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Beiträge von bernd häusler

  • 15er von paudio für Hörner (od. andere alternativen)

    • bernd häusler
    • 26. August 2008 um 20:22

    Moin,

    Natürlich lohnt auch eine Anfrage bei Eighteensound ;)

    doch wen frage ich zu P-Audio?

    Gruß

  • 15er von paudio für Hörner (od. andere alternativen)

    • bernd häusler
    • 26. August 2008 um 03:56

    Moin,

    da kannst Du alles reinbauen, was auch für das HD15 empfohlen wird ;-). Da jedoch die reißende Sicke zum großen Teil durch DC-Displacement bedingte Nullagenprobleme verursacht wird rate ich dringend zur Verwendung von Chassis mit Notbremse, also Dual- Spider. Die verbessert zwar nicht den Klang, verlängert jedoch die Standzeit.

    Könnte ja sein, daß Du eine gute P-Audio-Connection hast, aber...

    Wenn Du tatsächlich 16 Stück kaufst könntest Du in Erwägung ziehen direkt beim deutschen B&C-Vertrieb 15PS76 zu bestellen ;)

    Ich habe 2 2445J abzugeben => PN

    Grüße, Bernd

  • Limiting für BMS 4550

    • bernd häusler
    • 18. August 2008 um 21:43

    Moin,

    Zitat von "bassking67"

    ...ob sie weinger konservativ betrieben immer noch so zuverlässig...

    Zitat von "Bernd Häusler"


    ...übertrieben fortschrittsgläubig...

    Du hast schließlich über 23 Jahre keinen Treiber abgeschossen, weißt also was Du tust, bleib`dabei! Überlege, was eine eventuelle Steigerung der Klebstoffgrenztemperatur von 200 auf 300°C bringt - und was nicht! Wenn Du nun glaubst Du könntest die Physik, und gleichzeitig die Irren unserer Zeit überlisten, mit einer von mir geposteten Limitereinstellung... .
    Wenn Du Dich zu den Irren begeben willst - ohne mich.

    ...10VA...
    ...mit ein bisschen Gnadenfrist...

    Und lass' Dein "nichts für Ungut" stecken ;)

    Grüße, Bernd

  • Limiting für BMS 4550

    • bernd häusler
    • 17. August 2008 um 05:19

    Moin,

    Zitat von "bassking67"

    Endstufe ist eine PSE SM700, also 210 W pro Kanal an 8Ohm. Kann man die Endstufe voll ausfahren ...?

    Zitat von "bassking67"

    Und ich will auch nicht unbedingt den Pegel absenken, denn der BMS muss mit 2 Stck. EVM 12L mithalten, die zwar nicht gerade das neueste aber nicht so richtig leise sind.

    Zitat von "bassking67"

    ... ich hab in inzwischen 23 Jahren noch nie einen Treiber, der direkt an einer Endstufe hing, abgeschossen (wohlgemerkt immer passend limitiert, wobei wir wieder bei der Ausgangsfage wären) :wink:

    ah, jetzt ja, eine Insel :D

    Dann ermittle doch einfach die Schwingspulenoberfläche des Treibertyps, der Dich 23 Jahre überlebt hat, die Übertragung des Limitersetups auf den 4550 ist dann mit einem Kreuzschlitz und Dreisatz leicht möglich.

    Da Du erwägst zwei 12L auf einen 4550 am Minihörndl bei 1,6k loszulassen halte ich Dich ehrlich geschrieben für übertrieben fortschrittsgläubig (Power capacity (AES): 80 Watt - AES :lol: , demnächst 1000 Watt PMPO :lol: :lol:), oder Du bist ein recht gemütlicher Typ, der auch ohne Airbag, ABS, ESP... lebend an den Strand kommt - und keinen Limiter braucht.

    Aber sicher bin ich nicht ;)

    Zitat von "fks"

    Hinweis: der sogenannte Dämfungsfaktor ist ausschließlich relevant bei Tieftönern !

    Das ist jedenfalls falsch, wer so schlecht hört nutzt besser einen billigen 2", das ist viel lauter und viel sicherer.

    Was keinesfalls bedeutet, daß die Kombi aus PTC (mit Parallelwiderstand sonst überlebt der nicht, und die Endstufe womöglich auch nicht) und die bipolare Überspannungsschutzdiode mit Reihenwiderstand (zur Vermeidung eines Kurzschlusses, den die Endstufe gefolgt von abgeschalteter Last womöglich auch nicht überlebt) nicht sicher, und vielleicht sogar klanglich erträglich ist. (den Satz muß man öfter lesen, sorry) Auch die Dimensionierungen sind schlüssig. Doch die Kondensator- Schaltung, finde ich, ist wenig sinnvoll, denn gerade im unteren Frequenzbereich, in dem die Membrane gut über die Spule gedämpft wird (da noch keine Partialschwingungen, ABER Hornresonanzen) läuft ohne Dämpfung, im oberen Bereich, wo die Membrane entkoppelt (partial schwingt) wird gut gedämpft, aber nur die Schwingspule, nicht die Membrane, die macht was sie will. Ich fand den Klang des 4552 wenig prickelnd, mit lediglich 6 Ohm Vorwiderstand ansonsten direkt am Amp. Gegen einen recht großen Kondensator zur Abkopplung von DC-Resten mancher Endstufen (jaa!) spricht nichts, wobei gute Endstufen nie ploppen, und schon garnie im Betrieb DC-Reste ausgeben. Und wenn eine sterbende Endstufe gegen die Rail knallt... Der BMS hat keinen Phaseplug und keinen Blechdeckel, bekommt also keine Dellen im Blech, den Rest erledigen PTC und Diode.

    Doch die Ausgangsfrage war nach dem Controller - Limiter. Die Antwort steckt in den Dimensionierungen von fks ;)

    Grüße, Bernd :lol:

  • Doppel 18" Bass in der Mitte teilen in 2 Single 18&quot

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2008 um 02:11

    Moin,

    der Klang ändert sich erst dann erheblich, wenn man die Hälfte alleinstehend betreibt ;)

    Gruß

  • Kompetente Meinung von Profis gesucht zu Sub-Konstrukt

    • bernd häusler
    • 19. Juni 2008 um 07:59

    Moin,

    Zitat von "stiflersmom77"

    ach hab mir doch auch noch glatt vergessen in die finger zu sägen. :wink:

    :lol:

    Ich würde das mal nicht am Kappa 15LF festmachen, aber solche, in Richtung Backloader tendierende Bassreflex neigen zu recht grober Wiedergabe. Lautheitseindruck vor Musikalität. Da ändert ein technisch aufwendigeres Chassis nichts, wobei eine Doppelspider die DC-Displacement-bedingte kurze Standzeit erhöht.

    In Anbetracht des einfach zu bauenden Gehäuses und des preiswerten Chassis halte ich sowas für in sich schlüssig, aber wirklich ernstnehmen im Sinne hochwertiger Schallwiedergabe kann ich sowas nicht. Für wenig mehr Geld lassen sich 18"er mit Doppelspider und 6,5 mm Spule/Platte-Hub erwerben, die in ähnlichen BR Bauvolumen zumindest wirtschaftlicher arbeiten.

    Gruß

  • Kompetente Meinung von Profis gesucht zu Sub-Konstrukt

    • bernd häusler
    • 18. Juni 2008 um 03:12

    geil, ein mini ESW :wink:

  • Kappa 15LF ARLS oder BR?

    • bernd häusler
    • 29. Mai 2008 um 21:23

    Moin,

    merkt ja wieder mal Keiner, aber auch hier ist ein Lowcut nicht die Lösung, und ein fehlender Lowcut nicht die Ursache für das überforderte Chassis. Vielmehr ist es das DC-Displacement, dessen Folgen durch den Ampbetrieb in der Nähe des Clipping verschlimmert werden.

    =>Voice Coil DC displacement followed collapse

    Lösung: Musiktitel die DC-Displacement auslösen nur sehr leise spielen und den Amp höchstens bis zur halben Leistung aussteuern, damit Reserven für DC-Displacement-bedingte Stromspitzen bleiben.

    Auch wenn ein passender Lowcut bei ventilierten Boxen unverzichtbar ist - dieses Problem löst er nicht.

    Gruß

  • Messung SK Bastelhorn

    • bernd häusler
    • 28. Mai 2008 um 13:51

    Moin,

    und? neue Erkenntnisse zum realen Hub des Chassis im Bastelhorn? Auf welche Spannung sollte der Limiter eingestellt werden, damit das Chassis innerhalb des "grünen Bereichs" bleibt?

    Gruß

  • Messung SK Bastelhorn

    • bernd häusler
    • 27. Mai 2008 um 21:46

    Moin,

    Zitat von "Jonnytrance"

    Aber Hub nimmt durch erwärmung zu.

    auch wenn das durchaus anerkannte Forenmitglieder aus falsch bedienten Simulationsprogrammen ableiten, der Hub nimmt durch Erwärmung immer ab.

    Zitat von "Jonnytrance"

    Also würde ein 35-40Hz Lowcut doch ein Sinn haben und Ampentlastung kommt auch dazu.

    Geringe Rückstände subsonischer Frequenzen treiben nur Chassis in "ventilierten" Konstruktionen in den Defekt. Liegt der Limiter im Controller nach dem Lowcut nützt lowcutten ohnehin nichts.

    Zitat von "Jonnytrance"

    Nicht steil, ein BW12 ist ja optimal für solche Sachen. Verzögerung dann um höchstens 15ms. Das hört man doch gar nicht.

    Du nicht?

    Gruß

  • Messung SK Bastelhorn

    • bernd häusler
    • 26. Mai 2008 um 22:01

    Moin,

    Zitat von "Jonnytrance"

    Man bedenke noch, dass Frequenzen unter 50Hz im Musiksignal nur selten bei 0dB spielen. Ein Lowcut 35-40Hz BW12 würde schon ausreichend um Auslenkung im Griff zu bekommen.

    Hörner dieses Typs zeigen auch in realistischen Stacks noch eine Hubspitze bei der Viertelwellenreso. Darunter begrenzt im Allgemeinen die Rückkammer den Hub auf geringere Werte. Für die Betriebsauslegung ist diese Hubspitze zu beachten, ein Lowcut zur Begrenzung läge viel zu hoch, um akzeptabel tiefer Wiedergabe nicht im Weg zu sein. Einen Lowcut bei Hörnern um 35/40Hz halte ich nur bei Schallplattenwiedergabe, oder dilettantisch/experimentellen Livebands für sinnvoll. Lowcuts sind nur bei Bassreflex unverzichtbar, irgendwoher muß das ewige Groupdelay ja kommen :D . (unglaublich wie spät, hörbar zu spät, das Bassignal aus steil gecutteten BRs kommt)

    Gruß

  • Messung SK Bastelhorn

    • bernd häusler
    • 26. Mai 2008 um 21:22

    Moin,

    Zitat von "Ansch"

    Plexiglass hin oder her, ich frage mich, wie der Membranhub beobachtet wurde? Mit dem bloßen Auge?
    Bei einem Auflösungsvermögen des Auges von ca. 10 Hz, ist jede Membranbewegung, die das Auge sieht Klirr!
    Wenn also Hub beobachtet werden soll, dann so, wie Hörnli es schon oft beschrieben hat: mit 'nem Laserpointer!

    ja, ein Laserpointer erhöht die Sichtbarkeit der Auslenkung exorbitant. Wobei eine Hubbeobachtung mit Musik schwierig bleibt, zum Einen übersieht man leicht den Peak, zum Anderen ist der Anteil tiefer Frequenzen stark vom Musikstück abhängig. So wichtig eine sorgfältige Überprüfung mit realer Musik auch ist (DC-Displacement!); um Vergleiche mit Simulationen anzustellen sollte man mit Sinusbursts arbeiten, und die Spannung am Endstufenausgang/Lautsprechereingang messen. Im Bassbereich ist hier auch ein Multimeter genau genug.

    @ B0B45: vorneweg, daß überhaupt mal jemand nach dem Hub schaut ist allein schon beachtlich. Die absolut komplette Forengemeinde zeigt zwar ihre schönen Simus, doch stellt keinerlei Bezug zum Hub im realen Betrieb her, ja, schaut schlicht nichtmal hin.

    Wenn: Das Chassis tatsächlich die vom Hersteller behaupteten Daten (Bl/Mms) hat (!!), die Simulation korrekt ausgeführt wurde, mit Sinusbursts gleicher Spannung (entsprechend Simulation) angetrieben wurde, dann könnte es gut sein, daß Du durch ein Sichtfenster auch den simulierten Hub als realen Hub sehen könntest. Daß eine große Zahl von Musiktiteln keine extremen Ansprüche stellt sollte Dich nicht verleiten Hubbeobachtungen auf alle Titel zu verallgemeinern. Manchmal hört man nichts ungesundes, ...und der Bass ist doch plötzlich ganz weg... kaputt.


    Gruß

  • BMS 18N850 (alt) vs. BMS 18N850v2

    • bernd häusler
    • 14. Mai 2008 um 18:28

    Moin,

    Zitat von "ttako"

    Was meinst du damit?

    Ich habe eine BMS15N850 gemessen und die TSPs sind ganz anders als im Datenblatt...
    Nur zum vergleich, gemessene werte:
    Parameter, Value, Dim
    Fs, 30.43, Hz
    Re, 4.71, ohms[dc]
    Le, 383.64, uH
    L2, 1064.59, uH
    R2, 18.11, ohms
    Qt, 0.27, -
    Qes, 0.28, -
    Qms, 4.39, -
    Mms, 154.73, grams
    Rms, 6.746085, kg/s
    Cms, 0.000177, m/N
    Vas, 173.00, liters
    Sd, 834.69, cm^2
    Bl, 22.181318, Tm
    ETA, 1.65, %
    Lp(2.83V/1m), 96.59, dB

    Datenblatt werte konnt ihr ja runterladen...
    Ah ja.. Diese Messung war nach 1 Woche einspielzeit gemacht.

    18N850V2 habe ich leider noch nicht gemessen, die reale werte wurde ich aber Wenn jemand das hat, bitte hier schreiben!

    Ich finde es immer notwendig, dass mann TSPs misst vor dem benutzung.

    Tamas

    Alles anzeigen

    ja, aber bitte halbwegs richtig. Ich zweifle die Messung des R_e von 4,71ohm entschieden an. Demnach stimmt der Rest auch nicht. Die Mms kann auch nicht stimmen.... Entweder da war kein 850/whatversionever in der Schachtel, oder...

    Gruß

  • defekte endstufentransistoren

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2008 um 19:59
    Zitat von "Schrecki7289"

    Man kann schon herausfinden, welcher Transistor defekt ist ohne ihn auszulöten.
    Die Transistoren in Endstufen sind ja (bis auf wenige Ausnahmen) nie direkt parallel geschaltet, dazwischen sind noch Widerstände zur Toleranzkompensation verbaut. Der Transistor wo der niedrigste Widerstand zu finden ist ist dann der Übeltäter.

    so isses. Die defekte (Gegentakt-) Seite findet man vorab durch Widerstandsmessung zwischen Versorgungsspannungsanschluß (Rail) und LS-Abgang. Wobei 100 EUR nicht viel sind...

    Gruß

  • BMS 18N850 (alt) vs. BMS 18N850v2

    • bernd häusler
    • 13. Mai 2008 um 19:50

    Moin,

    messt doch einfach das Chassis, welches Ihr im Karton findet... ;) ... statt hier über Papiertieger zu stammeln.

    Gruß

  • Finish - Lackierung von Lautsprecherboxen

    • bernd häusler
    • 5. Mai 2008 um 00:32

    Moin,

    in meiner Küche leistet Kiefern/Piniensperrholz behandelt mit Leinölfirniss seit Jahren gute Dienste. Gelegentlich wird leicht nachgeschliffen mit Schleifklotz naß mit Leinöl, so werden leicht aufgequollene Stellen wieder glatt und geölt. So bleibt das ganze schon seit jahren, auch um die Spüle und die Herdplatten, recht ansehnlich. Da Lautsprecher nun schwarz sein sollten denke ich als ersten Arbeitsgang an schwarze Beize, die gute Frage ist nun ob die tief genug färbt um einem leichten Überschliff standzuhalten.

    zweite Frage ist ob es später möglich ist abgenutzte Stellen glattzuschleifen, und ob die sicherlich auftretende Aufhellung beim tiefergehenden Schliff wieder vollständig schwarz gebeizt werden kann. Abschließender Arbeitsgang wäre wieder der Naßschliff mit Leinölfirnis.

    die Haptik naß mit Leinöl geschliffener Holz-Flächen ist einfach genial. Auch die Verarbeitung ist äußerst human. Lack ist mir eher unangenehm und hält die in Rissen eintretende Feuchgtigkeit so lange im Holz bis der Lack abplatzt. Die dann auftretende Farbänderung geht tief.

    Tipps für gute schwarze Beize nehme ich gerne.

    Gruß

  • Hörner und Riesen-Stacks: Strahlungswiderstand

    • bernd häusler
    • 28. April 2008 um 18:42
    Zitat von "Jobsti84"

    Kommt doch aufs Chassis an und auch auf die Konstruktion, habe mich ja nich explizit auf nen Konstrukt bezogen.
    Meinte das mehr allgemein, zudem hab ich ja "irgendwann" geschrieben 8)


    Joa, das meinte ich. Oder der Antrieb ist stark genug, aber die Pappe machts nicht mit.

    MfG

    Moin,

    Jobsti, jetzt lass mal das BlaBla, ein Lautsprecher, der in einem großen Stack einem hohen Strahlungswiderstand ausgesetzt ist zeigt eine ausgezeichnete und nicht zu übertreffende Impulswiedergabe, gerade bei völliger Überanpassung. Der Kinderbegriff "wabbelig" ist darauf keinesfalls anwendbar, denn mit dem eigenwilligen Verhalten eines Wackelpuddings, der nie dem Teller folgt sondern darauf herumschwingt hat das Verhalten eines Lautsprechers im Stack nun wirklich garnichts zu tun.

    Selbstverständlich wäre Überanpassung (Dein Zitat von Link) unwirtschaftlich, doch eine Überanpassung ist selbst mit großen Hornstacks zumindest am unteren Übertragungsende in der Praxis lediglich bei selten riesigen OpenAir Stacks überhaupt vorstellbar. Ein Problem sind natürlich inkompetente Systemingenieure, die bei Abweichung von der Auslegungs- Stackgröße musikalisch unbrauchbare/keine Korrekturen vornehmen. Pappen gehen in Stacks kaputt, weil die erreichbare Hubminderung nicht gleichzeitig das DC-Displacement reduziert. Wer Leistung "nachschiebt" treibt die Spule endgültig aus dem Spalt, und zerstört die Pappe durch die hohen Kräfte, die am Elastizitätsende der Aufhängung entstehen, oder gar wegen Simulationsgläubigkeit nicht erwartetem Polplattenaufschlag.


    Daß Du, der Chassis mit dreist erlogenen Antriebsdaten öffentlich promotet und sogar Lautsprecher ohne jede Angabe zu den Antriebsparametern einsetzt, überhaupt hier zum Thema schreibst... . :roll:

    Gruß


    PS @svenr und Link: Der Begriff "Luftlast" hat sich für all jene Kräfte eingebürgert, welche von der vor der Membrane befindlichen Luft auf die Membrane angekoppelt werden. Diese setzen sich aus der Luftmasse und der Strahlungsimpedanz zusammen. Hinzuzählen müsste man noch die Kräfte aus der Luftfeder hinter der Membrane, oder bei Konstruktionen die auch hinter der Membrane Schall entnehmen...
    Die Belastungen der Membrane werden jedoch von deren Masse dominiert (Massenbeschleunigung). Jedenfalls solange der Strahlungswiderstand vernachlässigbar bleibt, und das ist zumeist der Fall. Wenn man den Strahlungswiderstand mittels Horn transformiert und/oder durch Stacking erhöht verringert man gleichzeitig den Hub, und daraus folgend die Kräfte für die Massenbeschleunigung. Flapsig könnte man sagen, die Kraft an der Verklebung von Membrane und Konus bleibt immer gleich, egal was sich vor oder hinter der Membrane abspielt. Je besser die Anpassung an die Schallabstrahlung, desto mehr Schalleistung entsteht aus der elektrisch zugeführten Leistung. Diese Erhöhung der Schalleistung ist gar erst durch Verringerung der zur Massebeschleunigung erforderlichen Leistung möglich. Lediglich die Belastbarkeit erhöht sich nicht durch bessere Anpassung, da das DC-Displacement betragsmässig der zugeführten Leistung folgt. Über die Ausnahme darf ich hier nicht...

  • Treiber für 2x15er Horn

    • bernd häusler
    • 23. April 2008 um 22:54

    Moin,

    also gut 40 Liter je 15" Chassis, das ist "normal", wenn die Mms gering ist wie beim EV.. Je Chassis 200 Watt Ampleistung, da wird Overamping eher mit keinem Chassis eintreten, doch Vorsicht, clippen darfs dennoch nicht. Um 70 Gramm Mms würde ich sagen, Kurzhuber.

    Gruß

  • Hörner und Riesen-Stacks: Strahlungswiderstand

    • bernd häusler
    • 19. April 2008 um 19:30

    Moin,

    Zitat von "svenr"

    "Den wir weder benennen, noch nur an ihn denken duerfen"


    karl-alfred_roemer: Tut mir sehr leid, mit Deinem Thema bist Du bist im falschen Forum. "svenr" gibt gute Hinweise zur Recherche, falls Dir Soundkliniks/Manfreds erlaubter, jedoch themenferner Nulldurchgang nicht ausreicht. Jede meiner möglichen Antworten auf Dein Eingangsposting endet hier unweigerlich mit meiner Sperrung.


    Gruß


    PS

    Zitat von "Jobsti84"

    ...irgendwann sind entweder die Antriebe dazu zu schwach (dann klinngts wabbelig)...

    wabbelig? Hast Du jemals ein großes Hornstack erlebt ? "Groß" meint hier wirklich groß, also über 12 15"er auf mindestens 9m² Hornmund, damit man überhaupt in die Nähe "zu schwacher" Antriebe kommen könnte? Ahnungsloser ;) .

  • Ultralanghuber

    • bernd häusler
    • 14. April 2008 um 19:33

    Moin,

    Zitat von "SRAM"

    bernd häusler:
    Stromverdrängung quer zum Leiter hat mit den Verhältnissen an einer Schwingspule nichts zu tun (oh, ich schränke mich ein: bei mehrlagigen wie bei manchen car-hifi-Bässen vieleicht doch :wink: )

    mir schon klar, daß weder die Bezeichnung der Schwingspule als Reihenschwingkreis, noch der Begriff Stromverdrängung voll trifft. Allein der Begriff Stromverdrängung wird schon für zwei Effekte der E-Technik genutzt : Skin-Effekt im Hochfrequenzbereich, und eben die asymmetrische Stromverdrängung in einem Generator-Leiterstab.

    Also: Eine Schwingspule ist eine Reihenschaltung aus: dem Anteil im Kurzschlußring, dem Anteil in geblechtem/geschlitztem Kühlkörper, dem Anteil in freier Luft, dem Anteil im Streufeld des Spaltes, dem Anteil im Spalt... ... und alles stetig veränderlich. Der größte Strom fließt im Spulenteil in einem Kurzschlußring ;)

    Zur Kühlwirkung "naher" Metallteile empfehle ich folgenden Versuch: Bringe einen Topf mit Wasser mittels dünner Abstandhalter in etwas Abstand zu einer Herdplatte, und Du wirst sehen, daß die Platte genauso hellrot glüht als wäre da kein Topf. Die gute Wärmeübertragung tritt erst durch atomare Kopplung ein, alles andere ist Strahlung und interessiert sich ausschließlich für die Strahlung des "Gegenübers" egal wie weit weg. Klar ist der Topfboden mit Leitungswasser, etwa 10°C, zunächst ein kälterer Strahler als die Oberfläche der Küche, aber sobald das Wasser durch Konvektion doch etwas warm geworden ist bleibt sich das gleich.

    Gruß

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