Zitat von "madmax"Zuviel Bass ???
Ohne Infos natürlich pure Spekulation. Aber ich tippe eher auf zu wenig Spax.
Zitat von "madmax"Zuviel Bass ???
Ohne Infos natürlich pure Spekulation. Aber ich tippe eher auf zu wenig Spax.
Zitat von "klauston"...auf einmal der Blockwart...
Zitat von "Tobias Zw."Thema "Sachkundiger Besucher auf einer Fremdveranstaltung"
Irgendwie finde ich da keine Bezüge zu den Texten weiter oben.
But anyway. Das Thema Blitzschutz war mir in der hier diskutierten Ausprägung fremd, bislang hab ich mich unter etwas Käfigartigem aus Metall immer sicher gefühlt. neu ist mir, dass der Boden mit zu bedenken ist, und die Erdung anders betrachtet werden muss.
Wie man mit dem Thema "Verantwortlichkeit" umgeht muss jeder mit sich ausmachen und seinem Umfeld anpassen. Ohne "Blockwart"-Sprache anzuwenden hat es viele Veranstaltungen in meinem Umfeld verbessert, wenn ich "nicht einfach den Kopf unten gehalten" hab, weil die Veranstalter neben Blitzschutz auch Probleme Gastro, Wechselgeld, Toilettenhäuschen, Entsorgung und sonstiges bedenken müssen.
Zitat von "wora"
ganz genau DESHALB habe ich diesen thread gestartet
WORD - Ab jetzt gehört die Beobachtung der Unwetterwarnung auch für mich selbst bei kleinen VAs zum Programm, selbst wenn ich nicht dafür eingeteilt bin. Und bei den Vorbesprechungen nehme ich das Thema mit rein, ebenso in den Verträgen bei der Mitwirkungspflicht der Veranstalter.
Das Thema Erdung von Bühnen/FoH/Zelte sehe ich durch diesen Thread in bezug auf Blitzschutz auch mit anderen Augen. Danke dafür!
Zitat von "Hami"Das sehe ich ähnlich. Gehen ein Hobbytontechniker, ein Elektriker, ein freiwilliger Feuerwehrmann, ein ehemaliger Rettungssani und ein angehender Baustatiker gemeinsam auf ein Konzert...
Ist der Elektriker nicht Gast, sondern als Elektriker auf dem Festival - die Voraussetzung für die bereist erwähnte Ingerenz also gegeben - so muss er auch dann vor dem offenen Draht den er sieht warnen, den nicht er gelegt hat, den er aber sieht. Einleuchtend.
Ist der Feuerwehmann kein Gast sondern bei der Brandwache in Abschnitt A, so muss er auch bei einer Gefahrensituation in B eingreifen, wenn er dort nicht eingeteilt ist, sobald er davon Kenntnis hat. Auch einleuchtend.
Übertragbar auf den Rettungssani - spätestens hier haben wir eine Fülle von Urteilen - und auch den VT.
Weder Polemik noch Unwissenheit schützen da vor Strafe, am Ende des Tages. Das zeigt die Bandbreite der Temen, in der echte und unechte Unterlassung geurteilt wird: http://dejure.org/dienste/lex/StGB/13/1.html
Bleibt noch die sog. "Garantenpflicht" nach §13 StGB.
Ist jemand für ein Thema sachkundig und gibt das zu erkennen, so dürfen alle Umstehenden davon ausgehen, dass jener sobald er Kenntnis über eine Gefahrenlage erhält auch eingreift; er handelt sonst fahrlässig. Kommen Personen zu Schaden macht sich dieser "Wissende" der [fahrlässigen] Körperverletzung durch Unterlassung schuldig... ob es ausreicht, die Sachkunde erkennen zu geben oder ob man z.B. vertragliche Pflichten zur Sachkunde übernommen hat (die sog. Ingerenz) ist zwischen Juristen immer wieder strittig.
Bezogen auf das Thema: Ist ein Meister VT vor Ort und als solcher gebucht, so muss er auch vor allen Gefahren warnen, die er aufgrund seiner Sachkunde erkennt. Tut er das nicht und kommt jemand zu Schaden, so ist trifft ihn die Schuld durch Unterlassung - und diese wird genauso gewertet, als habe er den Schaden direkt verursacht.
Die Juristen werden dann darüber streiten, ob er zur Begutachtung hätte beauftragt sein müssen - oder ob er als Wissender auch ohne Beauftragung zum "Verantwortlichen" hätte einschreiten müssen.
Die kleinen Brüllwürfel kann man für so überschaubare Anwendungen durchaus ernst nehmen. Es sollte halt kein lautes Publikum drum herum sein.
Wenn Du unsicher bist, dann solltest Du vielleicht doch ne größere Lukas in Betracht ziehen.
Hallo, schön dass Du den Grund genannt hast.
Hilft ein winzig Stück bei der Antwort - befriedigt aber die Neugierde ungemein.
Ich hege da etwas Verständnis für dein Anliegen - und diese "egoTabletts" sind in unserer Branche recht verbreitet, aus dem ein oder anderen Grund. Aber in der Tat, die Debatte führen wir besser wo anders.
ToTopic: 400$ sind die Vollversion in der PRO-Ausführung. Die kleinere Fassung kostet 199$ bzw ca 150 EUR.
Immer noch viel Geld - aber in der Tat kann die Software auch sehr viel mehr, als ne Handgurke.
LG
Jörg
Zitat von "Mechwerkandi"[...] deren IEM von der AOK geliefert wurde, [...]
Am frühen Morgen schon so lachen müssen =D
Dein Beitrag (und meine Antwort) ist zwar OT - aber köstlich ![]()
Zitat von "fred jung"-> Das war die Konsequenz aus dem Besuch der Polizeibeamten, die dies zur Auflage machten...
Nein, das hatte ich am Mittag beim Aufbau schon für den Veranstaltungsmorgen veranlasst. Die Erdnägel mögen in den letzten Jahren gehalten haben und bieten ja auch einen gewissen Schutz, über den Aufbau. Aber wenn da mal echter Wind aufkommt, wenn Künstler darunter stehen... Hui...
Wobei ich am Samstag bei Kassel wieder vor einer lediglich mit Erdnägeln verankerten Bühne stand *seufz*
Zitat von "fred jung"-> DIE würden mich brennend interessieren, da müsste dann ja auch die Erlaubnis enthalten sein, diese Konstruktion trotz Höhe > 5m ohne Prüfbuch, Ausführungsgenehmigung und Bauabnahme zu stellen... Da hätten bestimmt auch viele andere professionelle Veranstaltungsfirmen Interesse dran, vielleicht kann man die online stellen... :wink:
Hier verlasse ich das Thema auch schon wieder: Die Unterlagen müsstest Du bei den Herren der ausführenden Firma einsehen. Die Höhe um 40cm zu überschreiten war zwar so nicht vorgesehen, als tatsächlicher Mangel - aus meiner Sicht - objektiv vernachlässigbar. Deshalb hätte ich zumindest kein Faß auf gemacht. Da hab ich mich lieber auf die Flaschen im Backstage beschränkt, am betreffenden Abend ![]()
Zitat von "fred jung"
Ich wünsche mir im Interesse aller Beteiligten, daß der Vorfall dazu beiträgt, bei den Verantwortlichen einen Denkprozess in Gang zu setzen, um es beim nächsten Mal besser zu machen.
[...]
Ich stehe daher auch den Verantwortlichen bei Bedarf gerne für ein klärendes Gespräch außerhalb dieses Forums zur Verfügung.
Gut so ![]()
Zitat von "fred jung"-> Auch das wäre doch mal ein Neues Thema im Forum wert, oder?
Also hat es den Verlauf genommen, der zu befürchten war: Die Polizei(!) kam am nächsten Tag, schaute kurz, ob alles gut aussieht (immer noch ohne Kenntnis irgendwelcher fachlichen Kriterien - immer noch "woher auch") - die Ämter blieben ebenso geschlossen wie untätig. Fred, bei Dir kam auch nichts mehr an, oder?
Die Frage ist, was man tun soll, wenn man - vllt noch etwas zeitlich knapper - vor einer VA auf wirklich gefährliche Mängel stößt und - im schlimmsten Fall als Fachmann dazu vom Veranstalter befragt - auch noch in einer gewissen Garantenstellung steckt. Dann wäre ein zufällig anwesender VT schon in ner argen Zwickmühle, nicht wahr?
PS, OT: Der Verweis auf H. v. Fallersleben sollte sicher zu den folgenden Zeilen führen:
"Den Stöpsel weg ! und schenket ein !
Schenkt ein, daß unser Herz erglühe,
und wie die Blum‘ am Sonnenschein,
so an der Glut des Weins erblühe !"
Wow, meine Orthografie ist mal wieder vom Feinsten - vor dem ersten Kaffee. Sry dafür.
Hallo Fred, wir machen genug Geschäft zusammen, so dass ich mit meiner Frage nicht provozieren wollte. Wenn das so ankommt, so tut mir das leid, ich hab mich an dem Abend ja auch bewusst rausgehalten. Ich wüsste auch nicht, warum und wozu: Sich in unserer Gegend in dem Geschäft die Augen auszukratzen führt sicher nicht zu höherem Umsatz... Anyway.
Die fehlende Ballastierung hatte ich selbst am Mittag schon bemängelt. Was mir allerdings klar war - und Du nicht wissen konntest - ist, dass die Bühne noch nicht fertig war. Mitten in der Baustelle ist es natürlich klar, Fotos von Mängeln schießen zu können. Das findest Du überall und entsprechende Kommentare über Bühnenbaustellen aus Eurem hause hatten wir, wenn ich mich recht entsinne - auch schon mehr als einmal diskutiert und sind zB in tiefen Rillen im Nauheimer Schulhof verewigt.
Direkt am Morgen wurde mit 4t ballastiert, also absolut korrekt - abgesehen von der Befestigung mit Zurrgurten (Thema Formschluß), wie sie aber ja auch bei Euch üblich ist.
Die Bühne wurde nicht durch entfernen der aufgelegten Truss "tiefer gelegt", sondern durch entfernen der 50cm Zwischenstücke. Die Neigung blieb also erhalten. Wozu diese Zwsichenstücke eingebaut waren kann ich mir immer noch nicht so recht erklären, das würde mich echt interessieren.
Die Statikunterlagen habe ich mir am Samstag aus Interesse zeigen lassen, da ich feststellen wollte, ob ich solcherlei Unterlagen kognitiv verarbeiten kann =) Insgesamt kam ich, im Kopf überschlagen, auf ein Gesamtgewicht der Bühnenkonstruktion+Licht+LA von ca. 2t, es hat mich interessiert, ob in der Statik in dem Fall etwas über Querverspannung zu finden ist.
Wie dem auch sei, mir ist, nachdem dann alles fertig war, kaum noch was zu bemängeln aufgefallen. Da war die Nebenbühne - wie so oft stiefmütterlich behandelt - ein ganz anderer Brocken =/
Grund für meinen Beitrag war also lediglich mal mitzubekommen, was passiert, wenn man tatsächlich oder auch fälschlich Mängel an einer Konstruktion entdeckt und auch meldet - versickert das im Unwissen der Polizeibeamten, die ja keine Fachkunde haben (können) oder wird das tatsächlich einer passenden Stelle zugeleitet. Denn vom zeitlichen Ablauf ist es ja eher so, dass unsereins solche Mängel zeitnah entdeckt, wenn die nötigen Behörden geschlossen haben.... und die Polizei kann meines Wissens nichts machen: die Beweissicherung der Beamten ist mangels Fachkunde nicht belastbar, nach den Unterlagen darf nur das Amt fragen, Veranstaltung kann ohne richterlichen Beschluss nicht abgesagt werden (wenn ansonsten genehmigt, natürlich).
Eine solche Meldung an die Behörden entzieht Dich auch keiner Fahrlässigkeit - diese würde aus der Garantenstellung resultieren, in der Du aber nur bist, wenn Du aktiv von einem Verantwortlichen befragt wirst oder Dich als Fachkundiger aufdrängst.
Also, lass den Colt im Halfter und berichte lieber von Deinen Erfahrungen, damit wir alle was KONSTRUKTIVES von dem Spektakel haben.
Hallo Fred,
ist eigentlich nachdem Du Freitag die Polizei zum Bühnen-Vermessen gerufen hast noch was raus gekommen?
Sah doch - abgesehen von der Ballastierung - eigentlich ganz amtlich aus, was Deine Konkurrenz da aufgebaut hatte?
Das Festival lief jedenfalls ansonsten reibungslos und überaus erfolgreich. Die Pyro war oberst sehenswert.
Letztes Jahr hab ich selbst die Nachtwache auf einer Bühne übernommen, um mein Material zu bewachen. Unter der Bühne war ein Hubwagen (Ameise), das Gelände war einigermaßen gegen Zutritt geschützt, eigentlich konnte man nur über einen Asphaltweg sinnvoll an die Bühne ran.
Am nächsten Tag war die Ameise weg. Ich hab direkt über dem Ding gepennt und nichts gemerkt! Und das Ding muß eigentlich nen riesen Radau gemacht haben!
Die Nachtwache kann nicht alles im Blick haben, man muß schon etwas mehr zur Sicherung tun, sonst kann man das schnell fahrlässig nennen.
Und dann sind die Versicherungen womöglich erstmal raus.
Zitat von "klauston"Wer ein Pult mit Gaffa markiert, dem Gehört eine Analdehnung mit einer vollen Gaffarolle :lol: :lol: :lol: :lol:
Au! Und ich dachte n Tunnel am Ohr wär tapfer -.-
Tesa Gewebeband aus der Metro, in Weiß: lässt sich prima kleben und reißen, perfekt beschriften und wieder abziehen.
Geht dann auch prima, um Kabel etc auf der Bühne zu Beschriften, aus den gleichen Gründen.
Zum Beschriften nen eher dünnen Edding, hab hier (auch aus der Metro) nen 4er Set verschiedener Farben am Start: Sehr übersichtlich.
LG
aus Rhein-Main
Frag mal MKM in Pfungstadt und sag nen Gruß von mir ![]()
Vom Vormischen rate ich ab.
Möchtest Du den Dudelsack "amtlich" abnehmen, benötigst Du pro Drone eine Mic, der Pfeiffer hat dann einen recht dicken Kabelstrang.
Deshalb arbeite ich gerne mit Audio Technica 350, drahtlos. Die Clipmics sind recht unauffällig, der Pfeiffer kann die vier(!) Sender gut an der Kleidung verstecken.
Für 2-3 Songs wäre mir das zu aufwändig. Hier würde ich mit zwei Mikros eine "gemischte" Atmo-Abnahme machen. Da der Dudelsack sehr kräftigen Pegel liefert, tut´s ganz zur Not das beliebte 57er mit Chorstativ OH für die Drones und ein gut gerichtetes Mikro auf kleinem Stativ vor dem Pfeiffer (wenn er sich nicht zuviel bewegt) oder eben ein Clip-Mic für das gelochte Rohr (Chanter).
Vorschläge sehr gut.
Würde ggf bei den Toms auf Bayerdynamic oder Audix wechseln, die sind etwas robuster und man bekommt einen fetteren Klang hin (obwohl ich auch sehr gerne mit PRO35 arbeite), wenn die Toms größer werden vllt auch ein AT PRO25AX.
Seit Jahr und Tag die Geräte von Alan. Gut und günstig.
Zuerst hatte ich die "Profi-Geräte" der Art HP450.
Danach habe ich die kleinen TEC und die normalen Consumer-Funken (Midland G7) ausprobiert und bin bei letzteren hängen geblieben: funken genausogut wie das Profigerät, sind handlicher und können auch mit dem notwendigen Zubehör (Headset, Handmikro) ausgestattet werden. Zudem gehen sie mit normalen Batterien, das ist praktischer, weil die Geräte und Akkus nicht an Ladestationen gebunden sind, wenn´s mal schnell gehen muss.
Einen ganzen Schwung TEC habe ich für Feuerwehr, Rot-Kreuz und Behördenvertreter/Helfer, mit denen ich gelegentlich funken will, die aber nicht so stark in den Funkverkehr der Orga eingebunden sind.
Kurz wegen dem Ansatz "Banner/Firmenname schwärzen" - Der Kollege hat ja das Bild direkt vom Karnevalsverein verlinkt. Er hätte das Bild auf einen eigenen Server nehmen müssen, wenn er es hätte verändern wollen, zB um das Banner zu schwärzen. Das darf er gar nicht so ohne weiteres. (Und schon gar nicht ohne Aufwand.)
Ich denke nicht, dass er eine fremde Firma kompromitieren wollte oder auf zukünftige Aufträge spekuliert.
Daher: Vielen Dank für den Impuls zu dieser Diskussion- Abschließend würde dann aber noch ein Statement zum Gesprächsverlauf zwischen den Bühnenfachleuten und dem kreativen Bastler interessieren, sofern eine Klärung denn stattgefunden hat.