Hallo.
Um was genau geht es denn? Welches Bauteil suchst du? Welchen Defekt hat das gute Stück?
Habe mir selbst schon die Zähne an meiner SA2001 halb ausgebissen, vielleicht kann ich dir helfen.
Schaltplan hab ich auch da.
(SA2001 und SA1201 sind zu 99% baugleich, hat nur paar Transistoren mehr und nen dickeren Trafo)
Beiträge von benjamin weschenfelder
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die kleinen transistoren (vor den dicken 2SA/2SC) wurden bei kanal rechts getauscht. auch alle endtransistoren sind neu und original. die sollten es dann nicht sein, trotzdem hat es geschwungen.
der ruhestrom ist doch symmtrisch wie ich gesehen habe, allerdings sieht es bei den einen kanal links so aus:2SC: (je +-0,1mV)
1. 3,5mV am Shunt
2. 3,5mV
3. 3,5mV2SA:
1. 2,7mV
2. 2,8mV
3. 4,8mV(kanal rechts: alle exakt ströme gleich aller transistoren beider halbwellen)
habe den ruhestrom nun im mittel auf einen wert von etwa 20mA (etwa 3mV) pro Transistor eingestellt.
somit ergaben sich diese werte, vorher war der ruhestrom auf null (bei 20°C) und ging erst bei etwa 28°C Kühlkörpertemp auf 2mV hoch.naja das schwingen hat, zumindest bei mir, schon etwas mit dem ruhestrom zu tun, sei es direkt oder indirekt.
Wenn die am ruhestrompoti drehe, schwingt die stufe unterhalb von etwa 1,5mV am Shunt.
habs so eingestellt, dass bei 20°C (kalt) etwa 1,6mV abfallen, nachdem sie warmgelaufen ist etwa auf geht sie auf etwa 3mV hoch und bleibt da stehen.
Somit schwingt weder kanal links (vorher kontinuierlich), noch kanal rechts (vorher mehr auf der neg. halbwelle)da der transistor mit den 4,8mV ein größerer Ausreißer war, hab ich den gegen einen anderen getauscht, da auch der Aufdruck anderst war.
Dieser wurde offensichtlich mal getauscht. Dem traue ich nicht wirklich, da ja auch fakes im Umlauf sind.
Den anderen den ich eingebaut habe, habe ich vorher mal testweise mit 10A belastet um zu testen ob fake oder echt.das schwingen habe ich ja auch bei anderen endstufen der serie beobachtet, somit schließe ich eigentlich fast aus, dass die vorstufentransistoren was haben. vielleicht vertstellt sich ja mit den jahren der ruhestrom etwas und bringt die kisten zum schwingen. eine sparc krankheit?
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habe mal nachgemessen und festgestellt, dass der ruhestom gehen null ging.
deshalb habe ich den ruhestrom auf die besagten werte gestellt, auf etwa 15mA pro Transistor entspricht 1,8mV Abfall am 0,15 Ohm Shunt. dann hörte das Schwingen plötzlich auf. muss jetzt nur beobachten, dass der ruhestrom nicht zu sehr nach oben triftet, wenn die stufe wärmer wird.
ist es schlimm, wenn der ruhestrom auf der einen halbwelle etwas höher liegt als auf der anderen, oder ist das normal, dass sich der offset genau auf null einstellt? -
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ja sorry, habe natürlich das mittenrail auf beiden seiten gemessen.
aber sag mir mal, wieso momentan nichts mehr schwingt? störeinflüsse von außerhalb weg? stört ein funktelefon mal ganz dumm gefragt? hab den lüfter zu beginn der reparaturen abgeklemmt, jetzt wird die stufe handwarm im leerlauf. kann es sein, dass das schwingen mit etwas wärme weggeht? mit etwas wärme steigt der ruhestrom meines wissens auch etwas an, ist das das, was rockline meinte als er sagte: "Tip ist zu knappe Ströme in den Treibern!"
ich würde nicht sagen, dass es nur an der negativen halbwelle geschwungen hat, schau dir mal das foto "rechter kanal, 8 ohm an" (2.bild von unten links), da sieht an, dass das schwingen auch etwas über die nulllinie geht (gegangen ist). -
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nein, bleibt konstant, erst wenns richtig laut wird, wird langsam mehr spannung zugeführt.
ansonsten konstante 56V auf beiden halbwellen, wies sein soll. bei jeden bassschlag gehts vllt ein halbes volt runter, ist ja aber auch logisch, da das netzteil ja etwas geschwächt wird. schwingen tut da garnichts. gemessen nach der Diode D470, also nach den Shunts der oberen 4 Transistoren. -
Versteh ich nicht ganz. soweit ich die schaltung verstanden habe, schalten die oberen transistoren erst dann langsam durch, wenn die unteren vollständig offen sind, sprich wenn die basisspannung der oberen transistoren über 56V (U1) + 0,7V basisspannung liegt. Im leerlauf bekommen die oberen ja am emitter und an der basis 56V (über R455) und sperren so lange, bis durch D455 einen strom fließt, also wenn die spannung am emitter des treibertransistors höher als die ~56V liegt. Erst dann schalten sie durch.
Wenn diese Spannung den wert erreicht und überschritten hat, fahren die unteren 3 transistoren in die sättigung und die oberen leiten entsprechend der basisspannung. Eiert der pegel nach dem treiber aber irgendwo bei ein zwei volt rum wie auf den oszifotos zu sehen, dann dürften die oberen ja garnichts machen, da diode 455 komplett sperrt."den gang höher" schaltet die endstufe ja erst ab 56V. !?!?!???????
also so habe ich es jedenfalls verstanden, ich lasse mir aber gerne eines besseren belehren

und zu kmt: das schwingen war eher nebensache, das hab ich nur nebenbei angesprochen. beim besuch bei kmt ging es mir lediglich darum originale toshibas zu bekommen und kein reichelt schrott oder ähnliches.
ich wollte die endstufe ja auch nicht zur reparatur geben, da ich nicht viel geld hineinstecken will und ich die sache gerne selbst lösen möchte. die hätten das bestimmt auch hinbekommen.lg benny
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Hallo. Habe momentan doch viel mit der Uni zu tun und wenig Zeit, deshalb keine Rückmeldung mehr.
Habe dann noch die Seite 2 des Threads übersehen xD.
Die Endstufe ist zu 100% von KMT, war doch bei denen und habe noch neue Bauteile bekommen.
Hab mit den Jungs lange gequatscht, aber das Problem dass die Endstufe schwingt kam ihnen nicht bekannt vor.Was genau meint ihr mit: Das Rail schaltet hin und her, wie kann ich mir das vorstellen? An welcher Stelle schaltet es hin und her?
bemerkenswert ist, dass das Schwingen nur bein kleinen Lasten und bei kleinen Spannungen auftritt.Wenn ich wieder Zeit habe, gehts weiter. Verbastelt ist eigentlich nichts, ich glaub ich kenne die Endstufe schon fast auswenig.
Fotos vom Innenleben kann ich posten, mach dann morgen mal welche.
@ Rockline: Die Sparc ist fast gleich aufgebaut wie die KMT DC Serie oder auch Red Rock Modus M Serie.
Mit fast meine ich, dass das Endstufendesign exakt gleich ist, außer dass die Betreibsspannungen sich innerhalb der Serie unterscheiden. Logisch ist auch, dass einzelne Widerstände der Spannung angepasst werden müssen. Was bei der KMT DC Serie dazukam ist der Limiter, der das Signal nach dem OP abgreift und die stufenlose Lüftersteuerung, sowie die Eingangsfilter.
Die Endstufe an sich (Beide Class H) ist identisch. Bei der DC 15 sinds paar Endtransistoren mehr, sind aber die gleichen.
Aber: meine DC15 schwingt nicht
Der Trafo ist für Leistungsklasse richtig groß. An und für sich sind die Sparc richtige Arbeitstiere, der Lüfter wirkt wie ein Industriegebläse mit 30W 120mm Lüfter (230V). Da wird nicht so schnell etwas warm.PS: Ich warte noch auf den Test der DC15 in der Tools
(hab mal irgendwann angefragt)glg Benny
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Hallo. Bevor ich mal das Ding verlege hier erstmal die genauen Oszifotos
Die Oszifotos wurden bei einer Spannung von 1-2V gemacht, sowie bei höherem Output, etwa 20V.
Je höher die Spannung wird, desto sauberer wird das Bild.
Es machte keinen Unterschied bei 50Hz oder bei 1kHz zu messen, die Ergebnisse waren gleich.
(Nur waren mir 50Hz angenehmer als 1kHz bei 20V :P)Anzumerken wäre, dass bei 8 oder 4 Ohm Last das Signal ab einem gewissen Pegel sauber ist.
Kann man das nicht so lassen?(beim letzten ist der Maßstab falsch, das muss auch 5V pro Skalenteil = 1cm sein)
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Welchen 4,7R? R491 am Ausgang oder die nach den MJE350/340, die nach den MJE sind ok?
Was meinst du mit Ko?
Sinus ist an und für sich auf beiden halbwellen gleich groß, also dürften R425/R420 (33Ohm), sowie R414/R420 (910Ohm) und alles andere davor ok sein. Ruhestrom ist auch in etwa gleichverteilt. Überall auf beiden Seiten zwischen 1,9 und 2,6mV. Im Mittel 2,5mV. Der 1,9er ist ein kleiner Ausreißer. Offset liegt bei 0Vdc, abgesehen von der Oszillation.
Morgen messe ich mal einiges durch und geb Rückmeldung. Ich mache auch mal neue Oszifotos.
ohne Last habe ich ein Schwingen von einigen hundert mV auf dem Ausgang. Bei 8 Ohm Last (kein Signal verschwindet das Oszillieren).
Bei Signal dann kommt es hin und wieder vor, soweit ich das noch in Erinnerung habe.
Ich checke das mal morgen, dann auch mehr Infos, mehr Fotos. -
Durch Austauschen des C441 (47nF) der oberen Halbwelle schaltet die Stufe nicht mehr aus.
Dass Q441 und Q445 für die Kurzschlusserkennung zuständig sind, ist klar. Q441 leitet das Signal ja an Q435 weiter, der dann nach unten in die Relaisschaltung (grüne Linie), richtig?Durch den wohl defekten C441 gelangt zu viel Spannung auf die Basis des Q441, der dann frühzeitig leitete.
Hab den mal auf gut Glück diesen C441 getauscht, da ich den schlecht durchmessen kann.
Ist es schlimm, wenn über dem einen Shunt 1,9mV und über einem benachbarten 2,6mV abfallen? Relativiert sich das mit einer Last oder wird dadurch der Transistor mit den 2,6mV stärker belastet?
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Hallo.
Ich habe hier eine SPARC SA2001 auf meinem Tisch stehen.
Bei der funktioniert der eine Kanal nicht einwandfrei.Fehler:
Wenn der Ausgangspegel zu hoch ist (etwa 40V peak), schaltet dieser Kanal auf einmal auf Protect.
Nach Reduzierung des Pegels schaltet das Ausgangsrelais wieder ein.
Bemerkung: Es ist keine Last angeschlossen. Die Endstufe ist sozusagen im Leerlauf. Gleiches Problem tritt aber auch mit Last auf.
Wenn ich das Ausgangssignal vor dem Relais abgreife und auf einen Speaker gebe, hört man keinen defekt.
Auch das Oszi zeigt einen recht sauberen Sinus, abgesehen davon, dass die Endstufe auf irgendeine Weise schwingt.
(Extrem hochfrequent)
Das Schwingen tritt aber ab und an auch bei dem anderen Kanal auf, sowie bei anderen Endstufen der Serie. Den OP hab ich auch schon getauscht.
Die Schutzschaltung die abschaltet ist soviel ich weiß die Kurzschluss-Schutzschaltung.Habe hier mal den Schaltplan, vielleicht kann jemand etwas finden.
Die gelben Bauteile hab ich durchgemessen, die müssten stimmen.
Ab einer gewissen Ausgangsspannung steigt der Pegel bei -47V (Weg zur Schutzschaltung, da beim 33k Widerstand) schlagartig auf hohe positive Werte und löst das Relais aus.
Wenn ich Diode D501 (unten wo die grüne Linie endet) herausnehme, dann gehts, aber dann ist im Ernstfall halt kein Kurzschlussschutz gegeben. -
Deshalb hat wohl die Proline 60 Transistoren verbaut.
Die werden wohl die Nachbauten verwenden und sicherheitshalber mal abartig viele verbauen.
Die sehen mir auf den fotos nicht so sehr nach Toshiba aus
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Zitat
such einfach mal bei reichelt nach 1943 dann findest du ihn! waren dann sogar welche von Toshiba.
Derzeit leider nicht.
Habe bei Reichelt angefragt, da ich selbst welche brauche.
Die 2SA1943 und 2SC5200, die Reichelt z.Z auf Lager hat, sind vom Hersteller ISC. -
hallo, ist der amp noch zu haben? wenn ja, bitte mal ne PN.
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infos zu den endstufen im eröffnungsbeitrag.
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wie schon gesagt, ist die verkabelung 100%ig ausgeschlossen!
auch die eingelnen subs sind alle identisch und auch 100%ig korrekt gepolt!
habe jetzt meine KMT endstufe mitm oszi durchgemessen und festgestellt, dass sie sie phase im unteren bassbereich (unter 70 hz) dreht.
bei allen ausgeschalteten filtern hab ich bei 100hz knapp 0 grad zwischen ein und ausgang.
bei 40 hz sinds dann ca. 90 grad oder mehr.
liegt wohl an dem internen 20hz 24db LW hochpass der nicht abzustellen ist.
die PWM stufe hab ich noch nicht durchgemessen, womöglich dreht die aus was rum. ggf noch ein stückchen in die andere richtung, dann bin ich bei 180 grad bei bestimmten frequenzen......
ganz toll... -
na hast dich für eine der stufen entscheiden, wenn ja für welche?
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die chassis sitzen zentriert in der mitte. die ports sind jeweils in den ecken. (eckports)
also alles schön symmetrisch. wind hatten wir keinen. das mit überkreuz werde ich mal beim nächsten event checken.
es war schon praktisch, dass links kein bass war, denn da stand das notebook
wurde die KMT ausgeschaltet war links der bass wieder da, vorn den bässen wars aber dann weniger.
bin mal gespannt wie es am freitag aussieht, da hab ich ja 2 analoge stufen.