupferspule.

    Er braucht "nur" Bässe, die knapp über 2 Oktaven spielen: 30-60-120~140. Wenn man wegen der Resonatoren eine eingeschränkte Bandbreite hat, und deswegen 4 Wege braucht, zwei davon allein schon im Bass - dann, ja dann, ist meine Lösung mit CB18S endgültig auch die Wirtschaftlichste. 2 Wege um von 30Hz bis 140Hz zu kommen, das ist ein dummer Witz. Warum habe ich wohl CB? Das ist die nunmal die zeitgemäße Lösung für 3-Wege-PAs... mit Bässen die nur bis 80Hz kommen gehen 3 Wege überhaupt nicht. Mit Deiner Argumentation wäre er sogar gezwungen sich CB18S zu bauen. Den Zwang sehe ich aber in seinem Sinne nicht.

    Also werden hier zeitgemäße UND wirtschaftliche BRs vorgeschlagen, mit denen Josef was anfangen kann. Wenn das nicht geht beginne ich nur wieder über BR zu lästern... ;)

    Also: 60er Würfel, hinten mittig (das meine ich ernst, wer auf die Gründe nicht kommt... ;-)) das Bassreflexrohr mit 150mm Durchmesser und 20cm Länge, macht etwa 30Hz Tuning, und da einen 18LW2400 rein. Ich habe das sehr ähnlich mit 18NW100 gebaut... spielt nicht so gut wie CB18S, deutlich besser als viele BR-Bummsen aber allemal (die Vorschläge sind alle Mist).


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • bernd häusler
    • 22. November 2011 um 16:20

    Moin,

    das mit den 100Hz beim X1 ist insoweit ein Denkfehler, als daß die komplette Wiedergabe über 2 Resonatoren erfolgt. Der Resonator der kleineren Kammer ist deutlich unter 100Hz abgestimmt - und es ist ein Resonator. Für die Integration bedeutet das Schwierigkeiten, denn der Bassbereich wird in 4 Bereiche zerrissen: 2 Resonatoren des X1, die Reflexöffnung der Tops, und die Membran der Tops. Es müssten also 4 Groupdelays und nochmal 2 der Weiche zusammenspielen, das, ähm, kurz: geht nicht gut. Subjektiv wird sich ein verwaschener unpräziser Eindruck im unteren Frequenzbereich einstellen.

    Das extreme Gegenbeispiel, den Einsatz von CB18(S) werde ich Dir hier nicht näherbringen können. Also empfehle ich Dir bei BR zu bleiben. Die klassische Eckportkiste trifft das von Dir gesuchte "Gewöhnliche" und "Integrierbare" ganz gut. Damit der Frequenzbereich wie von Dir gewünscht recht tief runterreicht solltest Du tatsächlich eher tief (unter 35Hz) abstimmen. Doch dabei ergibt sich ein Problem - der angedachte 18P300ND ist recht kurzhubig ausgelegt. Je tiefer Du abstimmst, desto mehr Hub muß das Chassis oberhalb der Tuningfrequenz machen. Deswegen rate ich Dir etwas längerhubige Chassis zu wählen. Das könnte der B&C 18NW100 sein, selbst der ist schon deutlich längerhubig und zudem recht DC-sicher ausgelegt. Den habe ich schonmal mit 30Hz-Tuning verbaut, allerdings Rohrport - ganz nett, habe gerade letzte Woche wieder damit gearbeitet. Noch mehr Hub wäre in Anbetracht der von Dir angedachten Endstufe allerdings sinnvoll, deswegen habe ich den Eighteensound 18LW2400 genannt, zwar Ferrit, aber nicht wirklich schwer. Vielleicht passt der auch ins Budget. Wäre jedenfalls meine Wahl für modern ausgelegte, budgetorientierte Eckport BRs mit 35Hz Tuning. Die angedachte Endstufe ist zwar mörderschwer, passt aber gut zu den 4 Stück. Für den kurzhubigen 18P300ND erscheint sie mir aber übertrieben ;-). Die Endstufe solltest Du vielleicht getrennt von Controller und Topteilendstufe eincasen, sonst wird das Amprack schwerer als ne Bassbox.

    Nochwas zu BR, nicht zu sehr mit dem Volumen geizen, eher die Ports kürzer machen, dann lässt sich höher trennen. Bei etwa 140Hz kannst Du Membran zu Membran trennen, ohne über Resonatoren nachzudenken, das klappt recht sicher. Und - ne lineare Simu ist nicht immer der beste Ansatz.

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Flugbügel Selbstbau Dimensionierung

    • bernd häusler
    • 20. November 2011 um 05:32

    Moin,

    Allein die überaus laienhafte Fragestellung...

    Viele Grüße,

    Bernd

  • Doppel 18" welcher Lautsprecher

    • bernd häusler
    • 11. November 2011 um 00:58

    Moin,

    60*60*100 für 2 18"er, das ist ja eher kompakt. Die Verdopplung der Hubfähigkeit der Chassis ermöglicht 4-mal soviel Schalleistung, das sollte in die Kostenrechnung mit rein. Nimmt man z.B. den B&C 18NW100/18TBX100 als theoretische Vergleichsbasis (das könnten jetzt auch viele andere in der Hubklasse sein), so bekommt man mit 18NLW9600, oder auch dem 9000 die vierfache Leistung raus. - Wenn man will und nicht nach Kistenzahl vermarktet.

    120Hz sind nie ein Chassisproblem, der Mißklang setzt sich aus Portnoise, Hubgrenze, Port- und Gehäuseresonanzen zusammen. Auch wenn man nun denkt ein 18NLW9600 könnte keine 120Hz, nun, in CB macht der problemlos über 200Hz. Da muß der BR-Bastler eben die Hausaufgaben machen.

    Ich würde mir für das Projekt den "Nachfolger" des 18LW1400, den 2400 anschauen, mehr Hub, mehr BL, weniger Gewicht, und Ferrit. Man darf davon ausgehen, daß dieses Ferritchassis die Gene der Neodymentwicklungen in sich trägt, und mehr ist als eine aus Neodym-Not aufgewärmte olle Kamelle. Für die Daten muß das eine neuentwickelte Magnetanordnung sein. Außerdem rechne ich damit, daß die Schwächen des 1400er behoben sind.

    Ansonsten 18TBX100, weil der stabil ist - der war/ist sowas wie der Vorläufer aller DC-stabilen Chassis.

    Als ziemlich leidensfähig gilt auch der 18PS76, den es angeblich noch gibt, wenns denn bugetmäßig sonst zu eng wird. Die von Dir genannte Abstimmung ist recht hoch, das geht gerade noch so mit dem. Wenn der obenrum lauter als die Anderen ist, senkt man eben dort ab.

    Was heißt für Dich keinen Infra brauchen? Möchtest Du womöglich ohne Lowcut auskommen?? Dann mußt Du aber mit höchstens 30Hz abstimmen, heutzutage.

    Wie oft habe ich jetzt "DC" und "Stabilität" erwähnt? Ich rate darauf zu achten, die Signaleigenschaften der Musik haben sich in den letzten paar Jahren sehr geändert.

    Viele Grüße,

    Bernd


    PS Eierlegende Wollmilchsäue gibts nur als CB ;) Der CB18(S) kann Infra, Kickfill - und auch Beides zusammen. Wenn man den dann 3-mal häufiger vermieten kann?

  • Bauvorschläge für Bandpass Hornhybriden

    • bernd häusler
    • 7. November 2011 um 17:29

    Moin,

    Zitat von &quot;josef strom&quot;

    SPL 100/1 ist definitv besser wie jobstis Holz

    Unsinn ;-), Jobsti macht nur seriösere Angaben, damit er hier im Forum nicht auf die Mütze bekommt.

    Langsam hast Du alle Möglichkeiten in der Auswahl.

    Nur weil eine Box schräge Bretter hat ist das noch kein Hybrid, z.B. der B1801 ist eine BR. Dort ist das schräge Brett hauptsächlich sinnvoll, damit ein vollflächiges Gitter mit Schaum die schwingende Luft im Port nicht behindert. Aber einen Bassreflexport kann man auch freilassen und nur das Chassis vergittern.

    Was ist denn universell? Im Sinne von weitverbreitet und gewöhnlich ist das nur BR, im Sinne von neutraler, musikalisch universeller Wiedergabe (ohne Begünstigung einzelner Frequenzen) ist nur eine CB wirklich universell einsetzbar. Und einen wirklich hohen Wirkungsgrad haben nur gestackte Hörner, minimal 4 halbierte HB1505D1 zum Beispiel, aber nur wenn alle 4 tatsächlich zusammen (mono) gestackt sind ;-). Hier gibts ein ganzes Thema dazu: http://www.2sound.de/musiker-forum/…orn-t12228.html. Ja, ich würde da 15NW100 reinbauen, weil das ein stabiles Chassis ist, oder Eighteensound 15LW2400. Mit klassischeren Hornchassis muß man mit heutiger Konservenmukke zu arg aufpassen.

    Das ist nämlich der Punkt, ohne das Geld für wirklich gut gebaute Chassis, die sehr über den Klang und die Haltbarkeit entscheiden, würde ich erst garnicht anfangen zu bauen. Und eine gute Endstufe(n), und eine gute Aktivweiche brauchst Du auch, von zuverlässiger Verkabelung und fachgerechtem (beherrschtem) Betrieb ganz abgesehen.

    Zwischenfrage: ART500, oder ART 500A?

    50kg sind nicht 50kg, und alleine über Treppen tragen geht nur bis 35kg (incl. Gitter, Rollen...!), also bleibt eigentlich nur 15"BR. Günstige Griffe und 2 Personen vorrausgesetzt gehen auch 70kg noch ganz gut. Das wäre dann z.B. ein voll ausgestatteter ESW1018, in die gerade jemand 18NLW9000 gebaut hat und begeistert ist. http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=83879&start=0&hilit=18nlw9000
    Das ist auch mein Tipp: Baue zwei ESW1018, investiere in zwei 18NLW9000, mache jeweils 2 Hochständerbuchsen für Deine 4 Tops rein, so hast Du 2 handliche Stacks, kannst die inneren 2 Tops zum DJ drehen - und die Party läuft.

    Wenn Du auf guten Klang rauswillst brauchst Du schonmal andere Tops ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • bernd häusler
    • 27. Oktober 2011 um 14:33

    Moin,

    @ mattias bost: naja, die USAmerikaner verwenden GFK-Federn nicht nur bei Supersport-PKW. Wieauchimmer, das Problem ist lösbar, wenn man an Ventilfedern bei Verbrennungsmotoren denkt...

    In Krackys Betriebsanordnung (ca. 1000W RMS) müsste er den Crestfaktor auf 6 dB drücken, um auf 500 Watt zu kommen. Die übelsten Musiktitel liegen immer noch bei 9dB. Da gehört also schon labormäßiger Vorsatz dazu, unter Inkaufnahme erheblicher Hubüberschreitung, und der Überlegung, daß die Schwingspule thermische 500W niemals umsetzen kann. Das Wort "Kinderspiel", finde ich, passt nicht.

    Die Erstserienchassis wurden Musikprogramm ausgesetzt, das noch über 20dB Crestfaktor hatte, die Näherung an 9 dB geschah erst innerhalb der letzten 10 Jahre (Bob Katz zum Loudnesswar).

    Wenn die Basis für die Feststellung, daß die inneren Chassis immer weiter verschoben sind, groß genug wäre, dann sollten die Chassisentwickler tatsächlich über temperaturstabilere Spider nachdenken.


    @ Kracky: Die Schwäche hat nicht die Endstufe, sondern das bei Endstufenmessungen verwendete Modell. Ein Wirkwiderstand nähert einen Lautsprecher allenfalls dann an, wenn der sich symmetrisch innerhalb seines Spule-Platte-Hubs bewegt. Und selbst dann hat der fließende Strom kaum Sinusform, ganz abgesehen von der immer verschobenen Phasenlage. Wenn dann der Antrieb einseitig auswandert gibts Stromspitzen, die weit über den bei Sinusform zu erwarteten Spitzenströmen liegen. Bewegt man sich dann im Betrieb nahe der Minimalimpedanz...

    Solange man wie vorgeschlagen Sinus-Frequenzen misst, die zudem in der Nähe der Netzfrequenz liegen, reicht ein gewöhnliches Multimeter. Besonders Pingelige messen eben mit 50Hz ein, aber auch bei 30 oder 100Hz sinds nur wenige Prozent Fehler. Mit Musik wärs auch mit "True-RMS" falsch, soweit ich weiß messen übliche True-RMS- Spannungsmeser auch nur stetig wiederkehrende Kurvenformen genau.


    Viele Grüße,

    Bernd

  • Frage an die Profi's - Compound Anordnung

    • bernd häusler
    • 27. Oktober 2011 um 05:27

    Moin,

    Kracky: also 2250W in die 4ohm eines E920HL. Bis zu 95V RMS, hmmm... und was davon lässt der Controller zu? ...und im 2ohm Betrieb hat man schon den Eindruck des Kontrollverlusts, sprich DC-Collapse? Dann kann ich sicher sagen, daß die Chassis sehr weit vor 95V auswandern, auch wenn die Endstufe an 4ohm dann noch durchzieht. DC-Displacement erzeugt extreme Stromspitzen für die Endstufe, je niedriger die angeschlossene Nennimpedanz, desto allergischer reagiert die Endstufe darauf. Daß die Endstufe bei 4ohm Nennlast nicht allergisch reagiert beweist jedoch nicht, daß die Chassis nicht auswandern.

    So als Wink mit dem Zaunpfahl... ich hatte mal Hörner, mit EVX180A bestückt. Da genügten 300 Watt, um 50mm X-Dammage zu überwinden - die Chassis waren kartonfrisch.

    @ Mattias: Wenn da relevante Schmelzwärme verantwortlich ist, dann hat der Nutzer dauerhaft jegliche Beherrschung verloren. Damit dort mehr als 40°C sind muß man konsequent und lange knüppeln. Das geht mit Frequenzgemischen (Musik) niemals ohne massive Hubüberschreitung, und dann ist auch massiv DC dabei. Die Pampe zwischen den Spidern ist Silicon, völlig unverdächtig ein Thermoplast zu sein, oder "fließen" zu können. Und die Spiderimprägnierung wird in einem "Waffeleisen" eingebrannt. Sieht bei B&C genauso aus. Wäre natürlich ein Skandal, wenn gleich 2 Entwickler übersehen hätten, daß diese Spiderbauart bei 40°C fließen kann. Ich begreife ohnehin nicht, warum es keine Stahlspidern gibt. Auch wenn man keine Ahnung von Stahl-Federn hat kann man doch heutzutage FEM befragen, und reverse von KFZ-Federn... Da hat der Chassisbau echt ne Blockade. Bei Basshakern wird die Feder aus Epoxid-GFK Platinenmaterial geschnitten...


    @all: Falls ich es nicht schon oft genug geschrieben habe: DC-Displacement kann man mit Haushaltsmitteln erforschen. Dazu bastelt man sich Bursts von einer Sekunde im 1 Hz Raster, misst das mit dem Multimeter am Endstufenausgang ein und öffnet die Augen.


    Viele Grüße,

    Bernd

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